Spielberichte: SVK - Schweinfurt 05
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Spielberichte: SVK - Schweinfurt 05
Von: http://www.irsport.de
Drei wichtige Punkte für die Kickers
Stuttg.Kickers - Schweinfurt 05 3 : 2 (2 : 0)
c.s. /ml irsport Zwei Siege in Folge, das war die Empfehlung der Gäste aus Schweinfurt. Doch das machte die Mannschaft von Trainer Rainer Hörgl nicht sicher sondern vielleicht sogar zusätzlich nervös. Die Gastgeber dagegen wollten von Beginn an zeigen wer Herr im Hause ist und wer heute als Sieger den Platz verlassen wollte.
Schon in der 5. Spielminute prüft Sascha Benda Gästekeeper Manuel Schoppel. Zwei Minuten später Freistoß für die Kickers, aus 25 Metern läßt der schußgewaltige Sascha Benda dem Schweinfurter Schlußmann keine Chance, wie an der Schnur gezogen zappelt die Kugel im Netz. Die Hausherren lassen nicht nach sondern bauen weiter Druck auf. Mirnes Mesic verfehlt das Tor in der 9. Minute nur knapp. Alexander Malchow geht es wenig später nicht besser, als auch er das Schweinfurter Gehäuse nur knapp verfehlt. Der kleine Mustafa Akcay arbeitet gewaltig ein auffallender Aktivposten in der Dutt-Elf. Nach einer Viertelstunde können sich die Schweinfurter ein wenig aus der Umklammerung befreien und kommen selbst ins Spiel. Doch ihre Taktik, lange Bälle nach vorne ist mit einer hohen Fehlerquote behaftet. So dauert es bis zur 28. Spielminute ehe Kickers Keeper Timo Köstel erstmals nach einem Schuß von Florian Galuschka zum Einsatz kommt. Im Gegenzug versucht es Mustafa Akcay ohne Erfolg aus 25 Metern. Die Gäste merken nicht, dass die langen Bälle immer wieder Ballverlust bedeuten, denn Alexander Malchow hat seine Abwehrreihe gut organisiert. In der 34. Spielminute ist es Mirnes Mesic der sich auf der Außenbahn durchsetzt, seine Hereingabe kann Giuseppe Catizone mühelos aus 12 Metern zum 2:0 einschieben. Bis zum Pausenpfiff dann keine weiteren Höhepunkte.
Nach Wiederbeginn waren nur drei Minuten gespielt als Marvin Braun aus 20 Metern den Gästeschlußmann zum 3:0 überwindet. Die Partie schien gelaufen, doch schon fünf Minuten nach dem 3:0 erzielt Dubravko Kolinger aus heiterem Himmel den Anschlußtreffer das 3:1. Wenig später, es ist die 66. Spielminute verliert Marvin Braun unnötig das Leder, Bernd Winter geht durch, bedient mustergültig den eingewechselten Thomas Brendel, der per Kopf das 3:2 erzielt. Die Hausherren kamen einfach nicht mehr ins Spiel zurück und Schweinfurt machte Druck, man wollte unbedingt einen Punkt mitnehmen. Doch bei aller Offensive, zwingende Möglichkeiten brachten sie dabei nicht zustande. Moritz Steinle, für Giuseppe Catizone gekommen, hat in der 74. Minute eine Kontermöglichkeit, die er vergibt. Das Oliver Beer in der 86. Minute die Ampelkarte sah, sei noch erwähnt.
Mit diesem Punktgewinn machen die Kickers einen Sprung auf den momentanen 11. Tabellenrang, er sollte weiterhin das Selbstbewußtsein und die Motivation für die schweren, noch anstehenden Aufgaben gestärkt haben.
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Stuttg.Kickers
Aufstellung:
Tino Köstel (Tor), Oliver Barth (Abwehr), Alexander Malchow (Abwehr), Mustafa Akcay (Mittelfeld), Sascha Benda (Mittelfeld), Marvin Braun (Mittelfeld), Giuseppe Catizone (Mittelfeld), Heiko Gumper (Mittelfeld), Carsten Lakies (Mittelfeld), Oliver Stierle (Mittelfeld), Mirnes Mesic (Sturm)
Auswechslungen:
Moritz Steinle für Giuseppe Catizone (68.)
Gaetano Intemperante für Carsten Lakies (68.)
Michael Zimmermann für Marvin Braun (78.)
Karten:
Gelb: Marvin Braun
Gelb: Giuseppe Catizone
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Schweinfurt 05
Aufstellung:
Manuel Schoppel (Tor), Oliver Beer (Abwehr), Thomas Boden (Abwehr), Dubravko Kolinger (Abwehr), Sven Löhner (Abwehr), Oliver Gorgiev (Mittelfeld), Laszlo Kanyuk (Mittelfeld), Bernd Winter (Mittelfeld), Florian Galuschka (Sturm), Markus Lützler (Sturm), Veselin Popovic (Sturm)
Auswechslungen:
Thomas Brendel für Oliver Gorgiev (56.)
Steffen Stockmann für Laszlo Kanyuk (76.)
