Kartellamt kippt den geplanten TV-Vertrag
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Überlinger
Kartellamt kippt den geplanten TV-Vertrag
Kartellamt kippt den geplanten TV-Vertrag
Das Kartellamt besteht auf einer Zusammenfassung der Samstags-Spiele der Bundesliga im frei empfangbaren Fernsehen bis 20 Uhr.
Unter dieser Voraussetzung erkennt die Behörde die Zentralvermarktung der TV-Rechte durch die Profi-Klubs als "grundsätzlich zulässig" an. Das gab das Kartellamt am Donnerstagmittag auf einer Pressekonferenz in seiner Zentrale in Bonn bekannt.
"Die Zentralvermarktung ist grundsätzlich zulässig, allerdings nur unter der Voraussetzung, dass die Verbraucher auch künftig an ihren Vorteilen beteiligt werden. Die von DFL und Sirius bislang vorgeschlagenen Ausschreibungsmodalitäten genügen den Anforderungen nicht. Sie ermöglichen vielmehr erhebliche Monopolgewinne auf Kosten der Verbraucher", so Bernhard Heitzer, Präsident des Bundeskartellamtes.
Die Deutsche Fußball Liga (DFL) befürchtet im Falle der Beibehaltung der frühen Zusammenfassung massive finanzielle Einbußen. Dem Milliarden-Geschäft mit der Kirch-Tochter Sirius, die für die nach 2009 folgenden sechs Spielzeiten insgesamt drei Milliarden Euro garantiert, sieht die DFL außerdem in diesem Fall die Grundlage entzogen.
Sollte die DFL ihr Rechtepaket ohne eine Free-TV-Zusammenfassung am Hauptspieltag bis 20 Uhr ausschreiben, könnte die Behörde Sanktionen bis hin zur Unterlassungsverfügung verhängen. Ein entsprechendes Vermarktungsmodell "würde förmlich untersagt, wenn die DFL daran festhalten sollte", hieß es in einer Stellungnahme des Kartellamtes.
Der Ligavorstand mit Präsident Reinhard Rauball an der Spitze berät in Frankfurt/Main in einer Präsidiumssitzung ab 13 Uhr über die Situation.
Quelle: kicker.de
Das Kartellamt besteht auf einer Zusammenfassung der Samstags-Spiele der Bundesliga im frei empfangbaren Fernsehen bis 20 Uhr.
Unter dieser Voraussetzung erkennt die Behörde die Zentralvermarktung der TV-Rechte durch die Profi-Klubs als "grundsätzlich zulässig" an. Das gab das Kartellamt am Donnerstagmittag auf einer Pressekonferenz in seiner Zentrale in Bonn bekannt.
"Die Zentralvermarktung ist grundsätzlich zulässig, allerdings nur unter der Voraussetzung, dass die Verbraucher auch künftig an ihren Vorteilen beteiligt werden. Die von DFL und Sirius bislang vorgeschlagenen Ausschreibungsmodalitäten genügen den Anforderungen nicht. Sie ermöglichen vielmehr erhebliche Monopolgewinne auf Kosten der Verbraucher", so Bernhard Heitzer, Präsident des Bundeskartellamtes.
Die Deutsche Fußball Liga (DFL) befürchtet im Falle der Beibehaltung der frühen Zusammenfassung massive finanzielle Einbußen. Dem Milliarden-Geschäft mit der Kirch-Tochter Sirius, die für die nach 2009 folgenden sechs Spielzeiten insgesamt drei Milliarden Euro garantiert, sieht die DFL außerdem in diesem Fall die Grundlage entzogen.
Sollte die DFL ihr Rechtepaket ohne eine Free-TV-Zusammenfassung am Hauptspieltag bis 20 Uhr ausschreiben, könnte die Behörde Sanktionen bis hin zur Unterlassungsverfügung verhängen. Ein entsprechendes Vermarktungsmodell "würde förmlich untersagt, wenn die DFL daran festhalten sollte", hieß es in einer Stellungnahme des Kartellamtes.
