ABER NICHT NUR WEGEN DIESER GESCHICHTE! TÜ**** IN DIE EU? NEINBunnyCheckerGott hat geschrieben:Denen gehört der Beitritt in die EU verboten![]()
Marco W. - Die unendliche Geschichte
Wir haben immer gesagt,
dass wir das Land hier furchtbar lieben,
Balsam für die Seele,
wie wir euch damit provozieren.
Ihr seid dumm, dumm und naiv,
wenn Ihr denkt, Heimatliebe ist gleich Politik.
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- Meli_Nadie_Bibi
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nordlicht
Das ist doch echt... ne, da fehlen einem die Worte!!! WO ist die Aussage abgeblieben?Marco-Prozess erneut vertagt
Antalya (dpa) - Der seit sieben Monaten in der Türkei inhaftierte deutsche Schüler Marco muss bis in die Vorweihnachtszeit hinein im Gefängnis ausharren. Das Gericht in Antalya vertagte den Missbrauchprozess gegen den 17-Jährigen am Dienstag auf den 14. Dezember.
Bis dahin bleibe der Junge aus dem niedersächsischen Uelzen in Untersuchungshaft, sagte ein Justizsprecher. Marco ist angeklagt, in den Osterferien die 13-jährige Britin Charlotte sexuell missbraucht zu haben. Er bestreitet den Vorwurf. Unterdessen wurde Marco in ein anderes Gefängnis verlegt, wie Justizkreise bestätigten. Ein Grund dafür wurde nicht genannt. Seine Anwälte wollten dies zunächst nicht kommentieren.
Die schriftliche Aussage des in England vernommenen Mädchens lag dem Gericht auch am Dienstag noch nicht vor, wie Charlottes Anwalt Ömer Aycan erklärte. Wegen der langen Untersuchungshaft hatten Marcos Anwälte eine Beschwerde vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg angekündigt. Bisher hat sich das Gericht in Antalya seit dem Prozessstart im Juli immer wieder im Vierwochenrhythmus vertagt - auch weil die offizielle Aussage des in England vernommenen Mädchens nicht vorlag.
Unfassbar eigentlich...
Heute kam im Radio übrigens auch ein Zitat von Charlotte:
Sie möchte Abstand von dem Thema haben und nichts mehr sagen... Alla was juggt mich der Typ der wegen mir im Knast hockt...
Außerdem: Sie hatte wohl auch ein erwachsenen Bändle vorher besorgt gehabt (die aus All-Inclusive Hotels), ein weiterer Grund ihn raus zu lassen... Hat jemand von euch "vorher" schonmal das Mädchen/oder den Jungen nach dem Ausweis gefragt ??? Ich nicht !
Seine Eltern ham sogar ne Wohnung in Antalya angemietet, um zu zeigen das Flucht quasi ausgeschlossen ist wenn man ihn erstmal rauslässt... Ne Frechheit ! Allein wegen dem Fall gehören die nicht in die EU (habe ich auch kürzlich in meiner beruflichen Abschlussprüfung hingeschrieben, als es um die Frage Türkei ja oder nein ging
)
Heute kam im Radio übrigens auch ein Zitat von Charlotte:
Sie möchte Abstand von dem Thema haben und nichts mehr sagen... Alla was juggt mich der Typ der wegen mir im Knast hockt...
Außerdem: Sie hatte wohl auch ein erwachsenen Bändle vorher besorgt gehabt (die aus All-Inclusive Hotels), ein weiterer Grund ihn raus zu lassen... Hat jemand von euch "vorher" schonmal das Mädchen/oder den Jungen nach dem Ausweis gefragt ??? Ich nicht !
