Kicker.de, StZ & StN: Kickers im Test!
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Überlinger
Kicker.de, StZ & StN: Kickers im Test!
Kickers auch ohne Lapaczinski gerüstet
Ein bis zwei Positionen im Kader der Fußballer sind noch offen
STUTTGART. Die Stuttgarter Kickers haben die Generalprobe für die neue Saison mit 2:1 gegen den SSV Ulm gewonnen - und damit die Vorbereitung ohne Niederlage abgeschlossen. "Wir schauen zunächst von Spiel zu Spiel", sagt der Trainer Stefan Minkwitz.
Von Joachim Klumpp
Nachdem der Fußball-Drittligist Stuttgarter Kickers unter Abwägung aller Vor- und Nachteile entschieden hat, auf eine Verpflichtung des Verteidigers Denis Lapaczinski zu verzichten, bleibt es bei acht Neuzugängen im Kader, der 21 Spieler umfasst. "Bis auf ein, zwei Positionen steht meine Elf", sagt der Trainer Stefan Minkwitz im Hinblick auf den Saisonstart am nächsten Samstag bei Wacker Burghausen. Eine Bestandsaufnahme.
Der Torwart: An der Ausgangslage hat sich nichts geändert. Der bisherige Ersatzmann Manuel Salz besitzt einen Bonus und ist "meine Nummer eins", sagt Minkwitz. Im Test gegen Ulm konnte er das Vertrauen durchaus bestätigen, auch wenn ihm nach einem Missverständnis mit seinen Vorderleuten ein Handspiel außerhalb des Strafraums unterlief, das die Rote Karte hätte nach sich ziehen können. Sein Konkurrent Benjamin Huber hatte das Pech, dass er in der entscheidenden Phase der Vorbereitung mit einer Fußverletzung kurzzeitig ausfiel. Dennoch sagt Minkwitz: "Man hat gesehen, dass wir zwei sehr gute Torhüter haben." Auch wenn sie das schwere Erbe von David Yelldell antreten und man ihnen deshalb vielleicht auch mal einen Patzer verzeihen muss.
Die Abwehr: Von den Positionen her ist dieser Mannschaftsteil am dünnsten besetzt, weshalb zuletzt Denis Lapaczinski getestet, aber nicht verpflichtet worden ist. Somit steigen die Chancen von Markus Ortlieb, zur neuen Saison begnadigt zu werden, zumal er in der Innenverteidigung und im defensiven Mittelfeld spielen kann. Ansonsten steht die Startformation, zumal auch Marcus Mann den Härtetest gegen Ulm fast eine Stunde lang problemlos absolvierte, dank einer neuen Manschette aus Carbonfasern am verletzten Unterarm. "Sie hält, einem Einsatz im Burghausen steht nichts im Wege", sagte Mann. Daneben werden wohl Deigendesch, Rapp und der Neuzugang Janic (der den Führungstreffer gegen Ulm vorbereitet hat) beginnen. Als Alternative in der Innenverteidigung hat sich Jens Härter in der Vorbereitung Stück für Stück herangearbeitet, auch wenn es für 90 Minuten noch zu früh wäre.
Das Mittelfeld: Hier hat der Trainer sicher die Qual der Wahl, was Quantität und Qualität betrifft. Auf der Sechserposition im defensiven Mittelfeld sind Alexander Rosen und Bashiru Gambo gesetzt (auch wenn mal die offensivere Variante mit einer Raute gewählt wird). Auf der rechten Außenbahn hat der Neuzugang Sascha Traut in 45 Minuten nicht nur wegen seines Tores angedeutet, dass er die erhoffte Verstärkung ist, nachdem er in Koblenz wegen Verletzungsproblemen und Differenzen mit dem Trainer Rapolder sein Potenzial nicht abrufen konnte. "Ich verspreche mir noch mehr von ihm", sagt Minkwitz, "er kann wie eine Rakete abgehen." Auf der linken Seite spielte Thorsten Reiss solide; da drängt sich zudem Josip Landeka auf, der mit viel Selbstvertrauen aus Mainz kam. "Ein Straßenfußballer", sagt der Manager Joachim Cast über den Kroaten, der technisch stark ist, allerdings "noch zielstrebiger werden muss". Doch mittelfristig könnte er so etwas wie die Überraschung im Kader werden. Zudem hat Minkwitz in den angeschlagenen Ralf Kettemann und Jörn Schmiedel noch zwei Alternativen parat. "Schmiedel ist vielseitig verwendbar", sagt Minkwitz, "das kann ein Vor-, aber auch Nachteil sein."
