Was fürs Herz
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Was fürs Herz
KICKERS-VEREHRUNG
Zehn Millionen für einen Pokalsieg
Von Jürgen Löhle
Es gab Zeiten, da gewannen die Stuttgarter Kickers sogar beim FC Bayern. Wenig später stiegen sie ab, der große VfB wurde Meister und die Kräfteverhältnisse waren wieder hergestellt. Im Pokal sorgt der Regionalligist jedoch ab und an noch für Furore.
Es war der Anfang vom Ende, was natürlich keiner ahnen konnte an diesem 5. Oktober 1991. Wir waren unterwegs zur Bundesligapartie nach München und innerlich bereit für die Klatsche und zwei, drei Maß. Mein Gott, es war Oktoberfest, die Sonne schien, da verlieren die Bayern nicht, niemals. Schon gar nicht gegen die Kickers, den Aufsteiger mit seiner Jungspund-Combo. Uli Hoeneß hatte in der Woche zuvor gesagt, dass man Clubs wie die Blauen aus Stuttgart eigentlich mit drei Toren Unterschied weghauen sollte, soviel Anspruch müsste der FCB schon haben.
Am Ende stand es 4:1 für die Kickers, die Bayern-Zuschauer verabschiedeten die Gäste mit Applaus, Trainer Heynckes platzte vor Zorn fast der eh schon glutrote Kopf und der Effenberg hat damals gesagt, dass man technisch derzeit eben nicht mithalten könne mit den Kickers.
Wir sind damals auf der Tribüne alle zwei, drei Meter gewachsen. Was für ein Ding, 4:1 beim FC Allmacht. Dass der Jauch abends im Sportstudio gesagt hat, dass jetzt selbst "bessere Thekenmannschaften" ohne Schiss nach München führen - Schwamm drüber. Drei Tage später haben sie übrigens den Heynckes gefeuert. Es war schon ein verdammt süßer Moment, dieses 4:1, den man als ordentlicher Journalist freilich in den Hintergrund gedrängt hat und mahnend schrieb, dass der FC Bayern auch schon mal besser war und dass dieser Erfolg im grauen Ligaalltag bestätigt werden muss. Wie wahr, wie gesagt, das war der Anfang vom Ende, danach gab es zwei 0:1-Heimniederlagen gegen Duisburg und Düsseldorf und kurz vor Schluss der Saison schoss uns ein gewisser Fritz Walter in Richtung zweite Liga. Dummerweise trug der Herr Walter auch noch das Trikot des VfB Stuttgart, die mit diesem 3:1 vier Spieltage vor Schluss sich (erfolgreich) auf den Weg zum Titel machten - dabei hatten wir 77 Minuten 1:0 geführt.
Das war's dann auch, Abstieg. Trainer Rainer Zobel verschwand nach Kaiserslautern, der große VfB hatte die Hackordnung im Städle wie so oft drastisch zementiert, die Mannschaft bröckelte und ist seither auf einer leicht schiefen Bahn - leider nach unten. Zweite Liga, dann Regionalliga, wieder hoch und im Juni 2001 wieder runter. Und da sind die Blauen jetzt noch. Regionalliga Süd, Saisonziel Qualifikation für die eingleisige dritte Liga. Aufstieg? Leider kein Thema, auch wenn's derzeit nur vier Punkte Rückstand auf Platz zwei sind.
Nicht gerade spannend, aber ein besonderer Club sind die Kickers trotzdem. Das liegt schon daran, dass sie etwas haben, was der VfB gerne hätte - nämlich ein reines Fußballstadion. Im noblen Degerloch, direkt unter dem Fernsehturm, kann man für ein paar Euro herrlich entspannt Fußball gucken, die beste Stadionwurst der Republik (wirklich) essen und einer Mannschaft zusehen, die schon immer versucht hat, schnell nach vorne zu spielen. Sie können es nicht immer, aber sie versuchen es wenigstens. Das haben sie schon unter Zobel in der Bundesliga gemacht, mit Wolle Wolf oder dem gagaistischen Dragoslav Stepanovic in der zweiten Liga, mit Robin Dutt und jetzt mit Peter Zeidler in der Regionalliga. Und wenn wir im Pokal mitspielen dürfen, dann wird's für viele eng in Degerloch. Der HSV hat hier vor einem Jahr als letzter Erstligist verloren, davor aber auch schon einige andere auch.
Und wenn man da so steht im Stadion, ohne Notizblock, direkt hinterm Tor, dann fällt manchmal der Blick auf die Hauptribüne, wo Leute sitzen, die man den "blauen Adel" nennt. Das kommt daher, dass sich mutmaßlich sehr, sehr viel Geld auf den harten Holzbänken versammelt. Leider sitzen die Leute zu fest auf ihren Brieftaschen, die Kickers haben nichts von ihrer Tradition als Club der Stuttgarter Society. Axel Dünnwald-Metzler (Markennahme: ADM), der vorletzte Präsi, hat gut zehn Millionen Mark in sein Hobby gesteckt und dafür einmal Pokalfinale (1987, ein ungerechtes 1:3 gegen den HSV) und zwei Jahre erste Liga. Wenn man damals als junger Reporter zum ersten ADM-Interview antrat, stellte immer der Oberblaue die erste Frage. "Wissen sie, wie man Millionär wird?" Wusste man natürlich nicht, aber der Präsident gab sofort selbst die Antwort. "Indem man als sich als Multimillionär zum Präsident der Kickers wählen lässt."