Seine Eltern ham sogar ne Wohnung in Antalya angemietet, um zu zeigen das Flucht quasi ausgeschlossen ist wenn man ihn erstmal rauslässt... Ne Frechheit ! Allein wegen dem Fall gehören die nicht in die EU (habe ich auch kürzlich in meiner beruflichen Abschlussprüfung hingeschrieben, als es um die Frage Türkei ja oder nein ging
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nordlicht
Ich bin da eh dagegen und nach dem Fall sowieso. Was mit Marco da gemacht wird, ist echt ne Sauerei - wenn man das hier in D mit einem Türken machen würde, da will ich nicht wissen, was da abgeht.BunnyCheckerGott hat geschrieben:Unfassbar eigentlich...
Heute kam im Radio übrigens auch ein Zitat von Charlotte:
Sie möchte Abstand von dem Thema haben und nichts mehr sagen... Alla was juggt mich der Typ der wegen mir im Knast hockt...
Außerdem: Sie hatte wohl auch ein erwachsenen Bändle vorher besorgt gehabt (die aus All-Inclusive Hotels), ein weiterer Grund ihn raus zu lassen... Hat jemand von euch "vorher" schonmal das Mädchen/oder den Jungen nach dem Ausweis gefragt ??? Ich nicht !
Seine Eltern ham sogar ne Wohnung in Antalya angemietet, um zu zeigen das Flucht quasi ausgeschlossen ist wenn man ihn erstmal rauslässt... Ne Frechheit ! Allein wegen dem Fall gehören die nicht in die EU (habe ich auch kürzlich in meiner beruflichen Abschlussprüfung hingeschrieben, als es um die Frage Türkei ja oder nein ging)
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Da gebe ich dir recht, dass dies nicht gerade den Eintritt der Türkei in die EU beschleunigen wird. Waren es doch gerade Punkte wie z.B. Menschenrechte die eine Vollmitgliedschaft in Frage gestellt haben.Heiko K. hat geschrieben:Wenn die Sache einen guten Aspekt hat: die EU-Chancen der Türkei wird die ganze Sache nicht fördern.
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nordlicht
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nordlicht
Jetzt hab ich wieder was gelernt von Dir:BunnyCheckerGott hat geschrieben:Du bist echt ein riesen Ekelpacket du alte MuchteMartin hat geschrieben:es gibt in diesem fall nun auch was positives zu berichten
:DMuchte: Fräulein mit bescheidenem Äußerem und IKuh in der Höhe von 4,6 (Knäckebrot hat 10)
*hahaha* ich hab gestern erst bilder usw. vom Bunny gesehen...nein nicht solche...sie hatten alle mit fussball zu tun und da war der feine herr auch mal oben ohne *hihihihi*BunnyCheckerGott hat geschrieben:nordlicht hat geschrieben:Och, ich mag so Waschbärbäuche... :-)![]()
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*Rüüüüchtüg*[Tobi] hat geschrieben:*hahaha* ich hab gestern erst bilder usw. vom Bunny gesehen...nein nicht solche...sie hatten alle mit fussball zu tun und da war der feine herr auch mal oben ohne *hihihihi*BunnyCheckerGott hat geschrieben:nordlicht hat geschrieben:Och, ich mag so Waschbärbäuche... :-)![]()
"gebt mir ein Handtuch! Der Junge hat Busen"
- Martin
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oaaarrr nüt so schnell, ichhhhh bin voll mit schokiRedoute hat geschrieben:*Rüüüüchtüg*[Tobi] hat geschrieben:*hahaha* ich hab gestern erst bilder usw. vom Bunny gesehen...nein nicht solche...sie hatten alle mit fussball zu tun und da war der feine herr auch mal oben ohne *hihihihi*BunnyCheckerGott hat geschrieben:![]()
"gebt mir ein Handtuch! Der Junge hat Busen"
Barrrt, da wir jetz so guade Freunde sind. Magscht du auch einmal von meim Zuckrstängli leckn!Martin hat geschrieben:oaaarrr nüt so schnell, ichhhhh bin voll mit schokiRedoute hat geschrieben:*Rüüüüchtüg*[Tobi] hat geschrieben: *hahaha* ich hab gestern erst bilder usw. vom Bunny gesehen...nein nicht solche...sie hatten alle mit fussball zu tun und da war der feine herr auch mal oben ohne *hihihihi*
"gebt mir ein Handtuch! Der Junge hat Busen"
- Blaues Stuttgart
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Genau, man munkelt das sich in engen Verwandschaftskreisen einBlaues Stuttgart hat geschrieben:Du bist eher neidisch weil du einen hast :wink: (bitte nich böse sein fei) :wink:
Für Redoute ist das glaub ich kein so großes Problem...
