Gegen G8 Gipfel
[quote="Stepi
G8 ist undemokratisch weil...
...hier über die Zukunft von der ganzen Welt entschieden wird, d.h. von 6 Milliarden Menschen, entschieden wird sie letztlich von 8 Menschen, die einem Bruchteil der Gesammtbevölkerung gewählt wurden
...bei G8 handelt es sich eben nicht [b/] um ein multilaterales Gremium, sondern um ein imperalistisches Gremium, d.h. hier treffen sich die 8 mächtigsten Menschen der Welt. Es handelt sich auch nicht um ein beraten, sondern eher um eine 'gleichschaltung' von Meinungen im Bezug auf (vor allem) wirtschaftliche und politische Themen
[/quote]
Vorab begrüße ich dass wir uns ja durchaus vernünftigt und sicherlich beide in gewisser weise Recht haben bzw. einen zu respektierenden Standpunkt aufweisen.
Ich verstehe inhaltlich einfach die Kritik nicht an der G8.
Die G8 hat erstmalig einen erheblichen Kreditverzicht auf Seiten der Gläubigerländer gegenüber Afrika durchgesetzt. Läuft die Politik der Industrieländer gegenüber Afrika überall korrekt ab? Natürlich nicht! Wie ich schon geschrieben habe läuft hier einiges schief und BITTE BITTE nicht die EU hier schonen das wäre unglaublich (!) fahrlässig. Die EU hat mit ihren Agrarsubventionen Million von Menschen in Afrika in die Armut und den Hunger gestürzt. Das muss man der Ehrlichkeit auch sagen.
Ich finde es gut, dass es ein G8 Treffen gibt. Etwas als imperialistisch zu bezeichnen - naja - das riecht immer etwas nach Populismus aber nun gut.
G8 ist undemokratisch weil...
...hier über die Zukunft von der ganzen Welt entschieden wird, d.h. von 6 Milliarden Menschen, entschieden wird sie letztlich von 8 Menschen, die einem Bruchteil der Gesammtbevölkerung gewählt wurden
...bei G8 handelt es sich eben nicht [b/] um ein multilaterales Gremium, sondern um ein imperalistisches Gremium, d.h. hier treffen sich die 8 mächtigsten Menschen der Welt. Es handelt sich auch nicht um ein beraten, sondern eher um eine 'gleichschaltung' von Meinungen im Bezug auf (vor allem) wirtschaftliche und politische Themen
[/quote]
Vorab begrüße ich dass wir uns ja durchaus vernünftigt und sicherlich beide in gewisser weise Recht haben bzw. einen zu respektierenden Standpunkt aufweisen.
Ich verstehe inhaltlich einfach die Kritik nicht an der G8.
Die G8 hat erstmalig einen erheblichen Kreditverzicht auf Seiten der Gläubigerländer gegenüber Afrika durchgesetzt. Läuft die Politik der Industrieländer gegenüber Afrika überall korrekt ab? Natürlich nicht! Wie ich schon geschrieben habe läuft hier einiges schief und BITTE BITTE nicht die EU hier schonen das wäre unglaublich (!) fahrlässig. Die EU hat mit ihren Agrarsubventionen Million von Menschen in Afrika in die Armut und den Hunger gestürzt. Das muss man der Ehrlichkeit auch sagen.
Ich finde es gut, dass es ein G8 Treffen gibt. Etwas als imperialistisch zu bezeichnen - naja - das riecht immer etwas nach Populismus aber nun gut.
Es sind der Worte genügend gewechselt lasst mich endlich Taten sehen. (Goethe)
- DirtyToby
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Wir sollten am besten einen riiiieeeesigen Tisch bauen, 6 Milliarden Menschen dran setzen, und dann beratschlagen, was das beste ist. Mal ganz im Ernst, wie soll das bitte funktionieren? Zumal, wenn "alle" Nationen da beteiligt wären, hätten wir auch wieder einen nicht unerheblichen Haufen von Staatsoberhäuptern da am Tisch sitzen, die nicht unbedingt im Sinne ihres Volkes entscheiden würden.
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- Blaues Stuttgart
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und genau das ist der Irrtum, entschieden wird nämlich genau bei G8, ob die großen 8 bei Weltpolitischen Problemen den Daumen nach oben oder untern halten entscheidet wie das Problem gelöst wird.(oder eben nicht...)Blaues Stuttgart hat geschrieben:Die Bevölkerung sollte aber zumindest verhältnismäßig vertreten werden und die Menschen über die geredet wird sollten vielleicht auch zu Wort kommen, entschieden wird ja sowieso an anderer Stelle.
Nazis raus aus den Stadien.
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Gericht kippt Teile des Versammlungsverbots um Heiligendamm
Juristischer Erfolg für die Kritiker: Demonstranten dürfen während des G-8-Gipfels nun doch bis auf 200 Meter an den Sicherheitszaun um Heiligendamm heran.
Schwerin - Das Verwaltungsgericht Schwerin schränkte heute ein wesentlich weiträumigeres Versammlungsverbot der Behörden ein. Die Polizeidirektion Rostock hatte als zuständige Versammlungsbehörde ein allgemeines Verbot für Protestaktionen im Umkreis von mehreren Kilometer um den Zaun erlassen.
Ein Sprecher des Gerichts teilte heute mit, außerhalb des Sicherheitszaunes und einer zusätzlichen 200-Meter-Pufferzone müssten Versammlungen und Demonstrationen möglich sein, wenn Rettungswege frei bleiben. Der Beschluss des Gerichts ist noch nicht rechtskräftig.
