Berichte vom Spiel gg. Siegen
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Berichte vom Spiel gg. Siegen
Die Mannschaftsaufstellungen
SV Stuttgarter Kickers: Tino Köstel, Sascha Benda, Oliver Barth, Alexander Malchow, Patrick Milchraum, Heiko Gumper, Marvin Braun (Bernd Eckhardt, 77.), Mustafa Akcay (Michael Zimmermann, 72.), Giuseppe Catizone, Mirnes Mesic (Mohamed Abou Shoura, 76.), Suad Rahmanovic
(Stefan Minkwitz, Joachim Cast, Moritz Steinle, Christian Schwend (ETW))
Sportfreunde Siegen: Sven Eckhardt, Jozef Kotula (Timo Schlabach, 58.), Marco Stark, Cem Islamoglu, Matthias Straub (Tobias Zott, 46.), Patrick Neumann (Andreas Nauroth, 46.), Peter Nemeth, Björn Weikl, Marco Weißhaupt, John van Buskirk, Til Bettenstaedt
(Rafael Mea Vitali, Tomas Daumantas, Manuel Wolff (ETW))
Tore: 1:0 Mesic (2.), 2:0 Mesic (56.), 3:0 Mesic (69.), 3:1 Bettenstadt (75.), 3:2 Zott (88.)
Schiedsrichter: Stefan Trautmann (Florstadt)
Assistenten: Tobias Stieler, Marcus Apel
Zuschauer: 2.089
Michael Feichtenbeiner: "Es war ein verdienter Sieg der Kickers, auch wenn wir zum Schluss noch Möglichkeiten hatten. Aber 20 Minuten Engagement reichen einfach nicht, erst nach dem Pfostenschuss on Til Bettenstaedt in der 69. Minute haben wir an unser Chance geglaubt. Das frühe 0:1 hat uns natürlich weit zurückgeworfen, Stuttgart war uns in allen Belangen überlegen. Gerade in der Defensive mangelte es uns an der Kommunikation, da machten wir haarsträubende Fehler. Mut sollte uns aber machen, dass wir in der Schlussphase zurück gekommen sind. Nun stehen wir wieder mit dem Rücken zur Wand, müssen uns zunächst mal wieder auf unsere Heimstärke konzentrieren."
Robin Dutt: "20 Minuten Nachlässigkeit reichen manchmal, um Punkte zu verlieren, das blieb uns heute zum Glück erspart. beide Mannschaften haben sich beim Auslassen von Torchancen überboten. Ein Lob an Stefan Malchow, der einiges herausgeköpft hat. Mit meinen Auswechslungen hatte ich heute kein Glück, das wäre fast in die Hose gegangen."
Abpfiff. Stuttgart feiert den sechsten Heimsieg in Folge, die Sportfreunde bleiben ihrer Auswärtsschwäche treu, auch wenn man sich trotz eines 0:3-Zwischenstandes nicht aufgab und noch auf 2:3 herankam. Doch das notwendige Quäntchen Glück will sich nicht einstellen. Siegen bleibt Vorletzter.
Quelle: sportfreunde-siegen.de
also der stefan war heute echt bockstark... :wink:
und das waren doch keine 2089 zuscvhauer das waren 2900
SV Stuttgarter Kickers: Tino Köstel, Sascha Benda, Oliver Barth, Alexander Malchow, Patrick Milchraum, Heiko Gumper, Marvin Braun (Bernd Eckhardt, 77.), Mustafa Akcay (Michael Zimmermann, 72.), Giuseppe Catizone, Mirnes Mesic (Mohamed Abou Shoura, 76.), Suad Rahmanovic
(Stefan Minkwitz, Joachim Cast, Moritz Steinle, Christian Schwend (ETW))
Sportfreunde Siegen: Sven Eckhardt, Jozef Kotula (Timo Schlabach, 58.), Marco Stark, Cem Islamoglu, Matthias Straub (Tobias Zott, 46.), Patrick Neumann (Andreas Nauroth, 46.), Peter Nemeth, Björn Weikl, Marco Weißhaupt, John van Buskirk, Til Bettenstaedt
(Rafael Mea Vitali, Tomas Daumantas, Manuel Wolff (ETW))
Tore: 1:0 Mesic (2.), 2:0 Mesic (56.), 3:0 Mesic (69.), 3:1 Bettenstadt (75.), 3:2 Zott (88.)
Schiedsrichter: Stefan Trautmann (Florstadt)
Assistenten: Tobias Stieler, Marcus Apel
Zuschauer: 2.089
Michael Feichtenbeiner: "Es war ein verdienter Sieg der Kickers, auch wenn wir zum Schluss noch Möglichkeiten hatten. Aber 20 Minuten Engagement reichen einfach nicht, erst nach dem Pfostenschuss on Til Bettenstaedt in der 69. Minute haben wir an unser Chance geglaubt. Das frühe 0:1 hat uns natürlich weit zurückgeworfen, Stuttgart war uns in allen Belangen überlegen. Gerade in der Defensive mangelte es uns an der Kommunikation, da machten wir haarsträubende Fehler. Mut sollte uns aber machen, dass wir in der Schlussphase zurück gekommen sind. Nun stehen wir wieder mit dem Rücken zur Wand, müssen uns zunächst mal wieder auf unsere Heimstärke konzentrieren."
Robin Dutt: "20 Minuten Nachlässigkeit reichen manchmal, um Punkte zu verlieren, das blieb uns heute zum Glück erspart. beide Mannschaften haben sich beim Auslassen von Torchancen überboten. Ein Lob an Stefan Malchow, der einiges herausgeköpft hat. Mit meinen Auswechslungen hatte ich heute kein Glück, das wäre fast in die Hose gegangen."
Abpfiff. Stuttgart feiert den sechsten Heimsieg in Folge, die Sportfreunde bleiben ihrer Auswärtsschwäche treu, auch wenn man sich trotz eines 0:3-Zwischenstandes nicht aufgab und noch auf 2:3 herankam. Doch das notwendige Quäntchen Glück will sich nicht einstellen. Siegen bleibt Vorletzter.
Quelle: sportfreunde-siegen.de
also der stefan war heute echt bockstark... :wink:
und das waren doch keine 2089 zuscvhauer das waren 2900
Kickers Stuttgart allez !
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6. Kickers-Heimsieg in Folge – 3:2 über SF Siegen
Die Kickers feierten am Abend vor 2980 Zuschauern im Waldau-Stadion einen verdienten 3:2 (1:0) Erfolg über die Sportfreunde Siegen. Mit drei Toren durch den Mirnes Mesic führten die Blauen nach 70 Minuten bereits mit 3:0. Nachdem etliche Chancen und Konter vergeben wurden kam Siegen nochmals kräftig auf und bis auf dem 3:2-Anschlußtreffer heran. Mit Glück und Geschick brachte das Team von Trainer Robin Dutt die drei wichtigen Punkte nach Hause.
