Spielberichte Reutlingen Cannstatt III vs Kickers
- Matze
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Spielberichte Reutlingen Cannstatt III vs Kickers
In Stuttgart - Nur Kickers 
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Blue Chris
aus der Bild
Kickers-Regisseur Parmak brutal kaputt getreten
Riesen-Krach beim Derby
Von H. HEIMANN und W. GATTIKER
Die Superserie der Stuttgarter Kickers (7 Spiele ungeschlagen) riss bei der 1:3-Niederlage im Derby beim SSV Reutlingen.
Doch die Blauen verloren nicht nur drei Punkte im Kampf um die Qualifikation zur 3. Bundesliga, sondern mit Mustafa Parmak einen ihrer Besten.
Und deshalb gab es Riesen-Krach.
Parmak wurde von Reutlingens Robert Vujevic nach einer halben Stunde böse gefoult, musste mit Verdacht auf Bänderriss im linken Sprunggelenk und Muskelfaserriss in der Wade raus. Eine Kernspintomographie soll heute Klarheit bringen.
„Pure Absicht“, klagte Parmak an. Doch Vujevic wehrte sich: „Ich habe ihn nicht vorsätzlich gefoult und mich auch bei ihm entschuldigt.“
Kickers-Boss Dirk Eichelbaum tobte: „Es war von Anfang an Reutlingens Taktik, Parmak umzuhauen.“ Das ließ SSV-Trainer Peter Starzmann nicht auf sich sitzen: „Ich habe meinen Jungs noch nie gesagt, dass sie foulen sollen.“
Aber sie taten es. So zog sich Stuttgarts Ferhat Cerci nach einem Ellenbogen-Check von Thomas Scheuring kurz vor der Pause eine Platzwunde am Kopf zu.
Ein heißes Derby. Und beide Klubs haben jetzt noch fünf Spiele, um es in die 3. Liga zu schaffen.
Kickers-Regisseur Parmak brutal kaputt getreten
Riesen-Krach beim Derby
Von H. HEIMANN und W. GATTIKER
Die Superserie der Stuttgarter Kickers (7 Spiele ungeschlagen) riss bei der 1:3-Niederlage im Derby beim SSV Reutlingen.
Doch die Blauen verloren nicht nur drei Punkte im Kampf um die Qualifikation zur 3. Bundesliga, sondern mit Mustafa Parmak einen ihrer Besten.
Und deshalb gab es Riesen-Krach.
Parmak wurde von Reutlingens Robert Vujevic nach einer halben Stunde böse gefoult, musste mit Verdacht auf Bänderriss im linken Sprunggelenk und Muskelfaserriss in der Wade raus. Eine Kernspintomographie soll heute Klarheit bringen.
„Pure Absicht“, klagte Parmak an. Doch Vujevic wehrte sich: „Ich habe ihn nicht vorsätzlich gefoult und mich auch bei ihm entschuldigt.“
Kickers-Boss Dirk Eichelbaum tobte: „Es war von Anfang an Reutlingens Taktik, Parmak umzuhauen.“ Das ließ SSV-Trainer Peter Starzmann nicht auf sich sitzen: „Ich habe meinen Jungs noch nie gesagt, dass sie foulen sollen.“
Aber sie taten es. So zog sich Stuttgarts Ferhat Cerci nach einem Ellenbogen-Check von Thomas Scheuring kurz vor der Pause eine Platzwunde am Kopf zu.
Ein heißes Derby. Und beide Klubs haben jetzt noch fünf Spiele, um es in die 3. Liga zu schaffen.
- Martin
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Wie gesagt, wenn wir deshalb beim DFB nicht ein riesen Fass aufmachen, geben wir uns der Lächerlichkeit preis. Die Reutlinger lachen sich doch anders ins Fäustchen, wenn sie unsere Spieler kaputt treten und ungeschoren davon kommen und vom Kontrahenten ausser jammern nichts kommt. Unser Verein nimmt immer alles viel zu schnell hin, kein Wunder, dass unsere Strafen immer hoch ausfallen, wenn jeder weiss, dass sich bei uns niemand wehrt. Überall kriegt ein Spieler 4 Spiele Sperre, man legt Protest ein und schon sind es nur noch 2, aber bei uns heisst es gleich ok akzeptiert. So kann es nicht weitergehen. Die Treten uns im Abstiegskampf den Spielmacher kaputt und damit ist alles erledigt ??? Man sollte sich mal an anderen Vereinen ein Vorbild nehmen. Wenn bei Bayern jemand Ribéry so umtritt hat der Hoeneß 2 sekunden Später den anderen Trainer am schlawitchen, Kahn boxt den Foulspieler zusammen und van Bommeln zernichtet den Schiri und bei uns wehrt sich nur der Spieler selber der verletzt am Boden liegt. Des kanns doch net gewesen sein.
ESKALATIONSFORDERUNG !!!
ESKALATIONSFORDERUNG !!!
- Matze
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Regionalliga Süd, 29. Spieltag am 3. Mai 2008
SSV Reutlingen - Kickers 3:1 (1:1)
Nach sieben Spielen ohne Niederlage ist heute die Serie im Derby beim SSV Reutlingen gerissen. Vor der tollen Kulisse von 5500 Zuschauern – darunter sicherlich 1000 Fans der Blauen – zeigten die Kickers in der ersten Halbzeit eine gute Leistung und glichen durch den Treffer von Angelo Vaccaro zum zwischenzeitlichen 1:1 aus. Marco Tucci und Angelo Vaccaro trafen jeweils nur die Latte bzw. den Pfosten.
Doch im zweiten Durchgang fanden die Gastgeber durch ihre aggressive Spielweise immer besser ins Spiel und erzielten folgerichtig auch die Tore. Von den Kickers war nicht mehr viel zu sehen, zudem sah Marcus Mann die Ampelkarte (73.), Sokol Kacai seine fünfte Gelbe Karte und Mustafa Parmak musste bereits nach 34. Minuten nach einem üblen Foul vom Platz getragen werden.
Die Aufstellung:
Trainer Stefan Minkwitz brachte wie erwartet für den gesperrten Oliver Stierle Moritz Steinle, ansonsten spielte dieselbe Elf wie vergangene Woche beim tollen 5:1-Sieg über den VfR Aalen. Im Tor wie gewohnt David Yelldell, die Abwehr-Viererkette der Kickers bildeten Benedikt Deigendesch, Marcus Mann, Marcel Rapp und Moritz Steinle. Im Vierer-Mittelfeld Ferhat Cerci und Mustafa Parmak auf den Flügeln, Alexander Rosen und Bashiru Gambo wieder zentral. Vorne stürmten Angelo Vaccaro und Marco Tucci.
Zum Spielverlauf:
Bei bestem Fußballwetter begann die Partie aufgrund des großen Zuschauerandrangs fünf Minuten später. Die Kickers mit breiter Brust nach den erfolgreichen Spielen der letzten Wochen hatten gleich in den fünften Minuten den ersten Lattentreffer. Benedikt Deigendesch mit dem öffnenden Pass quer über das ganze Spielfeld hinter die Abwehrreihe der Reutlinger auf Ferhat Cerci, der den Pass volley in die Mitte auf Marco Tucci schlug. Der Kickers-Stürmer köpfte im Rückwärtslaufen ins lange Eck über den erst 17jährigen SSV-Schlussmann Kraus an die Latte.
Toller Auftakt für die Blauen, doch die Gastgeber gaben im direkten Gegenzug die Antwort. Nach einer Kerze im Strafraum von Moritz Steinle ließ auch David Yelldell den Ball wieder fallen, doch schließlich konnte der Abwehrspieler auf Kosten einer Ecke klären. Den ersten Eckball klärten die Degerlocher, doch wurde es nach dem zweiten Eckstoß wesentlich gefährlicher: Sauter bekam den Ball wieder vor die Füße und versuche David Yelldell aus spitzen Winkel zu überlupfen, doch streckte sich der Kickers-Keeper und lenkte den Ball über die Latte (7.).
In der Folgezeit zeigten die Kickers zwar ihre spielerische Überlegenheit, doch der SSV versuchte mit viel Einsatz, Laufbereitschaft und Aggressivität in den Zweikämpfen ins Spiel zu kommen.
Dann lief die 24. Minute, als Schiedsrichter Marc Seemann in einem normalen Zweikampf zwischen Marcus Mann und Bastian Bischoff gut 18 Meter zentral vor dem Tor auf Freistoß entschied. Robert Vujevic legte sich die Kugel zurecht und schoss Richtung Kickers-Mauer, in der sich leider ein paar Spieler wegdrehten und so der Ball durch die Mauer leicht abgefälscht ins rechte Ecke einschlug. Die völlig überraschende 1:0-Führung der Reutlinger (24.).
Nur 10 Minuten später stand der Torschütze wieder im Mittelpunkt, doch diesem Mal zeigte er sich von seiner schlechten Seite. Auf Höhe der Mittellinie sprang er Mittelfeldspieler Mustafa Parmak von hinten in die Beine und traf ihn am Sprunggelenk und an der Wade. Der Kickers-Spielmacher sprang nach dem Foul zwar nochmals auf und schubste den Reutlinger leicht an der Brust, der daraufhin natürlich theatralisch zum Boden fiel. Der nicht immer überzeugenden Schiedsrichter Marc Seemann verwarnte daraufhin beide Spieler, doch musste er Mustafa Parmak die Gelbe Karte auf der Trage zeigen. Für den Kickers-Spieler war das Spiel und ist vermutlich auch die Saison beendet. Nach der ersten Diagnose stellten sich eine Bänderverletzung im linken Sprunggelenk und ein Muskelfaserriss in der Wade heraus. Die genaue Diagnose wird am Montag die Kernspintomographie liefern, hoffen wir das Beste für den wichtigen Kickers-Spieler.
