10 Millionen für die 3.Liga
10 Millionen für die 3.Liga
Die Vereine der neuen 3.Liga bekommen 10 Millionen Euro Fernsehgelder. Das wären bei momentan 16 Vereinen (die 2.Mannschaften bekommen schließlich nichts) 625.000 € je Verein.
Die Regionalligisten bekommen zusammen 5,372 Millionen Euro (auch dort bekommen die 2.Mannschaften nichts.)
http://www.dfb.de/index.php?id=500014&n ... 05e3345d37
Die Regionalligisten bekommen zusammen 5,372 Millionen Euro (auch dort bekommen die 2.Mannschaften nichts.)
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- blauweissschwarz
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Naja, eigentlich hätte ich mit mehr TV-Kohle gerechnet.
Allerdings gehe ich mal davon aus,daß die Trikot- und sonstigen Sponsoren bei mehr TV-Präsenz und mehr Berichterstattung in den Printmedien ein paar Scheine mehr über den Tresen schieben müssen.
Immerhin steht jetzt mal eine Hausnummer...
Allerdings gehe ich mal davon aus,daß die Trikot- und sonstigen Sponsoren bei mehr TV-Präsenz und mehr Berichterstattung in den Printmedien ein paar Scheine mehr über den Tresen schieben müssen.
Immerhin steht jetzt mal eine Hausnummer...
Beim Fußball verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft. (Jean-Paul Sartre)
Ich habe mir gerade alle Tabellen der RL und OL angeschaut und nachgezählt wie viel 2.Mannschaften sich für die Regionalliga (4.Liga) momentan qualifizieren würden.
Von 54 Mannschaften wären 17 2.Mannschaften. Das würde bedeuten, dass jeder Regionalliga Verein ca. 145.000 € bekommen würde (5,372 Millionen Euro geteilt durch 37).
9 RL Nord 3: Hamburger SV II / Energie Cottbus II / VfL Wolfsburg II
8 RL Süd 2: TSV 1860 München II / Karlsruher SC II
6 Oberliga Nord: -
3,5 Oberliga NOFV-Nord 2: Hertha BSC Berlin II / Hansa Rostock II
3,5 Oberliga NOFV-Süd: -
4 Oberliga Nordrhein 2: Bayer Leverkusen II /1. FC Köln II
4 Oberliga Westfalen 2: FC Schalke 04 II / VfL Bochum II
4 Oberliga Hessen 2: SV Wehen Wiesbaden II / Eintracht Frankfurt II
4 Oberliga Südwest 1: 1. FSV Mainz 05 II
4 Oberliga Baden-Württemberg 1: SC Freiburg II
4 Oberliga Bayern 2: 1. FC Nürnberg II / SpVgg Greuther Fürth II
Von 54 Mannschaften wären 17 2.Mannschaften. Das würde bedeuten, dass jeder Regionalliga Verein ca. 145.000 € bekommen würde (5,372 Millionen Euro geteilt durch 37).
9 RL Nord 3: Hamburger SV II / Energie Cottbus II / VfL Wolfsburg II
8 RL Süd 2: TSV 1860 München II / Karlsruher SC II
6 Oberliga Nord: -
3,5 Oberliga NOFV-Nord 2: Hertha BSC Berlin II / Hansa Rostock II
3,5 Oberliga NOFV-Süd: -
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4 Oberliga Westfalen 2: FC Schalke 04 II / VfL Bochum II
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Dann heist es jetzt anstrengen für die 3. Liga, denn wir brauchen die Kohle unbedingt.
Kickers Fans Weltweit
http://www.frappr.com/?a=widgetlandingg ... 7946&giv=1
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- The Tongue
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Überlinger
Im Prinzip ist da Geld eigendlich zu wenig. Man denke nur an höhere Reisekosten usw..The Tongue hat geschrieben:Mauki hat geschrieben:Dann heist es jetzt anstrengen für die 3. Liga, denn wir brauchen die Kohle unbedingt.
Richtig, heisst es aber eigentlich nicht erst jetzt
Cast hat es ja gesagt: Auch in der 3. Liga sind wir finanziell nicht über den Berg
- McVillager
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Wenn du die Steigerung der Gehälter durch die Qualitätsverdichtung berücksichtigst, ist die neue 3. Liga auch nur ein Draufleggeschäft. Auf Dauer ohne Perspektive nach oben nicht finanzierbar.