Der Ligavorstand mit Präsident Reinhard Rauball an der Spitze berät in Frankfurt/Main in einer Präsidiumssitzung ab 13 Uhr über die Situation.
Quelle: kicker.de
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Bluebyte
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Sehr richtig.Bluebyte hat geschrieben:"Massive finanzielle Einbußen"![]()
Diese Geldsäcke können einfach nicht genug bekommen.
Kapitalismus at it´s best.
Die Frage ist auch, ob wir in der Bundesliga Verhältnisse wie in England haben wollen mit Spieltagen von Freitagnachmittag bis Montagabend und ohne gescheite Zusammenfassung im Free-TV.
Ja ja.
Bluebyte hat geschrieben:Diese Geldsäcke können einfach nicht genug bekommen.
Das Problem ist, dass es viel zu viele Profis gibt die zu viel verdienen. Wenn es weniger Fernsehgelder gibt sollen sie halt ins Ausland wechseln. Das wäre mir egal.
Ich möchte nämlich weiterhin zu einer vernünftigen Uhrzeit eine Zusammenfassung sehen. Und nach 22 Uhr ist einfach deutlich zu spät
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Überlinger
Die Frage in der Sache ist halt, ob es die Sache wert ist um international erfolgreich zu sein, was höhere TV-Einnahmen aber noch lange nicht garantieren.
Uns juckt das Ganze relativ wenig: Vom TV-Geld a la 2. Liga können wir in dieser mies vermarkteten Liga nur träumen und wenn wir es mal in die 2. Liga schaffen, dann ist das TV-Geld dort für uns immernoch ne Bomben-Summe auch wenn es dann unter den jetztigen 3,8 Mio. liegen sollte!
Uns juckt das Ganze relativ wenig: Vom TV-Geld a la 2. Liga können wir in dieser mies vermarkteten Liga nur träumen und wenn wir es mal in die 2. Liga schaffen, dann ist das TV-Geld dort für uns immernoch ne Bomben-Summe auch wenn es dann unter den jetztigen 3,8 Mio. liegen sollte!
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Das denke ich schon. Um heutzutage die Champions League zu gewinnen, brauchst Du auch mal die ganz großen (und teuren) Spieler wie Ronaldo oder Messi, die sich die Bundesliga derzeit einfach nicht leisten kann. Mir persönlich ist das nicht so wichtig, ob ein Bundesligaverein bis ins CL-Finale kommt oder nicht. Der Preis dafür (Sportschau nach 22 Uhr) ist mir auch deutlich zu hoch.Überlinger hat geschrieben:Die Frage in der Sache ist halt, ob es die Sache wert ist um international erfolgreich zu sein, was höhere TV-Einnahmen aber noch lange nicht garantieren.
Ja ja.
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Das hat mit der Diskussion nix zu tun. Der FC Schalke würde sich dann statt eines Engelaars einen Wesley Sneijder holen. Der Ausländeranteil bliebe gleich, kein Grund hier in Deutschtümelei auszubrechen.Kickers Erzgebirge hat geschrieben:Die Frage ist auch, wie viel eine gute deutsche Bundesliga wert ist, die ohne deutsche Spieler spielt.
Ja ja.
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Rael hat geschrieben:Das hat mit der Diskussion nix zu tun. Der FC Schalke würde sich dann statt eines Engelaars einen Wesley Sneijder holen. Der Ausländeranteil bliebe gleich, kein Grund hier in Deutschtümelei auszubrechen.Kickers Erzgebirge hat geschrieben:Die Frage ist auch, wie viel eine gute deutsche Bundesliga wert ist, die ohne deutsche Spieler spielt.
Deutschtümelei würde ich das nicht nenne, sondern eher eine Rückbesinnung auf alte Werte. Ich finde das auch nicht toll, wenn bei den Kickers ein Hamburger oder Berliner spielt.