Der Angriff: In diesem Bereich hat sich der Trainer noch nicht abschließend festgelegt, welche zwei Spieler auflaufen werden. Aus dem Trio Vaccaro, Tucci und Schürg wird einer passen müssen, was möglicherweise auch vom Gegner abhängt. In der Vorbereitung hat der Ex-Ulmer Michael Schürg bewiesen, dass er Anspruch auf einen Stammplatz anmelden kann, auch wenn er in den beiden letzten Spielen gegen Winterthur und Ulm leer ausging. Dahinter muss sich Sokol Kacani anstellen, der deshalb inzwischen mit Abwanderungsgedanken spielt. Gleiches gilt für Saban Genisyürek, der bisher aber keinen neuen Verein gefunden hat. Völlig offen ist die sportliche Zukunft des Langzeitverletzten Gino Russo, während Dirk Prediger von der zweiten Mannschaft aufrückt.
Auf Abruf: In der Hinterhand haben die Kickers ja immer noch ihre Oberliga-Mannschaft, aus der in der Vergangenheit viele Spieler den Sprung nach oben geschafft haben. Die besten Perspektiven besitzen aktuell Franco Petruso, der zum Ende der vergangenen Saison schon gute Ansätze gezeigt, allerdings die Vorbereitung verletzungsbedingt verpasst hat, sowie Marko Kovac im Mittelfeld, ein technisch versierter Spieler, "der in der Athletik noch zulegen muss", sagt Minkwitz. Beide (plus Prediger) sind Alternativen, die aber in der Oberliga Spielpraxis sammeln sollen - solange es oben nicht klemmt.
Quelle: Stuttgarter Zeitung
Ein bis zwei Positionen im Kader der Fußballer sind noch offen
STUTTGART. Die Stuttgarter Kickers haben die Generalprobe für die neue Saison mit 2:1 gegen den SSV Ulm gewonnen - und damit die Vorbereitung ohne Niederlage abgeschlossen. "Wir schauen zunächst von Spiel zu Spiel", sagt der Trainer Stefan Minkwitz.
Von Joachim Klumpp
Nachdem der Fußball-Drittligist Stuttgarter Kickers unter Abwägung aller Vor- und Nachteile entschieden hat, auf eine Verpflichtung des Verteidigers Denis Lapaczinski zu verzichten, bleibt es bei acht Neuzugängen im Kader, der 21 Spieler umfasst. "Bis auf ein, zwei Positionen steht meine Elf", sagt der Trainer Stefan Minkwitz im Hinblick auf den Saisonstart am nächsten Samstag bei Wacker Burghausen. Eine Bestandsaufnahme.
Der Torwart: An der Ausgangslage hat sich nichts geändert. Der bisherige Ersatzmann Manuel Salz besitzt einen Bonus und ist "meine Nummer eins", sagt Minkwitz. Im Test gegen Ulm konnte er das Vertrauen durchaus bestätigen, auch wenn ihm nach einem Missverständnis mit seinen Vorderleuten ein Handspiel außerhalb des Strafraums unterlief, das die Rote Karte hätte nach sich ziehen können. Sein Konkurrent Benjamin Huber hatte das Pech, dass er in der entscheidenden Phase der Vorbereitung mit einer Fußverletzung kurzzeitig ausfiel. Dennoch sagt Minkwitz: "Man hat gesehen, dass wir zwei sehr gute Torhüter haben." Auch wenn sie das schwere Erbe von David Yelldell antreten und man ihnen deshalb vielleicht auch mal einen Patzer verzeihen muss.