Das ist lange her, große Mäzene gibt es in Degerloch nicht mehr. Aber die Spielkultur, die haben sie noch. "Auf die Blaue", schallt es von den Rängen und dann geht's nach vorne. Man muss ja auch mit aller Bescheidenheit sagen, dass der deutsche Fußball ohne die Kickers ein ganz anderer wäre. Karl Allgöwer, Guido Buchwald, Markus "Toni" Sailer oder Fredi Bobic haben den Job in Degerloch gelernt. Und natürlich auch der blonde Bäckersohn aus Botnang, der Jürgen Klinsmann. Der Klinsi hat einst sogar nach einer Jugend-Niederlage gegen den VfB zu ADM gesagt: "Eines schwöre ich ihnen - zu denen geh' ich nie." Er ging dann aber doch nach Cannstatt, wie viele andere auch, wenn sie ein wenig besser waren als der Rest. Zu dieser Zeit gab es auch noch eine große Rivalität zwischen Rot und Blau, kein anständiger Kickers-Fan verirrte sich über den Neckar nach Cannstatt, beim VfB sprach man von den feindlichen Golan-Höhen, wenn man Degerloch meinte.
Alle Bekenntnisse!Auch das ist Geschichte, der sportliche Unterschied heute einfach viel zu groß, als dass man sich noch irgendetwas neiden könnte. Im Gegenteil - in den Brieftaschen des "blauen Adels" steckt immer öfter auch eine Dauerkarte des VfB, die man gerne zeigt. Kann man auch, was natürlich auch daran liegt, dass die Roten unter Armin Veh nun ebenfalls schnell nach vorne spielen, wie die Kickers seit etwa 2000 Jahren.
Vielleicht klappt es ja mit der dritten Liga, darauf könnte man aufbauen und müsste nicht immer in der Geschichte leben. Nur eines noch: So geil der Sieg bei den Bayern auch war. Lieber hätten wir die Heimspiele gegen Duisburg und Düsseldorf gewonnen, das hätte gereicht. Am Ende fehlte nämlich nur ein Punkt, ein einziger blöder Punkt. So bleibt heute nur der 5. Oktober 1991.
---------
ZUR PERSON
Jürgen LöhleJürgen Löhle, 50, ist Sportchef bei "Sonntag Aktuell" in Stuttgart. Die Kickers entdeckte er als Redakteur der Stuttgarter Zeitung Mitte der achtziger Jahre, was in der Stadt des großen VfB Stuttgart nicht ganz einfach war. Aber man lernt, was es heißt, Fahrstuhl zu fahren, emotional und sportlich. Heute besucht er die "Blauen" fast nur nur privat, das aber relativ regelmäßig. Leider nur noch in der Regonalliga.
http://www.spiegel.de/sport/fussball/0, ... 75,00.html
Zehn Millionen für einen Pokalsieg
Von Jürgen Löhle
Es gab Zeiten, da gewannen die Stuttgarter Kickers sogar beim FC Bayern. Wenig später stiegen sie ab, der große VfB wurde Meister und die Kräfteverhältnisse waren wieder hergestellt. Im Pokal sorgt der Regionalligist jedoch ab und an noch für Furore.
Es war der Anfang vom Ende, was natürlich keiner ahnen konnte an diesem 5. Oktober 1991. Wir waren unterwegs zur Bundesligapartie nach München und innerlich bereit für die Klatsche und zwei, drei Maß. Mein Gott, es war Oktoberfest, die Sonne schien, da verlieren die Bayern nicht, niemals. Schon gar nicht gegen die Kickers, den Aufsteiger mit seiner Jungspund-Combo. Uli Hoeneß hatte in der Woche zuvor gesagt, dass man Clubs wie die Blauen aus Stuttgart eigentlich mit drei Toren Unterschied weghauen sollte, soviel Anspruch müsste der FCB schon haben.
Am Ende stand es 4:1 für die Kickers, die Bayern-Zuschauer verabschiedeten die Gäste mit Applaus, Trainer Heynckes platzte vor Zorn fast der eh schon glutrote Kopf und der Effenberg hat damals gesagt, dass man technisch derzeit eben nicht mithalten könne mit den Kickers.
