Kickers II gegen Freiburg II im GAZi – Stadion
- SIR Andrew
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Kickers II gegen Freiburg II im GAZi – Stadion
Heute auf der Kickers-Homepage:
12.04.2007
Kickers II gegen Freiburg II im GAZi – Stadion auf der Waldau
Das Oberliga Spiel der kleinen Blauen am kommenden Samstag gegen den Nachwuchs des SC Freiburg ist von der Festwiese in Bad Cannstatt nach Degerloch ins GAZi – Stadion verlegt worden. Anpfiff gegen das Team von Karsten Neitzel ist um 14:00 Uhr.
12.04.2007
Kickers II gegen Freiburg II im GAZi – Stadion auf der Waldau
Das Oberliga Spiel der kleinen Blauen am kommenden Samstag gegen den Nachwuchs des SC Freiburg ist von der Festwiese in Bad Cannstatt nach Degerloch ins GAZi – Stadion verlegt worden. Anpfiff gegen das Team von Karsten Neitzel ist um 14:00 Uhr.
Da die A-Jugend schon in Cannstatt spielt, kann die 2.Mannschaft schlecht auch da spielen. Aber endlich dürfen sie wirklich mal zuhause spielen!Buddy hat geschrieben:Haben die Angst, das die Freiburger gegen Dutt demonstrieren wollen und sie das im Stadion besser kontrollieren können oder warum spielen die im Gazi Stadion ?
- Basti
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bevor er es editiert!SVK-Micha hat geschrieben:Da die A-Jugend schon in Cannstatt spielt, kann die 2.Mannschaft schlecht auch da spielen. Aber endlich dürfen sie wirklich mal zuhause spielen!Buddy hat geschrieben:Haben die Angst, das die Freiburger gegen Dutt demonstrieren wollen und sie das im Stadion besser kontrollieren können oder warum spielen die im Gazi Stadion ?
Hier der IRSport Ticker
http://www.irsport05.de/cgi-bin/konfere ... ?l=OL&b=BW
1:0 für die Kickers :D
http://www.irsport05.de/cgi-bin/konfere ... ?l=OL&b=BW
1:0 für die Kickers :D
- Die Macht im Schwabenland
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- DirtyToby
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Foulelfmeter in der 1. MinuteBuddy hat geschrieben:Hier der IRSport Ticker
http://www.irsport05.de/cgi-bin/konfere ... ?l=OL&b=BW
1:0 für die Kickers :D
Stuttgarter Kickers - Der Ex-Profiverein für alle, die keinen Profiverein brauchen.
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Blauer Bub
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SuperDie Macht im Schwabenland hat geschrieben:(1:0) [1. HZ]
1:0 Vergoulakis Karapantzos (1.) Foulelfmeter
Vielleicht wird unser neuer Grieche ja mal ein zweiter Dimi
- DirtyToby
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4 Tore in 10 Minuten
Stuttg.Kickers II - SC Freiburg II (2:3) [beendet]
2:3 Manuel Konrad (70.) Foulelfmeter
2:2 Michele Borrozzino (66.)
2:1 Maximilian Mehring (63.)
2:0 Vergoulakis Karapantzos (60.)
1:0 Vergoulakis Karapantzos (1.) Foulelfmeter
EDIT: Die Verlegung hatte wohl nichts mit dem Zuschauerandrang zu tun, laut Irsport sind nur 100 Zuschauer da
Stuttg.Kickers II - SC Freiburg II (2:3) [beendet]
2:3 Manuel Konrad (70.) Foulelfmeter
2:2 Michele Borrozzino (66.)
2:1 Maximilian Mehring (63.)
2:0 Vergoulakis Karapantzos (60.)
1:0 Vergoulakis Karapantzos (1.) Foulelfmeter
EDIT: Die Verlegung hatte wohl nichts mit dem Zuschauerandrang zu tun, laut Irsport sind nur 100 Zuschauer da
Zuletzt geändert von DirtyToby am Samstag 14. April 2007, 14:56, insgesamt 1-mal geändert.