Zuletzt geändert von Kickers Erzgebirge am Freitag 25. Juli 2008, 12:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Mann oh Mann, was soll man da noch antworten...Kickers Erzgebirge hat geschrieben:Deutschtümelei würde ich das nicht nenne, sondern eher eine Rückbesinnung auf alte Werte. Ich finde das auch nicht toll, wenn man bei den Kickers ein Hamburger oder Berliner spielt.Rael hat geschrieben:Das hat mit der Diskussion nix zu tun. Der FC Schalke würde sich dann statt eines Engelaars einen Wesley Sneijder holen. Der Ausländeranteil bliebe gleich, kein Grund hier in Deutschtümelei auszubrechen.Kickers Erzgebirge hat geschrieben:Die Frage ist auch, wie viel eine gute deutsche Bundesliga wert ist, die ohne deutsche Spieler spielt.
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Genau !!! Und wenn wir schon dabei sind, Stuttgarter aus Hofen oder Untertürkheim will ich hier auch nicht sehen. Neben echten Degerlochern sind maximal noch Sillenbucher, Heumadener und evtl., aber wirklich nur im Notfall, Riedenberger einzukaufen.Kickers Erzgebirge hat geschrieben:Deutschtümelei würde ich das nicht nenne, sondern eher eine Rückbesinnung auf alte Werte. Ich finde das auch nicht toll, wenn bei den Kickers ein Hamburger oder Berliner spielt.
Ich mag keine Leute, die einfach mitten im Satz
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Überlinger
DFL auf der Suche nach Plan C
Durch die Kartellamtsentscheidung am Donnerstag wurden die Modelle der DFL für die Fernsehrechtevergabe ab 2009 nichtig. Die Deutsche Fußballliga ist jetzt zum Handeln gezwungen und möchte einerseits den Vertrag mit dem Vermarkter nachverhandeln, andererseits werden aber auch rechtliche Schritte geprüft.
"Durch die Entscheidung des Bundeskartellamts wurde dem Sirius-Vertrag die Grundlage entzogen", sagte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert am Freitag auf einer Pressekonferenz im Hotel Interconti in Frankfurt/Main. Das weitere Vorgehen der DFL ist jetzt zweigleisig. Einerseits wurde angekündigt, rechtliche Schritte zu prüfen. "Wir haben mehrere juristische Prüfungen in Auftrag gegeben", sagte Liga-Präsident Reinhard Rauball.
Allerdings ist es jetzt auch Aufgabe der DFL "einen Plan C, vielleicht sogar einen Plan D und E zu entwickeln", so Seifert. Laut Rauball werde die Geschäftsführung der DFL nun "mit Sirius Gespräche führen und gleichzeitig im Dialog mit dem Bundeskartellamt bleiben".
Am Donnerstag hatte das Bundeskartellamt eine zusammenfassende Berichterstattung von den Samstagsspielen der Bundesliga im Free-TV vor 20.00 Uhr verlangt, die Modelle der DFL für die Fernsehrechte ab 2009 abgelehnt und damit für den öffentlich-rechtlichen Sender ARD und die Kunden votiert.
Um den Vereinen Planungssicherheit zu geben, soll eine Lösung bis zum Jahresende gefunden werden. "Eine schnelle Entscheidung ist wünschenswert, aber wir verfallen nicht in Panik und werden nichts überstürzen. Es wäre unseriös und unglaubwürdig, jetzt schon einen Plan C zu haben. Wir waren von unserem Angebot überzeugt", so Seifert.
Quelle: kicker.de
Durch die Kartellamtsentscheidung am Donnerstag wurden die Modelle der DFL für die Fernsehrechtevergabe ab 2009 nichtig. Die Deutsche Fußballliga ist jetzt zum Handeln gezwungen und möchte einerseits den Vertrag mit dem Vermarkter nachverhandeln, andererseits werden aber auch rechtliche Schritte geprüft.