Die Abwehr: Von den Positionen her ist dieser Mannschaftsteil am dünnsten besetzt, weshalb zuletzt Denis Lapaczinski getestet, aber nicht verpflichtet worden ist. Somit steigen die Chancen von Markus Ortlieb, zur neuen Saison begnadigt zu werden, zumal er in der Innenverteidigung und im defensiven Mittelfeld spielen kann. Ansonsten steht die Startformation, zumal auch Marcus Mann den Härtetest gegen Ulm fast eine Stunde lang problemlos absolvierte, dank einer neuen Manschette aus Carbonfasern am verletzten Unterarm. "Sie hält, einem Einsatz im Burghausen steht nichts im Wege", sagte Mann. Daneben werden wohl Deigendesch, Rapp und der Neuzugang Janic (der den Führungstreffer gegen Ulm vorbereitet hat) beginnen. Als Alternative in der Innenverteidigung hat sich Jens Härter in der Vorbereitung Stück für Stück herangearbeitet, auch wenn es für 90 Minuten noch zu früh wäre.
Das Mittelfeld: Hier hat der Trainer sicher die Qual der Wahl, was Quantität und Qualität betrifft. Auf der Sechserposition im defensiven Mittelfeld sind Alexander Rosen und Bashiru Gambo gesetzt (auch wenn mal die offensivere Variante mit einer Raute gewählt wird). Auf der rechten Außenbahn hat der Neuzugang Sascha Traut in 45 Minuten nicht nur wegen seines Tores angedeutet, dass er die erhoffte Verstärkung ist, nachdem er in Koblenz wegen Verletzungsproblemen und Differenzen mit dem Trainer Rapolder sein Potenzial nicht abrufen konnte. "Ich verspreche mir noch mehr von ihm", sagt Minkwitz, "er kann wie eine Rakete abgehen." Auf der linken Seite spielte Thorsten Reiss solide; da drängt sich zudem Josip Landeka auf, der mit viel Selbstvertrauen aus Mainz kam. "Ein Straßenfußballer", sagt der Manager Joachim Cast über den Kroaten, der technisch stark ist, allerdings "noch zielstrebiger werden muss". Doch mittelfristig könnte er so etwas wie die Überraschung im Kader werden. Zudem hat Minkwitz in den angeschlagenen Ralf Kettemann und Jörn Schmiedel noch zwei Alternativen parat. "Schmiedel ist vielseitig verwendbar", sagt Minkwitz, "das kann ein Vor-, aber auch Nachteil sein."
Der Angriff: In diesem Bereich hat sich der Trainer noch nicht abschließend festgelegt, welche zwei Spieler auflaufen werden. Aus dem Trio Vaccaro, Tucci und Schürg wird einer passen müssen, was möglicherweise auch vom Gegner abhängt. In der Vorbereitung hat der Ex-Ulmer Michael Schürg bewiesen, dass er Anspruch auf einen Stammplatz anmelden kann, auch wenn er in den beiden letzten Spielen gegen Winterthur und Ulm leer ausging. Dahinter muss sich Sokol Kacani anstellen, der deshalb inzwischen mit Abwanderungsgedanken spielt. Gleiches gilt für Saban Genisyürek, der bisher aber keinen neuen Verein gefunden hat. Völlig offen ist die sportliche Zukunft des Langzeitverletzten Gino Russo, während Dirk Prediger von der zweiten Mannschaft aufrückt.
Auf Abruf: In der Hinterhand haben die Kickers ja immer noch ihre Oberliga-Mannschaft, aus der in der Vergangenheit viele Spieler den Sprung nach oben geschafft haben. Die besten Perspektiven besitzen aktuell Franco Petruso, der zum Ende der vergangenen Saison schon gute Ansätze gezeigt, allerdings die Vorbereitung verletzungsbedingt verpasst hat, sowie Marko Kovac im Mittelfeld, ein technisch versierter Spieler, "der in der Athletik noch zulegen muss", sagt Minkwitz. Beide (plus Prediger) sind Alternativen, die aber in der Oberliga Spielpraxis sammeln sollen - solange es oben nicht klemmt.
Quelle: Stuttgarter Zeitung
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Überlinger
Kickers: Feinabstimmung fehlt noch
Dünne Personaldecke in der Abwehr - Lapaczinski kommt nicht, geht Kacani?
Stuttgart - Die Generalprobe hat geklappt: Mit dem 2:1 gegen den SSV Ulm 1846 blieben die Stuttgarter Kickers auch im sechsten und letzten Vorbereitungsspiel ungeschlagen. Vor dem Drittligastart am kommenden Samstag (14 Uhr) bei Wacker Burghausen haben wir die einzelnen Mannschaftsteile einem Formcheck unterzogen.