Gegen das von der Polizeidirektion Rostock erlassene weiträumige Versammlungsverbot hatte ein Bündnis geklagt, das zum 7. Juni zu einem Sternmarsch nach Heiligendamm aufgerufen hat.
spiegel.de
Juristischer Erfolg für die Kritiker: Demonstranten dürfen während des G-8-Gipfels nun doch bis auf 200 Meter an den Sicherheitszaun um Heiligendamm heran.
Schwerin - Das Verwaltungsgericht Schwerin schränkte heute ein wesentlich weiträumigeres Versammlungsverbot der Behörden ein. Die Polizeidirektion Rostock hatte als zuständige Versammlungsbehörde ein allgemeines Verbot für Protestaktionen im Umkreis von mehreren Kilometer um den Zaun erlassen.
Ein Sprecher des Gerichts teilte heute mit, außerhalb des Sicherheitszaunes und einer zusätzlichen 200-Meter-Pufferzone müssten Versammlungen und Demonstrationen möglich sein, wenn Rettungswege frei bleiben. Der Beschluss des Gerichts ist noch nicht rechtskräftig.
Gegen das von der Polizeidirektion Rostock erlassene weiträumige Versammlungsverbot hatte ein Bündnis geklagt, das zum 7. Juni zu einem Sternmarsch nach Heiligendamm aufgerufen hat.
spiegel.de
Klar ! Desshalb auch der Protest...Blaues Stuttgart hat geschrieben:Nein, es sind zwar die großen Staaten die entscheiden, jedoch sind da noch andere dabei und große Programme oder Neuerungen kommen beim G8 nie raus. Es wird ein bisschen gelabert, und dann geht es wieder nach Hause.
Nazis raus aus den Stadien.
Wie hat mal ein Kluger man gesagt "90% der Portestanten sind nur des Protestes wegen da kommt es schon gar nicht mehr darauf an für bzw. gegen was demonstriert wird"Stepi hat geschrieben:Klar ! Desshalb auch der Protest...Blaues Stuttgart hat geschrieben:Nein, es sind zwar die großen Staaten die entscheiden, jedoch sind da noch andere dabei und große Programme oder Neuerungen kommen beim G8 nie raus. Es wird ein bisschen gelabert, und dann geht es wieder nach Hause.
Irgendwie glaub ich, dass dem hier auch so ist
Es sind der Worte genügend gewechselt lasst mich endlich Taten sehen. (Goethe)
immer dieser ätzende Widerstand, manchmal nervt Mutter Demokratie einfach :wink:JJ hat geschrieben:Wie hat mal ein Kluger man gesagt "90% der Portestanten sind nur des Protestes wegen da kommt es schon gar nicht mehr darauf an für bzw. gegen was demonstriert wird"Stepi hat geschrieben:Klar ! Desshalb auch der Protest...Blaues Stuttgart hat geschrieben:Nein, es sind zwar die großen Staaten die entscheiden, jedoch sind da noch andere dabei und große Programme oder Neuerungen kommen beim G8 nie raus. Es wird ein bisschen gelabert, und dann geht es wieder nach Hause.
Irgendwie glaub ich, dass dem hier auch so ist
Nazis raus aus den Stadien.
Ist ja echt witzig wenn man einmal die Medien verfolgt kurz vor dieser undemokratischen Konferenz (eigentlich ja ein wiederspruch aber nun gut...) man müsste ja gerade meinen, dass hier jeder zweite Deutsche ein Herz für Afrika hat.
Komischweise verrecken auf übelste Art und Weise seit Monaten Menschen im Sudan aber da demonstriert keiner.
Für mich ist da viel sehr sehr scheinheilig!
Komischweise verrecken auf übelste Art und Weise seit Monaten Menschen im Sudan aber da demonstriert keiner.
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Liegt auch daran, dass es auch den (meisten) Medien egal zu sein scheint, und selbst informiert sich leider so gut wie niemand.
Ausschluss kritischer Journalisten?
Mit heftiger Kritik haben Medienverbände auf den Ausschluss kritischer Journalisten von der Berichterstattung am Ort des G-8-Gipfels reagiert.
Es dränge sich der Verdacht auf, dass kritische Berichterstattung unterdrückt werden solle, erklärte der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) am Donnerstag. Ein Regierungssprecher wies die Kritik mit Nachdruck zurück. Die Berliner Tageszeitung „taz“ protestierte gegen die Rücknahme der Akkreditierung eines ihrer Korrespondenten.
Laut DJV wurde den betroffenen Journalisten lediglich mitgeteilt, dass „die Akkreditierung für den G-8-Gipfel auf Empfehlung des Bundeskriminalamtes nicht erteilt werden kann“. Welche Gründe dagegen sprächen, hätten die Betroffenen nicht in Erfahrung bringen können. Es handele sich um Journalisten, die in Vorbereitung auf den Gipfel kritisch über Globalisierungsthemen berichtet hätten.
Ähnlich äußerte sich die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju). „Wir betrachten diese Vorgehensweise als absolut unzulässigen Versuch der Beeinträchtigung der freien Berichterstattung vom G-8-Gipfel und als Maßnahme der Einschüchterung, die wachsame kritische Berichterstattung verhindern soll“, schrieb die dju und verlangte die sofortige Wiederzulassung der Berichterstatter. Auch die „taz“ erklärte, der Vorgang entspreche nicht ihren Vorstellungen von Pressefreiheit. Der Betroffene sei vom Bundespresseamt an den Datenschutzbeauftragten des BKA verwiesen worden, wenn er Gründe für seinen Ausschluss erfahren wolle. „Diese Vorgehensweise ist eine klare und unzulässige Beeinflussung der freien und kritischen Berichterstattung über das Ereignis,“ erklärte der stellvertretende Chefredakteur Reiner Metzger.
