Stellungnahme Stadionverbote
- Basti
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Stellungnahme Stadionverbote
Zu den in der vergangenen Woche ausgesprochenen Stadionverboten nimmt der Verein wie folgt Stellung:
Zum Sachverhalt:
Am Samstag, den 25. November 2006 fand im GAZi-Stadion auf der Waldau die Regionalligapartie zwischen den Stuttgarter Kickers und dem VfR Aalen statt. Auf der Anreise zum Stadion um 13.40 Uhr griff eine ca. 20köpfige Gruppe, bestehend aus Fans der Stuttgarter Kickers und des SSV Jahn Regensburg, an der U-Bahnhaltestelle "Bopser", Hohenheimerstraße in Stuttgart, eine ca. 10köpfige Gruppe aus Fans des VfR Aalen an. Es kam zu Körperverletzungshandlungen sowie zum Raub eines Fanschals.
Am 8. Juni 2007 wurde der Staatsanwaltschaft Stuttgart die Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung vorgelegt. Das Polizeipräsidium Stuttgart Dezernat 1.4 beantragte am 14. Juni 2007 gegen zwanzig beschuldigte Fans ein bundesweites Stadionverbot. Nach Rücksprache mit unseren Fanbeauftragten und Rechtsanwälten entschied sich der Verein, den Fortgang bzw. den Abschluss der Ermittlungen abzuwarten. Das Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (ZIS) erstattete nach Informationen der zuständigen Polizeidienststelle Meldung an den Deutschen Fußball Bund, dass der Verein trotz mehrmaliger Aufforderung noch keine Stadionverbote ausgesprochen habe. Der Verein erhielt am 26. November 2007 Post von der Rechtsabteilung des Verbandes, in dem unmissverständlich klargemacht wurde, dass der Verein sich an die Richtlinien zu halten habe und diese Verbote zeitnah auszusprechen sind. Stadionverbote sind laut DFB Maßnahmen zur Gefahrenabwehr, die Unschuldsvermutung findet daher keine Anwendung. Die gerichtlichen Ermittlungen wurden am 7. Dezember 2007 abgeschlossen, es wurde Anklage gegen sieben Kickers-Fans und zwei Regenburg-Fans erhoben. Am 13. März 2008 mussten die Stadionverbote gegen die angeklagten Personen ausgesprochen werden. Allen Beschuldigten wurde im Schreiben eingeräumt, dass bei einem Freispruch das Stadionverbot selbstverständlich wieder aufgehoben wird.
Wenn man sich alleine mal den zeitlichen Ablauf vor Augen führt, dürfte einem sofort auffallen, dass die Verantwortlichen hier nicht willkürlich oder gar gegen Personen aus der aktiven Fanszene vorgegangen sind, ganz im Gegenteil. Letztendlich blieb uns aber keine andere Wahl diese Entscheidungen zu treffen.
Wir haben aus unserer Sicht nach verschiedenen konstruktiven und fruchtbaren Aussprachen in der jüngeren Vergangenheit unter Beweis gestellt, dass wir grundsätzlich den offenen Dialog mit den Fans führen möchten. Daher ist es wirklich schade, dass in dieser Angelegenheit ohne Rücksprache Aktionen gegen den Verein bzw. deren Verantwortliche durchgeführt wurden. Wir hatten vereinbart, dass wir hinsichtlich Spruchbändern/Transparenten etc. im Vorfeld des Heimspiels gemeinsame Absprachen treffen. Leider ist dies am vergangenen Samstag nicht geschehen! Es wurde gar noch der Sicherheitsdienst angelogen. Zudem kam es zu Beginn des Spiels zu unerfreulichen und unnötigen Entgleisungen (Stichworte: "Rauchbomben", "vermummte Personen") am Parkplatz hinter dem G-Block, bei denen nur mit viel Glück keine Sachschäden entstanden sind. Über den Info-Flyer der "Blauen Bomber" wurde zudem nicht informiert.
Wir bitten zukünftig um Einhaltung der Absprachen!
Wir können voll und ganz nachvollziehen, dass momentan eine große Unzufriedenheit in der blauen Fanszene herrscht. Wir appellieren gerade in dieser Angelegenheit dennoch an die Solidarität unserer Fangemeinde und hoffen, dass die angeklagten Kickers-Fans bald freigesprochen werden.
In diesem Sinne hoffen wir den Sachverhalt umfassend und nachvollziehbar aufgeklärt zu haben.
Für ein persönliches Gespräch stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung!
Sportliche Grüße
SV Stuttgarter Kickers e.V.
Joachim Cast
Manager
Kim Stehle
Sicherheitsbeauftragter
Zum Sachverhalt:
Am Samstag, den 25. November 2006 fand im GAZi-Stadion auf der Waldau die Regionalligapartie zwischen den Stuttgarter Kickers und dem VfR Aalen statt. Auf der Anreise zum Stadion um 13.40 Uhr griff eine ca. 20köpfige Gruppe, bestehend aus Fans der Stuttgarter Kickers und des SSV Jahn Regensburg, an der U-Bahnhaltestelle "Bopser", Hohenheimerstraße in Stuttgart, eine ca. 10köpfige Gruppe aus Fans des VfR Aalen an. Es kam zu Körperverletzungshandlungen sowie zum Raub eines Fanschals.