Stuttgarter Kickers - Der Ex-Profiverein für alle, die keinen Profiverein brauchen.
- Felix B.
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Kickers II mit folgender taktischer Aufstellung:
Salz
Morina Lukic Bischoff Baradel
Sökler Kovac Kärcher Rodrigues
Karapantzos Kacani
Bank:
Accardi (für Bischoff eingewechselt)
Simsek
Ivanusa
Orgo (für Sökler eingewechselt)
Bajrami
Küz (für Karapantzos eingewechselt)
Stowers
Spiel begann mit einem Knaller, Sökler schickt Kacani und der Torwart holt ihn im Strafraum von den Beinen. Den fälligen Elfmeter verwandelt Karapantzos recht sicher zum 1:0. Die Kickers danach mit etlichen schönen Kombinationen u.a. mit einem tollen Volleyschuss von Kacani aus 6 - 7 m über das Tor, nach Flanke von Rodrigues. Freiburg hatte die erste Hälfte eigentlich überhaupt nichts zu melden und schwamm in der Abwehr ganz gewaltig.
In der 2. Hälfte machten beides Teams erstmal nicht viel, in der 60. legten die Blauen dann nach, genialer Pass von Kovac auf Kacani, der von rechts außen in die Mitte flankt wo Karapantzos eiskalt gegen die Laufrichtung des Keepers verwandelt. Die kommenden 7 Minuten liefen dann ganz dumm, das 1:2 fiel nach einem Pass von rechts in die Mitte, der Stürmer erwischt den Ball nicht richtig und dieser kullert so über die Linie, Bischoff der vllt. einen halben Meter daneben auf der Linie steht muss den Ball eigentlich raushauen, reagiert aber nicht. Beim 2:2 dann wieder so ein typisches Kickers Gegentor, flacher Pass von links knapp vors Tor und ein Gegner muss nur einschieben, Lukic pennte. Das 3:2 dann durch einen Elfmeter, nach Foul von Bischoff an einem Freiburger. Dieser legte den Ball an Bischoff vorbei und lief dann auf diesen drauf.
Die Kickers nach dem letzten Gegentor dann völlig ideenlos und nach den wirren Auswechslungen (Küz = Mittelfeldspieler für Karapantzos = Stürmer und Accardi in die IV für Bischoff der ja bei Rückstand nach vorne hätte rücken könnnen) ohne weitere Ideen, aufgrund der schwachen 2.Hälfte geht das Ergebnis in Ordnung, wobei es nach den ersten 45 Minuten noch ganz anders aussah.
Stark waren neben dem agilen und einsatzfreudigen Karapantzos der mit Abstand der beste Kickers Spieler war, noch Kovac und Morina als rechter Verteidiger. Lukic in der 1.Hälfte ebenfalls gut, dann aber in Hälfte 2 desolat. Kacani machte ebenfalls ein ordentliches Spiel, tauchte aber oft ab.
Zuschauer warens wirklich nur so um die 100, sehr sehr schade! War ein unterhaltsamer und schöner Nachmittag bei tollem Wetter, hoffentlich spielen die Amas öfters wieder oben.
Salz
Morina Lukic Bischoff Baradel
Sökler Kovac Kärcher Rodrigues
Karapantzos Kacani
Bank:
Accardi (für Bischoff eingewechselt)
Simsek
Ivanusa
Orgo (für Sökler eingewechselt)
Bajrami
Küz (für Karapantzos eingewechselt)
Stowers
Spiel begann mit einem Knaller, Sökler schickt Kacani und der Torwart holt ihn im Strafraum von den Beinen. Den fälligen Elfmeter verwandelt Karapantzos recht sicher zum 1:0. Die Kickers danach mit etlichen schönen Kombinationen u.a. mit einem tollen Volleyschuss von Kacani aus 6 - 7 m über das Tor, nach Flanke von Rodrigues. Freiburg hatte die erste Hälfte eigentlich überhaupt nichts zu melden und schwamm in der Abwehr ganz gewaltig.
