Randale in Darmstadt
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Randale in Darmstadt
Angriff auf den Mannschaftsbus des SV 98
Polizei ermittelt – Angst vor dem Pokalfinale am Mittwoch in Hanau
Nach dem Abstieg des SV Darmstadt 98 aus der Fußball-Regionalliga Süd gab es am Samstag ein übles Nachspiel. Als der Darmstädter Mannschaftsbus gegen 23.15 Uhr aus München zurückkehrte, wurde er von rund 40 Personen angegriffen.
Sie warfen Steine, Flaschen und Äste. Dabei zerbarst die Heckscheibe des Busses. Da die Einfahrt zum Stadion durch Bierzeltgarnituren und Blumenkübel aus der benachbarten Lilienschänke versperrt war, fuhr der Busfahrer direkt zum nahe gelegenen Polizeipräsidium. Ein Schaden von rund 2000 Euro wurde festgestellt. Verletzt wurde niemand, obgleich Nico Beigang einige Glassplitter abbekommen hat.
Die Polizei leitete sofort eine Fahndung ein. Von elf Personen, die an dem Übergriff beteiligt gewesen sein sollen, konnten am Luisenplatz beim Verlassen der Straßenbahn die Personalien festgestellt werden. Ermittelt wird wegen Landfriedensbruch und Sachbeschädigung. Mittlerweile soll sich die Zahl der ermittelten Personen – ein Teil war vermummt – auf 20 erhöht haben.
„Wir haben damit gerechnet, dass einige Fans einen Sitzstreik machen würden und waren bereit zu diskutieren. Aber mit so etwas hat niemand gerechnet, das hat von uns noch keiner erlebt“, war Mannschaftskapitän Stefan Leitl tief betroffen von den Krawallen.
Vor dem Hessenpokalfinale am Mittwoch im Hanauer Herbert-Dröse-Stadion gegen den KSV Klein-Karben (18.30 Uhr) hätten nun einige Spieler Angst. „Wer weiß, was passieren würde, wenn wir das Spiel nicht gewinnen.“
Leitl schließt nicht aus, dass der ein oder andere nicht spielen will. „Da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.“ Einen gerüchteweise angedrohten Boykott der Mannschaft, so die Vereinsführung, werde es nicht geben.
Für die Fahrt nach Hanau wird der Mannschaftsbus am Mittwoch von der Polizei eskortiert Die für nach dem Finale geplante Abschiedsfeier für Zivojin Juskic und Nico Beigang wird nach diesen Krawallen wohl nicht wie geplant im Ratskeller stattfinden, da die Polizei in der Innenstadt die Sicherheit der Spieler nicht gewährleisten kann.
Darmstadts Oberbürgermeister Walter Hoffmann rief am Montag zur Besonnenheit auf. „Der Abstieg der Lilien in die Oberliga ist ohne Frage bitter und trifft die Fußballfans in unserer Stadt und der Region sehr.“ Gewalt sei jedoch keine Lösung.
Hoffmann wehrt sich gegen pauschale Vorverurteilungen gegen das mit öffentlichen Mitteln geförderte Fanprojekt. „In der Lilien-Fanszene hatte Gewalt nie eine Chance und das Fanprojekt hat bislang gute Arbeit geleistet.“ Sollten allerdings die Ermittlungen der Polizei dazu führen, dass maßgebliche Aktive des Fanprojekts an den Übergriffen waren, werde das Konsequenzen haben.
Auch bei Mitabsteiger 1. FC Saarbrücken gab es Randale. Der am Samstag aus Stuttgart (0:2 gegen VfB II) heimkehrende Mannschaftsbus wurde kurz vor Saarbrücken mit Flaschen und Steinen beworfen. Zwei Scheiben gingen zu Bruch, verletzt wurde auch hier niemand.
FC-Präsident Hartmut Ostermann und Stellvertreter Hans Meiser zogen einen Tag nach dem Abstieg die Konsequenzen und stellten ihre Ämter zur Verfügung. Ostermann will aber Sponsor bleiben.
Polizei ermittelt – Angst vor dem Pokalfinale am Mittwoch in Hanau
Nach dem Abstieg des SV Darmstadt 98 aus der Fußball-Regionalliga Süd gab es am Samstag ein übles Nachspiel. Als der Darmstädter Mannschaftsbus gegen 23.15 Uhr aus München zurückkehrte, wurde er von rund 40 Personen angegriffen.