Am 8. Juni 2007 wurde der Staatsanwaltschaft Stuttgart die Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung vorgelegt. Das Polizeipräsidium Stuttgart Dezernat 1.4 beantragte am 14. Juni 2007 gegen zwanzig beschuldigte Fans ein bundesweites Stadionverbot. Nach Rücksprache mit unseren Fanbeauftragten und Rechtsanwälten entschied sich der Verein, den Fortgang bzw. den Abschluss der Ermittlungen abzuwarten. Das Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (ZIS) erstattete nach Informationen der zuständigen Polizeidienststelle Meldung an den Deutschen Fußball Bund, dass der Verein trotz mehrmaliger Aufforderung noch keine Stadionverbote ausgesprochen habe. Der Verein erhielt am 26. November 2007 Post von der Rechtsabteilung des Verbandes, in dem unmissverständlich klargemacht wurde, dass der Verein sich an die Richtlinien zu halten habe und diese Verbote zeitnah auszusprechen sind. Stadionverbote sind laut DFB Maßnahmen zur Gefahrenabwehr, die Unschuldsvermutung findet daher keine Anwendung. Die gerichtlichen Ermittlungen wurden am 7. Dezember 2007 abgeschlossen, es wurde Anklage gegen sieben Kickers-Fans und zwei Regenburg-Fans erhoben. Am 13. März 2008 mussten die Stadionverbote gegen die angeklagten Personen ausgesprochen werden. Allen Beschuldigten wurde im Schreiben eingeräumt, dass bei einem Freispruch das Stadionverbot selbstverständlich wieder aufgehoben wird.
Wenn man sich alleine mal den zeitlichen Ablauf vor Augen führt, dürfte einem sofort auffallen, dass die Verantwortlichen hier nicht willkürlich oder gar gegen Personen aus der aktiven Fanszene vorgegangen sind, ganz im Gegenteil. Letztendlich blieb uns aber keine andere Wahl diese Entscheidungen zu treffen.
Wir haben aus unserer Sicht nach verschiedenen konstruktiven und fruchtbaren Aussprachen in der jüngeren Vergangenheit unter Beweis gestellt, dass wir grundsätzlich den offenen Dialog mit den Fans führen möchten. Daher ist es wirklich schade, dass in dieser Angelegenheit ohne Rücksprache Aktionen gegen den Verein bzw. deren Verantwortliche durchgeführt wurden. Wir hatten vereinbart, dass wir hinsichtlich Spruchbändern/Transparenten etc. im Vorfeld des Heimspiels gemeinsame Absprachen treffen. Leider ist dies am vergangenen Samstag nicht geschehen! Es wurde gar noch der Sicherheitsdienst angelogen. Zudem kam es zu Beginn des Spiels zu unerfreulichen und unnötigen Entgleisungen (Stichworte: "Rauchbomben", "vermummte Personen") am Parkplatz hinter dem G-Block, bei denen nur mit viel Glück keine Sachschäden entstanden sind. Über den Info-Flyer der "Blauen Bomber" wurde zudem nicht informiert.
Wir bitten zukünftig um Einhaltung der Absprachen!
Wir können voll und ganz nachvollziehen, dass momentan eine große Unzufriedenheit in der blauen Fanszene herrscht. Wir appellieren gerade in dieser Angelegenheit dennoch an die Solidarität unserer Fangemeinde und hoffen, dass die angeklagten Kickers-Fans bald freigesprochen werden.
In diesem Sinne hoffen wir den Sachverhalt umfassend und nachvollziehbar aufgeklärt zu haben.
Für ein persönliches Gespräch stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung!
Sportliche Grüße
SV Stuttgarter Kickers e.V.
Joachim Cast
Manager
Kim Stehle
Sicherheitsbeauftragter
Zuletzt geändert von Basti am Montag 17. März 2008, 18:51, insgesamt 2-mal geändert.
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Fernsehturm
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Vielleicht sollte BB von ihrem Verfolgungswahn einmal runterkommen und die Dinge etwas genauer betrachten. Ihr macht es euch sehr einfach, indem ihr grundsätzlich gegen den Verein geht, wenn es Probleme gibt und schwupp fallen dann auch wieder die Worte Repression, Willkür, ... Und warum? "Ha wir sind Ultras. Wir haben es schwer in der heutigen Zeit und des Schäubleschen Sicherheitswahns."
Wie man in der Stellungnahme von Kim lesen kann, hat der Verein sich schon recht lange mit den SV`s zurückgehalten, was ja auch anhand der Daten (Tag des Vorfalls, Tag der Briefe im Briefkasten) klar erkenntlich ist. 2Jahre 4Monate... so lange lassen sich DFB und Polizei auch wirklich selten Zeit um ein Stadionverbot zu erwirken. Das sollte den "Ultras" doch bewusst sein, kennen sie sich doch angeblich so gut damit aus.
Wenn angeblich alle Unschuldig sind, dann würde es mich doch schwer interessieren, wer dann die Anschuldigungen begangen haben soll. Die Regensburger werden es ja wohl kaum gewesen sein, denn die Gruppe UR macht sich (mal von Reaktionen im Stadion ausgegangen) keine Gedanken darüber und gehen von einer Aufhebung des Sv`s nach der Vehandlung aus.
Wenn die angeschuldigten BB`s freigesprochen werden ists schön, wenn nicht, dann wissen sie warum sie nicht ins Stadion dürfen. Ausserdem sind die Verbote ja wirklich nicht lange im Vergleich zu dem anderen SV (5Jahre) was euch komischerweise nicht annähernd so getroffen hat. War doch der damalige Vorschreier, der jetzt ab und zu noch beim Paule auzutreffen ist. Auch wenn seins so wie ihr schreibt provoziert wurde. Meiner Meinung nach ist es seitdem mit der Gruppe abwärts gegangen. Die meisten bekannten Gesichter sind verschwunden und immer mehr "Modeultras" tauchen auf. Naja was heisst immer mehr, eure Gruppe besteht ja nur noch aus ein paar wenigen Aktiven Mitgliedern.
Dann haltet doch diese zurück und schaut dass ihr euch nicht noch ganz kaputt macht, was dann natürlich nur wegen der Repression und der Willkür passieren würde.
Wie man in der Stellungnahme von Kim lesen kann, hat der Verein sich schon recht lange mit den SV`s zurückgehalten, was ja auch anhand der Daten (Tag des Vorfalls, Tag der Briefe im Briefkasten) klar erkenntlich ist. 2Jahre 4Monate... so lange lassen sich DFB und Polizei auch wirklich selten Zeit um ein Stadionverbot zu erwirken. Das sollte den "Ultras" doch bewusst sein, kennen sie sich doch angeblich so gut damit aus.
