Zwist im Präsidium des SVK - Kehrt Garcia zurück?
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Jochen K.
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Zwist im Präsidium des SVK - Kehrt Garcia zurück?
Zwist im Präsidium der Stuttgarter Kickers über den Kurs des Präsidenten - Kehrt Eduardo Garcia zurück?
Schwelbrand unterm Dach der Blauen
Stuttgart - Das Gemisch verfügt über hohe Explosionskraft. Immer neue Gerüchte, Spekulationen und die fortwährende Sorge um die Zukunft belasten die Arbeit beim Fußball-Regionalligisten SV Stuttgarter Kickers schwer. Am Donnerstagabend tagte das Präsidium - mit ungewissem Ausgang.
VON GUNTER BARNER
Passgenau ließ sich Hans Kullen noch nie in die blaue Familie fügen. Seine knarzige Art, sein rollendes "R'' von der Alb, das sich so markant abhebt vom Honoratioren-Schwäbisch auf Degerlochs Höhen, und die rempelnde Art seines Vorgehens wirkten an der einen oder anderen Stelle befremdlich. Noch dazu musste Kullen sozusagen aus dem Stand unpopuläre Entscheidungen treffen. Das machte ihn angreifbar. Kaum einer bestreitet freilich die Schwierigkeit seiner Mission, aber nur noch wenige vertrauen darauf, dass sie der 62-jährige Versicherungskaufmann ins Ziel zu führen vermag. Denn nach wie vor schwadroniert der Kickers-Präsident von der Sanierung der angeschlagenen Finanzen, aber Habhaftes blieb er bislang schuldig. "Es ist ein Kampf um jeden Tag'', sagt Kullen mit Pathos in der Stimme, "wir sind noch nicht über den Berg.'' Dann kündet er im Stile einer tibetanischen Gebetsmühle von ausssichtsreichen Gesprächen mit potenziellen Sponsoren. Bisher ohne vorzeigbare Ergebnisse.
Am Donnerstagabend tagte das blaue Präsidium. Und was in den Tagen zuvor im ADM-Sportpark die Runde machte, dürfte nicht dazu beigetragen haben, die Harmonie unter den Präsiden zu steigern. Die für ihren Geschmack gutsherrenartigen Soli des Kickers-Patriarchen stoßen zunehmend auf Widerstand. Rücktrittsdrohungen machen die Runde, andere sorgen sich inzwischen um ihr Hab und Gut, fürchten, nach eventuellen Fehldispositionen des Chefs mit ihrem privaten Vermögen zur Rechenschaft gezogen zu werden. Vieles bleibt unausgesprochen, manches nur angedeutet. Und zwischen jeder Zeile finden die Kritiker genügend Raum für Interpretationen.
Eduardo Garcia, ehemals Hauptsponsor der Blauen, so heißt es, stehe ante portas. Bereit, zu den Kickers zurückzukehren. Unter einer Bedingung: Kullen müsse seinen Hut nehmen. Der wiederum habe schon mehrfach mit seinem Rücktritt gedroht. "Ich klebe nicht an meinem Stuhl'', sagt Kullen und kichert nervös, "wenn es eine Lösung für die Kickers gibt, die alle als die beste ansehen, dann ist das für mich kein Problem.'' Aber mit ihm, fügt er hinzu, habe "Doktor Garcia'' noch nicht gesprochen.
"Egal, was passiert'', sagte Hans Kullen vor der Sitzung am Donnerstag, "ich kann auch morgen noch in den Spiegel schauen.'' Womöglich kommen ihm dann aber die Tränen. Inzwischen ist es ein offenes Geheimnis, dass er einen Großteil seiner Altersversorgung in die Kickers-Kasse gegeben hat, um die Insolvenz zu vermeiden. Sollte Garcia tatsächlich das Ruder in absehbarer Zeit übernehmen, müsste er entweder seinen Vorgänger "ausbezahlen'' oder die Blauen in die Insolvenz schicken. Der zweite Fall hätte für Kullen schmerzliche Folgen.
So oder so: Der Schwelbrand unterm Dach der Blauen breitet sich aus. Und die Feuerwehr wirkt irgendwie hilflos.