Ein Regierungssprecher sagte, es sei einsichtig, dass der Zugang zu Veranstaltungen dieser Art nicht ohne Sicherheitskontrollen möglich sei. Das Bundespresseamt wende das bei allen Veranstaltungen der Bundesregierung übliche Akkreditierungsverfahren an. Es sei verbunden mit einer Sicherheitsüberprüfung wie bei anderen Großveranstaltungen auch, etwa der Fußball-WM im vergangenen Sommer.
Die Sicherheitsüberprüfung werde im Einverständnis mit den Journalisten durchgeführt, hieß es weiter. Nur wenn eine entsprechende Empfehlung der Sicherheitsbehörden vorliege, werde keine Akkreditierung ausgestellt. Den Betroffen stehe der Rechtsweg offen.
Weiter hieß es, für den G-8-Gipfel habe das Bundespresseamt rund 4.700 Anträge auf Akkreditierung entgegengenommen. Die Zahl der Fälle, in denen eine Akkreditierung nicht möglich gewesen sei, liege bei etwa 20.
Hamburger Abendblatt
Ausschluss kritischer Journalisten?
Mit heftiger Kritik haben Medienverbände auf den Ausschluss kritischer Journalisten von der Berichterstattung am Ort des G-8-Gipfels reagiert.
Es dränge sich der Verdacht auf, dass kritische Berichterstattung unterdrückt werden solle, erklärte der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) am Donnerstag. Ein Regierungssprecher wies die Kritik mit Nachdruck zurück. Die Berliner Tageszeitung „taz“ protestierte gegen die Rücknahme der Akkreditierung eines ihrer Korrespondenten.
Laut DJV wurde den betroffenen Journalisten lediglich mitgeteilt, dass „die Akkreditierung für den G-8-Gipfel auf Empfehlung des Bundeskriminalamtes nicht erteilt werden kann“. Welche Gründe dagegen sprächen, hätten die Betroffenen nicht in Erfahrung bringen können. Es handele sich um Journalisten, die in Vorbereitung auf den Gipfel kritisch über Globalisierungsthemen berichtet hätten.
Ähnlich äußerte sich die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju). „Wir betrachten diese Vorgehensweise als absolut unzulässigen Versuch der Beeinträchtigung der freien Berichterstattung vom G-8-Gipfel und als Maßnahme der Einschüchterung, die wachsame kritische Berichterstattung verhindern soll“, schrieb die dju und verlangte die sofortige Wiederzulassung der Berichterstatter. Auch die „taz“ erklärte, der Vorgang entspreche nicht ihren Vorstellungen von Pressefreiheit. Der Betroffene sei vom Bundespresseamt an den Datenschutzbeauftragten des BKA verwiesen worden, wenn er Gründe für seinen Ausschluss erfahren wolle. „Diese Vorgehensweise ist eine klare und unzulässige Beeinflussung der freien und kritischen Berichterstattung über das Ereignis,“ erklärte der stellvertretende Chefredakteur Reiner Metzger.
Ein Regierungssprecher sagte, es sei einsichtig, dass der Zugang zu Veranstaltungen dieser Art nicht ohne Sicherheitskontrollen möglich sei. Das Bundespresseamt wende das bei allen Veranstaltungen der Bundesregierung übliche Akkreditierungsverfahren an. Es sei verbunden mit einer Sicherheitsüberprüfung wie bei anderen Großveranstaltungen auch, etwa der Fußball-WM im vergangenen Sommer.
Die Sicherheitsüberprüfung werde im Einverständnis mit den Journalisten durchgeführt, hieß es weiter. Nur wenn eine entsprechende Empfehlung der Sicherheitsbehörden vorliege, werde keine Akkreditierung ausgestellt. Den Betroffen stehe der Rechtsweg offen.
Weiter hieß es, für den G-8-Gipfel habe das Bundespresseamt rund 4.700 Anträge auf Akkreditierung entgegengenommen. Die Zahl der Fälle, in denen eine Akkreditierung nicht möglich gewesen sei, liege bei etwa 20.
Hamburger Abendblatt
Für all die, die meinen man sollte die Entwicklungshilfe für Afrika (unreflektiert) aufstocken und die seit 40 Jahren andauernde Entwicklungshilfe weiter in die Zukunft vorantreiben, sollte zumindest mal einen Blick in die WiWo werfen und hier das Interview von Andrew Mwenda lesen.
M.E. sehr interessant.
M.E. sehr interessant.
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Wer sich mal diese Vollidioten anschauen will wie sie die Polizei mit Steinen bewerfen der schalte einmal Sky News ein....
Lt. Presse sind über 100 Polizisten davon 20 schwer verletzt worden. Wieviele "Demonstranten" verletzt wurden konnte ich nicht herausfinden aber wohl auch leider sehr viele....traurig !
Wenn man mit Pflastersteinen nach Polizisten wirft muss man sich echt wundern was da los ist
Lt. Presse sind über 100 Polizisten davon 20 schwer verletzt worden. Wieviele "Demonstranten" verletzt wurden konnte ich nicht herausfinden aber wohl auch leider sehr viele....traurig !
