Spielberichte Kickers-Pirmasens
Spielberichte Kickers-Pirmasens
Stuttgarter Kickers nur 0:0 gegen Pirmasens
Stuttgart (dpa) - 22.04.2007, 17:01 Uhr
Die Stuttgarter Kickers haben in der Fußball-Regionalliga Süd die Chance verpasst, den Abstand zu den Aufstiegsplätzen zu verkürzen. Die Schwaben kamen gegen den abstiegsbedrohten FK Pirmasens vor 2890 Zuschauern nicht über ein 0:0 hinaus.
Damit bleiben die Stuttgarter, deren Trainer Robin Dutt am Saisonende zum Zweitligisten SC Freiburg wechselt, auf dem vierten Tabellenplatz und haben elf Punkte Rückstand zur zweitplatzierten TSG Hoffenheim. Der Oberliga-Abstieg von Pirmasens rückt indes immer näher. Die Mannschaft von Trainer Andreas Kamphues liegt sechs Spieltage vor dem Saisonende neun Zähler hinter dem rettenden Ufer.
fussball24.de
Kickers torlos gegen Pirmasens
Am Sonntag wurde der Spieltag mit der Partie Stuttgarter Kickers gegen FK Pirmasens abgerundet. Dabei wollen die zuletzt wenig konstant spielenden Kickers ihre theoretische Aufstiegschance mit einem Heimsieg über die Schuhstädter wahren, am Ende mussten sich die Schwaben aber mit einem torlosen Remis begnügen und verloren weiter an Boden. Pirmasens kann bei acht Punkten Rückstand trotz des Punktgewinns langsam für die Oberliga planen.
kicker.de
Torloses Unentschieden zwischen den Kickers und FK Pirmasens
Die 2890 Zuschauer im GAZi-Stadion auf der Waldau sahen heute leider keine Tore: Bei sommerlichen Temperaturen taten sich die Kickers gegen sehr defensiv ausgerichtete Gäste aus Pirmasens sehr schwer. Spielerisch lief leider auch heute nicht viel zusammen, die wenigen Möglichkeiten wurden allesamt vergeben. Die Gäste, die mit diesem Punkt im Kampf gegen den Nichtabstieg auch nicht entscheidend vorankommen, konnten bei Ihren Konterchancen auch kein Tor erzielen.
stuttgarter-kickers.de
Stuttgart (dpa) - 22.04.2007, 17:01 Uhr
Die Stuttgarter Kickers haben in der Fußball-Regionalliga Süd die Chance verpasst, den Abstand zu den Aufstiegsplätzen zu verkürzen. Die Schwaben kamen gegen den abstiegsbedrohten FK Pirmasens vor 2890 Zuschauern nicht über ein 0:0 hinaus.
Damit bleiben die Stuttgarter, deren Trainer Robin Dutt am Saisonende zum Zweitligisten SC Freiburg wechselt, auf dem vierten Tabellenplatz und haben elf Punkte Rückstand zur zweitplatzierten TSG Hoffenheim. Der Oberliga-Abstieg von Pirmasens rückt indes immer näher. Die Mannschaft von Trainer Andreas Kamphues liegt sechs Spieltage vor dem Saisonende neun Zähler hinter dem rettenden Ufer.
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Kickers torlos gegen Pirmasens
Am Sonntag wurde der Spieltag mit der Partie Stuttgarter Kickers gegen FK Pirmasens abgerundet. Dabei wollen die zuletzt wenig konstant spielenden Kickers ihre theoretische Aufstiegschance mit einem Heimsieg über die Schuhstädter wahren, am Ende mussten sich die Schwaben aber mit einem torlosen Remis begnügen und verloren weiter an Boden. Pirmasens kann bei acht Punkten Rückstand trotz des Punktgewinns langsam für die Oberliga planen.
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Torloses Unentschieden zwischen den Kickers und FK Pirmasens
Die 2890 Zuschauer im GAZi-Stadion auf der Waldau sahen heute leider keine Tore: Bei sommerlichen Temperaturen taten sich die Kickers gegen sehr defensiv ausgerichtete Gäste aus Pirmasens sehr schwer. Spielerisch lief leider auch heute nicht viel zusammen, die wenigen Möglichkeiten wurden allesamt vergeben. Die Gäste, die mit diesem Punkt im Kampf gegen den Nichtabstieg auch nicht entscheidend vorankommen, konnten bei Ihren Konterchancen auch kein Tor erzielen.
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- Roland
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- Registriert: Sonntag 13. August 2006, 19:24
- Wohnort: Weil der Stadt
„Wir haben vergessen, Fußball zu spielen“
23.04.2007
Frustration bei den Stuttgarter Kickers nach dem 0:0 gegen Abstiegskandidat FK Pirmasens
Stuttgart - Auch gegen den potenziellen Absteiger FK Pirmasens ist nichts aus dem erhofften ersten Heimsieg in diesem Jahr geworden: Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers kam gestern gegen die Pfälzer über ein 0:0 nicht hinaus und hat damit die Chance verpasst, auf den dritten Platz vorzurücken.