Wem die Scheiße bis zum Hals steht sollte den Kopf nicht hängen lassen!
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Überlinger
Eben. Es soll keiner glauben es würde sich was an unserer Situation verbessern!McVillager hat geschrieben:Wenn du die Steigerung der Gehälter durch die Qualitätsverdichtung berücksichtigst, ist die neue 3. Liga auch nur ein Draufleggeschäft. Auf Dauer ohne Perspektive nach oben nicht finanzierbar.
Es lässt uns im Gegensatz zur neuen Regionalliga lediglich überleben...
- McVillager
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Automatisch und von alleine sicher nicht. Die Chancen zusätzliche Sponsoren zu aquirieren und die bisherigen Sponsoren zu halten werden sicherlich nicht geringer. Die Qualität der Spiele in der 3. Liga dürfte neben den prominenten Namen der Mannschaften aus dem Norden sicherlich auch zu ein paar mehr für Zuschauer interessante Spiele führen. Union Berlin, Fortuna Düsseldorf, Dynamo Dresden, 1. FC Magdeburg, die locken wohl ein paar mehr hinter dem Ofen hervor wie so Knaller wie SC Pfullendorf oder SV Elversberg.
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- DirtyToby
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Wollte nicht extra einen neuen Thread aufmachen. Hier ein Artikel von kicker.de:
3. Liga: "Eigene Marke" mit viel Zündstoff
Ab der kommenden Spielzeit wird es einen großen Umbruch unterhalb der beiden deutschen Profiligen gegen: Ab 2008/09 gibt es eine bundesweite 3. Liga. In der Rückrunde der beiden Regionalligen Nord und Süd geht es dann nur um eines: Dabei sein, mindestens Zehnter werden, um so den möglichen Absturz in die Viertklassigkeit verhindern.
Klar ist schon jetzt, dass sich an der neuen Liga die Geister scheiden. So musste sich Manager Joachim Cast auf der Hauptversammlung der Stuttgarter Kickers heftig kritisieren lassen für seine Aussage: "Wenn wir uns für die 3. Liga nicht qualifizieren, wird es den Verein in der jetzigen Form nicht mehr geben." Dabei hatte der Kickers-Mann nur die Wahrheit gesagt zur Lage des schwäbischen Regionalligisten, die bei anderen Klubs ähnlich ist.
Die Qualifikation für die 3. Liga ist vielerorts eine Existenzfrage. Denn nach dieser Saison, wenn aus den Regionalliga-Staffeln Nord mit 19 Vereinen und Süd mit 18 die eingleisige, bundesweite 3. Liga mit 20 Klubs gebildet wird, heißt es: 17 müssen draußenbleiben. Für die Auslese zählt nur diese Spielzeit, im Prinzip gilt: Hinter den jeweils zwei Aufsteigern in die 2. Bundesliga qualifizieren sich die Klubs von Platz drei bis zehn für die neue Profiliga. Der Rest spielt künftig viertklassig.
Deshalb wird erwartet, dass die Clubs im Januar noch einmal viel Geld in Neuzugänge investieren. "Ich gehe davon aus, dass fast alle Vereine alles auf eine Karte setzen", sagt Cast der dpa. Der für die Regionalliga zuständige DFB-Direktor Willi Hink hofft zwar, "dass die Vereine durch das Lizenzierungsverfahren gelernt haben. Aber wenn sich welche in den Ruin stürzen, können wir es nicht verhindern."
Wer durchhält und sich qualifiziert, könnte dagegen vor einer verheißungsvollen Zukunft stehen. Denn durch die Konzentration soll die dritte Ebene professioneller, attraktiver und wettbewerbsfähiger sowie der finanziell große Abstand zur 2. Liga kleiner werden. "Die Vermarktungsmöglichkeiten werden enorm verbessert", glaubt Hink. Laut Bernd Hofmann, Manager des 1. FC Magdeburg, wird "eine eigene Marke aufgebaut und ein werthaltiges Produkt geschaffen".
Die Erhöhung der TV-Gelder von 375 000 Euro auf auch künftig recht magere 625 000 Euro stößt jedoch vielen Vereinen sauer auf. "Das ist definitiv zu wenig, um auf Jahre vernünftig wirtschaften zu können", sagt Wacker Burghausens Spielleiter Peter Assion und steht damit für die Auffassung mehrerer Kritiker. Für Hink und Hofmann ist der TV-Betrag aber nicht das einzige Kriterium. Hink: "Fernsehübertragungen sind ein Wert an sich. Die ARD hat uns bereits klar signalisiert, ihr Engagement in der Sportschau und in den dritten Programmen deutlich auszuweiten. Das ist interessant für Sponsoren, die den Vereinen wiederum Einnahmen bringen." Zudem hoffen die Klubs auf das Pay-TV.