Stefan Minkwitz brachte nun Sascha Benda in die Partie und der erkämpfte sich gleich den Ball auf der rechten Seite. Rückpass auf Benedikt Deigendesch, dessen starke Flanke hinter die Abwehrreihe im Fünfmeterraum zunächst noch Marco Tucci am kurzen Pfosten verpasste, doch Angelo Vaccaro stand am 2. Pfosten und drückte das Leder aus kurzer Distanz über die Linie. Der schneller Ausgleich zum 1:1 in der 36. Minute.
Fünf Minuten später die nächste gute Möglichkeit: Ferhat Cerci passte auf seiner linken Außenbahn zurück auf Angelo Vaccaro, der mit rechts vom Strafraumeck ins lange Ecke schlenzte, doch wieder hatten die Kickers Pech. der Ball klatschte an den Pfosten (40.).
Kurz vor dem Pausenpfiff der nächste Schreck für die Kickers: Ferhat Cerci lag blutend mit einer Cut über dem Auge am Boden, als er einen Ellbogencheck abbekam. Danach war die intensive erste Halbzeit zu Ende.
Auch im zweiten Durchgang hatten die Blauen wieder die erste Chance, als nach einem Eckball Ferhat Cerci die Kugel wieder in den Fünfmeterraum schlug, doch leider an Freund und Feind vorbei (48.).
Danach lief nicht mehr viel zusammen bei den Kickers. Die Reutlinger fighteten um jeden Ball, nicht immer mit fairen Mitteln, aber so kauften sie den Degerlocher mehr und mehr den Schneid ab. SSV-Trainer Peter Starzmann trieb seinen Mannschaft an, die durch ihr frühes Pressing die Kickers nicht mehr ins Spiel kommen ließen. Als beide Trainer in der 67. Minute wechselten, folgten die entscheidenden sechs Minuten in der Partie. Reutlingens Mayer tauchte - nachdem der Angriff schnell nach vorne getragen wurde - nach dem Pass von Aybar frei vor David Yelldell auf, der aber gekonnt lange stehen blieb und schließlich mit seinem Körper abwehren konnte.
Doch diese Möglichkeit war wie ein Weckruf für die Gastgeber und die SSV-Fans: Nur eine Minute später konnte Scheuring auf der rechten Angriffsseite in Ruhe flanken, seine Hereingabe wurde länger und länger und senkte sich hinter David Yelldell herunter, wo Christian Haas zur Stelle war und zum 2:1 einköpfen konnte (79.). David Yelldell sah in der Szene zwar unglücklich aus, doch auch Benedikt Deigendesch war viel zu weit von dem SSV-Stürmer weg gestanden.
Die Reutlinger nun wie aufgedreht: der Schuss von Andreas Rill wurde von Marcel Rapp noch leicht abgefälscht und klatschte an die Latte (80.).
Dann die wahrscheinlich spielentscheidende Szene: Reutlingens Stürmer Christian Haas dribbelte auf Marcus Mann zu, der per Grätsche zu klären versuchte. Der SSV-Stürmer legte sich den Ball aber zur Seite und der bereits verwarnte Abwehrspieler der Blauen zog zurück und drehte sich noch weg. Christian Haas suchte aber das Foulspiel und Schiedsrichter Marc Seemann fiel darauf ein. Der Unparteiische zeigte dem Kickers-Abwehrspieler die Ampelkarte (74.), der SSV-Stürmer stand jubelnd daneben.
Die Kickers spielten fortan hinten mit einer Dreierkette weiter und versuchten meist mit langen Bällen auf den erneuten Ausgleich zu drängen. Doch so boten sich für die Gastgeber immer wieder Konterchancen, die sie auch gefährlich und schnell übers Mittelfeld nach vorne trugen. Ein Schlenzer von Schmiedel (80.) und ein Kopfballaufsetzer von Mayer (83.) vereitelte zweimal David Yelldell im Kickers-Tor und hielt so seine Mannschaft zunächst noch im Spiel.
Doch in der 86. Minute war auch er machtlos: Schmiedel passte schön durch die Gasse auf Mayer, der sich die Chance dieses Mal nicht nehmen ließ und ins rechte Ecke zum 3:1 vollstreckte.
Kurz vor Schluss hatte Angelo Vaccaro nach einer Flanke von Moritz Steinle am langen Pfosten noch die Möglichkeit zum Anschlusstreffer, doch sein Kopfball ging knapp am Pfosten vorbei (89.).
Doch das war es schließlich. Nach der guten ersten Halbzeit kamen die Kickers im zweiten Durchgang mit der harten und aggressiven Spielweise der Reutlinger nicht mehr zurecht. Die Mannschaft von Peter Starzmann überholte mit dem Derbysieg die Kickers damit wieder in der Regionalliga-Tabelle.
Die Trainerstimmen:
Stefan Minkwitz: „Ich denke der SSV Reutlingen hat das Derby verdient gewonnen, auch wenn es in der ersten Halbzeit noch nicht so ausgesehen hat. Wir waren spielerisch überlegen, haben uns aber in der zweiten Halbzeit von der aggressiven Spielweise der Reutlinger den Schneid abkaufen lassen. Ich muss wohl sagen, dass Reutlingen heute aufgrund der aggressiveren Zweikämpfe gewonnen hat. Aber es hat mich auch gestört, dass sie nicht immer mit fairen Mittel gekämpft haben. Teilweise versteckte Fouls und Ellbogen gehören aber wohl in solch ein wichtiges Derby. Die Niederlage heute darf uns aber nicht umhauen, bereits am Dienstag können wir es gegen München wieder gut machen.“
Peter Starzmann: "Ja, ich denke ich brauche nicht mehr viel hinzufügen. Die Kickers waren uns spielerisch in der ersten Halbzeit überlegen, und wir wollten im zweiten Durchgang einfach noch aggressiver und auf Sieg spielen. Trotz des 1:0 wurden wir nicht sicherer, aber dann brauchst du eben auch ein Erfolgserlebnis um wieder ins Spiel zu kommen. Den wichtigen Führungstreffer hat der zuletzt viel gescholtene Christian Haas gemacht und allen wieder gezeigt, wie wichtig er für unsere Mannschaft ist. Es war heute ein erster wichtiger Schritt."
Die Spielstatistik:
SSV Reutlingen: Kraus - Aybar, Scheuring, Sauter (77. Schmiedel), Kocholl - Maroh, Rill, Otto, Vujevic (67. Grimminger) - Bischoff (67. P. Mayer), C. Haas - Trainer: Peter Starzmann
Kickers: David Yelldell - Benedikt Deigendesch (81. Recep Yildiz), Marcus Mann, Marcel Rapp, Moritz Steinle - Alexander Rosen, Bashiru Gambo, Mustafa Parmak (34. Sascha Benda), Ferhat Cerci - Marco Tucci (66. Sokol Kacani), Angelo Vaccaro - Trainer: Stefan Minkwitz
Zuschauer:
5.500 Fans im Kreuzeiche-Stadion
Torfolge:
1:0 Vujevic (24.)
1:1 Vaccaro (36.)
2:1 C. Haas (73.)
3:1 P. Mayer (86.)
Schiedsrichter:
Seemann (Essen)
Verwarnungen:
Gelb Karte: Vujevic, Rill, Bischoff - Parmak, Gambo, Kacani
Gelb-Rote Karte: Mann (77., wiederholtes Foulspiel)
www.stuttgarter-kickers.de
SSV Reutlingen - Kickers 3:1 (1:1)
Nach sieben Spielen ohne Niederlage ist heute die Serie im Derby beim SSV Reutlingen gerissen. Vor der tollen Kulisse von 5500 Zuschauern – darunter sicherlich 1000 Fans der Blauen – zeigten die Kickers in der ersten Halbzeit eine gute Leistung und glichen durch den Treffer von Angelo Vaccaro zum zwischenzeitlichen 1:1 aus. Marco Tucci und Angelo Vaccaro trafen jeweils nur die Latte bzw. den Pfosten.
Doch im zweiten Durchgang fanden die Gastgeber durch ihre aggressive Spielweise immer besser ins Spiel und erzielten folgerichtig auch die Tore. Von den Kickers war nicht mehr viel zu sehen, zudem sah Marcus Mann die Ampelkarte (73.), Sokol Kacai seine fünfte Gelbe Karte und Mustafa Parmak musste bereits nach 34. Minuten nach einem üblen Foul vom Platz getragen werden.
Die Aufstellung:
Trainer Stefan Minkwitz brachte wie erwartet für den gesperrten Oliver Stierle Moritz Steinle, ansonsten spielte dieselbe Elf wie vergangene Woche beim tollen 5:1-Sieg über den VfR Aalen. Im Tor wie gewohnt David Yelldell, die Abwehr-Viererkette der Kickers bildeten Benedikt Deigendesch, Marcus Mann, Marcel Rapp und Moritz Steinle. Im Vierer-Mittelfeld Ferhat Cerci und Mustafa Parmak auf den Flügeln, Alexander Rosen und Bashiru Gambo wieder zentral. Vorne stürmten Angelo Vaccaro und Marco Tucci.
Zum Spielverlauf:
Bei bestem Fußballwetter begann die Partie aufgrund des großen Zuschauerandrangs fünf Minuten später. Die Kickers mit breiter Brust nach den erfolgreichen Spielen der letzten Wochen hatten gleich in den fünften Minuten den ersten Lattentreffer. Benedikt Deigendesch mit dem öffnenden Pass quer über das ganze Spielfeld hinter die Abwehrreihe der Reutlinger auf Ferhat Cerci, der den Pass volley in die Mitte auf Marco Tucci schlug. Der Kickers-Stürmer köpfte im Rückwärtslaufen ins lange Eck über den erst 17jährigen SSV-Schlussmann Kraus an die Latte.