Von Beate Wockenfuß
Enttäuschung pur herrschte nach dem Schlusspfiff auf dem Rasen des Gazi-Stadions - allerdings nur bei den Kickern im blauen Trikot. Während die Pirmasenser ihren absolut verdienten Punkt gemeinsam mit den mitgereisten Fans feierten, hockten die Hausherren völlig frustriert auf dem Grün, wo sie zuvor neunzig Minuten vergebens versucht hatten, gegen die kompakte Abwehr der Gäste anzukommen. „Wir haben in der ersten Hälfte vergessen, Fußball zu spielen“, zieht Kickers-Kapitän Jens Härter das schlichte Fazit eines teilweise planlosen Spiels, das zwar in der zweiten Hälfte munterer und chancenreicher war, aber dennoch keinen Sieger verdient hatte.Dieses eklatante Versäumnis war es auch, das Trainer Robin Dutt an der Seitenlinie ein ums andere Mal schier zur Weißglut brachte. „Wir wollten mit Kurzpass-Spiel und Tempo-Dribblings das Bollwerk knacken, aber das ist absolut in die Hose gegangen“, schimpfte der Coach, der auch die eigenen Fans in seine Kritik einbezog: „Die Pfiffe von den Rängen haben dazu geführt, dass die Spieler entgegen unseres Plans lange hohe Bälle geschlagen haben.“ In der Halbzeit habe er daher versucht, der Mannschaft klar zu machen, „dass der Ärger, den sie intern bekommen wird, schlimmer ist als die Pfiffe“. In der zweiten Hälfte kam dann auch - nicht zuletzt durch die Einwechslung von Sokol Kacani - etwas mehr Schwung in die Partie. Beide Mannschaften erspielten sich Chancen, verwerteten sie aber nicht. „Man hat keinen Unterschied zwischen dem Tabellenvierten und dem Vorletzten gesehen“, lobte der Pirmasenser Trainer Andreas Kamphues den Einsatz seines Teams, das zwar das fünfte Spiel in Folge ungeschlagen blieb, aber im Kampf gegen den Abstieg nicht vorankommt. „Für die Tabelle hat es nicht geholfen, aber für die Moral“, sagte Kamphues, der zudem auf seinen Top-Stürmer Andreas Haas verletzungsbedingt verzichten musste.Doch auch diesen Vorteil nutzten die Gastgeber nicht. „Den Spielern fehlt in den Heimspielen das Selbstvertrauen“, sagte Kickers-Manager Joachim Cast, der daher hoffnungsvoll auf die nächsten Aufgaben blickt: „Bloß gut, dass jetzt zwei Auswärtsspiele anstehen.“
Stuttgarter Kickers: Yelldell - Benda, Wildersinn, Härter, Kanitz (46. Yildiz) - Parmak, Akcay, Hartmann, Weller -Dundee (70. Tucci), Gambo (46. Kacani).
FK Pirmasens: Steigelmann - Lechner, Kriegshäuser, Hildebrandt, Schaufler (46. Steil) - Bzducha, Zellner - Carvalho (78. Baum), Weißmann (85. Scherchel), Reich - Burch.
Schiedsrichter: Leicher (Weimichl).
Zuschauer: 2890.
Gelbe Karten: Parmak, Kacani / -.
Beste Spieler: Kacani, Akcay / Steigelmann, Hildebrandt.
ez-online.de
0:0 - Kickers ohne Plan und Ideen
Stuttgart - Die Stuttgarter Kickers warten im Jahr 2007 weiter auf den ersten Heimsieg. Auch gegen den Tabellenvorletzten FK Pirmasens reichte es für den Fußball-Regionalligisten nur zu einem 0:0. Die Blauen rannten ohne Plan und Ideen an.
VON JÜRGEN FREY
Als die 90 Minuten vorbei waren, ließen sich die Kickers-Spieler enttäuscht auf den Rasen fallen. Trainer Robin Dutt bahnte sich mit bitterernster Miene schnurstracks den Weg in die Kabine, und Joachim Cast redete sich den Frust von der Seele. "Der Wille war zwar da, aber wir sind kopflos angerannt. Jeder hatte Angst und versteckte sich", schimpfte der Manager.
Es war wahrlich kein Spiel auf Degerlochs Höhen, das geeignet war, den Reiz des Fußballs zu erklären. In der ersten Halbzeit ist praktisch nichts passiert. "Da haben wir vergessen, Fußball zu spielen", sagte Kapitän Jens Härter selbstkritisch. Der Coach half in der Pause, die Gedächtnislücken zu füllen. Die Blauen präsentierten sich wacher, drückten endlich aufs Tempo - und hatten durch Marco Tucci nach einem Schuss von Mustafa Parmak (75.) die beste Chance zum 1:0. Ansonsten zeigten die Kickers allenfalls biederes Mittelmaß. Ebenmäßig, eher einfallslos, ohne die nötige Entschlossenheit und weit gehend ohne Spielsteuerung kämpfte die Elf vor sich hin. "Wir haben die Riesenchance verpasst, auf Platz drei vorzurücken", ärgerte sich Cast.
Seit dem 3:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern am 10. Dezember 2006 warten die Kickers nun schon auf einen Heimsieg. Ob die Mannschaft einen Heimkomplex habe? "Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Mannschaft viel lieber auswärts spielt", antwortete Dutt, der sich wieder einmal über die frühen Pfiffe von der Haupttribüne aufregte. "Aus Verunsicherung dreschen die Spieler die Bälle dann lieber weit nach vorne anstatt zu kombinieren."