Wenn angeblich alle Unschuldig sind, dann würde es mich doch schwer interessieren, wer dann die Anschuldigungen begangen haben soll. Die Regensburger werden es ja wohl kaum gewesen sein, denn die Gruppe UR macht sich (mal von Reaktionen im Stadion ausgegangen) keine Gedanken darüber und gehen von einer Aufhebung des Sv`s nach der Vehandlung aus.
Wenn die angeschuldigten BB`s freigesprochen werden ists schön, wenn nicht, dann wissen sie warum sie nicht ins Stadion dürfen. Ausserdem sind die Verbote ja wirklich nicht lange im Vergleich zu dem anderen SV (5Jahre) was euch komischerweise nicht annähernd so getroffen hat. War doch der damalige Vorschreier, der jetzt ab und zu noch beim Paule auzutreffen ist. Auch wenn seins so wie ihr schreibt provoziert wurde. Meiner Meinung nach ist es seitdem mit der Gruppe abwärts gegangen. Die meisten bekannten Gesichter sind verschwunden und immer mehr "Modeultras" tauchen auf. Naja was heisst immer mehr, eure Gruppe besteht ja nur noch aus ein paar wenigen Aktiven Mitgliedern.
Dann haltet doch diese zurück und schaut dass ihr euch nicht noch ganz kaputt macht, was dann natürlich nur wegen der Repression und der Willkür passieren würde.
Diese Aufforderung ist ein absoluter Schlag ins Gesicht!Wir haben aus unserer Sicht nach verschiedenen konstruktiven und fruchtbaren Aussprachen in der jüngeren Vergangenheit unter Beweis gestellt, dass wir grundsätzlich den offenen Dialog mit den Fans führen möchten. Daher ist es wirklich schade, dass in dieser Angelegenheit ohne Rücksprache Aktionen gegen den Verein bzw. deren Verantwortliche durchgeführt wurden. Wir hatten vereinbart, dass wir hinsichtlich Spruchbändern/Transparenten etc. im Vorfeld des Heimspiels gemeinsame Absprachen treffen. Leider ist dies am vergangenen Samstag nicht geschehen! Es wurde gar noch der Sicherheitsdienst angelogen. Zudem kam es zu Beginn des Spiels zu unerfreulichen und unnötigen Entgleisungen (Stichworte: "Rauchbomben", "vermummte Personen") am Parkplatz hinter dem G-Block, bei denen nur mit viel Glück keine Sachschäden entstanden sind. Über den Info-Flyer der "Blauen Bomber" wurde zudem nicht informiert.
Wir bitten zukünftig um Einhaltung der Absprachen!
In diesen Rücksprachen wurde auch ausgemacht, dass sich die Verantwortlichen mit BB in Verbindung setzen, bevor irgendwelche Stadionverbote ausgesprochen werden. Das ist nicht geschehen! Obwohl wir bis zu drei mal in der Woche oben anzutreffen sind und auch Handynummern ausgetauscht wurden! Hier beginnt der Vertrauensbruch und nicht mit einem Spruchband, welches sich nicht einmal gegen den Verein oder die Führung, sondern gegen die Sinnlosigkeit der Stadionverbote selbst richtet.[/quote]
- Heiko K.
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Das liest sich in der Tat anders.
Und irgendjemand muß es ja nun gewesen sein...
Wenn die Betroffenen tatsächlich unschuldig sind, wie wäre es denn wenn sich die tatsächlichen Übeltäter freiwillig stellen würden? Dann könnte man die Unschuldigen sicher auch gleich wieder ins Stadion bitten.
Aber dazu fehlt den Feiglingen wohl der Mut.
Und irgendjemand muß es ja nun gewesen sein...
Wenn die Betroffenen tatsächlich unschuldig sind, wie wäre es denn wenn sich die tatsächlichen Übeltäter freiwillig stellen würden? Dann könnte man die Unschuldigen sicher auch gleich wieder ins Stadion bitten.
Aber dazu fehlt den Feiglingen wohl der Mut.
Historische Kickers-Bücher zum Download: http://www.kickers-stuttgart.de - Mittlerweile 15.649 originalgetreue Seiten verfügbar.
- Blaues Stuttgart
- Kickers-Fan
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Kein Wort dazu, dass man versprochen hat vorher mit den Fans zu reden. Das war der Auslöser. Das wollte man eigentlich vorher wissen... Selbst schuld! Warum nicht gleich so verdammt nochmal? Ist ja nicht das Erste Mal. Das ist einfach ein Vertrauensbruch nachdem man nicht noch weiter dem Verein hinterherrennen kann.
Und auch wenn von manchen Stellen Druck ausgeübt wird, ein Stadionverbot für nichts kann man nicht akzeptieren.

Und auch wenn von manchen Stellen Druck ausgeübt wird, ein Stadionverbot für nichts kann man nicht akzeptieren.

- svk4ever
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Auch hier erst mal danke für die Stellungnahme...
Es gibt Spielregeln, an die sich alle halten müssen. Das betrifft nicht nur den Verein (siehe die unmißverständlichen Vorgaben vom DFB) sondern auch für die Fans.
Das Stichwort heißt vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Ich kann auf Seiten des Vereins nichts erkennen, wo diese verletzt wurde. Okay, vielleicht gab es eine Zusage vor dem Verhängen der Stadionverbote noch einmal die Betroffenen zu kontaktieren. Ich bin mir aber sicher, dass das Thema zwischen Verein und Betroffenen in der Vergangenheit mehr als einmal thematisiert wurde und irgendwann macht die 275. Diskussion keinen Sinn mehr, zumal wenn der Verein von höherer Instanz ultimativ zum Handeln aufgefordert ist.