Sie warfen Steine, Flaschen und Äste. Dabei zerbarst die Heckscheibe des Busses. Da die Einfahrt zum Stadion durch Bierzeltgarnituren und Blumenkübel aus der benachbarten Lilienschänke versperrt war, fuhr der Busfahrer direkt zum nahe gelegenen Polizeipräsidium. Ein Schaden von rund 2000 Euro wurde festgestellt. Verletzt wurde niemand, obgleich Nico Beigang einige Glassplitter abbekommen hat.
Die Polizei leitete sofort eine Fahndung ein. Von elf Personen, die an dem Übergriff beteiligt gewesen sein sollen, konnten am Luisenplatz beim Verlassen der Straßenbahn die Personalien festgestellt werden. Ermittelt wird wegen Landfriedensbruch und Sachbeschädigung. Mittlerweile soll sich die Zahl der ermittelten Personen – ein Teil war vermummt – auf 20 erhöht haben.
„Wir haben damit gerechnet, dass einige Fans einen Sitzstreik machen würden und waren bereit zu diskutieren. Aber mit so etwas hat niemand gerechnet, das hat von uns noch keiner erlebt“, war Mannschaftskapitän Stefan Leitl tief betroffen von den Krawallen.
Vor dem Hessenpokalfinale am Mittwoch im Hanauer Herbert-Dröse-Stadion gegen den KSV Klein-Karben (18.30 Uhr) hätten nun einige Spieler Angst. „Wer weiß, was passieren würde, wenn wir das Spiel nicht gewinnen.“
Leitl schließt nicht aus, dass der ein oder andere nicht spielen will. „Da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.“ Einen gerüchteweise angedrohten Boykott der Mannschaft, so die Vereinsführung, werde es nicht geben.
Für die Fahrt nach Hanau wird der Mannschaftsbus am Mittwoch von der Polizei eskortiert Die für nach dem Finale geplante Abschiedsfeier für Zivojin Juskic und Nico Beigang wird nach diesen Krawallen wohl nicht wie geplant im Ratskeller stattfinden, da die Polizei in der Innenstadt die Sicherheit der Spieler nicht gewährleisten kann.
Darmstadts Oberbürgermeister Walter Hoffmann rief am Montag zur Besonnenheit auf. „Der Abstieg der Lilien in die Oberliga ist ohne Frage bitter und trifft die Fußballfans in unserer Stadt und der Region sehr.“ Gewalt sei jedoch keine Lösung.
Hoffmann wehrt sich gegen pauschale Vorverurteilungen gegen das mit öffentlichen Mitteln geförderte Fanprojekt. „In der Lilien-Fanszene hatte Gewalt nie eine Chance und das Fanprojekt hat bislang gute Arbeit geleistet.“ Sollten allerdings die Ermittlungen der Polizei dazu führen, dass maßgebliche Aktive des Fanprojekts an den Übergriffen waren, werde das Konsequenzen haben.
Auch bei Mitabsteiger 1. FC Saarbrücken gab es Randale. Der am Samstag aus Stuttgart (0:2 gegen VfB II) heimkehrende Mannschaftsbus wurde kurz vor Saarbrücken mit Flaschen und Steinen beworfen. Zwei Scheiben gingen zu Bruch, verletzt wurde auch hier niemand.
FC-Präsident Hartmut Ostermann und Stellvertreter Hans Meiser zogen einen Tag nach dem Abstieg die Konsequenzen und stellten ihre Ämter zur Verfügung. Ostermann will aber Sponsor bleiben.
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Blue Fritz
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Was noch viel erschreckender ist: Das passiert nicht bei der Abfahrt vom jeweiligen Stadion. Wenn die Jungs live mit dabei waren, die Emotionen hochkochen, der Frust unglaublich tief sitzen muß. Nein, da fahren die erst mal noch ein paar Stunden wieder nach Hause (oder kommen von daheim, weil sie gar nicht vor Ort waren) und machen dann so etwas. Das ist für mich dann doch noch unverständlicher. Wobei es für so was generell keine Entschuldigung geben kann und geben wird.