Karten:
Gelb: Bernd Winter
Gelb: Oliver Beer
Gelb: Steffen Stockmann
Gelb/Rot: Oliver Beer (86.)
--------------------------------------------------------------------------------
Torfolge:
1:0 Sascha Benda (7.)
2:0 Giuseppe Catizone (34.)
3:0 Marvin Braun (48.)
3:1 Dubravko Kolinger (54.)
3:2 Thomas Brendel (66.)
Schiedsrichter: Jochen Braun (Eschbach)
Zuschauer: 2270
Drei wichtige Punkte für die Kickers
Stuttg.Kickers - Schweinfurt 05 3 : 2 (2 : 0)
c.s. /ml irsport Zwei Siege in Folge, das war die Empfehlung der Gäste aus Schweinfurt. Doch das machte die Mannschaft von Trainer Rainer Hörgl nicht sicher sondern vielleicht sogar zusätzlich nervös. Die Gastgeber dagegen wollten von Beginn an zeigen wer Herr im Hause ist und wer heute als Sieger den Platz verlassen wollte.
Schon in der 5. Spielminute prüft Sascha Benda Gästekeeper Manuel Schoppel. Zwei Minuten später Freistoß für die Kickers, aus 25 Metern läßt der schußgewaltige Sascha Benda dem Schweinfurter Schlußmann keine Chance, wie an der Schnur gezogen zappelt die Kugel im Netz. Die Hausherren lassen nicht nach sondern bauen weiter Druck auf. Mirnes Mesic verfehlt das Tor in der 9. Minute nur knapp. Alexander Malchow geht es wenig später nicht besser, als auch er das Schweinfurter Gehäuse nur knapp verfehlt. Der kleine Mustafa Akcay arbeitet gewaltig ein auffallender Aktivposten in der Dutt-Elf. Nach einer Viertelstunde können sich die Schweinfurter ein wenig aus der Umklammerung befreien und kommen selbst ins Spiel. Doch ihre Taktik, lange Bälle nach vorne ist mit einer hohen Fehlerquote behaftet. So dauert es bis zur 28. Spielminute ehe Kickers Keeper Timo Köstel erstmals nach einem Schuß von Florian Galuschka zum Einsatz kommt. Im Gegenzug versucht es Mustafa Akcay ohne Erfolg aus 25 Metern. Die Gäste merken nicht, dass die langen Bälle immer wieder Ballverlust bedeuten, denn Alexander Malchow hat seine Abwehrreihe gut organisiert. In der 34. Spielminute ist es Mirnes Mesic der sich auf der Außenbahn durchsetzt, seine Hereingabe kann Giuseppe Catizone mühelos aus 12 Metern zum 2:0 einschieben. Bis zum Pausenpfiff dann keine weiteren Höhepunkte.
Nach Wiederbeginn waren nur drei Minuten gespielt als Marvin Braun aus 20 Metern den Gästeschlußmann zum 3:0 überwindet. Die Partie schien gelaufen, doch schon fünf Minuten nach dem 3:0 erzielt Dubravko Kolinger aus heiterem Himmel den Anschlußtreffer das 3:1. Wenig später, es ist die 66. Spielminute verliert Marvin Braun unnötig das Leder, Bernd Winter geht durch, bedient mustergültig den eingewechselten Thomas Brendel, der per Kopf das 3:2 erzielt. Die Hausherren kamen einfach nicht mehr ins Spiel zurück und Schweinfurt machte Druck, man wollte unbedingt einen Punkt mitnehmen. Doch bei aller Offensive, zwingende Möglichkeiten brachten sie dabei nicht zustande. Moritz Steinle, für Giuseppe Catizone gekommen, hat in der 74. Minute eine Kontermöglichkeit, die er vergibt. Das Oliver Beer in der 86. Minute die Ampelkarte sah, sei noch erwähnt.
Mit diesem Punktgewinn machen die Kickers einen Sprung auf den momentanen 11. Tabellenrang, er sollte weiterhin das Selbstbewußtsein und die Motivation für die schweren, noch anstehenden Aufgaben gestärkt haben.
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Stuttg.Kickers
Aufstellung:
Tino Köstel (Tor), Oliver Barth (Abwehr), Alexander Malchow (Abwehr), Mustafa Akcay (Mittelfeld), Sascha Benda (Mittelfeld), Marvin Braun (Mittelfeld), Giuseppe Catizone (Mittelfeld), Heiko Gumper (Mittelfeld), Carsten Lakies (Mittelfeld), Oliver Stierle (Mittelfeld), Mirnes Mesic (Sturm)
Auswechslungen:
Moritz Steinle für Giuseppe Catizone (68.)
Gaetano Intemperante für Carsten Lakies (68.)
Michael Zimmermann für Marvin Braun (78.)
Karten:
Gelb: Marvin Braun
Gelb: Giuseppe Catizone
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Schweinfurt 05
Aufstellung:
Manuel Schoppel (Tor), Oliver Beer (Abwehr), Thomas Boden (Abwehr), Dubravko Kolinger (Abwehr), Sven Löhner (Abwehr), Oliver Gorgiev (Mittelfeld), Laszlo Kanyuk (Mittelfeld), Bernd Winter (Mittelfeld), Florian Galuschka (Sturm), Markus Lützler (Sturm), Veselin Popovic (Sturm)
Auswechslungen:
Thomas Brendel für Oliver Gorgiev (56.)