Ich persönlich finde jetzt weder das Spruchband noch den Flyer eine Geschichte aus der man ein größeres Drama machen sollte. Mit der Aktion hinter dem G-Block haben sich aber einige Leute endgültig disqualifiziert und dem Verein einen Bärendienst erwiesen.
Es gibt Spielregeln, an die sich alle halten müssen. Das betrifft nicht nur den Verein (siehe die unmißverständlichen Vorgaben vom DFB) sondern auch für die Fans.
Das Stichwort heißt vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Ich kann auf Seiten des Vereins nichts erkennen, wo diese verletzt wurde. Okay, vielleicht gab es eine Zusage vor dem Verhängen der Stadionverbote noch einmal die Betroffenen zu kontaktieren. Ich bin mir aber sicher, dass das Thema zwischen Verein und Betroffenen in der Vergangenheit mehr als einmal thematisiert wurde und irgendwann macht die 275. Diskussion keinen Sinn mehr, zumal wenn der Verein von höherer Instanz ultimativ zum Handeln aufgefordert ist.
Ich persönlich finde jetzt weder das Spruchband noch den Flyer eine Geschichte aus der man ein größeres Drama machen sollte. Mit der Aktion hinter dem G-Block haben sich aber einige Leute endgültig disqualifiziert und dem Verein einen Bärendienst erwiesen.
Hooked On Music - Das Rockmagazin im Internet: http://www.hooked-on-music.de
Myspace: http://www.myspace.com/svk4ever
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wörsdörfer
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vielen dank für die aufklärung.
der verein hat hier absolut richtig - möglicherweise eher zu spät - gehandelt.
die verfasser des lächerlichen flyers sollten lieber der sta bei der sachverhaltsaufklärung helfen anstatt sich durch dümmliche pamphlete vollends zu disqualifizieren
der verein hat hier absolut richtig - möglicherweise eher zu spät - gehandelt.
die verfasser des lächerlichen flyers sollten lieber der sta bei der sachverhaltsaufklärung helfen anstatt sich durch dümmliche pamphlete vollends zu disqualifizieren
kickers - der tolerante stuttgarter club
Ich möchte nun auch nochmal meinen Senf dazu geben.
1. Die vom Stadionverbot betroffenen Personen waren damals noch keine Mitglieder der Blauen Bomber, sind jedoch kurz darauf zur Szene dazugestoßen, da diese die ersten waren, die ihre Hilfe den Opfern gegenüber angeboten haben.
2. Die Opfer der (jetzigen) Blauen Bomber waren beim eigentlichen Tathergang ihrer Meinung nach nicht anwesend und können daher nicht sagen, wer die Tat begangen haben soll.
3. Das Spruchband richtete sich gegen Stadionverbote allgemein und nicht gegen den Verein, da man sich durchaus bewusst war, dass die Stadionverbote von der Polizei ausgingen.
4. Lediglich die Tatsache, dass wir nicht vorher über die Stadionverbote wie abgemacht informiert wurden - und dafür gab es wirklich genug Zeit! - sind wir in diesem Fall sauer. Das war allerdings nur das Sahnehäubchen auf den Dingen, die zuvor mit der Vereinsführung vorgefallen sind, wie z.B. das Spruchbandverbot mit der Aufschrift "Die letzte Chance".
1. Die vom Stadionverbot betroffenen Personen waren damals noch keine Mitglieder der Blauen Bomber, sind jedoch kurz darauf zur Szene dazugestoßen, da diese die ersten waren, die ihre Hilfe den Opfern gegenüber angeboten haben.
2. Die Opfer der (jetzigen) Blauen Bomber waren beim eigentlichen Tathergang ihrer Meinung nach nicht anwesend und können daher nicht sagen, wer die Tat begangen haben soll.
3. Das Spruchband richtete sich gegen Stadionverbote allgemein und nicht gegen den Verein, da man sich durchaus bewusst war, dass die Stadionverbote von der Polizei ausgingen.
4. Lediglich die Tatsache, dass wir nicht vorher über die Stadionverbote wie abgemacht informiert wurden - und dafür gab es wirklich genug Zeit! - sind wir in diesem Fall sauer. Das war allerdings nur das Sahnehäubchen auf den Dingen, die zuvor mit der Vereinsführung vorgefallen sind, wie z.B. das Spruchbandverbot mit der Aufschrift "Die letzte Chance".
- Blaues Stuttgart
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. Die vom Stadionverbot betroffenen Personen waren damals noch keine Mitglieder der Blauen Bomber, sind jedoch kurz darauf zur Szene dazugestoßen, da diese die ersten waren, die ihre Hilfe den Opfern gegenüber angeboten haben.
2. Die Opfer der (jetzigen) Blauen Bomber waren beim eigentlichen Tathergang ihrer Meinung nach nicht anwesend und können daher nicht sagen, wer die Tat begangen haben soll.
3. Das Spruchband richtete sich gegen Stadionverbote allgemein und nicht gegen den Verein, da man sich durchaus bewusst war, dass die Stadionverbote von der Polizei ausgingen.
4. Lediglich die Tatsache, dass wir nicht vorher über die Stadionverbote wie abgemacht informiert wurden - und dafür gab es wirklich genug Zeit! - sind wir in diesem Fall sauer. Das war allerdings nur das Sahnehäubchen auf den Dingen, die zuvor mit der Vereinsführung vorgefallen sind, wie z.B. das Spruchbandverbot mit der Aufschrift "Die letzte Chance".
Zuletzt geändert von BSB am Dienstag 18. März 2008, 11:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Bluebyte
DANKE! SVK4eversvk4ever hat geschrieben:Auch hier erst mal danke für die Stellungnahme...
Es gibt Spielregeln, an die sich alle halten müssen. Das betrifft nicht nur den Verein (siehe die unmißverständlichen Vorgaben vom DFB) sondern auch für die Fans.