Toller Auftakt für die Blauen, doch die Gastgeber gaben im direkten Gegenzug die Antwort. Nach einer Kerze im Strafraum von Moritz Steinle ließ auch David Yelldell den Ball wieder fallen, doch schließlich konnte der Abwehrspieler auf Kosten einer Ecke klären. Den ersten Eckball klärten die Degerlocher, doch wurde es nach dem zweiten Eckstoß wesentlich gefährlicher: Sauter bekam den Ball wieder vor die Füße und versuche David Yelldell aus spitzen Winkel zu überlupfen, doch streckte sich der Kickers-Keeper und lenkte den Ball über die Latte (7.).
In der Folgezeit zeigten die Kickers zwar ihre spielerische Überlegenheit, doch der SSV versuchte mit viel Einsatz, Laufbereitschaft und Aggressivität in den Zweikämpfen ins Spiel zu kommen.
Dann lief die 24. Minute, als Schiedsrichter Marc Seemann in einem normalen Zweikampf zwischen Marcus Mann und Bastian Bischoff gut 18 Meter zentral vor dem Tor auf Freistoß entschied. Robert Vujevic legte sich die Kugel zurecht und schoss Richtung Kickers-Mauer, in der sich leider ein paar Spieler wegdrehten und so der Ball durch die Mauer leicht abgefälscht ins rechte Ecke einschlug. Die völlig überraschende 1:0-Führung der Reutlinger (24.).
Nur 10 Minuten später stand der Torschütze wieder im Mittelpunkt, doch diesem Mal zeigte er sich von seiner schlechten Seite. Auf Höhe der Mittellinie sprang er Mittelfeldspieler Mustafa Parmak von hinten in die Beine und traf ihn am Sprunggelenk und an der Wade. Der Kickers-Spielmacher sprang nach dem Foul zwar nochmals auf und schubste den Reutlinger leicht an der Brust, der daraufhin natürlich theatralisch zum Boden fiel. Der nicht immer überzeugenden Schiedsrichter Marc Seemann verwarnte daraufhin beide Spieler, doch musste er Mustafa Parmak die Gelbe Karte auf der Trage zeigen. Für den Kickers-Spieler war das Spiel und ist vermutlich auch die Saison beendet. Nach der ersten Diagnose stellten sich eine Bänderverletzung im linken Sprunggelenk und ein Muskelfaserriss in der Wade heraus. Die genaue Diagnose wird am Montag die Kernspintomographie liefern, hoffen wir das Beste für den wichtigen Kickers-Spieler.
Stefan Minkwitz brachte nun Sascha Benda in die Partie und der erkämpfte sich gleich den Ball auf der rechten Seite. Rückpass auf Benedikt Deigendesch, dessen starke Flanke hinter die Abwehrreihe im Fünfmeterraum zunächst noch Marco Tucci am kurzen Pfosten verpasste, doch Angelo Vaccaro stand am 2. Pfosten und drückte das Leder aus kurzer Distanz über die Linie. Der schneller Ausgleich zum 1:1 in der 36. Minute.
Fünf Minuten später die nächste gute Möglichkeit: Ferhat Cerci passte auf seiner linken Außenbahn zurück auf Angelo Vaccaro, der mit rechts vom Strafraumeck ins lange Ecke schlenzte, doch wieder hatten die Kickers Pech. der Ball klatschte an den Pfosten (40.).
Kurz vor dem Pausenpfiff der nächste Schreck für die Kickers: Ferhat Cerci lag blutend mit einer Cut über dem Auge am Boden, als er einen Ellbogencheck abbekam. Danach war die intensive erste Halbzeit zu Ende.
Auch im zweiten Durchgang hatten die Blauen wieder die erste Chance, als nach einem Eckball Ferhat Cerci die Kugel wieder in den Fünfmeterraum schlug, doch leider an Freund und Feind vorbei (48.).
Danach lief nicht mehr viel zusammen bei den Kickers. Die Reutlinger fighteten um jeden Ball, nicht immer mit fairen Mitteln, aber so kauften sie den Degerlocher mehr und mehr den Schneid ab. SSV-Trainer Peter Starzmann trieb seinen Mannschaft an, die durch ihr frühes Pressing die Kickers nicht mehr ins Spiel kommen ließen. Als beide Trainer in der 67. Minute wechselten, folgten die entscheidenden sechs Minuten in der Partie. Reutlingens Mayer tauchte - nachdem der Angriff schnell nach vorne getragen wurde - nach dem Pass von Aybar frei vor David Yelldell auf, der aber gekonnt lange stehen blieb und schließlich mit seinem Körper abwehren konnte.
Doch diese Möglichkeit war wie ein Weckruf für die Gastgeber und die SSV-Fans: Nur eine Minute später konnte Scheuring auf der rechten Angriffsseite in Ruhe flanken, seine Hereingabe wurde länger und länger und senkte sich hinter David Yelldell herunter, wo Christian Haas zur Stelle war und zum 2:1 einköpfen konnte (79.). David Yelldell sah in der Szene zwar unglücklich aus, doch auch Benedikt Deigendesch war viel zu weit von dem SSV-Stürmer weg gestanden.
Die Reutlinger nun wie aufgedreht: der Schuss von Andreas Rill wurde von Marcel Rapp noch leicht abgefälscht und klatschte an die Latte (80.).
Dann die wahrscheinlich spielentscheidende Szene: Reutlingens Stürmer Christian Haas dribbelte auf Marcus Mann zu, der per Grätsche zu klären versuchte. Der SSV-Stürmer legte sich den Ball aber zur Seite und der bereits verwarnte Abwehrspieler der Blauen zog zurück und drehte sich noch weg. Christian Haas suchte aber das Foulspiel und Schiedsrichter Marc Seemann fiel darauf ein. Der Unparteiische zeigte dem Kickers-Abwehrspieler die Ampelkarte (74.), der SSV-Stürmer stand jubelnd daneben.
Die Kickers spielten fortan hinten mit einer Dreierkette weiter und versuchten meist mit langen Bällen auf den erneuten Ausgleich zu drängen. Doch so boten sich für die Gastgeber immer wieder Konterchancen, die sie auch gefährlich und schnell übers Mittelfeld nach vorne trugen. Ein Schlenzer von Schmiedel (80.) und ein Kopfballaufsetzer von Mayer (83.) vereitelte zweimal David Yelldell im Kickers-Tor und hielt so seine Mannschaft zunächst noch im Spiel.
Doch in der 86. Minute war auch er machtlos: Schmiedel passte schön durch die Gasse auf Mayer, der sich die Chance dieses Mal nicht nehmen ließ und ins rechte Ecke zum 3:1 vollstreckte.
Kurz vor Schluss hatte Angelo Vaccaro nach einer Flanke von Moritz Steinle am langen Pfosten noch die Möglichkeit zum Anschlusstreffer, doch sein Kopfball ging knapp am Pfosten vorbei (89.).
Doch das war es schließlich. Nach der guten ersten Halbzeit kamen die Kickers im zweiten Durchgang mit der harten und aggressiven Spielweise der Reutlinger nicht mehr zurecht. Die Mannschaft von Peter Starzmann überholte mit dem Derbysieg die Kickers damit wieder in der Regionalliga-Tabelle.
Die Trainerstimmen:
Stefan Minkwitz: „Ich denke der SSV Reutlingen hat das Derby verdient gewonnen, auch wenn es in der ersten Halbzeit noch nicht so ausgesehen hat. Wir waren spielerisch überlegen, haben uns aber in der zweiten Halbzeit von der aggressiven Spielweise der Reutlinger den Schneid abkaufen lassen. Ich muss wohl sagen, dass Reutlingen heute aufgrund der aggressiveren Zweikämpfe gewonnen hat. Aber es hat mich auch gestört, dass sie nicht immer mit fairen Mittel gekämpft haben. Teilweise versteckte Fouls und Ellbogen gehören aber wohl in solch ein wichtiges Derby. Die Niederlage heute darf uns aber nicht umhauen, bereits am Dienstag können wir es gegen München wieder gut machen.“
Peter Starzmann: "Ja, ich denke ich brauche nicht mehr viel hinzufügen. Die Kickers waren uns spielerisch in der ersten Halbzeit überlegen, und wir wollten im zweiten Durchgang einfach noch aggressiver und auf Sieg spielen. Trotz des 1:0 wurden wir nicht sicherer, aber dann brauchst du eben auch ein Erfolgserlebnis um wieder ins Spiel zu kommen. Den wichtigen Führungstreffer hat der zuletzt viel gescholtene Christian Haas gemacht und allen wieder gezeigt, wie wichtig er für unsere Mannschaft ist. Es war heute ein erster wichtiger Schritt."
Die Spielstatistik:
SSV Reutlingen: Kraus - Aybar, Scheuring, Sauter (77. Schmiedel), Kocholl - Maroh, Rill, Otto, Vujevic (67. Grimminger) - Bischoff (67. P. Mayer), C. Haas - Trainer: Peter Starzmann
Kickers: David Yelldell - Benedikt Deigendesch (81. Recep Yildiz), Marcus Mann, Marcel Rapp, Moritz Steinle - Alexander Rosen, Bashiru Gambo, Mustafa Parmak (34. Sascha Benda), Ferhat Cerci - Marco Tucci (66. Sokol Kacani), Angelo Vaccaro - Trainer: Stefan Minkwitz
Zuschauer:
5.500 Fans im Kreuzeiche-Stadion
Torfolge:
1:0 Vujevic (24.)
1:1 Vaccaro (36.)
2:1 C. Haas (73.)
3:1 P. Mayer (86.)
Schiedsrichter:
Seemann (Essen)
Verwarnungen:
Gelb Karte: Vujevic, Rill, Bischoff - Parmak, Gambo, Kacani
Gelb-Rote Karte: Mann (77., wiederholtes Foulspiel)
www.stuttgarter-kickers.de
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Mr. Karacho
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unglaublich...der Ellbogenschlag von Zigeuner Bischoff an Cerci habe ich gar nicht mitbekommen....!!! was ist mit videobeweis danach? mind. 4 Spiele Sperre....darunter darf der und genauso die scheiss Lampe Vujevic nicht wegkommen...!!!! Jedes Vergehen wird in der 1. und 2. Buli bei solcher einer Tat verfolgt und geahndet.....die scheiss RT sollen bluten!!!