Welche Klimmzüge unternommen werden, um beim Startschuss 2008 dabei zu sein, zeigen zwei Beispiele aus der Regionalliga Nord. Der chronisch klamme 1. FC Union Berlin entließ vor der Saison fünf Geschäftsstellen-Mitarbeiter, um das Geld komplett in den Teamkader stecken zu können. Und Rot-Weiß Erfurt versprach, Dauerkarten-Inhabern ihr Geld zurückzugeben, falls die 3. Liga verpasst wird. Als aktueller Tabellenzweiter und Zweitliga-Aspirant werden die Thüringer dem finanziellen Chaos wohl entgehen.
3. Liga: "Eigene Marke" mit viel Zündstoff
Ab der kommenden Spielzeit wird es einen großen Umbruch unterhalb der beiden deutschen Profiligen gegen: Ab 2008/09 gibt es eine bundesweite 3. Liga. In der Rückrunde der beiden Regionalligen Nord und Süd geht es dann nur um eines: Dabei sein, mindestens Zehnter werden, um so den möglichen Absturz in die Viertklassigkeit verhindern.
Klar ist schon jetzt, dass sich an der neuen Liga die Geister scheiden. So musste sich Manager Joachim Cast auf der Hauptversammlung der Stuttgarter Kickers heftig kritisieren lassen für seine Aussage: "Wenn wir uns für die 3. Liga nicht qualifizieren, wird es den Verein in der jetzigen Form nicht mehr geben." Dabei hatte der Kickers-Mann nur die Wahrheit gesagt zur Lage des schwäbischen Regionalligisten, die bei anderen Klubs ähnlich ist.
Die Qualifikation für die 3. Liga ist vielerorts eine Existenzfrage. Denn nach dieser Saison, wenn aus den Regionalliga-Staffeln Nord mit 19 Vereinen und Süd mit 18 die eingleisige, bundesweite 3. Liga mit 20 Klubs gebildet wird, heißt es: 17 müssen draußenbleiben. Für die Auslese zählt nur diese Spielzeit, im Prinzip gilt: Hinter den jeweils zwei Aufsteigern in die 2. Bundesliga qualifizieren sich die Klubs von Platz drei bis zehn für die neue Profiliga. Der Rest spielt künftig viertklassig.
Deshalb wird erwartet, dass die Clubs im Januar noch einmal viel Geld in Neuzugänge investieren. "Ich gehe davon aus, dass fast alle Vereine alles auf eine Karte setzen", sagt Cast der dpa. Der für die Regionalliga zuständige DFB-Direktor Willi Hink hofft zwar, "dass die Vereine durch das Lizenzierungsverfahren gelernt haben. Aber wenn sich welche in den Ruin stürzen, können wir es nicht verhindern."
Wer durchhält und sich qualifiziert, könnte dagegen vor einer verheißungsvollen Zukunft stehen. Denn durch die Konzentration soll die dritte Ebene professioneller, attraktiver und wettbewerbsfähiger sowie der finanziell große Abstand zur 2. Liga kleiner werden. "Die Vermarktungsmöglichkeiten werden enorm verbessert", glaubt Hink. Laut Bernd Hofmann, Manager des 1. FC Magdeburg, wird "eine eigene Marke aufgebaut und ein werthaltiges Produkt geschaffen".
Die Erhöhung der TV-Gelder von 375 000 Euro auf auch künftig recht magere 625 000 Euro stößt jedoch vielen Vereinen sauer auf. "Das ist definitiv zu wenig, um auf Jahre vernünftig wirtschaften zu können", sagt Wacker Burghausens Spielleiter Peter Assion und steht damit für die Auffassung mehrerer Kritiker. Für Hink und Hofmann ist der TV-Betrag aber nicht das einzige Kriterium. Hink: "Fernsehübertragungen sind ein Wert an sich. Die ARD hat uns bereits klar signalisiert, ihr Engagement in der Sportschau und in den dritten Programmen deutlich auszuweiten. Das ist interessant für Sponsoren, die den Vereinen wiederum Einnahmen bringen." Zudem hoffen die Klubs auf das Pay-TV.