Tor
Manuel Salz hat in der Vorbereitung die Erwartungen erfüllt. "Stand heute ist er meine Nummer eins", sagt Trainer Stefan Minkwitz. Vor allem in Sachen Strafraumbeherrschung muss sich der 1,85-m-Manno aber noch weiterentwickeln - ebenso wie sein Konkurrent Benjamin Huber.
Fazit: Die bisherige Nummer eins David Yelldell (zu TuS Koblenz) hat die Messlatte sehr hoch gelegt. Ein gewisses Risiko gehen die Blauen mit ihren beiden 22-jährigen Torhütern ein.
Abwehr
Minkwitz setzt auf Bewährtes. Drei Spieler der Viererkette gehörten in der vergangenen Rückrunde zum Stamm: Benedikt Deigendesch, Marcel Rapp und Marcus Mann, der gegen Ulm trotz einer Manschette an seiner verletzten Hand eine sehr souveräne Leistung zeigte. Links hinten hat Routinier Sasa Janic seinen Stammplatz sicher. Der 33-Jährige glänzt vor allem mit seinen präzisen Flanken.
Fazit: Auf die eingespielte Abwehr dürfte Verlass sein. Größtes Problem ist die dünne Personaldecke. Nachdem die Blauen Gastspieler Denis Lapaczinski nun definitiv nicht verpflichten werden, steht nur Jens Härter als Alternative fürs Abwehrzentrum zur Verfügung. Kommt kein externer Neuzugang mehr, dürfte Markus Ortlieb aus der zweiten Mannschaft aufrücken.
Mittelfeld
Die starke zentrale Achse mit Bashiru Gambo und Alexander Rosen war der Schlüssel für die Qualifikation zur dritten Liga. Beide haben ein sehr ordentliches Passspiel und ergänzen sich optimal: Kapitän Rosen läuft enorm viel und reißt das Team mit. Der kopfballstarke Gambo räumt in der Luft vieles ab und sorgt immer wieder dank seiner Technik für Kabinettstückchen in der Offensive. Auf der rechten Außenbahn ist der schnelle Sascha Traut gesetzt. Links hat der robuste Thorsten Reiß die Nase vorne.
Fazit: Durch die neu besetzten Außenbahnen ist das Kickers-Mittelfeld deutlich laufstärker als bisher. Andererseits fehlt nach dem Abgang von Mustafa Parmak ein Mann, der mit seinem Können (zum Beispiel bei Freistößen) auch mal ein Spiel alleine entscheiden kann.
Angriff
Neuzugang Michael Schürg wird für neue Impulse sorgen. Wahrscheinlich bildet er mit Angelo Vaccaro das Angriffsduo. Marco Tucci macht Druck auf die beiden.
Fazit: Bei Verletzungen oder Sperren fehlen ernsthafte Alternativen. Zumal Sokol Kacani - derzeit offiziell verletzt - möglicherweise nach Asien wechselt.
Gesamtfazit und Prognose
Die Vorbereitung zeigte: Die große Stärke der Mannschaft ist ihre Homogenität. Noch werden allerdings zu viele lange Bälle gespielt, es fehlt an der Feinabstimmung zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen. Träumereien sind fehl am Platz. Wenn die Blauen es schaffen, sich von Beginn an von den drei Abstiegsplätzen fernzuhalten, wäre viel erreicht.
Jürgen Frey, Stuttgarter Nachrichten
Dünne Personaldecke in der Abwehr - Lapaczinski kommt nicht, geht Kacani?
Stuttgart - Die Generalprobe hat geklappt: Mit dem 2:1 gegen den SSV Ulm 1846 blieben die Stuttgarter Kickers auch im sechsten und letzten Vorbereitungsspiel ungeschlagen. Vor dem Drittligastart am kommenden Samstag (14 Uhr) bei Wacker Burghausen haben wir die einzelnen Mannschaftsteile einem Formcheck unterzogen.