Wir sind damals auf der Tribüne alle zwei, drei Meter gewachsen. Was für ein Ding, 4:1 beim FC Allmacht. Dass der Jauch abends im Sportstudio gesagt hat, dass jetzt selbst "bessere Thekenmannschaften" ohne Schiss nach München führen - Schwamm drüber. Drei Tage später haben sie übrigens den Heynckes gefeuert. Es war schon ein verdammt süßer Moment, dieses 4:1, den man als ordentlicher Journalist freilich in den Hintergrund gedrängt hat und mahnend schrieb, dass der FC Bayern auch schon mal besser war und dass dieser Erfolg im grauen Ligaalltag bestätigt werden muss. Wie wahr, wie gesagt, das war der Anfang vom Ende, danach gab es zwei 0:1-Heimniederlagen gegen Duisburg und Düsseldorf und kurz vor Schluss der Saison schoss uns ein gewisser Fritz Walter in Richtung zweite Liga. Dummerweise trug der Herr Walter auch noch das Trikot des VfB Stuttgart, die mit diesem 3:1 vier Spieltage vor Schluss sich (erfolgreich) auf den Weg zum Titel machten - dabei hatten wir 77 Minuten 1:0 geführt.
Das war's dann auch, Abstieg. Trainer Rainer Zobel verschwand nach Kaiserslautern, der große VfB hatte die Hackordnung im Städle wie so oft drastisch zementiert, die Mannschaft bröckelte und ist seither auf einer leicht schiefen Bahn - leider nach unten. Zweite Liga, dann Regionalliga, wieder hoch und im Juni 2001 wieder runter. Und da sind die Blauen jetzt noch. Regionalliga Süd, Saisonziel Qualifikation für die eingleisige dritte Liga. Aufstieg? Leider kein Thema, auch wenn's derzeit nur vier Punkte Rückstand auf Platz zwei sind.
Nicht gerade spannend, aber ein besonderer Club sind die Kickers trotzdem. Das liegt schon daran, dass sie etwas haben, was der VfB gerne hätte - nämlich ein reines Fußballstadion. Im noblen Degerloch, direkt unter dem Fernsehturm, kann man für ein paar Euro herrlich entspannt Fußball gucken, die beste Stadionwurst der Republik (wirklich) essen und einer Mannschaft zusehen, die schon immer versucht hat, schnell nach vorne zu spielen. Sie können es nicht immer, aber sie versuchen es wenigstens. Das haben sie schon unter Zobel in der Bundesliga gemacht, mit Wolle Wolf oder dem gagaistischen Dragoslav Stepanovic in der zweiten Liga, mit Robin Dutt und jetzt mit Peter Zeidler in der Regionalliga. Und wenn wir im Pokal mitspielen dürfen, dann wird's für viele eng in Degerloch. Der HSV hat hier vor einem Jahr als letzter Erstligist verloren, davor aber auch schon einige andere auch.
Und wenn man da so steht im Stadion, ohne Notizblock, direkt hinterm Tor, dann fällt manchmal der Blick auf die Hauptribüne, wo Leute sitzen, die man den "blauen Adel" nennt. Das kommt daher, dass sich mutmaßlich sehr, sehr viel Geld auf den harten Holzbänken versammelt. Leider sitzen die Leute zu fest auf ihren Brieftaschen, die Kickers haben nichts von ihrer Tradition als Club der Stuttgarter Society. Axel Dünnwald-Metzler (Markennahme: ADM), der vorletzte Präsi, hat gut zehn Millionen Mark in sein Hobby gesteckt und dafür einmal Pokalfinale (1987, ein ungerechtes 1:3 gegen den HSV) und zwei Jahre erste Liga. Wenn man damals als junger Reporter zum ersten ADM-Interview antrat, stellte immer der Oberblaue die erste Frage. "Wissen sie, wie man Millionär wird?" Wusste man natürlich nicht, aber der Präsident gab sofort selbst die Antwort. "Indem man als sich als Multimillionär zum Präsident der Kickers wählen lässt."
Das ist lange her, große Mäzene gibt es in Degerloch nicht mehr. Aber die Spielkultur, die haben sie noch. "Auf die Blaue", schallt es von den Rängen und dann geht's nach vorne. Man muss ja auch mit aller Bescheidenheit sagen, dass der deutsche Fußball ohne die Kickers ein ganz anderer wäre. Karl Allgöwer, Guido Buchwald, Markus "Toni" Sailer oder Fredi Bobic haben den Job in Degerloch gelernt. Und natürlich auch der blonde Bäckersohn aus Botnang, der Jürgen Klinsmann. Der Klinsi hat einst sogar nach einer Jugend-Niederlage gegen den VfB zu ADM gesagt: "Eines schwöre ich ihnen - zu denen geh' ich nie." Er ging dann aber doch nach Cannstatt, wie viele andere auch, wenn sie ein wenig besser waren als der Rest. Zu dieser Zeit gab es auch noch eine große Rivalität zwischen Rot und Blau, kein anständiger Kickers-Fan verirrte sich über den Neckar nach Cannstatt, beim VfB sprach man von den feindlichen Golan-Höhen, wenn man Degerloch meinte.
Alle Bekenntnisse!Auch das ist Geschichte, der sportliche Unterschied heute einfach viel zu groß, als dass man sich noch irgendetwas neiden könnte. Im Gegenteil - in den Brieftaschen des "blauen Adels" steckt immer öfter auch eine Dauerkarte des VfB, die man gerne zeigt. Kann man auch, was natürlich auch daran liegt, dass die Roten unter Armin Veh nun ebenfalls schnell nach vorne spielen, wie die Kickers seit etwa 2000 Jahren.
