STN: Turbulenzen um Vertrag mit Garcia
STN: Turbulenzen um Vertrag mit Garcia
Kickers behaupten, Kontrakt mit dem Hauptsponsor habe sich automatisch verlängert
Turbulenzen um Vertrag mit Garcia
Stuttgart - Die Turbulenzen beim Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers reißen nicht ab. Jetzt soll sich der Sponsorenvertrag von Eduardo Garcia automatisch um ein Jahr verlängert haben, da dieser die Kündigung zum 31.März verpasst haben soll.
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Von Jürgen Frey
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Bis tief in die Nacht tagte am Donnerstagabend das Präsidium der Stuttgarter Kickers. Turbulent soll es zugegangen sein, heftig wurde über die Zukunft der Blauen diskutiert. Rücktritte gab es keine. Dafür eine neue Entwicklung in Sachen Hauptsponsor. Eduardo Garcia soll die Kündigungsfrist zum 31.März verpasst haben - der Sponsorenvertag habe sich dadurch automatisch um ein Jahr verlängert. "Wir haben gebibbert bis zu diesem Termin" sagt Siegfried Jahnke, das für die Finanzen zuständige Kickers-Präsidiumsmitglied, "aber die Kündigung von Herrn Garcia kam nicht."
Jahnke selbst war maßgeblich an der Erstellung der Lizensierungsunterlagen für die neue Runde beteiligt. Im Paket an den Deutschen Fußball-Bund (DFB) dabei: der Sponsorenvertrag mit Garcia. Der DFB habe bestätigt: Wenn der Kontrakt nicht zum 31.März gekündigt wird, sei dieser rechtskräftig. Die Kickers müssten dann keine weiteren Nachweise erbringen. Der künftige Etat in Höhe von etwa 1,5 Millionen Euro wäre dann abgedeckt.
Anfang nächster Woche soll Garcia ein Schreiben der Kickers in den Briefkasten flattern. Motto: Dankeschön für die weitere Zusammenarbeit. Als der Unternehmer am Freitag davon hörte, fiel er aus allen Wolken. "Das ist eine Unverschämtheit, eine Frechheit. Mein Vertrag mit den Kickers endet definitiv am 30.Juni 2004. Letztes Jahr hätte ich kündigen müssen, doch dieses Jahr lag die Option bei mir, weiterzumachen." Die Kickers aber scheinen sich ihrer Sache sicher zu sein. Was wiederum auch zeigt: Ein anderer Hauptsponsor zappelt nicht an der blauen Angel. "Ich will keinen Prozess mit Garcia führen", räumt Präsidiumsmitglied Jahnke ein. "Mir wäre es auch lieber, wir würden noch einen anderen Hauptsponsor finden, aber im Ernstfall ist Herr Garcia an seinen Vertrag gebunden."
Wie auch immer: Die Kickers wären gut beraten, nicht mit dem Geld Garcias zu kalkulieren. Im Hinblick auf eine mögliche kostspielige Auseinandersetzung vor Gericht sagt Garcia nur soviel: "Mal sehen, wer dann den längeren Atem hat." Sein Geld plant Garcia künftig jedenfalls woanders einszuetzen: Vom 1.Mai an unterstützt er die Aktion Jugend trainiert für Olympia.
Quelle: STN
Turbulenzen um Vertrag mit Garcia
Stuttgart - Die Turbulenzen beim Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers reißen nicht ab. Jetzt soll sich der Sponsorenvertrag von Eduardo Garcia automatisch um ein Jahr verlängert haben, da dieser die Kündigung zum 31.März verpasst haben soll.
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Von Jürgen Frey
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Bis tief in die Nacht tagte am Donnerstagabend das Präsidium der Stuttgarter Kickers. Turbulent soll es zugegangen sein, heftig wurde über die Zukunft der Blauen diskutiert. Rücktritte gab es keine. Dafür eine neue Entwicklung in Sachen Hauptsponsor. Eduardo Garcia soll die Kündigungsfrist zum 31.März verpasst haben - der Sponsorenvertag habe sich dadurch automatisch um ein Jahr verlängert. "Wir haben gebibbert bis zu diesem Termin" sagt Siegfried Jahnke, das für die Finanzen zuständige Kickers-Präsidiumsmitglied, "aber die Kündigung von Herrn Garcia kam nicht."
Jahnke selbst war maßgeblich an der Erstellung der Lizensierungsunterlagen für die neue Runde beteiligt. Im Paket an den Deutschen Fußball-Bund (DFB) dabei: der Sponsorenvertrag mit Garcia. Der DFB habe bestätigt: Wenn der Kontrakt nicht zum 31.März gekündigt wird, sei dieser rechtskräftig. Die Kickers müssten dann keine weiteren Nachweise erbringen. Der künftige Etat in Höhe von etwa 1,5 Millionen Euro wäre dann abgedeckt.
Anfang nächster Woche soll Garcia ein Schreiben der Kickers in den Briefkasten flattern. Motto: Dankeschön für die weitere Zusammenarbeit. Als der Unternehmer am Freitag davon hörte, fiel er aus allen Wolken. "Das ist eine Unverschämtheit, eine Frechheit. Mein Vertrag mit den Kickers endet definitiv am 30.Juni 2004. Letztes Jahr hätte ich kündigen müssen, doch dieses Jahr lag die Option bei mir, weiterzumachen." Die Kickers aber scheinen sich ihrer Sache sicher zu sein. Was wiederum auch zeigt: Ein anderer Hauptsponsor zappelt nicht an der blauen Angel. "Ich will keinen Prozess mit Garcia führen", räumt Präsidiumsmitglied Jahnke ein. "Mir wäre es auch lieber, wir würden noch einen anderen Hauptsponsor finden, aber im Ernstfall ist Herr Garcia an seinen Vertrag gebunden."