Trainer Robin Dutt musste aufgrund zweier Verletzung umstellen: Oliver Stierle (Bänderüberdehnung) und Carsten Lakies (Muskelfaserriss) mußten auf der Tribüne Platz nehmen. Vor Tino Köstel im Tor spielten heute wieder Oliver Barth und Kapitän Alexander Malchow in der Innernverteidigung, die beiden einen super Tag erwischten: unglaublich starke Zwiekampfwerte, am Boden und in der Luft. Auf der Außenverteidigerposition spielten Sascha Benda und Patrick Milchraum, im zentralen Mittelfeld Heiko Gumper und Mustafa Akcay, auf den Außenbahnen Marvin Braun und Giuseppe Catizone, vorne im Sturm der überragende Mirnes Mesic und Suad Rahmanovic.
Die Kickers kamen super ins Spiel. Von Beginn an mit viel Druck brachte der erste Angriff auch gleich den Führungstreffer. Marvin Braun setzte sich im Strafraum durch und flankte zu Mirnes Mesic, der am langen Pfosten zum 1:0 einköpfte (2.). Und die Blauen machten weiter Druck, wieder über rechts, Marvin Braun dieses Mal Flanke auf Giuseppe Catizone, der aber knapp am Tor vorbeiköpfte (4.). Weitere beste Einschussmöglichkeiten folgten, Siegen wurde ein ums andere Mal überrumpelt. Giuseppe Catzone scheiterte freistehend vor dem Gästekeeper (10.), Mustafa Akcay jonglierte den Ball im Strafraum und legte ihn sich auf den anderen Fuß, anstatt direkt den Abschluß zu suchen, konnte ein Gästespieler den Ball wegschlagen (20.) Nach den starken 20 Anfangsminuten wachten nun auch die Gäste auf und hatten mit einem Kopfball von Neumann die erste nennenswerte Möglichkeit (25.). Das Spiel verflachte nun aber zusehens, bis zur Halbzeit passierte nicht mehr viel.
Gästetrainer Michael Feichtenbeiner wechselte gleich zwei Mal zur Halbzeit, brachte zwei neue Mittelfeldspieler. Doch die Kickers kamen wieder zuerst in Fahrt. Marvin Braun setzte sich super durch, seine flache Hereingabe konnte Suad Rahmanovic nicht verwerten, der Gästekeeper hielt (50.). Doch die Kickers weiter am Drücker: Rahmanovic auf halbrechts, Pass zurück auf Marvin Braun, der legte den Ball nochmals auf Mirnes Mesic, der wie es sich für einen Stürmer gehört endlich abzog und zum 2:0 vollendete (56.). Nur zwei Minuten später kam wieder eine Flanke von Marvin Braun herein, doch Rahmanovic verzog aus kurzer Distanz weit übers Tor (58.). Es gab nun weitere Chancen im Minutentakt, Mirnes Mesic, Marvin Braun Giuseppe Catizone vergaben teilweise freistehend vor Siegens besten Mann, Torhüter Sven Eckhardt. Von Siegen war überhaupt nicht zu sehen, bis ein Schuss von Bettenstaedt an den Pfosten knallte (68.). Doch erst antworteten die Kickers mit dem 3:0. Langer Abschlag von Tino Köstel, zwei Gästeabwehrspieler sind sich nicht einig, Suad Rahmanovic nimmt den Ball danken mit, zieht alleine auf Tor zu, scheiterte aber mit seinem Schuß am Gästekeeper. Mirnes Mesic stand aber da wo ein Stürmer stehen muss und schob den Abpraller zum 3:0 ein (69.). Dies sollte eigentlich die Vorentscheidung gewesen sein, dachte die Zuschauer und wohl auch die Kickers-Spieler. Robin Dutt musste nun auch verletzungsbedingt wechseln, und seine Spieler wirkten nicht mehr ganz bei der Sache. Siegen kam nun auf und nutze die Unkonzentriertheiten der Blauen. Ein Schuß von Bettenstaedt aus zentraler Position konnte Tino Köstel zwar noch an die Unterlatte lenken, doch der Ball sprang laut dem Schiedrichtergespann hinter der Linie wieder aus dem Tor: 3:1 in der 75. Spielminute. Die Kickers waren nun völlig verunsichert, und Siegen drückte nochmal mächtig aufs Tempo. Ein Schuß von Stark kann Tino Köstel halten (80.). Viele Bälle wurden immer wieder leichtfertig verspielt oder verloren gegeben, die Sicherheit im Kickers-Spiel war weg. Doch gab es auch immer noch Konterchancen: So lief der eingewechselte Bernd Eckhardt in der 84. Minute alleine auf de Gästekeper zu, doch schaffte es nicht ihn zu umspielen bzw. den Ball ins Netz unterzubringen und für die endgültige Entscheidung zu sorgen. So kam es wie es kommen musste: Ein Freistoß landete auf dem Kopf von Tobias Zott und der Ball fällt unhaltbar zum 3:2 ins lange Eck (88.) Die Siegener waren nun drauf und dran den Ausgleichstreffer zu erzielen und hatten auch durchaus noch Möglichkeiten. Schiedrichter Trautmann verlängerte die zwei Minuten Nachspielzeit und nochmals zwei Minuten, so dass das große Zittern begann, doch schafften die Blauen den sechsten Heimsieg in Folge über die Zeit zu retten.
Gästetrainer Michael Feichtenbeiner: „Ein verdienter Sieg für die Kickers, auch wenn wir in der Schlußphase die Möglichkeiten gehabt hatten, ein Unentschieden zu erreichen. Doch reichen zwanzig gute Minuten nicht aus ein Spiel zu gewinnen. Erst durch den Pfostenschuss haben wir wieder an uns geglaubt. Klar, das frühe Gegentor hat uns zurückgeworfen und bis zur 70. Minute waren uns die Kickers in allen Belangen überlegen. Und wir hatten zudem haarsträubende Abwehrfehler, jedoch genauso Unvermögen unserer Stürmer bei den vergebenen Chancen in der Schlußphase. Jetzt stehen wir mit dem Rücken zur Wand und müssen auch unsere Heimserie halten, um den Abstieg zu vermeiden."