Tor
Manuel Salz hat in der Vorbereitung die Erwartungen erfüllt. "Stand heute ist er meine Nummer eins", sagt Trainer Stefan Minkwitz. Vor allem in Sachen Strafraumbeherrschung muss sich der 1,85-m-Manno aber noch weiterentwickeln - ebenso wie sein Konkurrent Benjamin Huber.
Fazit: Die bisherige Nummer eins David Yelldell (zu TuS Koblenz) hat die Messlatte sehr hoch gelegt. Ein gewisses Risiko gehen die Blauen mit ihren beiden 22-jährigen Torhütern ein.
Abwehr
Minkwitz setzt auf Bewährtes. Drei Spieler der Viererkette gehörten in der vergangenen Rückrunde zum Stamm: Benedikt Deigendesch, Marcel Rapp und Marcus Mann, der gegen Ulm trotz einer Manschette an seiner verletzten Hand eine sehr souveräne Leistung zeigte. Links hinten hat Routinier Sasa Janic seinen Stammplatz sicher. Der 33-Jährige glänzt vor allem mit seinen präzisen Flanken.
Fazit: Auf die eingespielte Abwehr dürfte Verlass sein. Größtes Problem ist die dünne Personaldecke. Nachdem die Blauen Gastspieler Denis Lapaczinski nun definitiv nicht verpflichten werden, steht nur Jens Härter als Alternative fürs Abwehrzentrum zur Verfügung. Kommt kein externer Neuzugang mehr, dürfte Markus Ortlieb aus der zweiten Mannschaft aufrücken.
Mittelfeld
Die starke zentrale Achse mit Bashiru Gambo und Alexander Rosen war der Schlüssel für die Qualifikation zur dritten Liga. Beide haben ein sehr ordentliches Passspiel und ergänzen sich optimal: Kapitän Rosen läuft enorm viel und reißt das Team mit. Der kopfballstarke Gambo räumt in der Luft vieles ab und sorgt immer wieder dank seiner Technik für Kabinettstückchen in der Offensive. Auf der rechten Außenbahn ist der schnelle Sascha Traut gesetzt. Links hat der robuste Thorsten Reiß die Nase vorne.
Fazit: Durch die neu besetzten Außenbahnen ist das Kickers-Mittelfeld deutlich laufstärker als bisher. Andererseits fehlt nach dem Abgang von Mustafa Parmak ein Mann, der mit seinem Können (zum Beispiel bei Freistößen) auch mal ein Spiel alleine entscheiden kann.
Angriff
Neuzugang Michael Schürg wird für neue Impulse sorgen. Wahrscheinlich bildet er mit Angelo Vaccaro das Angriffsduo. Marco Tucci macht Druck auf die beiden.
Fazit: Bei Verletzungen oder Sperren fehlen ernsthafte Alternativen. Zumal Sokol Kacani - derzeit offiziell verletzt - möglicherweise nach Asien wechselt.
Gesamtfazit und Prognose
Die Vorbereitung zeigte: Die große Stärke der Mannschaft ist ihre Homogenität. Noch werden allerdings zu viele lange Bälle gespielt, es fehlt an der Feinabstimmung zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen. Träumereien sind fehl am Platz. Wenn die Blauen es schaffen, sich von Beginn an von den drei Abstiegsplätzen fernzuhalten, wäre viel erreicht.
Jürgen Frey, Stuttgarter Nachrichten
- Basti
- Kickers-Fan
- Beiträge: 5299
- Registriert: Dienstag 19. August 2003, 12:41
- Wohnort: Schwäbisch Hall
Und jetzt sind wir auch von Kicker begutachtet worden:
Minkwitz und der Respekt
Nach der Qualifikation auf den letzten Drücker sind die Stuttgarter froh, überhaupt in der neuen Spielklasse dabei zu sein und treten mit einem Vereinsetat von nur drei Millionen Euro bescheiden auf.
Kommen & Gehen
Im künftig kleineren Kader gab es einen großen Umbruch. Zwölf Spieler haben die Kickers verlassen, dafür wurden acht geholt. Zwar fehlen unter den Neuzugängen die großen Namen, doch erfahrene Profis wie Janic oder Schmiedel und Talente wie Landeka oder Schürg können für Qualität sorgen. Der von TuS Koblenz gekommene Traut hat im rechten Mittelfeld die schwere Aufgabe, den im Tausch zum Zweitligisten gewechselten Parmak zu ersetzen.