Welche Klimmzüge unternommen werden, um beim Startschuss 2008 dabei zu sein, zeigen zwei Beispiele aus der Regionalliga Nord. Der chronisch klamme 1. FC Union Berlin entließ vor der Saison fünf Geschäftsstellen-Mitarbeiter, um das Geld komplett in den Teamkader stecken zu können. Und Rot-Weiß Erfurt versprach, Dauerkarten-Inhabern ihr Geld zurückzugeben, falls die 3. Liga verpasst wird. Als aktueller Tabellenzweiter und Zweitliga-Aspirant werden die Thüringer dem finanziellen Chaos wohl entgehen.
Stuttgarter Kickers - Der Ex-Profiverein für alle, die keinen Profiverein brauchen.
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des denke ich nicht. klar hat die RL Nord mehr Zuschauer etc. Aber man muss sich nur mal die Aufsteiger die letzten Jahre in Liga 2 anschauen, da haben eigentlich fast immer die Teams aus der RL Süd besser abgeschnitten. Die anderen Vereine hätten sicher auch bessere Perspektiven in Sachen Vermarktung, sind dazu aber auch nicht wirklich fähig. Bsp St. Pauli (auch wenn Sie grad mal wieder in Liga 2 kicken) machen aus ihren zahlreichen Einnahmen auch recht wenig und kommen finaziell auf keinen grünen ZweigderPeter hat geschrieben:Da warten wir jetzt noch ein paar Jahre, dann sieht die 3. BL aus wie die Regionalliga Nord. Man muss sich da allein das Fanpotential mal anschauen und was die schon an Tickets und Fanartikeln einnehmen, von Sponsoren ganz zu schweigen.
-
Unregistered [II]
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Das Saisoneröffnungsspiels der 3.Liga wird voraussichtlich in einem dritten Programm der ARD live übertragen.
In der Sonntagssportschau soll immer von einem Spiel ein Bericht kommen.
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/s ... hp/1617681
Jetzt müssen sich die Kickers nur noch qualifizieren. :wink:
Und hier ein interessanter Artikel über die neue Regionalliga.
http://www.hz-online.de/index.php?mode= ... &id=375448
Anscheinend werden manche derzeitigen Oberligisten Probleme haben die Anforderungen zu erfüllen (z.B. die vorgeschriebene Platzlänge).
In der Sonntagssportschau soll immer von einem Spiel ein Bericht kommen.
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/s ... hp/1617681
Jetzt müssen sich die Kickers nur noch qualifizieren. :wink:
Und hier ein interessanter Artikel über die neue Regionalliga.
http://www.hz-online.de/index.php?mode= ... &id=375448
Anscheinend werden manche derzeitigen Oberligisten Probleme haben die Anforderungen zu erfüllen (z.B. die vorgeschriebene Platzlänge).
-
Blue Chris
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- Registriert: Samstag 16. Oktober 2004, 17:36
- Wohnort: Ostfildern
Da war glaub auch was von wegen Topspiel geplantBlue Chris hat geschrieben:war nicht bei Premiere was im gespräch???DirtyToby hat geschrieben:Wie schonmal geschrieben, ich hätte mir mehr erhofft... Meinetwegen auch im Pay-TV
Stuttgarter Kickers - Der Ex-Profiverein für alle, die keinen Profiverein brauchen.
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- Wohnort: Kickers-Freunde Heilbronn, Bochum
- Kontaktdaten:
Südwest Presse - Metzinger-Uracher Volksblatt / Der Ermstalbote:
FUSSBALL / Neue Vorgaben für die künftige dritte Liga
Fernseh-Präsenz wird erhöht
Beim kürzlichen Regionalliga-Treffen in Frankfurt wurden Richtlinien für die erste Saison in der neuen dritten Liga ab 25. Juli genannt und die Rückrunde beleuchtet.
WOLFGANG GATTIKER
So startet die dritte Liga mit 20 Vereinen zwei Wochen vor der Bundesliga und das erste Spiel wird in einem dritten Programm live übertragen. Dann gibt es immer zwei Freitags-, sechs Samstags- und zwei Sonntagsspiele. Von den sechs Samstagsspielen werden drei in Ausschnitten in der ARD-Sportschau übertragen - der Fernsehvertrag gilt bis 2009. Am Sonntag wird ein Spiel in der Sonntags-Sportschau gesendet, auch die ZDF-Sport-Reportage überlegt sich, ein Sonntagsspiel zu übertragen. Falls man also am Samstag spielt, hat man eine 50-Prozent- Chance, dass das eigene Spiel gesendet wird.