In der 2. Hälfte machten beides Teams erstmal nicht viel, in der 60. legten die Blauen dann nach, genialer Pass von Kovac auf Kacani, der von rechts außen in die Mitte flankt wo Karapantzos eiskalt gegen die Laufrichtung des Keepers verwandelt. Die kommenden 7 Minuten liefen dann ganz dumm, das 1:2 fiel nach einem Pass von rechts in die Mitte, der Stürmer erwischt den Ball nicht richtig und dieser kullert so über die Linie, Bischoff der vllt. einen halben Meter daneben auf der Linie steht muss den Ball eigentlich raushauen, reagiert aber nicht. Beim 2:2 dann wieder so ein typisches Kickers Gegentor, flacher Pass von links knapp vors Tor und ein Gegner muss nur einschieben, Lukic pennte. Das 3:2 dann durch einen Elfmeter, nach Foul von Bischoff an einem Freiburger. Dieser legte den Ball an Bischoff vorbei und lief dann auf diesen drauf.
Die Kickers nach dem letzten Gegentor dann völlig ideenlos und nach den wirren Auswechslungen (Küz = Mittelfeldspieler für Karapantzos = Stürmer und Accardi in die IV für Bischoff der ja bei Rückstand nach vorne hätte rücken könnnen) ohne weitere Ideen, aufgrund der schwachen 2.Hälfte geht das Ergebnis in Ordnung, wobei es nach den ersten 45 Minuten noch ganz anders aussah.
Stark waren neben dem agilen und einsatzfreudigen Karapantzos der mit Abstand der beste Kickers Spieler war, noch Kovac und Morina als rechter Verteidiger. Lukic in der 1.Hälfte ebenfalls gut, dann aber in Hälfte 2 desolat. Kacani machte ebenfalls ein ordentliches Spiel, tauchte aber oft ab.
Zuschauer warens wirklich nur so um die 100, sehr sehr schade! War ein unterhaltsamer und schöner Nachmittag bei tollem Wetter, hoffentlich spielen die Amas öfters wieder oben.
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DJ Thommy
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www.scfreiburg.deCooler Dreier auf der Festwiese in Cannstatt
Mit einem 3:2 bei den Stuttgarter Kickers II hat die Zweite Mannschaft des SC Freiburg am Samstag den zweiten Sieg in der Oberliga-Rückrunde eingefahren. Den entscheidenden Treffer im Stadion „Festwiese“ in Stuttgart-Cannstatt erzielte Manuel Konrad mit einem sicher verwandelte Foulelfmeter in der 70. Spielminute. Das Team von Karsten Neitzel und Damir Buric war zehn Minuten zuvor zunächst mit 0:2 in Rückstand geraten.
Bis zur zweiten Spielminute, sagte Trainer Karsten Neitzel, der unmittelbar nach dem Spiel Richtung Köln weiterreiste, wo morgen die Profis im RheinEnergieStadion beim lokalen 1. FC antreten, habe er gedacht er sähe mal wieder den gleichen Film wie so oft im bisherigen Verlauf der Rückrunde. Bereits nach 45 Sekunden lag der SC II mit 0:1 im Hintertreffen, als nach einem Aufnahmefehler im Anschluss an den Anstoß Keeper Josip Solic beim Rettungsversuch Kickers-Mittelfeldspieler Sven Sökler im Strafraum berührte und die Unparteiische Christine Beck auf Foulelfmeter entschied und Kickers-Stürmer Vergoulakis Karapantzos diesen zur Führung für die Gastgeber verwandelte. Nur eine Minute später folgte die nächste dicke Möglichkeit für Sokol, der aus hervorragender Position jedoch mit dem Innenrist über das Tor schoss.
