Berichte zum Spiel gegen Burghausen

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DirtyToby
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Berichte zum Spiel gegen Burghausen

Beitrag von DirtyToby »

Auch das fünfte Heimspiel der Saison konnten die Kickers nicht gewinnen. Gegen den Zweitligaabsteiger Wacker Burghausen reichte es vor 2710 Zuschauern im GAZi-Stadion auf der Waldau nur zu einem 1:1 (0:1) Unentschieden. Wie so oft gingen die Gäste mit der ersten Chancen durch den Kopfballtreffer von David Solgo mit 0:1 in Führung (30.). Nach der Pause wurden die Kickers aber immer stärker und hatten viele gute Möglichkeiten. Der verdiente Ausgleich fiel per Foulelfmeter, den Angelo Vaccaro sicher verwandelte (72.).

Zur Aufstellung:


Vor David Yelldell im Kickers-Tor spielten heute Moritz Steinle, Jens Härter, Marcel Rapp und Oliver Stierle in der Abwehrreihe. Im Mittelfeld spielten Mustafa Akcay, Marcus Mann und Bashiru Gambo zenral, auf den Flügeln liefen Mustafa Parmak und Angelo Vaccaro auf hinter dem einzigen Stürmer Sokol Kacani. Auf der Bank nahmen zunächst Recep Yildiz, Marco Tucci, Dominique Rodrigues, Sascha Benda, Benedikt Deigendesch, Sven Sökler und Ersatzkeeper Manuel Salz Platz.

Zum Spielverlauf:

Die Kickers liefen heute aufgrund der tollen Auswärtsbilanz in ihren Auswärtstrikots auf, doch in den ersten zwanzig Minuten passierte eigentlich gar nichts. Beide Abwehrreihen ließen nichts zu, wobei sie von den Offensivkräften auch nicht gefordert wurden. Die erste nennenswerte Möglichkeit hatte Angelo Vaccaro, als er den öffnenden Pass von Mustafa Parmak kurz annahm und vom Strafraumeck abzog, doch sein Schuss ging leider knapp am rechten Pfosten vorbei (20.). Die Kickers taten sich wieder schwer, viele Fehlpässe störten einen schnellen Aufbau, schöne Spielzüge über mehrere Stationen gab es nicht. So kam es leider wieder wie so oft in den letzten Heimspielen: Der Gegner kommt zum ersten Mal vor das Tor von David Yelldell und dieser muss gleich hinter sich greifen. Einen Freistoß köpfte David Solga aus elf Metern ins rechte Ecke zur 0:1 Gästeführung. Der Burghausener stand völlig frei, die Zuteilung stimmt leider in dieser Situation in der Kickers-Hintermannschaft überhaupt nicht.
Mit dem Pausenpfiff aber fiel fast der Ausgleich. Ein langer Ball von Moritz Steinle flog auf den zweiten Pfosten, das Mißverständnis zwischen den Gästeabwehr und dem keeper nutzte Sokol Kacani, der im Fallen an den Ball kam und mit der Fußspitze die Kugel an den Pfosten lenkte.

Mit dem 0:1-Rückstand ging es in die Pause. Beide Trainer wechselten zum zweiten Durchgang nicht, doch den Kickersspielern merkte man sofort an, dass sie hier heute gewinnen wollten. Das erste Ausrufezeichen setzte wieder der starke Angelo Vaccaro, als er einen langen Ball stark mitnahm, seinen Gegner abschüttelte und mit rechts leider knapp über das Tor verzog (46.). In der 50. Minute schwamm die beste Abwehr der Liga mit nur sieben Gegentreffern gewaltig, als zunächst Mustafa Parmak und Bashiru Gambo die Schusschancen hatten, im Nachschuss der Versuch von Mustafa Akcay aber zu unplatziert war.
Eine Flanke von Mustafa Parmak verarbeite Bashiru Gambo wunderbar, legte dann quer auf Angelo Vaccaro, der mit seinem Seitfallzieher den Gästekeeper Riemann erneut prüfte. Doch der junge Keeper bekam die Fäuste hoch und konnten den Schuss über die Latten lenken (65.). In der 72. Minute fiel dann endlich der verdiente Ausgleich: Mustafa Parmak setzte sich gegen seinen Gegenspieler Satilmis durch, der sich im Strafraum nur noch mit einem Foul zu helfen wusste und den Kickers-Spieler deutlich am Oberarm festhielt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Angelo Vaccaro sicher mit seinem Schuss flach ins linke Eck (72.).
Die Gäste, die auch in den zweiten Hälfte kaum etwas für ihr Offensivspiel taten, hatten in der 76. Minute ihre eigentlich zweite Möglichkeit im Spiel: Hertl köpfte einen Freistoß Richtung Torwinkel, doch David Yelldell streckte sich lange und fischte mit den Fingerspitzen den Ball noch aus dem Eck heraus. Nur zwei Minuten später wieder das Duell zwischen Gästekeeper Riemann und Kickers-Stürmer Angelo Vaccaro: Erneut legte Bashiru Gambo mustergültig auf ihn ab, doch den Schuss konnte der Keeper wieder über die Latte abwehren. Die einzige Konterchance der Gäste vereitelte David Yelldell, als er mit seiner Handabwehr vor Teinert die Kugel resolut entschärfen konnte (82.).
So blieb es beim 1:1-Unentschieden, denn in der Schlussminuten ließ doch die Kraft bei den Kickers nach, um eine letzte Drangphase zu starten. Und leider sollte es auch heute nicht mit dem ersten Heimsieg klappen ...