Wenn man mit Pflastersteinen nach Polizisten wirft muss man sich echt wundern was da los ist
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- Tacheles
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Autonome verwüsten Rostock
Diese Eruption hat alle überrascht: Aus einer friedlichen Demo heraus starteten äußerst brutal vorgehende Autonome eine Orgie der Gewalt, die über Stunden die Ostseestadt lahmlegte. Zurück blieben verwüstete Straßen, ausgebrannte Autos und dutzende Verletzte, darunter allein 150 Polizisten.
Es waren Szenen, die das Land seit langem nicht mehr gesehen hatte: Hunderte Vermummte hielten eine ganze Stadt in Atem, ließen ihrer blinden Wut freien Lauf, zertrümmerten, was ihnen in den Weg kam und attackierten mit äußerster Brutalität die Polizei.
Der Aufmarsch der Autonomen, ihre militante Uniformierung und ihr radikales Vorgehen erinnerten an die Auseinandersetzungen der frühen achtziger Jahre: Schlachten um Kernkraftwerksbaustellen, die Startbahn West am Frankfurter Flughafen oder besetzte Häuser im ehemaligen West-Berlin.
Waren die beiden Demonstrationszüge durch die Stadt noch bis auf wenige Ausfälle ruhig verlaufen, verschärfte sich die Lage parallel zur Kundgebung am Stadthafen von Rostock. Auslöser der Gewalt war laut Veranstalter ein einsamer Polizeiwagen, der auf dem Demonstrationsgelände geparkt gewesen sein soll und den Ärger einiger Fanatiker erregt haben soll.
Wenig später brannten mehrere Autos, Barrikaden wurden aus umgestürzten Mülltonnen errichtet. An mehreren Stellen in der Stadt lieferten sich die Autonomen schwere Auseinandersetzungen mit der Polizei. Sie warfen Flaschen auf Polizisten und schlugen mit Stangen auf Einsatzfahrzeuge ein.
Beamte mit Helmen und Schlagstöcken stürmten durch die Straßen. An vielen zentralen Kreuzungen wurden Einsatzfahrzeuge postiert, Wasserwerfer aufgefahren und Tränengas eingesetzt. Zum Schluss stand die Polizei mit Räumfahrzeugen nicht mehr weit von der Bühne entfernt, wo kurz zuvor noch die bekannte Band Juli gespielt hatte.
Die Polizei zählte etwa 2000 Autonome. Gegen sie waren 5000 Beamte im Einsatz. Während der stundenlangen Straßenschlachten wurden 146 Polizisten verletzt. Einige sind so schwer verwundet, dass sie ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Über Verletzte auf Seiten der Demonstranten gibt es bisher keine Zahlen. Von 49 Menschen seien die Identitäten festgestellt worden.
Die Veranstalter der Großdemonstration hatten zwischenzeitlich einen vorzeitigen Abbruch der Veranstaltung erwogen, sich dann aber dafür entschieden, das Kultur- und Konzertprogramm wie geplant abzuhalten. Von den autonomen Gewalttätern distanzierten sie sich: "Es gibt keinerlei Rechtfertigung für den Angriff auf Personen", sagte Attac-Aktivist Werner Rätz. Die Auseinandersetzungen sei "überhaupt nicht im Sinne der Veranstalter".
Viele der mehreren zehntausend Demonstranten vor Ort waren in Panik geflüchtet. Dutzende wurden festgenommen. An den Sanitätswagen bildeten sich lange Schlangen von Demonstranten, die meisten litten unter den Folgen von Tränengas.
Als die ersten Autos brannten, stachelte ein Redner auf der Kundgebungsbühne die militante Szene noch mit klaren Worten auf: "Wir müssen den Krieg in diese Demonstration reintragen. Mit friedlichen Mitteln erreichen wir nichts." Und dann beschwörte er den Geist von Genua. In der italienischen Hafenstadt hatten sich 2001 militante Demonstranten zwei Tage lang erbitterte Straßenkämpfe mit der Polizei geliefert.
Heute stürmte die Polizei mehrmals auf dem Kundgebungsplatz weit in die Menschenmenge hinein, schleppte einzelne Personen heraus, während der hintere Teil der Demonstration noch auf den Platz nachdrängte. Einige Beamte wurden eingekesselt.
"Die Autonomen schlagen alles kurz und klein, was sich ihnen in den Weg stellt", sagte ein Polizeisprecher. Gehwegplatten wurden herausgerissen, Parkscheinautomaten zerstört. Schwarzer Rauch zog durch die Straßen. Es spielten sich tumultartige Szenen ab, Rettungsfahrzeuge fuhren heran.
Gastgeberin Kanzlerin Merkel will der Globalisierung auf dem G- 8-Gipfel "ein menschliches Gesicht geben". Wegweisende Beschlüsse erhofft sie sich zum Klimaschutz: Klicken Sie hier, für eine Übersicht über die Themen Mit den Einsätzen wurde das Bild der Veranstaltung in kürzester Zeit völlig gedreht: Denn der größte Teil der Veranstaltung war friedlich. Zwei Demonstrationszüge zogen ab mittags gegen das Treffen der Staats- und Regierungschefs der sieben führenden Industrieländer und Russlands im Ostseebad Heiligendamm durch die Stadt. Am Nachmittag trafen sich beide am Stadthafen, wo die Lage eskalierte.
