SV Sandhausen verzichtet auf die Regionalliga 2008/09
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utz
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SV Sandhausen verzichtet auf die Regionalliga 2008/09
Wie unter Sandhausen.de zu erfahren ist, verzichtet der Verein darauf nächste Saison in die 3. Bundesliga oder in die Regionalliga zu gehen. Entweder 2. Bundesliga oder Oberliga. Also 3. Platz für Sandhausen!
Hier der Text:
19.3.08_SVS verzichtet auf Regionalliga_ ,,Unsere gute Ausgangsposition war zu 95 Prozent ausschlaggebend für die Entscheidung"
Mehr:
Aufstieg oder Absturz
Von Wolfgang Brück
Sandhausen. Vorzeitige ,,Ostereiersuche" beim Badischen Fußball Verband in Schöneck. Präsident Ronny Zimmermann und Geschäftsführer Siggi Müller fahndeten gestern auf der Kandidatenliste für die neue dreigeteilte Regionalliga nach dem Namen des SV Sandhausen. Vergeblich. Des Rätsels Lösung: Die Sandhäuser haben bewusst darauf verzichtet, eine Lizenz für die dann viertklassige Regionalliga zu beantragen. Das bedeutet: Falls es mit dem Aufstieg in die Zweite oder Dritte Liga nicht klappt, wird der SV Sandhausen in die dann fünftklassige Oberliga zurückgestuft. ,,Wir haben uns über diese Entscheidung etwas gewundert", sagt Ronny Zimmermann, ,,als Anwalt rate ich immer zu einem Sicherheitsanker." Doch am Hardtwald hat man andere Überlegungen.
,,Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass sich die Regionalliga weder sportlich noch wirtschaftlich lohnt", erklärt Jürgen Machmeier. Der Präsident zählt die Nachteile auf: ,,Die Gegner sind nicht sonderlich attraktiv, es gibt lediglich einen Aufsteiger und nur rund 100.000 Euro Fernsehgeld. Der Aufwand ist aber fast so groß wie in der Dritten Liga." Die Konsequenz: Der SV Sandhausen würde freiwillig in die Oberliga zurückgehen und mit einer neuen Mannschaft einen Neuanfang beginnen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es dazu kommt, ist zum Glück gering. Die Sandhäuser haben als Zweiter 14 Punkte Vorsprung vor dem elften Platz, der nicht mehr für die Dritte Liga berechtigt. Aus den restlichen 13 Spielen reichen drei, maximal vier Siege. ,,Unsere gute Ausgangsposition war zu 95 Prozent ausschlaggebend für die Entscheidung", sagt Machmeier.
Die Unterlagen für die Zweite und Dritte Liga wurden selbstverständlich fristgerecht beim DFB eingereicht. Für die 2. Bundesliga wurde ein Etat von rund neun Millionen Euro zu Grunde gelegt, für die Dritte Liga sind es drei Millionen, also eine Million mehr als das gegenwärtige Saison Budget. An Fernsehgeldern gibt es zwischen vier und fünf Millionen
für die Zweite und 662.000 Euro für die Dritte Liga. Sandhausen rechnet mit einem Zuschauer Schnitt von 7.000 beziehungsweise 3.000 Besuchern. Für beide Ligen muss das vereinseigene Hardtwald Stadion ausgebaut werden. Auf 10.000 Zuschauern für die Dritte Liga und in zwei Stufen auf 15.000 Zuschauern für die 2. Liga. Die Zustimmung des Gemeinderates vorausgesetzt, wird auf der Klubhausseite eine Tribüne für 2.500 Zuschauer errichtet, auch neben der Haupttribüne besteht die Möglichkeit für eine Erweiterung.
,,Der SV Sandhausen gehört zu den wenigen Vereinen, die wirtschaftlich gesund sind", lobt Zimmermann, ,,deshalb bin ich zuversichtlich, dass die Stadionauflagen des DFB erfüllt werden." Was die sportliche Qualifikation angeht, hat Vize Präsident Frank Balles keine Zweifel: ,,Es müsste mit dem Teufel zugehen, wenn wir es nicht schaffen. Ich habe Vertrauen zu unserer Mannschaft." Insgesamt haben sich 119 Vereine für die neue Regionalliga mit drei Staffeln von jeweils 18 Mannschaften beworben. Aus der Oberliga Baden Württemberg sind es der SV Waldhof, der FCA Walldorf, 1899 Hoffenheim II, Heidenheim, Ulm, Crailsheim, Villingen, Freiburg II und Gmünd.
