Neuer SG-Trainer ist Thomas Letsch
03.01.2008
Die Würfel sind gefallen: Der neue Coach der SG Sonnenhof Großaspach heißt Thomas Letsch. Der 39-Jährige war zuletzt zweieinhalb Jahre als Co-Trainer von Marcus Sorg beim SSV Ulm 1846 tätig. Beim Oberligisten aus dem Fautenhau unterzeichnete der Esslinger vorerst einen Vertrag bis 30. Juni 2008.
VON STEFFEN GRÜN
Mit der Verpflichtung eines neuen Trainers ließ sich Großaspach etwas Zeit. Ein Schnellschuss war ja auch nicht nötig: Schließlich trifft sich die Mannschaft erst am 13. Januar zur ersten Übungseinheit nach der Winterpause. Es ist laut Joannis Koukoutrigas das Ergebnis intensiver Gespräche, dass dann Thomas Letsch die Kommandos geben wird. Mehrere Male saßen die Verantwortlichen mit dem Sport- und Mathematiklehrer zusammen, der seit dem Ende seiner Tätigkeit als Co-Trainer in Ulm im vergangenen Sommer ohne Verein war. „Er hat uns überzeugt“, sagt der Sportkoordinator über den Mann, der einst auch als Chefcoach des FC Heilbronn und der Stuttgarter Kickers II tätig war.
Letsch identifiziere sich mit der Philosophie der SG, sich neben allem Erfolgsstreben eben auch als Ausbildungsverein zu begreifen. „Die Gedanken und Ideen stimmen überein“, sagt der einstige Oberligaspieler des TSV Wäldenbronn. Weil dem so ist, ist die sechsmonatige Vertragsdauer auch nicht unbedingt ein Indiz für eine kurze Zusammenarbeit. „Es soll keine Übergangslösung sein“, betont Koukoutrigas. Stimmt die Chemie zwischen beiden Partien, steht einer längeren Liaison nichts im Wege. Für Ende März sind die entsprechenden Gespräche vorerst einmal geplant.
Gianni Coveli war in
der engeren Auswahl
Gianni Coveli war laut Koukoutrigas „in der engeren Auswahl. Mehr nicht“. Der Trainer des TSV Schwieberdingen hatte gegenüber den Stuttgarter Nachrichten behauptet, man habe sich auf ein Detail nicht verständigen können. Er bleibe deshalb bis zum Saisonende dort, wo er sei. Wohl im Gegensatz zu seinem Spieler Nicolo Mazzola. Der ist sich mit der SG Großaspach einig, die schon länger Interesse an dem Offensivakteur bekundet (wir berichteten). Die Einigung zwischen den Clubs steht aber noch aus. „Das dürfte in den nächsten Tagen über die Bühne gehen“, ist Koukoutrigas zuversichtlich. In die Suche nach einem eventuellen Ersatz für den zum HSV abgewanderten Innenverteidiger Benjamin Gorka wird Letsch dann bereits maßgeblich involviert sein.