Vielleicht klappt es ja mit der dritten Liga, darauf könnte man aufbauen und müsste nicht immer in der Geschichte leben. Nur eines noch: So geil der Sieg bei den Bayern auch war. Lieber hätten wir die Heimspiele gegen Duisburg und Düsseldorf gewonnen, das hätte gereicht. Am Ende fehlte nämlich nur ein Punkt, ein einziger blöder Punkt. So bleibt heute nur der 5. Oktober 1991.
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ZUR PERSON
Jürgen LöhleJürgen Löhle, 50, ist Sportchef bei "Sonntag Aktuell" in Stuttgart. Die Kickers entdeckte er als Redakteur der Stuttgarter Zeitung Mitte der achtziger Jahre, was in der Stadt des großen VfB Stuttgart nicht ganz einfach war. Aber man lernt, was es heißt, Fahrstuhl zu fahren, emotional und sportlich. Heute besucht er die "Blauen" fast nur nur privat, das aber relativ regelmäßig. Leider nur noch in der Regonalliga.
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- blauweissschwarz
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Kann man es mit Vernunft erklären warum man immer wieder zu den Kickers-Spielen geht? Wohl nicht...
Aber die Magie der Blauen - die erklärt der Mann ganz gut.
Geht runter wie Öl - wobei ich gerne mal die Dauerkartenbesitzer bei den Lampen kennenlernen will :wink:
Aber die Magie der Blauen - die erklärt der Mann ganz gut.
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Beim Fußball verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft. (Jean-Paul Sartre)
- barneygumble
- Kickers-Fan
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Das ist wirklich etwas fürs Herz!
Herrn Löhle lese ich schon ewig sehr gerne!
Vielen Dank auch an den Spiegel! :D
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Erfolgreich zu sein, setzt zwei Dinge voraus: Klare Ziele und den brennenden Wunsch, sie zu erreichen.
- Johann Wolfgang von Goethe -
Die Mehrheit? Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn, Verstand ist stets bei wen'gen nur gewesen. Der Staat muß untergehen, früh oder spät, wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.
- Friedrich Schiller -
Don't argue with idiots. They'll drag you down to their level and beat you with experience.
- empirische Untersuchungen -
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Die Rubrik beim Spiegel find ich echt super und das jetzt endlich auch mal die Blauen dabei sind 
Kickers Fans Weltweit
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- Matze
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Re: Was fürs Herz
Blauer Bayer hat geschrieben:KICKERS-VEREHRUNG
Zehn Millionen für einen Pokalsieg
Von Jürgen Löhle
Es gab Zeiten, da gewannen die Stuttgarter Kickers sogar beim FC Bayern. Wenig später stiegen sie ab, der große VfB wurde Meister und die Kräfteverhältnisse waren wieder hergestellt. Im Pokal sorgt der Regionalligist jedoch ab und an noch für Furore.
Es war der Anfang vom Ende, was natürlich keiner ahnen konnte an diesem 5. Oktober 1991. Wir waren unterwegs zur Bundesligapartie nach München und innerlich bereit für die Klatsche und zwei, drei Maß. Mein Gott, es war Oktoberfest, die Sonne schien, da verlieren die Bayern nicht, niemals. Schon gar nicht gegen die Kickers, den Aufsteiger mit seiner Jungspund-Combo. Uli Hoeneß hatte in der Woche zuvor gesagt, dass man Clubs wie die Blauen aus Stuttgart eigentlich mit drei Toren Unterschied weghauen sollte, soviel Anspruch müsste der FCB schon haben.
Am Ende stand es 4:1 für die Kickers, die Bayern-Zuschauer verabschiedeten die Gäste mit Applaus, Trainer Heynckes platzte vor Zorn fast der eh schon glutrote Kopf und der Effenberg hat damals gesagt, dass man technisch derzeit eben nicht mithalten könne mit den Kickers.
Wir sind damals auf der Tribüne alle zwei, drei Meter gewachsen. Was für ein Ding, 4:1 beim FC Allmacht. Dass der Jauch abends im Sportstudio gesagt hat, dass jetzt selbst "bessere Thekenmannschaften" ohne Schiss nach München führen - Schwamm drüber. Drei Tage später haben sie übrigens den Heynckes gefeuert. Es war schon ein verdammt süßer Moment, dieses 4:1, den man als ordentlicher Journalist freilich in den Hintergrund gedrängt hat und mahnend schrieb, dass der FC Bayern auch schon mal besser war und dass dieser Erfolg im grauen Ligaalltag bestätigt werden muss. Wie wahr, wie gesagt, das war der Anfang vom Ende, danach gab es zwei 0:1-Heimniederlagen gegen Duisburg und Düsseldorf und kurz vor Schluss der Saison schoss uns ein gewisser Fritz Walter in Richtung zweite Liga. Dummerweise trug der Herr Walter auch noch das Trikot des VfB Stuttgart, die mit diesem 3:1 vier Spieltage vor Schluss sich (erfolgreich) auf den Weg zum Titel machten - dabei hatten wir 77 Minuten 1:0 geführt.