Das Stichwort heißt vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Ich kann auf Seiten des Vereins nichts erkennen, wo diese verletzt wurde. Okay, vielleicht gab es eine Zusage vor dem Verhängen der Stadionverbote noch einmal die Betroffenen zu kontaktieren. Ich bin mir aber sicher, dass das Thema zwischen Verein und Betroffenen in der Vergangenheit mehr als einmal thematisiert wurde und irgendwann macht die 275. Diskussion keinen Sinn mehr, zumal wenn der Verein von höherer Instanz ultimativ zum Handeln aufgefordert ist.
Ich persönlich finde jetzt weder das Spruchband noch den Flyer eine Geschichte aus der man ein größeres Drama machen sollte. Mit der Aktion hinter dem G-Block haben sich aber einige Leute endgültig disqualifiziert und dem Verein einen Bärendienst erwiesen.
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Ich verstehe irgendwo deinen Standpunkt und deine Verbitterung, aber letztendlich ist das was Du für den Verein tust Dein Privatvergnügen, ein Hobby. Daraus abzuleiten, dass andere, seien es Einzelpersonen oder der Verein Dir Dankbarkeit oder Anerkennung schulden, ist schlicht und ergreifend eine Illusion.BSB hat geschrieben:ich verstehe nur eines nicht:
Das hier ist der springende Punkt und mehr muss man auch gar nicht verstehen:
Das ist die Spielregel, nach der der Verein handeln muss, ja vielleicht viel früher hätte handeln müssen.Der Verein erhielt am 26. November 2007 Post von der Rechtsabteilung des Verbandes, in dem unmissverständlich klargemacht wurde, dass der Verein sich an die Richtlinien zu halten habe und diese Verbote zeitnah auszusprechen sind. Stadionverbote sind laut DFB Maßnahmen zur Gefahrenabwehr, die Unschuldsvermutung findet daher keine Anwendung
Dein Pech war vielleicht einfach zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein.
Ich hoffe, das klärt sich, und ich hoffe wirklich, dass niemand zu Unrecht belangt wird. Bis dahin heißt es die Kröte zu schlucken und sich von kontraproduktiven Aktionen wie zündeln im Stadionbereich zu distanzieren.
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Und deshalb geht die Kritik auch an die Polizei und DFB und nicht nur an den Verein. Der Verein wird vor allem dafür kritisiert, dass er ohne Grund die Fans nicht vorher informiert hat. Da muss man dann auch keine tollen Fangespräche mehr führen und weitere positive Stimmung von uns verlangen wenn man dann das Versprochene nicht einhält. Zumal der Verein auf einmal fähig war die Sache darzustellen. Unerklärlich warum man das nicht vorher wie versprochen machen kann. Der Verein trägt keine Alleinschuld, dem ist man sich schon bewusst.
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moehringer
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Re: Stellungnahme Stadionverbote
Nach reiflicher Überlegung habe ich mich entschlossen die Stellungnahme zu kommentieren, da ich der Meinung bin, dass man diese nicht so einfach stehen lassen kann. Eins im Voraus: Ich bin kein Mitglied der Blauen Bomber, stehe in dieser Sache aber voll und ganz hinter den Jungs und Mädels!!!
2. Präventive Maßnahmen der Gefahrenabwehr setzen nach dem Polizeigesetz Baden Württemberg eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung voraus. Unter Gefahr versteht man nach allgemeiner Auffassung eine Sachlage, die bei ungehindertem Ablauf des objektiv zu erwartenden Geschehens mit hinreichender Wahrscheinlichkeit und in überschaubarer Zukunft den Eintritt eines nicht unerheblichen Schadens für die genannten polizeilichen Schutzgüter der öffentlichen Sicherheit oder Ordnung zur Folge hat. Welcher Schaden wäre also zu erwarten gewesen, wenn man die Verhandlung abgewartet hätte und erst dann über ein mögliches Stadionverbot entschieden hätte? Keiner, da es nicht die geringsten Anhaltspunkte für eine künftige Gefahr oder einen Gefahrenverdacht gibt, nur weil die Möglichkeit besteht, dass in der Vergangenheit möglicherweise gegen Gesetze verstoßen wurde. Eine derart "präventive Prävention" ist absolut unzulässig und letztendlich zeugt der Versuch sich hinter dem Polizeirecht zu verschanzen schon von enormer Dreistigkeit!!!
Man hätte beispielsweise ein Gespräch mit den Betroffenen anberaumen können, in welchem diese ihre Sicht der Dinge hätten darlegen können und anhand der Ermittlungsakten dem Verein gegenüber ihre Unschuld beweisen können. Das wäre doch wahrlich eine Anerkennung wert gewesen, wenn sich die Verantwortlichen dann hinter diese Fans gestellt hätten! Aber leider hat man dies wieder einmal erbärmlich verbaselt...Auch das müssen sich die Unterzeichner der Verbote vorwerfen lassen!
Danke für die Geduld beim lesen, aber es ist dann doch etwas länger geworden...;-)
Das hört sich ja an wie die reinste Massenschlägerei...Fakt ist, dass lediglich ein (!) Aalener-Fan etwas abgekommen hat, wie mir auch nach Akteneinsicht durch die Beschuldigten mitgeteilt wurde. Zudem wurde der entwendete Schal noch am Spieltag an die Aalener zurückgegeben, weshalb auch "nur "eine gefährliche Körperverletzung (aufgrund der gemeinschaftlichen Begehung) angeklagt ist und kein Raub. Ich möchte diese Geschichte in keiner Weise bagatellisieren oder rechtfertigen, da ich mich selbst über den Unsinn dieser Aktion ziemlich echauffiert habe und sie dementsprechend verurteile. Dennoch sollte man bei den Fakten bleiben und hier keine "Räuberpistole" konstruieren!Basti hat geschrieben:Zu den in der vergangenen Woche ausgesprochenen Stadionverboten nimmt der Verein wie folgt Stellung:
Zum Sachverhalt:
Am Samstag, den 25. November 2006 fand im GAZi-Stadion auf der Waldau die Regionalligapartie zwischen den Stuttgarter Kickers und dem VfR Aalen statt. Auf der Anreise zum Stadion um 13.40 Uhr griff eine ca. 20köpfige Gruppe, bestehend aus Fans der Stuttgarter Kickers und des SSV Jahn Regensburg, an der U-Bahnhaltestelle "Bopser", Hohenheimerstraße in Stuttgart, eine ca. 10köpfige Gruppe aus Fans des VfR Aalen an. Es kam zu Körperverletzungshandlungen sowie zum Raub eines Fanschals.