Schönheitschirurg versteckt hält, mich kann also nichts und niemand
aufhalten

"Nein, nein ich hab mir die Lippen nicht aufspritzen lassen. Das kann
sein das es nur so aussieht, wegen meinen blonden Haaren!"
- Killerauge
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endlich!Killerauge hat geschrieben:Mütter, sperrt eure Töchter weg, der Typ ist wieder frei...
wollen wohl schneller in die eu...CONTRA
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- Blaues Stuttgart
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Haftzeit ohne Lichterketten
Im Fall zweier Kurden aus Deutschland verletzt die türkische Justiz sämtliche Rechtsgrundsätze. Anders als im Fall Marco interessiert das hierzulande aber kaum jemanden. Von Sabine Küper-Busch
Mehmet Bakir war einmal Berlin-Korrespondent der türkischen Kulturzeitschrift Güney. 22 Jahre hat er in Deutschland gelebt, ist mit einer Deutschen verheiratet und stand kurz vor der Einbürgerung. Seit seiner Verhaftung im Juli 2002 darf er die Türkei nicht verlassen. Am 6. Dezember trat er nun eine Haftstrafe im Hochsicherheitstrakt Edirne an.
Die absurde Geschichte begann im Sommer 2002 während eines Urlaubs in der Türkei. Zusammen mit dem nun bereits seit fünf Monaten im Hochsicherheitstrakt von Alanya inhaftierten Deutschen Mehmet Desde und fünf weiteren Freunden wurde er im Badeort Kusadasi verhaftet, weil ein Zivilpolizist gemeldet hatte, sie hätten am Strand konspirative Pläne geschmiedet. Die Polizei stand unter Fahndungsdruck, da kurz zuvor in der nahe gelegenen Stadt Izmir Flugblätter der »Bolschewistischen Partei Nordkurdistan-Türkei« aufgetaucht waren. Alle inhaftierten Männer stammten aus Tunceli, einem Zentrum der türkischen und kurdischen Linken, in dem sich Linke und Rechte vor dem Militärputsch 1980 gewaltsame Auseinandersetzungen lieferten. Bakir und Desde sind beide Kurden aus Tunceli. Die Väter stammen aus der ersten nach Deutschland emigrierten Generation so genannter Gastarbeiter.
Desde und Bakir wurde vorgeworfen, Gründer und »leitende Mitglieder« der Organisation zu sein und sich im Land zu befinden, um ein militärisches Ausbildungscamp zu organisieren. Da es keine Beweise für diese Vorwürfe gab, versuchte die Polizei, Geständnisse zu erzwingen. Nach der Festnahme wurde ihnen verweigert, die deutsche Botschaft sowie ihre Verwandten zu benachrichtigen. Die Polizisten verlangten eine Unterschrift unter bereits vorgefertigte Geständnisse. Als die beiden sich weigerten, wurden sie schwer misshandelt. Erst nach vier Tagen wurden die beiden Festgenommenen dem Haftrichter vorgeführt. Bakir wurde entlassen, gegen Desde erließ das Gericht einen Haftbefehl, er verbrachte die nächsten vier Monate in einer Einzelzelle des Hochsicherheitstraktes von Buca bei Izmir.
Für Bakir war die Freiheit allerdings von kurzer Dauer. Einige Tage nach seiner Freilassung, als er nach Berlin zurückfliegen wollte, wurde er in Istanbul auf dem Flughafen erneut verhaftet. Diesmal wurde auch gegen ihn ein Haftbefehl erlassen, das Gericht ging von Fluchtgefahr aus. Nach sechs Monaten wurden Desde und Bakir aus der Untersuchungshaft entlassen, gegen beide wurde eine Ausreisesperre verhängt.