Steffen Stockmann für Laszlo Kanyuk (76.)
Karten:
Gelb: Bernd Winter
Gelb: Oliver Beer
Gelb: Steffen Stockmann
Gelb/Rot: Oliver Beer (86.)
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Torfolge:
1:0 Sascha Benda (7.)
2:0 Giuseppe Catizone (34.)
3:0 Marvin Braun (48.)
3:1 Dubravko Kolinger (54.)
3:2 Thomas Brendel (66.)
Schiedsrichter: Jochen Braun (Eschbach)
Zuschauer: 2270
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Von der Kickers-Homepage:
Kickers schlagen Schweinfurt im Abstiegsduell mit 3:2 Toren
Die Kickers sind Zuhause im Waldau-Stadion weiter eine Macht. Am Nachmittag besiegte das Team von Trainer Robin Dutt den Mitabstiegskonkurrenten 1.FC Schweinfurt 05 mit 3:2 (2:0) Toren. Vor 2270 Zuschauern kamen die Gäste aus Schweinfurt mit der Empfehlung von zwei Siegen in Folge nach Degerloch, doch zeigten die Kickers von Beginn wer Herr im Hause ist und wer heute als Sieger den Platz verlassen wollte.

Trainer Robin musste sein Team nur auf einer Position im Vergleich zu den letzten Spielen umstellen: Für den verletzten Patrick Milchraum rückte Giuseppe Catizone in die Anfangself, der nach einem Kreuzbandriss zum ersten Mal wieder nach einen dreiviertel Jahr spielte.
Das Spiel auf dem doch tadellosen Rasen im Waldau-Stadion begann einseitig. Schon in der 5. Spielminute prüft Sascha Benda Gästekeeper Schoppel mit einem 35 Meter Freistoß und zeigte die Spielrichtung der ersten Halbzeit. Zwei Minuten später erneut Freistoß nach Foul an Mesic für die Kickers. Erneut trat Sascha Benda an, doch dieses Mal machte er seine Sache besser. Mit einem flachen Schuss ins Torwarteck ließ er Gästekeeper Schoppel ganz schlecht aussehen: das 1:0 in der 7. Minute. Die Kickers blieben weiter am Drücker und zeigten gefährliche Angriffe. Nach schönem Passstafette über Benda und Braun versetzte Mirnes Mesic zwei Gegenspieler im Strafraumeck, doch verzog knapp (9.). Ein Schuss von Oliver Barth ging auch knapp vorbei (10.), in der 25. Minute versuchte es Mustafa Akcay ohne Erfolg aus 25 Metern. Nach einer Viertelstunde konnten sich die Schweinfurter ein wenig aus der Umklammerung befreien. Aber mehr wie ein Fernschuss von Kolinger in der 16. Spielminute war nicht zu verbuchen. Ihre Taktik mit langen Bällen nach vorne verpuffte immer wieder an der Kickers-Innenverteidigung, die Kapitän Alexander Malchow gut organisierte. In der 34. Spielminute das 2:0. Mirnes Mesic luchste dem Schweinfurter Beer den Ball ab, zieht auf die Torauslinie, der kluge Pass in den Rücken der Abwehr zu Giuseppe Catizone, der zwar in Bedrängnis aber sicher zum 2:0 einschiebt. Die Kickers ließen nicht nach, immer wieder aggresives Pressin zwang den Gegner zu fehlern. Wieder ein Fernschuss von Gumper strich übers Tor (35.). In der 40. Minute flankte Catizone auf Lakies, doch der traf den Ball nicht richtig mit dem Kopf, im Nachsetzen kam Marvin Braun nicht mehr an den Ball. Mit 2:0 und viel Applaus von den Rängen für eine engagierte erste Hälfte ging es in die Pause.
Jeder erwartete nun Schweinfurter Gegenwehr, doch erstmals waren die Kickers am Zug. Nur drei Minuten nach Wiederbeginn verlängerte Carsten Lakies einen Abschlag von Tino Köstel auf Mirnes Mesic, der passt super in den Lauf von Marvin Braun, der mit einem Tunnel den Gästeschlußmann zum 3:0 überwinden konnte. Die Partie schien gelaufen, und die Blauen schalteten merklich und unverständlich einen Gang zurück. Die Gäste wachten nun auf und hatten nach einem Kopfball von Popovic (50.) die erste dicke Chance, doch Tino Köstel hält den Kopfballaufsetzer bravourös. In der 56. erzielte Dubravko Kolinger dann aber doch den Anschlußtreffer zum 3:1. Ein abgefälschter Schuss landete direkt vor seinen Füssen, freistehend vor Tino Köstel konnte er ins lange Eck vollenden. Zehn Minuten später, es ist die 66. Spielminute, mustergültige Flanke von Winter auf den Kopf des eingewechselten Thomas Brendel, der das 3:2 erzielt. Die Kickers kamen nicht mehr ins Spiel zurück. Zu viele Bälle wurden leichtfertig wieder verloren und Schweinfurt machte Druck. Doch mehr wie eine zwingende Möglichkeiten brachten die Gäste nicht zustande: Nach einen Gestochere im Kickers-Strafraum brachten die Blauen das Leder nicht weg (72.). Moritz Steinle, für Giuseppe Catizone gekommen, hatte in der 74. Minute eine Kontermöglichkeit, sein Schuss ging aber am Tor vorbei. Gästekapitän Oliver Beer sah in der 86. Minute die Ampelkarte wegen wiederholtem Foulspiel. So brachten die Kickers den wichtigen Heimsieg über die Bühne und machten mit diesem Punktgewinn einen Sprung auf den momentanen 11. Tabellenrang.
