Presse zum Trainerwechsel
Presse zum Trainerwechsel
Schmitt neuer Trainer der Stuttgarter Kickers
Stuttgart (dpa) - Fußball-Drittligist Stuttgarter Kickers hat seinen Trainer Stefan Minkwitz entlassen und in einer Blitzaktion durch Edgar Schmitt ersetzt.
Nur wenige Stunden, nachdem der Tabellenletzte die Beurlaubung von Minkwitz bekanntgegeben hatte, stellte der Verein bei einer Pressekonferenz Schmitt als dessen Nachfolger vor. Der Trainerwechsel hatte sich angekündigt, nachdem die noch sieglosen Schwaben 2:3 bei Rot-Weiß Erfurt verloren und damit die sechste Niederlage im siebten Saisonspiel kassiert hatten. Der ehemalige Bundesliga-Profi Schmitt, den Eichelbaum als «unseren Wunschkandidaten» bezeichnete, war seinerseits erst Ende August beim Liga-Konkurrenten VfR Aalen entlassen und durch Weltmeister Jürgen Kohler ersetzt worden.
«Trotz der großen Verdienste, die sich Stefan Minkwitz bei den Stuttgarter Kickers erworben hatte, waren wir angesichts der momentanen sportlichen Lage verpflichtet, auf der Trainerposition etwas Neues zu probieren», sagte der Kickers-Präsident Dirk Eichelbaum. In den vergangenen Wochen hatte sich die Vereinsführung nach Niederlagen wiederholt hinter Minkwitz gestellt.
Ex-Bundesligaprofi Schmitt bemühte sich, bei seiner Präsentation Zuversicht zu verbreiten. «Ich bin optimistisch, diese Herausforderung angesichts der derzeitigen sportliche Lage mit meiner neuen Mannschaft lösen zu können», sagte der 45-Jährige. Am Dienstag soll der neue Chefcoach seine erste Übungseinheit leiten, seine Punktspielpremiere auf der Kickers-Bank hat er am Samstag im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Kickers Emden.
Mit Minkwitz, der schon als Spieler mehr als zehn Jahre für die Kickers aktiv und seit November 2007 ihr Chefcoach war, hatte der Traditionsclub sich am letzten Spieltag der vergangenen Saison dank eines 2:0-Sieges in Elversberg gerade noch für die neue 3. Liga qualifiziert. Obwohl der 40-Jährige dem von ihm zusammengestellten Team immer das Potenzial bescheinigte, konnten die «Blauen» dort bislang nicht die für die Drittliga-Zugehörigkeit erforderliche Klasse nachweisen.
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/196539
Stuttgart (dpa) - Fußball-Drittligist Stuttgarter Kickers hat seinen Trainer Stefan Minkwitz entlassen und in einer Blitzaktion durch Edgar Schmitt ersetzt.
Nur wenige Stunden, nachdem der Tabellenletzte die Beurlaubung von Minkwitz bekanntgegeben hatte, stellte der Verein bei einer Pressekonferenz Schmitt als dessen Nachfolger vor. Der Trainerwechsel hatte sich angekündigt, nachdem die noch sieglosen Schwaben 2:3 bei Rot-Weiß Erfurt verloren und damit die sechste Niederlage im siebten Saisonspiel kassiert hatten. Der ehemalige Bundesliga-Profi Schmitt, den Eichelbaum als «unseren Wunschkandidaten» bezeichnete, war seinerseits erst Ende August beim Liga-Konkurrenten VfR Aalen entlassen und durch Weltmeister Jürgen Kohler ersetzt worden.
«Trotz der großen Verdienste, die sich Stefan Minkwitz bei den Stuttgarter Kickers erworben hatte, waren wir angesichts der momentanen sportlichen Lage verpflichtet, auf der Trainerposition etwas Neues zu probieren», sagte der Kickers-Präsident Dirk Eichelbaum. In den vergangenen Wochen hatte sich die Vereinsführung nach Niederlagen wiederholt hinter Minkwitz gestellt.
Ex-Bundesligaprofi Schmitt bemühte sich, bei seiner Präsentation Zuversicht zu verbreiten. «Ich bin optimistisch, diese Herausforderung angesichts der derzeitigen sportliche Lage mit meiner neuen Mannschaft lösen zu können», sagte der 45-Jährige. Am Dienstag soll der neue Chefcoach seine erste Übungseinheit leiten, seine Punktspielpremiere auf der Kickers-Bank hat er am Samstag im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Kickers Emden.
Mit Minkwitz, der schon als Spieler mehr als zehn Jahre für die Kickers aktiv und seit November 2007 ihr Chefcoach war, hatte der Traditionsclub sich am letzten Spieltag der vergangenen Saison dank eines 2:0-Sieges in Elversberg gerade noch für die neue 3. Liga qualifiziert. Obwohl der 40-Jährige dem von ihm zusammengestellten Team immer das Potenzial bescheinigte, konnten die «Blauen» dort bislang nicht die für die Drittliga-Zugehörigkeit erforderliche Klasse nachweisen.
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/196539
Schmitt coacht die Kickers
Die Stuttgarter Kickers haben sich aufgrund der nicht zufrieden stellenden sportlichen Entwicklung von Trainer Stefan Minkwitz getrennt. Die Kickers stehen nach sieben Spieltagen mit nur einem Zähler auf dem letzten Tabellenplatz der dritten Liga. Nur wenige Stunden nach der Beurlaubung von Minkwitz stellte der Verein bei einer Pressekonferenz Edgar Schmitt als Nachfolger vor.
Ausschlaggebend war letztlich die 2:3-Niederlage bei Rot-Weiß Erfurt.
Der frühere DDR-Nationalspieler und spätere Bundesligaprofi Minkwitz war seit dem 4. November 2007 bei den Schwaben für die sportlichen Geschicke verantwortlich. In der vergangenen Saison führte er die Blauen dank eines 2:0-Erfolges in Elversberg am letzten Regionalliga-Spieltag noch in die 3. Liga, in der dann aber der sportliche Erfolg ausblieb.
Schmitt soll es richten
Bereits wenige Stunden nach der Beurlaubung von Minkwitz stellten die Stuttgarter Kickers bei einer Pressekonferenz Edgar Schmitt als Nachfolger vor.
In der neuformierten 3. Liga war der ehemalige Bundesliga-Profi Schmitt seinerseits erst Ende August beim Liga-Konkurrenten VfR Aalen aufgrund der negativen sportlichen Entwicklung entlassen und durch Weltmeister Jürgen Kohler ersetzt worden.
http://www.kicker.de/news/fussball/3lig ... el/383125/
Die Stuttgarter Kickers haben sich aufgrund der nicht zufrieden stellenden sportlichen Entwicklung von Trainer Stefan Minkwitz getrennt. Die Kickers stehen nach sieben Spieltagen mit nur einem Zähler auf dem letzten Tabellenplatz der dritten Liga. Nur wenige Stunden nach der Beurlaubung von Minkwitz stellte der Verein bei einer Pressekonferenz Edgar Schmitt als Nachfolger vor.