Hier der Text:
19.3.08_SVS verzichtet auf Regionalliga_ ,,Unsere gute Ausgangsposition war zu 95 Prozent ausschlaggebend für die Entscheidung"
Mehr:
Aufstieg oder Absturz
Von Wolfgang Brück
Sandhausen. Vorzeitige ,,Ostereiersuche" beim Badischen Fußball Verband in Schöneck. Präsident Ronny Zimmermann und Geschäftsführer Siggi Müller fahndeten gestern auf der Kandidatenliste für die neue dreigeteilte Regionalliga nach dem Namen des SV Sandhausen. Vergeblich. Des Rätsels Lösung: Die Sandhäuser haben bewusst darauf verzichtet, eine Lizenz für die dann viertklassige Regionalliga zu beantragen. Das bedeutet: Falls es mit dem Aufstieg in die Zweite oder Dritte Liga nicht klappt, wird der SV Sandhausen in die dann fünftklassige Oberliga zurückgestuft. ,,Wir haben uns über diese Entscheidung etwas gewundert", sagt Ronny Zimmermann, ,,als Anwalt rate ich immer zu einem Sicherheitsanker." Doch am Hardtwald hat man andere Überlegungen.
,,Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass sich die Regionalliga weder sportlich noch wirtschaftlich lohnt", erklärt Jürgen Machmeier. Der Präsident zählt die Nachteile auf: ,,Die Gegner sind nicht sonderlich attraktiv, es gibt lediglich einen Aufsteiger und nur rund 100.000 Euro Fernsehgeld. Der Aufwand ist aber fast so groß wie in der Dritten Liga." Die Konsequenz: Der SV Sandhausen würde freiwillig in die Oberliga zurückgehen und mit einer neuen Mannschaft einen Neuanfang beginnen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es dazu kommt, ist zum Glück gering. Die Sandhäuser haben als Zweiter 14 Punkte Vorsprung vor dem elften Platz, der nicht mehr für die Dritte Liga berechtigt. Aus den restlichen 13 Spielen reichen drei, maximal vier Siege. ,,Unsere gute Ausgangsposition war zu 95 Prozent ausschlaggebend für die Entscheidung", sagt Machmeier.
Die Unterlagen für die Zweite und Dritte Liga wurden selbstverständlich fristgerecht beim DFB eingereicht. Für die 2. Bundesliga wurde ein Etat von rund neun Millionen Euro zu Grunde gelegt, für die Dritte Liga sind es drei Millionen, also eine Million mehr als das gegenwärtige Saison Budget. An Fernsehgeldern gibt es zwischen vier und fünf Millionen
für die Zweite und 662.000 Euro für die Dritte Liga. Sandhausen rechnet mit einem Zuschauer Schnitt von 7.000 beziehungsweise 3.000 Besuchern. Für beide Ligen muss das vereinseigene Hardtwald Stadion ausgebaut werden. Auf 10.000 Zuschauern für die Dritte Liga und in zwei Stufen auf 15.000 Zuschauern für die 2. Liga. Die Zustimmung des Gemeinderates vorausgesetzt, wird auf der Klubhausseite eine Tribüne für 2.500 Zuschauer errichtet, auch neben der Haupttribüne besteht die Möglichkeit für eine Erweiterung.
,,Der SV Sandhausen gehört zu den wenigen Vereinen, die wirtschaftlich gesund sind", lobt Zimmermann, ,,deshalb bin ich zuversichtlich, dass die Stadionauflagen des DFB erfüllt werden." Was die sportliche Qualifikation angeht, hat Vize Präsident Frank Balles keine Zweifel: ,,Es müsste mit dem Teufel zugehen, wenn wir es nicht schaffen. Ich habe Vertrauen zu unserer Mannschaft." Insgesamt haben sich 119 Vereine für die neue Regionalliga mit drei Staffeln von jeweils 18 Mannschaften beworben. Aus der Oberliga Baden Württemberg sind es der SV Waldhof, der FCA Walldorf, 1899 Hoffenheim II, Heidenheim, Ulm, Crailsheim, Villingen, Freiburg II und Gmünd.
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moehringer
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Re: SV Sandhausen geht nicht in die 3. BL
Mensch Utz, jetzt mach doch die Leut net nervös hier...;-)utz hat geschrieben: Die Sandhäuser haben bewusst darauf verzichtet, eine Lizenz für die dann viertklassige Regionalliga zu beantragen. Das bedeutet: Falls es mit dem Aufstieg in die Zweite oder Dritte Liga nicht klappt, wird der SV Sandhausen in die dann fünftklassige Oberliga zurückgestuft. ,
- GelsenKickers
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- Registriert: Dienstag 19. August 2003, 09:29
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Das gleiche Thema gab es gestern bereits im Live-Thread.
Da hatte ich dann folgendes geschrieben:
Da hatte ich dann folgendes geschrieben:
So, dann werde ich die Überschrift mal umbennen.GelsenKickers hat geschrieben: Eben, die verzichten einfach auf eine "Bewerbung" für die 4. Liga (also die neue dreigeteilte Regionalliga).
Wieso auch nicht. Sandhausen hat die Möglichkeit in Liga 2 aufzusteigen, und Liga 3 ist so gut wie im Sack.
Naja was ich da dran bewundere ich das es bei denen Ziele gibt. Die sagen sich entweder nach oben oder wenn wir so blöd sind es nicht zuschaffen gehen wir runter. Die jammern nicht vor und nach jedem Spiel :wink:
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