Zunächst hatte die geringe Zahl der Teilnehmer an der Demonstration für Überraschung gesorgt. Die Organisatoren der Großdemonstration werteten ihre Veranstaltung gegen die G-8 dennoch als Erfolg. Sie sprachen von etwa 80.000 Teilnehmern, die Polizei von etwa 25.000.
Unter dem Motto "Eine andere Welt ist möglich" waren Globalisierungskritiker aus dem gesamten Bundesgebiet und aus dem Ausland in Sonderzügen und Bussen nach Rostock gereist. Zu dem Protest hatte ein ungewöhnlich breites Bündnis von Gruppierungen aufgerufen, darunter Umwelt-, Entwicklungs- und Kirchenorganisationen ebenso wie Attac, Linkspartei und Grüne. Die Gruppen demonstrierten für eine Welthandelspolitik, die sich an sozialen Rechten, Demokratie und Umweltschutz orientiert.
spiegel.de
Diese Eruption hat alle überrascht: Aus einer friedlichen Demo heraus starteten äußerst brutal vorgehende Autonome eine Orgie der Gewalt, die über Stunden die Ostseestadt lahmlegte. Zurück blieben verwüstete Straßen, ausgebrannte Autos und dutzende Verletzte, darunter allein 150 Polizisten.
Es waren Szenen, die das Land seit langem nicht mehr gesehen hatte: Hunderte Vermummte hielten eine ganze Stadt in Atem, ließen ihrer blinden Wut freien Lauf, zertrümmerten, was ihnen in den Weg kam und attackierten mit äußerster Brutalität die Polizei.
Der Aufmarsch der Autonomen, ihre militante Uniformierung und ihr radikales Vorgehen erinnerten an die Auseinandersetzungen der frühen achtziger Jahre: Schlachten um Kernkraftwerksbaustellen, die Startbahn West am Frankfurter Flughafen oder besetzte Häuser im ehemaligen West-Berlin.
Waren die beiden Demonstrationszüge durch die Stadt noch bis auf wenige Ausfälle ruhig verlaufen, verschärfte sich die Lage parallel zur Kundgebung am Stadthafen von Rostock. Auslöser der Gewalt war laut Veranstalter ein einsamer Polizeiwagen, der auf dem Demonstrationsgelände geparkt gewesen sein soll und den Ärger einiger Fanatiker erregt haben soll.
Wenig später brannten mehrere Autos, Barrikaden wurden aus umgestürzten Mülltonnen errichtet. An mehreren Stellen in der Stadt lieferten sich die Autonomen schwere Auseinandersetzungen mit der Polizei. Sie warfen Flaschen auf Polizisten und schlugen mit Stangen auf Einsatzfahrzeuge ein.
Beamte mit Helmen und Schlagstöcken stürmten durch die Straßen. An vielen zentralen Kreuzungen wurden Einsatzfahrzeuge postiert, Wasserwerfer aufgefahren und Tränengas eingesetzt. Zum Schluss stand die Polizei mit Räumfahrzeugen nicht mehr weit von der Bühne entfernt, wo kurz zuvor noch die bekannte Band Juli gespielt hatte.
Die Polizei zählte etwa 2000 Autonome. Gegen sie waren 5000 Beamte im Einsatz. Während der stundenlangen Straßenschlachten wurden 146 Polizisten verletzt. Einige sind so schwer verwundet, dass sie ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Über Verletzte auf Seiten der Demonstranten gibt es bisher keine Zahlen. Von 49 Menschen seien die Identitäten festgestellt worden.
Die Veranstalter der Großdemonstration hatten zwischenzeitlich einen vorzeitigen Abbruch der Veranstaltung erwogen, sich dann aber dafür entschieden, das Kultur- und Konzertprogramm wie geplant abzuhalten. Von den autonomen Gewalttätern distanzierten sie sich: "Es gibt keinerlei Rechtfertigung für den Angriff auf Personen", sagte Attac-Aktivist Werner Rätz. Die Auseinandersetzungen sei "überhaupt nicht im Sinne der Veranstalter".
Viele der mehreren zehntausend Demonstranten vor Ort waren in Panik geflüchtet. Dutzende wurden festgenommen. An den Sanitätswagen bildeten sich lange Schlangen von Demonstranten, die meisten litten unter den Folgen von Tränengas.
Als die ersten Autos brannten, stachelte ein Redner auf der Kundgebungsbühne die militante Szene noch mit klaren Worten auf: "Wir müssen den Krieg in diese Demonstration reintragen. Mit friedlichen Mitteln erreichen wir nichts." Und dann beschwörte er den Geist von Genua. In der italienischen Hafenstadt hatten sich 2001 militante Demonstranten zwei Tage lang erbitterte Straßenkämpfe mit der Polizei geliefert.
Heute stürmte die Polizei mehrmals auf dem Kundgebungsplatz weit in die Menschenmenge hinein, schleppte einzelne Personen heraus, während der hintere Teil der Demonstration noch auf den Platz nachdrängte. Einige Beamte wurden eingekesselt.
"Die Autonomen schlagen alles kurz und klein, was sich ihnen in den Weg stellt", sagte ein Polizeisprecher. Gehwegplatten wurden herausgerissen, Parkscheinautomaten zerstört. Schwarzer Rauch zog durch die Straßen. Es spielten sich tumultartige Szenen ab, Rettungsfahrzeuge fuhren heran.