Davon konnte sich auch ein potenzieller Neuzugang auf der Tribüne ein Bild machen. Mit Ex-VfB-Jugend-Spieler Sascha Maier (33/SV Elversberg) wurden gestern Gespräche geführt. Außer dem Stürmer ist auch Verteidiger Torsten Traub (31/FC Augsburg) ein Thema für die neue Runde.
STN
23.04.2007
Frustration bei den Stuttgarter Kickers nach dem 0:0 gegen Abstiegskandidat FK Pirmasens
Stuttgart - Auch gegen den potenziellen Absteiger FK Pirmasens ist nichts aus dem erhofften ersten Heimsieg in diesem Jahr geworden: Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers kam gestern gegen die Pfälzer über ein 0:0 nicht hinaus und hat damit die Chance verpasst, auf den dritten Platz vorzurücken.
Von Beate Wockenfuß
Enttäuschung pur herrschte nach dem Schlusspfiff auf dem Rasen des Gazi-Stadions - allerdings nur bei den Kickern im blauen Trikot. Während die Pirmasenser ihren absolut verdienten Punkt gemeinsam mit den mitgereisten Fans feierten, hockten die Hausherren völlig frustriert auf dem Grün, wo sie zuvor neunzig Minuten vergebens versucht hatten, gegen die kompakte Abwehr der Gäste anzukommen. „Wir haben in der ersten Hälfte vergessen, Fußball zu spielen“, zieht Kickers-Kapitän Jens Härter das schlichte Fazit eines teilweise planlosen Spiels, das zwar in der zweiten Hälfte munterer und chancenreicher war, aber dennoch keinen Sieger verdient hatte.Dieses eklatante Versäumnis war es auch, das Trainer Robin Dutt an der Seitenlinie ein ums andere Mal schier zur Weißglut brachte. „Wir wollten mit Kurzpass-Spiel und Tempo-Dribblings das Bollwerk knacken, aber das ist absolut in die Hose gegangen“, schimpfte der Coach, der auch die eigenen Fans in seine Kritik einbezog: „Die Pfiffe von den Rängen haben dazu geführt, dass die Spieler entgegen unseres Plans lange hohe Bälle geschlagen haben.“ In der Halbzeit habe er daher versucht, der Mannschaft klar zu machen, „dass der Ärger, den sie intern bekommen wird, schlimmer ist als die Pfiffe“. In der zweiten Hälfte kam dann auch - nicht zuletzt durch die Einwechslung von Sokol Kacani - etwas mehr Schwung in die Partie. Beide Mannschaften erspielten sich Chancen, verwerteten sie aber nicht. „Man hat keinen Unterschied zwischen dem Tabellenvierten und dem Vorletzten gesehen“, lobte der Pirmasenser Trainer Andreas Kamphues den Einsatz seines Teams, das zwar das fünfte Spiel in Folge ungeschlagen blieb, aber im Kampf gegen den Abstieg nicht vorankommt. „Für die Tabelle hat es nicht geholfen, aber für die Moral“, sagte Kamphues, der zudem auf seinen Top-Stürmer Andreas Haas verletzungsbedingt verzichten musste.Doch auch diesen Vorteil nutzten die Gastgeber nicht. „Den Spielern fehlt in den Heimspielen das Selbstvertrauen“, sagte Kickers-Manager Joachim Cast, der daher hoffnungsvoll auf die nächsten Aufgaben blickt: „Bloß gut, dass jetzt zwei Auswärtsspiele anstehen.“
Stuttgarter Kickers: Yelldell - Benda, Wildersinn, Härter, Kanitz (46. Yildiz) - Parmak, Akcay, Hartmann, Weller -Dundee (70. Tucci), Gambo (46. Kacani).
FK Pirmasens: Steigelmann - Lechner, Kriegshäuser, Hildebrandt, Schaufler (46. Steil) - Bzducha, Zellner - Carvalho (78. Baum), Weißmann (85. Scherchel), Reich - Burch.
Schiedsrichter: Leicher (Weimichl).
Zuschauer: 2890.
Gelbe Karten: Parmak, Kacani / -.
Beste Spieler: Kacani, Akcay / Steigelmann, Hildebrandt.
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0:0 - Kickers ohne Plan und Ideen
Stuttgart - Die Stuttgarter Kickers warten im Jahr 2007 weiter auf den ersten Heimsieg. Auch gegen den Tabellenvorletzten FK Pirmasens reichte es für den Fußball-Regionalligisten nur zu einem 0:0. Die Blauen rannten ohne Plan und Ideen an.
VON JÜRGEN FREY
Als die 90 Minuten vorbei waren, ließen sich die Kickers-Spieler enttäuscht auf den Rasen fallen. Trainer Robin Dutt bahnte sich mit bitterernster Miene schnurstracks den Weg in die Kabine, und Joachim Cast redete sich den Frust von der Seele. "Der Wille war zwar da, aber wir sind kopflos angerannt. Jeder hatte Angst und versteckte sich", schimpfte der Manager.
Es war wahrlich kein Spiel auf Degerlochs Höhen, das geeignet war, den Reiz des Fußballs zu erklären. In der ersten Halbzeit ist praktisch nichts passiert. "Da haben wir vergessen, Fußball zu spielen", sagte Kapitän Jens Härter selbstkritisch. Der Coach half in der Pause, die Gedächtnislücken zu füllen. Die Blauen präsentierten sich wacher, drückten endlich aufs Tempo - und hatten durch Marco Tucci nach einem Schuss von Mustafa Parmak (75.) die beste Chance zum 1:0. Ansonsten zeigten die Kickers allenfalls biederes Mittelmaß. Ebenmäßig, eher einfallslos, ohne die nötige Entschlossenheit und weit gehend ohne Spielsteuerung kämpfte die Elf vor sich hin. "Wir haben die Riesenchance verpasst, auf Platz drei vorzurücken", ärgerte sich Cast.