„Bis dahin haben wir gepennt, aber dann waren wir wach, haben zu unserem Spiel gefunden und gepflegten, guten Fußball gespielt“, so SC-Co-Trainer Damir Buric. Der SC II verschaffte sich Dominanz in der Partie des 27. Spieltages und arbeitete sich gute Ausgleichsgelegenheiten heraus, vermochte den Rückstand jedoch bis zur Pause nicht zu egalisieren. Nach einem Schuss aus der Distanz wehrte ein Kickers-Verteidiger das Leder auf der Linie mit der Hand ab. Diesmal blieb der Elfmeterpfiff jedoch aus, genauso wie einige Minuten später, als Dennis Bührer im gegnerischen Strafraum mit einem Schlag ins Gesicht niedergestreckt wurde. „Da hätte man schon pfeifen können“, beurteilte Buric die beiden ärgerlichen Situationen. Zumal das SC-Team den Gegner längst klar beherrschte und Marcel Schug mit einem Schuss aus kurzer Distanz ans Außennetz, den verdienten Ausgleich nur knapp verpasste.
Auch in der Anfangsviertelstunde nach der Pause, so Buric, habe sich das Team durch das weiterhin konzentrierte Auftreten den Treffer verdient gehabt. Max Mehring scheiterte jedoch am Innenpfosten und im Gegenzug zog zunächst die Kickers-Elf weiter davon. Eine Überzahlsituation nutzte erneut Karapantzos (60.) zum 2:0. Dann allerdings reagierte das Team aus Freiburg erfolgreicher und entschied innerhalb von nur acht Minuten die Begegnung zu seinen Gunsten. Auf Flanke von Michele Borrozzino gelang Max Mehring (63.) der Anschlusstreffer, nachdem er die Hereingabe schön aufgenommen und kompromisslos an Torhüter Mike Baradel vorbei ins Netz befördert hatte. „Das war die Initialzündung für uns“, sagte Buric, denn wiederum nur wenig später eroberte Schug bei einem Stuttgarter Angriffsversuch das Leder, bediente Borrozzino mit einem gelungenen Pass und der Mittelfeldspieler versenkte den Ball nach 66 Minuten zum Ausgleich im Maschengeflecht. Den krönenden Schlusspunkt setzte Manuel Konrad. Nach einem Foul an Schug und dem diesmal zügig vollzogenen Elfmeterpfiff schnappte sich der SC-Profi und U19-Nationalspieler das Leder und verwandelte zum Siegtreffer.
„Ich denke, der rSieg war nicht nur aufgrund der zweiten Halbzeit, in der wir uns neben den Toren noch weitere Chancen erspielt haben, absolut verdient“, lautete das Fazit von Damir Buric. „So wollten wir jetzt natürlich auch weitermachen, denn es wird Zeit, dass bei uns auch die Ergebnisse wieder den spielerischen Leistungen entsprechen“, sagte Karsten Neitzel. Weiter geht es in der Oberliga für den SC II am kommenden Samstag. Dann ist in der Freiburger Fußballschule (Möslestadion) um 15.30 Uhr der Bahlinger SC Derbygast.
Dirk Rohde
Dann war ich heute Mittag auf dem falschen Sportplatz. Aber hat dann im GAZi-Stadion gespielt ?
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Die Linienrichterin Anita Cohan:

Es ist selten genug, aber es kommt vor, dass Männer und Frauen einer Meinung sind. Zum Beispiel wenn es ums kleinkarierte Schubladendenken geht: Eine Fußball-Schiedsrichterin kann nicht gut aussehen. Wer sich in der ureigensten Männer-Domäne durchsetzt, trägt einen grässlichen Kurzhaarverschnitt, versteckt den Busen im Kleiderdickicht und schludert breitbeinig in John-Wayne-Manier durch die Welt. Anita Cohan muss so ein wandelndes männliches Hormon im Frauenkörper sein. Sie ist die Chefin auf Fußballplätzen im Kreis und der Region. Die Männer stehen von der Kreis- bis zur Landesliga stramm, bei den Frauen hat sich Cohan bis zur Regionalliga hochgeschirit. Und vor kurzem war sie im Auftrag des Deutschen Fußball Bundes in Duisburg beim U-18-Frauen-Länderpokal.
