Kroatischer Turnierneuling Zabresic nicht zu stoppen - Stuttgarter Kickers mit überragendem Ex-Profi Burkhard Reich

Die Kicker von Inter Zabresic (gelbe Trikots) gaben im Finale den Stuttgarter Kickers das Nachsehen.
PFORZHEIM. Der unbekannte Neuling Inter Zabresic aus Kroatien sicherte sich beim 49. Rudolf-Reinacher-Gedächtnisturnier des 1. FC Pforzheim gleichermaßen überraschend wie verdient die Siegertrophäe.
Der Name des Turnierneulings verlangte dem Hallensprecher ein Höchstmaß an sprachlicher Beherrschung ab, während die Gegner des furios aufspielenden Balkan-Teams auf dem Spielfeld meist restlos überfordert waren. Mit herzerfrischendem Hallenfußball spielte sich die Truppe um Ex-KSC-Profi Srecko Bogdan in die Herzen der rund 350 Zuschauer beim tradtionsreichen AH-Spektakel. Fritz Kempf von der Vorstandschaft des FCP resümierte die Leistungen des souveränen Turniersiegers bei der Siegerehrung prägnant: "Von unserem Gast aus Kroatien haben wir tollen Fußball mit viel Herzblut gesehen."
Zuvor hatte das Publikum in der Fritz-Erler-Halle ein emotional geführtes Finale gesehen, in dem Zabresic die Stuttgarter Kickers mit 4:1 besiegt hatte. Inter zeigte sich vom Anpfiff weg aggressiv, die Kickers angetrieben vom überragenden Regisseur und Ex-Profi Burkhard Reich hielten dagegen. Jurcec und Obradovic hatten die kroatische Elf 2:0 in Führung gebracht, Tobolik machte den Kickers mit dem Anschlusstreffer wieder Hoffnung, ehe Zabresic im Schlussspurt alles klar machte. "Wir wollten nicht 850 Kilometer umsonst gefahren sein. Wir waren mit Ernst bei der Sache, wollten guten Fußball zeigen", zeigte sich Srecko Bogdan, Sportdirektor der Lizenzspielerabteilung Zabresics, zufrieden.
Das kleine Finale gewann der FC Bayern München mit 2:1 gegen den VfR Pforzheim. Bergbauer und Ergün hatten die Münchner in einer von den Defensivreihen dominierten Begegnung 2:0 in Führung gebracht, der Anschlusstreffer von Haki Kuhn kam letztlich zu spät.
In der Vorrunde hatten die Münchner in nach schwachem Start durch zwei souveräne Erfolge gegen Reichenbach und Ulm den zweiten Platz der Gruppe 1 erobert. Hierbei bestach der FCB weniger durch technische Kabinettstückchen als durch effektives und schnörkelloses Spiel.
Für die fußballerischen Leckerbissen war der souveräne Gruppensieger Zabresic zuständig, angeführt von Renato Jurcec. Der wurde mit acht Treffern Torschützenkönig des Turniers und zudem in die Mannschaft des Tages (ein Torhüter, vier Feldspieler) gewählt.
Während die Gruppe 1 eine recht klare Sache war, herrschte in der Gruppe 2 bis zum letzten Vorrundenspiel Hochspannung. Der VfR Pforzheim und die Stuttgarter Kickers lieferten sich bis auf die Zielgerade ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Gruppensieg. Beide Kontrahenten trennten sich im direkten Duell 4:4 und so hatten die Kickers letztlich nur dank der besseren Tordifferenz die Nase vorne
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