Re: Randale in Darmstadt
nur mit sitzstreik gerechnet??? wie naiv muss man bei einem verein wie darmstadt bzw. deren fanpotential eigentlich sein? das war doch abzusehen. und wenn ich höre "in der lilien-fanszene hatte gewalt nie eine chance", dann tuts mir leid, dann hat der bürgermeister den schuss net gehört, oder war noch nicht im bölle...Jürgen K. hat geschrieben:
„Wir haben damit gerechnet, dass einige Fans einen Sitzstreik machen würden und waren bereit zu diskutieren. Aber mit so etwas hat niemand gerechnet, das hat von uns noch keiner erlebt“, war Mannschaftskapitän Stefan Leitl tief betroffen von den Krawallen.
Hoffmann wehrt sich gegen pauschale Vorverurteilungen gegen das mit öffentlichen Mitteln geförderte Fanprojekt. „In der Lilien-Fanszene hatte Gewalt nie eine Chance und das Fanprojekt hat bislang gute Arbeit geleistet.“ Sollten allerdings die Ermittlungen der Polizei dazu führen, dass maßgebliche Aktive des Fanprojekts an den Übergriffen waren, werde das Konsequenzen haben.
"Don't say, that you have the cat in the sack, when you don't have the cat in the sack!"
Giovanni Trappatoni
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Re: Randale in Darmstadt
Naja...Jürgen K. hat geschrieben:„In der Lilien-Fanszene hatte Gewalt nie eine Chance
- Horschdi
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Re: Randale in Darmstadt
Kann mich noch gut dran erinnern, wie vor Jahren kleine Kinder (höchstens 10 Jahre alt) am Böllenfalltor am Zaun standen und folgendes skandierten: "Wir sind keine Fussball-Fans, wir sind Darmstadt-Hooligans!"Felix B. hat geschrieben:Naja...Jürgen K. hat geschrieben:„In der Lilien-Fanszene hatte Gewalt nie eine Chance
Oder auch ganz großer Sport: Spiel in Darmstadt - die Lilien-Hools beleidigen unseren Toni Sailer - Dumpfbacken-Toni macht daraufhin ein Tor und läuft direkt zum Zaun, wo die Hools standen, und macht eine abfällige Geste (so auf die Art: "Was wollt Ihr eigentlich?"). Den Rest könnt Ihr Euch denken: die Hools waren nicht ganz so angetan davon und hätten fast 'nen Spielabbruch provoziert (zumindest waren schon alle auffem Zaun!).
Dagegen muss man sagen, dass in diesem Jahr beim Kickers-Sieg alles sehr ruhig in Darmstadt ablief!
WIR SIND EUROPAPOKALSIEGER DER LANDESMEISTER IM FELDHOCKEY !!!

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war gegen koblenz und schlussendlich lang nicht so heiß wie es gekocht wurde. weder kinder wurden verspeist noch tiere zu abartigen sexuellen handlungen gezwungen.. will sagen, dass nix passiert ist.
aber da sieht man mal (hallo becherwerfer) das immer etwas negatives haften bleibt!
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szene f - ffm
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Ähnlich Saarbrücken:
Saarbrücken. Der Abstieg des 1. FC Saarbrücken ließ am Samstag bei einigen Fans die Gäule duirchgehen. Auf der Bundesstraße 10 in Höhe Hauenstein ließen die Anhänger ihrem Unmut über den Abstieg freien Lauf.