Robin Dutt zum Spiel: “Wir hätten heute fast gesehen, dass 20 Minuten Nachläßigkeit ausreichen können um die Punkte zu verlieren. Wir sind hervorragend ins Spiel gekommen, spielten mit viel Druck, hatten hochkarätige Chancen und gingen verdient in Führung. Schon mit den letzten 20 Minuten der ersten Halbzeit war ich nicht mehr zufrieden. In die zweite Hälfte sind wir wieder super gestartet und haben die Tore gemacht. Wie es dann zu der Unsicherheit und dem Zittern kam muss ich auch Selbstkritik üben. Ich habe offensiv eingewechselt, anstatt die Defensive zu verstärken. Der Schuss ging nach hinten los, doch hätten wir unsere Konterchancen genützt, wäre wieder alles richtig gewesen. Jedoch haben wir heute unseren sechsten Heimsieg in Folge eingefahren. Nachdem wir immer unsere jungen Spieler hervorheben, muss ich heute ein Lob an Alexander Malchow aussprechen.“
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SV Stuttgarter Kickers:
Tino Köstel - Sascha Benda, Alexander Malchow, Michael Zimmermann, Patrick Milchraum - Mustafa Akcay (72. Michael Zimmermann), Heiko Gumper, Giuseppe Catizone, Marvin Braun (77. Bernd Eckhardt) - Suad Rahmanovic, Mirnes Mesic (75. Mohamed Abou Shoura) – Trainer: Robin Dutt
SF Siegen:
Sven Eckhardt - Cem Islamoglu, Marco Stark, Matthias Straub (46. Tobias Zott), Jozef Kotula (58. Timo Schlabach), Peter Nemeth, Patrick Neumann (46. Andreas Nauroth), Björn Weikl, Marco Weißhaupt, Til Bettenstaedt, John van Buskirk – Trainer: Michael Feichtenbeiner
Zuschauer: 2980
Schiedsrichter: Stefan Trautmann
Gelbe Karten:
- Patrick Neumann
Rote Karten: -
Tore:
1:0 Mirnes Mesic (2.)
2:0 Mirnes Mesic (56.)
3:0 Mirnes Mesic (69.)
3:1 Til Bettenstaedt (75.)
3:2 Tobias Zott (88.)
http://www.stuttgarter-kickers.de/news/ ... richtID=95
Die Kickers feierten am Abend vor 2980 Zuschauern im Waldau-Stadion einen verdienten 3:2 (1:0) Erfolg über die Sportfreunde Siegen. Mit drei Toren durch den Mirnes Mesic führten die Blauen nach 70 Minuten bereits mit 3:0. Nachdem etliche Chancen und Konter vergeben wurden kam Siegen nochmals kräftig auf und bis auf dem 3:2-Anschlußtreffer heran. Mit Glück und Geschick brachte das Team von Trainer Robin Dutt die drei wichtigen Punkte nach Hause.
Trainer Robin Dutt musste aufgrund zweier Verletzung umstellen: Oliver Stierle (Bänderüberdehnung) und Carsten Lakies (Muskelfaserriss) mußten auf der Tribüne Platz nehmen. Vor Tino Köstel im Tor spielten heute wieder Oliver Barth und Kapitän Alexander Malchow in der Innernverteidigung, die beiden einen super Tag erwischten: unglaublich starke Zwiekampfwerte, am Boden und in der Luft. Auf der Außenverteidigerposition spielten Sascha Benda und Patrick Milchraum, im zentralen Mittelfeld Heiko Gumper und Mustafa Akcay, auf den Außenbahnen Marvin Braun und Giuseppe Catizone, vorne im Sturm der überragende Mirnes Mesic und Suad Rahmanovic.
Die Kickers kamen super ins Spiel. Von Beginn an mit viel Druck brachte der erste Angriff auch gleich den Führungstreffer. Marvin Braun setzte sich im Strafraum durch und flankte zu Mirnes Mesic, der am langen Pfosten zum 1:0 einköpfte (2.). Und die Blauen machten weiter Druck, wieder über rechts, Marvin Braun dieses Mal Flanke auf Giuseppe Catizone, der aber knapp am Tor vorbeiköpfte (4.). Weitere beste Einschussmöglichkeiten folgten, Siegen wurde ein ums andere Mal überrumpelt. Giuseppe Catzone scheiterte freistehend vor dem Gästekeeper (10.), Mustafa Akcay jonglierte den Ball im Strafraum und legte ihn sich auf den anderen Fuß, anstatt direkt den Abschluß zu suchen, konnte ein Gästespieler den Ball wegschlagen (20.) Nach den starken 20 Anfangsminuten wachten nun auch die Gäste auf und hatten mit einem Kopfball von Neumann die erste nennenswerte Möglichkeit (25.). Das Spiel verflachte nun aber zusehens, bis zur Halbzeit passierte nicht mehr viel.
Gästetrainer Michael Feichtenbeiner wechselte gleich zwei Mal zur Halbzeit, brachte zwei neue Mittelfeldspieler. Doch die Kickers kamen wieder zuerst in Fahrt. Marvin Braun setzte sich super durch, seine flache Hereingabe konnte Suad Rahmanovic nicht verwerten, der Gästekeeper hielt (50.). Doch die Kickers weiter am Drücker: Rahmanovic auf halbrechts, Pass zurück auf Marvin Braun, der legte den Ball nochmals auf Mirnes Mesic, der wie es sich für einen Stürmer gehört endlich abzog und zum 2:0 vollendete (56.). Nur zwei Minuten später kam wieder eine Flanke von Marvin Braun herein, doch Rahmanovic verzog aus kurzer Distanz weit übers Tor (58.). Es gab nun weitere Chancen im Minutentakt, Mirnes Mesic, Marvin Braun Giuseppe Catizone vergaben teilweise freistehend vor Siegens besten Mann, Torhüter Sven Eckhardt. Von Siegen war überhaupt nicht zu sehen, bis ein Schuss von Bettenstaedt an den Pfosten knallte (68.). Doch erst antworteten die Kickers mit dem 3:0. Langer Abschlag von Tino Köstel, zwei Gästeabwehrspieler sind sich nicht einig, Suad Rahmanovic nimmt den Ball danken mit, zieht alleine auf Tor zu, scheiterte aber mit seinem Schuß am Gästekeeper. Mirnes Mesic stand aber da wo ein Stürmer stehen muss und schob den Abpraller zum 3:0 ein (69.). Dies sollte eigentlich die Vorentscheidung gewesen sein, dachte die Zuschauer und wohl auch die Kickers-Spieler. Robin Dutt musste nun auch verletzungsbedingt wechseln, und seine Spieler wirkten nicht mehr ganz bei der Sache. Siegen kam nun auf und nutze die Unkonzentriertheiten der Blauen. Ein Schuß von Bettenstaedt aus zentraler Position konnte Tino Köstel zwar noch an die Unterlatte lenken, doch der Ball sprang laut dem Schiedrichtergespann hinter der Linie wieder aus dem Tor: 3:1 in der 75. Spielminute. Die Kickers waren nun völlig verunsichert, und Siegen drückte nochmal mächtig aufs Tempo. Ein Schuß von Stark kann Tino Köstel halten (80.). Viele Bälle wurden immer wieder leichtfertig verspielt oder verloren gegeben, die Sicherheit im Kickers-Spiel war weg. Doch gab es auch immer noch Konterchancen: So lief der eingewechselte Bernd Eckhardt in der 84. Minute alleine auf de Gästekeper zu, doch schaffte es nicht ihn zu umspielen bzw. den Ball ins Netz unterzubringen und für die endgültige Entscheidung zu sorgen. So kam es wie es kommen musste: Ein Freistoß landete auf dem Kopf von Tobias Zott und der Ball fällt unhaltbar zum 3:2 ins lange Eck (88.) Die Siegener waren nun drauf und dran den Ausgleichstreffer zu erzielen und hatten auch durchaus noch Möglichkeiten. Schiedrichter Trautmann verlängerte die zwei Minuten Nachspielzeit und nochmals zwei Minuten, so dass das große Zittern begann, doch schafften die Blauen den sechsten Heimsieg in Folge über die Zeit zu retten.