Vorstand wie siehts aus????
Vorstand wie siehts aus????
ORLANDO + OMAR OHOOOOOOOOOOOOOOOOOO!!!!
Mr. Karacho hat geschrieben:unglaublich...der Ellbogenschlag von Zigeuner Bischoff an Cerci habe ich gar nicht mitbekommen....!!! was ist mit videobeweis danach? mind. 4 Spiele Sperre....darunter darf der und genauso die scheiss Lampe Vujevic nicht wegkommen...!!!! Jedes Vergehen wird in der 1. und 2. Buli bei solcher einer Tat verfolgt und geahndet.....die scheiss RT sollen bluten!!!
Vorstand wie siehts aus????
Vujevic hat für das Foul an Parmak Gelb gesehen, das ist eine Tatsachenentscheidung und deshalb kann diese Szene nachträglich nicht per Videobeweis geahndet werden.
Das wäre in der 1.Liga genau das selbe.
Statt um Hoffenheim solltest du dich mehr um die Regeln kümmern, dann wüsstest du das auch. :wink:
-
Mr. Karacho
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jawoll Erbsenzähler Buddy....!!!! aber nach der wohl gefallenen Aussage von Vujevic dazu war die Grätsche vorsätzliche Körperverletzung und den restlichen linken Gangarten der RT muss dies anders Betrachtet und geahndet werden siehe § 9.1 Absatz 3 DFB Gesetzbuch!!!!Buddy hat geschrieben:Mr. Karacho hat geschrieben:unglaublich...der Ellbogenschlag von Zigeuner Bischoff an Cerci habe ich gar nicht mitbekommen....!!! was ist mit videobeweis danach? mind. 4 Spiele Sperre....darunter darf der und genauso die scheiss Lampe Vujevic nicht wegkommen...!!!! Jedes Vergehen wird in der 1. und 2. Buli bei solcher einer Tat verfolgt und geahndet.....die scheiss RT sollen bluten!!!
Vorstand wie siehts aus????
Vujevic hat für das Foul an Parmak Gelb gesehen, das ist eine Tatsachenentscheidung und deshalb kann diese Szene nachträglich nicht per Videobeweis geahndet werden.
Das wäre in der 1.Liga genau das selbe.
Statt um Hoffenheim solltest du dich mehr um die Regeln kümmern, dann wüsstest du das auch. :wink:
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Fernsehturm
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vermutlich ist reutlingen mehr bestraft wenn bischoff spielen darf.Mr. Karacho hat geschrieben:unglaublich...der Ellbogenschlag von Zigeuner Bischoff an Cerci habe ich gar nicht mitbekommen....!!! was ist mit videobeweis danach? mind. 4 Spiele Sperre....darunter darf der und genauso die scheiss Lampe Vujevic nicht wegkommen...!!!! Jedes Vergehen wird in der 1. und 2. Buli bei solcher einer Tat verfolgt und geahndet.....die scheiss RT sollen bluten!!!
Vorstand wie siehts aus????
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Fernsehturm
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Mal ein paar Zitate aus dern STN von heute. Zum mehr abtippen habe ich keine Lust.
Die Überschrift lautet
"So eine Schlacht habe ich noch nie erlebt."
Mann: "Das war heute ein Schiedsrichter, der alles hört, aber nichts sieht. Er hat vom Anpfiff weg nur darauf gewartet, uns eine reinzudrücken."
Rosen: "So eine Schlacht habe ich noch nie erlebt. Man hat zwei unserer Spieler kaputtgetreten."
Starzmann: "Das ist kein Waisenknabensport. Wenn wir nicht aggressiv spielen, haben wir keine Chance."
Die Überschrift lautet
"So eine Schlacht habe ich noch nie erlebt."
Mann: "Das war heute ein Schiedsrichter, der alles hört, aber nichts sieht. Er hat vom Anpfiff weg nur darauf gewartet, uns eine reinzudrücken."
Rosen: "So eine Schlacht habe ich noch nie erlebt. Man hat zwei unserer Spieler kaputtgetreten."
Starzmann: "Das ist kein Waisenknabensport. Wenn wir nicht aggressiv spielen, haben wir keine Chance."
Fernsehturm hat geschrieben:bei der esslinger zeitung kann man einen online lesen.
Und zwar hier. http://www.ez-online.de/lokal/lokalspor ... 614499.cfm
- Heiko K.
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Ich hab den Starzmann mal erlebt als seine Truppe auswärts aufm Dorf gekickt hat und hatte das "Vergnügen" seine Äußerungen während des Spiels von direkt neben der Bank zu verfolgen. Neben lauthalsen Beleidigungen von Spielern (unterste Schublade) für die er sich mehrfach eine Tracht Prügel verdient gehabt hätte waren auch noch Zwischenrufe wie "Hau die Drecksau um" eher von der harmlosen Sorte.Buddy hat geschrieben:
Starzmann: "Das ist kein Waisenknabensport. Wenn wir nicht aggressiv spielen, haben wir keine Chance."
Der Typ ist so ziemlich das Letzte was auf Deutschlands Trainerbänken zu finden ist.
Historische Kickers-Bücher zum Download: http://www.kickers-stuttgart.de - Mittlerweile 15.649 originalgetreue Seiten verfügbar.
Vielen Dank !!!Buddy hat geschrieben:Fernsehturm hat geschrieben:bei der esslinger zeitung kann man einen online lesen.
Und zwar hier. http://www.ez-online.de/lokal/lokalspor ... 614499.cfm
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nordlicht
"So eine Schlacht habe ich noch nie erlebt"
Kickers kritisieren Schiedsrichter und überharte Reutlinger - Zu wenig Gegenwehr beim 1:3 im Derby
Stuttgart - Das Ende ihrer Erfolgsserie in der Fußball-Regionalliga hatten die Stuttgarter Kickers schnell abgehakt. Nicht aber das Zustandekommen der 1:3-Niederlage beim SSV Reutlingen. "Man hat zwei unserer Spieler kaputtgetreten", schimpfte Mittelfeldspieler Alexander Rosen.
VON JÜRGEN FREY
Marcus Mann lief wie ein Tiger im Käfig auf und ab. Nach seiner Gelb-Roten Karte verfolgte der Kickers-Innenverteidiger die Schlussphase zwischen Spielfeldrand und Tribüneneingang. Immer wieder schüttelte er den Kopf. "Am besten ich sage gar nichts", brummte er. Dann sprudelte es aus dem sonst so stillen 24-Jährigen doch heraus: "Das war heute ein Schiedsrichter, der alles hört, aber nichts sieht. Er hat vom Anpfiff weg nur darauf gewartet, uns eine reinzudrücken." Vor allem eine Szene erhitzte die Gemüter: In der 33. Minute leistete sich Robert Vujevic ein brutales Foul an Mustafa Parmak, doch der Reutlinger sah dafür nur die Gelbe Karte. Genauso wie der Kickers-Mittelfeldmann, der Übeltäter Vujevic nach der unfairen Attacke umgeschubst hatte. Danach musste Parmak auf der Trage vom Platz befördert werden. Erste Diagnose vor der Kernspintomografie am heutigen Montag: Bänderriss im Sprunggelenk und Muskelfaserriss in der Wade. Dirk Eichelbaum konnte das alles nicht fassen: "Nach fünf Minuten hat man gesehen, dass Parmak heute nicht zu Fuß vom Feld gehen wird", ärgerte sich der Kickers-Präsident - und fühlte sich an ein Spiel des VfB beim FC Bayern erinnert: "Da hat es 70 Minuten gedauert, bis Alexander Hleb vom Platz getreten wurde."
Es ging heiß her in Reutlingen. Nach einem Ellbogenschlag von Bastian Bischoff zog sich Ferhat Cerci eine Platzwunde am Kopf zu, konnte aber weiterspielen. Kickers-Mittelfeldroutinier Alexander Rosen kam hinterher zu der Erkenntnis: "So eine Schlacht habe ich noch nie erlebt. Man hat zwei unserer Spieler kaputtgetreten." SSV-Trainer Peter Starzmann konterte: "Das ist kein Waisenknabensport. Wenn wir nicht aggressiv spielen, haben wir keine Chance."
Es geht um die Qualifikation zur dritten Liga. Es geht um die nackte Existenz. Und der Wille, das Derby zu gewinnen, war bei den Reutlingern größer. Die Blauen ließen den entscheidenden Tick Gegenwehr vermissen. Dabei hatten sie nach sieben Spielen hintereinander ohne Niederlage selbstbewusst angefangen. Das Team von Trainer Stefan Minkwitz präsentierte sich in der ersten Halbzeit als die spielerisch klar bessere Mannschaft mit der reiferen Spielanlage. Danach ließ es sich den Schneid abkaufen.
"Das wirft uns nicht um, abgerechnet wird am 31. Mai", hakte Minkwitz den Rückschlag schnell ab. Viel Zeit, die Wunden zu lecken, bleibt auch nicht. Am morgigen Dienstag (19 Uhr) steht das Heimspiel gegen den TSV 1860 München II auf dem Programm. Die gesperrten Mann und Sokol Kacani (fünfte Gelbe Karte) werden fehlen. Und Parmak. Er wird dieses Derby von allen Blauen am längsten unangenehm in Erinnerung behalten.
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1:3 - Kickers verlieren "eine Schlacht"
Die Stuttgarter hadern nach dem Regionalligaderby mit der Spielweise der Reutlinger - und der Verletzung Parmaks
REUTLINGEN. Die Stuttgarter Kickers haben im Kampf um Platz zehn in der Regionalliga einen Rückschlag erlitten. "Vielleicht war der Sieg gegen Aalen vor einer Woche doch zu deutlich ausgefallen", sagte der Präsident Dirk Eichelbaum nach dem 1:3 in Reutlingen.