"Durch die Entscheidung des Bundeskartellamts wurde dem Sirius-Vertrag die Grundlage entzogen", sagte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert am Freitag auf einer Pressekonferenz im Hotel Interconti in Frankfurt/Main. Das weitere Vorgehen der DFL ist jetzt zweigleisig. Einerseits wurde angekündigt, rechtliche Schritte zu prüfen. "Wir haben mehrere juristische Prüfungen in Auftrag gegeben", sagte Liga-Präsident Reinhard Rauball.
Allerdings ist es jetzt auch Aufgabe der DFL "einen Plan C, vielleicht sogar einen Plan D und E zu entwickeln", so Seifert. Laut Rauball werde die Geschäftsführung der DFL nun "mit Sirius Gespräche führen und gleichzeitig im Dialog mit dem Bundeskartellamt bleiben".
Am Donnerstag hatte das Bundeskartellamt eine zusammenfassende Berichterstattung von den Samstagsspielen der Bundesliga im Free-TV vor 20.00 Uhr verlangt, die Modelle der DFL für die Fernsehrechte ab 2009 abgelehnt und damit für den öffentlich-rechtlichen Sender ARD und die Kunden votiert.
Um den Vereinen Planungssicherheit zu geben, soll eine Lösung bis zum Jahresende gefunden werden. "Eine schnelle Entscheidung ist wünschenswert, aber wir verfallen nicht in Panik und werden nichts überstürzen. Es wäre unseriös und unglaubwürdig, jetzt schon einen Plan C zu haben. Wir waren von unserem Angebot überzeugt", so Seifert.
Quelle: kicker.de
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Überlinger
"Die Wahrheit tut weh"
Die Aussagen des Kartellamts zur Zentralvermarktung der TV-Rechte lassen Bayern-Vorstand Karl-Heinz Rummenigge skeptisch werden, wenn es um die Wettbewerbsfähigkeit der Bundesliga auf europäischer Ebene geht: "Der Tag ist gekommen, wo wir der Wahrheit ins Auge sehen müssen und diese Wahrheit dem Fan mitzuteilen haben. Und diese Wahrheit tut weh. Einen Champions-League-Sieger sehe ich im deutschen Vereinsfußball angesichts der herrschenden Knebelungen in den nächsten Jahren nicht."
Am Donnerstag hatte das Bundeskartellamt die Übertragungsmodelle der Deutschen Fußball Liga (DFL) ab 2009 abgelehnt und eine ausführliche Übertragung der Samstagspiele im öffentlich-rechtlichen Fernsehen vor 20 Uhr gefordert.
Sechs Milliarden Euro für sechs Jahre - diese stolze Summe stand der DFL bislang in Aussicht. Sirius, eine Tochtergesellschaft der Kirch-Beteiligungsgesellschaft KF 15, ist bereit, diesen Betrag zu überweisen. Aber wohl kaum, falls das vorgestellte TV-Modell nicht realisiert werden kann. Christian Seifert, DFL-Geschäftsführer, sieht somit auch diesem "Sirius-Vertrag die Grundlage entzogen".
Geld ginge verloren, der Abstand zu den drei großen Ligen würde zwangsläufig wachsen.
Karl-Heinz Rummenigge will trotz dieser Problematik an der Zentralvermarktung festhalten und sich mit den anderen Bundesligisten solidarisch erklären. Spitzenvereine in Italien oder Spanien schließen eigene, lukrative TV-Verträge ab und enteilen so der Konkurrenz.
"Ich habe gesagt, dass wir zur Zentralvermarktung stehen, und ich sage nach dem für mich nicht nachvollziehbaren Spruch des Kartellamtes: Jetzt erst recht. Würden wir als FC Bayern die Solidarität aufkündigen, wäre das für uns kurzfristig vorteilhaft, für den Fußball in Deutschland aber schädlich. Wir werden den Profifußball nicht im Regen stehen lassen", so der FCB-Vorstandsvorsitzende gegenüber dem sid.