Das war's dann auch, Abstieg. Trainer Rainer Zobel verschwand nach Kaiserslautern, der große VfB hatte die Hackordnung im Städle wie so oft drastisch zementiert, die Mannschaft bröckelte und ist seither auf einer leicht schiefen Bahn - leider nach unten. Zweite Liga, dann Regionalliga, wieder hoch und im Juni 2001 wieder runter. Und da sind die Blauen jetzt noch. Regionalliga Süd, Saisonziel Qualifikation für die eingleisige dritte Liga. Aufstieg? Leider kein Thema, auch wenn's derzeit nur vier Punkte Rückstand auf Platz zwei sind.
Nicht gerade spannend, aber ein besonderer Club sind die Kickers trotzdem. Das liegt schon daran, dass sie etwas haben, was der VfB gerne hätte - nämlich ein reines Fußballstadion. Im noblen Degerloch, direkt unter dem Fernsehturm, kann man für ein paar Euro herrlich entspannt Fußball gucken, die beste Stadionwurst der Republik (wirklich) essen und einer Mannschaft zusehen, die schon immer versucht hat, schnell nach vorne zu spielen. Sie können es nicht immer, aber sie versuchen es wenigstens. Das haben sie schon unter Zobel in der Bundesliga gemacht, mit Wolle Wolf oder dem gagaistischen Dragoslav Stepanovic in der zweiten Liga, mit Robin Dutt und jetzt mit Peter Zeidler in der Regionalliga. Und wenn wir im Pokal mitspielen dürfen, dann wird's für viele eng in Degerloch. Der HSV hat hier vor einem Jahr als letzter Erstligist verloren, davor aber auch schon einige andere auch.
Und wenn man da so steht im Stadion, ohne Notizblock, direkt hinterm Tor, dann fällt manchmal der Blick auf die Hauptribüne, wo Leute sitzen, die man den "blauen Adel" nennt. Das kommt daher, dass sich mutmaßlich sehr, sehr viel Geld auf den harten Holzbänken versammelt. Leider sitzen die Leute zu fest auf ihren Brieftaschen, die Kickers haben nichts von ihrer Tradition als Club der Stuttgarter Society. Axel Dünnwald-Metzler (Markennahme: ADM), der vorletzte Präsi, hat gut zehn Millionen Mark in sein Hobby gesteckt und dafür einmal Pokalfinale (1987, ein ungerechtes 1:3 gegen den HSV) und zwei Jahre erste Liga. Wenn man damals als junger Reporter zum ersten ADM-Interview antrat, stellte immer der Oberblaue die erste Frage. "Wissen sie, wie man Millionär wird?" Wusste man natürlich nicht, aber der Präsident gab sofort selbst die Antwort. "Indem man als sich als Multimillionär zum Präsident der Kickers wählen lässt."
Das ist lange her, große Mäzene gibt es in Degerloch nicht mehr. Aber die Spielkultur, die haben sie noch. "Auf die Blaue", schallt es von den Rängen und dann geht's nach vorne. Man muss ja auch mit aller Bescheidenheit sagen, dass der deutsche Fußball ohne die Kickers ein ganz anderer wäre. Karl Allgöwer, Guido Buchwald, Markus "Toni" Sailer oder Fredi Bobic haben den Job in Degerloch gelernt. Und natürlich auch der blonde Bäckersohn aus Botnang, der Jürgen Klinsmann. Der Klinsi hat einst sogar nach einer Jugend-Niederlage gegen den VfB zu ADM gesagt: "Eines schwöre ich ihnen - zu denen geh' ich nie." Er ging dann aber doch nach Cannstatt, wie viele andere auch, wenn sie ein wenig besser waren als der Rest. Zu dieser Zeit gab es auch noch eine große Rivalität zwischen Rot und Blau, kein anständiger Kickers-Fan verirrte sich über den Neckar nach Cannstatt, beim VfB sprach man von den feindlichen Golan-Höhen, wenn man Degerloch meinte.
Alle Bekenntnisse!Auch das ist Geschichte, der sportliche Unterschied heute einfach viel zu groß, als dass man sich noch irgendetwas neiden könnte. Im Gegenteil - in den Brieftaschen des "blauen Adels" steckt immer öfter auch eine Dauerkarte des VfB, die man gerne zeigt. Kann man auch, was natürlich auch daran liegt, dass die Roten unter Armin Veh nun ebenfalls schnell nach vorne spielen, wie die Kickers seit etwa 2000 Jahren.
Vielleicht klappt es ja mit der dritten Liga, darauf könnte man aufbauen und müsste nicht immer in der Geschichte leben. Nur eines noch: So geil der Sieg bei den Bayern auch war. Lieber hätten wir die Heimspiele gegen Duisburg und Düsseldorf gewonnen, das hätte gereicht. Am Ende fehlte nämlich nur ein Punkt, ein einziger blöder Punkt. So bleibt heute nur der 5. Oktober 1991.