Ausschlaggebend war letztlich die 2:3-Niederlage bei Rot-Weiß Erfurt.
Der frühere DDR-Nationalspieler und spätere Bundesligaprofi Minkwitz war seit dem 4. November 2007 bei den Schwaben für die sportlichen Geschicke verantwortlich. In der vergangenen Saison führte er die Blauen dank eines 2:0-Erfolges in Elversberg am letzten Regionalliga-Spieltag noch in die 3. Liga, in der dann aber der sportliche Erfolg ausblieb.
Schmitt soll es richten
Bereits wenige Stunden nach der Beurlaubung von Minkwitz stellten die Stuttgarter Kickers bei einer Pressekonferenz Edgar Schmitt als Nachfolger vor.
In der neuformierten 3. Liga war der ehemalige Bundesliga-Profi Schmitt seinerseits erst Ende August beim Liga-Konkurrenten VfR Aalen aufgrund der negativen sportlichen Entwicklung entlassen und durch Weltmeister Jürgen Kohler ersetzt worden.
http://www.kicker.de/news/fussball/3lig ... el/383125/
- Roland
- Kickers-Fan
- Beiträge: 5526
- Registriert: Sonntag 13. August 2006, 19:24
- Wohnort: Weil der Stadt
http://www.ez-online.de/lokal/lokalspor ... 842645.cfmCo-Trainer Alexander Malchow muss seinen Posten ebenfalls räumen, wird aber im Gegensatz zu Minkwitz beim Verein bleiben. Geplant ist, dass der bisherige Coach der zweiten Mannschaft, Björn Hinck, an Schmitts Seite wechselt und Malchow dafür auf seine Stelle rückt. Eine Entscheidung darüber soll möglichst schnell fallen. Morgen wird der Neue das erste Training leiten und das Team offensiv für das Heimspiel am Samstag (14 Uhr) gegen Kickers Emden ausrichten. „Edgar Schmitt ist unser Wunschkandidat“, betonte Eichelbaum immer wieder. Er wies aber auch darauf hin, dass die Verhandlungen mit Schmitt bei einem Sieg in Erfurt abgebrochen worden wären.
-
svk.fussball
- Kickers-Fan
- Beiträge: 73
- Registriert: Samstag 6. September 2008, 14:13
Zitat Stuttgarter Nachrichten
Ob sein bisheriger Assistent und Freund Alexander Malchow den Kickers erhalten bleibt, ist dagegen noch offen. Dem Verein schwebt vor, den 39-Jährigen als Trainer der Oberligaelf zu behalten. Er würde dort Björn Hinck ablösen, der als Co-Trainer von Schmitt ins Drittligateam aufrücken soll, aber noch Details mit seinem Arbeitgeber klären muss.
Die interne Rochade hätte einen entscheidenden Vorteil: Die Kickers geben nicht noch mehr Geld aus, das sie nicht haben.
[/b]
Ob sein bisheriger Assistent und Freund Alexander Malchow den Kickers erhalten bleibt, ist dagegen noch offen. Dem Verein schwebt vor, den 39-Jährigen als Trainer der Oberligaelf zu behalten. Er würde dort Björn Hinck ablösen, der als Co-Trainer von Schmitt ins Drittligateam aufrücken soll, aber noch Details mit seinem Arbeitgeber klären muss.
Die interne Rochade hätte einen entscheidenden Vorteil: Die Kickers geben nicht noch mehr Geld aus, das sie nicht haben.
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Überlinger
Minkwitz ist weg und Schmitt schon da
Der Fußball-Drittligist Stuttgarter Kickers vollzieht den Trainerwechsel - Björn Hinck soll neuer Assistent werden
STUTTGART. Auch die beste Saisonleistung hat den Trainer Stefan Minkwitz nicht mehr im Amt gehalten. Einen Tag nach der 2:3-Niederlage in Erfurt stellten die Stuttgarter Kickers Edgar Schmitt als ihren neuen Trainer vor.
Von Joachim Klumpp
Spiel aus - Minkwitz raus. Ganz so schnell schossen die Verantwortlichen der Stuttgarter Kickers zwar nicht, aber wer die Worte des Präsidenten Dirk Eichelbaum am Samstag unmittelbar nach der 2:3-Niederlage in Erfurt richtig deutete, der wusste schon, dass der Trainerwechsel nur eine Frage von Stunden ist. Auf der Rückfahrt von Thüringen hatte der Clubchef zusammen mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Rainer Lorz und dessen Stellvertreter Christian Dinkelacker denn auch genug Zeit, die letzten Details für eine Trennung durchzugehen. Die Einladung zur Pressekonferenz kam gestern also wenig überraschend, der Name des Nachfolgers ebenfalls: Edgar Schmitt soll"s richten.
Der 45-Jährige, der wegen seiner vier Treffer beim denkwürdigen 7:0-Sieg des Karlsruher SC gegen Valencia "Euro-Eddy" genannt wird, wird morgen Vormittag erstmals das Training leiten. Mit wem an seiner Seite, das ist noch offen. "Wir haben uns aber aus gewissen Gründen für eine interne Lösung entschieden", sagte Schmitt. Die Rochade könnte so aussehen, dass der bisherige Amateurtrainer Björn Hinck zum "Co" aufrückt und Hincks Posten in der Oberliga vom bisherigen Minkwitz-Assistenten Alexander Malchow übernommen wird. "Das muss aber mit den betreffenden Personen noch endgültig abgeklärt werden", sagte Eichelbaum gestern zu der angedachten Variante.
Minkwitz selbst ist offiziell beurlaubt, wie es im Juristendeutsch so schön heißt, schließlich besitzt er noch einen gültigen Kontrakt bis zum 30. Juni 2009, nachdem ursprünglich immer von einem Zweijahresvertrag gesprochen wurde. Doch der existierte nur per Option. Dennoch stehen dem 40-Jährigen bis Saisonende rund 50 000 Euro zu, die der Verein nun entweder an anderer Stelle einsparen (was schwierig werden dürfte) oder aber durch zusätzliche Einnahmen finanzieren muss. Im Zweifel dürften die Macher - zumindest vorübergehend - selbst einspringen. Wie sagte Christian Dinkelacker zuletzt: "An der finanziellen Seite darf ein Trainerwechsel nicht scheitern."
Minkwitz hatte in Anbetracht des Schlüsselspiels in Erfurt nochmals alle Register gezogen, auf eine Dreierabwehrkette umgestellt und Gambo als zweite Sturmspitze nominiert. Das führte dazu, dass die Kickers ihr bestes Saisonspiel zeigten, durch individuelle Fehler aber letztlich - wie schon in Regensburg und gegen Aue - mit leeren Händen dastanden. Auch die Worte des Kollegen Karsten Baumann halfen da nichts mehr, der sagte: "Wir waren diesmal nicht besser, aber glücklicher."