Es wäre vielleicht ganz sinnvolll zu erwähnen, dass sich unter diesen 20 Personen Leute befanden, die zum Tatzeitpunkt überhaupt nicht vor Ort waren!!! Die Stellungnahme aber assoziiert, dass die vermeintlich an der Auseinandersetzung beteiligten Personen auch diejeningen 20 Personen waren, für die ein Stadionverbot beantragt wurde. Dem ist aber nicht so, vielmehr wurden völlig unbeteiligte, da abwesende (!) Personen durch dubiose und unwahre Zeugenaussagen zu Unrecht beschuldigt und damit in Gefahr strafrechtlicher Verfolgung und eines Stadionverbots gebracht. Die Zeugen identifizierten die mutmaßlichen Täter hierbei aufgrund von polizeilichen Ermittlungsfotos, welche am auf die Auseinandersetzung folgenden Auswärtsspiel in Karlsruhe aufgenommen wurden, als nahezu sämtliche männliche Kickers-Fans sich erkennungsdienstlich behandeln lassen mussten. Dieses doch schon recht fragwürdige Verhalten der Polizei führte letzendlich dazu, dass Fans der Stuttgarter Kickers bei der Kriminalpolizei vorstellig werden durften, welche wie schon gesagt bei der Auseinandersetzung überhaupt nicht vor Ort waren...Dass dies nicht unbedingt angenehm ist, dürfte auf der Hand liegen. Dass aber für sämtliche Beschuldigten ohne Sachverhaltsklärung und aufgrund von wagen und letztendlich größtenteils unzuverlässigen Identifizierungen ein Stadionverbot beantragt wurde, ist meiner Ansicht nach schon ein starkes Stück! Wo kämen wir denn hin, wenn beim geringsten Verdacht, derartige Maßnahmen verhängt werden würden? Leider ist dies in Deutschland mittlerweile bittere Realität, daher auch die Protestaktion gegen die jetzigen Stadionverbote...Am 8. Juni 2007 wurde der Staatsanwaltschaft Stuttgart die Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung vorgelegt. Das Polizeipräsidium Stuttgart Dezernat 1.4 beantragte am 14. Juni 2007 gegen zwanzig beschuldigte Fans ein bundesweites Stadionverbot.
1. Bei einer Richtlinie handelt es sich zwar grundsätzlich um eine Handlungsvorschrift mit bindendem Charakter, dennoch muss vorliegend deren Inhalt genauer betrachtet werden. So soll nach dem exakten Wortlaut der einschlägigen Richtlinie des DFB ein Stadionverbot unter gewissen Voraussetzungen verhängt werden. Dieses "soll" räumt aber dem Verein ein Ermessen ein, ob er letztendlich tätig wird oder aber nicht. Gegensätz hierzu wäre, dass der Verein tätig werden "muss", was sich der Richtlinie aber nicht entnehmen lässt. Wieso Polizei und DFB auf die Idee kommen in dieser Weise Druck auf den Verein auszuüben, ist mir absolut unverständlich und geht definitiv zu weit. Jedenfalls haben aber der Verein bzw. seine Entscheidungsträger von ihrem Ermessen keinen Gebrauch gemacht (juristisch würde man das als Ermessensnichtgebrauch bezeichnen), was ihm vorzuwerfen ist. Ebenso vorzuwerfen sind gewissen Herrschaften die Nichteinhaltung bestehender Absprachen, dazu aber später mehr.Nach Rücksprache mit unseren Fanbeauftragten und Rechtsanwälten entschied sich der Verein, den Fortgang bzw. den Abschluss der Ermittlungen abzuwarten. Das Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (ZIS) erstattete nach Informationen der zuständigen Polizeidienststelle Meldung an den Deutschen Fußball Bund, dass der Verein trotz mehrmaliger Aufforderung noch keine Stadionverbote ausgesprochen habe. Der Verein erhielt am 26. November 2007 Post von der Rechtsabteilung des Verbandes, in dem unmissverständlich klargemacht wurde, dass der Verein sich an die Richtlinien zu halten habe und diese Verbote zeitnah auszusprechen sind. Stadionverbote sind laut DFB Maßnahmen zur Gefahrenabwehr, die Unschuldsvermutung findet daher keine Anwendung.
2. Präventive Maßnahmen der Gefahrenabwehr setzen nach dem Polizeigesetz Baden Württemberg eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung voraus. Unter Gefahr versteht man nach allgemeiner Auffassung eine Sachlage, die bei ungehindertem Ablauf des objektiv zu erwartenden Geschehens mit hinreichender Wahrscheinlichkeit und in überschaubarer Zukunft den Eintritt eines nicht unerheblichen Schadens für die genannten polizeilichen Schutzgüter der öffentlichen Sicherheit oder Ordnung zur Folge hat. Welcher Schaden wäre also zu erwarten gewesen, wenn man die Verhandlung abgewartet hätte und erst dann über ein mögliches Stadionverbot entschieden hätte? Keiner, da es nicht die geringsten Anhaltspunkte für eine künftige Gefahr oder einen Gefahrenverdacht gibt, nur weil die Möglichkeit besteht, dass in der Vergangenheit möglicherweise gegen Gesetze verstoßen wurde. Eine derart "präventive Prävention" ist absolut unzulässig und letztendlich zeugt der Versuch sich hinter dem Polizeirecht zu verschanzen schon von enormer Dreistigkeit!!!