Gästetrainer Michael Feichtenbeiner: „Ein verdienter Sieg für die Kickers, auch wenn wir in der Schlußphase die Möglichkeiten gehabt hatten, ein Unentschieden zu erreichen. Doch reichen zwanzig gute Minuten nicht aus ein Spiel zu gewinnen. Erst durch den Pfostenschuss haben wir wieder an uns geglaubt. Klar, das frühe Gegentor hat uns zurückgeworfen und bis zur 70. Minute waren uns die Kickers in allen Belangen überlegen. Und wir hatten zudem haarsträubende Abwehrfehler, jedoch genauso Unvermögen unserer Stürmer bei den vergebenen Chancen in der Schlußphase. Jetzt stehen wir mit dem Rücken zur Wand und müssen auch unsere Heimserie halten, um den Abstieg zu vermeiden."
Robin Dutt zum Spiel: “Wir hätten heute fast gesehen, dass 20 Minuten Nachläßigkeit ausreichen können um die Punkte zu verlieren. Wir sind hervorragend ins Spiel gekommen, spielten mit viel Druck, hatten hochkarätige Chancen und gingen verdient in Führung. Schon mit den letzten 20 Minuten der ersten Halbzeit war ich nicht mehr zufrieden. In die zweite Hälfte sind wir wieder super gestartet und haben die Tore gemacht. Wie es dann zu der Unsicherheit und dem Zittern kam muss ich auch Selbstkritik üben. Ich habe offensiv eingewechselt, anstatt die Defensive zu verstärken. Der Schuss ging nach hinten los, doch hätten wir unsere Konterchancen genützt, wäre wieder alles richtig gewesen. Jedoch haben wir heute unseren sechsten Heimsieg in Folge eingefahren. Nachdem wir immer unsere jungen Spieler hervorheben, muss ich heute ein Lob an Alexander Malchow aussprechen.“
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SV Stuttgarter Kickers:
Tino Köstel - Sascha Benda, Alexander Malchow, Michael Zimmermann, Patrick Milchraum - Mustafa Akcay (72. Michael Zimmermann), Heiko Gumper, Giuseppe Catizone, Marvin Braun (77. Bernd Eckhardt) - Suad Rahmanovic, Mirnes Mesic (75. Mohamed Abou Shoura) – Trainer: Robin Dutt
SF Siegen:
Sven Eckhardt - Cem Islamoglu, Marco Stark, Matthias Straub (46. Tobias Zott), Jozef Kotula (58. Timo Schlabach), Peter Nemeth, Patrick Neumann (46. Andreas Nauroth), Björn Weikl, Marco Weißhaupt, Til Bettenstaedt, John van Buskirk – Trainer: Michael Feichtenbeiner
Zuschauer: 2980
Schiedsrichter: Stefan Trautmann
Gelbe Karten:
- Patrick Neumann
Rote Karten: -
Tore:
1:0 Mirnes Mesic (2.)
2:0 Mirnes Mesic (56.)
3:0 Mirnes Mesic (69.)
3:1 Til Bettenstaedt (75.)
3:2 Tobias Zott (88.)
http://www.stuttgarter-kickers.de/news/ ... richtID=95
Stuttgart - Das war der nächste Schritt Richtung Klassenverbleib. Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers gewann gestern abend gegen die SF Siegen mit 3:2 (1:0) und festigte damit einen Platz im Mittelfeld. Die Mannschaft von Trainer Robin Dutt zeigte eine solide und souveräne Leistung, geriet aber nach einer 3:0-Führung unnötigerweise noch in Bedrängnis.
Von Sigor Paesler
Der sechste Heimsieg in Folge war ein Verdienst von Mirnes Mesic, der alle drei Treffer erzielte. "Es war ein harter Kampf. Für uns geht es in dieser Saison nur darum, da unten heraus zu kommen", war Dutt über die drei Punkte froh. Alexander Malchow ärgerte sich. "Wir werden aus unseren Fehlern nicht schlau", spielte der Abwehrchef auf das Spiel gegen Schweinfurt an, das ähnlich verlaufen war.
Bereits nach zwei Minuten lagen die Kickers mit 1:0 in Führung. Nach einer vorbildlichen Offensivaktion flankte Marvin Braun in die Mitte, dort stand der Stuttgarter Torjäger und erzielte mit dem Kopf seinen siebten Saisontreffer. Das gab dem Spiel der Degerlocher viel Sicherheit. Mit großem Einsatz zogen die "Blauen" ein druckvolles Spiel auf, erkämpften sich eine Chance nach der anderen, ohne vor dem Wechsel aber noch einmal erfolgreich zu sein. Das lag auch am Siegener Schlussmann Sven Eckhardt, der mehrere gute Möglichkeiten zunichte machte.
Die ersten Minuten nach dem Wechsel gehörten zwar dem Tabellenvorletzten, doch dann drehten die Kickers wieder mächtig auf und erhöhten durch Mesic auf 2:0 (56.). Nach einer erneuten Vorarbeit von Braun bekamen die Siegener den Ball nicht aus dem Gefahrenbereich, doch auch die Kickers waren sich nicht einig, wer denn nun das Leder über die Linie bringt. Schließlich fasste sich Mesic ein Herz. Der gleiche Spieler erhöhte auf 3:0 (69.). Nach dem Anschlusstreffer von Til Bettenstaedt (75.) gerieten die Degerlocher in Bedrängnis und mussten auch noch das 3:2 (88.) durch Tobias Zott hinnehmen. Mit Glück und Geschick brachten die "Blauen" den Sieg über die Zeit.
Beste Spieler: Mesic, Braun, Gumper / Eckhardt
http://www.ez-online.de/lokal/lokalspor ... l30169.cfm
Von Sigor Paesler
Der sechste Heimsieg in Folge war ein Verdienst von Mirnes Mesic, der alle drei Treffer erzielte. "Es war ein harter Kampf. Für uns geht es in dieser Saison nur darum, da unten heraus zu kommen", war Dutt über die drei Punkte froh. Alexander Malchow ärgerte sich. "Wir werden aus unseren Fehlern nicht schlau", spielte der Abwehrchef auf das Spiel gegen Schweinfurt an, das ähnlich verlaufen war.
