Abschied von ADM
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Blaufieber
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Abschied von ADM
Abschied nehmen heißt es von unserem Ehrenpräsidenten, Axel Dünnwald-Metzler, der nach schwerer Krankheit von uns gegangen ist.
Danke ADM!
Quelle: SWR+StZ.
Danke ADM!
Quelle: SWR+StZ.
Zuletzt geändert von Blaufieber am Mittwoch 7. April 2004, 17:21, insgesamt 1-mal geändert.
- GelsenKickers
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Dies ist ein Schock für alle!
Ich kann es selbst kaum fassen und finde keine passenden Worte.
ADM bleibt für immer in guter Erinnerung.
Ich kann es selbst kaum fassen und finde keine passenden Worte.
ADM bleibt für immer in guter Erinnerung.
Zuletzt geändert von GelsenKickers am Mittwoch 7. April 2004, 07:07, insgesamt 1-mal geändert.
- SAUNASARKAST
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Mein Beileid, allen Freunden, Bekannten und Angehörigen von ADM. Die Kickers-Familie hat einen schweren Verlust erlitten.
Hooked On Music - Das Rockmagazin im Internet: http://www.hooked-on-music.de
Myspace: http://www.myspace.com/svk4ever
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- Ralphonso
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vielen dank ADM
mögen die derzeitigen + zukünftigen verantwortlichen seinen namen und sein schaffen immer in ehren halten!
mögen die derzeitigen + zukünftigen verantwortlichen seinen namen und sein schaffen immer in ehren halten!
Zuletzt geändert von Ralphonso am Mittwoch 7. April 2004, 10:38, insgesamt 1-mal geändert.
- Felix B.
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Ich bin total geschockt, gerade steh ich auf und bin auf'm Weg ins Bad, da ruft mein Vater schon rauf ich sollte schnell runterkommen und im Videotext schauen.
Die Kickers verlieren mit ADM der Mann der sie Jahrzente lang geprägt hat, der sie oft genug vor dem Ruin gerettet hat. Alles was die Kickers in den letzten Jahren erreicht haben, haben wir im Endeffekt ADM zu verdanken.
DANKE, lieber ADM. Danke für alles was du für uns getan hast!
Keiner der auch im Ansatz etwas für die Kickers übrig hat wird bei dieser Meldung nicht geschockt sein.
@ Blaufieber: Ich hab mir erlaubt deinen Titel zu ergänzen, damit der Thread eindeutiger ist
Die Kickers verlieren mit ADM der Mann der sie Jahrzente lang geprägt hat, der sie oft genug vor dem Ruin gerettet hat. Alles was die Kickers in den letzten Jahren erreicht haben, haben wir im Endeffekt ADM zu verdanken.
DANKE, lieber ADM. Danke für alles was du für uns getan hast!
Keiner der auch im Ansatz etwas für die Kickers übrig hat wird bei dieser Meldung nicht geschockt sein.
@ Blaufieber: Ich hab mir erlaubt deinen Titel zu ergänzen, damit der Thread eindeutiger ist
- Steffen FFC
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Blauer Bub
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Das ist wirklich ein Schock!!! Auch von meiner Seite Beileid an alle, die ADM nahe standen. Hoffentlich haben ihm die Kickers in den letzten Wochen wenigstens ein wenig Freude bereiten können.
Nachfolgend ein Artikel aus der Esslinger Zeitung.
Liebhaber und Mäzen der "Blauen"
Gestern ist der langjährige Kickers-Präsident Axel Dünnwald-Metzler gestorben
Von Sigor Paesler
Stuttgart - Der Platz über dem Eingang des VIP-Bereichs im Stuttgarter Waldaustadion mit der Aufschrift "ADM Ehrenpräsident" war schon während der gesamten Saison leer geblieben. Der, der dort sitzen sollte, wird nicht mehr zurückkehren. Axel Dünnwald-Metzler, von Mai 1979 bis Juli 2003 Präsident der Stuttgarter Kickers, ist gestern nach langer Krankheit im Alter von 64 Jahren gestorben. Die "Blauen" haben ihren größten Liebhaber, Macher und Mäzen der vergangenen 25 Jahre und der deutsche Fußball einen seiner letzten großen Vereinsfürsten verloren. Und viele über die Stuttgarter und deutsche Fußball-Szene hinaus einen guten Freund.