Anita Cohan ist ein gutes Beispiel dafür, wie dämlich diese Vorurteile sind. „Ist sie nicht hübsch?“, fragt der Fotograf und zeigt sein Foto. „Ja, ist sie“, findet die Journalistin. Und Mann und Frau sind sich einig, dem Bild vom pfeifenden Mann-Weib die rote Karte zu zeigen. Trotzdem ist Anita Cohan, die Hübsche mit den blonden Locken, eine seltene Spezies. Es gibt nur wenige Frauen, die sich a) ins angestammte Männer-Reich wagen und b) von den Herren Funktionären eingelassen werden. In Deutschland hat es bisher eine Frau bis in die Männer-Regionalliga geschafft. In Württemberg gibt’s zwei Schiedsrichterinnen auf Verbandsebene. Eine davon ist Anita Cohan, 26 Jahre alt, Verlagskauffrau.
Was treibt eine Frau dazu, freiwillig Wochenende für Wochenende ihre Freizeit auf einem Fußballplatz zu verbringen? Darauf gibt’s spontan nur eine Antwort: Männer. Wieder falsch. „Mir ist es egal, ob ich ein Männer- oder Frauenspiel pfeife“, sagt die Remshaldenerin in Diensten von Zrinski Waiblingen. Aber es macht ihr Spaß, sich in der Männerdomäne durchzuboxen. Sie genießt die Herausforderung und ihre Machtposition auf dem Fußballplatz. „22 Männer tanzen nach meiner Pfeife, das ist ein schönes Gefühl“, sagt sie und grinst. So schön, dass die 26-Jährige bei rund 50 bis 70 Einsätzen im Jahr fast jeden Samstag und Sonntag unterwegs ist, bis zu 200 Kilometer weit fährt und dafür nur ein paar Mark Aufwandsentschädigung erhält. „Das Wochenende ist im A...“, sagt Cohan. „Aber ich mach’s gern.“ Mittlerweile ist sie auf den Fußball-Plätzen bekannt und ihr Auftritt erregt höchstens Aufsehen, wenn Fans bei jeder Entscheidung ihren Namen schreien oder das Publikum Auszüge aus dem Anita-Schlager singt.
Häufig bekommt die Remshaldenerin aber auch Ständchen der anderen Art zu hören. Die ganze Bandbreite der Publikumsbeschimpfung hat Anita Cohan bereits durch. Angefangen von „Schiedsrichter an’s Telefon“, über „blinde Nuss“ bis zum besonders beliebten „geh’ heim an den Herd“ hat sie sich schon alles anhören müssen. „Ich versuche, das nicht an mich ranzulassen“, sagt Cohan. „Aber immer gelingt das nicht.“ immerhin gibt’s einen Frauenbonus in Zeiten, wo manche Spieler und Fans auf dem Platz die Prügelstrafe für angebliche Fehlentscheidungen eingeführt haben: Handgreiflich ist noch keiner geworden. „Angst, dass jemand auf mich los geht, habe ich nicht.“
Es gibt nicht nur gute Tage im Leben der Schiedsrichterin. Ans Aufhören hat sie schon mehr als einen Gedanken verschwendet. Wenn sie unsicher und nervös ist, jede Entscheidung kritisiert wird, ist die Einsamkeit auf dem Platz besonders groß. „Da bin ich dann immer ziemlich frustriert“, sagt Cohan. Nach solchen Spielen übernimmt Schiedsrichter-Obmann Hans-Peter Schmidt, der Chef der Schiedsrichter Gruppe Waiblingen, das Amt des Seelsorgers. „Er kümmert sich um uns und baut uns wieder auf. Nach den wichtigen Spielen rufe ich ihn an und erzähl, wie’s war.“
Mittlerweile hält sich ihre Nervosität vor einem wichtigen Spiel in Grenzen, das Ameisenkribbeln im Magen geht erst ein paar Stunden vor dem Spiel los. Bei ihrem ersten Einsatz bei einem Reserve-Spiel der Kreisliga A vor ein paar Jahren war das anders. „Ich war schon zwei Tage vorher nervös, weil ich nicht gewusst habe, wie ich’s machen soll“, erzählt die 26-Jährige.