Gastgeberin Kanzlerin Merkel will der Globalisierung auf dem G- 8-Gipfel "ein menschliches Gesicht geben". Wegweisende Beschlüsse erhofft sie sich zum Klimaschutz: Klicken Sie hier, für eine Übersicht über die Themen Mit den Einsätzen wurde das Bild der Veranstaltung in kürzester Zeit völlig gedreht: Denn der größte Teil der Veranstaltung war friedlich. Zwei Demonstrationszüge zogen ab mittags gegen das Treffen der Staats- und Regierungschefs der sieben führenden Industrieländer und Russlands im Ostseebad Heiligendamm durch die Stadt. Am Nachmittag trafen sich beide am Stadthafen, wo die Lage eskalierte.
Zunächst hatte die geringe Zahl der Teilnehmer an der Demonstration für Überraschung gesorgt. Die Organisatoren der Großdemonstration werteten ihre Veranstaltung gegen die G-8 dennoch als Erfolg. Sie sprachen von etwa 80.000 Teilnehmern, die Polizei von etwa 25.000.
Unter dem Motto "Eine andere Welt ist möglich" waren Globalisierungskritiker aus dem gesamten Bundesgebiet und aus dem Ausland in Sonderzügen und Bussen nach Rostock gereist. Zu dem Protest hatte ein ungewöhnlich breites Bündnis von Gruppierungen aufgerufen, darunter Umwelt-, Entwicklungs- und Kirchenorganisationen ebenso wie Attac, Linkspartei und Grüne. Die Gruppen demonstrierten für eine Welthandelspolitik, die sich an sozialen Rechten, Demokratie und Umweltschutz orientiert.
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Werde auch DU Fansponsor der Stuttgarter Kickers !!!!!!!
Informationen gibt es unter 12für11.de
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- Blaues Stuttgart
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Ergebnis der gestrigen "Demonstration":
über 1.000 Verletzte
davon
- 433 Verletzte
- 66 Schwerverletzte
Polizisten.
achja und die Attac Geschäftsführerin meint, dass zwar die Linken oder Antifa die Gewalt begonnen (c.a. 2.000 Gewalttätige) haben aber die Polizei nicht deeskaliert hat
Ja das glaub ich auch
Wer mit Pflastersteinen beworfen wird muss deeskalieren
Hat sich eigentlich jemand mal diesen SCHEISS (sorry für die Wortwahl) angehört was man dort so von sich gibt....das ist auf so einem niedrigen Niveau das es mich wirklich schockiert hat...
über 1.000 Verletzte
davon
- 433 Verletzte
- 66 Schwerverletzte
Polizisten.
achja und die Attac Geschäftsführerin meint, dass zwar die Linken oder Antifa die Gewalt begonnen (c.a. 2.000 Gewalttätige) haben aber die Polizei nicht deeskaliert hat
Ja das glaub ich auch
Wer mit Pflastersteinen beworfen wird muss deeskalieren
Hat sich eigentlich jemand mal diesen SCHEISS (sorry für die Wortwahl) angehört was man dort so von sich gibt....das ist auf so einem niedrigen Niveau das es mich wirklich schockiert hat...
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- Martin
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da geht es nicht drum ob es attac antifa oder sonst wer war, es waren einfach alle wie immer. zwar wäscht die attac wieder die hände in unschuld und schiebt es auf die anderen, aber wer jedesmal toleriert, dass tausende von vermumten autonomen an den veranstaltungen teilnehmen unterstützt des ganze auch. freu mich schon wieder wenn utz und die ganzen pfeifen zurückkommen und wieder rumheulen, dass die polizei ja so gemein war etc.
naja wenigstens ist für tv unterhaltung gesorgt und bei jedem schlagstock in ner zeckenfresse wird fleissig applaudiert
amen
naja wenigstens ist für tv unterhaltung gesorgt und bei jedem schlagstock in ner zeckenfresse wird fleissig applaudiert
amen
Sorry, dass Thema ist ernst, aber mit der Statistik kann ich nicht viel anfangen...JJ hat geschrieben:Ergebnis der gestrigen "Demonstration":
über 1.000 Verletzte
davon
- 433 Verletzte
- 66 Schwerverletzte
Polizisten.
Irgendwie war es leider Klar, dass die Proteste eskalieren würden. Und der Polizei war es glaube ich lieber jetzt, als während dem Treffen.
Wir dürfen aber bei all den Krawallen, nicht vergessen, dass sich dort oben nicht nur attac tummelt sondern auch rechte Gewalttouristen. Das interessiert die Verletzten wohl wenig
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Nach langer Zeit mal wieder was ordentliches vom Schweibenwischer:
http://www.youtube.com/watch?v=IUnocT8MpQE
http://www.youtube.com/watch?v=IUnocT8MpQE
der "alte" steinewerfer war in elversberg, so wie es sich an nem kickersspieltag gehört! aber wo warst du?Martin hat geschrieben:freu mich schon wieder wenn utz und die ganzen pfeifen zurückkommen und wieder rumheulen, dass die polizei ja so gemein war etc.
Wir haben immer gesagt,
dass wir das Land hier furchtbar lieben,
Balsam für die Seele,
wie wir euch damit provozieren.
Ihr seid dumm, dumm und naiv,
wenn Ihr denkt, Heimatliebe ist gleich Politik.
dass wir das Land hier furchtbar lieben,
Balsam für die Seele,
wie wir euch damit provozieren.
Ihr seid dumm, dumm und naiv,
wenn Ihr denkt, Heimatliebe ist gleich Politik.