Am Wochenende durfte Dünnwald-Metzler nach einem erneuten Krankenhausaufenthalt noch einmal nach Hause, gestern jedoch verschlechterte sich sein Zustand dramatisch und er wurde erneut ins Robert-Bosch-Krankenhaus eingeliefert. "Ich bin sehr betroffen, denn mein Respekt vor ihm war riesengroß. Meine Gedanken gelten seiner Familie", sagte Hans Kullen, Dünnwald-Metzlers Nachfolger als Kickers-Präsident, in einer ersten Reaktion.
Als Dünnwald-Metzler zwischen 1958 und 1961 selbst für Kickers in der Oberliga, der damals höchsten Spielklasse, gegen den Ball trat, galt er als knallharter Stopper. Die aktive Karriere endete für den damals 22-Jährigen mit einem linken Haken gegen einen Gegenspieler. Nach der fälligen Sperre kehrte der Verteidiger nicht mehr auf den Platz zurück. Auch wenn es diese Szene nicht vermuten lässt: Als Präsident, der er später wurde, entsprach Dünnwald-Metzler so gar nicht dem Klischee des harten Hundes. Er war der Alleinherrscher auf Degerlochs Höhen. Aber er war ein menschlicher Herrscher. Auch Dünnwald-Metzler entließ Trainer. Und auch wenn es vielleicht mehr waren als bei manchem Kollegen, tat er es stets mit Anstand. Er begegnete dem Spieler mit ebenso viel Herzlichkeit wie dem Sponsor oder dem Fan im Rollstuhl. ADM war einer, der im immer unanständiger werdenden Fußballgeschäft immer anständig geblieben ist.
Dabei hätte es nicht zwangsläufig der Fußball sein müssen, dem er sein am 9. Dezember 1939 begonnenes Leben widmetet. Als er ein kleiner Junge war, hatte Vater Josef Dünnwald, Staatskapellmeister an der Stuttgart Oper, nach einem Klavierkonzert des Filius diesen vor die Entscheidung gestellt: "Musik oder Fußball." Axel entschied sich für den Fußball. Und auch, wenn die aktive Karriere früh zu Ende war, blieb er seinem Lieblingssport treu. So lange, wie es sein in den vergangener Jahren vom Krebs und anderen Krankheiten geschwächter Körper zuließ. Und vielleicht ein bisschen länger.
Von Dünnwald zu Dünnwald-Metzler
Dass er seine geliebten Kickers so viel geben konnte, und eben nicht nur Zeit und Engagement, hatte der ehemalige Spieler dem Umstand zu verdanken, dass er bei Metzler International, dem damals größten Brillenvertrieb der Welt, als Geschäftsführer anheuerte. Er verliebte sich in die Tochter des Chefs, heiratete Ursi Metzler und hieß von dort an nicht mehr Axel Dünnwald, sondern Axel Dünnwald-Metzler, woraus sich so schön "ADM" abkürzen ließ.
Als ADM 1979 die Kickers übernahm, rettete er sie praktisch als Hochzeitsgeschenk - neben seiner Frau Ursi waren die "Blauen" die zweite große Liebe seines Lebens - zum ersten Mal vor dem finanziellen Ruin. Es sollte nicht das letzte Mal sein. "Wenn irgendwo Geld gefehlt hat, sind wir zu ADM gegangen, der hat dann das Portemonnaie aufgemacht und die Sache war erledigt", beschrieb einer, der es wissen muss, die häufigste Art der Geldbeschaffung des Vereins in den vergangenen 25 Jahren. Dieser Satz von Dünnwald-Metzler wurde berühmt: "Wissen Sie, wie man Millionär wird? Indem man als Multimillionär Präsident der Stuttgarter Kickers wird."
Warum er so viel Energie und Geld in die Kickers gesteckt hat - von insgesamt mindestens zehn Millionen Euro ist die Rede - und sich zudem als gewichtige Stimme im Ligaausschuss zuerst des DFB und nach deren Gründung der DFL einbrachte, wusste Dünnwald-Metzler vielleicht selbst nicht so genau. Denn einer dieser Profilneurotiker war er nicht. Eitel mag er ein wenig gewesen sein, immerhin verdiente er sein Geld mit schicken Sehhilfen, aber Arroganz war ihm völlig fremd. Der zweifache Vater beschrieb sich selbst als harmoniebedürftigen Familienmenschen. Und die Kickers betrachtete er als Familie.