Und da waren es plötzlich nur noch 9...Aber hauptsache mal für 20 Stadionverbot beantragt!Die gerichtlichen Ermittlungen wurden am 7. Dezember 2007 abgeschlossen, es wurde Anklage gegen sieben Kickers-Fans und zwei Regenburg-Fans erhoben. Am 13. März 2008 mussten die Stadionverbote gegen die angeklagten Personen ausgesprochen werden. .
Stichwort: Ermessen (siehe oben)Allen Beschuldigten wurde im Schreiben eingeräumt, dass bei einem Freispruch das Stadionverbot selbstverständlich wieder aufgehoben wird
Wenn man sich alleine mal den zeitlichen Ablauf vor Augen führt, dürfte einem sofort auffallen, dass die Verantwortlichen hier nicht willkürlich oder gar gegen Personen aus der aktiven Fanszene vorgegangen sind, ganz im Gegenteil. Letztendlich blieb uns aber keine andere Wahl diese Entscheidungen zu treffen.
Diesbezüglich möchte ich auf die Aussagen von derpeter verweisen, der zurecht darauf hingewiesen hat, dass sich DER VEREIN nicht an Absprachen mit den Fans gehalten hat. Wieso sollten diese also sich ihrerseits gegenüber wortbrüchigen Personen an Absprachen halten?Wir haben aus unserer Sicht nach verschiedenen konstruktiven und fruchtbaren Aussprachen in der jüngeren Vergangenheit unter Beweis gestellt, dass wir grundsätzlich den offenen Dialog mit den Fans führen möchten. Daher ist es wirklich schade, dass in dieser Angelegenheit ohne Rücksprache Aktionen gegen den Verein bzw. deren Verantwortliche durchgeführt wurden. Wir hatten vereinbart, dass wir hinsichtlich Spruchbändern/Transparenten etc. im Vorfeld des Heimspiels gemeinsame Absprachen treffen. Leider ist dies am vergangenen Samstag nicht geschehen! Es wurde gar noch der Sicherheitsdienst angelogen. Zudem kam es zu Beginn des Spiels zu unerfreulichen und unnötigen Entgleisungen (Stichworte: "Rauchbomben", "vermummte Personen") am Parkplatz hinter dem G-Block, bei denen nur mit viel Glück keine Sachschäden entstanden sind. Über den Info-Flyer der "Blauen Bomber" wurde zudem nicht informiert.
Wir bitten zukünftig um Einhaltung der Absprachen!
Man hätte beispielsweise ein Gespräch mit den Betroffenen anberaumen können, in welchem diese ihre Sicht der Dinge hätten darlegen können und anhand der Ermittlungsakten dem Verein gegenüber ihre Unschuld beweisen können. Das wäre doch wahrlich eine Anerkennung wert gewesen, wenn sich die Verantwortlichen dann hinter diese Fans gestellt hätten! Aber leider hat man dies wieder einmal erbärmlich verbaselt...Auch das müssen sich die Unterzeichner der Verbote vorwerfen lassen!
Gut gemeint, aber von der Hoffnung können sich die Betroffenen auch nichts kaufen, da sie bis zur Verhandlung und bis zur Aufhebung noch mehrere Monate ausgesperrt sein werden und ihre Blauen in dieser Wichtigen Phase nicht unterstützen können...Wir können voll und ganz nachvollziehen, dass momentan eine große Unzufriedenheit in der blauen Fanszene herrscht. Wir appellieren gerade in dieser Angelegenheit dennoch an die Solidarität unserer Fangemeinde und hoffen, dass die angeklagten Kickers-Fans bald freigesprochen werden.
Danke für die Geduld beim lesen, aber es ist dann doch etwas länger geworden...;-)
- hobbesblau
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Das mit den Soll- und Muss-Vorschriften ist juristisch grundsätzlich sicher richtig aber auch die Nichtinhaltung von Soll-Vorschriften kann Sanktionen nach sich ziehen und würde sicherlich auch nicht dazu beitragen, dass das Netz früher entfernt wird. Es ist hier sicher fraglich, ob so ein Ermessensspielraum tatsächlich gegeben ist bzw. war.1. Bei einer Richtlinie handelt es sich zwar grundsätzlich um eine Handlungsvorschrift mit bindendem Charakter, dennoch muss vorliegend deren Inhalt genauer betrachtet werden. So soll nach dem exakten Wortlaut der einschlägigen Richtlinie des DFB ein Stadionverbot unter gewissen Voraussetzungen verhängt werden. Dieses "soll" räumt aber dem Verein ein Ermessen ein, ob er letztendlich tätig wird oder aber nicht. Gegensätz hierzu wäre, dass der Verein tätig werden "muss", was sich der Richtlinie aber nicht entnehmen lässt. Wieso Polizei und DFB auf die Idee kommen in dieser Weise Druck auf den Verein auszuüben, ist mir absolut unverständlich und geht definitiv zu weit. Jedenfalls haben aber der Verein bzw. seine Entscheidungsträger von ihrem Ermessen keinen Gebrauch gemacht (juristisch würde man das als Ermessensnichtgebrauch bezeichnen), was ihm vorzuwerfen ist.
Die Oper ist erst dann zu Ende, wenn die dicke Dame gesungen hat.
- Blaues Stuttgart
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Bluespirit
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moehringer
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Selbstverständlich wären Sanktionen denkbar, aber das eine hat ja mit dem anderen nichts zu tun und der Ermessensspielraum besteht tatsächlich (siehe Richtlinie). Und wenn der DFB trotzdem ausdrücklich oder konkludent Sanktionen Richtung Fangnetz androhen würde, wäre das nichts anderes als glatte Nötigung.hobbesblau hat geschrieben: Das mit den Soll- und Muss-Vorschriften ist juristisch grundsätzlich sicher richtig aber auch die Nichtinhaltung von Soll-Vorschriften kann Sanktionen nach sich ziehen und würde sicherlich auch nicht dazu beitragen, dass das Netz früher entfernt wird. Es ist hier sicher fraglich, ob so ein Ermessensspielraum tatsächlich gegeben ist bzw. war.