Seit dem 3:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern am 10. Dezember 2006 warten die Kickers nun schon auf einen Heimsieg. Ob die Mannschaft einen Heimkomplex habe? "Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Mannschaft viel lieber auswärts spielt", antwortete Dutt, der sich wieder einmal über die frühen Pfiffe von der Haupttribüne aufregte. "Aus Verunsicherung dreschen die Spieler die Bälle dann lieber weit nach vorne anstatt zu kombinieren."
Davon konnte sich auch ein potenzieller Neuzugang auf der Tribüne ein Bild machen. Mit Ex-VfB-Jugend-Spieler Sascha Maier (33/SV Elversberg) wurden gestern Gespräche geführt. Außer dem Stürmer ist auch Verteidiger Torsten Traub (31/FC Augsburg) ein Thema für die neue Runde.
STN
Der Dutt macht sich ja echt lächerlich, wenn er meint die Pfiffe (welche den) von der HT sind für das schlechte Spiel verantwortlich. Der soll doch ganz schnell nach Freiburg abhauen wenn er für seinen Fehler nur noch andere Schuldige sucht. 
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- DirtyToby
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Also ich finde diese Äußerung von RD ehrlich gesagt schon eine ziemliche Frechheit. Wenn die Mannschaft von ein paar vereinzelten Pfiffen nach unzähligen versauten Spielen so verunsichert wird, na dann gute Nacht. Für die schwäbische "Bruddlermentalität" läuft es bei uns noch erstaunlich ruhig ab.....
Stuttgarter Kickers - Der Ex-Profiverein für alle, die keinen Profiverein brauchen.
- Anonymer User
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Recht hast du. Vielleicht beginnt er auch einmal die Schuld bei sich selber zu suchen. Wenn er seit vielen Heimspielen es nicht schafft die Mannschaft so auf ein Spiel einzustellen sodass zumindest Einsatz und Laufbereitschaft vorhanden ist dann stimmt irgendwas in der Vorbereitung nicht. Auch will ich nichts mehr von einem "Signal der Mannschaft" im Vorfeld ein Spieles hören. Die Spieler sollen mich ENDLICH mal wieder auf dem Platz überzeugen und gut is!!!DirtyToby hat geschrieben:Also ich finde diese Äußerung von RD ehrlich gesagt schon eine ziemliche Frechheit. Wenn die Mannschaft von ein paar vereinzelten Pfiffen nach unzähligen versauten Spielen so verunsichert wird, na dann gute Nacht. Für die schwäbische "Bruddlermentalität" läuft es bei uns noch erstaunlich ruhig ab.....
Jag tror att vädret blir fint i morgon!
Vorwärts Lappland
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finde auch, dass es gestern sehr ruhig im stadion war.
bis auf wenige momente und den zt lauten pirma. fans, war es sogar sehr ruhig.
ich habe von pfiffen von seiten der HT gar nichts mitbekommen.
die jungs spielen nicht erst seit gestern fußball. versteh auch die "angst"-aussage nicht. vor was haben denn die spieler angst?
bis auf wenige momente und den zt lauten pirma. fans, war es sogar sehr ruhig.
ich habe von pfiffen von seiten der HT gar nichts mitbekommen.
die jungs spielen nicht erst seit gestern fußball. versteh auch die "angst"-aussage nicht. vor was haben denn die spieler angst?
- DirtyToby
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Wie viel Pfiffe verträgt ein Spieler?
Die Stuttgarter Kickers tun sich zu Hause schwer - auch beim 0:0 gegen den FK Pirmasens
STUTTGART. Die Stuttgarter Kickers haben 2007 einen Heimkomplex. Auch gegen den Tabellenvorletzten FK Pirmasens reichte es gestern nicht zum ersten Sieg des Jahres im Gazistadion. “Die Spieler werden bei Pfiffen schnell nervös”, sagte Trainer Dutt nach dem 0:0.
Von Joachim Klumpp
Die Hoffenheimer Fraktion ist gestern in Degerloch stark vertreten gewesen, angeführt vom Chefcoach Ralf Rangnick. Dass der nur der reinen Spielbeobachtung wegen gekommen ist, dürfte unwahrscheinlich sein, nicht nur wegen des mageren 0:0 der Stuttgarter Kickers gegen den vermeintlichen Absteiger FK Pirmasens. Aber vielleicht lockte die Gästedelegation ja auch jemand ganz anderes, Manuel Hartmann etwa. Schließlich ist der Tabellenzweite in der Winterpause schon mit der Verpflichtung des Stürmers Mirnes Mesic nicht schlecht gefahren, der ebenfalls im Gazistadion weilte. Wie sich Hartmann für die nächste Saison entscheidet, ist offen. Der umworbene Mittelfeldspieler sagte gestern: “Ich habe ja noch etwas Zeit.”
Allerdings nicht mehr allzu lange, denn der Kickers-Manager Joachim Cast hatte zuvor betont: “Wir wollen bis Anfang Mai eine Entscheidung.” Bei anderen Spielern - namentlich Wildersinn, Kanitz oder Weller - will der Verein dagegen die Entwicklung der nächsten Wochen abwarten, ehe man ein konkretes Angebot unterbreitet.