Quelle: http://www.leonberger-kreiszeitung.de/sport/index.html
Also, der Garcia ist doch ein Wendehals 1. Klasse! Erst "holt" er Kullen (bzw. unterstützt ihn vollmundig) - dann passt er ihm nicht - er zieht sich völlig zurück - auf einmal taucht er wieder auf und will doch wieder einsteigen - sehr suspekt! Ich halte von Garcia nichts (mehr)!
Schwelbrand unterm Dach der Blauen
Stuttgart - Das Gemisch verfügt über hohe Explosionskraft. Immer neue Gerüchte, Spekulationen und die fortwährende Sorge um die Zukunft belasten die Arbeit beim Fußball-Regionalligisten SV Stuttgarter Kickers schwer. Am Donnerstagabend tagte das Präsidium - mit ungewissem Ausgang.
VON GUNTER BARNER
Passgenau ließ sich Hans Kullen noch nie in die blaue Familie fügen. Seine knarzige Art, sein rollendes "R'' von der Alb, das sich so markant abhebt vom Honoratioren-Schwäbisch auf Degerlochs Höhen, und die rempelnde Art seines Vorgehens wirkten an der einen oder anderen Stelle befremdlich. Noch dazu musste Kullen sozusagen aus dem Stand unpopuläre Entscheidungen treffen. Das machte ihn angreifbar. Kaum einer bestreitet freilich die Schwierigkeit seiner Mission, aber nur noch wenige vertrauen darauf, dass sie der 62-jährige Versicherungskaufmann ins Ziel zu führen vermag. Denn nach wie vor schwadroniert der Kickers-Präsident von der Sanierung der angeschlagenen Finanzen, aber Habhaftes blieb er bislang schuldig. "Es ist ein Kampf um jeden Tag'', sagt Kullen mit Pathos in der Stimme, "wir sind noch nicht über den Berg.'' Dann kündet er im Stile einer tibetanischen Gebetsmühle von ausssichtsreichen Gesprächen mit potenziellen Sponsoren. Bisher ohne vorzeigbare Ergebnisse.
Am Donnerstagabend tagte das blaue Präsidium. Und was in den Tagen zuvor im ADM-Sportpark die Runde machte, dürfte nicht dazu beigetragen haben, die Harmonie unter den Präsiden zu steigern. Die für ihren Geschmack gutsherrenartigen Soli des Kickers-Patriarchen stoßen zunehmend auf Widerstand. Rücktrittsdrohungen machen die Runde, andere sorgen sich inzwischen um ihr Hab und Gut, fürchten, nach eventuellen Fehldispositionen des Chefs mit ihrem privaten Vermögen zur Rechenschaft gezogen zu werden. Vieles bleibt unausgesprochen, manches nur angedeutet. Und zwischen jeder Zeile finden die Kritiker genügend Raum für Interpretationen.
Eduardo Garcia, ehemals Hauptsponsor der Blauen, so heißt es, stehe ante portas. Bereit, zu den Kickers zurückzukehren. Unter einer Bedingung: Kullen müsse seinen Hut nehmen. Der wiederum habe schon mehrfach mit seinem Rücktritt gedroht. "Ich klebe nicht an meinem Stuhl'', sagt Kullen und kichert nervös, "wenn es eine Lösung für die Kickers gibt, die alle als die beste ansehen, dann ist das für mich kein Problem.'' Aber mit ihm, fügt er hinzu, habe "Doktor Garcia'' noch nicht gesprochen.
"Egal, was passiert'', sagte Hans Kullen vor der Sitzung am Donnerstag, "ich kann auch morgen noch in den Spiegel schauen.'' Womöglich kommen ihm dann aber die Tränen. Inzwischen ist es ein offenes Geheimnis, dass er einen Großteil seiner Altersversorgung in die Kickers-Kasse gegeben hat, um die Insolvenz zu vermeiden. Sollte Garcia tatsächlich das Ruder in absehbarer Zeit übernehmen, müsste er entweder seinen Vorgänger "ausbezahlen'' oder die Blauen in die Insolvenz schicken. Der zweite Fall hätte für Kullen schmerzliche Folgen.
So oder so: Der Schwelbrand unterm Dach der Blauen breitet sich aus. Und die Feuerwehr wirkt irgendwie hilflos.