Bereits nach zwei Minuten lagen die Kickers mit 1:0 in Führung. Nach einer vorbildlichen Offensivaktion flankte Marvin Braun in die Mitte, dort stand der Stuttgarter Torjäger und erzielte mit dem Kopf seinen siebten Saisontreffer. Das gab dem Spiel der Degerlocher viel Sicherheit. Mit großem Einsatz zogen die "Blauen" ein druckvolles Spiel auf, erkämpften sich eine Chance nach der anderen, ohne vor dem Wechsel aber noch einmal erfolgreich zu sein. Das lag auch am Siegener Schlussmann Sven Eckhardt, der mehrere gute Möglichkeiten zunichte machte.
Die ersten Minuten nach dem Wechsel gehörten zwar dem Tabellenvorletzten, doch dann drehten die Kickers wieder mächtig auf und erhöhten durch Mesic auf 2:0 (56.). Nach einer erneuten Vorarbeit von Braun bekamen die Siegener den Ball nicht aus dem Gefahrenbereich, doch auch die Kickers waren sich nicht einig, wer denn nun das Leder über die Linie bringt. Schließlich fasste sich Mesic ein Herz. Der gleiche Spieler erhöhte auf 3:0 (69.). Nach dem Anschlusstreffer von Til Bettenstaedt (75.) gerieten die Degerlocher in Bedrängnis und mussten auch noch das 3:2 (88.) durch Tobias Zott hinnehmen. Mit Glück und Geschick brachten die "Blauen" den Sieg über die Zeit.
Beste Spieler: Mesic, Braun, Gumper / Eckhardt
http://www.ez-online.de/lokal/lokalspor ... l30169.cfm
STZ
Mesic schießt Kickers ins Mittelfeld
Der Stuttgarter Stürmer erzielt drei Treffer beim 3:2-Zittersieg gegen die Sportfreunde Siegen
STUTTGART. Die Stuttgarter Kickers bleiben in der Fußball-Regionalliga zu Hause eine Macht. Beim 3:2-Sieg gegen die Sportfreunde Siegen verpassten sie es aber, frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen, und hätten am Ende beinahe noch zwei Punkte verloren.
Von Marko Schumacher
Alexanders Malchows Freude über den 50-Euro-Schein, den ihm ein Edelfan der Stuttgarter Kickers kurz nach dem Schlusspfiff über die Bande hinweg zugesteckt hatte, hielt sich in Grenzen. Kopfschüttelnd stapfte der Kickers-Kapitän in die Kabine. "Wie kann man nur so blöd sein wie wir", schnaubte der Verteidiger und konnte nicht fassen, wie da zum Schluss die Flanken im Sekundentakt in den Strafraum gesegelt waren.
Um ein Haar hätten die Kickers gegen den Tabellenvorletzten aus Siegen einen sicheren Sieg hergeschenkt. Mit 3:2 (1:0) haben sie sich am Ende über die Runden gerettet - und der Präsident Hans Kullen tupfte sich noch Minuten später den Angstschweiß von der Stirn: "Solche Spiele", stöhnte er, "möchte ich in Zukunft nicht mehr oft mitmachen." Immerhin: mit dem Sieg haben sich die Kickers in der Tabelle vorläufig auf Platz elf nach vorne geschoben und den Anschluss ans vordere Mittelfeld hergestellt. Der Blick des Trainers aber geht weiter nach unten: "Diese Saison gilt es nur, hinten weg zu kommen", sagte Robin Dutt, "erst nächstes Jahr greifen wir an."
Es hatte prächtig begonnen an diesem milden Fußballabend. Die Abendsonne schien auf den frisch gemähten Rasen, die Lokalprominenz wie Oberbürgermeister Wolfgang Schuster oder Staatsminister Christoph Palmer hatten eben erst ihre Sitzkissen zurecht gerückt - da stand es schon 1:0. Marvin Braun hatte den Ball mit Wucht von rechts nach innen gepasst, wo Mirnes Mesic nur noch den Kopf hinhalten musste.
Auch in der Folgezeit erweckte Siegen nicht den Eindruck, als wollten sie den Kickers ernsthaft die Punkte streitig machen. Da durfte Giuseppe Catizone zweimal alleine aufs Gästetor zusteuern, und auch als Malchow nach einem Eckball köpfte, stellte sich kein Gegenspieler in den Weg. "Wir haben super angefangen und es versäumt, schon frühzeitig nachzulegen", sagte Marvin Braun, einer der Besten an diesem Abend.
Der leichtfertige Umgang mit den Chancen schien leicht zu verkraften zu sein, denn auch in Abschnitt zwei stemmte sich Siegen zunächst nur sehr zögerlich gegen die Niederlage. Jetzt verstanden es die Kickers auch, ihre Freiräume zu nutzen. Wieder passte Braun auf Mesic, der aus acht Metern zum 2:0 vollstreckte (56.). Und Saisontreffer Nummero zehn ließ der 26-Jährige in der 69. Minute mit einem Abstauber folgen.
Dutt tauschte nun munter durch - und vergaß dabei, die Ordnung im Spiel zu bewahren. "Ich habe zu offensiv gewechselt. Das ging mächtig in die Hose", bekannte der Trainer hinterher. Denn plötzlich wurde es eng. Zunächst traf Til Bettenstaedt, und als Tobias Zott das 2:3 erzielte (88.), da lag der Ausgleich in der Luft. "Wir haben einen Gang zurück geschaltet", sagte Braun, "zum Glück ist es noch einmal gut gegangen."
Unterdessen bleibt unklar, wie die Zusammenarbeit der Kickers mit ihrem Hauptsponsor Eduardo Garcia weitergeht. Nach Meinung des Klubs hätte der Gazi-Chef seinen Vertrag zum 31. März kündigen müssen, was er nicht tat. Garcia sieht das anders: "Es handelte sich nur um eine Option meinerseits. Mein Vertrag läuft zum 30. Juni aus."
Mesic schießt Kickers ins Mittelfeld
Der Stuttgarter Stürmer erzielt drei Treffer beim 3:2-Zittersieg gegen die Sportfreunde Siegen
STUTTGART. Die Stuttgarter Kickers bleiben in der Fußball-Regionalliga zu Hause eine Macht. Beim 3:2-Sieg gegen die Sportfreunde Siegen verpassten sie es aber, frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen, und hätten am Ende beinahe noch zwei Punkte verloren.