---------
ZUR PERSON
Jürgen LöhleJürgen Löhle, 50, ist Sportchef bei "Sonntag Aktuell" in Stuttgart. Die Kickers entdeckte er als Redakteur der Stuttgarter Zeitung Mitte der achtziger Jahre, was in der Stadt des großen VfB Stuttgart nicht ganz einfach war. Aber man lernt, was es heißt, Fahrstuhl zu fahren, emotional und sportlich. Heute besucht er die "Blauen" fast nur nur privat, das aber relativ regelmäßig. Leider nur noch in der Regonalliga.
http://www.spiegel.de/sport/fussball/0, ... 75,00.html
Ich verstehe nicht, dass "die Faszination Kickers" nicht viel offensiver propagiert wird:
Alles Punkte die wir angesprochen haben:
Wie schnell sich eine solche Propaganda auswirken kann wurde uns vor noch nichtmal einem Jahr bildhaft vor Augen geführt:
Zwei Ligen Unterschied, wir oben, Cannstatt unten...und sofort schrieben lokale Meinungsbilder wie Prinz Stuttgart über den "Kult der Kickers"
Ich werde den oben genannten Artikel bewusst an entsprechende Ansprechpartner weitergeben...in der Hoffnung, dass wir den WFV-Pokal gewinnen, die Fanartikel bald da sind und die Arbeit von unserer Seite endlich auch von Vereinsseite entsprechend gewürdigt und vorallem zielführend eingesetzt wird
In Stuttgart - Nur Kickers 
-
Bluespirit
-
Günther Hetzer
- Kickers-Fan
- Beiträge: 252
- Registriert: Sonntag 28. Mai 2006, 11:52
-
Kickers-Louis
- Kickers-Fan
- Beiträge: 2238
- Registriert: Montag 19. Dezember 2005, 23:16
- Wohnort: Stuttgart
Ich war mit Frau und Kindern ebenfalls im Stadion - Tränen vor
Freude vergoss ich, man hätte ein Vierteles Glas füllen können.....
In der S-Bahn Richtung Oktoberfest hörte ich immer wieder -
wie kann man gegen so einen Gegner so verlieren.
Es war ein phantastischer Kickers Tag - unvergesslich.
Beim Spiel ggen den VfB war ich auf Geschäftsreise - meine Frau
nahm meine Dauerkarte und all Ihren Mut ( sie will zu den Spielen
gegen die Roten nicht ) zusammen und ging ins Neckarstadion.
Die Kickers spielten 77 Minuten besser - als dads 1:1 viel hielt
es meine Frau nicht mehr aus - sie verliess das Stadion. An der Strassenbahn ankommend hörte sie grossen Torjubel. Auf die
Frage wer hat es geschossen - kam die Antwort der VfB natürlich.
Da war der Tag für sie verdorben - dito für mich am Flughafen,
als ich über das Ergebnis und gute Kickerspiel erfuhr.
Schon damals war ich wie Herr Löhle der festen Überzeugung, dass
die Mannschaft den grossen Sieg nicht verkraftet hat und die beiden Heim-
niederlagen für den Abstieg verantwortlich waren.
Ich habe bis heute meine Dauerkarte - leider sind die Spiele zuletzt alles andere als ansehnlich.
Freude vergoss ich, man hätte ein Vierteles Glas füllen können.....
In der S-Bahn Richtung Oktoberfest hörte ich immer wieder -
wie kann man gegen so einen Gegner so verlieren.
Es war ein phantastischer Kickers Tag - unvergesslich.
Beim Spiel ggen den VfB war ich auf Geschäftsreise - meine Frau
nahm meine Dauerkarte und all Ihren Mut ( sie will zu den Spielen
gegen die Roten nicht ) zusammen und ging ins Neckarstadion.
Die Kickers spielten 77 Minuten besser - als dads 1:1 viel hielt
es meine Frau nicht mehr aus - sie verliess das Stadion. An der Strassenbahn ankommend hörte sie grossen Torjubel. Auf die
Frage wer hat es geschossen - kam die Antwort der VfB natürlich.
Da war der Tag für sie verdorben - dito für mich am Flughafen,
als ich über das Ergebnis und gute Kickerspiel erfuhr.
Schon damals war ich wie Herr Löhle der festen Überzeugung, dass
die Mannschaft den grossen Sieg nicht verkraftet hat und die beiden Heim-
niederlagen für den Abstieg verantwortlich waren.
Ich habe bis heute meine Dauerkarte - leider sind die Spiele zuletzt alles andere als ansehnlich.
Bei dem München Spiel waren wir mit dem Bus dort, das hat mein ehemaliger Klassenlehrer organisiert. Danach waren wir noch zünftig auf dem Oktoberfest und haben den Siege gefeiert. 