Höhere Einnahmen will Rummenigge keinesfalls über teurere Eintrittskarten erzielen. "Der Fan soll weiter seinen Spaß haben und nicht leiden", meint der Ex-Nationalspieler. Die Champions League sei unter diesen Umständen freilich nicht zu gewinnen - auch wenn der Rekordmeister unter Neu-Trainer Jürgen Klinsmann in dieser Saison um die europäische Spitze mitspielen will.
Quelle: kicker.de
Die Aussagen des Kartellamts zur Zentralvermarktung der TV-Rechte lassen Bayern-Vorstand Karl-Heinz Rummenigge skeptisch werden, wenn es um die Wettbewerbsfähigkeit der Bundesliga auf europäischer Ebene geht: "Der Tag ist gekommen, wo wir der Wahrheit ins Auge sehen müssen und diese Wahrheit dem Fan mitzuteilen haben. Und diese Wahrheit tut weh. Einen Champions-League-Sieger sehe ich im deutschen Vereinsfußball angesichts der herrschenden Knebelungen in den nächsten Jahren nicht."
Am Donnerstag hatte das Bundeskartellamt die Übertragungsmodelle der Deutschen Fußball Liga (DFL) ab 2009 abgelehnt und eine ausführliche Übertragung der Samstagspiele im öffentlich-rechtlichen Fernsehen vor 20 Uhr gefordert.
Sechs Milliarden Euro für sechs Jahre - diese stolze Summe stand der DFL bislang in Aussicht. Sirius, eine Tochtergesellschaft der Kirch-Beteiligungsgesellschaft KF 15, ist bereit, diesen Betrag zu überweisen. Aber wohl kaum, falls das vorgestellte TV-Modell nicht realisiert werden kann. Christian Seifert, DFL-Geschäftsführer, sieht somit auch diesem "Sirius-Vertrag die Grundlage entzogen".
Geld ginge verloren, der Abstand zu den drei großen Ligen würde zwangsläufig wachsen.
Karl-Heinz Rummenigge will trotz dieser Problematik an der Zentralvermarktung festhalten und sich mit den anderen Bundesligisten solidarisch erklären. Spitzenvereine in Italien oder Spanien schließen eigene, lukrative TV-Verträge ab und enteilen so der Konkurrenz.
"Ich habe gesagt, dass wir zur Zentralvermarktung stehen, und ich sage nach dem für mich nicht nachvollziehbaren Spruch des Kartellamtes: Jetzt erst recht. Würden wir als FC Bayern die Solidarität aufkündigen, wäre das für uns kurzfristig vorteilhaft, für den Fußball in Deutschland aber schädlich. Wir werden den Profifußball nicht im Regen stehen lassen", so der FCB-Vorstandsvorsitzende gegenüber dem sid.
Höhere Einnahmen will Rummenigge keinesfalls über teurere Eintrittskarten erzielen. "Der Fan soll weiter seinen Spaß haben und nicht leiden", meint der Ex-Nationalspieler. Die Champions League sei unter diesen Umständen freilich nicht zu gewinnen - auch wenn der Rekordmeister unter Neu-Trainer Jürgen Klinsmann in dieser Saison um die europäische Spitze mitspielen will.
Quelle: kicker.de
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Kickers Erzgebirge
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Nein, es reicht, wenn es Spieler aus der Region sind. Ich für meinen Teil will bei einer Stuttgarter Mannschaft auch Stuttgart auf dem Platz repräsentiert sehen und nicht München, Berlin oder Bangladesch.pipes hat geschrieben:Genau !!! Und wenn wir schon dabei sind, Stuttgarter aus Hofen oder Untertürkheim will ich hier auch nicht sehen. Neben echten Degerlochern sind maximal noch Sillenbucher, Heumadener und evtl., aber wirklich nur im Notfall, Riedenberger einzukaufen.Kickers Erzgebirge hat geschrieben:Deutschtümelei würde ich das nicht nenne, sondern eher eine Rückbesinnung auf alte Werte. Ich finde das auch nicht toll, wenn bei den Kickers ein Hamburger oder Berliner spielt.![]()
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Überlinger
Ist halt im heutigen Profigeschäft recht schwierig, besonders für Klubs aus der Bundesliga!Kickers Erzgebirge hat geschrieben:Nein, es reicht, wenn es Spieler aus der Region sind. Ich für meinen Teil will bei einer Stuttgarter Mannschaft auch Stuttgart auf dem Platz repräsentiert sehen und nicht München, Berlin oder Bangladesch.