Ein Herz für Schiedsrichter hatte Anita Cohan schon, als sie ihrem Vater beim Kicken für Zrinski Waiblingen zugesehen hat. Dort hat sie erlebt, dass ein Schiedsrichter ein armes Schwein sein kann: „Die Zuschauer sind immer auf den Schiri los, es gab dauernd Schwierigkeiten.“ Aus Flachs hat sie gesagt, dass sie ja auch Schiedsrichter werden könnte. Zrinski-Präsident Mirko Vidackovic nahm sie beim Wort und meldete die junge Frau, die nie im Verein gespielt hat, zum Neulingskurs an. Das war im Februar 1995. Seitdem ging’s in der Schiri-Hierachie nach oben. Seit Juni 2000 ist Cohan in der Landesliga im Einsatz. Männer-Verbandsliga oder Frauen-Bundesliga ist ihr Ziel. „Es ist schwirig, das als Frau zu erreichen“, sagt Cohan. „Es muss sich auch in den Köpfen von manchen Männern etwas ändern, die sagen: Was will ‘ne Frau auf dem Fußballplatz?“
Was treibt eine Frau freiwillig auf den Fußballplatz?
Und allen Fußball-verrückten Männern, die Anita Cohan ganz tief in ihr Herz geschlossen haben und zur Traumfrau stilisieren, bei der es morgens, mittags, abends nur um Fußball geht, sei gesagt: Ob die Nationalmannschaft an der Qualifikation für die Weltmeisterschaft elendig scheitert oder der VfB Stuttgart in der Mittelmäßigkeit versauert, ist ihr total wurscht. Auch die Fußball-Liebe hat ihre Grenzen. Ihr Herz schlägt nur für einen Club: Zrinski Waiblingen
Infos alle von:
www.wuerttfv.de

Es ist selten genug, aber es kommt vor, dass Männer und Frauen einer Meinung sind. Zum Beispiel wenn es ums kleinkarierte Schubladendenken geht: Eine Fußball-Schiedsrichterin kann nicht gut aussehen. Wer sich in der ureigensten Männer-Domäne durchsetzt, trägt einen grässlichen Kurzhaarverschnitt, versteckt den Busen im Kleiderdickicht und schludert breitbeinig in John-Wayne-Manier durch die Welt. Anita Cohan muss so ein wandelndes männliches Hormon im Frauenkörper sein. Sie ist die Chefin auf Fußballplätzen im Kreis und der Region. Die Männer stehen von der Kreis- bis zur Landesliga stramm, bei den Frauen hat sich Cohan bis zur Regionalliga hochgeschirit. Und vor kurzem war sie im Auftrag des Deutschen Fußball Bundes in Duisburg beim U-18-Frauen-Länderpokal.
Anita Cohan ist ein gutes Beispiel dafür, wie dämlich diese Vorurteile sind. „Ist sie nicht hübsch?“, fragt der Fotograf und zeigt sein Foto. „Ja, ist sie“, findet die Journalistin. Und Mann und Frau sind sich einig, dem Bild vom pfeifenden Mann-Weib die rote Karte zu zeigen. Trotzdem ist Anita Cohan, die Hübsche mit den blonden Locken, eine seltene Spezies. Es gibt nur wenige Frauen, die sich a) ins angestammte Männer-Reich wagen und b) von den Herren Funktionären eingelassen werden. In Deutschland hat es bisher eine Frau bis in die Männer-Regionalliga geschafft. In Württemberg gibt’s zwei Schiedsrichterinnen auf Verbandsebene. Eine davon ist Anita Cohan, 26 Jahre alt, Verlagskauffrau.