Die Trainerstimmen:

Ingo Anderbrügge: „Ich denke wir haben heute eine sehr gute erste Halbzeit meiner Mannschaft gesehen. Wir spielten sehr kontrolliert, haben die Räume eng gemacht und den Gegner zu Fehlpässen und langen Bällen gezwungen. So mussten wir kaum Chancen zulassen und konnten uns selbst unsere Möglichkeiten erarbeiten. Durch den Kopfballtreffer sind wir dann verdient in Führung gegangen. Zur zweiten Halbzeit hat Stuttgart immer mehr Druck ausüben wollen und können, aber wir hatten das Spiel weitestgehend im Griff. Leider haben wir in der zweiten Halbzeit vergessen nach vorne zu spielen und die Konter zu fahren. Dort waren wir viel zu unkonzentriert und haben die Bälle zu schnell wieder verloren. Wir hätten das Spiel aktiver nach vorne gestalten müssen, um hier wirklich gewinnen zu können.“

Peter Zeidler: „In der ersten Halbzeit waren von der Balleroberung her sehr gut, haben aber in vielen Situationen den Ball wieder viel zu schnell verloren und mussten dann hinterherlaufen. Durch die erste Chance kriegen wir leider wieder den Gegentreffer. So war es ein unglücklicher Halbzeitstand, normal steht so ein Spiel 0:0 Unentschieden. Zur zweiten Halbzeit haben sich die Zuschauer sehr gut verhalten und uns super unterstützt. Wir kamen zu klaren Torchancen und haben dem Gegner selbst kaum Chancen zugelassen. Leider kam das 1:1 so spät, aber wir hatten es uns wirklich verdient gehabt und das Spiel im zweiten Durchgang klar dominiert.
Das Fazit für heute: Für die engagierte Leistung und die Steigerung in der zweiten Halbzeit hätten wir und die Zuschauer einen Sieg verdient gehabt. Auf der Leistung insgesamt lässt sich aber aufbauen, jetzt fahren wir voller Vorfreude zum Auswärtsspiel nach Aalen."

Die Spielstatistik:

Kickers: David Yelldell - Moritz Steinle, Jens Härter, Marcel Rapp (69. Recep Yildiz), Oliver Stierle - Mustafa Akcay, Marcus Mann (69. Dominique Rodrigues), Mustafa Parmak, Bashiru Gambo - Angelo Vaccaro, Sokol Kacani (81. Marco Tucci)- Trainer: Peter Zeidler

Burghausen:Riemann - Lastovka, Palionis, Matiasovits, Satilmis (76. Jovanovic) - Hertl, Solga (90. Oslislo), Bonimeier, Schultz - Neubert (65. Doll), Teinert - Trainer: Anderbrügge

Zuschauer:
2.710 Fans im GAZi-Stadion auf der Waldau

Torfolge:
0:1 Solga (29.)
1:1 Vaccaro (72., Foulelfmeter)

Schiedsrichter:

Robert Kempter (Saulgau)

Verwarnungen:
Gelbe Karten: Stierle, Akcay, Vaccaro - Lastovka, Satilmis, Solga,Teinert


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Ford K
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Beitrag von Ford K »

Was die gegnerischen Trainer wohl immer unter dem Wort "verdient" verstehen, ist mir ehrlich gesagt schleierhaft :evil:
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FKA ManneS
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Beitrag von FKA ManneS »

Waldaubruddler

Lehrer & Frauentag auf der Waldau

SVK - Burghausen


Ja, dann lies mal vor, Du in der letzten Reihe....

alles weitere auf...
http://www.mannesauter.de/waldaubruddler
Wuschel
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Beitrag von Wuschel »