Es gibt meist nur wenige gute Deutsche Spieler auf dem Markt und die sind meist teurer als Äusländer.
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Kickers Erzgebirge
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Wenn die Prämisse ist, dass der sportliche Erfolg mit Abstand über allen anderen Zielen steht, dann ist das sicherlich schwierig, wenn nicht sogar unmöglich. Wenn es so ist... Ich bin froh, dass mein Verein keinen Titelzwang hat, und ich würde ihm auch in der Bezirksliga die Treue halten. Für mich gibt es wichtigeres als materielle Ziele.Überlinger hat geschrieben:Ist halt im heutigen Profigeschäft recht schwierig, besonders für Klubs aus der Bundesliga!Kickers Erzgebirge hat geschrieben:Nein, es reicht, wenn es Spieler aus der Region sind. Ich für meinen Teil will bei einer Stuttgarter Mannschaft auch Stuttgart auf dem Platz repräsentiert sehen und nicht München, Berlin oder Bangladesch.
Es gibt meist nur wenige gute Deutsche Spieler auf dem Markt und die sind meist teurer als Äusländer.
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Wirf in einen Blick in den Mannschaftskader der Kickers, und Du wirst feststellen: Dem ist nicht so. Und vor zwanzig Jahren war das auch nicht anders.Kickers Erzgebirge hat geschrieben:Nein, es reicht, wenn es Spieler aus der Region sind. Ich für meinen Teil will bei einer Stuttgarter Mannschaft auch Stuttgart auf dem Platz repräsentiert sehen und nicht München, Berlin oder Bangladesch.
Ich finde, Du solltest die Konsequenzen ziehen.
Ja ja.
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Du willst zwanghaft mit dem Kopf durch die Wand, oder? Zwischen Wunschvorstellung und Realität liegen oft Welten, das wissen wir, seitdem wir das erste Mal einen Wunschzettel für Weihnachten geschrieben haben. Trotzdem hat man seine Ideale und Hoffnungen. Dafür muss ich kein Mannschaftsposter anschauen.Rael hat geschrieben:Wirf in einen Blick in den Mannschaftskader der Kickers, und Du wirst feststellen: Dem ist nicht so. Und vor zwanzig Jahren war das auch nicht anders.Kickers Erzgebirge hat geschrieben:Nein, es reicht, wenn es Spieler aus der Region sind. Ich für meinen Teil will bei einer Stuttgarter Mannschaft auch Stuttgart auf dem Platz repräsentiert sehen und nicht München, Berlin oder Bangladesch.
Ich finde, Du solltest die Konsequenzen ziehen.
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Klar hab ich auch Wunschvorstellungen! Ich möchte, dass die Kickers irgendwann wieder schuldenfrei sind, schönen und leidenschaftlichen Fußball spielen und in der Tabelle eines Tages so weit oben stehen, dass es für einen Aufstieg in Liga 2 reicht. Dass es dabei Menschen gibt, die mit der Herkunft der Spieler ein Problem haben und diesbezüglich vielleicht andere "Ideale und Hoffnungen" hegen, sei's drum. Fest steht, dass diese Leute - glücklicherweise - eine kleine, unbedeutende Minderheit darstellen. Und dabei können wir es auch gerne bewenden lassen.Kickers Erzgebirge hat geschrieben:Du willst zwanghaft mit dem Kopf durch die Wand, oder? Zwischen Wunschvorstellung und Realität liegen oft Welten, das wissen wir, seitdem wir das erste Mal einen Wunschzettel für Weihnachten geschrieben haben. Trotzdem hat man seine Ideale und Hoffnungen. Dafür muss ich kein Mannschaftsposter anschauen.