Was treibt eine Frau dazu, freiwillig Wochenende für Wochenende ihre Freizeit auf einem Fußballplatz zu verbringen? Darauf gibt’s spontan nur eine Antwort: Männer. Wieder falsch. „Mir ist es egal, ob ich ein Männer- oder Frauenspiel pfeife“, sagt die Remshaldenerin in Diensten von Zrinski Waiblingen. Aber es macht ihr Spaß, sich in der Männerdomäne durchzuboxen. Sie genießt die Herausforderung und ihre Machtposition auf dem Fußballplatz. „22 Männer tanzen nach meiner Pfeife, das ist ein schönes Gefühl“, sagt sie und grinst. So schön, dass die 26-Jährige bei rund 50 bis 70 Einsätzen im Jahr fast jeden Samstag und Sonntag unterwegs ist, bis zu 200 Kilometer weit fährt und dafür nur ein paar Mark Aufwandsentschädigung erhält. „Das Wochenende ist im A...“, sagt Cohan. „Aber ich mach’s gern.“ Mittlerweile ist sie auf den Fußball-Plätzen bekannt und ihr Auftritt erregt höchstens Aufsehen, wenn Fans bei jeder Entscheidung ihren Namen schreien oder das Publikum Auszüge aus dem Anita-Schlager singt.
Häufig bekommt die Remshaldenerin aber auch Ständchen der anderen Art zu hören. Die ganze Bandbreite der Publikumsbeschimpfung hat Anita Cohan bereits durch. Angefangen von „Schiedsrichter an’s Telefon“, über „blinde Nuss“ bis zum besonders beliebten „geh’ heim an den Herd“ hat sie sich schon alles anhören müssen. „Ich versuche, das nicht an mich ranzulassen“, sagt Cohan. „Aber immer gelingt das nicht.“ immerhin gibt’s einen Frauenbonus in Zeiten, wo manche Spieler und Fans auf dem Platz die Prügelstrafe für angebliche Fehlentscheidungen eingeführt haben: Handgreiflich ist noch keiner geworden. „Angst, dass jemand auf mich los geht, habe ich nicht.“
Es gibt nicht nur gute Tage im Leben der Schiedsrichterin. Ans Aufhören hat sie schon mehr als einen Gedanken verschwendet. Wenn sie unsicher und nervös ist, jede Entscheidung kritisiert wird, ist die Einsamkeit auf dem Platz besonders groß. „Da bin ich dann immer ziemlich frustriert“, sagt Cohan. Nach solchen Spielen übernimmt Schiedsrichter-Obmann Hans-Peter Schmidt, der Chef der Schiedsrichter Gruppe Waiblingen, das Amt des Seelsorgers. „Er kümmert sich um uns und baut uns wieder auf. Nach den wichtigen Spielen rufe ich ihn an und erzähl, wie’s war.“
Mittlerweile hält sich ihre Nervosität vor einem wichtigen Spiel in Grenzen, das Ameisenkribbeln im Magen geht erst ein paar Stunden vor dem Spiel los. Bei ihrem ersten Einsatz bei einem Reserve-Spiel der Kreisliga A vor ein paar Jahren war das anders. „Ich war schon zwei Tage vorher nervös, weil ich nicht gewusst habe, wie ich’s machen soll“, erzählt die 26-Jährige.