Kickers Fans Weltweit
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- hiblaupositiv
- Kickers-Fan
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-
Blue Fritz
- Kickers-Fan
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- Wohnort: Nürtingen
Genau so ist es! Ich war damals nicht in München, aber die zwei folgenden(unglücklichen) Heimniederlagen und natürlich das Spiel gegen den VfB habe ich durchlitten.Ich saß im Neckarstadion immer auf der Gegengerade(hatte natürlich eine Dauerkarte).Ja dieser Abstieg war wirklich tragisch.Seither glaube ich nicht mehr an eine Gerechtigkeit im Fußball,speziell nicht für die Kickers.hiblaupositiv hat geschrieben:geiler Bericht!
Kommt ganz gut rüber, was den besonderen Flair der Kickers ausmacht.
Wer sich mit dem blauen Virus einmal infiziert, kommt nie mehr davon los...
Einmal Blauer - immer Blauer
Re: Was fürs Herz
Super Artikel, allerdings m. W. mit einem kleinen Fehler: den o. g. Satz hat Uli Hoeneß nämlich schon im Herbst 1988 gesagt. Damals gewannen die Bayern tatsächlich exakt mit 3:0 gegen die Kickers, dafür gab es im Rückspiel zu Hause ein 2:0, während wiederum 1992 das Heimspiel gegen die Bayern mit 2:4 flöten ging - und in diesem Spiel waren leider die Kickers überheblich, und ich gebe gerne zu, dass ich damals auch in die seinerzeit nicht mal ganz realitätsferen Gesänge "Bayern, Bayern Zweite Liga !" eingestimmt hatte. Tja, und dann haben uns die Bayern nach der frühen 1:0 - Führung, nach der wir hinten offen wie ein Scheunentor standen, mit billigsten Mitteln ausgekontert.Blauer Bayer hat geschrieben: Uli Hoeneß hatte in der Woche zuvor gesagt, dass man Clubs wie die Blauen aus Stuttgart eigentlich mit drei Toren Unterschied weghauen sollte, soviel Anspruch müsste der FCB schon haben.
Trotzdem erfüllt es mich mit einem gewissen Stolz, Fan der vermutlich einzigen deutschen Mannschaft zu sein, die gegen die Bayern eine komplett ausgeglichene Bundesligabilanz (
- Micha-SVK
- Kickers-Fan
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- Registriert: Montag 7. Februar 2005, 17:48
- Wohnort: Steinenbronn - das Welt-Dorf
Ich kann mich auch noch sehr gut an den 4:1-Sieg in München erinnern und könnte mich heute noch Ohrfeigen, dass ich nicht dort war.
Dafür waren die 77 min gegen den VfB bis zum Ausgleich das geilste was ich je erlebt hab (noch geiler als Halbfinale Engl.-D 1996 im Wembley-Stadion). Der Torjubel zum 1:0 war einfach gigantisch!
Ich wünsche jedem jungen Kickers-Fan sowas auch mal erleben zu dürfen.
Nach solchen Spielen dann das Gekicke von heute erleben zu müssen schmerzt doch sehr.
Dafür waren die 77 min gegen den VfB bis zum Ausgleich das geilste was ich je erlebt hab (noch geiler als Halbfinale Engl.-D 1996 im Wembley-Stadion). Der Torjubel zum 1:0 war einfach gigantisch!
Ich wünsche jedem jungen Kickers-Fan sowas auch mal erleben zu dürfen.
Nach solchen Spielen dann das Gekicke von heute erleben zu müssen schmerzt doch sehr.
- Matze
- Administrator / Moderator
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- Wohnort: Stuttgart
- Kontaktdaten:
Hab die Bundesliga Zeit eigentlich auch als Kind ziemlich intensiv erlebt...besonders cool damals schon insbesondere die Berichte zu den Auswärtsfahrten in diversen Fanzines....sollte die Autoren noch Material von besseren Zeiten haben ( evtl.) ja auch noch mit etwas Bildmaterial von proppevollen Auswärtsblöcken ;) ...wärs die passende Gelegenheit für ein entsprechendes Topic...könnte dann nach und nach befüllt werden und war seinerzeit echt witzig zu lesen!
Ja das wäre cool, dann könnte man mal wieder in alten Erinnerungen schwelgenMatze hat geschrieben:Hab die Bundesliga Zeit eigentlich auch als Kind ziemlich intensiv erlebt...besonders cool damals schon insbesondere die Berichte zu den Auswärtsfahrten in diversen Fanzines....sollte die Autoren noch Material von besseren Zeiten haben ( evtl.) ja auch noch mit etwas Bildmaterial von proppevollen Auswärtsblöcken ;) ...wärs die passende Gelegenheit für ein entsprechendes Topic...könnte dann nach und nach befüllt werden und war seinerzeit echt witzig zu lesen!
Kickers Fans Weltweit
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Die 13 min danach waren dann allerdings die schlimmsten, die ich je als Kickers-Fan erlebt habeMicha-SVK hat geschrieben: Dafür waren die 77 min gegen den VfB bis zum Ausgleich das geilste was ich je erlebt hab (noch geiler als Halbfinale Engl.-D 1996 im Wembley-Stadion). Der Torjubel zum 1:0 war einfach gigantisch!
- Kickers Wum
- Kickers-Fan
- Beiträge: 814
- Registriert: Sonntag 9. September 2007, 09:44
- Wohnort: Waiblingen
Klasse Bericht von Herr Löhle!!!!