Von Marko Schumacher
Alexanders Malchows Freude über den 50-Euro-Schein, den ihm ein Edelfan der Stuttgarter Kickers kurz nach dem Schlusspfiff über die Bande hinweg zugesteckt hatte, hielt sich in Grenzen. Kopfschüttelnd stapfte der Kickers-Kapitän in die Kabine. "Wie kann man nur so blöd sein wie wir", schnaubte der Verteidiger und konnte nicht fassen, wie da zum Schluss die Flanken im Sekundentakt in den Strafraum gesegelt waren.
Um ein Haar hätten die Kickers gegen den Tabellenvorletzten aus Siegen einen sicheren Sieg hergeschenkt. Mit 3:2 (1:0) haben sie sich am Ende über die Runden gerettet - und der Präsident Hans Kullen tupfte sich noch Minuten später den Angstschweiß von der Stirn: "Solche Spiele", stöhnte er, "möchte ich in Zukunft nicht mehr oft mitmachen." Immerhin: mit dem Sieg haben sich die Kickers in der Tabelle vorläufig auf Platz elf nach vorne geschoben und den Anschluss ans vordere Mittelfeld hergestellt. Der Blick des Trainers aber geht weiter nach unten: "Diese Saison gilt es nur, hinten weg zu kommen", sagte Robin Dutt, "erst nächstes Jahr greifen wir an."
Es hatte prächtig begonnen an diesem milden Fußballabend. Die Abendsonne schien auf den frisch gemähten Rasen, die Lokalprominenz wie Oberbürgermeister Wolfgang Schuster oder Staatsminister Christoph Palmer hatten eben erst ihre Sitzkissen zurecht gerückt - da stand es schon 1:0. Marvin Braun hatte den Ball mit Wucht von rechts nach innen gepasst, wo Mirnes Mesic nur noch den Kopf hinhalten musste.
Auch in der Folgezeit erweckte Siegen nicht den Eindruck, als wollten sie den Kickers ernsthaft die Punkte streitig machen. Da durfte Giuseppe Catizone zweimal alleine aufs Gästetor zusteuern, und auch als Malchow nach einem Eckball köpfte, stellte sich kein Gegenspieler in den Weg. "Wir haben super angefangen und es versäumt, schon frühzeitig nachzulegen", sagte Marvin Braun, einer der Besten an diesem Abend.
Der leichtfertige Umgang mit den Chancen schien leicht zu verkraften zu sein, denn auch in Abschnitt zwei stemmte sich Siegen zunächst nur sehr zögerlich gegen die Niederlage. Jetzt verstanden es die Kickers auch, ihre Freiräume zu nutzen. Wieder passte Braun auf Mesic, der aus acht Metern zum 2:0 vollstreckte (56.). Und Saisontreffer Nummero zehn ließ der 26-Jährige in der 69. Minute mit einem Abstauber folgen.
Dutt tauschte nun munter durch - und vergaß dabei, die Ordnung im Spiel zu bewahren. "Ich habe zu offensiv gewechselt. Das ging mächtig in die Hose", bekannte der Trainer hinterher. Denn plötzlich wurde es eng. Zunächst traf Til Bettenstaedt, und als Tobias Zott das 2:3 erzielte (88.), da lag der Ausgleich in der Luft. "Wir haben einen Gang zurück geschaltet", sagte Braun, "zum Glück ist es noch einmal gut gegangen."
Unterdessen bleibt unklar, wie die Zusammenarbeit der Kickers mit ihrem Hauptsponsor Eduardo Garcia weitergeht. Nach Meinung des Klubs hätte der Gazi-Chef seinen Vertrag zum 31. März kündigen müssen, was er nicht tat. Garcia sieht das anders: "Es handelte sich nur um eine Option meinerseits. Mein Vertrag läuft zum 30. Juni aus."
Was kommt der überhaupt?Buddy hat geschrieben:Der kam erst in der 23. Minute, der hat das 1:0 gar nicht gesehen.SVK-Caco hat geschrieben:die Lokalprominenz wie Oberbürgermeister Wolfgang Schuster ... hatten eben erst ihre Sitzkissen zurecht gerückt - da stand es schon 1:0.
Ist doch sowieso ne LAMPE!
- hobbesblau
- Kickers-Fan
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- Registriert: Dienstag 19. August 2003, 17:23
- Wohnort: 70736 Fellbach
- Die Macht im Schwabenland
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- Wohnort: Köngen
3:2 - Kickers müssen zum Schluss noch um den Erfolg zittern
Mesic trifft dreimal
Stuttgart - Unterm Fernsehturm sind die Stuttgarter Kickers eine Macht: Der Fußball-Regionalligist schlug die SF Siegen mit 3:2 (1:0) und verschaffte sich damit wieder etwas Luft im Kampf gegen den Abstieg. Alle drei Kickers-Tore erzielte Mirnes Mesic.
VON JÜRGEN FREY
Wenn die Stuttgarter Kickers ein Spiel im Waldaustadion haben, kann man getrost 100 Euro auf einen Sieg setzen. So war das in den letzten fünf Heimspielen, so war das am Freitagabend gegen die Sportfreunde aus Siegen. Vor 2980 Zuschauern, darunter auch Oberbürgermeister Wolfgang Schuster, gewannen die Blauen verdient mit 3:2 (1:0) - drei Zähler im Kampf gegen den Abstieg. "Dieser Erfolg war wichtig'', atmete Kickers-Trainer Robin Dutt auf. "20 Minuten Engagement reichen nicht. Der Sieg für Stuttgart geht in Ordnung'', sagte SF-Coach Michael Feichtenbeiner, der von 1. Juli 1999 bis zum 26. März 2000 Chef-Trainer auf der Waldau war.
Als Mesic nach 76 Minuten ausgewechselt wurde, spendeten ihm die Fans stehend Applaus. Der Stürmer hatte mit den Siegener Verteidigern Katz und Maus gespielt - der 26-Jährige war nicht zu fassen und bewies einmal mehr seinen exzellenten Torriecher. Dreimal hatte Mesic eiskalt zugeschlagen. Der erste Streich gelang ihm schon nach zwei Minuten, da waren noch gar nicht alle Fans im Stadion. Nach einer Flanke von Marvin Braun brauchte der Goalgetter aus fünf Metern nur noch den Fuß hinzuhalten.
Der zweite Streich folgte nach 56 Minuten - gegen den trockenen Schuss aus acht Metern hatte SF-Schlussmann Sven Eckhardt keine Chance. Und beim dritten Treffer nach 69 Minuten stand Mesic da, wo ein Vollblutstürmer stehen muss. Siegens Keeper konnte den Ball nach einem Schuss von Suad Rahmanovic nur abklatschen - Mesic schob zum 3:0 ein. "Diese Vollstreckerqualitäten machen ihn so wertvoll'', lobte Dutt.