Quelle: http://www.leonberger-kreiszeitung.de/sport/index.html
Also, der Garcia ist doch ein Wendehals 1. Klasse! Erst "holt" er Kullen (bzw. unterstützt ihn vollmundig) - dann passt er ihm nicht - er zieht sich völlig zurück - auf einmal taucht er wieder auf und will doch wieder einsteigen - sehr suspekt! Ich halte von Garcia nichts (mehr)!
"Man kann sich eine neue Freundin suchen, aber keinen neuen Verein." - Campino
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Wenn wir keinen Hauptsponsor finden und Garcia das wirklich nochmal machen sollte wird es wohl so kommen. Und wir können uns das nichtmal raussuchen.
Wem die Scheiße bis zum Hals steht sollte den Kopf nicht hängen lassen!
Die Kickersnews: http://www.kickersnews.de" onclick="window.open(this.href);return false;
Das Kickersarchiv: http://www.kickersarchiv.de" onclick="window.open(this.href);return false;

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- Soulfly
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Welche Ränkeschmiede sind denn jetzt schon
wieder am Werk?
Es war die letzten Wochen so schön ruhig um die
Kickers und das hat unserem Verein sehr gut getan.
Es war doch viel angenehmer wöchentlich gute Spielberichte
(insbesondere nach den Heimspielen) zu lesen als
über solche Machenschaften.
Damit tut man sich auch in der Sponsorensuche schwerer.
Die Kickers täten meiner Meinung nach gut daran das Kapitel
Garcia abzuschließen. Oder findet sich findet sich kein anderer
Sponsor ?!
wieder am Werk?
Es war die letzten Wochen so schön ruhig um die
Kickers und das hat unserem Verein sehr gut getan.
Es war doch viel angenehmer wöchentlich gute Spielberichte
(insbesondere nach den Heimspielen) zu lesen als
über solche Machenschaften.
Damit tut man sich auch in der Sponsorensuche schwerer.
Die Kickers täten meiner Meinung nach gut daran das Kapitel
Garcia abzuschließen. Oder findet sich findet sich kein anderer
Sponsor ?!
Hold Your Fire
- Felix B.
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Das mit Kullen erschreckt mich wirklich, gerade jetzt wo der eingeschlagene Kurs so gut aussieht.
Aber wenn Garcia zurückkommen will - Ok! Ich hab nichts gegen ihn und das was passiert ist, kann man vergessen. Garcia fühlte sich von den Kickers ans Bein gepinkelt (was man aus neutraler sicht auch so interpretieren könnte) und war halt sauer. Wenn er wieder kommen will isses Ok.
Aber wenn Garcia zurückkommen will - Ok! Ich hab nichts gegen ihn und das was passiert ist, kann man vergessen. Garcia fühlte sich von den Kickers ans Bein gepinkelt (was man aus neutraler sicht auch so interpretieren könnte) und war halt sauer. Wenn er wieder kommen will isses Ok.
- svk4ever
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Und Garcia bringt dann gleich wieder Erdin mit... :D
Hooked On Music - Das Rockmagazin im Internet: http://www.hooked-on-music.de
Myspace: http://www.myspace.com/svk4ever
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- hiblaupositiv
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Blaufieber
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Zum Thema Kullen und Co.:
Schade daß nun zur Unzeit wieder eine solche Diskussion aufkommt. Die Ruhe zuletzt empfand ich als sehr positiv. Jedoch zugegeben: vielleicht war es ein wenig zu still. Man hörte nur immer von fruchtbaren Gesprächen und baldigen Abschlüssen. Passiert ist bis heute nichts. Außer daß uns Privatspenden vor der Insolvenz bewahrt haben, die zunächst als Sponsoren verkündet wurden. Das ist mir zu wenig.
Schade daß nun zur Unzeit wieder eine solche Diskussion aufkommt. Die Ruhe zuletzt empfand ich als sehr positiv. Jedoch zugegeben: vielleicht war es ein wenig zu still. Man hörte nur immer von fruchtbaren Gesprächen und baldigen Abschlüssen. Passiert ist bis heute nichts. Außer daß uns Privatspenden vor der Insolvenz bewahrt haben, die zunächst als Sponsoren verkündet wurden. Das ist mir zu wenig.
- Felix B.
- Forengott a.D.