Gästetrainer Rainer Hörgl: „In der ersten Hälfte war mein Team überhaupt nicht auf dem Platz. Wir konnten das Tempo nicht mitgehen, obwohl wir wussten was uns hier erwartet. Jede Aggressivität habe ich vermisst, so fielen die Tore durch individuelle Fehler und selbstverständlich durch den Druck der Kickers. In der zweiten Halbzeit bekommen wir gleich das 3:0, was uns aber aufgeweckt hat. Das einzig Positive war, dass wir nochmals zurückgekommen sind und gezeigt haben, dass wir Fußball spielen können. Aber es war eine verdiente Niederlage.“
Kickers-Trainer Robin Dutt: "Vorab erstmals noch ein großes Lob und ein Dankschön an das Sportamt und den Platzwart, der trotz dieser Witterungsverhältnisse einen tadellosen Rasen hinbekommen hat. In den ersten 45 Minuten spielten wir schönen und aggressiven Fußball, ganz folgerichtig fielen durch den aufgebauten Druck auch die Tore. In der zweiten Hälfte wollten wir weiter nach vorne spielen, und erzielten auch schnell das 3:0. Doch für die letzte halbe Stunde muss ich die Mannschaft stark kritisieren. Denn wir haben keine routinierte und abgeklärte Mannschaft, die zwei Gänge zurückschalten und sich die Bälle zuschieben kann. Wir müssen bis zum Schluß Vollgas geben. Aber freuen wir uns über den Sieg und die drei Punkte."
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SV Stuttgarter Kickers:
Tino Köstel – Sascha Benda, Oliver Barth, Alexander Malchow, Oliver Stierle – Marvin Braun (78. Michael Zimmermann), Heiko Gumper, Mustafa Akcay, Giuseppe Catizone (68. Moritz Steinle) – Carsten Lakies (68. Gaetano Intemperante), Mirnes Mesic – Trainer: Robin Dutt
1.FC Schweinfurt: Manuel Schoppel - Oliver Beer - Thomas Boden - Dubravko Kolinger - Sven Löhner - Oliver Gorgiev (55. Thomas Brendel) - Laszlo Kanyuk (76. Steffen Stockmann) - Bernd Winter - Florian Galuschka - Markus Lützler - Veselin Popovic
Zuschauer: 2270
Schiedsrichter: Jochen Braun
Gelbe Karten:
Marvin Braun, Giuseppe Catizone, Mirnes Mesic - Sven Löhner, Thomas Boden, Bernd Winter, Steffen Stockmann
Rote Karten:
gelb-rot: Oliver Beer (86., wiederholtes Foulspiel)
Tore:
1:0 Sascha Benda (7.)
2:0 Giuseppe Catizone (34.)
3:0 Marvin Braun (47.)
3:1 D. Kolinger (57.)
3:2 T. Brendel (66.)
Kickers schlagen Schweinfurt im Abstiegsduell mit 3:2 Toren
Die Kickers sind Zuhause im Waldau-Stadion weiter eine Macht. Am Nachmittag besiegte das Team von Trainer Robin Dutt den Mitabstiegskonkurrenten 1.FC Schweinfurt 05 mit 3:2 (2:0) Toren. Vor 2270 Zuschauern kamen die Gäste aus Schweinfurt mit der Empfehlung von zwei Siegen in Folge nach Degerloch, doch zeigten die Kickers von Beginn wer Herr im Hause ist und wer heute als Sieger den Platz verlassen wollte.

Trainer Robin musste sein Team nur auf einer Position im Vergleich zu den letzten Spielen umstellen: Für den verletzten Patrick Milchraum rückte Giuseppe Catizone in die Anfangself, der nach einem Kreuzbandriss zum ersten Mal wieder nach einen dreiviertel Jahr spielte.