An die Faszination Kickers wird der VfB nie herankommen......
In der Saison 91/92 wurden bei den Heimspielen manchmal sogar die Punkte verschenkt. Vielleicht lags auch mit daran das im Neckarstadion vor wenigen Zuschauern keine Stimmung aufkommen konnte.
Trotzallem hat M`Gladbach am letzten Spieltag bei einer 2:0 Führung (70 min) in Wattenscheid noch 3:2 verloren, somit brachte der Sieg gegen Bochum nichts mehr ein. Bitterer Abstieg....

An die Faszination Kickers wird der VfB nie herankommen......
In der Saison 91/92 wurden bei den Heimspielen manchmal sogar die Punkte verschenkt. Vielleicht lags auch mit daran das im Neckarstadion vor wenigen Zuschauern keine Stimmung aufkommen konnte.
Trotzallem hat M`Gladbach am letzten Spieltag bei einer 2:0 Führung (70 min) in Wattenscheid noch 3:2 verloren, somit brachte der Sieg gegen Bochum nichts mehr ein. Bitterer Abstieg....
"Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang, der bleibt ein Narr sein Leben lang" (Martin Luther)
- hiblaupositiv
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bis heute bin ich der Meinung, das das damals getürkt war!Kickers Wum hat geschrieben: Trotzallem hat M`Gladbach am letzten Spieltag bei einer 2:0 Führung (70 min) in Wattenscheid noch 3:2 verloren, somit brachte der Sieg gegen Bochum nichts mehr ein. Bitterer Abstieg....






Persil MEGAPERLS - Wäscht garantiert die Scheiße aus Deinem Trikot!
- Horschdi
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Das war definitiv getürkt! Es konnte damals nur keiner beweisen. Schon sonderbar, wenn plötzlich nach der Halbzeit die Defensivspieler der Gladbacher meilenweit von ihren Gegenspielern stehen bzw. sich sogar vom Ball und Gegner wegorientieren (wie bei den Gegentoren zu sehen war). Ist ja auch stressfreier für MG, in der darauffolgenden Saison ein Spiel im naheliegenden Wattenscheid zu bestreiten als im entfernten Stuttgart. Seit jenem Tag hasse ich Gladbach wie die Pest!!! Egal wie kultig manche die Fohlen finden - das hatte damals nix mehr mit fairem Sport zu tun!hiblaupositiv hat geschrieben:bis heute bin ich der Meinung, das das damals getürkt war!Kickers Wum hat geschrieben: Trotzallem hat M`Gladbach am letzten Spieltag bei einer 2:0 Führung (70 min) in Wattenscheid noch 3:2 verloren, somit brachte der Sieg gegen Bochum nichts mehr ein. Bitterer Abstieg....
WIR SIND EUROPAPOKALSIEGER DER LANDESMEISTER IM FELDHOCKEY !!!

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- barneygumble
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Aber hallo!Horschdi hat geschrieben:...hiblaupositiv hat geschrieben:bis heute bin ich der Meinung, das das damals getürkt war!Kickers Wum hat geschrieben: Trotzallem hat M`Gladbach am letzten Spieltag bei einer 2:0 Führung (70 min) in Wattenscheid noch 3:2 verloren, somit brachte der Sieg gegen Bochum nichts mehr ein. Bitterer Abstieg....
Seit jenem Tag hasse ich Gladbach wie die Pest!!! Egal wie kultig manche die Fohlen finden - das hatte damals nix mehr mit fairem Sport zu tun!
Beide Mannschaften sind seit dem ein rotes Tuch.
Die Wattenscheider kosten gerade ihre Strafe in den Niederungen de Fußballs aus. Und den Fohlen wünsche ich alles erdenklich Schlechte an den Hals!
Erfolgreich zu sein, setzt zwei Dinge voraus: Klare Ziele und den brennenden Wunsch, sie zu erreichen.
- Johann Wolfgang von Goethe -
Die Mehrheit? Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn, Verstand ist stets bei wen'gen nur gewesen. Der Staat muß untergehen, früh oder spät, wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.
- Friedrich Schiller -
Don't argue with idiots. They'll drag you down to their level and beat you with experience.
- empirische Untersuchungen -
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Die Mehrheit? Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn, Verstand ist stets bei wen'gen nur gewesen. Der Staat muß untergehen, früh oder spät, wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.
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- Kickers Wum
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- Wohnort: Waiblingen
Hab die Spielzusammenfassung von Wattenscheid- M`Gladbach damals in Anpfiff (RTL) gesehen.
Einer der größten Skandale der Bundesligageschichte!!!!!
Aber weil es das Große Gladbach war, wurde es in den Medien nicht verurteilt!!!!
Heimsieg gegen Burghausen!!!!!!
Einer der größten Skandale der Bundesligageschichte!!!!!
Aber weil es das Große Gladbach war, wurde es in den Medien nicht verurteilt!!!!
Heimsieg gegen Burghausen!!!!!!
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