Dinosaurier mit weichem Kern
Umso mehr traf es den Fußball-Dinosaurier mit dem weichen Kern, als die Zahl der Kritiker am Ende seiner Amtszeit größer wurde. Dass er den richtigen Zeitpunkt für den Abgang verpasst hatte, wusste er selbst. Aber dass ihm vorgeworfen wurde, er habe den Überblick verloren, er habe auf die falschen Leute gesetzt und überhaupt sei sein Führungsstil nicht mehr zeitgemäß, nagte am Präsidenten. Es fiel im zunehmend schwer, auf Kritik und schwierige Situationen mit dem ihm typischen bissigen Humor und seinem grenzenlosen Optimismus zu reagieren. Die gesundheitlichen Probleme trugen ihren Teil bei.
Noch mehr aber schmerzte Dünnwald-Metzler, dass er nach den Erfahrungen von zwei Bundesligaspielzeiten (1988/89 und 1991/92) sowie der Teilnahme am DFB-Pokalfinale (1987, 1:3 gegen den Hamburger SV) sein Lebenswerk im vergangenen Juli in der Fußball-Regionalliga und zudem finanziell alles andere als gesund übergab. Der nach ihm benannte - und von ihm bezahlte - ADM-Sportpark wurde im vergangenen Jahr quasi als letztes Hemd an die Stadt verkauft, der Absturz in die Oberliga wurde nur durch den Lizenzentzug für andere Clubs verhindert. Da mag es ihn ein bisschen versöhnt haben, dass er vom Krankenbett aus noch mitverfolgen konnte, wie es zumindest sportlich zuletzt wieder etwas bergauf ging. Wenn es die Stuttgarter Kickers jemals noch einmal bis in die Bundesliga schaffen sollten, wissen sie, wem sie den Aufstieg widmen werden: Axel Dünnwald-Metzler, ADM.
Nachfolgend ein Artikel aus der Esslinger Zeitung.
Liebhaber und Mäzen der "Blauen"
Gestern ist der langjährige Kickers-Präsident Axel Dünnwald-Metzler gestorben
Von Sigor Paesler
Stuttgart - Der Platz über dem Eingang des VIP-Bereichs im Stuttgarter Waldaustadion mit der Aufschrift "ADM Ehrenpräsident" war schon während der gesamten Saison leer geblieben. Der, der dort sitzen sollte, wird nicht mehr zurückkehren. Axel Dünnwald-Metzler, von Mai 1979 bis Juli 2003 Präsident der Stuttgarter Kickers, ist gestern nach langer Krankheit im Alter von 64 Jahren gestorben. Die "Blauen" haben ihren größten Liebhaber, Macher und Mäzen der vergangenen 25 Jahre und der deutsche Fußball einen seiner letzten großen Vereinsfürsten verloren. Und viele über die Stuttgarter und deutsche Fußball-Szene hinaus einen guten Freund.
Am Wochenende durfte Dünnwald-Metzler nach einem erneuten Krankenhausaufenthalt noch einmal nach Hause, gestern jedoch verschlechterte sich sein Zustand dramatisch und er wurde erneut ins Robert-Bosch-Krankenhaus eingeliefert. "Ich bin sehr betroffen, denn mein Respekt vor ihm war riesengroß. Meine Gedanken gelten seiner Familie", sagte Hans Kullen, Dünnwald-Metzlers Nachfolger als Kickers-Präsident, in einer ersten Reaktion.
Als Dünnwald-Metzler zwischen 1958 und 1961 selbst für Kickers in der Oberliga, der damals höchsten Spielklasse, gegen den Ball trat, galt er als knallharter Stopper. Die aktive Karriere endete für den damals 22-Jährigen mit einem linken Haken gegen einen Gegenspieler. Nach der fälligen Sperre kehrte der Verteidiger nicht mehr auf den Platz zurück. Auch wenn es diese Szene nicht vermuten lässt: Als Präsident, der er später wurde, entsprach Dünnwald-Metzler so gar nicht dem Klischee des harten Hundes. Er war der Alleinherrscher auf Degerlochs Höhen. Aber er war ein menschlicher Herrscher. Auch Dünnwald-Metzler entließ Trainer. Und auch wenn es vielleicht mehr waren als bei manchem Kollegen, tat er es stets mit Anstand. Er begegnete dem Spieler mit ebenso viel Herzlichkeit wie dem Sponsor oder dem Fan im Rollstuhl. ADM war einer, der im immer unanständiger werdenden Fußballgeschäft immer anständig geblieben ist.