Wie auch immer: Die Kickers wären gut beraten, nicht mit dem Geld Garcias zu kalkulieren. Im Hinblick auf eine mögliche kostspielige Auseinandersetzung vor Gericht sagt Garcia nur soviel: "Mal sehen, wer dann den längeren Atem hat." Sein Geld plant Garcia künftig jedenfalls woanders einszuetzen: Vom 1.Mai an unterstützt er die Aktion Jugend trainiert für Olympia.
Quelle: STN
Zuletzt geändert von Buddy am Samstag 3. April 2004, 16:12, insgesamt 4-mal geändert.
- Jürgen K.
- Kickers-Fan
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Von einem Kaufmann muss ich erwarten, dass er einen Vertrag richtig lesen kann. Der DFB wird dies sicherlich juristisch geprüft haben und nachdem keine Beanstandung kam, ist der Vertrag wasserdicht.
Mich würde nur mal interessieren, wer gerade der Maulwurf bei den Kickers-Verantwortlichen ist.
Warum wird dies der Presse mitgeteilt, bevor es Dr. Garcia weiss.
Will da jemanden bewußt einen Streit zwischen Kullen und Garcia provozieren um der lachende Dritte zu sein. Man hat den Verdacht !
ACHTUNG:

Mich würde nur mal interessieren, wer gerade der Maulwurf bei den Kickers-Verantwortlichen ist.
vom wem wird er zitiiert ?????Präsidiumsmitglied Jahnke wird mit den Worten "Wir haben gebibbert bis zu diesem Termin, aber die Kündigung kam nicht" zitiert.
Warum wird dies der Presse mitgeteilt, bevor es Dr. Garcia weiss.
Da werden doch offensichtlich Informationen nach außen getragen, dass einige Präsidiumsmitglieder mit Rücktritt gedroht hätten, dass der Jahnke dies und jenes gesagt habe, bevor Herr Garcia informiert wird, geht die Info mit dem Vertrag an die Öffentlichkeit.Anfangs nächster Woche soll Garcia ein Schreiben der Kickers in den Briefkasten flattern. Motto:schönen Dank für die weitere Zusammenarbeit !
Will da jemanden bewußt einen Streit zwischen Kullen und Garcia provozieren um der lachende Dritte zu sein. Man hat den Verdacht !
ACHTUNG:

In dem Artikel steht dochJürgen K. hat geschrieben:vom wem wird er zitiiert ?????Präsidiumsmitglied Jahnke wird mit den Worten "Wir haben gebibbert bis zu diesem Termin, aber die Kündigung kam nicht" zitiert.
Also wird er es wohl selber so der Presse gegenüber gesagt haben."Wir haben gebibbert bis zu diesem Termin" sagt Siegfried Jahnke, das für die Finanzen zuständige Kickers-Präsidiumsmitglied, "aber die Kündigung von Herrn Garcia kam nicht."
Heute steht nochmal was in den STN über Garcia und die Kickers
Das Hauptproblem der Kickers bleibt aber die schwierige finanzielle Lage. Der Wechsel von Patrick Milchraum zum Bundesligisten TSV 1860 München ist perfekt. Die Ablösesumme in Höhe von 150 000 Euro - beim Abstieg der Löwen verringert sie sich um 50 000 Euro - war im künftigen Etat aber ohnehin einkalkuliert. Deshalb hofft Dutt, dass es noch zu einer Annäherung zwischen den Kickers und Hauptsponsor Eduardo Garcia kommt: "Meines Wissens hat Herr Garcia signalisiert, zumindest die Jugend und die Amateure weiter zu unterstützen.''
In der Tat scheint die Tür noch einen Spalt offen zu sein. "Ich habe ein Herz für die Blauen und vor allem für die Jugend'', sagte Garcia am gestrigen Sonntag, "aber ich bin nicht unter Zugzwang und habe alle Zeit der Welt.'' Dass von Seiten der Blauen behauptet wird, sein Sponsorenvertrag habe sich automatisch verlängert, hält er nach wie vor für "nicht nachvollziehbar''. Den Stab über die Blauen will er deshalb nicht brechen. "Das Problem sind nicht die Kickers, sondern einzelne Personen'', betont Garcia.
Wie auch immer: Dutt kann partout nicht verstehen, warum sich der Club bei der Sponsorensuche so schwer tut. "Die Kickers sind derzeit doch eine billige Aktie, die man mit relativ wenig Geld kaufen kann. Und wir befinden uns doch auf dem Weg steil nach oben.''
Der Trainer und die Mannschaft haben ihren Teil für eine erfolgreiche Zukunft beigetragen. Jetzt sind andere am Zug.
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Überlinger
Es wäre sehr gut wenn Garcia die Jugend und die Amateure unterstützen würde. Da käme sicher mehr Geld als bei manch anderem Sponsor rein.Buddy hat geschrieben:... "Meines Wissens hat Herr Garcia signalisiert, zumindest die Jugend und die Amateure weiter zu unterstützen.''
In der Tat scheint die Tür noch einen Spalt offen zu sein. "Ich habe ein Herz für die Blauen und vor allem für die Jugend'', sagte Garcia am gestrigen Sonntag"...
Allerdings müsste man dann immernoch einen Hauptsponsor finden... :?