Ein Herz für Schiedsrichter hatte Anita Cohan schon, als sie ihrem Vater beim Kicken für Zrinski Waiblingen zugesehen hat. Dort hat sie erlebt, dass ein Schiedsrichter ein armes Schwein sein kann: „Die Zuschauer sind immer auf den Schiri los, es gab dauernd Schwierigkeiten.“ Aus Flachs hat sie gesagt, dass sie ja auch Schiedsrichter werden könnte. Zrinski-Präsident Mirko Vidackovic nahm sie beim Wort und meldete die junge Frau, die nie im Verein gespielt hat, zum Neulingskurs an. Das war im Februar 1995. Seitdem ging’s in der Schiri-Hierachie nach oben. Seit Juni 2000 ist Cohan in der Landesliga im Einsatz. Männer-Verbandsliga oder Frauen-Bundesliga ist ihr Ziel. „Es ist schwirig, das als Frau zu erreichen“, sagt Cohan. „Es muss sich auch in den Köpfen von manchen Männern etwas ändern, die sagen: Was will ‘ne Frau auf dem Fußballplatz?“
Was treibt eine Frau freiwillig auf den Fußballplatz?
Und allen Fußball-verrückten Männern, die Anita Cohan ganz tief in ihr Herz geschlossen haben und zur Traumfrau stilisieren, bei der es morgens, mittags, abends nur um Fußball geht, sei gesagt: Ob die Nationalmannschaft an der Qualifikation für die Weltmeisterschaft elendig scheitert oder der VfB Stuttgart in der Mittelmäßigkeit versauert, ist ihr total wurscht. Auch die Fußball-Liebe hat ihre Grenzen. Ihr Herz schlägt nur für einen Club: Zrinski Waiblingen
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- SIR Andrew
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Zum Thema Linienrichterin am letzten Samstag:
Zitat eines nicht ganz unbekannten (und langjährigen Präsidenten des selbigen Fanclubs) BB77iger: "Gang hoim, Bette schüttle!"
Schade, dass man das Spiel, welches schon auf der Habenseite im Geiste verbucht war (und das wars wahrscheinlich auch!) innerhalb weniger Minuten vergeigte. Beim nächsten Spiel wird es aber bestimmt wieder besser laufen. Zumindest habe ich tatsächlich alle Tore des Spiels gesehen, dass hat mich schon ein bisschen verwirrt! :wink:
Besondere Aufmerksamtkeit erreichte auch Clausi mit C. , welcher ebenso verwirrt wirkte, als er ein Pro Finke - Transpartent erblickte. Wer ihn kennt, kann sich jetzt ja alles weitere dazu denken! :wink:
Und natürlich auch der Stadion-Senf, welcher sich in großen Mengen auf kickers-bekannten Schuhen - auf einem kickers-bekannten Pullover herniederließ! :wink:
Gerne wieder - und auch wieder mit einem SIEG! :D
Zitat eines nicht ganz unbekannten (und langjährigen Präsidenten des selbigen Fanclubs) BB77iger: "Gang hoim, Bette schüttle!"
Schade, dass man das Spiel, welches schon auf der Habenseite im Geiste verbucht war (und das wars wahrscheinlich auch!) innerhalb weniger Minuten vergeigte. Beim nächsten Spiel wird es aber bestimmt wieder besser laufen. Zumindest habe ich tatsächlich alle Tore des Spiels gesehen, dass hat mich schon ein bisschen verwirrt! :wink:
Besondere Aufmerksamtkeit erreichte auch Clausi mit C. , welcher ebenso verwirrt wirkte, als er ein Pro Finke - Transpartent erblickte. Wer ihn kennt, kann sich jetzt ja alles weitere dazu denken! :wink:
Und natürlich auch der Stadion-Senf, welcher sich in großen Mengen auf kickers-bekannten Schuhen - auf einem kickers-bekannten Pullover herniederließ! :wink:
Gerne wieder - und auch wieder mit einem SIEG! :D
- Killerauge
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und wenn mans ganz genau nimmt wars eigentlich ein Schuh, eine Jacke und ein T-ShirtKillerauge hat geschrieben:Naja, wenn man's genau nimmt war's eigentlich 'ne JackeSIR Andrew hat geschrieben: Und natürlich auch der Stadion-Senf, welcher sich in großen Mengen (...) auf einem kickers-bekannten Pullover herniederließ! :wink:
SZENE-F
Sektion - Oeffingen
Sektion - Oeffingen
- SIR Andrew
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