Nachfolgend ein Artikel aus der Leonberger Kreiszeitung zum gestrigen Hallenturnier
Freiberg holt mit makelloser Serie den Turniersieg
DITZINGEN - Erstmals konnte sich der SGV Freiberg in die Siegerliste des Ditzinger Hallenfußballturniers eintragen. Im Endspiel besiegte der Oberligist Ligakonkurrent SSV Reutlingen mit 3:1 nach Verlängerung. Einen gelungenen Einstand feierte auch das neue Trainerduo der TSF Ditzingen, Marcus Sorg und Jens-Uwe Zierer; die Gastgeber belegten nach einem 3:2 im kleinen Finale gegen Titelverteidiger Stuttgarter Kickers II Platz drei.
Von Steffen Rometsch
Nach Toren von Dennis Handel und Tuncay Dilek stand es nach den regulären zehn Minuten 1:1-Unentschieden zwischen Reutlingen und Freiberg. In der fünfminütigen Verlängerung setzte der SGV entschlossen nach und kam durch Tobias Lindner und Mustafa Hassami zu weiteren Toren. Die Mannschaft von Ex-VfB-Trainer Willi Entenmann bot im gesamten Turnierverlauf eine überzeugende Leistung und durfte am Ende verdient den Siegerscheck über 1000 Euro und den Wanderpokal der Stadt Ditzingen aus den Händen von Oberbürgermeister Michael Makurath entgegennehmen. Freiberg hat alle acht Spiele gewonnen, dabei musste Schlussmann Frank Röser lediglich achtmal hinter sich greifen.
Die TSF Ditzingen verkauften sich teuer bei der 17. Auflage des eigenen Hallenturniers in der Glemsaue. Nach makelloser Zwischenrunde besiegten sie in der Endrunde sogar den späteren Finalisten SSV Reutlingen nach einem Treffer von Manuel Georgopoulos mit 1:0. Zuvor leistete sich die erstmals vom neuen Trainergespann Sorg/Zierer betreute Mannschaft jedoch zwei Unentschieden gegen Echterdingen (2:2) und Heilbronn (0:0) und musste daher mit dem kleinen Finale vorlieb nehmen.
Dort beherrschten die TSF Vorjahressieger Stuttgarter Kickers II klar. Michael Waidelich und zweimal Angelo Di Napoli sorgten für eine komfortable 3:0-Führung, ehe den Kickers der Anschlusstreffer gelang. Fünf Sekunden vor Schluss verhinderte Kresimir Lukic mit einem absichtlichen Handspiel auf der Torlinie das 3:2 und handelte sich damit eine unnötige Rote Karte ein. Er ist damit nach Daniel Bucovarov, der bei der Sindelfinger Hallen-Gala Rot sah, der zweite Akteur der TSF, der zu Beginn der Rückrunde eine Sperre absitzen muss. Mit dem fälligen Neunmeter markierten die Kickers den 3:2-Endstand.
"Das ist ein Erfahrungswert, den er mitnehmen muss'', hatte sich der zunächst erboste Trainer Marcus Sorg schnell wieder beruhigt, um die positiven Erkenntnisse aus dem Turnier hervorzuheben. "Wichtig ist, dass die Mannschaft gekämpft und wie gegen Sindelfingen auch mal ein Spiel umgedreht hat.'' Sorg ist guter Dinge, die TSF in den verbleibenden 13 Spielen auf einen Nichtabstiegsplatz führen zu können: "Ich bin überzeugt, dass wir da unten rauskommen, sonst hätte ich die Aufgabe nicht angenommen.'' Auch Co-Trainer Zierer gibt sich nach dem ersten Arbeitstag in Ditzingen optimistisch: "Wir wissen, dass wir gerade auch in der Vorbereitung viel mehr tun müssen als alle anderen. Die Spieler haben hier bereits gezeigt, dass sie wollen und dass die TSF noch leben.''
Als einziger Qualifikant hat Bezirksligist TSV Heimerdingen die Runde der letzten zehn Mannschaften erreicht. Dort unterlag das Team von Markus Uhl zunächst unglücklich gegen den FV Zuffenhausen mit 1:2 und ging auch in den restlichen drei Spielen leer aus. Einen guten Eindruck hinterließ auch der TSV Korntal, der dem SSV Reutlingen ein 1:1 abtrotzte und mit nur einem Punkt weniger den Einzug in die nächste Runde knapp verpasste. 07 Ludwigsburg war nach guter Zwischenrunde später außer Tritt und konnte nur noch ein Spiel gegen Heimerdingen gewinnen.
Kickers II: Vierter Platz in Ditzingen
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