Letzendlich stellt sich hier überspitzt formuliert die Frage: Stehend sterben - oder kniend leben! Wieviel müssen wir uns vom Verband noch gefallen lassen ohne uns zu wehren? Nach dem Hertha-Spiel wurden die Sanktionen ja auch kleinlaut hingenommen, ohne dagegen vorzugehen. Scheinbar hat sich unser Verein dafür entschieden auf Knien zu leben, wie man es auch jetzt anhand der Stadionverbotsproblematik sehen kann...
Ein dickes Lob an dieser Stelle an Jahn Regensburg, die ihre Treuesten nicht im Regen stehen lassen! Sowas wäre auch bei uns wünschenswert gewesen...
- hobbesblau
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Klar hat das nix miteinander zu tun aber ich bin mir sicher, dass der DFB es mit dem Begriff der Nötigung nicht so genau nimmt. Die schaffen sich doch ständig ihre eigenen (auch rechtlichen) Realitäten.
Sich dagegen zu wehren scheint wohlschwierig zu sein (davon habe ich aber keine Ahnung).
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moehringer
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Das sehe ich genauso, dass diese Herrschaften es mit vielem, was ihnen nicht passt, nicht so genau nehmen. Aber gerade dann sollte man Courage zeigen und diesem Treiben Einhalt gebieten! Möglich ist alles...hobbesblau hat geschrieben:Klar hat das nix miteinander zu tun aber ich bin mir sicher, dass der DFB es mit dem Begriff der Nötigung nicht so genau nimmt. Die schaffen sich doch ständig ihre eigenen (auch rechtlichen) Realitäten.
Sich dagegen zu wehren scheint wohlschwierig zu sein (davon habe ich aber keine Ahnung).
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Bluespirit
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@ Möhringer
Danke für das ausführliche Statement. Auch dies bringt Licht ins Dunkel. Somit kann sich jetzt jeder selbst ein Bild machen.
Grundsätzlich muss aber festgehalten werden, dass ohne Vergehen einiger Personen, auch wenn das Vergehen noch so klein war und auch viel weniger daran beteiligt waren, es zu dieser Geschichte gar nicht hätte kommen müssen. Soll heißen - ich verstehe unter einem Raub auch etwas anderes und finde die Strafen zu hart, aber warum muss zum Beispiel überhaupt ein Schal entwendet werden ???
Jegliches Verständnis fehlt mir allerdings zu der Zündelaktion am vergangenen Samstag. Damit haben sich einige Leute, auch bei mir persönlich der immer ein gewisses Grundverständnis hat und hatte, ein großes Eigentor geschossen.
Danke für das ausführliche Statement. Auch dies bringt Licht ins Dunkel. Somit kann sich jetzt jeder selbst ein Bild machen.
Grundsätzlich muss aber festgehalten werden, dass ohne Vergehen einiger Personen, auch wenn das Vergehen noch so klein war und auch viel weniger daran beteiligt waren, es zu dieser Geschichte gar nicht hätte kommen müssen. Soll heißen - ich verstehe unter einem Raub auch etwas anderes und finde die Strafen zu hart, aber warum muss zum Beispiel überhaupt ein Schal entwendet werden ???
Jegliches Verständnis fehlt mir allerdings zu der Zündelaktion am vergangenen Samstag. Damit haben sich einige Leute, auch bei mir persönlich der immer ein gewisses Grundverständnis hat und hatte, ein großes Eigentor geschossen.
ALLE Menschen sind KLUG;
die einen VORHER -
die anderen NACHHER.
(chinesisches Sprichwort)
Grufti hat geschrieben:kleine Kinder stampfen vor Wut mit den Füßen....
große Kinder zündeln vor Wut...
beide wollen Aufmerksamkeit:roll:
sehe ich ähnlich...
auch so aktionen wie das hinter die bank gelaufe vor zeidlers letztem spiel und sich dann wie die primaten aufgeführe fällt in die kategorie.
ist immer frage dessen was man wie wo wann aus un- oder übermut macht.
aber dämliches verhalten, sei es auch nur so was bagatellmäßiges wie nem "feindlichen fan" nen schal zu klauen" hat halt konsequenzen und man muss dann nicht immer andere für seine eigenen unzulänglichkeiten verantwortlich machen...
Wir hamma heuer mal so eine Weltreise g'macht. Aber ich sag's Ihnen gleich wia's is: da fahrma nimmer hin.
(Gerhard Polt)
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moehringer
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Stimmt. :D
Hätte man nämlich die Aalener in Ruhe gelassen, dann gäbe es jetzt auch keine Diskussion. Jede Reaktion hat eine Ursache.
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moehringer
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Sehr richtig, aber das Einzige, was den drei Betroffenen vorzuwerfen ist, dass sie zur falschen Zeit am falschen Ort waren. Und dieser Vorwurf wiegt aufgrund der meines Wissens nach zufälligen Konstellation in der Straßenbahn und ihrer Nichtbeteiligung alles andere als schwer!svk4ever hat geschrieben:Stimmt. :D
Hätte man nämlich die Aalener in Ruhe gelassen, dann gäbe es jetzt auch keine Diskussion. Jede Reaktion hat eine Ursache.
@Vollmer: Kein Kavaliersdelikt, aber nur ein Vergehen. Und man vergesse den minder schweren Fall nicht, denn um einen solchen handelt es sich hier.
- svk4ever
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Und es wäre zu wünschen, dass es sich für die Betroffenen wirklich als Irrtum heraus stellt. Let's wait and see...
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Nur zur Info: heutzutage wird alles was von mehreren Personen ausgeht als gefährliche Körperverletzung verfolgt. Hört sich als wilder an als es ist !!!Vollmer hat geschrieben:Nur zur Info .
Auf gefährliche KV steht eine Mindestfreiheitsstrafe von 6 Monaten ( ggf auf Bewährung )
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