Nimmt man den Auftritt gestern als Maßstab, spricht allerdings wenig bis gar nichts für entsprechende Vertragsverlängerungen. Denn vor allem in der ersten Hälfte enttäuschte die Mannschaft auf der ganzen Linie. “Wir haben uns vorgenommen, gegen die Defensive von Pirmasens spielerisch dagegenzuhalten”, sagte der Trainer Robin Dutt, was gründlich misslang. Vor allem, weil aus dem Mittelfeld kaum Impulse kamen, vielleicht auch, weil die Variante mit Akcay als offensivem Part für ein Heimspiel nicht die Idealkonstellation darstellt. Zumal sich im Angriff die Laufwege eines Sean Dundee in Grenzen hielten. Nach der Pause wurde es etwas besser, allerdings auch bei den Gästen, die ebenso wie die Kickers (durch Weller und Tucci) zu der einen oder anderen Chance kamen. “Den Punkt jedenfalls hat sich Pirmasens verdient”, musste auch Dutt zugeben.
Eine andere Meinung hatte er eher exklusiv: “Nach ein, zwei Fehlpässen kommen gleich Pfiffe und damit die Angst bei den Spielern.” Wobei sich die Unmutsäußerungen der 2890 Zuschauer durchaus in Grenzen hielten. Selbst der Manager Cast musste zugeben: “Es hat sich auf der Bank nicht so schlimm angehört. Gerade deshalb verstehe ich nicht, dass sich die Spieler nichts zutrauen.” Und diejenigen, die bei den Kickers mit dem Druck nicht umgehen können, werden auch anderswo Probleme bekommen.
Noch hoffen die Kickers, dass einige Sorgenkinder unter dem künftigen Trainer Peter Zeidler zu neuer Form auflaufen. Laszlo Kanyuk zum Beispiel, aber auch der Stürmer Angelo Vaccaro, der bereits zum zweiten Mal nacheinander keine Minute zum Einsatz kam und dementsprechend frustriert war: “Ich sage dazu nichts.” Dafür sagte der Manager Cast: “Er darf sich jetzt nicht hängen lassen. Wir bauen auf ihn.” Zumal er noch einen Vertrag bis 2009 besitzt.
Und vielleicht schlägt die Stunde ja in den beiden nächsten Wochen. Bei Bayern München II und in Wehen. Unabhängig von der Aufstellung macht da die Statistik Hoffnung: Auswärts haben die Kickers 2007 schon sieben Punkte erkämpft, zu Hause erst zwei. “Deshalb bin ich zuversichtlich, dass wir da was holen”, sagt Cast. Zunächst einmal wollen die Kickers aber noch in dieser Woche den ersten Neuzugang holen.
Stuttgarter Kickers: Yelldell - Benda, Wildersinn, Härter, Kanitz (46. Kacani) - Parmak, Hartmann, Akcay, Weller - Dundee (70. Tucci), Gambo (46. Yildiz).
Quelle: www.kickersnews.de / Stuttgarter Zeitung
Die Stuttgarter Kickers tun sich zu Hause schwer - auch beim 0:0 gegen den FK Pirmasens
STUTTGART. Die Stuttgarter Kickers haben 2007 einen Heimkomplex. Auch gegen den Tabellenvorletzten FK Pirmasens reichte es gestern nicht zum ersten Sieg des Jahres im Gazistadion. “Die Spieler werden bei Pfiffen schnell nervös”, sagte Trainer Dutt nach dem 0:0.
Von Joachim Klumpp
Die Hoffenheimer Fraktion ist gestern in Degerloch stark vertreten gewesen, angeführt vom Chefcoach Ralf Rangnick. Dass der nur der reinen Spielbeobachtung wegen gekommen ist, dürfte unwahrscheinlich sein, nicht nur wegen des mageren 0:0 der Stuttgarter Kickers gegen den vermeintlichen Absteiger FK Pirmasens. Aber vielleicht lockte die Gästedelegation ja auch jemand ganz anderes, Manuel Hartmann etwa. Schließlich ist der Tabellenzweite in der Winterpause schon mit der Verpflichtung des Stürmers Mirnes Mesic nicht schlecht gefahren, der ebenfalls im Gazistadion weilte. Wie sich Hartmann für die nächste Saison entscheidet, ist offen. Der umworbene Mittelfeldspieler sagte gestern: “Ich habe ja noch etwas Zeit.”
Allerdings nicht mehr allzu lange, denn der Kickers-Manager Joachim Cast hatte zuvor betont: “Wir wollen bis Anfang Mai eine Entscheidung.” Bei anderen Spielern - namentlich Wildersinn, Kanitz oder Weller - will der Verein dagegen die Entwicklung der nächsten Wochen abwarten, ehe man ein konkretes Angebot unterbreitet.