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Bestimmt um zu schauen wie der von ihm installierte Fussball-Terrorist Eckhardt versucht hat unsren Sieg kaputtzumachenKaethe hat geschrieben:und der Sorg war heut auch im Stadion
Hab den Artikel jetzt grat nochmal in Ruhe durchgelesen, das is doch alles Quatsch. Die Aussagen da sin doch alle schon ewig alt, das kann man doch vergessen. Der wollte halt irgend nen Artikel und hat halt was zusammengebastelt, aus altem Zeug und Spekulationen.
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ManneS
- hobbesblau
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- Heiko
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Inhaltlich ist das weitestgehend eine Seifenblase.
Schon die ersten drei Absätze enthalten doch absolut nichts. Komplettes Blabla, ohne irgendwo Fakten zu nennen:
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Stuttgart - Das Gemisch verfügt über hohe Explosionskraft. Immer neue Gerüchte, Spekulationen und die fortwährende Sorge um die Zukunft belasten die Arbeit beim Fußball-Regionalligisten SV Stuttgarter Kickers schwer. Am Donnerstagabend tagte das Präsidium - mit ungewissem Ausgang.
VON GUNTER BARNER
Passgenau ließ sich Hans Kullen noch nie in die blaue Familie fügen. Seine knarzige Art, sein rollendes "R'' von der Alb, das sich so markant abhebt vom Honoratioren-Schwäbisch auf Degerlochs Höhen, und die rempelnde Art seines Vorgehens wirkten an der einen oder anderen Stelle befremdlich. Noch dazu musste Kullen sozusagen aus dem Stand unpopuläre Entscheidungen treffen. Das machte ihn angreifbar. Kaum einer bestreitet freilich die Schwierigkeit seiner Mission, aber nur noch wenige vertrauen darauf, dass sie der 62-jährige Versicherungskaufmann ins Ziel zu führen vermag. Denn nach wie vor schwadroniert der Kickers-Präsident von der Sanierung der angeschlagenen Finanzen, aber Habhaftes blieb er bislang schuldig. "Es ist ein Kampf um jeden Tag'', sagt Kullen mit Pathos in der Stimme, "wir sind noch nicht über den Berg.'' Dann kündet er im Stile einer tibetanischen Gebetsmühle von ausssichtsreichen Gesprächen mit potenziellen Sponsoren. Bisher ohne vorzeigbare Ergebnisse.
Am Donnerstagabend tagte das blaue Präsidium. Und was in den Tagen zuvor im ADM-Sportpark die Runde machte, dürfte nicht dazu beigetragen haben, die Harmonie unter den Präsiden zu steigern. Die für ihren Geschmack gutsherrenartigen Soli des Kickers-Patriarchen stoßen zunehmend auf Widerstand. Rücktrittsdrohungen machen die Runde, andere sorgen sich inzwischen um ihr Hab und Gut, fürchten, nach eventuellen Fehldispositionen des Chefs mit ihrem privaten Vermögen zur Rechenschaft gezogen zu werden. Vieles bleibt unausgesprochen, manches nur angedeutet. Und zwischen jeder Zeile finden die Kritiker genügend Raum für Interpretationen.
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Vor allem die letzten beiden Sätze fassen diesen Artikel sehr schön zusammen. Herr Barner, bleiben Sie doch bitte bei seriöser Berichterstattung!
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"Egal, was passiert'', sagte Hans Kullen vor der Sitzung am Donnerstag, "ich kann auch morgen noch in den Spiegel schauen.'' Womöglich kommen ihm dann aber die Tränen. Inzwischen ist es ein offenes Geheimnis, dass er einen Großteil seiner Altersversorgung in die Kickers-Kasse gegeben hat, um die Insolvenz zu vermeiden. Sollte Garcia tatsächlich das Ruder in absehbarer Zeit übernehmen, müsste er entweder seinen Vorgänger "ausbezahlen'' oder die Blauen in die Insolvenz schicken. Der zweite Fall hätte für Kullen schmerzliche Folgen.
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Sollte das stimmen zeigt es doch nur, daß Herr Kullen sich ohne wenn und aber für die Kickers eingesetzt hat. Da hätte sich Garcia ein Beispiel nehmen sollen, als es darauf ankam. Jetzt braucht er sich nicht mehr anzubiedern.
Lange Rede, kurzer Sinn. Wir brauchen schnellstmöglich einen Abschluß mit einem neuen Hauptsponsor, damit in dieser Hinsicht endlich Ruhe reinkommt.