Von Joachim Klumpp
Einige der Kickers-Verantwortlichen zog es am Samstag noch zum Boxen in die Schleyerhalle. Als ob sie am Nachmittag im Regionalligaderby beim SSV Reutlingen nicht schon genug Kampf gesehen hätten. Wobei die Stuttgarter beim 1:3 nicht nur einen sportlichen Tiefschlag verkraften mussten, sondern auch noch die Ausfälle von Sokol Kacani (fünfte Gelbe Karte), Marcus Mann (Gelb-Rot) sowie - am gravierendsten - die Verletzung des zuletzt überragenden Mustafa Parmak (siehe auch oben). Der Mittelfeldspieler konnte selbst nach dem Spiel nur humpeln. Eine Kernspintomografie soll heute die genaue Diagnose bringen, wobei ein vorzeitiges Ende der Saison droht. Ganz so schlimm sieht"s bei Ferhat Cerci nicht aus, aber dass der sich kurz vor der Pause eine Platzwunde über dem Auge einhandelte, veranlasste seinen weit gereisten Mitspieler Alexander Rosen zur Aussage: "In der ersten Halbzeit war das eine Schlacht, da hat es der Schiedsrichter versäumt, eine klare Linie reinzubringen."
Dafür brachte Robert Vujevic einen Freistoß im Netz der Kickers unter (24.), in dieser Phase nicht einmal unverdient, denn der SSV war besser ins Spiel gekommen, auch wenn Marco Tucci in der elften Minute mit einem Kopfball die Latte getroffen hatte. Zum Ausgleich durch Angelo Vaccaro leistete Tucci die Vorarbeit - und zur Pause sah alles so aus, als könnten die Kickers dank ihrer spielerischen Überlegenheit die Serie von sieben Spielen ohne Niederlage fortsetzen. "Doch in der zweiten Hälfte haben wir uns die Niederlage selbst zuzuschreiben", sagte der Präsident Dirk Eichelbaum. Soll heißen: da fehlten der letzte Biss, die nötige Zweikampfstärke - und auch die klaren Chancen. Reutlingens A-Jugend-Torwart Kevin Kraus jedenfalls hatte kaum Gelegenheit, sich auszuzeichnen.
"Die größere Willenskraft war ausschlaggebend", sagte Hans Kullen, der frühere Kickers-Präsident und jetzt sportlicher Leiter beim SSV, treffend. Dabei hatte der Kickers-Trainer Stefan Minkwitz nach dem souveränen 5:1-Sieg zuvor gegen den Aufstiegsanwärter VfR Aalen noch betont, mit dem nötigen Engagement und Ernst an die Aufgabe zu gehen. "Aber vielleicht war der Sieg doch zu deutlich ausgefallen", meinte sein Chef Eichelbaum zerknirscht. Soll heißen: einige waren sich wohl zu sicher. "Die Spieler müssen kapieren, dass es immer nur mit 100 Prozent geht", betonte der Präsident.
Einige (Cerci etwa) haben sich vor den 5500 Zuschauern den Schneid abkaufen lassen, selbst der Torwart David Yelldell ließ sich etwas anstecken und sah beim zweiten Treffer nicht gut aus. Was aber nicht damit zusammenhängt, dass er zum Saisonende wechseln wird. An dem Fakt hat sich nichts geändert, allerdings wurde die zum 30. April auslaufende Option jetzt nochmals verlängert. Sein Berater Uli Ferber sagt: "Wir wollen, dass er sich ganz auf die Qualifikation zur dritten Liga konzentrieren kann."
Die wird sich wohl bis zum letzten Spieltag hinziehen, nachdem die Kickers aufgrund der Ergebnisse der Konkurrenz wieder unter den zehnten Platz gerutscht sind. "Es hilft jetzt kein großes Jammern", sagte der Manager Joachim Cast, der lieber dem nächsten Auftritt entgegensieht - schon morgen Abend im Gazi-Stadion gegen 1860 München II. "Das Gute daran ist ja, dass wir die Niederlage schnell korrigieren können."
Dass dabei gleich drei Spieler fehlen werden, macht die Sache nicht einfacher. Doch auch der Trainer Minkwitz sagt: "Das darf uns nicht umwerfen. Und wenn wir gewinnen, sieht die Welt schon wieder anders aus." In den Worten der Boxersprache: es muss ein einstimmiger Punktsieg her.
Stuttgarter Kickers: Yelldell - Deigendesch (81. Yildiz), Mann, Rapp, Steinle - Parmak (34. Benda), Rosen, Gambo, Cerci - Tucci (66. Kacani), Vaccaro.
Schiedsrichter: Seemann (Essen).
Tore: 1:0 Vujevic (24.), 1:1 Vaccaro (36.), 2:1 Haas (73.), 3:1 Mayer (86.).
Gelb-Rote Karte: Mann (77.).
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Kickers kritisieren Schiedsrichter und überharte Reutlinger - Zu wenig Gegenwehr beim 1:3 im Derby
Stuttgart - Das Ende ihrer Erfolgsserie in der Fußball-Regionalliga hatten die Stuttgarter Kickers schnell abgehakt. Nicht aber das Zustandekommen der 1:3-Niederlage beim SSV Reutlingen. "Man hat zwei unserer Spieler kaputtgetreten", schimpfte Mittelfeldspieler Alexander Rosen.
VON JÜRGEN FREY
Marcus Mann lief wie ein Tiger im Käfig auf und ab. Nach seiner Gelb-Roten Karte verfolgte der Kickers-Innenverteidiger die Schlussphase zwischen Spielfeldrand und Tribüneneingang. Immer wieder schüttelte er den Kopf. "Am besten ich sage gar nichts", brummte er. Dann sprudelte es aus dem sonst so stillen 24-Jährigen doch heraus: "Das war heute ein Schiedsrichter, der alles hört, aber nichts sieht. Er hat vom Anpfiff weg nur darauf gewartet, uns eine reinzudrücken." Vor allem eine Szene erhitzte die Gemüter: In der 33. Minute leistete sich Robert Vujevic ein brutales Foul an Mustafa Parmak, doch der Reutlinger sah dafür nur die Gelbe Karte. Genauso wie der Kickers-Mittelfeldmann, der Übeltäter Vujevic nach der unfairen Attacke umgeschubst hatte. Danach musste Parmak auf der Trage vom Platz befördert werden. Erste Diagnose vor der Kernspintomografie am heutigen Montag: Bänderriss im Sprunggelenk und Muskelfaserriss in der Wade. Dirk Eichelbaum konnte das alles nicht fassen: "Nach fünf Minuten hat man gesehen, dass Parmak heute nicht zu Fuß vom Feld gehen wird", ärgerte sich der Kickers-Präsident - und fühlte sich an ein Spiel des VfB beim FC Bayern erinnert: "Da hat es 70 Minuten gedauert, bis Alexander Hleb vom Platz getreten wurde."
Es ging heiß her in Reutlingen. Nach einem Ellbogenschlag von Bastian Bischoff zog sich Ferhat Cerci eine Platzwunde am Kopf zu, konnte aber weiterspielen. Kickers-Mittelfeldroutinier Alexander Rosen kam hinterher zu der Erkenntnis: "So eine Schlacht habe ich noch nie erlebt. Man hat zwei unserer Spieler kaputtgetreten." SSV-Trainer Peter Starzmann konterte: "Das ist kein Waisenknabensport. Wenn wir nicht aggressiv spielen, haben wir keine Chance."
Es geht um die Qualifikation zur dritten Liga. Es geht um die nackte Existenz. Und der Wille, das Derby zu gewinnen, war bei den Reutlingern größer. Die Blauen ließen den entscheidenden Tick Gegenwehr vermissen. Dabei hatten sie nach sieben Spielen hintereinander ohne Niederlage selbstbewusst angefangen. Das Team von Trainer Stefan Minkwitz präsentierte sich in der ersten Halbzeit als die spielerisch klar bessere Mannschaft mit der reiferen Spielanlage. Danach ließ es sich den Schneid abkaufen.
"Das wirft uns nicht um, abgerechnet wird am 31. Mai", hakte Minkwitz den Rückschlag schnell ab. Viel Zeit, die Wunden zu lecken, bleibt auch nicht. Am morgigen Dienstag (19 Uhr) steht das Heimspiel gegen den TSV 1860 München II auf dem Programm. Die gesperrten Mann und Sokol Kacani (fünfte Gelbe Karte) werden fehlen. Und Parmak. Er wird dieses Derby von allen Blauen am längsten unangenehm in Erinnerung behalten.
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1:3 - Kickers verlieren "eine Schlacht"
Die Stuttgarter hadern nach dem Regionalligaderby mit der Spielweise der Reutlinger - und der Verletzung Parmaks
REUTLINGEN. Die Stuttgarter Kickers haben im Kampf um Platz zehn in der Regionalliga einen Rückschlag erlitten. "Vielleicht war der Sieg gegen Aalen vor einer Woche doch zu deutlich ausgefallen", sagte der Präsident Dirk Eichelbaum nach dem 1:3 in Reutlingen.
Von Joachim Klumpp
Einige der Kickers-Verantwortlichen zog es am Samstag noch zum Boxen in die Schleyerhalle. Als ob sie am Nachmittag im Regionalligaderby beim SSV Reutlingen nicht schon genug Kampf gesehen hätten. Wobei die Stuttgarter beim 1:3 nicht nur einen sportlichen Tiefschlag verkraften mussten, sondern auch noch die Ausfälle von Sokol Kacani (fünfte Gelbe Karte), Marcus Mann (Gelb-Rot) sowie - am gravierendsten - die Verletzung des zuletzt überragenden Mustafa Parmak (siehe auch oben). Der Mittelfeldspieler konnte selbst nach dem Spiel nur humpeln. Eine Kernspintomografie soll heute die genaue Diagnose bringen, wobei ein vorzeitiges Ende der Saison droht. Ganz so schlimm sieht"s bei Ferhat Cerci nicht aus, aber dass der sich kurz vor der Pause eine Platzwunde über dem Auge einhandelte, veranlasste seinen weit gereisten Mitspieler Alexander Rosen zur Aussage: "In der ersten Halbzeit war das eine Schlacht, da hat es der Schiedsrichter versäumt, eine klare Linie reinzubringen."