Ein kurzer Zupfer kostet den Dreier


Nach 1:1 bei den Stuttgarter Kickers: Neue Qualen für Wackers Linksverteidiger Dilaver Satilmis




Untröstlicher Dilaver Satilmis: Wackers Linksverteidiger (rechts, hier gegen den Stuttgarter Bashiru Gambo) brachte in der 71. Minute Mustafa Parmak im Strafraum zu Fall und Angelo Vaccaro verwandelte den fälligen Elfmeter zum 1:1. (Foto: Butzhammer)







von Steffi Brenninger
Versteinert saß Dilaver Satilmis noch Minuten nach dem Schlusspfiff auf der Auswechselbank des GAZI-Stadions auf der Waldau. Quälende Momente für den Linksverteidiger des SV Wacker Burghausen. Er hatte in der 71. Minute einen Foulelfmeter verschuldet. Einen, den die Stuttgarter Kickers zum späten 1:1 nutzten. Der 28-Jährige haderte mit dem Schicksal.
Solide spulte der Defensivspezialist sein Pensum auf der linken Abwehrseite herunter - so als ob er nie weg gewesen wäre. Dabei war der Auftritt im Schwabenland erst der zweite Pflichtspieleinsatz von Satilmis in dieser Saison nach einer langen Leidenszeit. Rund sieben Monate musste er pausieren, lief in Liga 2 zuletzt am 18. März beim MSV Duisburg (4:3) auf. Doch die Qualen sind nun vergessen.
Nach dem Ausfall von Thomas Mayer (Patellaschaden) stand Satilmis bereit und fügte sich nahtlos in die Burghauser Abwehrkette ein, die zuletzt immer wieder wegen diverser Verletzungen umgebaut werden musste, aber mit nur acht Gegentreffern trotzdem zu den besten der Liga zählt (abgesehen vom 1:4 gegen den VfR Aalen kassierte der SVW nie mehr als ein Gegentor). Der Defensivmann setzte in Stuttgart sogar Akzente nach vorne, hatte in der 28. Minute gar die Führung auf dem Fuß.
Doch dann das. Die zweite Halbzeit war Einbahnstraßenfußball pur: Vom Zweitliga-Absteiger war plötzlich nichts mehr zu sehen, die Kickers drängten, vergaben jedoch Chance um Chance. In der 71. Minute lief der starke Mustafa Parmak in den Strafraum, Satilmis zupfte kurz an dessen Ärmel, der Stuttgarter fiel und Schiedsrichter Robert Kempter pfiff. „Ja, ich hab’ ihn leicht gehalten“, gestand Satilmis hinterher. Ein folgenschweres Vergehen, denn den fälligen Elfmeter nutzte Angelo Vaccaro zum Ausgleich. Kurz darauf war für Satilmis Schluss, Trainer Ingo Anderbrügge tauschte den Schweizer mit türkischem Pass gegen Igor Jovanovic aus.
Satilmis als tragische Figur, als ob er die vergangenen Monate nicht schon genug erdulden hatte müssen. Neue Qualen für den Verteidiger, diesmal allerdings seelischer Art. „Ich bin sehr traurig.“ Schließlich „wollten wir drei Punkte. Der blöde Elfer“.
Die Bilder jener Szene wollten Satilmis einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen. Da half auch alles Zureden nichts. Wackers Sportdirektor Peter Assion versuchte es, machte ihm gleich nach dem Schlusspfiff Mut, doch der Unglücksrabe war untröstlich. Auch SVW-Innenverteidiger Julian Matiasovits sprach seinen Kollegen von aller Schuld frei: „Dila kam unglücklich hin. Der Spieler von den Kickers hat das aber auch clever gemacht, er wollte den Elfmeter.“ Dabei hätte Satilmis gar nicht erst in diese Zwickmühle kommen müssen, wenn der SV Wacker den Sack frühzeitig gegen verunsicherte Stuttgarter zugemacht hätte. Ja, wenn. Doch nach der Führung durch David Solga hörte der Tabellenfünfte auf, dem Fußball zu spielen. „Wir haben den Stuttgartern völlig das Spiel überlassen“, schüttelte Christoph Teinert ungläubig den Kopf, „wir haben nur noch am eigenen Sechzehner verteidigt, das war schon fast handballähnlich.“ Das Schicksal nahm für Satilmis seinen Lauf. Es wurde am Ende ein bitterer Moment für den Abwehrmann. Einer, der ihn wohl noch lange quälen wird - trotz aller aufmunternden Worte.
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McVillager
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Beitrag von McVillager »

Berichte aus der heutigen Presse:

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Wem die Scheiße bis zum Hals steht sollte den Kopf nicht hängen lassen!

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