Dabei hätte es nicht zwangsläufig der Fußball sein müssen, dem er sein am 9. Dezember 1939 begonnenes Leben widmetet. Als er ein kleiner Junge war, hatte Vater Josef Dünnwald, Staatskapellmeister an der Stuttgart Oper, nach einem Klavierkonzert des Filius diesen vor die Entscheidung gestellt: "Musik oder Fußball." Axel entschied sich für den Fußball. Und auch, wenn die aktive Karriere früh zu Ende war, blieb er seinem Lieblingssport treu. So lange, wie es sein in den vergangener Jahren vom Krebs und anderen Krankheiten geschwächter Körper zuließ. Und vielleicht ein bisschen länger.
Von Dünnwald zu Dünnwald-Metzler
Dass er seine geliebten Kickers so viel geben konnte, und eben nicht nur Zeit und Engagement, hatte der ehemalige Spieler dem Umstand zu verdanken, dass er bei Metzler International, dem damals größten Brillenvertrieb der Welt, als Geschäftsführer anheuerte. Er verliebte sich in die Tochter des Chefs, heiratete Ursi Metzler und hieß von dort an nicht mehr Axel Dünnwald, sondern Axel Dünnwald-Metzler, woraus sich so schön "ADM" abkürzen ließ.
Als ADM 1979 die Kickers übernahm, rettete er sie praktisch als Hochzeitsgeschenk - neben seiner Frau Ursi waren die "Blauen" die zweite große Liebe seines Lebens - zum ersten Mal vor dem finanziellen Ruin. Es sollte nicht das letzte Mal sein. "Wenn irgendwo Geld gefehlt hat, sind wir zu ADM gegangen, der hat dann das Portemonnaie aufgemacht und die Sache war erledigt", beschrieb einer, der es wissen muss, die häufigste Art der Geldbeschaffung des Vereins in den vergangenen 25 Jahren. Dieser Satz von Dünnwald-Metzler wurde berühmt: "Wissen Sie, wie man Millionär wird? Indem man als Multimillionär Präsident der Stuttgarter Kickers wird."
Warum er so viel Energie und Geld in die Kickers gesteckt hat - von insgesamt mindestens zehn Millionen Euro ist die Rede - und sich zudem als gewichtige Stimme im Ligaausschuss zuerst des DFB und nach deren Gründung der DFL einbrachte, wusste Dünnwald-Metzler vielleicht selbst nicht so genau. Denn einer dieser Profilneurotiker war er nicht. Eitel mag er ein wenig gewesen sein, immerhin verdiente er sein Geld mit schicken Sehhilfen, aber Arroganz war ihm völlig fremd. Der zweifache Vater beschrieb sich selbst als harmoniebedürftigen Familienmenschen. Und die Kickers betrachtete er als Familie.
Dinosaurier mit weichem Kern
Umso mehr traf es den Fußball-Dinosaurier mit dem weichen Kern, als die Zahl der Kritiker am Ende seiner Amtszeit größer wurde. Dass er den richtigen Zeitpunkt für den Abgang verpasst hatte, wusste er selbst. Aber dass ihm vorgeworfen wurde, er habe den Überblick verloren, er habe auf die falschen Leute gesetzt und überhaupt sei sein Führungsstil nicht mehr zeitgemäß, nagte am Präsidenten. Es fiel im zunehmend schwer, auf Kritik und schwierige Situationen mit dem ihm typischen bissigen Humor und seinem grenzenlosen Optimismus zu reagieren. Die gesundheitlichen Probleme trugen ihren Teil bei.
Noch mehr aber schmerzte Dünnwald-Metzler, dass er nach den Erfahrungen von zwei Bundesligaspielzeiten (1988/89 und 1991/92) sowie der Teilnahme am DFB-Pokalfinale (1987, 1:3 gegen den Hamburger SV) sein Lebenswerk im vergangenen Juli in der Fußball-Regionalliga und zudem finanziell alles andere als gesund übergab. Der nach ihm benannte - und von ihm bezahlte - ADM-Sportpark wurde im vergangenen Jahr quasi als letztes Hemd an die Stadt verkauft, der Absturz in die Oberliga wurde nur durch den Lizenzentzug für andere Clubs verhindert. Da mag es ihn ein bisschen versöhnt haben, dass er vom Krankenbett aus noch mitverfolgen konnte, wie es zumindest sportlich zuletzt wieder etwas bergauf ging. Wenn es die Stuttgarter Kickers jemals noch einmal bis in die Bundesliga schaffen sollten, wissen sie, wem sie den Aufstieg widmen werden: Axel Dünnwald-Metzler, ADM.