"Aber spätestens das Spiel in Erfurt hat gezeigt, dass ich eine intakte Mannschaft hinterlasse", sagte Minkwitz, der nun erst einmal zwei Wochen im Urlaub abschalten möchte. Eine weiteres Engagement bei den Kickers ist zwar nicht komplett ausgeschlossen, scheint aber recht unwahrscheinlich.
Edgar Schmitt stand jedenfalls bereits in den Startlöchern, nachdem er inzwischen auch seinen Auflösungsvertrag beim Exclub VfR Aalen unterschrieben hat. "Mir war wichtig, dass diese Dinge geklärt sind", sagte Eichelbaum. Schmitts Vertrag bei den Kickers läuft bis zum Saisonende, wobei er sich im Fall des Nichtabstiegs automatisch um ein Jahr verlängert. "Es wird zwar schwer, aber ich bin überzeugt, dass wir den Klassenverbleib schaffen werden", sagte Schmitt, der die Mannschaft zuletzt beim 1:2 gegen Aue beobachtet hatte. "Eine unglückliche Niederlage", meinte der frühere Topstürmer, der als seine Philosophie ausgibt: "Ich orientiere mich am englischen Fußball." Soll heißen: die Spieler müssen ständig in Bewegung sein und auch über die Flügel kommen.
Beim VfR Aalen ist dieses Konzept phasenweise voll aufgegangen, vergangene Saison belegte die Mannschaft zeitweise einen Aufstiegsplatz. Im Endeffekt wurde das Ziel zweite Liga aber verpasst, nicht zuletzt weil es intern Dissonanzen mit dem Sportlichen Leiter Helmut Dietterle gegeben hatte. Die drohen bei den Kickers nicht. Der Manager Cast sagt: "Ich bin immer loyal zum Trainer."
Quelle: Stuttgarter Zeitung
Der Fußball-Drittligist Stuttgarter Kickers vollzieht den Trainerwechsel - Björn Hinck soll neuer Assistent werden
STUTTGART. Auch die beste Saisonleistung hat den Trainer Stefan Minkwitz nicht mehr im Amt gehalten. Einen Tag nach der 2:3-Niederlage in Erfurt stellten die Stuttgarter Kickers Edgar Schmitt als ihren neuen Trainer vor.
Von Joachim Klumpp
Spiel aus - Minkwitz raus. Ganz so schnell schossen die Verantwortlichen der Stuttgarter Kickers zwar nicht, aber wer die Worte des Präsidenten Dirk Eichelbaum am Samstag unmittelbar nach der 2:3-Niederlage in Erfurt richtig deutete, der wusste schon, dass der Trainerwechsel nur eine Frage von Stunden ist. Auf der Rückfahrt von Thüringen hatte der Clubchef zusammen mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Rainer Lorz und dessen Stellvertreter Christian Dinkelacker denn auch genug Zeit, die letzten Details für eine Trennung durchzugehen. Die Einladung zur Pressekonferenz kam gestern also wenig überraschend, der Name des Nachfolgers ebenfalls: Edgar Schmitt soll"s richten.
Der 45-Jährige, der wegen seiner vier Treffer beim denkwürdigen 7:0-Sieg des Karlsruher SC gegen Valencia "Euro-Eddy" genannt wird, wird morgen Vormittag erstmals das Training leiten. Mit wem an seiner Seite, das ist noch offen. "Wir haben uns aber aus gewissen Gründen für eine interne Lösung entschieden", sagte Schmitt. Die Rochade könnte so aussehen, dass der bisherige Amateurtrainer Björn Hinck zum "Co" aufrückt und Hincks Posten in der Oberliga vom bisherigen Minkwitz-Assistenten Alexander Malchow übernommen wird. "Das muss aber mit den betreffenden Personen noch endgültig abgeklärt werden", sagte Eichelbaum gestern zu der angedachten Variante.
Minkwitz selbst ist offiziell beurlaubt, wie es im Juristendeutsch so schön heißt, schließlich besitzt er noch einen gültigen Kontrakt bis zum 30. Juni 2009, nachdem ursprünglich immer von einem Zweijahresvertrag gesprochen wurde. Doch der existierte nur per Option. Dennoch stehen dem 40-Jährigen bis Saisonende rund 50 000 Euro zu, die der Verein nun entweder an anderer Stelle einsparen (was schwierig werden dürfte) oder aber durch zusätzliche Einnahmen finanzieren muss. Im Zweifel dürften die Macher - zumindest vorübergehend - selbst einspringen. Wie sagte Christian Dinkelacker zuletzt: "An der finanziellen Seite darf ein Trainerwechsel nicht scheitern."
Minkwitz hatte in Anbetracht des Schlüsselspiels in Erfurt nochmals alle Register gezogen, auf eine Dreierabwehrkette umgestellt und Gambo als zweite Sturmspitze nominiert. Das führte dazu, dass die Kickers ihr bestes Saisonspiel zeigten, durch individuelle Fehler aber letztlich - wie schon in Regensburg und gegen Aue - mit leeren Händen dastanden. Auch die Worte des Kollegen Karsten Baumann halfen da nichts mehr, der sagte: "Wir waren diesmal nicht besser, aber glücklicher."
"Aber spätestens das Spiel in Erfurt hat gezeigt, dass ich eine intakte Mannschaft hinterlasse", sagte Minkwitz, der nun erst einmal zwei Wochen im Urlaub abschalten möchte. Eine weiteres Engagement bei den Kickers ist zwar nicht komplett ausgeschlossen, scheint aber recht unwahrscheinlich.
Edgar Schmitt stand jedenfalls bereits in den Startlöchern, nachdem er inzwischen auch seinen Auflösungsvertrag beim Exclub VfR Aalen unterschrieben hat. "Mir war wichtig, dass diese Dinge geklärt sind", sagte Eichelbaum. Schmitts Vertrag bei den Kickers läuft bis zum Saisonende, wobei er sich im Fall des Nichtabstiegs automatisch um ein Jahr verlängert. "Es wird zwar schwer, aber ich bin überzeugt, dass wir den Klassenverbleib schaffen werden", sagte Schmitt, der die Mannschaft zuletzt beim 1:2 gegen Aue beobachtet hatte. "Eine unglückliche Niederlage", meinte der frühere Topstürmer, der als seine Philosophie ausgibt: "Ich orientiere mich am englischen Fußball." Soll heißen: die Spieler müssen ständig in Bewegung sein und auch über die Flügel kommen.
Beim VfR Aalen ist dieses Konzept phasenweise voll aufgegangen, vergangene Saison belegte die Mannschaft zeitweise einen Aufstiegsplatz. Im Endeffekt wurde das Ziel zweite Liga aber verpasst, nicht zuletzt weil es intern Dissonanzen mit dem Sportlichen Leiter Helmut Dietterle gegeben hatte. Die drohen bei den Kickers nicht. Der Manager Cast sagt: "Ich bin immer loyal zum Trainer."