Fernsehen hat Vorrang
Auch für den Elversberger Velkoborsky (li.) gilt: Die Heimspiele müssen in Elversberg stattfinden.
In Sachen Stadion gibt es ja bestimmte Ansprüche (beispielsweise 2 000 Sitzplätze, Internet und so weiter). Die SV Elversberg überlegt, ihre Spiele im Ludwigspark in Saarbrücken auszutragen, aber in Frankfurt wurde klar gesagt, dass der Verein an seinem Ort spielen muss.
Wichtig ist, dass das Fernsehen Vorrang hat - so auch jetzt für die Rückrunde. Es gibt Sicherheitsbestimmungen für die Süd-Staffel. Es gibt sechs Sicherheitsspiele, zwei davon betreffen den SSV. Gegen den KSC II muss am Samstag gespielt werden, weil die Karlsruher Profis zum selben Zeitpunkt gegen Nürnberg spielen. Gegen die Stuttgarter Kickers muss dann gespielt werden, wenn der VfB sein Heimspiel austrägt (steht noch nicht fest), damit sogenannte VfB-Fans nicht auf die Idee kommen, in Reutlingen für Randale zu sorgen. Das Spiel gegen den FSV Frankfurt wäre normal ein Freitagsspiel gewesen. Der SWR gab seine Zustimmung, aber das Hessische Fernsehen wollte das Spiel als Samstagsspiel genau wie das Bayrische Fernsehen die Spiele des SSV Reutlingen in Burghausen und Regensburg wieder auf Samstag verlegen, weil dann eine Sendung auf dem Programm steht -beide waren für Freitag geplant.
So ist SSV-Trainer Peter Starzmann traurig, dass es kein Freitagsspiel gibt, weil da immer mehr Zuschauer kamen. Für die dritte Liga will der DFB eine Imagewerbung betreiben, darf sie aber nicht 3. Bundesliga nennen, weil die DFL dieses Wort "Bundes" für die 1. und 2. Liga beansprucht. Es gibt zehn Millionen Euro Fernsehgeld, das auf 16 Vereine verteilt wird (die vier Profi Nachwuchs-Teams verzichten ja auf Geld). So kommen die 620 000 Euro pro Drittliga-Verein zustande von den 420 Millionen insgesamt und das sei, so SSV-Geschäftsführer Klaus Weiss, eben wenig, wenn man an die 4,5 Millionen für die 2. Liga denkt. Jeder Verein muss hauptamtliche Kräfte einstellen, so für das Ticketing, für die Spieltagsorganisation, einen Medienbeauftragten, der bei jedem Spiel zu Hause und auswärts anwesend ist, auch unter der Woche auf der Geschäftsstelle zu erreichen ist und so weiter. Da kommt noch einiges auf die Klubs zu. Der Fernsehvertrag läuft ja 2009 aus, dann hofft man auf mehr Geld (Premiere scheint interessiert). Der DFB meint, dass die Vereine die dritte Liga besser vermarkten können, aber im Etatansatz darf man nicht mehr Zuschauer als jetzt angeben - der SSV müsste also etwa 3300 angeben. Für Klaus Weiss müssen noch professionellere Strukturen geschaffen werden, das sei ja gut. Die Aufgaben werden auf mehrere Schultern verteilt. In Sachen Stadionumbau können ja einige Klubs erst im Mai planen, wenn sie Bescheid wissen - der SSV hat hier keine Probleme. In Sachen Wirtschaftlichkeit wurde kontrovers diskutiert, aber fast alle wollen in die dritte Liga - nur 16 schaffen es plus die vier Absteiger aus der 2. Liga.
Erscheinungsdatum: Dienstag 29.01.2008
Quelle: http://www.suedwest-aktiv.de/region/met ... 3d86d4ec5f
FUSSBALL / Neue Vorgaben für die künftige dritte Liga
Fernseh-Präsenz wird erhöht
Beim kürzlichen Regionalliga-Treffen in Frankfurt wurden Richtlinien für die erste Saison in der neuen dritten Liga ab 25. Juli genannt und die Rückrunde beleuchtet.