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Überlinger
Stuttgarter Kickers: Der langjährige Präsident wurde 64 Jahre alt - 07.04.2004 11:27
Dünnwald-Metzler verstorben
Axel Dünnwald-Metzler, langjähriger Präsident der Stuttgarter Kickers, ist am Dienstagabend im Alter von 64 Jahren gestorben. Nach Vereinsangaben erlag er einem Lungenkrebsleiden.
Dünnwald-Metzler stand von 1979 bis 2003 an der Spitze der "Stukis", für die er auch von 1958 bis 1961 als Spieler in der Oberliga-Mannschaft aktiv war. Zwei Mal führte er als Präsident seinen Verein in die Bundesliga, zum Ende seiner Amtszeit musste er jedoch miterleben, wie die Schwaben sportlich aus der Regionalliga abgestiegen waren und nur aufgrund der Lizenz-Verweigerung für Mannheim und Reutlingen in der dritten Liga verbleiben konnten.
Im Laufe seiner Amtszeit soll der frühere Inhaber einer namhaften Vertriebsfirma für hochwertige Brillen hohe Summen in den Verein gesteckt haben. Einmal scherzte er: "Wissen Sie, wie man Millionär wird? Indem man als Multimillionär Präsident der Stuttgarter Kickers wird."
Dünnwald-Metzler hinterlässt eine Frau und zwei erwachsene Kinder.
Quelle: http://www.kicker.de/content/news/artik ... ruppe=9507
Dünnwald-Metzler verstorben
Axel Dünnwald-Metzler, langjähriger Präsident der Stuttgarter Kickers, ist am Dienstagabend im Alter von 64 Jahren gestorben. Nach Vereinsangaben erlag er einem Lungenkrebsleiden.
Dünnwald-Metzler stand von 1979 bis 2003 an der Spitze der "Stukis", für die er auch von 1958 bis 1961 als Spieler in der Oberliga-Mannschaft aktiv war. Zwei Mal führte er als Präsident seinen Verein in die Bundesliga, zum Ende seiner Amtszeit musste er jedoch miterleben, wie die Schwaben sportlich aus der Regionalliga abgestiegen waren und nur aufgrund der Lizenz-Verweigerung für Mannheim und Reutlingen in der dritten Liga verbleiben konnten.
Im Laufe seiner Amtszeit soll der frühere Inhaber einer namhaften Vertriebsfirma für hochwertige Brillen hohe Summen in den Verein gesteckt haben. Einmal scherzte er: "Wissen Sie, wie man Millionär wird? Indem man als Multimillionär Präsident der Stuttgarter Kickers wird."
Dünnwald-Metzler hinterlässt eine Frau und zwei erwachsene Kinder.
Quelle: http://www.kicker.de/content/news/artik ... ruppe=9507
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Quelle: http://www.leonberger-kreiszeitung.de/sport/index.htmlErst im vergangenen Sommer hatte Axel Dünnwald-Metzler sein Präsidentenamt abgegeben
Kickers bestürzt über den Tod von ADM
Stuttgart (gub) - Die Nachricht erschütterte am Dienstagabend die Stuttgarter Kickers. Axel Dünnwald-Metzler, 24 Jahre lang Präsident des Fußballvereins, starb im Alter von 64 Jahren.
ADM, Ehrenpräsident der Blauen, hatte sein Amt im vergangenen Sommer an Hans Kullen abgegeben. In seine Ära fallen die größten Erfolge des heutigen Fußball-Regionalligisten. Unter ihm stand der Club in DFB-Pokalfinale (1987), zwei Spielzeiten hielten sich die Blauen in der Bundesliga (1988/89 und 1991/92). Als Club-Präsident machte er sich auch im Ligaausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) einen Namen. Mit dem Ex-VfB-Chef und heutigen DFB-Präsidenten Gerhard Mayer-Vorfelder verband ihn eine langjährige und tiefe Freundschaft. ADM war Mitglied der CDU, bezeichnete sich selbst aber als "für die Politik ungeeignet''. Stets schlug sein Herz für Stuttgart und die Region. "Ich bin ein überzeugter Stuttgarter'', pflegte er zu sagen.