Dafür brachte Robert Vujevic einen Freistoß im Netz der Kickers unter (24.), in dieser Phase nicht einmal unverdient, denn der SSV war besser ins Spiel gekommen, auch wenn Marco Tucci in der elften Minute mit einem Kopfball die Latte getroffen hatte. Zum Ausgleich durch Angelo Vaccaro leistete Tucci die Vorarbeit - und zur Pause sah alles so aus, als könnten die Kickers dank ihrer spielerischen Überlegenheit die Serie von sieben Spielen ohne Niederlage fortsetzen. "Doch in der zweiten Hälfte haben wir uns die Niederlage selbst zuzuschreiben", sagte der Präsident Dirk Eichelbaum. Soll heißen: da fehlten der letzte Biss, die nötige Zweikampfstärke - und auch die klaren Chancen. Reutlingens A-Jugend-Torwart Kevin Kraus jedenfalls hatte kaum Gelegenheit, sich auszuzeichnen.
"Die größere Willenskraft war ausschlaggebend", sagte Hans Kullen, der frühere Kickers-Präsident und jetzt sportlicher Leiter beim SSV, treffend. Dabei hatte der Kickers-Trainer Stefan Minkwitz nach dem souveränen 5:1-Sieg zuvor gegen den Aufstiegsanwärter VfR Aalen noch betont, mit dem nötigen Engagement und Ernst an die Aufgabe zu gehen. "Aber vielleicht war der Sieg doch zu deutlich ausgefallen", meinte sein Chef Eichelbaum zerknirscht. Soll heißen: einige waren sich wohl zu sicher. "Die Spieler müssen kapieren, dass es immer nur mit 100 Prozent geht", betonte der Präsident.
Einige (Cerci etwa) haben sich vor den 5500 Zuschauern den Schneid abkaufen lassen, selbst der Torwart David Yelldell ließ sich etwas anstecken und sah beim zweiten Treffer nicht gut aus. Was aber nicht damit zusammenhängt, dass er zum Saisonende wechseln wird. An dem Fakt hat sich nichts geändert, allerdings wurde die zum 30. April auslaufende Option jetzt nochmals verlängert. Sein Berater Uli Ferber sagt: "Wir wollen, dass er sich ganz auf die Qualifikation zur dritten Liga konzentrieren kann."
Die wird sich wohl bis zum letzten Spieltag hinziehen, nachdem die Kickers aufgrund der Ergebnisse der Konkurrenz wieder unter den zehnten Platz gerutscht sind. "Es hilft jetzt kein großes Jammern", sagte der Manager Joachim Cast, der lieber dem nächsten Auftritt entgegensieht - schon morgen Abend im Gazi-Stadion gegen 1860 München II. "Das Gute daran ist ja, dass wir die Niederlage schnell korrigieren können."
Dass dabei gleich drei Spieler fehlen werden, macht die Sache nicht einfacher. Doch auch der Trainer Minkwitz sagt: "Das darf uns nicht umwerfen. Und wenn wir gewinnen, sieht die Welt schon wieder anders aus." In den Worten der Boxersprache: es muss ein einstimmiger Punktsieg her.
Stuttgarter Kickers: Yelldell - Deigendesch (81. Yildiz), Mann, Rapp, Steinle - Parmak (34. Benda), Rosen, Gambo, Cerci - Tucci (66. Kacani), Vaccaro.
Schiedsrichter: Seemann (Essen).
Tore: 1:0 Vujevic (24.), 1:1 Vaccaro (36.), 2:1 Haas (73.), 3:1 Mayer (86.).
Gelb-Rote Karte: Mann (77.).
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nordlicht
Hart oder unfair?
Starzmann wehrt sich gegen Kritik
REUTLINGEN (ump). Das Spiel ist relativ schnell abgehakt gewesen - doch eine Szene erregte noch lange die Gemüter: die 32. Minute, als der Kickers-Spieler Mustafa Parmak erst in einen Zweikampf gegen zwei Reutlinger geht und dann zu Boden. Wenig später wird er mit der Bahre vom Platz getragen: Verdacht auf Bänderriss im Sprunggelenk und Muskelfaserriss in der Wade. Die Kickers-Verantwortlichen vermuten eine linke Tour. "Es war doch nach fünf Minuten klar, dass Parmak nicht zu Fuß vom Platz gehen wird", sagte der Präsident Dirk Eichelbaum später. Ein Foul mit Ansage also? Der Gegenspieler Robert Vujevic habe Parmak gegenüber sogar zweimal gedroht: "Ich trete dich zusammen." Der Kickers-Trainer Stefan Minkwitz jedenfalls kritisierte die "nicht ganz legalen Mittel" des Gegners.
Der wehrte sich. "Ich werde nie einen Spieler anweisen, absichtlich zu foulen oder zu verletzen", betonte der SSV-Trainer Peter Starzmann. Und zur etwas rustikalen Spielweise Bastian Bischoffs, der vor der Saison von Degerloch an die Kreuzeiche wechselte, sagte er: "Er schont sich genauso wenig wie den Gegner." Und überhaupt: Parmak müsse froh sein, nicht noch die Rote Karte gesehen zu haben, nachdem er sich im ersten Frust zu einem Revancheakt gegen Vujevic hinreißen ließ. Der Reutlinger entschuldigte sich später in der Kabine für das Foul, sah zudem die Gelbe Karte, seine fünfte - und fehlt morgen in Elversberg. Für die Kickers ist dies nur ein schwacher Trost.
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Starzmann wehrt sich gegen Kritik
REUTLINGEN (ump). Das Spiel ist relativ schnell abgehakt gewesen - doch eine Szene erregte noch lange die Gemüter: die 32. Minute, als der Kickers-Spieler Mustafa Parmak erst in einen Zweikampf gegen zwei Reutlinger geht und dann zu Boden. Wenig später wird er mit der Bahre vom Platz getragen: Verdacht auf Bänderriss im Sprunggelenk und Muskelfaserriss in der Wade. Die Kickers-Verantwortlichen vermuten eine linke Tour. "Es war doch nach fünf Minuten klar, dass Parmak nicht zu Fuß vom Platz gehen wird", sagte der Präsident Dirk Eichelbaum später. Ein Foul mit Ansage also? Der Gegenspieler Robert Vujevic habe Parmak gegenüber sogar zweimal gedroht: "Ich trete dich zusammen." Der Kickers-Trainer Stefan Minkwitz jedenfalls kritisierte die "nicht ganz legalen Mittel" des Gegners.
Der wehrte sich. "Ich werde nie einen Spieler anweisen, absichtlich zu foulen oder zu verletzen", betonte der SSV-Trainer Peter Starzmann. Und zur etwas rustikalen Spielweise Bastian Bischoffs, der vor der Saison von Degerloch an die Kreuzeiche wechselte, sagte er: "Er schont sich genauso wenig wie den Gegner." Und überhaupt: Parmak müsse froh sein, nicht noch die Rote Karte gesehen zu haben, nachdem er sich im ersten Frust zu einem Revancheakt gegen Vujevic hinreißen ließ. Der Reutlinger entschuldigte sich später in der Kabine für das Foul, sah zudem die Gelbe Karte, seine fünfte - und fehlt morgen in Elversberg. Für die Kickers ist dies nur ein schwacher Trost.
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Blue Fritz
- Kickers-Fan
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- Registriert: Dienstag 19. August 2003, 23:06
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Wenn es eine Gerechtigkeit gibt sollte es unbedingt so kommen!Matze hat geschrieben:Danke Nordlicht für die Texte...Starzmann erscheint mir nach seinen Aussagen ne ziemliche Ratte zu sein, da ist mir Minkwitz noch allemal lieber..bleibt zu hoffen, dass die Reutlinger in der Endabrechnung für mangelndes Können und überzogene Härte abgestraft werden
Einmal Blauer - immer Blauer
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nordlicht
Kickers richten Blick nach vorn
Blaue haken Reutlingen-Spiel ab - Parmak fällt mindestens drei Wochen aus
Stuttgart - Wer hinfällt, muss auch wieder aufstehen: Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers hat die 1:3-Niederlage gegen Reutlingen abgehakt, am heutigen Dienstag (19 Uhr) soll im Gazistadion ein Sieg über den TSV 1860 München II folgen.
VON JÜRGEN KEMMNER
Um 15 Uhr begann die Kernspintomografie bei Mustafa Parmak - drei Stunden später stellte Teamarzt Christian Mauch die Diagnose: Außenbandriss im rechten Sprunggelenk, Muskelfaserriss in der linken Wade, der Mittelfeldmann fällt etwa drei Wochen aus. Der Reutlinger Robert Vujevic hatte Parmak am Samstag übel gefoult und für großen Zorn im Lager der Blauen gesorgt.
Stefan Minkwitz hat die Vorfälle vom Kreuzeichestadion abgehakt. "Was soll ich mich noch damit beschäftigen? Die Vergangenheit kann man nicht ändern", sagt der Kickers-Trainer, "aber die Zukunft kann man gestalten." Die Zukunft soll heißen: Liga drei mit den Kickers. Und dafür wäre ein Sieg über 1860 II sehr hilfreich. Zunächst hat Minkwitz seine Schützlinge mental wieder aufgerichtet und ihnen dabei auch gepredigt, dass sie nicht mehr nach hinten schauen, sondern ihre Aufmerksamkeit nach vorn richten sollen. Die Kur des Vergessens hat anscheinend angeschlagen, die Köpfe der Profis sind wieder frei. "Wir sind geistig topfit", sagt der 39-Jährige, "wir sind auch sonst sehr gut drauf und wollen gegen 1860 an die guten Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen."