Erst dann begann ein langwieriger Rechtsweg. Während des Prozesses stellte sich heraus, dass gegen sie keinerlei Beweise existierten, außer einer später widerrufenen Zeugenaussage, dass die beiden im Auto über ein »Camp« gesprochen hätten. Auch über die Organisation »Bolschewistische Partei Nordkurdistan-Türkei« gibt es kaum Informationen. Bekannt war sie bis dahin nur durch das Verteilen von Flugblättern, keine Gewalttaten gingen zu Lasten der Gruppe. Das Gericht beschloss daher während des Prozesses, dass es sich um eine »ideologisch staatsfeindliche«, aber nicht »gewaltbereite« Organisation handle. Trotzdem wurden die beiden jeweils zu 50 Monaten Freiheitsstrafe und 5 000 Euro Geldstrafe verurteilt.
Im April 2004 hob der Kassationshof in Ankara das Urteil von Izmir auf. Da inzwischen aufgrund von EU-Reformen die berüchtigten Staatssicherheitsgerichte abgeschafft worden waren, verhandelte nun das zivile Landgericht die Revision. Das Gericht verurteilte die Angeklagten zwar nicht mehr wegen »leitender«, aber wegen »einfacher« Mitgliedschaft, die Strafe für beide wurde auf 2,5 Jahre Haft reduziert. In letzter Instanz bestätigte die neunte Kammer des Kassationsgerichtshofs das Urteil im April.
Mehmet Desde erhielt bald darauf die Aufforderung zum Haftantritt. Seit Mai sitzt er im Gefängnis im Ferienort Alanya. Doch anders als im Fall des Schülers Marco W. schert sich kaum jemand um sein Befinden. Desde war lange in der »Stiftung für Menschenrechte«, einem renommierten Behandlungszentrum für Folteropfer in Izmir, in Behandlung. Er ist psychisch instabil und leidet an chronischen Magenbeschwerden, seine Familie lebt in Landshut, bis zu seiner Inhaftierung hatte er dort als Krankenpfleger gearbeitet. Er hofft, nach Deutschland abgeschoben zu werden. Mehmet Bakirs Ehe ist an der langen Trennung gescheitert, sein Aufenthaltsstatus in Deutschland unklar.
Im Fall zweier Kurden aus Deutschland verletzt die türkische Justiz sämtliche Rechtsgrundsätze. Anders als im Fall Marco interessiert das hierzulande aber kaum jemanden. Von Sabine Küper-Busch
Mehmet Bakir war einmal Berlin-Korrespondent der türkischen Kulturzeitschrift Güney. 22 Jahre hat er in Deutschland gelebt, ist mit einer Deutschen verheiratet und stand kurz vor der Einbürgerung. Seit seiner Verhaftung im Juli 2002 darf er die Türkei nicht verlassen. Am 6. Dezember trat er nun eine Haftstrafe im Hochsicherheitstrakt Edirne an.
Die absurde Geschichte begann im Sommer 2002 während eines Urlaubs in der Türkei. Zusammen mit dem nun bereits seit fünf Monaten im Hochsicherheitstrakt von Alanya inhaftierten Deutschen Mehmet Desde und fünf weiteren Freunden wurde er im Badeort Kusadasi verhaftet, weil ein Zivilpolizist gemeldet hatte, sie hätten am Strand konspirative Pläne geschmiedet. Die Polizei stand unter Fahndungsdruck, da kurz zuvor in der nahe gelegenen Stadt Izmir Flugblätter der »Bolschewistischen Partei Nordkurdistan-Türkei« aufgetaucht waren. Alle inhaftierten Männer stammten aus Tunceli, einem Zentrum der türkischen und kurdischen Linken, in dem sich Linke und Rechte vor dem Militärputsch 1980 gewaltsame Auseinandersetzungen lieferten. Bakir und Desde sind beide Kurden aus Tunceli. Die Väter stammen aus der ersten nach Deutschland emigrierten Generation so genannter Gastarbeiter.