Das Spiel auf dem doch tadellosen Rasen im Waldau-Stadion begann einseitig. Schon in der 5. Spielminute prüft Sascha Benda Gästekeeper Schoppel mit einem 35 Meter Freistoß und zeigte die Spielrichtung der ersten Halbzeit. Zwei Minuten später erneut Freistoß nach Foul an Mesic für die Kickers. Erneut trat Sascha Benda an, doch dieses Mal machte er seine Sache besser. Mit einem flachen Schuss ins Torwarteck ließ er Gästekeeper Schoppel ganz schlecht aussehen: das 1:0 in der 7. Minute. Die Kickers blieben weiter am Drücker und zeigten gefährliche Angriffe. Nach schönem Passstafette über Benda und Braun versetzte Mirnes Mesic zwei Gegenspieler im Strafraumeck, doch verzog knapp (9.). Ein Schuss von Oliver Barth ging auch knapp vorbei (10.), in der 25. Minute versuchte es Mustafa Akcay ohne Erfolg aus 25 Metern. Nach einer Viertelstunde konnten sich die Schweinfurter ein wenig aus der Umklammerung befreien. Aber mehr wie ein Fernschuss von Kolinger in der 16. Spielminute war nicht zu verbuchen. Ihre Taktik mit langen Bällen nach vorne verpuffte immer wieder an der Kickers-Innenverteidigung, die Kapitän Alexander Malchow gut organisierte. In der 34. Spielminute das 2:0. Mirnes Mesic luchste dem Schweinfurter Beer den Ball ab, zieht auf die Torauslinie, der kluge Pass in den Rücken der Abwehr zu Giuseppe Catizone, der zwar in Bedrängnis aber sicher zum 2:0 einschiebt. Die Kickers ließen nicht nach, immer wieder aggresives Pressin zwang den Gegner zu fehlern. Wieder ein Fernschuss von Gumper strich übers Tor (35.). In der 40. Minute flankte Catizone auf Lakies, doch der traf den Ball nicht richtig mit dem Kopf, im Nachsetzen kam Marvin Braun nicht mehr an den Ball. Mit 2:0 und viel Applaus von den Rängen für eine engagierte erste Hälfte ging es in die Pause.
Jeder erwartete nun Schweinfurter Gegenwehr, doch erstmals waren die Kickers am Zug. Nur drei Minuten nach Wiederbeginn verlängerte Carsten Lakies einen Abschlag von Tino Köstel auf Mirnes Mesic, der passt super in den Lauf von Marvin Braun, der mit einem Tunnel den Gästeschlußmann zum 3:0 überwinden konnte. Die Partie schien gelaufen, und die Blauen schalteten merklich und unverständlich einen Gang zurück. Die Gäste wachten nun auf und hatten nach einem Kopfball von Popovic (50.) die erste dicke Chance, doch Tino Köstel hält den Kopfballaufsetzer bravourös. In der 56. erzielte Dubravko Kolinger dann aber doch den Anschlußtreffer zum 3:1. Ein abgefälschter Schuss landete direkt vor seinen Füssen, freistehend vor Tino Köstel konnte er ins lange Eck vollenden. Zehn Minuten später, es ist die 66. Spielminute, mustergültige Flanke von Winter auf den Kopf des eingewechselten Thomas Brendel, der das 3:2 erzielt. Die Kickers kamen nicht mehr ins Spiel zurück. Zu viele Bälle wurden leichtfertig wieder verloren und Schweinfurt machte Druck. Doch mehr wie eine zwingende Möglichkeiten brachten die Gäste nicht zustande: Nach einen Gestochere im Kickers-Strafraum brachten die Blauen das Leder nicht weg (72.). Moritz Steinle, für Giuseppe Catizone gekommen, hatte in der 74. Minute eine Kontermöglichkeit, sein Schuss ging aber am Tor vorbei. Gästekapitän Oliver Beer sah in der 86. Minute die Ampelkarte wegen wiederholtem Foulspiel. So brachten die Kickers den wichtigen Heimsieg über die Bühne und machten mit diesem Punktgewinn einen Sprung auf den momentanen 11. Tabellenrang.
Gästetrainer Rainer Hörgl: „In der ersten Hälfte war mein Team überhaupt nicht auf dem Platz. Wir konnten das Tempo nicht mitgehen, obwohl wir wussten was uns hier erwartet. Jede Aggressivität habe ich vermisst, so fielen die Tore durch individuelle Fehler und selbstverständlich durch den Druck der Kickers. In der zweiten Halbzeit bekommen wir gleich das 3:0, was uns aber aufgeweckt hat. Das einzig Positive war, dass wir nochmals zurückgekommen sind und gezeigt haben, dass wir Fußball spielen können. Aber es war eine verdiente Niederlage.“
Kickers-Trainer Robin Dutt: "Vorab erstmals noch ein großes Lob und ein Dankschön an das Sportamt und den Platzwart, der trotz dieser Witterungsverhältnisse einen tadellosen Rasen hinbekommen hat. In den ersten 45 Minuten spielten wir schönen und aggressiven Fußball, ganz folgerichtig fielen durch den aufgebauten Druck auch die Tore. In der zweiten Hälfte wollten wir weiter nach vorne spielen, und erzielten auch schnell das 3:0. Doch für die letzte halbe Stunde muss ich die Mannschaft stark kritisieren. Denn wir haben keine routinierte und abgeklärte Mannschaft, die zwei Gänge zurückschalten und sich die Bälle zuschieben kann. Wir müssen bis zum Schluß Vollgas geben. Aber freuen wir uns über den Sieg und die drei Punkte."