Quelle: Stuttgarter Zeitung
- SIR Andrew
- Kickers-Fan
- Beiträge: 2532
- Registriert: Mittwoch 20. August 2003, 17:39
- Wohnort: Leinfelden-Echterdingen
Dann schauen wir mal, wie sich das weiterentwickelt.svk.fussball hat geschrieben:Zitat Stuttgarter Nachrichten
Ob sein bisheriger Assistent und Freund Alexander Malchow den Kickers erhalten bleibt, ist dagegen noch offen. Dem Verein schwebt vor, den 39-Jährigen als Trainer der Oberligaelf zu behalten. Er würde dort Björn Hinck ablösen, der als Co-Trainer von Schmitt ins Drittligateam aufrücken soll, aber noch Details mit seinem Arbeitgeber klären muss.
Die interne Rochade hätte einen entscheidenden Vorteil: Die Kickers geben nicht noch mehr Geld aus, das sie nicht haben.
[/b]
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Überlinger
Auf der Flucht nach vorne
Planspiele mit Björn Hinck als Kickers-Co-Trainer
Stuttgart - Dieser Trainerwechsel überraschte keinen mehr: Am Tag nach dem 2:3 bei Rot-Weiß Erfurt stellte Fußball-Drittligist Stuttgarter Kickers Edgar Schmitt als Nachfolger von Stefan Minkwitz vor. Assistent soll Oberligacoach Björn Hinck werden, dessen Amt Alexander Malchow übernehmen könnte.
Rückendeckung kann bei dieser schweren Aufgabe nicht schaden: Edgar Schmitt erschien am gestrigen Sonntag bei seiner Vorstellung in einem Hotel in Bonlanden nicht nur mit seinem Berater, sondern auch mit seiner Lebensgefährtin samt Hund.
Schmitt versprühte Optimismus: "Das Team ist jung und dynamisch, ich bin überzeugt, dass wir das primäre Ziel Nichtabstieg schaffen werden." In diesem Fall würde sich sein bis zum Saisonende laufender Vertrag automatisch um ein Jahr verlängern.
Zunächst aber leitet der 45-Jährige am Dienstag um 10 Uhr erstmals das Training, am Samstag (14 Uhr/Gazistadion) gegen Kickers Emden feiert er sein Debüt auf der Kickers-Bank. Wie er die Blauen vor dem Absturz bewahren will? Der ehemalige Stürmer setzt auf Offensive: "Ich bin ein Verfechter der englischen Fußball-Philosophie", erklärt der Ex-Profi, "ich will Leben auf dem Platz sehen und mit dem Team schnell und mutig nach vorne spielen."
Von der Devise, erst einmal die wacklige Hintermannschaft zu stabilisieren, hält er wenig: "Wenn man zu sehr auf Sicherheit setzt, besteht die Gefahr, dass man nur darauf wartet, dass etwas passiert."
Schmitt machte bei den Kickers das Rennen vor den derzeit vereinslosen Marc Fascher (zuletzt SF Siegen) und Rainer Hörgl (früher FC Augsburg). "Schmitt war unser Wunschkandidat", stellte Präsident Dirk Eichelbaum klar, "er ist ein kommunikativer Typ, der für attraktiven Fußball steht. Beim VfR Aalen war seine Handschrift deutlich zu erkennen."
Mit dem Drittligarivalen, bei dem er Ende August beurlaubt wurde, einigte sich Schmitt in der vergangenen Woche über die Auflösung des Vertrags. Die Abfindung soll bei rund 175.000 Euro liegen. Deshalb konnte Schmitt den Blauen auch finanziell entgegenkommen. Er nimmt Abstriche im Grundgehalt in Kauf - sein Vertrag ist stark erfolgsabhängig.
"Die neue Konstellation ist eine Chance für mich - und die Kickers." Allerdings birgt sie auch Risiken. Die finanzielle Lage für die Blauen spitzt sich durch die zusätzliche Belastung weiter zu. Dennoch trug der Aufsichtsrat die Entscheidung mit: "Die Chancen, durch Erfolge neue Einnahmen zu bekommen, sehen wir als größer an als das Risiko, weiter im Tabellenkeller herumzudümpeln", sagte Rainer Lorz, der Chef des Kontrollgremiums. Und sein Stellvertreter Christian Dinkelacker ergänzte: "Die Patrone Trainer ist nun weg, jetzt ist die Mannschaft in der Pflicht."
Minkwitz wusste trotz der besten Saisonleistung in Erfurt bereits auf der Rückfahrt, was die Stunde geschlagen hatte. Entgegen sonstigen Gepflogenheiten durften sich die Spieler an einer Raststätte sogar ein Bierchen genehmigen.
Auch nach der offiziellen Bekanntgabe der Trennung am Sonntag gab sich der 40-Jährige entspannt - und selbstkritisch: "Irgendwann musste der Verein handeln, ein Trainer wird an Punkten gemessen, und da hatte ich nichts vorzuweisen", zeigte er Verständnis für die Beurlaubung, stellte aber auch klar: "Ich hinterlasse hier keinen Scherbenhaufen."
Zunächst fliegt er erst einmal in den Urlaub. Es gilt als äußerst unwahrscheinlich, dass er bei den Blauen in anderer Funktion weitermacht. Ob sein bisheriger Assistent und Freund Alexander Malchow den Kickers erhalten bleibt, ist dagegen noch offen. Dem Verein schwebt vor, den 39-Jährigen als Trainer der Oberligaelf zu behalten. Er würde dort Björn Hinck ablösen, der als Co-Trainer von Schmitt ins Drittligateam aufrücken soll, aber noch Details mit seinem Arbeitgeber klären muss.
Die interne Rochade hätte einen entscheidenden Vorteil: Die Kickers geben nicht noch mehr Geld aus, das sie nicht haben.
Jürgen Frey, Stuttgarter Nachrichten
Planspiele mit Björn Hinck als Kickers-Co-Trainer
Stuttgart - Dieser Trainerwechsel überraschte keinen mehr: Am Tag nach dem 2:3 bei Rot-Weiß Erfurt stellte Fußball-Drittligist Stuttgarter Kickers Edgar Schmitt als Nachfolger von Stefan Minkwitz vor. Assistent soll Oberligacoach Björn Hinck werden, dessen Amt Alexander Malchow übernehmen könnte.
Rückendeckung kann bei dieser schweren Aufgabe nicht schaden: Edgar Schmitt erschien am gestrigen Sonntag bei seiner Vorstellung in einem Hotel in Bonlanden nicht nur mit seinem Berater, sondern auch mit seiner Lebensgefährtin samt Hund.
Schmitt versprühte Optimismus: "Das Team ist jung und dynamisch, ich bin überzeugt, dass wir das primäre Ziel Nichtabstieg schaffen werden." In diesem Fall würde sich sein bis zum Saisonende laufender Vertrag automatisch um ein Jahr verlängern.