Tests & Tore
Gegen Regionalligist SSV Ulm gelang im letzten Test ein 2:1-Sieg, zuvor gegen den Schweizer Zweitligisten FC Winterthur ein 1:1. Siege gab es gegen die Oberligisten Balingen, Au und Memmingen.
Stärken & Schwächen
In der Abwehr sind die "Blauen" gut besetzt. Den Abgang von Stierle auf der linken Seite kompensiert Janic. Im Mittelfeld gibt es ein großes Gerangel um die Plätze. Dort wird neben Kapitän Rosen zunächst nur Gambo gesetzt sein. Zudem hat vor allem Traut gute Chancen auf einen Stammplatz. Die Frage ist, ob die Qualität im Angriff mit dem in seinen Leistungen schwankenden Vaccaro, dem in der Vorbereitung auftrumpfenden Talent Schürg sowie Tucci und Kacani ausreicht. Nicht umsonst wollten die Schwaben Mesic aus Freiburg zurückholen, konnten ihn aber nicht finanzieren. Zudem bleibt abzuwarten, ob der junge Salz im Tor den mit Parmak nach Koblenz gegangenen Yelldell ersetzen kann. Der Vorteil: In Abwehr und Mittelfeld gibt es eine Reihe flexibel einsetzbarer Spieler, wodurch Ausfälle kompensiert werden können.
System & Taktik
Trainer Stefan Minkwitz setzt weiterhin auf ein 4-4-2, wahlweise mit zwei Sechsern oder mit Raute.
Trainer & Umfeld
Minkwitz wurde sehr kritisch empfangen, als er im November vom Co- zum Cheftrainer befördert wurde. Das hat sich durch die Qualifikation geändert. Nach einer starken Rückrunde genießt er Respekt und Anerkennung, die er nun aber bestätigen muss.
Stimmen & Stimmungen
Auch wenn der Verein vor einer schweren Saison steht: Nach einem häufig turbulenten Jahr herrscht derzeit im Umfeld Ruhe und Vorfreude auf die neue Liga. Für gute Laune sorgt auch der Ausbau der Haupttribüne, der das Gazistadion drittligatauglich macht. Dass auch der VfB Stuttgart II seine Heimspiele künftig in Degerloch austrägt, ist eine Kröte, die Verein und Fans schlucken müssen.
Fazit & Prognose
Der einschließlich des Langzeitverletzten Russo nur 19 Mann starke Kader birgt Risiken. Halten die Neuzugänge das, was sie versprechen und knüpft die Mannschaft an die Leistungen des Frühjahrs an, wird sie wohl zwischen Platz zehn und 17 abschneiden.
Matthias Jung
http://www.kicker.de/news/fussball/3lig ... kel/214496
Minkwitz und der Respekt
Nach der Qualifikation auf den letzten Drücker sind die Stuttgarter froh, überhaupt in der neuen Spielklasse dabei zu sein und treten mit einem Vereinsetat von nur drei Millionen Euro bescheiden auf.
Kommen & Gehen
Im künftig kleineren Kader gab es einen großen Umbruch. Zwölf Spieler haben die Kickers verlassen, dafür wurden acht geholt. Zwar fehlen unter den Neuzugängen die großen Namen, doch erfahrene Profis wie Janic oder Schmiedel und Talente wie Landeka oder Schürg können für Qualität sorgen. Der von TuS Koblenz gekommene Traut hat im rechten Mittelfeld die schwere Aufgabe, den im Tausch zum Zweitligisten gewechselten Parmak zu ersetzen.
Tests & Tore
Gegen Regionalligist SSV Ulm gelang im letzten Test ein 2:1-Sieg, zuvor gegen den Schweizer Zweitligisten FC Winterthur ein 1:1. Siege gab es gegen die Oberligisten Balingen, Au und Memmingen.