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SV Stuttgarter Kickers:
Tino Köstel – Sascha Benda, Oliver Barth, Alexander Malchow, Oliver Stierle – Marvin Braun (78. Michael Zimmermann), Heiko Gumper, Mustafa Akcay, Giuseppe Catizone (68. Moritz Steinle) – Carsten Lakies (68. Gaetano Intemperante), Mirnes Mesic – Trainer: Robin Dutt
1.FC Schweinfurt: Manuel Schoppel - Oliver Beer - Thomas Boden - Dubravko Kolinger - Sven Löhner - Oliver Gorgiev (55. Thomas Brendel) - Laszlo Kanyuk (76. Steffen Stockmann) - Bernd Winter - Florian Galuschka - Markus Lützler - Veselin Popovic
Zuschauer: 2270
Schiedsrichter: Jochen Braun
Gelbe Karten:
Marvin Braun, Giuseppe Catizone, Mirnes Mesic - Sven Löhner, Thomas Boden, Bernd Winter, Steffen Stockmann
Rote Karten:
gelb-rot: Oliver Beer (86., wiederholtes Foulspiel)
Tore:
1:0 Sascha Benda (7.)
2:0 Giuseppe Catizone (34.)
3:0 Marvin Braun (47.)
3:1 D. Kolinger (57.)
3:2 T. Brendel (66.)
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Stuttgarter Kickers: vierter Heimsieg in Folge - 08.03.2004 09:30
Dutt erzürnt der frühe Tempowechsel
Daheim sind sie wieder eine Macht. Beim 3:2 gegen Schweinfurt feierten die Stuttgarter Kickers den vierten Heimsieg in Folge. Die Fans hatten allen Grund, die von einem Sponsor verteilten Papierschals zu schwenken. Doch wie aus einem fast sicheren 3:0-Vorsprung noch eine Zitterpartie wurde, schmeckte Trainer Robin Dutt gar nicht. "Die Mannschaft hat deutlich vor Augen geführt bekommen, dass sie einfach nicht abgeklärt genug ist, um zwei Gänge herunter zu schalten. Wir müssen Vollgas geben bis zur 90. Minute", zürnte er.
Möglicherweise zollten seine Spieler aber auch dem hohen Tempo Tribut, dass sie 50 Minuten lang gegangen waren. "Wir sind enorm aggressiv aufgetreten, schon in der gegnerischen Hälfte, und mit Toren belohnt worden", lobte der Trainer die erste Spielphase. Besonders Marvin Braun und Mustafa Akcay heizten dem routinierten Schweinfurter Mittelfeld ein. Guiseppe Catizone, der den verletzten Patrick Milchraum ersetzte, gelang bei seinem Saisondebüt gleich ein Treffer.
Hans Strauss
Quelle:http://www.kicker.de/content/news/artik ... pieltag=23
Dutt erzürnt der frühe Tempowechsel
Daheim sind sie wieder eine Macht. Beim 3:2 gegen Schweinfurt feierten die Stuttgarter Kickers den vierten Heimsieg in Folge. Die Fans hatten allen Grund, die von einem Sponsor verteilten Papierschals zu schwenken. Doch wie aus einem fast sicheren 3:0-Vorsprung noch eine Zitterpartie wurde, schmeckte Trainer Robin Dutt gar nicht. "Die Mannschaft hat deutlich vor Augen geführt bekommen, dass sie einfach nicht abgeklärt genug ist, um zwei Gänge herunter zu schalten. Wir müssen Vollgas geben bis zur 90. Minute", zürnte er.
Möglicherweise zollten seine Spieler aber auch dem hohen Tempo Tribut, dass sie 50 Minuten lang gegangen waren. "Wir sind enorm aggressiv aufgetreten, schon in der gegnerischen Hälfte, und mit Toren belohnt worden", lobte der Trainer die erste Spielphase. Besonders Marvin Braun und Mustafa Akcay heizten dem routinierten Schweinfurter Mittelfeld ein. Guiseppe Catizone, der den verletzten Patrick Milchraum ersetzte, gelang bei seinem Saisondebüt gleich ein Treffer.
Hans Strauss
Quelle:http://www.kicker.de/content/news/artik ... pieltag=23
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Gar nicht war! Gelsenkickers hats da schon eher erkannt. Jedesmal wenn ich den Bericht abschicken wollte, kam ne Fehlermeldung und plötzlich hatte ich 8 mal das gleiche da stehn! Tja so kanns gehn!Ralphonso hat geschrieben:das nenne ich postingzähler-geilheit
Und @ Steffen FFC: Basti is grad etwas beleidigt! Auch wenn mir das sehr leid tut. An dieser Stelle ein kleines Bussi *schmatz*
Kontrastprogramm der Kickers
Reicht die Heimstärke für den Klassenverbleib in der Fußball-Regionalliga?
STUTTGART. "Der Puls ist langsam wieder unten", hat der Kickers-Trainer Dutt nach dem 3:2-Zittersieg im Abstiegsduell gegen Schweinfurt 05 gesagt. Immerhin: die Blauen sind inzwischen die beste Heimmannschaft der Fußball-Regionalliga Süd.