- Die Macht im Schwabenland
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Es gibt und gab niemanden, der unsere Blauen so sehr geprägt hat wie Axel Dünnwald-Metzler. Laßt uns seinen Ehrenplatz auf der Tribüne auf alle Zeit für ihn reservieren - zu seinem Gedenken.
Ruhe in Frieden.
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Die stillstehende Uhr, die täglich zweimal die richtige Zeit angezeigt hat, blickt nach Jahren auf eine lange Reihe von Erfolgen zurück.
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Dünnwald-Metzler tot - Mayer-Vorfelder: "Habe treuen Freund verloren"
Stuttgart (dpa) - Der ehemalige Präsident der Stuttgarter Kickers, Axel Dünnwald-Metzler, ist tot. Der 64-Jährige erlag nach Vereinsangaben am Dienstagabend einem Lungenkrebsleiden. Dünnwald- Metzler stand von 1979 bis 2003 an der Spitze des früheren Bundesligisten und war auch Mitglied im Liga-Ausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sowie im Vorstand der Deutschen Fußball-Liga (DFL). Er hinterlässt eine Frau und zwei erwachsene Kinder.
“Ich habe einen treuen und guten Freund verloren. Die Freundschaft ging weit über den Fußball hinaus. Er wird mir sehr fehlen, auch und gerade beim DFB, in dessen Gremien wir uns immer wieder trafen“, erklärte der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Gerhard Mayer-Vorfelder, in einer vom DFB verbreiteten Stellungnahme.
“Mit Axel Dünnwald-Metzler verliert Baden-Württemberg einen überzeugten Förderer des Sports und ein Vorbild für das so wichtige Engagement in unserem Land“, meinte Ministerpräsident Erwin Teufel (CDU). “Er war ein Grand Seigneur des Sports und zugleich ein herzlicher, liebenswerter Mensch“, sagte Stuttgarts Oberbürgermeister Wolfgang Schuster (CDU).
24 Jahre hatte “ADM“ seine Kickers geleitet und sie dabei zwei Mal in die Bundesliga geführt. “Ich glaube nicht, dass ich zu den Profilneurotikern gehöre. Das war nicht meine Triebfeder“, sagte Dünnwald-Metzler, der von 1958 bis 1961 für die Kickers als Oberliga- Stopper in der damaligen höchsten Klasse spielte. Der Abstieg 2001 in die Regionalliga Süd und die Beinahe-Pleite im Frühjahr vergangenen Jahres, die nur durch den Verkauf des vereinseigenen ADM-Sportparks verhindert werden konnte, hatten jedoch ebenso Kratzer in Dünnwald- Metzlers Ansehen hinterlassen, wie acht Trainerwechsel in vier Jahren.
Einige Millionen Euro soll der frühere Inhaber einer namhaften Vertriebsfirma für hochwertige Brillen in seinen Club gesteckt haben, seit er ihn im Mai 1979 übernommen hat. “Wissen Sie“, fragte der stets humorvolle Dünnwald-Metzler einmal scherzhaft, “wie man Millionär wird? Indem man als Multimillionär Präsident der Stuttgarter Kickers wird.“
Stuttgart (dpa) - Der ehemalige Präsident der Stuttgarter Kickers, Axel Dünnwald-Metzler, ist tot. Der 64-Jährige erlag nach Vereinsangaben am Dienstagabend einem Lungenkrebsleiden. Dünnwald- Metzler stand von 1979 bis 2003 an der Spitze des früheren Bundesligisten und war auch Mitglied im Liga-Ausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sowie im Vorstand der Deutschen Fußball-Liga (DFL). Er hinterlässt eine Frau und zwei erwachsene Kinder.
“Ich habe einen treuen und guten Freund verloren. Die Freundschaft ging weit über den Fußball hinaus. Er wird mir sehr fehlen, auch und gerade beim DFB, in dessen Gremien wir uns immer wieder trafen“, erklärte der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Gerhard Mayer-Vorfelder, in einer vom DFB verbreiteten Stellungnahme.