Zunächst aber leitet der 45-Jährige am Dienstag um 10 Uhr erstmals das Training, am Samstag (14 Uhr/Gazistadion) gegen Kickers Emden feiert er sein Debüt auf der Kickers-Bank. Wie er die Blauen vor dem Absturz bewahren will? Der ehemalige Stürmer setzt auf Offensive: "Ich bin ein Verfechter der englischen Fußball-Philosophie", erklärt der Ex-Profi, "ich will Leben auf dem Platz sehen und mit dem Team schnell und mutig nach vorne spielen."
Von der Devise, erst einmal die wacklige Hintermannschaft zu stabilisieren, hält er wenig: "Wenn man zu sehr auf Sicherheit setzt, besteht die Gefahr, dass man nur darauf wartet, dass etwas passiert."
Schmitt machte bei den Kickers das Rennen vor den derzeit vereinslosen Marc Fascher (zuletzt SF Siegen) und Rainer Hörgl (früher FC Augsburg). "Schmitt war unser Wunschkandidat", stellte Präsident Dirk Eichelbaum klar, "er ist ein kommunikativer Typ, der für attraktiven Fußball steht. Beim VfR Aalen war seine Handschrift deutlich zu erkennen."
Mit dem Drittligarivalen, bei dem er Ende August beurlaubt wurde, einigte sich Schmitt in der vergangenen Woche über die Auflösung des Vertrags. Die Abfindung soll bei rund 175.000 Euro liegen. Deshalb konnte Schmitt den Blauen auch finanziell entgegenkommen. Er nimmt Abstriche im Grundgehalt in Kauf - sein Vertrag ist stark erfolgsabhängig.
"Die neue Konstellation ist eine Chance für mich - und die Kickers." Allerdings birgt sie auch Risiken. Die finanzielle Lage für die Blauen spitzt sich durch die zusätzliche Belastung weiter zu. Dennoch trug der Aufsichtsrat die Entscheidung mit: "Die Chancen, durch Erfolge neue Einnahmen zu bekommen, sehen wir als größer an als das Risiko, weiter im Tabellenkeller herumzudümpeln", sagte Rainer Lorz, der Chef des Kontrollgremiums. Und sein Stellvertreter Christian Dinkelacker ergänzte: "Die Patrone Trainer ist nun weg, jetzt ist die Mannschaft in der Pflicht."
Minkwitz wusste trotz der besten Saisonleistung in Erfurt bereits auf der Rückfahrt, was die Stunde geschlagen hatte. Entgegen sonstigen Gepflogenheiten durften sich die Spieler an einer Raststätte sogar ein Bierchen genehmigen.
Auch nach der offiziellen Bekanntgabe der Trennung am Sonntag gab sich der 40-Jährige entspannt - und selbstkritisch: "Irgendwann musste der Verein handeln, ein Trainer wird an Punkten gemessen, und da hatte ich nichts vorzuweisen", zeigte er Verständnis für die Beurlaubung, stellte aber auch klar: "Ich hinterlasse hier keinen Scherbenhaufen."
Zunächst fliegt er erst einmal in den Urlaub. Es gilt als äußerst unwahrscheinlich, dass er bei den Blauen in anderer Funktion weitermacht. Ob sein bisheriger Assistent und Freund Alexander Malchow den Kickers erhalten bleibt, ist dagegen noch offen. Dem Verein schwebt vor, den 39-Jährigen als Trainer der Oberligaelf zu behalten. Er würde dort Björn Hinck ablösen, der als Co-Trainer von Schmitt ins Drittligateam aufrücken soll, aber noch Details mit seinem Arbeitgeber klären muss.
Die interne Rochade hätte einen entscheidenden Vorteil: Die Kickers geben nicht noch mehr Geld aus, das sie nicht haben.
Jürgen Frey, Stuttgarter Nachrichten
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Überlinger
Der Strohhalm
Von Jürgen Frey
Es sind die Gesetzmäßigkeiten in diesem gnadenlosen, aber gut dotierten Geschäft: Im freien Fall sollte der Sportsfreund die Reißleine ziehen. Fußball-Drittligist Stuttgarter Kickers hat sich nach nur einem Zähler aus sieben Punktspielen und dem peinlichen Aus im WFV-Pokal daran gehalten.
Die beste Saisonleistung beim 2:3 in Erfurt ändert nichts daran: Stefan Minkwitz ist beurlaubt. Das klingt, als hätten sie ihm 14 Tage auf den Kanaren spendiert, doch die Wirklichkeit ist rauer. Die Blauen sind in Gefahr. Aus diesem Grund kam die Entscheidung, einen Schlussstrich zu ziehen, nicht überraschend.
Der glücklose Minkwitz hat seit Saisonbeginn alle Möglichkeiten ausgereizt, zweimal stellte er das System um, unterm Strich ohne zählbaren Erfolg. Der Glaube, in der bisherigen Konstellation Trainer/Mannschaft etwas zu bewegen, sank mit jedem verlorenen Spiel. Schon allein deshalb ist es richtig, auf einen neuen Mann zu setzen, der mit einer anderen Ansprache versucht, frische Kräfte zu mobilisieren.
Ob die Qualität der Mannschaft reicht, ist eine andere Frage. Daher wäre es fahrlässig, die Schuld an der Misere ausschließlich auf den Trainer abzuwälzen. Die Probleme liegen tiefer. Die Spiele verlor eine Mannschaft, die von allen Beteiligten zusammengestellt wurde. Minkwitz hat Wünsche geäußert; erfüllt - oder im Fall von Mirnes Mesic eben auch nicht - wurden sie von Manager Joachim Cast und vom Präsidium.
In der Vereins- und Personalpolitik der Blauen reiht sich seit Jahren ein Fehlgriff an den anderen. Außerdem fehlen schlüssige Konzepte und Ideen - auch um die finanzielle Schieflage in den Griff zu bekommen. Der Trainerwechsel ist deshalb nicht mehr als das Klammern an einen Strohhalm.
Quelle: Stuttgarter Nachrichten
Von Jürgen Frey
Es sind die Gesetzmäßigkeiten in diesem gnadenlosen, aber gut dotierten Geschäft: Im freien Fall sollte der Sportsfreund die Reißleine ziehen. Fußball-Drittligist Stuttgarter Kickers hat sich nach nur einem Zähler aus sieben Punktspielen und dem peinlichen Aus im WFV-Pokal daran gehalten.
Die beste Saisonleistung beim 2:3 in Erfurt ändert nichts daran: Stefan Minkwitz ist beurlaubt. Das klingt, als hätten sie ihm 14 Tage auf den Kanaren spendiert, doch die Wirklichkeit ist rauer. Die Blauen sind in Gefahr. Aus diesem Grund kam die Entscheidung, einen Schlussstrich zu ziehen, nicht überraschend.