Stärken & Schwächen
In der Abwehr sind die "Blauen" gut besetzt. Den Abgang von Stierle auf der linken Seite kompensiert Janic. Im Mittelfeld gibt es ein großes Gerangel um die Plätze. Dort wird neben Kapitän Rosen zunächst nur Gambo gesetzt sein. Zudem hat vor allem Traut gute Chancen auf einen Stammplatz. Die Frage ist, ob die Qualität im Angriff mit dem in seinen Leistungen schwankenden Vaccaro, dem in der Vorbereitung auftrumpfenden Talent Schürg sowie Tucci und Kacani ausreicht. Nicht umsonst wollten die Schwaben Mesic aus Freiburg zurückholen, konnten ihn aber nicht finanzieren. Zudem bleibt abzuwarten, ob der junge Salz im Tor den mit Parmak nach Koblenz gegangenen Yelldell ersetzen kann. Der Vorteil: In Abwehr und Mittelfeld gibt es eine Reihe flexibel einsetzbarer Spieler, wodurch Ausfälle kompensiert werden können.
System & Taktik
Trainer Stefan Minkwitz setzt weiterhin auf ein 4-4-2, wahlweise mit zwei Sechsern oder mit Raute.
Trainer & Umfeld
Minkwitz wurde sehr kritisch empfangen, als er im November vom Co- zum Cheftrainer befördert wurde. Das hat sich durch die Qualifikation geändert. Nach einer starken Rückrunde genießt er Respekt und Anerkennung, die er nun aber bestätigen muss.
Stimmen & Stimmungen
Auch wenn der Verein vor einer schweren Saison steht: Nach einem häufig turbulenten Jahr herrscht derzeit im Umfeld Ruhe und Vorfreude auf die neue Liga. Für gute Laune sorgt auch der Ausbau der Haupttribüne, der das Gazistadion drittligatauglich macht. Dass auch der VfB Stuttgart II seine Heimspiele künftig in Degerloch austrägt, ist eine Kröte, die Verein und Fans schlucken müssen.
Fazit & Prognose
Der einschließlich des Langzeitverletzten Russo nur 19 Mann starke Kader birgt Risiken. Halten die Neuzugänge das, was sie versprechen und knüpft die Mannschaft an die Leistungen des Frühjahrs an, wird sie wohl zwischen Platz zehn und 17 abschneiden.
Matthias Jung
wie kommt denn der auf 19 ??Basti hat geschrieben:
Fazit & Prognose
Der einschließlich des Langzeitverletzten Russo nur 19 Mann starke Kader birgt Risiken. Halten die Neuzugänge das, was sie versprechen und knüpft die Mannschaft an die Leistungen des Frühjahrs an, wird sie wohl zwischen Platz zehn und 17 abschneiden.
- Rael
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Vielleicht sind es aus seiner Sicht bloß 19 Leute, die was taugen. :?Mr.Burns hat geschrieben:wie kommt denn der auf 19 ??Basti hat geschrieben:Fazit & Prognose
Der einschließlich des Langzeitverletzten Russo nur 19 Mann starke Kader birgt Risiken. Halten die Neuzugänge das, was sie versprechen und knüpft die Mannschaft an die Leistungen des Frühjahrs an, wird sie wohl zwischen Platz zehn und 17 abschneiden.sind doch 21 beziehungsweise 23 (mit kovac und petruso)
Ja ja.
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NickTheButcher
Die Kicker-Prognose ist im Grunde realistisch. In der "Einschätzungstabelle" sind wir allerdings trotzdem praktisch Vorletzter (vor Burghausen), da den anderen Mannschaften BEI OPTIMALEM SAISONVERLAUF jeweils mehr zugetraut wird, selbst Regensburg und Emden, die vom Etat her vielleicht sogar noch hinter uns liegen. Aber: Prognosen und Testspielergebnisse sind Schall und Rauch. Die Realität erfahren wir ab Samstag.
Im März dachten alle, es geht aufwärts. April April...
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Summa Summarum gehe ich aber trotzdem davon aus, das man sich finanziell in der 3.Liga besser stellt, als es in der 4.Liga der Fall gewesen wäre. Die bessere Wirtschaftlichkeit aller Vereine war ja neben der höheren Leistungsdichte auch ein Grund, warum der DFB diese neue Liga eingeführt hat. :wink:
Schwabenrooster hat geschrieben:Summa Summarum gehe ich aber trotzdem davon aus, das man sich finanziell in der 3.Liga besser stellt, als es in der 4.Liga der Fall gewesen wäre.