Von Joachim Klumpp
Die Fernsehmoderatoren von Südwest 3 hatten ein Problem, der neuerliche Wintereinbruch am Wochenende drohte einen Strich durch ihre Sendung "Die Regionalliga" zu machen. Gott sei Dank: in Degerloch konnte gespielt werden, nicht zuletzt wegen der fleißigen Helfer der Stadt, wofür sich Kickers-Trainer Robin Dutt artig bedankte - und der SWR gleich hinterher. Der Tag war gerettet, auch wenn der TV-Beitrag auf eine Viertelstunde ausgedehnt werden musste.
Doch eine Mogelpackung war er deshalb noch lange nicht, es gab allerhand zu berichten, nicht nur die fünf Tore, sondern auch noch die gelb-rote Karte in der Schlussphase für Schweinfurts Beer. Das Spiel hatte es in sich, was auch die erste Geste von Robin Dutt nach dem Schlußpfiff unterstrich. Mit einer wegwerfenden Handbewegung marschierte er schnurstracks in die Kabine - und das trotz des 3:2-Sieges seiner Mannschaft. Denn der Erfolg war am Ende ernsthaft in Gefahr. Dabei gab auch Dutt nach dem 3:0 in der 48. Minute zu: "Ich dachte, das ist ein komfortables Ergebnis." Erinnerungen wurden gar wach an das Spiel vor zwei Wochen gegen Wehen, das die Kickers unbedrängt mit 4:1 nach Hause schaukelten.
Doch Schweinfurt präsentierte sich eine Klasse stärker, ganz und gar nicht wie ein Abstiegskandidat. Die Lehre aus der Geschichte: "Ich hoffe, jeder bei uns hat jetzt verstanden, dass wir nicht auf einmal zwei Gänge zurückschalten können", sagte Dutt, nein: "Wir müssen 90 Minuten Vollgas geben." Und der Kapitän Alexander Malchow, der hinten einige Löcher stopfen musste, gab zu: "Wir können eben nicht Zauberfußball spielen wollen." Stark macht die Kickers die mannschaftliche Geschlossenheit und am Samstag auch ein Mirnes Mesic, der drei Treffer wunderbar vorbereitete. Beim ersten (durch Benda) holte er den Freistoß an der Strafraumgrenze heraus, beim zweiten erkämpfte er sich nicht nur den Ball, sondern passte ihn auch noch klug auf Catizone, der sein Comeback mit dem Tor krönte, und beim dritten bediente er wunderbar Marvin Braun, der beim nächsten Spiel wegen seiner fünften gelben Karte leider pausieren muss.
Das nächste Spiel: am Freitag beim 1. FC Saarbrücken, einem Aufstiegsanwärter, und das auch noch auswärts. Hilft alles nichts. "Wir werden einen neuen Anlauf nehmen, um endlich zum ersten Auswärtssieg der Saison zu kommen", sagt Dutt. In der Fremde sind die Kickers mit Abstand schwächste Mannschaft der Liga - was für ein Kontrastprogramm. Denn die Heimtabelle führen sie inzwischen mit 23 Zählern an. "Wenn wir wüssten, woran die Diskrepanz liegt, würden wir sie abstellen", sagt Malchow.
Ganz ohne Auswärtssieg dürfte es jedenfalls schwierig werden mit dem Unterfangen Klassenverbleib, auch wenn Dutt sagt: "Wenn wir zu Hause alles gewinnen, dann reicht's." Stimmt wohl, denn dann kämen die Kickers auf 47 Punkte. Doch das ist eine Rechnung mit sieben Unbekannten (so viele Heimspiele stehen noch an). "Wichtig ist zunächst, dass wir uns auch auswärts die Chancen herausspielen", so Dutt. Wer sie dann reinmacht, ist egal. Im Waldaustadion klappt's ja auch: Zwölf Tore in den vier Begegnungen unter Dutt macht einen Schnitt von drei - eine beachtliche Quote.
Am Rande der Partie war natürlich auch Patrick Milchraum (nicht nur in SWR 3) als Gesprächspartner gefragt, der allerdings betonte: "Endgültig ist das mit dem Wechsel zu 1860 noch nicht." Ins gleiche Horn stieß Präsident Hans Kullen. Der hätte übrigens einen Anspruch auf die Ablösesumme, da ihm im Gegenzug zu seiner finanziellen Unterstützung für die laufende Runde zugesagt wurde, dass Transfererlöse als Ausgleichszahlung an ihn fließen. Doch Kullen beruhigt: "Solange es den Kickers nicht gut geht, werde ich darauf keinen Anspruch erheben."
Kickers: Köstel - Benda, Barth, Malchow, Stierle - Braun (78. Zimmermann), Gumper, Akcay, Catizone (69. Steinle) - Lakies (69. Intemperante), Mesic.
Quelle: Stuttgarter Zeitung vom 8. März 2004
Reicht die Heimstärke für den Klassenverbleib in der Fußball-Regionalliga?