Desde und Bakir wurde vorgeworfen, Gründer und »leitende Mitglieder« der Organisation zu sein und sich im Land zu befinden, um ein militärisches Ausbildungscamp zu organisieren. Da es keine Beweise für diese Vorwürfe gab, versuchte die Polizei, Geständnisse zu erzwingen. Nach der Festnahme wurde ihnen verweigert, die deutsche Botschaft sowie ihre Verwandten zu benachrichtigen. Die Polizisten verlangten eine Unterschrift unter bereits vorgefertigte Geständnisse. Als die beiden sich weigerten, wurden sie schwer misshandelt. Erst nach vier Tagen wurden die beiden Festgenommenen dem Haftrichter vorgeführt. Bakir wurde entlassen, gegen Desde erließ das Gericht einen Haftbefehl, er verbrachte die nächsten vier Monate in einer Einzelzelle des Hochsicherheitstraktes von Buca bei Izmir.
Für Bakir war die Freiheit allerdings von kurzer Dauer. Einige Tage nach seiner Freilassung, als er nach Berlin zurückfliegen wollte, wurde er in Istanbul auf dem Flughafen erneut verhaftet. Diesmal wurde auch gegen ihn ein Haftbefehl erlassen, das Gericht ging von Fluchtgefahr aus. Nach sechs Monaten wurden Desde und Bakir aus der Untersuchungshaft entlassen, gegen beide wurde eine Ausreisesperre verhängt.
Erst dann begann ein langwieriger Rechtsweg. Während des Prozesses stellte sich heraus, dass gegen sie keinerlei Beweise existierten, außer einer später widerrufenen Zeugenaussage, dass die beiden im Auto über ein »Camp« gesprochen hätten. Auch über die Organisation »Bolschewistische Partei Nordkurdistan-Türkei« gibt es kaum Informationen. Bekannt war sie bis dahin nur durch das Verteilen von Flugblättern, keine Gewalttaten gingen zu Lasten der Gruppe. Das Gericht beschloss daher während des Prozesses, dass es sich um eine »ideologisch staatsfeindliche«, aber nicht »gewaltbereite« Organisation handle. Trotzdem wurden die beiden jeweils zu 50 Monaten Freiheitsstrafe und 5 000 Euro Geldstrafe verurteilt.
Im April 2004 hob der Kassationshof in Ankara das Urteil von Izmir auf. Da inzwischen aufgrund von EU-Reformen die berüchtigten Staatssicherheitsgerichte abgeschafft worden waren, verhandelte nun das zivile Landgericht die Revision. Das Gericht verurteilte die Angeklagten zwar nicht mehr wegen »leitender«, aber wegen »einfacher« Mitgliedschaft, die Strafe für beide wurde auf 2,5 Jahre Haft reduziert. In letzter Instanz bestätigte die neunte Kammer des Kassationsgerichtshofs das Urteil im April.
Mehmet Desde erhielt bald darauf die Aufforderung zum Haftantritt. Seit Mai sitzt er im Gefängnis im Ferienort Alanya. Doch anders als im Fall des Schülers Marco W. schert sich kaum jemand um sein Befinden. Desde war lange in der »Stiftung für Menschenrechte«, einem renommierten Behandlungszentrum für Folteropfer in Izmir, in Behandlung. Er ist psychisch instabil und leidet an chronischen Magenbeschwerden, seine Familie lebt in Landshut, bis zu seiner Inhaftierung hatte er dort als Krankenpfleger gearbeitet. Er hofft, nach Deutschland abgeschoben zu werden. Mehmet Bakirs Ehe ist an der langen Trennung gescheitert, sein Aufenthaltsstatus in Deutschland unklar.
- Martin
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- Registriert: Montag 8. September 2003, 11:05
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Re: Marco W. - Die unendliche Geschichte
Heute wurde der Lustmolch im übrigen zu 2 Jahren, 2 Monaten und 20 Tagen auf Bewährung verknackt 