Nimmt man den Auftritt gestern als Maßstab, spricht allerdings wenig bis gar nichts für entsprechende Vertragsverlängerungen. Denn vor allem in der ersten Hälfte enttäuschte die Mannschaft auf der ganzen Linie. “Wir haben uns vorgenommen, gegen die Defensive von Pirmasens spielerisch dagegenzuhalten”, sagte der Trainer Robin Dutt, was gründlich misslang. Vor allem, weil aus dem Mittelfeld kaum Impulse kamen, vielleicht auch, weil die Variante mit Akcay als offensivem Part für ein Heimspiel nicht die Idealkonstellation darstellt. Zumal sich im Angriff die Laufwege eines Sean Dundee in Grenzen hielten. Nach der Pause wurde es etwas besser, allerdings auch bei den Gästen, die ebenso wie die Kickers (durch Weller und Tucci) zu der einen oder anderen Chance kamen. “Den Punkt jedenfalls hat sich Pirmasens verdient”, musste auch Dutt zugeben.
Eine andere Meinung hatte er eher exklusiv: “Nach ein, zwei Fehlpässen kommen gleich Pfiffe und damit die Angst bei den Spielern.” Wobei sich die Unmutsäußerungen der 2890 Zuschauer durchaus in Grenzen hielten. Selbst der Manager Cast musste zugeben: “Es hat sich auf der Bank nicht so schlimm angehört. Gerade deshalb verstehe ich nicht, dass sich die Spieler nichts zutrauen.” Und diejenigen, die bei den Kickers mit dem Druck nicht umgehen können, werden auch anderswo Probleme bekommen.
Noch hoffen die Kickers, dass einige Sorgenkinder unter dem künftigen Trainer Peter Zeidler zu neuer Form auflaufen. Laszlo Kanyuk zum Beispiel, aber auch der Stürmer Angelo Vaccaro, der bereits zum zweiten Mal nacheinander keine Minute zum Einsatz kam und dementsprechend frustriert war: “Ich sage dazu nichts.” Dafür sagte der Manager Cast: “Er darf sich jetzt nicht hängen lassen. Wir bauen auf ihn.” Zumal er noch einen Vertrag bis 2009 besitzt.
Und vielleicht schlägt die Stunde ja in den beiden nächsten Wochen. Bei Bayern München II und in Wehen. Unabhängig von der Aufstellung macht da die Statistik Hoffnung: Auswärts haben die Kickers 2007 schon sieben Punkte erkämpft, zu Hause erst zwei. “Deshalb bin ich zuversichtlich, dass wir da was holen”, sagt Cast. Zunächst einmal wollen die Kickers aber noch in dieser Woche den ersten Neuzugang holen.
Stuttgarter Kickers: Yelldell - Benda, Wildersinn, Härter, Kanitz (46. Kacani) - Parmak, Hartmann, Akcay, Weller - Dundee (70. Tucci), Gambo (46. Yildiz).
Quelle: www.kickersnews.de / Stuttgarter Zeitung
Stuttgarter Kickers - Der Ex-Profiverein für alle, die keinen Profiverein brauchen.
Soso, der Rangnik war auch da? Hab den aber garnicht gesehen auf der Tribüne?
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Günther Hetzer
- Kickers-Fan
- Beiträge: 252
- Registriert: Sonntag 28. Mai 2006, 11:52
na,na frau wockenfuß dann lieber bei beste spieler einen strich. kacani spielte eher einem aufgescheuchten huhn gleichend ( schon hier als solches beschrieben ), kein abschluß als "stürmer ". gut besser als dundee
aber dies ist im moment keine messlatte. und der musti war doch auf der 10 heute überfordert.
also frau redakteurin entweder bei den kollegen der stuttgarter blätter abschauen oder vieleicht das fach wechseln, kochbücher sind gefragt :wink:
aber dies ist im moment keine messlatte. und der musti war doch auf der 10 heute überfordert.
also frau redakteurin entweder bei den kollegen der stuttgarter blätter abschauen oder vieleicht das fach wechseln, kochbücher sind gefragt :wink:
- Roland
- Kickers-Fan
- Beiträge: 5545
- Registriert: Sonntag 13. August 2006, 19:24
- Wohnort: Weil der Stadt
Haas-Ausfall verhindert Sieg
Regionalliga: FK Pirmasens nach 0:0 seit fünf Spielen ungeschlagen
Von PZ-Mitarbeiter
Matthias Jung
Robin Dutt hatte die Spieler der Stuttgarter Kickers eindringlich gewarnt. „Andreas Haas ist ein top-gefährlicher Stürmer. Auf den müssen wir aufpassen", sagte der Trainer des schwäbischen Fußball-Regionalligisten vor dem gestrigen Heimspiel gegen den FK Pirmasens. Doch kurz vor dem Anpfiff konnten die Stuttgarter Entwarnung geben: Denn Haas kam nur in Freizeitkleidung ins Gazistadion. Der Pirmasenser Torjäger, am Freitag 25 Jahre alt geworden, hatte sich im Abschlusstraining eine Zerrung im Oberschenkel zugezogen. „Es ist nichts Schlimmes, aber zu spielen wäre heute zu riskant gewesen", sagte Haas.
Er konnte den Kickers also nicht wehtun, den FKP schmerzte der Ausfall dafür umso mehr. Denn beim leistungsgerechten 0:0 wäre für Pirmasens mit einem Knipser wie dem früheren Hoffenheimer vielleicht sogar mehr drin gewesen. „Das Spiel wäre ihm heute wie auf den Leib geschnitten gewesen", sagte der äußerst souveräne Innenverteidiger Patrick Hildebrandt.