STUTTGART. "Der Puls ist langsam wieder unten", hat der Kickers-Trainer Dutt nach dem 3:2-Zittersieg im Abstiegsduell gegen Schweinfurt 05 gesagt. Immerhin: die Blauen sind inzwischen die beste Heimmannschaft der Fußball-Regionalliga Süd.
Von Joachim Klumpp
Die Fernsehmoderatoren von Südwest 3 hatten ein Problem, der neuerliche Wintereinbruch am Wochenende drohte einen Strich durch ihre Sendung "Die Regionalliga" zu machen. Gott sei Dank: in Degerloch konnte gespielt werden, nicht zuletzt wegen der fleißigen Helfer der Stadt, wofür sich Kickers-Trainer Robin Dutt artig bedankte - und der SWR gleich hinterher. Der Tag war gerettet, auch wenn der TV-Beitrag auf eine Viertelstunde ausgedehnt werden musste.
Doch eine Mogelpackung war er deshalb noch lange nicht, es gab allerhand zu berichten, nicht nur die fünf Tore, sondern auch noch die gelb-rote Karte in der Schlussphase für Schweinfurts Beer. Das Spiel hatte es in sich, was auch die erste Geste von Robin Dutt nach dem Schlußpfiff unterstrich. Mit einer wegwerfenden Handbewegung marschierte er schnurstracks in die Kabine - und das trotz des 3:2-Sieges seiner Mannschaft. Denn der Erfolg war am Ende ernsthaft in Gefahr. Dabei gab auch Dutt nach dem 3:0 in der 48. Minute zu: "Ich dachte, das ist ein komfortables Ergebnis." Erinnerungen wurden gar wach an das Spiel vor zwei Wochen gegen Wehen, das die Kickers unbedrängt mit 4:1 nach Hause schaukelten.
Doch Schweinfurt präsentierte sich eine Klasse stärker, ganz und gar nicht wie ein Abstiegskandidat. Die Lehre aus der Geschichte: "Ich hoffe, jeder bei uns hat jetzt verstanden, dass wir nicht auf einmal zwei Gänge zurückschalten können", sagte Dutt, nein: "Wir müssen 90 Minuten Vollgas geben." Und der Kapitän Alexander Malchow, der hinten einige Löcher stopfen musste, gab zu: "Wir können eben nicht Zauberfußball spielen wollen." Stark macht die Kickers die mannschaftliche Geschlossenheit und am Samstag auch ein Mirnes Mesic, der drei Treffer wunderbar vorbereitete. Beim ersten (durch Benda) holte er den Freistoß an der Strafraumgrenze heraus, beim zweiten erkämpfte er sich nicht nur den Ball, sondern passte ihn auch noch klug auf Catizone, der sein Comeback mit dem Tor krönte, und beim dritten bediente er wunderbar Marvin Braun, der beim nächsten Spiel wegen seiner fünften gelben Karte leider pausieren muss.
Das nächste Spiel: am Freitag beim 1. FC Saarbrücken, einem Aufstiegsanwärter, und das auch noch auswärts. Hilft alles nichts. "Wir werden einen neuen Anlauf nehmen, um endlich zum ersten Auswärtssieg der Saison zu kommen", sagt Dutt. In der Fremde sind die Kickers mit Abstand schwächste Mannschaft der Liga - was für ein Kontrastprogramm. Denn die Heimtabelle führen sie inzwischen mit 23 Zählern an. "Wenn wir wüssten, woran die Diskrepanz liegt, würden wir sie abstellen", sagt Malchow.
Ganz ohne Auswärtssieg dürfte es jedenfalls schwierig werden mit dem Unterfangen Klassenverbleib, auch wenn Dutt sagt: "Wenn wir zu Hause alles gewinnen, dann reicht's." Stimmt wohl, denn dann kämen die Kickers auf 47 Punkte. Doch das ist eine Rechnung mit sieben Unbekannten (so viele Heimspiele stehen noch an). "Wichtig ist zunächst, dass wir uns auch auswärts die Chancen herausspielen", so Dutt. Wer sie dann reinmacht, ist egal. Im Waldaustadion klappt's ja auch: Zwölf Tore in den vier Begegnungen unter Dutt macht einen Schnitt von drei - eine beachtliche Quote.
Am Rande der Partie war natürlich auch Patrick Milchraum (nicht nur in SWR 3) als Gesprächspartner gefragt, der allerdings betonte: "Endgültig ist das mit dem Wechsel zu 1860 noch nicht." Ins gleiche Horn stieß Präsident Hans Kullen. Der hätte übrigens einen Anspruch auf die Ablösesumme, da ihm im Gegenzug zu seiner finanziellen Unterstützung für die laufende Runde zugesagt wurde, dass Transfererlöse als Ausgleichszahlung an ihn fließen. Doch Kullen beruhigt: "Solange es den Kickers nicht gut geht, werde ich darauf keinen Anspruch erheben."
Kickers: Köstel - Benda, Barth, Malchow, Stierle - Braun (78. Zimmermann), Gumper, Akcay, Catizone (69. Steinle) - Lakies (69. Intemperante), Mesic.
Quelle: Stuttgarter Zeitung vom 8. März 2004