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Ich glaube, dass du mich da in eine falsche Ecke stellst. Ich habe nichts gegen Berliner und Hamburger, schon gar nichts gegen Ausländer. Die sind in der Regel um ein Vielfaches herzlicher als Deutsche. Ich bin überzeugte Anti-Rassistin. Aber ganz entschieden!Rael hat geschrieben:Klar hab ich auch Wunschvorstellungen! Ich möchte, dass die Kickers irgendwann wieder schuldenfrei sind, schönen und leidenschaftlichen Fußball spielen und in der Tabelle eines Tages so weit oben stehen, dass es für einen Aufstieg in Liga 2 reicht. Dass es dabei Menschen gibt, die mit der Herkunft der Spieler ein Problem haben und diesbezüglich vielleicht andere "Ideale und Hoffnungen" hegen, sei's drum. Fest steht, dass diese Leute - glücklicherweise - eine kleine, unbedeutende Minderheit darstellen. Und dabei können wir es auch gerne bewenden lassen.Kickers Erzgebirge hat geschrieben:Du willst zwanghaft mit dem Kopf durch die Wand, oder? Zwischen Wunschvorstellung und Realität liegen oft Welten, das wissen wir, seitdem wir das erste Mal einen Wunschzettel für Weihnachten geschrieben haben. Trotzdem hat man seine Ideale und Hoffnungen. Dafür muss ich kein Mannschaftsposter anschauen.
Nur repräsentieren die Kickers als Teil von Stuttgart auch die Menschen aus Stuttgart. Ich finde es lächerlich, wenn die Dortmunds, Bayerns und Schalkes gar keine eigenen Leute mehr in der Mannschaft stehen haben. Das ist doch der Grund, weshalb sich die Menschen mit dem Verein identifizieren.
Im Baskenland gab's/gibt's doch eine Mannschaft, die ausschließlich mit Basken spielen. Die haben es auch nach oben geschafft und haben eine sehr, sehr treue Fangemeinde hinter sich stehen.
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Du widersprichst Dir da selber. Wenn die Fans sich nicht mehr mit den Dortmunds, Bayerns und Schalkes identifizieren würden, würden die sich auch nicht mehr für die Spiele interessieren und zu Hause bleiben. Deren Zuschauerzahlen sind aber seit Jahren ansteigend! Ist auch klar: Die Leute wollen schönen Fußball und - soweit bezahlbar - große Weltstars wie Luca Toni und Ribéry sehen. Denen ist es eigentlich Wurschd, ob ein Bayern-Spieler aus Bayern kommt oder ein BVBler aus dem Ruhrpott.Kickers Erzgebirge hat geschrieben:Nur repräsentieren die Kickers als Teil von Stuttgart auch die Menschen aus Stuttgart. Ich finde es lächerlich, wenn die Dortmunds, Bayerns und Schalkes gar keine eigenen Leute mehr in der Mannschaft stehen haben. Das ist doch der Grund, weshalb sich die Menschen mit dem Verein identifizieren.
Und auch wir wären heilfroh gewesen, wenn der gebürtige Bosnier Mesic wieder zu uns gekommen wäre - weil er eben ein guter und leidenschaftlicher Kicker ist. Hat halt leider finanziell nicht geklappt.
Ja ja.