“Mit Axel Dünnwald-Metzler verliert Baden-Württemberg einen überzeugten Förderer des Sports und ein Vorbild für das so wichtige Engagement in unserem Land“, meinte Ministerpräsident Erwin Teufel (CDU). “Er war ein Grand Seigneur des Sports und zugleich ein herzlicher, liebenswerter Mensch“, sagte Stuttgarts Oberbürgermeister Wolfgang Schuster (CDU).
24 Jahre hatte “ADM“ seine Kickers geleitet und sie dabei zwei Mal in die Bundesliga geführt. “Ich glaube nicht, dass ich zu den Profilneurotikern gehöre. Das war nicht meine Triebfeder“, sagte Dünnwald-Metzler, der von 1958 bis 1961 für die Kickers als Oberliga- Stopper in der damaligen höchsten Klasse spielte. Der Abstieg 2001 in die Regionalliga Süd und die Beinahe-Pleite im Frühjahr vergangenen Jahres, die nur durch den Verkauf des vereinseigenen ADM-Sportparks verhindert werden konnte, hatten jedoch ebenso Kratzer in Dünnwald- Metzlers Ansehen hinterlassen, wie acht Trainerwechsel in vier Jahren.
Einige Millionen Euro soll der frühere Inhaber einer namhaften Vertriebsfirma für hochwertige Brillen in seinen Club gesteckt haben, seit er ihn im Mai 1979 übernommen hat. “Wissen Sie“, fragte der stets humorvolle Dünnwald-Metzler einmal scherzhaft, “wie man Millionär wird? Indem man als Multimillionär Präsident der Stuttgarter Kickers wird.“
- hiblaupositiv
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- hobbesblau
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- Jürgen K.
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Es gibt Momente da fällt es einem schwer auf die Tasten zu tippen.
Dieser gehört dazu und ist vielleicht der schwerste.
Die Kickers verlieren die Persönlichkeit, die sie geprägt hat und zu dem gemacht was sie sind, aber vorallem verlieren sie in erster Linie einen Menschen, der für den Verein gelebt hat.
Auch sollten wir an dieser Stelle an seine Familie denken, mögen sie die Kraft finden um über den Verlust hinwegzukommen.
Ruhe in Frieden !
Dieser gehört dazu und ist vielleicht der schwerste.
Die Kickers verlieren die Persönlichkeit, die sie geprägt hat und zu dem gemacht was sie sind, aber vorallem verlieren sie in erster Linie einen Menschen, der für den Verein gelebt hat.
Auch sollten wir an dieser Stelle an seine Familie denken, mögen sie die Kraft finden um über den Verlust hinwegzukommen.
Ruhe in Frieden !
- Matze
- Administrator / Moderator
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Danke ADM
Sein Lebenswerk sollte in Ehren fortgeführt werden...mein Beileid gehört seinen Angehörigen, die einen tollen Menschen in Erinnerung behalten können!
Sein Lebenswerk sollte in Ehren fortgeführt werden...mein Beileid gehört seinen Angehörigen, die einen tollen Menschen in Erinnerung behalten können!
Zuletzt geändert von Matze am Donnerstag 8. April 2004, 12:42, insgesamt 2-mal geändert.
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Wolfgang H.
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Wie die Zeit vergeht: Am Samstag, 18 November 2000 konnte ich in diesem Forum meine Freude über seine Genesung ausdrücken.
Am 24. Sept. 2001 meinte ich: Unter den gegebenen Umständen kann er sein Lebenswerk nicht retten.
Am 2. Dez. 2002 schrieb ich: Sponsoren und Gönner kamen viele in den letzten Jahren. Nach großen Reden, in reziprokem Verhältnis zu ihren Leistungen, verschwanden sie meist geräuschlos. ADM mußte immer öfter und immer mehr zusetzen, um ein wieder größer gewordenes Loch in der Kasse zu stopfen.
Am 23. April 2003 beklagte ich den Verkauf unseres Tafelsilbers, den ADM-Sportpark. Fernziel sollte der "Rückkauf" sein, auch als dankbares späteres Gedenken an ADM. Wie mag es ADM zumute sein, wenn er sieht, was aus all seinem finanziellen und persönlichen Einsatz geworden ist?
ADM hat das Erreichen eines Nichtabstiegsplatzes in dieser Saison noch erlebt. Ich wünsche ihm einen Himmel, in dem er mit Petrus und einem Glas Württemberger auf den positiven Saisonabschluß und eine wieder bessere Zukunft seiner Blauen anstoßen kann.