Richtig, in der 3.Liga bekommst du mehr Geld wie in der 4.Liga.
Aber du bekommst jetzt in der 3.Liga kaum mehr Geld wie letztes Jahr in der RL, und das was du mehr bekommst brauchst du für die höhere Stadionmiete, einen teureren Sicherheitsdienst (durch mehr Auswärtsfans) und für längere Auswärtsfahrten (auch mal mit Übernachtung).
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Blaues Stuttgart
http://www.sportal.de/sportal/generated ... 00000.html... In einer dreiteiligen Serie analysiert sportal.de Stärken und Schwächen aller Teams und nennt die Auf- und Absteiger. ...
Die Kickers werden laut dem Artikel absteigen.
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Keine Panik, solche Schreiberlinge haben oft keinerlei Kenntnisse über die Mannschaften sondern schauen nur nach Etathöhe und wenn sie dann ein paar Spieler nicht kennen dann ist man schon Abstiegskandidat. Die Wahrheit liegt auf dem Platz, auch in der 3. Liga! Ich denke eine seriöse Einschätzung ist erst nach ein paar Spieltagen möglich, vorher nicht!Buddy hat geschrieben:http://www.sportal.de/sportal/generated ... 00000.html... In einer dreiteiligen Serie analysiert sportal.de Stärken und Schwächen aller Teams und nennt die Auf- und Absteiger. ...
Die Kickers werden laut dem Artikel absteigen.
Einmal Blauer - immer Blauer
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Ich sehe das Geschreibsel der selbsternannten Experten relativ gelassen.
Ab der Winterpause hat die Mannschaft soviele Punkte geholt,daß es auf die ganze Saison bezogen auf Platz 4 gereicht hätte. Soviel dazu. Die schlechte Platzierung war ja primär der Vorrunde zuzuschreiben.
Also erstmal ruhig Blut...
Ab der Winterpause hat die Mannschaft soviele Punkte geholt,daß es auf die ganze Saison bezogen auf Platz 4 gereicht hätte. Soviel dazu. Die schlechte Platzierung war ja primär der Vorrunde zuzuschreiben.
Also erstmal ruhig Blut...
Beim Fußball verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft. (Jean-Paul Sartre)
Dieses Mal haben wir keinen neuen Trainer zum Saisonstart, dafür einige neue Spieler. Letzte Saison wurden wir als Aufstiegsgeheimtipp gehandelt und hatten auf dem Papier eine eingespielte Mannschaft, nur der Trainer war die große Unbekannte - was rauskam, wisse wir. Dieses Mal haben wir viele neue Spieler, aber ein bereits "eingespieltes" Trainerteam. Das Kommen ud Gehen war dieses Mal allgemein recht umfangreich. Manche Einschätzungen finde ich nicht besonders zutreffend, z. B. die, dass Aalen ein stärkeres Team hat als vergangene Saison. Die haben dieses Mal viele Spieler aus dem Ausland geholt, Teinert für Steegmann halte ich für einen 1:1-Tausch und mit Cescutti ist ein wichtiger Leistungsträger im MF ausgefallen. Bobo Mayer ist, wie ich immer mehr den Eindruck habe, ein vielfach überschätzer Spieler. Gegen Aalen holen wir aus zwei Spielen wieder mindestens drei Punkte und Schürg schenk ihnen drei Tore ein
. Vor allem unser Sturm wird unter-, die dünn besetzte Abwehr eher überschätzt. Aber: Man kann doch sicher wieder bis zum 31. August "nachlegen", bis dahin weiß man schon ein wenig, in welche Richtung es geht. Ich vermute, dass genau darauf der Vorstand spekuliert.
Im März dachten alle, es geht aufwärts. April April...
- Brigade-B
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Ich finde die 3 Liga ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht wirklich einzuschätzen. Nach 10-12 Spieltagen lichtet sich das Bild ein wenig.
Auch die Mannschaftswerteinschätzung von Transfermarkt.de kann nur waage Aussagen machen.....
Auch die Mannschaftswerteinschätzung von Transfermarkt.de kann nur waage Aussagen machen.....
ABSTIMMEN FÜR DIE STUTTGARTER KICKERS!

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