Die Gazi-Meldung aus dem anderen Thread wirft allerdings ein SEHR seltsames Licht auf die ganze Sache. Ich blick da nicht durch.
Schon die ersten drei Absätze enthalten doch absolut nichts. Komplettes Blabla, ohne irgendwo Fakten zu nennen:
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Stuttgart - Das Gemisch verfügt über hohe Explosionskraft. Immer neue Gerüchte, Spekulationen und die fortwährende Sorge um die Zukunft belasten die Arbeit beim Fußball-Regionalligisten SV Stuttgarter Kickers schwer. Am Donnerstagabend tagte das Präsidium - mit ungewissem Ausgang.
VON GUNTER BARNER
Passgenau ließ sich Hans Kullen noch nie in die blaue Familie fügen. Seine knarzige Art, sein rollendes "R'' von der Alb, das sich so markant abhebt vom Honoratioren-Schwäbisch auf Degerlochs Höhen, und die rempelnde Art seines Vorgehens wirkten an der einen oder anderen Stelle befremdlich. Noch dazu musste Kullen sozusagen aus dem Stand unpopuläre Entscheidungen treffen. Das machte ihn angreifbar. Kaum einer bestreitet freilich die Schwierigkeit seiner Mission, aber nur noch wenige vertrauen darauf, dass sie der 62-jährige Versicherungskaufmann ins Ziel zu führen vermag. Denn nach wie vor schwadroniert der Kickers-Präsident von der Sanierung der angeschlagenen Finanzen, aber Habhaftes blieb er bislang schuldig. "Es ist ein Kampf um jeden Tag'', sagt Kullen mit Pathos in der Stimme, "wir sind noch nicht über den Berg.'' Dann kündet er im Stile einer tibetanischen Gebetsmühle von ausssichtsreichen Gesprächen mit potenziellen Sponsoren. Bisher ohne vorzeigbare Ergebnisse.
Am Donnerstagabend tagte das blaue Präsidium. Und was in den Tagen zuvor im ADM-Sportpark die Runde machte, dürfte nicht dazu beigetragen haben, die Harmonie unter den Präsiden zu steigern. Die für ihren Geschmack gutsherrenartigen Soli des Kickers-Patriarchen stoßen zunehmend auf Widerstand. Rücktrittsdrohungen machen die Runde, andere sorgen sich inzwischen um ihr Hab und Gut, fürchten, nach eventuellen Fehldispositionen des Chefs mit ihrem privaten Vermögen zur Rechenschaft gezogen zu werden. Vieles bleibt unausgesprochen, manches nur angedeutet. Und zwischen jeder Zeile finden die Kritiker genügend Raum für Interpretationen.
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Vor allem die letzten beiden Sätze fassen diesen Artikel sehr schön zusammen. Herr Barner, bleiben Sie doch bitte bei seriöser Berichterstattung!
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"Egal, was passiert'', sagte Hans Kullen vor der Sitzung am Donnerstag, "ich kann auch morgen noch in den Spiegel schauen.'' Womöglich kommen ihm dann aber die Tränen. Inzwischen ist es ein offenes Geheimnis, dass er einen Großteil seiner Altersversorgung in die Kickers-Kasse gegeben hat, um die Insolvenz zu vermeiden. Sollte Garcia tatsächlich das Ruder in absehbarer Zeit übernehmen, müsste er entweder seinen Vorgänger "ausbezahlen'' oder die Blauen in die Insolvenz schicken. Der zweite Fall hätte für Kullen schmerzliche Folgen.
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Sollte das stimmen zeigt es doch nur, daß Herr Kullen sich ohne wenn und aber für die Kickers eingesetzt hat. Da hätte sich Garcia ein Beispiel nehmen sollen, als es darauf ankam. Jetzt braucht er sich nicht mehr anzubiedern.
Lange Rede, kurzer Sinn. Wir brauchen schnellstmöglich einen Abschluß mit einem neuen Hauptsponsor, damit in dieser Hinsicht endlich Ruhe reinkommt.
Die Gazi-Meldung aus dem anderen Thread wirft allerdings ein SEHR seltsames Licht auf die ganze Sache. Ich blick da nicht durch.
Die stillstehende Uhr, die täglich zweimal die richtige Zeit angezeigt hat, blickt nach Jahren auf eine lange Reihe von Erfolgen zurück.