Der glücklose Minkwitz hat seit Saisonbeginn alle Möglichkeiten ausgereizt, zweimal stellte er das System um, unterm Strich ohne zählbaren Erfolg. Der Glaube, in der bisherigen Konstellation Trainer/Mannschaft etwas zu bewegen, sank mit jedem verlorenen Spiel. Schon allein deshalb ist es richtig, auf einen neuen Mann zu setzen, der mit einer anderen Ansprache versucht, frische Kräfte zu mobilisieren.
Ob die Qualität der Mannschaft reicht, ist eine andere Frage. Daher wäre es fahrlässig, die Schuld an der Misere ausschließlich auf den Trainer abzuwälzen. Die Probleme liegen tiefer. Die Spiele verlor eine Mannschaft, die von allen Beteiligten zusammengestellt wurde. Minkwitz hat Wünsche geäußert; erfüllt - oder im Fall von Mirnes Mesic eben auch nicht - wurden sie von Manager Joachim Cast und vom Präsidium.
In der Vereins- und Personalpolitik der Blauen reiht sich seit Jahren ein Fehlgriff an den anderen. Außerdem fehlen schlüssige Konzepte und Ideen - auch um die finanzielle Schieflage in den Griff zu bekommen. Der Trainerwechsel ist deshalb nicht mehr als das Klammern an einen Strohhalm.
Quelle: Stuttgarter Nachrichten
Beim Artikel der STN kann man die Situation auch kommentieren.
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/s ... feedback12
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/s ... feedback12
hmm, ich weiß nicht. ich finde es sehr wichtig, dass die zweite einen guten trainer hat. hinck hat dort bisher einen richtig guten job gemacht. ich würde mir wünschen, er bliebe trainer der zweiten!SIR Andrew hat geschrieben:Dann schauen wir mal, wie sich das weiterentwickelt.svk.fussball hat geschrieben:Zitat Stuttgarter Nachrichten
Ob sein bisheriger Assistent und Freund Alexander Malchow den Kickers erhalten bleibt, ist dagegen noch offen. Dem Verein schwebt vor, den 39-Jährigen als Trainer der Oberligaelf zu behalten. Er würde dort Björn Hinck ablösen, der als Co-Trainer von Schmitt ins Drittligateam aufrücken soll, aber noch Details mit seinem Arbeitgeber klären muss.
Die interne Rochade hätte einen entscheidenden Vorteil: Die Kickers geben nicht noch mehr Geld aus, das sie nicht haben.
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DER Kommentar gefällt mir
22.09.2008 10:46
Autor: Horst Grüninger
Dritte Liga ade??
Ihr Herr Frey schreibt:"Die Probleme liegen tiefer".Das Problem Mesic und hochkarätige Spieler kann leider heute nur noch mit Sponsoren gelöst werden (siehe Hoffenheim). Eichelbaum, Wahl und Cast sind die Hände gebunden.Wo beiben die Stuttgarter Sponsoren, die einen Traditionsverein nicht vor die Hunde gehen lassen?? Die Millionäre in kurzen Hosen werden in Stuttgart nur beim VFB gemästet.Daher geht auch in dieser dramatischen Situation kein Ruck durch Stuttgart! Es ist billig,die o.g.Verantwortlichen in die Pfanne zu hauen. Gebt den Kickers den Etat, den der VFB sich schon als "Fehleinkäufe " geleistet hat. Dann wären sogar die Kickers wieder Bundesliga!
22.09.2008 10:46
Autor: Horst Grüninger
Dritte Liga ade??
Ihr Herr Frey schreibt:"Die Probleme liegen tiefer".Das Problem Mesic und hochkarätige Spieler kann leider heute nur noch mit Sponsoren gelöst werden (siehe Hoffenheim). Eichelbaum, Wahl und Cast sind die Hände gebunden.Wo beiben die Stuttgarter Sponsoren, die einen Traditionsverein nicht vor die Hunde gehen lassen?? Die Millionäre in kurzen Hosen werden in Stuttgart nur beim VFB gemästet.Daher geht auch in dieser dramatischen Situation kein Ruck durch Stuttgart! Es ist billig,die o.g.Verantwortlichen in die Pfanne zu hauen. Gebt den Kickers den Etat, den der VFB sich schon als "Fehleinkäufe " geleistet hat. Dann wären sogar die Kickers wieder Bundesliga!
Im März dachten alle, es geht aufwärts. April April...
"Mit den Kickers lässt sich viel bewegen"
Der Trainer der Blauen über seine Zeit als Profi, den Umgang mit Spielern und die Ziele mit den Blauen
Stuttgart - Edgar Schmitt soll den Fußball-Drittligisten Stuttgarter Kickers vor dem Absturz retten. Der 45-jährige Ex-Profi ist sicher, dass er die Herausforderung meistert: "Die Elf ist jung, dynamisch, kampfstark und nicht zerstritten", sagt er vor seinem Debüt am Samstag (14 Uhr/Gazistadion) gegen Kickers Emden.
Herr Schmidt, wir wundern uns, dass Sie erst am heutigen Dienstag mit dem ersten Training loslegen.
Ich dachte, die Mannschaft sei am Sonntag wie geplant ausgelaufen und hat dann am Montag frei. Als ich später erfuhr, dass am Sonntag gar kein Training war, wollte ich die ursprüngliche Planung nicht ändern.
Ist in der prekären Lage nicht jeder Tag kostbar?
Manchmal ist weniger auch mehr.
Die Spieler werden sich freuen.
Das weiß ich nicht. Wenn sie wüssten, dass sie dadurch am Samstag gewinnen, hätten sie bestimmt auch gerne trainiert. Die heutige Spielergeneration besteht nicht aus lauter Sauhunden, sie ist professioneller, als man denkt, und viel besser als ihr Ruf.
Dass viele ihre Freizeit hauptsächlich an der Playstation verbringen, ist ein Vorurteil?
Das tun sie nebenbei, aber viele gehen laufen und halten sich fit. Früher waren die Spieler Fußballer, heute Hochleistungssportler. Die physische Belastung ist viel höher geworden. Die dritte Liga heute hat ein Niveau wie vor zehn Jahren die zweite Liga.
Wie sah es bei Ihnen persönlich mit der Professionalität aus?
Ich war kein Musterschüler, habe meine Freiheiten sehr genossen. Mein starker Wille hat mich nach oben kommen lassen.
Allerdings erst mit 28 Jahren.
Ich habe nie in einer Auswahl gespielt. Bernd Hölzenbein und Dragoslav Stepanovic haben mich 1991 für eine Ablösesumme von 750.000 D-Mark vom damaligen Oberligisten Eintracht Trier zu Eintracht Frankfurt in die Bundesliga geholt.
Ihre beste Zeit hatten Sie beim KSC.