Wegen des Ausfalls von Haas hatte FKP-Trainer Andreas Kamphues Aleksandar Burch als einzige Spitze aufgestellt, auf dessen Position auf der rechten Außenbahn brachte er Miguel Carvalho. Burch mühte sich zwar und sorgte, unterstützt vom guten Spielmacher und Kapitän Nico Weißmann, immer wieder für Bewegung in der Offensive. Torgefahr strahlte er jedoch kaum aus.
So blieb für Pirmasens das bittersüße Fazit, dass die junge Mannschaft im fünften Spiel nacheinander ungeschlagen blieb und „man keinen Unterschied gesehen hat zwischen dem Tabellenvierten und uns als Siebzehntem", wie Weißmann zu recht sagte. „Wir haben unseren Aufwärtstrend bestätigt."
Doch zum Klassenverbleib wird es wohl nicht reichen. Denn der Abstand zum rettenden Ufer beträgt weiter neun Punkte. „Das Dilemma ist: Wir können nicht den entscheidenden Schritt an den 14. Platz ran machen", sagte Coach Kamphues. „Wir werden in den restlichen sechs Spielen bis Saisonende noch alles versuchen. Aber es ist sehr schwer."
In der ersten Hälfte war es kein gutes Regionalliga-Spiel, nach der Pause wurde es aber besser. Weil Haas fehlte, setzte Kamphues auf die Taktik, in der Abwehr sicher zu stehen und mit schnellen Kontern zum Tor zu kommen. „Der erste Teil hat gut geklappt, die Konter hätten wir aber besser zu Ende bringen müssen. Hier hat uns Andreas Haas gefehlt", erklärte der Trainer
Immerhin: Der FKP war von Beginn an gleichwertig - was allerdings auch daran lag, dass die Kickers spielerisch große Probleme hatten. Lediglich bei einem Kopfball von Stürmer Bashiru Gambo, den Markus Lechner über die Latte lenkte (19.), sorgte der ehemalige Aufstiegsaspirant zunächst für Gefahr. Einen Freistoß von Thomas Weller lenkte der starke Pirmasenser Torwart Frank Steigelmann zur Ecke (45.).
In der zweiten Hälfte gab es auf beiden Seiten deutlich mehr Torchancen. Wer weiß, vielleicht wäre Pirmasens als Sieger vom Platz gegangen, hätte der völlig frei stehende Nico Weißmann in der 63. Minute getroffen. Doch sein Schuss aus kurzer Distanz ging knapp rechts am Kickers-Tor vorbei.
Auf der anderen Seite hätten nun aber auch die Stuttgarter, bei denen der eingewechselte Sokol Kacani für mehr Schwung sorgte, einen Treffer verdient gehabt. Doch nach einem Pass von Mustafa Parmak scheiterte Marco Tucci wiederum an Steigelmann, der zudem noch zwei Gelegenheiten von Kacani zunichte machte (63., 65.). Ein Kopfball von Manuel Hartmann ging knapp am FKP-Tor vorbei (76.). Für Pirmasens war Mittelfeldmann Tobias Zellner drei Minuten zuvor an Kickers-Keeper David Yelldell gescheitert.
So bleibt dem FKP wieder einmal die Gewissheit, dass er mit dieser Leistung locker im Mittelfeld der Regionalliga mithalten könnte. Wegen der schlechten Vorrunde wird die Zukunft aber wohl doch in der Oberliga liegen. Da hilft auch das Lob von Robin Dutt nichts, der im Sommer zum SC Freiburg wechselt. „Kompliment, was Pirmasens in der Rückrunde leistet", sagte der Kickers-Trainer. Nach der 1:2-Vorrundenniederlage Mitte Oktober beim FKP war seine Mannschaft heftig kritisiert worden: Man könne ja mal verlieren, hieß es. Aber doch nicht in Pirmasens! Heute würde das in Stuttgart wohl keiner mehr sagen.
Stuttgarter Kickers 0
FK Pirmasens 0
Stuttgarter Kickers: Yelldell - Benda, Wildersinn, Härter, Kanitz (46. Yildiz) - Parmak, Akcay, Hartmann, Weller - Dundee (70. Tucci), Gambo (46. Kacani)
FK Pirmasens: Steigelmann - Lechner, Kriegshäuser, Hildebrandt, Schaufler (46. Steil) - Bzducha, Zellner - Carvalho (78. Baum), Weißmann (85. Scherschel), Reich - Burch
Schiedsrichter: Leicher (Weimichl)
Zuschauer: 2 890
pirmasenser-zeitung.de
Regionalliga: FK Pirmasens nach 0:0 seit fünf Spielen ungeschlagen
Von PZ-Mitarbeiter
Matthias Jung
Robin Dutt hatte die Spieler der Stuttgarter Kickers eindringlich gewarnt. „Andreas Haas ist ein top-gefährlicher Stürmer. Auf den müssen wir aufpassen", sagte der Trainer des schwäbischen Fußball-Regionalligisten vor dem gestrigen Heimspiel gegen den FK Pirmasens. Doch kurz vor dem Anpfiff konnten die Stuttgarter Entwarnung geben: Denn Haas kam nur in Freizeitkleidung ins Gazistadion. Der Pirmasenser Torjäger, am Freitag 25 Jahre alt geworden, hatte sich im Abschlusstraining eine Zerrung im Oberschenkel zugezogen. „Es ist nichts Schlimmes, aber zu spielen wäre heute zu riskant gewesen", sagte Haas.