Alles sah nach einem sicheren Sieg für die Blauen aus - doch irgendwie war die Auswechslung von Mesic nicht das richtige Zeichen. Plötzlich besannen sich die bis dahin schwachen Siegener und drehten auf. Dutt gab den Fehler zu: "Ich habe zu offensiv gewechselt, das nehme ich auf meine Kappe.'' Beim 1:3 (75.) durch Til Bettenstaedt blieben die Kickers-Fans noch ruhig. Doch als Tobias Zott zwei Minuten vor dem Ende auf 2:3 verkürzte, wurde das Spiel noch zur Zitterpartie. Doch die Blauen und ihr Anhang konnten schließlich aufatmen.
Kickers: Köstel - Benda, Barth, Malchow, Milchraum - Braun (77. Eckhardt), Gumper, Akcaj (72. Zimmermann), Catizone - Mesic (76. Abou Shoura), Rahmanivic.
http://www.leonberger-kreiszeitung.de/sport/index.html
Mesic trifft dreimal
Stuttgart - Unterm Fernsehturm sind die Stuttgarter Kickers eine Macht: Der Fußball-Regionalligist schlug die SF Siegen mit 3:2 (1:0) und verschaffte sich damit wieder etwas Luft im Kampf gegen den Abstieg. Alle drei Kickers-Tore erzielte Mirnes Mesic.
VON JÜRGEN FREY
Wenn die Stuttgarter Kickers ein Spiel im Waldaustadion haben, kann man getrost 100 Euro auf einen Sieg setzen. So war das in den letzten fünf Heimspielen, so war das am Freitagabend gegen die Sportfreunde aus Siegen. Vor 2980 Zuschauern, darunter auch Oberbürgermeister Wolfgang Schuster, gewannen die Blauen verdient mit 3:2 (1:0) - drei Zähler im Kampf gegen den Abstieg. "Dieser Erfolg war wichtig'', atmete Kickers-Trainer Robin Dutt auf. "20 Minuten Engagement reichen nicht. Der Sieg für Stuttgart geht in Ordnung'', sagte SF-Coach Michael Feichtenbeiner, der von 1. Juli 1999 bis zum 26. März 2000 Chef-Trainer auf der Waldau war.
Als Mesic nach 76 Minuten ausgewechselt wurde, spendeten ihm die Fans stehend Applaus. Der Stürmer hatte mit den Siegener Verteidigern Katz und Maus gespielt - der 26-Jährige war nicht zu fassen und bewies einmal mehr seinen exzellenten Torriecher. Dreimal hatte Mesic eiskalt zugeschlagen. Der erste Streich gelang ihm schon nach zwei Minuten, da waren noch gar nicht alle Fans im Stadion. Nach einer Flanke von Marvin Braun brauchte der Goalgetter aus fünf Metern nur noch den Fuß hinzuhalten.
Der zweite Streich folgte nach 56 Minuten - gegen den trockenen Schuss aus acht Metern hatte SF-Schlussmann Sven Eckhardt keine Chance. Und beim dritten Treffer nach 69 Minuten stand Mesic da, wo ein Vollblutstürmer stehen muss. Siegens Keeper konnte den Ball nach einem Schuss von Suad Rahmanovic nur abklatschen - Mesic schob zum 3:0 ein. "Diese Vollstreckerqualitäten machen ihn so wertvoll'', lobte Dutt.
Alles sah nach einem sicheren Sieg für die Blauen aus - doch irgendwie war die Auswechslung von Mesic nicht das richtige Zeichen. Plötzlich besannen sich die bis dahin schwachen Siegener und drehten auf. Dutt gab den Fehler zu: "Ich habe zu offensiv gewechselt, das nehme ich auf meine Kappe.'' Beim 1:3 (75.) durch Til Bettenstaedt blieben die Kickers-Fans noch ruhig. Doch als Tobias Zott zwei Minuten vor dem Ende auf 2:3 verkürzte, wurde das Spiel noch zur Zitterpartie. Doch die Blauen und ihr Anhang konnten schließlich aufatmen.
Kickers: Köstel - Benda, Barth, Malchow, Milchraum - Braun (77. Eckhardt), Gumper, Akcaj (72. Zimmermann), Catizone - Mesic (76. Abou Shoura), Rahmanivic.
http://www.leonberger-kreiszeitung.de/sport/index.html
Spielbericht aus dem kicker:
Ein hochverdienter Sieg für die Kickers, die dennoch zittern mussten. Sie hätten bei konsequenter Chancenauswertung viel höher führen müssen, verloren nach dem glücklichen Tor Bettenstaedts die Orientierung und hatten in den letzten Minuten Glück, dass sie nicht den Ausgleich kassierten. Siegen zeigte nach dem 2:0 Auflösungserscheinungen, wirkte wie ein Absteiger.
Sigor Paesler
Quelle: http://www.kicker.de/content/spielplan/ ... bvc_atab=4
Ein hochverdienter Sieg für die Kickers, die dennoch zittern mussten. Sie hätten bei konsequenter Chancenauswertung viel höher führen müssen, verloren nach dem glücklichen Tor Bettenstaedts die Orientierung und hatten in den letzten Minuten Glück, dass sie nicht den Ausgleich kassierten. Siegen zeigte nach dem 2:0 Auflösungserscheinungen, wirkte wie ein Absteiger.
Sigor Paesler
Quelle: http://www.kicker.de/content/spielplan/ ... bvc_atab=4
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Mesic wird immer wertvoller
Der Kickers-Stürmer trifft nach seiner Vertragsverlängerung gleich dreimal
STUTTGART. Die Stuttgarter Kickers eilen in der Regionalliga von Sieg zu Sieg - zumindest im Waldaustadion. Am Freitag beim 3:2 gegen Siegen war ein Mann alleine für das Toreschießen verantwortlich: Mirnes Mesic (26).
Von Joachim Klumpp
Die Stuttgarter Kickers wollen eine neue Idee ins Leben rufen: die Tore-Aktion, bei der sich die Fans mit einem geringen Betrag - ein bis zehn Euro für jeden erzielten Treffer - beteiligen können. "Das ist eine für jedermann erschwingliche Summe", sagt der Präsident Hans Kullen.
Kommt ganz darauf an. Wenn die Kickers in der Regionalliga weiter so erfolgreich sind wie in den vergangenen Heimspielen, kann das ins Geld gehen. Unter Robin Dutt jedenfalls hat die Mannschaft im Waldaustadion in sechs Partien 17-mal getroffen - macht knapp drei Tore pro Spiel. So gesehen lag die Mannschaft am Freitag voll im Trend mit dem 3:2-Sieg gegen Siegen, für den an diesem Abend aber ein Mann ganz alleine gesorgt hatte: Mirnes Mesic.
Da trifft es sich gut, dass der Verein unter der Woche die Option wahrnahm, mit der sich der Vertrag um ein Jahr bis 2005 verlängert hatte - wer weiß, ob die Konkurrenz sonst nicht hellhörig geworden wäre. "Aber mit der Vertragsverlängerung hatte das nichts zu tun", sagt der 26-Jährige, "ich bin eben dreimal richtig gestanden". Sein Trainer Robin Dutt hofft jedenfalls, "dass er uns erhalten bleibt, denn wenn er so weitermacht, führt sein Weg nach oben - am liebsten wäre mir natürlich mit den Kickers."