Vielleicht gibt's am Samstag in einem vollen Stadion eine Gedenkminute, an deren Abschluß das von allen gesungene "alte" Kickerslied stehen könnte. Und anschließend ein Spiel, in dem alle Aktiven sich als echte Blaue fühlen und 100% geben - als Dank und letzten Gruß an ADM.
Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen, denen es Trost sein mag: In den Herzen aller Blauen wird ADM weiterleben.
Am 24. Sept. 2001 meinte ich: Unter den gegebenen Umständen kann er sein Lebenswerk nicht retten.
Am 2. Dez. 2002 schrieb ich: Sponsoren und Gönner kamen viele in den letzten Jahren. Nach großen Reden, in reziprokem Verhältnis zu ihren Leistungen, verschwanden sie meist geräuschlos. ADM mußte immer öfter und immer mehr zusetzen, um ein wieder größer gewordenes Loch in der Kasse zu stopfen.
Am 23. April 2003 beklagte ich den Verkauf unseres Tafelsilbers, den ADM-Sportpark. Fernziel sollte der "Rückkauf" sein, auch als dankbares späteres Gedenken an ADM. Wie mag es ADM zumute sein, wenn er sieht, was aus all seinem finanziellen und persönlichen Einsatz geworden ist?
ADM hat das Erreichen eines Nichtabstiegsplatzes in dieser Saison noch erlebt. Ich wünsche ihm einen Himmel, in dem er mit Petrus und einem Glas Württemberger auf den positiven Saisonabschluß und eine wieder bessere Zukunft seiner Blauen anstoßen kann.
Vielleicht gibt's am Samstag in einem vollen Stadion eine Gedenkminute, an deren Abschluß das von allen gesungene "alte" Kickerslied stehen könnte. Und anschließend ein Spiel, in dem alle Aktiven sich als echte Blaue fühlen und 100% geben - als Dank und letzten Gruß an ADM.
Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen, denen es Trost sein mag: In den Herzen aller Blauen wird ADM weiterleben.
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Hajo
- Kickers-Fan
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Es war in den letzten Wochen und Monaten sehr ruhig um ADM geworden. Zu ruhig, wie ich befürchtete. Ich habe jeden Tag mit Bangen auf die Todesnachricht gewartet.
Ich habe ihn zuletzt vor etwa 2 Jahren nach einer Heimniederlage gegen Wehen persönlich erlebet. Ich hatte damals schon das Schlimmste um seine Gesundheit befürchtet.
Möge er im Himmel noch viele gute Nachrichten von seinen Kickers erhalten...
Ich habe ihn zuletzt vor etwa 2 Jahren nach einer Heimniederlage gegen Wehen persönlich erlebet. Ich hatte damals schon das Schlimmste um seine Gesundheit befürchtet.
Möge er im Himmel noch viele gute Nachrichten von seinen Kickers erhalten...
- SIR Andrew
- Kickers-Fan
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Danke ADM - Ein Mann, der die Geschichte der Kickers sehr geprägt hat und für den Anstand und Aufrichtigkeit kein Fremdwort war.
Herzliches Beileid an Frau Dünnwald-Metzler und alle Angehörigen.
Herzliches Beileid an Frau Dünnwald-Metzler und alle Angehörigen.
Es sind nicht die Fahnen, die Farben, die Schminke oder die Trikots, die euch zum Fan machen. Es ist das Gefühl, das ihr in euch spürt. Die Fähigkeit, wegen eurer Mannschaft zu verzweifeln und sie trotzdem zu lieben und in totale Ekstase zu verfallen. 365 Tage im Jahr. *Mirko Bohn*
- Horschdi
- Kickers-Fan
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Ich bin echt schockiert und kann es eigentlich immer noch nicht fassen! Mit ADM ist das Herz der Kickers von uns gegangen! "Das Brot ich ess, das Lied ich sing" (in Bezug auf die Blauen) kam u.a. aus seinem Munde. Wir werden Dich schrecklich vermissen!
Danke für alles, was Du uns von Deiner Menschlichkeit gegeben hast!
Mein Beileid gilt natürlich seiner Frau, den beiden Kindern und allen Angehörigen von ADM!
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WIR SIND EUROPAPOKALSIEGER DER LANDESMEISTER IM FELDHOCKEY !!!

1899 Einträge !!! ---> reloaded als User "Kickers-Horschdi"

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