Dort waren mal vor allem LINKE Gewalttouristen. Wenn man schon bitte meint es hier mal wieder auf die politische Richtung herunterzubrechen, dann waren es hauptsächlich Linke, der sog. Linke Block.Stepi hat geschrieben: Wir dürfen aber bei all den Krawallen, nicht vergessen, dass sich dort oben nicht nur attac tummelt sondern auch rechte Gewalttouristen. Das interessiert die Verletzten wohl wenig
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- Ralphonso
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der sog. "schwarze block" wäre richtig gewesen :wink:JJ hat geschrieben:Dort waren mal vor allem LINKE Gewalttouristen. Wenn man schon bitte meint es hier mal wieder auf die politische Richtung herunterzubrechen, dann waren es hauptsächlich Linke, der sog. Linke Block.
dem monty schädel gehört nach so interviews der schaden in rechnung gestellt. was der zu den ausschreitungen als offizieller gesagt hat ist die oberfrechheit. diesen elendigen steinewerfern sollen sich mit ihrem lieblingmaterial woanderst beschäftigen
Recht hast Du :wink:Ralphonso hat geschrieben:der sog. "schwarze block" wäre richtig gewesen :wink:JJ hat geschrieben:Dort waren mal vor allem LINKE Gewalttouristen. Wenn man schon bitte meint es hier mal wieder auf die politische Richtung herunterzubrechen, dann waren es hauptsächlich Linke, der sog. Linke Block.
dem monty schädel gehört nach so interviews der schaden in rechnung gestellt. was der zu den ausschreitungen als offizieller gesagt hat ist die oberfrechheit. diesen elendigen steinewerfern sollen sich mit ihrem lieblingmaterial woanderst beschäftigenim steinbruch mit spitzhacke
![]()
Es sind der Worte genügend gewechselt lasst mich endlich Taten sehen. (Goethe)
- Martin
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natürlich nicht auf dem auswärtsspiel, wie schon die ganze rückrunde nicht[Tobi] hat geschrieben:der "alte" steinewerfer war in elversberg, so wie es sich an nem kickersspieltag gehört! aber wo warst du?Martin hat geschrieben:freu mich schon wieder wenn utz und die ganzen pfeifen zurückkommen und wieder rumheulen, dass die polizei ja so gemein war etc.
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Aus Genua haben beide Seiten absolut nichts gelernt. Nicht die beste Qualität aber trotzdem sehenswert.
http://video.google.de/videoplay?docid= ... 2606192748
http://video.google.de/videoplay?docid= ... 2606192748
ohhh bua!
mein martinle verreißt sich im weltnetz mal wieder sein maul, wie in seinen teenie zeiten . . .Martin hat geschrieben:da geht es nicht drum ob es attac antifa oder sonst wer war, [blubblub]
amen
:wink:
*schulterklopfer*
greetz&cheers
dr. z.
Da kann man bei Gelegenheit ja auch mal bei der BILD vorbeischauen, sich bedanken und anschließend den ganzen Laden anzündenJJ hat geschrieben:Ist ja echt witzig wenn man einmal die Medien verfolgt kurz vor dieser undemokratischen Konferenz (eigentlich ja ein wiederspruch aber nun gut...) man müsste ja gerade meinen, dass hier jeder zweite Deutsche ein Herz für Afrika hat.![]()
Komischweise verrecken auf übelste Art und Weise seit Monaten Menschen im Sudan aber da demonstriert keiner.
Für mich ist da viel sehr sehr scheinheilig!
Zwar stimme ich mit Dir insb. in Deinem letzten Teil überein aber man darf es sich als freidenkender Bürger auch nicht so einfach machen und stets den schwarzen Peter hin- un herschieben.derPeter hat geschrieben:Da kann man bei Gelegenheit ja auch mal bei der BILD vorbeischauen, sich bedanken und anschließend den ganzen Laden anzünden![]()
Daran sind weniger die Menschen, als viel mehr die Presse Schuld, die auf ihren Titelseiten lieber einen dämlichen Eisbären präsentiert, anstatt auf die wirklich wichtigen Themen einzugehen
Mal ist die G8 Schuld dass man sich nicht um Afrika kümmert, mal ist di Presse Schuld dass Afrika nicht im Fokus steht etc.
Ich selbst würde hinterfrage ob es überhaupt Sinn macht Afrika seit über 40 Jahren mit Entwicklungshilfe zu versorgen. Ich denke es bedarf eher eines anderen Ansatzes. Komischerweise ist für viele afrikanische Führungskräfte die Entwicklungshilfe kein primärer Fokus aber nun gut.
Nochmals: Vor 2,3 oder 4 Monaten hat, wenn man ehrlich ist, kein Mensch für Afrika demonstriert. Für mich ist das vordergründig scheinheilig.
Ich hoffe und glaube daran dass Menschen Mitgefühl insb. mit Menschen haben denen es an dem Essentielsten (Nahrung, Wasser, Unterkunft) mangelt haben, aber von den tausenden Demonstranten rund um die G8 hat vor 4 Monaten kaum einer etwas gemacht.
Komisch ist für mich nur dass man im gleichen Satz fordert, die G8 sei ja undemokratisch und gehöre abgeschafft aber gleichzeitig fordert man von der G8 Afrika zu subventionieren. Naja...
Es sind der Worte genügend gewechselt lasst mich endlich Taten sehen. (Goethe)
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Man kann ja auch nicht andauernd demonstrieren...JJ hat geschrieben:Nochmals: Vor 2,3 oder 4 Monaten hat, wenn man ehrlich ist, kein Mensch für Afrika demonstriert. Für mich ist das vordergründig scheinheilig.