Da hätte auch der Spieler nichts dagegen, der in dieser Saison auf Anhieb Stammspieler wurde. "Das war sicher nicht zu erwarten", sagt der Bosnier, der im vergangenen Sommer als Oberligatorjäger (20 Treffer) von der SpVgg Ludwigsburg gekommen war. Nach seinem Hattrick vom Freitag hat der Mann mit der Nummer "9" nun neun Saisontore auf seinem Konto. "Jetzt macht er noch vier oder fünf, dann passt das schon", sagt der Trainer Robin Dutt, der Mesic zwar nie eine Stammplatzgarantie gab, dem Stürmer, dem in den 90 Minuten kein Weg zu weit ist, aber stets den Rücken stärkte. Neben Torwart Köstel und Kapitän Malchow ist er der Einzige, der sämtliche 24 Partien von Beginn an mitgemacht hat. Nur seine Nebenleute wechselten regelmäßig wie die Gegner: Erst waren es Ivan Batista und Eric Obinna, dann Carsten Lakies, am Freitag Suad Rahmanovic, mit dem das Zusammenspiel bis zu Mesics Auswechselung wegen eines Pferdekusses fast perfekt aussah. Mesic diplomatisch: "Wichtig ist, dass wir gewinnen, und nicht, mit wem ich zusammen spiele."
Suad Rahmanovic sagt immerhin: "Ich hoffe, dass wir im Heimspiel gegen Feucht wieder eine Chance bekommen." Das könnte klappen. Denn Carsten Lakies dürfte gegen seinen Exklub nochmal ausfallen. Ansonsten gibt sich Dutt bei diesem Thema bedeckt: "Das entscheiden wir von Woche zu Woche."
In der Hinterhand hat der Trainer ja auch noch den Ägypter Mohamed Abou Shora, der gegen Siegen in der Schlussphase zu seinem ersten Kurzeinsatz in der ersten Mannschaft kam, und Gaetano Intemperante, der zurzeit ebenfalls vornehmlich in der Oberliga zum Zuge kommt. "Doch nächste Saison möchte ich in der Regionalliga voll angreifen", sagt Intemperante.
Schließlich sol künftig nicht nur Mirnes Mesic die Tore-Aktion der Kickers mit Leben (und Geld) füllen.
Quelle: Stuttgarter Zeitung vom 05. April 2004
Der Kickers-Stürmer trifft nach seiner Vertragsverlängerung gleich dreimal
STUTTGART. Die Stuttgarter Kickers eilen in der Regionalliga von Sieg zu Sieg - zumindest im Waldaustadion. Am Freitag beim 3:2 gegen Siegen war ein Mann alleine für das Toreschießen verantwortlich: Mirnes Mesic (26).
Von Joachim Klumpp
Die Stuttgarter Kickers wollen eine neue Idee ins Leben rufen: die Tore-Aktion, bei der sich die Fans mit einem geringen Betrag - ein bis zehn Euro für jeden erzielten Treffer - beteiligen können. "Das ist eine für jedermann erschwingliche Summe", sagt der Präsident Hans Kullen.
Kommt ganz darauf an. Wenn die Kickers in der Regionalliga weiter so erfolgreich sind wie in den vergangenen Heimspielen, kann das ins Geld gehen. Unter Robin Dutt jedenfalls hat die Mannschaft im Waldaustadion in sechs Partien 17-mal getroffen - macht knapp drei Tore pro Spiel. So gesehen lag die Mannschaft am Freitag voll im Trend mit dem 3:2-Sieg gegen Siegen, für den an diesem Abend aber ein Mann ganz alleine gesorgt hatte: Mirnes Mesic.
Da trifft es sich gut, dass der Verein unter der Woche die Option wahrnahm, mit der sich der Vertrag um ein Jahr bis 2005 verlängert hatte - wer weiß, ob die Konkurrenz sonst nicht hellhörig geworden wäre. "Aber mit der Vertragsverlängerung hatte das nichts zu tun", sagt der 26-Jährige, "ich bin eben dreimal richtig gestanden". Sein Trainer Robin Dutt hofft jedenfalls, "dass er uns erhalten bleibt, denn wenn er so weitermacht, führt sein Weg nach oben - am liebsten wäre mir natürlich mit den Kickers."
Da hätte auch der Spieler nichts dagegen, der in dieser Saison auf Anhieb Stammspieler wurde. "Das war sicher nicht zu erwarten", sagt der Bosnier, der im vergangenen Sommer als Oberligatorjäger (20 Treffer) von der SpVgg Ludwigsburg gekommen war. Nach seinem Hattrick vom Freitag hat der Mann mit der Nummer "9" nun neun Saisontore auf seinem Konto. "Jetzt macht er noch vier oder fünf, dann passt das schon", sagt der Trainer Robin Dutt, der Mesic zwar nie eine Stammplatzgarantie gab, dem Stürmer, dem in den 90 Minuten kein Weg zu weit ist, aber stets den Rücken stärkte. Neben Torwart Köstel und Kapitän Malchow ist er der Einzige, der sämtliche 24 Partien von Beginn an mitgemacht hat. Nur seine Nebenleute wechselten regelmäßig wie die Gegner: Erst waren es Ivan Batista und Eric Obinna, dann Carsten Lakies, am Freitag Suad Rahmanovic, mit dem das Zusammenspiel bis zu Mesics Auswechselung wegen eines Pferdekusses fast perfekt aussah. Mesic diplomatisch: "Wichtig ist, dass wir gewinnen, und nicht, mit wem ich zusammen spiele."
Suad Rahmanovic sagt immerhin: "Ich hoffe, dass wir im Heimspiel gegen Feucht wieder eine Chance bekommen." Das könnte klappen. Denn Carsten Lakies dürfte gegen seinen Exklub nochmal ausfallen. Ansonsten gibt sich Dutt bei diesem Thema bedeckt: "Das entscheiden wir von Woche zu Woche."
In der Hinterhand hat der Trainer ja auch noch den Ägypter Mohamed Abou Shora, der gegen Siegen in der Schlussphase zu seinem ersten Kurzeinsatz in der ersten Mannschaft kam, und Gaetano Intemperante, der zurzeit ebenfalls vornehmlich in der Oberliga zum Zuge kommt. "Doch nächste Saison möchte ich in der Regionalliga voll angreifen", sagt Intemperante.
Schließlich sol künftig nicht nur Mirnes Mesic die Tore-Aktion der Kickers mit Leben (und Geld) füllen.
Quelle: Stuttgarter Zeitung vom 05. April 2004