Er konnte den Kickers also nicht wehtun, den FKP schmerzte der Ausfall dafür umso mehr. Denn beim leistungsgerechten 0:0 wäre für Pirmasens mit einem Knipser wie dem früheren Hoffenheimer vielleicht sogar mehr drin gewesen. „Das Spiel wäre ihm heute wie auf den Leib geschnitten gewesen", sagte der äußerst souveräne Innenverteidiger Patrick Hildebrandt.
Wegen des Ausfalls von Haas hatte FKP-Trainer Andreas Kamphues Aleksandar Burch als einzige Spitze aufgestellt, auf dessen Position auf der rechten Außenbahn brachte er Miguel Carvalho. Burch mühte sich zwar und sorgte, unterstützt vom guten Spielmacher und Kapitän Nico Weißmann, immer wieder für Bewegung in der Offensive. Torgefahr strahlte er jedoch kaum aus.
So blieb für Pirmasens das bittersüße Fazit, dass die junge Mannschaft im fünften Spiel nacheinander ungeschlagen blieb und „man keinen Unterschied gesehen hat zwischen dem Tabellenvierten und uns als Siebzehntem", wie Weißmann zu recht sagte. „Wir haben unseren Aufwärtstrend bestätigt."
Doch zum Klassenverbleib wird es wohl nicht reichen. Denn der Abstand zum rettenden Ufer beträgt weiter neun Punkte. „Das Dilemma ist: Wir können nicht den entscheidenden Schritt an den 14. Platz ran machen", sagte Coach Kamphues. „Wir werden in den restlichen sechs Spielen bis Saisonende noch alles versuchen. Aber es ist sehr schwer."
In der ersten Hälfte war es kein gutes Regionalliga-Spiel, nach der Pause wurde es aber besser. Weil Haas fehlte, setzte Kamphues auf die Taktik, in der Abwehr sicher zu stehen und mit schnellen Kontern zum Tor zu kommen. „Der erste Teil hat gut geklappt, die Konter hätten wir aber besser zu Ende bringen müssen. Hier hat uns Andreas Haas gefehlt", erklärte der Trainer
Immerhin: Der FKP war von Beginn an gleichwertig - was allerdings auch daran lag, dass die Kickers spielerisch große Probleme hatten. Lediglich bei einem Kopfball von Stürmer Bashiru Gambo, den Markus Lechner über die Latte lenkte (19.), sorgte der ehemalige Aufstiegsaspirant zunächst für Gefahr. Einen Freistoß von Thomas Weller lenkte der starke Pirmasenser Torwart Frank Steigelmann zur Ecke (45.).
In der zweiten Hälfte gab es auf beiden Seiten deutlich mehr Torchancen. Wer weiß, vielleicht wäre Pirmasens als Sieger vom Platz gegangen, hätte der völlig frei stehende Nico Weißmann in der 63. Minute getroffen. Doch sein Schuss aus kurzer Distanz ging knapp rechts am Kickers-Tor vorbei.
Auf der anderen Seite hätten nun aber auch die Stuttgarter, bei denen der eingewechselte Sokol Kacani für mehr Schwung sorgte, einen Treffer verdient gehabt. Doch nach einem Pass von Mustafa Parmak scheiterte Marco Tucci wiederum an Steigelmann, der zudem noch zwei Gelegenheiten von Kacani zunichte machte (63., 65.). Ein Kopfball von Manuel Hartmann ging knapp am FKP-Tor vorbei (76.). Für Pirmasens war Mittelfeldmann Tobias Zellner drei Minuten zuvor an Kickers-Keeper David Yelldell gescheitert.
So bleibt dem FKP wieder einmal die Gewissheit, dass er mit dieser Leistung locker im Mittelfeld der Regionalliga mithalten könnte. Wegen der schlechten Vorrunde wird die Zukunft aber wohl doch in der Oberliga liegen. Da hilft auch das Lob von Robin Dutt nichts, der im Sommer zum SC Freiburg wechselt. „Kompliment, was Pirmasens in der Rückrunde leistet", sagte der Kickers-Trainer. Nach der 1:2-Vorrundenniederlage Mitte Oktober beim FKP war seine Mannschaft heftig kritisiert worden: Man könne ja mal verlieren, hieß es. Aber doch nicht in Pirmasens! Heute würde das in Stuttgart wohl keiner mehr sagen.
Stuttgarter Kickers 0
FK Pirmasens 0
Stuttgarter Kickers: Yelldell - Benda, Wildersinn, Härter, Kanitz (46. Yildiz) - Parmak, Akcay, Hartmann, Weller - Dundee (70. Tucci), Gambo (46. Kacani)
FK Pirmasens: Steigelmann - Lechner, Kriegshäuser, Hildebrandt, Schaufler (46. Steil) - Bzducha, Zellner - Carvalho (78. Baum), Weißmann (85. Scherschel), Reich - Burch
Schiedsrichter: Leicher (Weimichl)
Zuschauer: 2 890
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Allerdings absolut korrekt. Die Chancen die Pirmasens hatte, da hätte Haas eine auf jeden Fall reingemacht.Tacheles [reloaded] hat geschrieben:Das ist mal eine geile Überschrift...Roland hat geschrieben:Haas-Ausfall verhindert Sieg
Sehr guter Artikel übrigens von Joachim Klumpp, das war eine sehr kompetenter und interessanter Spielbericht mit zusätzlich interessanten Infos. Da muss man die Presse auch mal loben.