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AFRIKA IST NICHT VERLOREN!
Neue Partnerschaft, gleichberechtigt, mit Rechten und Pflichten. Kanzlerin Angela Merkel: „Die G8 werden ihre Versprechen erfüllen.“ Also die Entwicklungshilfe bis 2010 auf dann 50 Milliarden Dollar JÄHRLICH verdoppeln. 60 Milliarden Dollar sind für den Kampf gegen Aids (6000 Tote pro Tag) und Malaria (900 000 Tote pro Jahr). Die Popstars und Afrika-Aktivisten Bob Geldof und Bono kritisierten die Beschlüsse. Bono sagte aber: Das bedeutendste Ergebnis sei vielleicht „die wachsende Leidenschaft und der Einsatz des deutschen Volkes, einschließlich der Kanzlerin“.
Quelle: Bild.de
Neue Partnerschaft, gleichberechtigt, mit Rechten und Pflichten. Kanzlerin Angela Merkel: „Die G8 werden ihre Versprechen erfüllen.“ Also die Entwicklungshilfe bis 2010 auf dann 50 Milliarden Dollar JÄHRLICH verdoppeln. 60 Milliarden Dollar sind für den Kampf gegen Aids (6000 Tote pro Tag) und Malaria (900 000 Tote pro Jahr). Die Popstars und Afrika-Aktivisten Bob Geldof und Bono kritisierten die Beschlüsse. Bono sagte aber: Das bedeutendste Ergebnis sei vielleicht „die wachsende Leidenschaft und der Einsatz des deutschen Volkes, einschließlich der Kanzlerin“.
Quelle: Bild.de
na wenn Bild das so sieht...
Ich für meinen Teil bin mit den Ergebnissen unzufrieden, was wollen die Afrikaner den mit Geld, die brauchen Strukturen und Regelungen um aus dem Schlamassel heraus zu kommen. Irgendwie wirkt das Geld für mich wie Schmiergeld, Afrika und die Globalisierungskritiker sollen schön ruhig sein, schließlich hat man ja jetzt was getan, von wegen !
Ich für meinen Teil bin mit den Ergebnissen unzufrieden, was wollen die Afrikaner den mit Geld, die brauchen Strukturen und Regelungen um aus dem Schlamassel heraus zu kommen. Irgendwie wirkt das Geld für mich wie Schmiergeld, Afrika und die Globalisierungskritiker sollen schön ruhig sein, schließlich hat man ja jetzt was getan, von wegen !
Nazis raus aus den Stadien.
@ Stepi
seh ich ganz genau so...
1. Was wollen die mit Geld in Ländern, in denen Bürgerkrieg herrscht?
2. Wie viel von dem Geld, das - wenn überhaupt - nach Afrika geht, findet seinen Weg tatsächlich bis zum Volk und bleibt nicht schon in den Fangarmen irgendeines afrikanischen "Politikers" hängen?
Fazit: Die G8 helfen nicht, sie tun nur das einfachste das ihnen möglich ist, damit die Kritiker verstummen.
seh ich ganz genau so...
1. Was wollen die mit Geld in Ländern, in denen Bürgerkrieg herrscht?
2. Wie viel von dem Geld, das - wenn überhaupt - nach Afrika geht, findet seinen Weg tatsächlich bis zum Volk und bleibt nicht schon in den Fangarmen irgendeines afrikanischen "Politikers" hängen?
Fazit: Die G8 helfen nicht, sie tun nur das einfachste das ihnen möglich ist, damit die Kritiker verstummen.
Aber gerade das wollen doch die Kritiker ?! Oder habe ich da was verpasst. Ich dachte Bono, Geldoff, Attac und all diese Gutmenschen fordern dass man Afrika finanziell saniert ?derPeter hat geschrieben: Fazit: Die G8 helfen nicht, sie tun nur das einfachste das ihnen möglich ist, damit die Kritiker verstummen.
Es sind der Worte genügend gewechselt lasst mich endlich Taten sehen. (Goethe)
da hast du leider nicht gut aufgepasst, Bono un co. haben zunächst einmal für eine Menschenfreundlichere Patent lösung plädiert, sie wollten dass man das Thema jetzt und sofort angeht, die Millionen sehen aber keine Strukturellen Veränderungen vor. Das Schlimme ist doch, andauernd krepieren in Afrika Menschen an Krankheiten, die für uns Mitteleuropäer längst heilbar sind.
Außerdem fordern Kritiker, dass sich der Welthandel (und am besten die Welthandelsorganisation) verändern muss, Stichwort : Europäische Subventionen...ein Vorschlag von attac ist zudem die Tobin Steuer:
Auf dem Weltmarkt wird mit rießigen Summen hantiert, diese Steurer (von sehr geringem Prozentwert) würde diese ein wenig mildern damit Entwicklungsländer im Handel eine bessere Chance haben mitzuhalten, der Erlös könnte wiederum den Entwicklungsländern zu gute kommen lassen
Außerdem fordern Kritiker, dass sich der Welthandel (und am besten die Welthandelsorganisation) verändern muss, Stichwort : Europäische Subventionen...ein Vorschlag von attac ist zudem die Tobin Steuer:
Auf dem Weltmarkt wird mit rießigen Summen hantiert, diese Steurer (von sehr geringem Prozentwert) würde diese ein wenig mildern damit Entwicklungsländer im Handel eine bessere Chance haben mitzuhalten, der Erlös könnte wiederum den Entwicklungsländern zu gute kommen lassen
Nazis raus aus den Stadien.