Jedoch muss er neben Parmak auch Marcus Mann (gesperrt) in der Innenverteidigung ersetzen. Marco Wildersinn könnte ins Abwehrzentrum rücken. Oder der wiedergenesene Jens Härter. Nachdem die Siegesserie von sieben Partien ohne Niederlage gerissen ist, müssen die Blauen eine neue starten. Am besten eine, die zunächst einmal fünf Spiele bis Saisonende andauert. Dann wäre die Drittliga-Qualifikation wohl erreicht - und Minkwitz könnte sich entspannt sogar den Blick in die Vergangenheit erlauben.
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Blaue haken Reutlingen-Spiel ab - Parmak fällt mindestens drei Wochen aus
Stuttgart - Wer hinfällt, muss auch wieder aufstehen: Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers hat die 1:3-Niederlage gegen Reutlingen abgehakt, am heutigen Dienstag (19 Uhr) soll im Gazistadion ein Sieg über den TSV 1860 München II folgen.
VON JÜRGEN KEMMNER
Um 15 Uhr begann die Kernspintomografie bei Mustafa Parmak - drei Stunden später stellte Teamarzt Christian Mauch die Diagnose: Außenbandriss im rechten Sprunggelenk, Muskelfaserriss in der linken Wade, der Mittelfeldmann fällt etwa drei Wochen aus. Der Reutlinger Robert Vujevic hatte Parmak am Samstag übel gefoult und für großen Zorn im Lager der Blauen gesorgt.
Stefan Minkwitz hat die Vorfälle vom Kreuzeichestadion abgehakt. "Was soll ich mich noch damit beschäftigen? Die Vergangenheit kann man nicht ändern", sagt der Kickers-Trainer, "aber die Zukunft kann man gestalten." Die Zukunft soll heißen: Liga drei mit den Kickers. Und dafür wäre ein Sieg über 1860 II sehr hilfreich. Zunächst hat Minkwitz seine Schützlinge mental wieder aufgerichtet und ihnen dabei auch gepredigt, dass sie nicht mehr nach hinten schauen, sondern ihre Aufmerksamkeit nach vorn richten sollen. Die Kur des Vergessens hat anscheinend angeschlagen, die Köpfe der Profis sind wieder frei. "Wir sind geistig topfit", sagt der 39-Jährige, "wir sind auch sonst sehr gut drauf und wollen gegen 1860 an die guten Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen."
Jedoch muss er neben Parmak auch Marcus Mann (gesperrt) in der Innenverteidigung ersetzen. Marco Wildersinn könnte ins Abwehrzentrum rücken. Oder der wiedergenesene Jens Härter. Nachdem die Siegesserie von sieben Partien ohne Niederlage gerissen ist, müssen die Blauen eine neue starten. Am besten eine, die zunächst einmal fünf Spiele bis Saisonende andauert. Dann wäre die Drittliga-Qualifikation wohl erreicht - und Minkwitz könnte sich entspannt sogar den Blick in die Vergangenheit erlauben.
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Mr. Karacho
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- Registriert: Mittwoch 30. August 2006, 17:37
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was für abhaken Herr Cast????
die Aktionen der RT und dem Schiedsrichter gehen mal gar nicht!!! das MUSS bestraft werden....warum lassen wir alles mit uns machen??? immer diese Weichei Aktionen und das Wegrennen vor irgendwelchen Konfrontationen...es muss was passieren....ansonsten eben von den Fans und dann kommt wieder der Vorwand von Niveaulosigkeit, Aggresivität etc.!!! und die Kickers erhalten die Strafe....wenn es am Sa in RT anders gelaufen wäre (z.B. Spielabbruch wegen Platzstürmen o.ä.), wie mit großer sicherheit in anderen Stadien, die nach solchen brutalen und linken Aktionen gegen UNSERE Spieler nicht zu sehen, erst dann würde wieder groß darüber im negativen Sinne geredet werden wobei dies in meinen Augen Normalität wäre...ich schaue doch nicht solch einer Linken und Geplanten Durchführung zu nur weil angeblich meine Hände gebunden sind ....das kann ich nicht verstehen!!!! das kotzt mich tierisch an...!!!!
die Aktionen der RT und dem Schiedsrichter gehen mal gar nicht!!! das MUSS bestraft werden....warum lassen wir alles mit uns machen??? immer diese Weichei Aktionen und das Wegrennen vor irgendwelchen Konfrontationen...es muss was passieren....ansonsten eben von den Fans und dann kommt wieder der Vorwand von Niveaulosigkeit, Aggresivität etc.!!! und die Kickers erhalten die Strafe....wenn es am Sa in RT anders gelaufen wäre (z.B. Spielabbruch wegen Platzstürmen o.ä.), wie mit großer sicherheit in anderen Stadien, die nach solchen brutalen und linken Aktionen gegen UNSERE Spieler nicht zu sehen, erst dann würde wieder groß darüber im negativen Sinne geredet werden wobei dies in meinen Augen Normalität wäre...ich schaue doch nicht solch einer Linken und Geplanten Durchführung zu nur weil angeblich meine Hände gebunden sind ....das kann ich nicht verstehen!!!! das kotzt mich tierisch an...!!!!
ORLANDO + OMAR OHOOOOOOOOOOOOOOOOOO!!!!
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Mr. Karacho hat geschrieben:was für abhaken Herr Cast????
die Aktionen der RT und dem Schiedsrichter gehen mal gar nicht!!! das MUSS bestraft werden....warum lassen wir alles mit uns machen??? immer diese Weichei Aktionen und das Wegrennen vor irgendwelchen Konfrontationen...es muss was passieren....ansonsten eben von den Fans und dann kommt wieder der Vorwand von Niveaulosigkeit, Aggresivität etc.!!! und die Kickers erhalten die Strafe....wenn es am Sa in RT anders gelaufen wäre (z.B. Spielabbruch wegen Platzstürmen o.ä.), wie mit großer sicherheit in anderen Stadien, die nach solchen brutalen und linken Aktionen gegen UNSERE Spieler nicht zu sehen, erst dann würde wieder groß darüber im negativen Sinne geredet werden wobei dies in meinen Augen Normalität wäre...ich schaue doch nicht solch einer Linken und Geplanten Durchführung zu nur weil angeblich meine Hände gebunden sind ....das kann ich nicht verstehen!!!! das kotzt mich tierisch an...!!!!
halt am besten mal den ball flach!
klar ist die verletzung von parmak ne linke tour und man müsste tätigwerden, wenn man stichhaltige beweise für einen vorsätzlichen spiessrutenlauf von mustafa parmak hätte...
diese hat man aber wohl nicht und anhand der fernsehbilder kann man über das foul hinaus nicht erkennen, ob dieses einfach nur ein hartes foul aus dem spielgeschehen heraus war oder ob mehr dahinter gesteckt hat!
dehalb ball flach halten und heute abend grund zum feiern haben!
:D
abschliessend noch eine frage an die regel-experten:
könnten dfb/dfl anhand der fernsehbilder und in anbetracht dessen, dass vujevic im spiel schon gelb sah, im nachhinein stärker bestrafen und eine spielsperre an vujevic verhängen (der nächstes spiel glaube ich sowieso schon gelb gesperrt ist?)
oder gilt die gelbe als tatsachenentscheidung, die im nachhinein nicht stärker sanktioniert werden darf?
dürfte der verein denn die initiative ergreifen und das bei dfb/dfl ansprechen oder hat sowas nur aussicht auf erfolg, wenn dfb/dfl von alleine tätig werden?
Wir hamma heuer mal so eine Weltreise g'macht. Aber ich sag's Ihnen gleich wia's is: da fahrma nimmer hin.
(Gerhard Polt)
(Gerhard Polt)
Ich fahr auch nicht mehr nach Reutlingen weil ich mir unter Gastfreundschaft -gelinde gesagt- etwas anderes vorstelle.Mr. Karacho hat geschrieben:was für abhaken Herr Cast????
die Aktionen der RT und dem Schiedsrichter gehen mal gar nicht!!! das MUSS bestraft werden....warum lassen wir alles mit uns machen??? immer diese Weichei Aktionen und das Wegrennen vor irgendwelchen Konfrontationen...es muss was passieren....ansonsten eben von den Fans und dann kommt wieder der Vorwand von Niveaulosigkeit, Aggresivität etc.!!! und die Kickers erhalten die Strafe....wenn es am Sa in RT anders gelaufen wäre (z.B. Spielabbruch wegen Platzstürmen o.ä.), wie mit großer sicherheit in anderen Stadien, die nach solchen brutalen und linken Aktionen gegen UNSERE Spieler nicht zu sehen, erst dann würde wieder groß darüber im negativen Sinne geredet werden wobei dies in meinen Augen Normalität wäre...ich schaue doch nicht solch einer Linken und Geplanten Durchführung zu nur weil angeblich meine Hände gebunden sind ....das kann ich nicht verstehen!!!! das kotzt mich tierisch an...!!!!
Aber die als Kloppertruppe zu bezeichnen ist daneben! Die haben im Rahmen dessen, was diese Oberpfeife zugelassen hat, gehandelt und alles bis zum Limit getan und gegeben und ausgeteilt, die hatten das Messer im Stutzen (so wie ich mir unser Team wünsch). Und das hatten Sie unserer Truppe voraus. Könnte man auch mit unbedingtem Siegeswillen umschreiben. So what?
Und von wegen unfair. Das war das einzige mal, dass ich dies in dieser Saison sah. Die Reutlinger haben nach einem Ball, den wir wegen ner Verletzung in's Seitenaus geschlagen haben, diesen direkt an uns zurückgeworfen ohne dabei einen Einwurf zu provozieren. Und wer den Starzmann ein klein wenig kennt weiß, dass der nie und nimmer so ne faule Sau wär.
Also Sportskameraden..., mit nem bisschen Abstand bleibt's Fußball und die Anderen wollten mehr und waren damit erfolgreich.