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Dazu sag ich mal: Spieler kommen, Spieler gehen... was bleib ist der Verein und wir, die Fans
Zuletzt geändert von The Tongue am Freitag 25. Juli 2008, 18:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Falsch: Viele eingefleischte Fans bleiben den Stadion bzw. muss man ja schon Arenen sagen inzwischen fern. Das ist nicht mehr deren Show, das sind nicht mehr deren Preise, das ist nicht mehr deren Welt. Ob man das Popcorn fressende Volk auf den Sitzplätzen als "Fans" bezeichnen kann, wage ich zu bezweifeln.Rael hat geschrieben:Du widersprichst Dir da selber. Wenn die Fans sich nicht mehr mit den Dortmunds, Bayerns und Schalkes identifizieren würden, würden die sich auch nicht mehr für die Spiele interessieren und zu Hause bleiben. Deren Zuschauerzahlen sind aber seit Jahren ansteigend! Ist auch klar: Die Leute wollen schönen Fußball und - soweit bezahlbar - große Weltstars wie Luca Toni und Ribéry sehen. Denen ist es eigentlich Wurschd, ob ein Bayern-Spieler aus Bayern kommt oder ein BVBler aus dem Ruhrpott.Kickers Erzgebirge hat geschrieben:Nur repräsentieren die Kickers als Teil von Stuttgart auch die Menschen aus Stuttgart. Ich finde es lächerlich, wenn die Dortmunds, Bayerns und Schalkes gar keine eigenen Leute mehr in der Mannschaft stehen haben. Das ist doch der Grund, weshalb sich die Menschen mit dem Verein identifizieren.
Und auch wir wären heilfroh gewesen, wenn der gebürtige Bosnier Mesic wieder zu uns gekommen wäre - weil er eben ein guter und leidenschaftlicher Kicker ist. Hat halt leider finanziell nicht geklappt.
In Polen gibt es bei Legia Warschau diesbezüglich eine sehr schöne Initiative. Der Zyleta (Legia-Block) ist momentan in den Streik gezogen, weil sie sich den modernen Fußball einfach nicht mehr gefallen lassen. In Polen steht die Öffentlichkeit jedoch anders als hier in der Regel hinter den Fans und nicht hinter dem Kommerz. Die größte Warschauer Zeitung schrieb heute:
"Die Kibice sind keine dahergelaufenen Menschen, sondern es handelt sich um eine eigene Subkultur. Die Personen aus dem Zyleta sind alle aus unterschiedlichen Kreisen, die die Liebe zu Legia verbindet & die ihre eigenen festen Regeln und Grenzen haben. Sie werden niemals im Stadion Popcorn akzeptieren, denn mit Mais im Mund lässt es sich nicht singen. Es ist also sinnvoll die Meinungen derjenigen anzuhören, die schon immer im Stadion waren und es auch immer sein werden."
Und zu Mesic: Mirnes ist für mich "einer von hier". Es ist völlig egal, was für einen Pass er in der Tasche stecken hat, weil die Bildung von Staaten sowieso etwas abstraktes und sinnloses ist. Warum ist ein Straßburger für mich ein Ausländer, während ein Berliner für mich ein Inländer ist - obwohl ich 5x so lange nach Berlin fahre! Menschen wie Mirnes Mesic prägen die hiesige Mentalität mit und das ist gut so.
@The Tongue: So sieht's aus!
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Eben. Es ist doch vollkommen irrelevant, ob ein Spieler jetzt aus Hamburg oder Berlin oder Banja Luka kommt. Wenn bei uns einer gut kickt und sich anstrengt und mit Leidenschaft bei der Sache ist, dann ist er eben ein "Blauer". :)Kickers Erzgebirge hat geschrieben:Und zu Mesic: Mirnes ist für mich "einer von hier". Es ist völlig egal, was für einen Pass er in der Tasche stecken hat, weil die Bildung von Staaten sowieso etwas abstraktes und sinnloses ist. Warum ist ein Straßburger für mich ein Ausländer, während ein Berliner für mich ein Inländer ist - obwohl ich 5x so lange nach Berlin fahre! Menschen wie Mirnes Mesic prägen die hiesige Mentalität mit und das ist gut so.
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...wobei ich persönlich unterscheide, ob es ein Deutscher ist, der quer durch die deutsche Liga-Landschaft zieht und Kohle abzieht wo es nur geht oder eb es ein echtes Urgestein bei dem Verein ist oder eben so wie in diesem Fall ein serbischer Bosnier, der die serbische Bevölkerung Stuttgarts repräsentiert und ebenso ein Teil Stuttgarts geworden ist.
- Blaues Stuttgart
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