Diese Truppe damals war geprägt von einer unheimlichen Geschlossenheit. Typen wie Oliver Kahn, Wolfgang Rolff, Thorsten Fink, Michael Tarnat oder Icke Häßler zeichnete diese unglaubliche Willenskraft aus. Genauso wie den damaligen Trainer.
Den wilden Winnie.
Winfried Schäfer hat uns große Freiheiten gelassen, weil wir ein sehr verantwortungsvolles Team waren.
Hat er Sie stark geprägt?
Ich war in allen Spielklassen am Ball und hatte viele gute Trainer, aber ich gehe meinen eigenen Weg und habe meine eigene Philosophie.
Die wie aussieht?
Ich kommuniziere viel mit den Spielern. Ich sehe mich als Teil der neuen Trainergeneration. Ähnlich wie Jürgen Klinsmann oder Bruno Labbadia will auch ich analytisch vorgehen, Pressing spielen lassen und mit dem Team mutig nach vorne angreifen.
Sie wissen aber schon, dass Sie bei den Stuttgarter Kickers unterschrieben haben.
Große finanzielle Mittel hat der Club nicht, aber ich bin sicher, dass sich hier viel bewegen lässt. Zunächst aber geht es um den Ligaverbleib.
Zweifel an der Qualität der Mannschaft haben Sie nicht?
Hätte ich sonst hier unterschrieben? Fakt ist: Die Niederlagen gegen Aue und in Erfurt waren sehr unglücklich. Das Team kann ein hohes Tempo gehen. Es ist jung, dynamisch, kampfstark und nicht zerstritten.
Warum lief es dann so schlecht?
Ich glaube einfach, die Mannschaft ist in der Liga noch nicht richtig angekommen. Möglicherweise dachten manche Spieler nach der geglückten Drittligaqualifikation, es geht jetzt einfach von allein so weiter.
Wie wollen Sie den Schalter umlegen?
Wie gesagt, wir wollen den Gegner früh attackieren, offensiv, kreativ und attraktiv spielen, da können bei einer jungen Mannschaft Kräfte frei werden.
Besteht nicht die Gefahr, dass Ihre offensive Ausrichtung zulasten der dringend benötigten Ordnung im Defensivbereich geht?
Was heißt Gefahr? Der Trainerposten ist eine Gefahr, das ganze Leben ist eine Gefahr. Wir werden sehen.
Ende August wurden Sie beim VfR Aalen entlassen. Hinter vorgehaltener Hand heißt es, Sie hätten sich von den Spielern vereinnahmen lassen und wenig taktische Vorgaben gegeben?
Es wird viel geredet. Klar ist, der Erfolg hat viele Väter, bei Niederlagen heißt es plötzlich, der Coach trainiert zu hart, oder er wählt die falsche Taktik. Gegen solche Vorwürfe ist man machtlos.
Fragen von Jürgen Frey
22.09.2008 - aktualisiert: 22.09.2008 19:25 Uhr
STN
Der Trainer der Blauen über seine Zeit als Profi, den Umgang mit Spielern und die Ziele mit den Blauen
Stuttgart - Edgar Schmitt soll den Fußball-Drittligisten Stuttgarter Kickers vor dem Absturz retten. Der 45-jährige Ex-Profi ist sicher, dass er die Herausforderung meistert: "Die Elf ist jung, dynamisch, kampfstark und nicht zerstritten", sagt er vor seinem Debüt am Samstag (14 Uhr/Gazistadion) gegen Kickers Emden.
Herr Schmidt, wir wundern uns, dass Sie erst am heutigen Dienstag mit dem ersten Training loslegen.
Ich dachte, die Mannschaft sei am Sonntag wie geplant ausgelaufen und hat dann am Montag frei. Als ich später erfuhr, dass am Sonntag gar kein Training war, wollte ich die ursprüngliche Planung nicht ändern.
Ist in der prekären Lage nicht jeder Tag kostbar?
Manchmal ist weniger auch mehr.
Die Spieler werden sich freuen.
Das weiß ich nicht. Wenn sie wüssten, dass sie dadurch am Samstag gewinnen, hätten sie bestimmt auch gerne trainiert. Die heutige Spielergeneration besteht nicht aus lauter Sauhunden, sie ist professioneller, als man denkt, und viel besser als ihr Ruf.
Dass viele ihre Freizeit hauptsächlich an der Playstation verbringen, ist ein Vorurteil?
Das tun sie nebenbei, aber viele gehen laufen und halten sich fit. Früher waren die Spieler Fußballer, heute Hochleistungssportler. Die physische Belastung ist viel höher geworden. Die dritte Liga heute hat ein Niveau wie vor zehn Jahren die zweite Liga.
Wie sah es bei Ihnen persönlich mit der Professionalität aus?
Ich war kein Musterschüler, habe meine Freiheiten sehr genossen. Mein starker Wille hat mich nach oben kommen lassen.
Allerdings erst mit 28 Jahren.
Ich habe nie in einer Auswahl gespielt. Bernd Hölzenbein und Dragoslav Stepanovic haben mich 1991 für eine Ablösesumme von 750.000 D-Mark vom damaligen Oberligisten Eintracht Trier zu Eintracht Frankfurt in die Bundesliga geholt.
Ihre beste Zeit hatten Sie beim KSC.
Diese Truppe damals war geprägt von einer unheimlichen Geschlossenheit. Typen wie Oliver Kahn, Wolfgang Rolff, Thorsten Fink, Michael Tarnat oder Icke Häßler zeichnete diese unglaubliche Willenskraft aus. Genauso wie den damaligen Trainer.
Den wilden Winnie.
Winfried Schäfer hat uns große Freiheiten gelassen, weil wir ein sehr verantwortungsvolles Team waren.
Hat er Sie stark geprägt?
Ich war in allen Spielklassen am Ball und hatte viele gute Trainer, aber ich gehe meinen eigenen Weg und habe meine eigene Philosophie.
Die wie aussieht?
Ich kommuniziere viel mit den Spielern. Ich sehe mich als Teil der neuen Trainergeneration. Ähnlich wie Jürgen Klinsmann oder Bruno Labbadia will auch ich analytisch vorgehen, Pressing spielen lassen und mit dem Team mutig nach vorne angreifen.
Sie wissen aber schon, dass Sie bei den Stuttgarter Kickers unterschrieben haben.
Große finanzielle Mittel hat der Club nicht, aber ich bin sicher, dass sich hier viel bewegen lässt. Zunächst aber geht es um den Ligaverbleib.
Zweifel an der Qualität der Mannschaft haben Sie nicht?
Hätte ich sonst hier unterschrieben? Fakt ist: Die Niederlagen gegen Aue und in Erfurt waren sehr unglücklich. Das Team kann ein hohes Tempo gehen. Es ist jung, dynamisch, kampfstark und nicht zerstritten.
Warum lief es dann so schlecht?
Ich glaube einfach, die Mannschaft ist in der Liga noch nicht richtig angekommen. Möglicherweise dachten manche Spieler nach der geglückten Drittligaqualifikation, es geht jetzt einfach von allein so weiter.