Und jetzt die Schlappen an und hoch nach Degerloch!
Heute werden in einem STN Artikel Diplomphysiker Torsten und Schnurrbart-Richie erwähnt.
Joe Bauer berichtet nämlich wie es in Reutlingen war.
Und in seinem Blog bei den STN erwähnt er das Kickers Spiel auch.
http://blog.stuttgarter-nachrichten.de/ ... /05/quark/
Joe Bauer berichtet nämlich wie es in Reutlingen war.
Und in seinem Blog bei den STN erwähnt er das Kickers Spiel auch.
http://blog.stuttgarter-nachrichten.de/ ... /05/quark/
- Matze
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Da sieht man mal, was man für gewöhnlich am Newscenter von www.kickersnews.de hat!Buddy hat geschrieben:Heute werden in einem STN Artikel Diplomphysiker Torsten und Schnurrbart-Richie erwähnt.
Joe Bauer berichtet nämlich wie es in Reutlingen war.
Und in seinem Blog bei den STN erwähnt er das Kickers Spiel auch.
http://blog.stuttgarter-nachrichten.de/ ... /05/quark/
Wo steht es denn in der Printversion?
Habs trotz mehrmaligem Durchblättern auf die Schnelle nicht gefunden!
Oder noch besser...falls es jemand Online stellen könnte!
In Stuttgart - Nur Kickers 
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Mr. Karacho
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was für ball flach halten....!!!!toebinho hat geschrieben:Mr. Karacho hat geschrieben:was für abhaken Herr Cast????
die Aktionen der RT und dem Schiedsrichter gehen mal gar nicht!!! das MUSS bestraft werden....warum lassen wir alles mit uns machen??? immer diese Weichei Aktionen und das Wegrennen vor irgendwelchen Konfrontationen...es muss was passieren....ansonsten eben von den Fans und dann kommt wieder der Vorwand von Niveaulosigkeit, Aggresivität etc.!!! und die Kickers erhalten die Strafe....wenn es am Sa in RT anders gelaufen wäre (z.B. Spielabbruch wegen Platzstürmen o.ä.), wie mit großer sicherheit in anderen Stadien, die nach solchen brutalen und linken Aktionen gegen UNSERE Spieler nicht zu sehen, erst dann würde wieder groß darüber im negativen Sinne geredet werden wobei dies in meinen Augen Normalität wäre...ich schaue doch nicht solch einer Linken und Geplanten Durchführung zu nur weil angeblich meine Hände gebunden sind ....das kann ich nicht verstehen!!!! das kotzt mich tierisch an...!!!!
halt am besten mal den ball flach!
klar ist die verletzung von parmak ne linke tour und man müsste tätigwerden, wenn man stichhaltige beweise für einen vorsätzlichen spiessrutenlauf von mustafa parmak hätte...
diese hat man aber wohl nicht und anhand der fernsehbilder kann man über das foul hinaus nicht erkennen, ob dieses einfach nur ein hartes foul aus dem spielgeschehen heraus war oder ob mehr dahinter gesteckt hat!
dehalb ball flach halten und heute abend grund zum feiern haben!
:D
abschliessend noch eine frage an die regel-experten:
könnten dfb/dfl anhand der fernsehbilder und in anbetracht dessen, dass vujevic im spiel schon gelb sah, im nachhinein stärker bestrafen und eine spielsperre an vujevic verhängen (der nächstes spiel glaube ich sowieso schon gelb gesperrt ist?)
oder gilt die gelbe als tatsachenentscheidung, die im nachhinein nicht stärker sanktioniert werden darf?
dürfte der verein denn die initiative ergreifen und das bei dfb/dfl ansprechen oder hat sowas nur aussicht auf erfolg, wenn dfb/dfl von alleine tätig werden?
es geht nicht nur um die Parmak Aktion....
- ellbogenschlag gegen cerci
- grobes Absichtsfoul an Parmak
- gesamte Schiedsrichterleistung
- Zitate der Kickers Spieler und des Vorstands
- schämenhaftes freuen nach der schwalbe plus gelb/rot an mann
. usw.....
das hatte einfach nichts mehr mit Fußball zu tun....wenn wir uns diesem unterirdischen Niveau angepasst hätten wäre es dermaßen eskaliert....und
das ist einfach so so was kann und darf man nicht unter den Tisch kehren....bei einem Lallbecherwurf den größten Skandal daraus machen....für mich waren o.g. Aktionen der RT und dem Hoyzer definitv viel krasser und sollen ohne gnade bestraft werden....hier geht es nicht nur ums Prinzip das sind klar aufgezeigte Tatsachen...!!!!
ORLANDO + OMAR OHOOOOOOOOOOOOOOOOOO!!!!
Matze hat geschrieben:Wo steht es denn in der Printversion?
Habs trotz mehrmaligem Durchblättern auf die Schnelle nicht gefunden!
Oder noch besser...falls es jemand Online stellen könnte!
Den Blog-Artikel kann über den Link ja jeder lesen.
Und der andere Artikel in der Printversion steht auf Seite 18.
Zuletzt geändert von Buddy am Mittwoch 7. Mai 2008, 15:54, insgesamt 1-mal geändert.
- EliteSued
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Joe Bauer in der Stadt:
Das Vergnügen
Eine größere Stadt - etwas größer als Reutlingen sollte sie vielleicht sein - ist heutzutage ein großer Vergnügungspark, Müll und Schmuddel inklusive. In Stuttgart zum Beispiel konnte man am Samstag ins Daimlerstadion zum Fußball, auf den Wasen zum Kirmesboxen und danach in die Schleyerhalle zum Boxen.
(... Viel übers Boxen - unwichtig)
Sport ist nicht alles im Leben. Am Nachmittag saß ich neben dem angehenden Diplomphysiker Torsten, 25, in einem Bus voller Fußballfans. Es gäbe gute Gründe, in einem Fanbus von London nach Liverpool zu fahren. Wir aber, ich meine Schnurrbart-Riechie und die anderen, fuhren von Degerloch nach Reutlingen zum Spiel der Kickers. Torsten sagte, er besuche auch oft die Spiele in Ditzingen, fünfte Liga. Beim Fußball, sagt er, schreit er hinaus, was ihm sonst zu viel wird. Die Klasse des Spiels spielt keine Rolle. Torsten saß in sich gekehrt in seinem Sitz. Einmal sagte er: Ich bin in Stuttgart geboren, hier werde ich auch sterben.
Bis heute suche ich vergeblich nach Erklärungen, warum sich ein Mann an seinem freien Tag in einen Bus nach Reutlingen setzt. Auf dem Fußballplatz an der Kreuzkirche stand ich soweit weg vom Geschehen, dass ich hinterher nicht wusste, ob es in Reutlingen oder in Ditzingen war, wo sie es nicht hinkriegen, ein paar Eintrittskarten zu verkaufen, ohne eine Menschenschlange von Reutlingen bis nach Stuttgart auszulösen. Diese Gedächtnislücke kommt nicht vom Bier. Das Bier an der Imbissbude war ruck, zuck alle.
Diese Erfahrungen hatte ich verdient, ich hätte den Stuttgarter Vergnügungspark nicht verlassen müssen. Am Morgen nach der Boxnacht lief ich eine Weile durch den Schlossgarten, vom Bahnhof Richtung Mineralbäder. Unterwegs umkurvte ich die Wasserspiele, das Wasser sprudelte erst seit ein paar Tagen, und ich dachte: Diese verdammte Stadt ist nicht zu verachten. Bleib einfach hier.
Das Vergnügen
Eine größere Stadt - etwas größer als Reutlingen sollte sie vielleicht sein - ist heutzutage ein großer Vergnügungspark, Müll und Schmuddel inklusive. In Stuttgart zum Beispiel konnte man am Samstag ins Daimlerstadion zum Fußball, auf den Wasen zum Kirmesboxen und danach in die Schleyerhalle zum Boxen.
(... Viel übers Boxen - unwichtig)
Sport ist nicht alles im Leben. Am Nachmittag saß ich neben dem angehenden Diplomphysiker Torsten, 25, in einem Bus voller Fußballfans. Es gäbe gute Gründe, in einem Fanbus von London nach Liverpool zu fahren. Wir aber, ich meine Schnurrbart-Riechie und die anderen, fuhren von Degerloch nach Reutlingen zum Spiel der Kickers. Torsten sagte, er besuche auch oft die Spiele in Ditzingen, fünfte Liga. Beim Fußball, sagt er, schreit er hinaus, was ihm sonst zu viel wird. Die Klasse des Spiels spielt keine Rolle. Torsten saß in sich gekehrt in seinem Sitz. Einmal sagte er: Ich bin in Stuttgart geboren, hier werde ich auch sterben.
Bis heute suche ich vergeblich nach Erklärungen, warum sich ein Mann an seinem freien Tag in einen Bus nach Reutlingen setzt. Auf dem Fußballplatz an der Kreuzkirche stand ich soweit weg vom Geschehen, dass ich hinterher nicht wusste, ob es in Reutlingen oder in Ditzingen war, wo sie es nicht hinkriegen, ein paar Eintrittskarten zu verkaufen, ohne eine Menschenschlange von Reutlingen bis nach Stuttgart auszulösen. Diese Gedächtnislücke kommt nicht vom Bier. Das Bier an der Imbissbude war ruck, zuck alle.
Diese Erfahrungen hatte ich verdient, ich hätte den Stuttgarter Vergnügungspark nicht verlassen müssen. Am Morgen nach der Boxnacht lief ich eine Weile durch den Schlossgarten, vom Bahnhof Richtung Mineralbäder. Unterwegs umkurvte ich die Wasserspiele, das Wasser sprudelte erst seit ein paar Tagen, und ich dachte: Diese verdammte Stadt ist nicht zu verachten. Bleib einfach hier.
kickers rauf - bahnhof runter
szene f - ffm
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