WOLFGANG GATTIKER
So startet die dritte Liga mit 20 Vereinen zwei Wochen vor der Bundesliga und das erste Spiel wird in einem dritten Programm live übertragen. Dann gibt es immer zwei Freitags-, sechs Samstags- und zwei Sonntagsspiele. Von den sechs Samstagsspielen werden drei in Ausschnitten in der ARD-Sportschau übertragen - der Fernsehvertrag gilt bis 2009. Am Sonntag wird ein Spiel in der Sonntags-Sportschau gesendet, auch die ZDF-Sport-Reportage überlegt sich, ein Sonntagsspiel zu übertragen. Falls man also am Samstag spielt, hat man eine 50-Prozent- Chance, dass das eigene Spiel gesendet wird.
Fernsehen hat Vorrang
Auch für den Elversberger Velkoborsky (li.) gilt: Die Heimspiele müssen in Elversberg stattfinden.
In Sachen Stadion gibt es ja bestimmte Ansprüche (beispielsweise 2 000 Sitzplätze, Internet und so weiter). Die SV Elversberg überlegt, ihre Spiele im Ludwigspark in Saarbrücken auszutragen, aber in Frankfurt wurde klar gesagt, dass der Verein an seinem Ort spielen muss.
Wichtig ist, dass das Fernsehen Vorrang hat - so auch jetzt für die Rückrunde. Es gibt Sicherheitsbestimmungen für die Süd-Staffel. Es gibt sechs Sicherheitsspiele, zwei davon betreffen den SSV. Gegen den KSC II muss am Samstag gespielt werden, weil die Karlsruher Profis zum selben Zeitpunkt gegen Nürnberg spielen. Gegen die Stuttgarter Kickers muss dann gespielt werden, wenn der VfB sein Heimspiel austrägt (steht noch nicht fest), damit sogenannte VfB-Fans nicht auf die Idee kommen, in Reutlingen für Randale zu sorgen. Das Spiel gegen den FSV Frankfurt wäre normal ein Freitagsspiel gewesen. Der SWR gab seine Zustimmung, aber das Hessische Fernsehen wollte das Spiel als Samstagsspiel genau wie das Bayrische Fernsehen die Spiele des SSV Reutlingen in Burghausen und Regensburg wieder auf Samstag verlegen, weil dann eine Sendung auf dem Programm steht -beide waren für Freitag geplant.
So ist SSV-Trainer Peter Starzmann traurig, dass es kein Freitagsspiel gibt, weil da immer mehr Zuschauer kamen. Für die dritte Liga will der DFB eine Imagewerbung betreiben, darf sie aber nicht 3. Bundesliga nennen, weil die DFL dieses Wort "Bundes" für die 1. und 2. Liga beansprucht. Es gibt zehn Millionen Euro Fernsehgeld, das auf 16 Vereine verteilt wird (die vier Profi Nachwuchs-Teams verzichten ja auf Geld). So kommen die 620 000 Euro pro Drittliga-Verein zustande von den 420 Millionen insgesamt und das sei, so SSV-Geschäftsführer Klaus Weiss, eben wenig, wenn man an die 4,5 Millionen für die 2. Liga denkt. Jeder Verein muss hauptamtliche Kräfte einstellen, so für das Ticketing, für die Spieltagsorganisation, einen Medienbeauftragten, der bei jedem Spiel zu Hause und auswärts anwesend ist, auch unter der Woche auf der Geschäftsstelle zu erreichen ist und so weiter. Da kommt noch einiges auf die Klubs zu. Der Fernsehvertrag läuft ja 2009 aus, dann hofft man auf mehr Geld (Premiere scheint interessiert). Der DFB meint, dass die Vereine die dritte Liga besser vermarkten können, aber im Etatansatz darf man nicht mehr Zuschauer als jetzt angeben - der SSV müsste also etwa 3300 angeben. Für Klaus Weiss müssen noch professionellere Strukturen geschaffen werden, das sei ja gut. Die Aufgaben werden auf mehrere Schultern verteilt. In Sachen Stadionumbau können ja einige Klubs erst im Mai planen, wenn sie Bescheid wissen - der SSV hat hier keine Probleme. In Sachen Wirtschaftlichkeit wurde kontrovers diskutiert, aber fast alle wollen in die dritte Liga - nur 16 schaffen es plus die vier Absteiger aus der 2. Liga.
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Quelle: http://www.suedwest-aktiv.de/region/met ... 3d86d4ec5f
WIR SIND EUROPAPOKALSIEGER DER LANDESMEISTER IM FELDHOCKEY !!!

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