Acht Fanbusse parkten dort, warteten auf den vorbeifahrenden Mannschaftsbus des FCS und standen Spalier. Dann ging es Schlag auf Schlag. So genannte Fans bewarfen den Bus mit Flaschen und Steinen. Sie trafen auch – dabei gingen zwei Glasscheiben zu Bruch. Da der Bus doppelt verglast ist, zersplitterte nur die äußere Scheibe, die Spieler wurden nicht verletzt. Ein Spieler, der nicht genannt werden möchte: „Ich sah den Stein auf mich zukommen. Und – bumm – dann ist er eingeschlagen. So etwas habe ich noch nie erlebt.“ Busfahrer Thorsten Barth: „Wir sind von Autos von Stuttgart an verfolgt worden. Gut, dass die B10 bei Hauenstein dreispurig ist. Die Fans haben teilweise auf der Fahrbahn gestanden.“ Barth musste auf die Gegenfahrbahn ausweichen. Die Mannschaft wurde nicht zum Victors-Hotel am Rodenhof gebracht, wo die Autos der Spieler parkten, sondern zum Flughafen und mit Privatfahrzeugen nach Hause gefahren. Barth parkte den Bus, Eigentum des Reise-Unternehmens Jochem in Schmelz, am Wochenende nicht wie gewohnt in seiner Heimat Theley, sondern in Schmelz. Das Unternehmen und der FCS behalten sich rechtliche Schritte vor. Barth: „Der Zweitliga-Abstieg war harmlos dagegen. Für die Aktion habe ich kein Verständnis. Was hätte da passieren können, wenn die bei Tempo 80 die Frontscheibe einwerfen?“
In Saarbrücken blieb es in der Nacht zum Sonntag ruhig. Es war befürchtet worden, dass Fans auf der Rückfahrt aus Stuttgart am Stadion oder am FC-Sportfeld randalieren oder auf die Spieler warten würden. Die Polizei sicherte aber das Ludwigsparkstadion und die beiden Victors-Hotels ab. Einsatzleiter Harald Groß: „Wir haben eine Sachbeschädigung an einem Fanbus, eine Festnahme und zwei Personalien festgestellt.“ szn/sr
Saarbrücken. Der Abstieg des 1. FC Saarbrücken ließ am Samstag bei einigen Fans die Gäule duirchgehen. Auf der Bundesstraße 10 in Höhe Hauenstein ließen die Anhänger ihrem Unmut über den Abstieg freien Lauf.
Acht Fanbusse parkten dort, warteten auf den vorbeifahrenden Mannschaftsbus des FCS und standen Spalier. Dann ging es Schlag auf Schlag. So genannte Fans bewarfen den Bus mit Flaschen und Steinen. Sie trafen auch – dabei gingen zwei Glasscheiben zu Bruch. Da der Bus doppelt verglast ist, zersplitterte nur die äußere Scheibe, die Spieler wurden nicht verletzt. Ein Spieler, der nicht genannt werden möchte: „Ich sah den Stein auf mich zukommen. Und – bumm – dann ist er eingeschlagen. So etwas habe ich noch nie erlebt.“ Busfahrer Thorsten Barth: „Wir sind von Autos von Stuttgart an verfolgt worden. Gut, dass die B10 bei Hauenstein dreispurig ist. Die Fans haben teilweise auf der Fahrbahn gestanden.“ Barth musste auf die Gegenfahrbahn ausweichen. Die Mannschaft wurde nicht zum Victors-Hotel am Rodenhof gebracht, wo die Autos der Spieler parkten, sondern zum Flughafen und mit Privatfahrzeugen nach Hause gefahren. Barth parkte den Bus, Eigentum des Reise-Unternehmens Jochem in Schmelz, am Wochenende nicht wie gewohnt in seiner Heimat Theley, sondern in Schmelz. Das Unternehmen und der FCS behalten sich rechtliche Schritte vor. Barth: „Der Zweitliga-Abstieg war harmlos dagegen. Für die Aktion habe ich kein Verständnis. Was hätte da passieren können, wenn die bei Tempo 80 die Frontscheibe einwerfen?“
In Saarbrücken blieb es in der Nacht zum Sonntag ruhig. Es war befürchtet worden, dass Fans auf der Rückfahrt aus Stuttgart am Stadion oder am FC-Sportfeld randalieren oder auf die Spieler warten würden. Die Polizei sicherte aber das Ludwigsparkstadion und die beiden Victors-Hotels ab. Einsatzleiter Harald Groß: „Wir haben eine Sachbeschädigung an einem Fanbus, eine Festnahme und zwei Personalien festgestellt.“ szn/sr
EC Kassel Huskies
Deutscher Vize Meister 1997
DEL AUFSTEIGER 2008
Hessenliga Meister 2011
Oberligameister und DEL2 Aufsteiger 2014
DEL2 Meister 2016
Deutscher Vize Meister 1997
DEL AUFSTEIGER 2008
Hessenliga Meister 2011
Oberligameister und DEL2 Aufsteiger 2014
DEL2 Meister 2016