Wie wollen Sie den Schalter umlegen?
Wie gesagt, wir wollen den Gegner früh attackieren, offensiv, kreativ und attraktiv spielen, da können bei einer jungen Mannschaft Kräfte frei werden.
Besteht nicht die Gefahr, dass Ihre offensive Ausrichtung zulasten der dringend benötigten Ordnung im Defensivbereich geht?
Was heißt Gefahr? Der Trainerposten ist eine Gefahr, das ganze Leben ist eine Gefahr. Wir werden sehen.
Ende August wurden Sie beim VfR Aalen entlassen. Hinter vorgehaltener Hand heißt es, Sie hätten sich von den Spielern vereinnahmen lassen und wenig taktische Vorgaben gegeben?
Es wird viel geredet. Klar ist, der Erfolg hat viele Väter, bei Niederlagen heißt es plötzlich, der Coach trainiert zu hart, oder er wählt die falsche Taktik. Gegen solche Vorwürfe ist man machtlos.
Fragen von Jürgen Frey
22.09.2008 - aktualisiert: 22.09.2008 19:25 Uhr
STN
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svk.fussball
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Noch kein Co-Trainer für die Kickers
Edgar Schmitt
Foto: Baumann
Stuttgart - Am Dienstagvormittag um zehn Uhr beginnt für Edgar Schmitt der praktische Teil seiner neuen Arbeit beim Fußball-Drittligisten Stuttgarter Kickers, mit dem ersten Training im ADM-Sportpark. Möglicherweise wird dann auch der eine oder andere Spieler der zweiten Mannschaft dabei sein, selbst eine Rückkehr des zuletzt nicht mehr berücksichtigten Mittelfeldspielers Markus Ortlieb scheint durchaus möglich.
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Von Joachim Klumpp
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"Das werde ich mit dem Manager Joachim Cast noch kurzfristig absprechen", sagt Schmitt. Dass er zum Trainingsbeginn bereits einen Assistenten an seiner Seite hat, ist dagegen nahezu ausgeschlossen. Am Montagabend wurden erst einmal entsprechende Sondierungsgespräche geführt. In erster Linie zwischen Schmitt und dem als Co-Trainer angedachten Björn Hinck. Der sagte vorab nur: "Es ehrt mich natürlich, dass ich für die Aufgabe in Betracht gezogen werde, andererseits muss ich das genau abwägen." Hinck hat einen interessanten Job beim Landratsamt in Böblingen, wo er sich allerdings unter Umständen auch beurlauben lassen könnte. "Erste Gespräche mit meinem Arbeitgeber hat es gegeben", sagt Hinck, "alles andere muss man abwarten. Ich werde die Entscheidung sicher nicht überstürzen."
Hinck selbst hat in den vergangenen Jahren trotz der beschränkten Möglichkeiten sehr gute Arbeit bei der zweiten Mannschaft geleistet, mit der er aktuell in der Oberliga auf dem zehnten Platz steht. Diese Aufgabe müsste der 31-Jährige für die Rolle bei der ersten Mannschaft abgeben, als möglicher Nachfolger käme Alexander Malchow infrage, der bei den Kickers noch einen Vertrag bis zum Saisonende besitzt. Der bisherige "Co" des beurlaubten Stefan Minkwitz wollte sich gestern nicht konkret zu den Plänen äußern. "Ich werde zunächst einmal die Gespräche mit dem Präsidenten und dem Manager abwarten", sagte Malchow, seine Entscheidung sei im Moment völlig offen. Der neue Chefcoach Schmitt ist so oder so überzeugt: "Wir werden eine Lösung finden, eine gute Lösung."
Nebenbei will Edgar Schmitt, der momentan noch in Aalen wohnt, auch ein neues Domizil, möglichst ein Häuschen, im Einzugsgebiet der Kickers finden, möglicherweise auf den Fildern. Es gibt also genug zu tun für den neuen Trainer, der auf eine willige Mannschaft treffen dürfte. Bestes Beispiel: einige der Spieler absolvierten gestern ein Trainingsprogramm im ADM-Sportpark. Freiwillig wohlgemerkt, denn der Montag soll unter Schmitt künftig trainingsfrei sein.
22.09.2008 - aktualisiert: 22.09.2008 19:33 Uhr
Edgar Schmitt
Foto: Baumann
Stuttgart - Am Dienstagvormittag um zehn Uhr beginnt für Edgar Schmitt der praktische Teil seiner neuen Arbeit beim Fußball-Drittligisten Stuttgarter Kickers, mit dem ersten Training im ADM-Sportpark. Möglicherweise wird dann auch der eine oder andere Spieler der zweiten Mannschaft dabei sein, selbst eine Rückkehr des zuletzt nicht mehr berücksichtigten Mittelfeldspielers Markus Ortlieb scheint durchaus möglich.
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Von Joachim Klumpp
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"Das werde ich mit dem Manager Joachim Cast noch kurzfristig absprechen", sagt Schmitt. Dass er zum Trainingsbeginn bereits einen Assistenten an seiner Seite hat, ist dagegen nahezu ausgeschlossen. Am Montagabend wurden erst einmal entsprechende Sondierungsgespräche geführt. In erster Linie zwischen Schmitt und dem als Co-Trainer angedachten Björn Hinck. Der sagte vorab nur: "Es ehrt mich natürlich, dass ich für die Aufgabe in Betracht gezogen werde, andererseits muss ich das genau abwägen." Hinck hat einen interessanten Job beim Landratsamt in Böblingen, wo er sich allerdings unter Umständen auch beurlauben lassen könnte. "Erste Gespräche mit meinem Arbeitgeber hat es gegeben", sagt Hinck, "alles andere muss man abwarten. Ich werde die Entscheidung sicher nicht überstürzen."
Hinck selbst hat in den vergangenen Jahren trotz der beschränkten Möglichkeiten sehr gute Arbeit bei der zweiten Mannschaft geleistet, mit der er aktuell in der Oberliga auf dem zehnten Platz steht. Diese Aufgabe müsste der 31-Jährige für die Rolle bei der ersten Mannschaft abgeben, als möglicher Nachfolger käme Alexander Malchow infrage, der bei den Kickers noch einen Vertrag bis zum Saisonende besitzt. Der bisherige "Co" des beurlaubten Stefan Minkwitz wollte sich gestern nicht konkret zu den Plänen äußern. "Ich werde zunächst einmal die Gespräche mit dem Präsidenten und dem Manager abwarten", sagte Malchow, seine Entscheidung sei im Moment völlig offen. Der neue Chefcoach Schmitt ist so oder so überzeugt: "Wir werden eine Lösung finden, eine gute Lösung."
Nebenbei will Edgar Schmitt, der momentan noch in Aalen wohnt, auch ein neues Domizil, möglichst ein Häuschen, im Einzugsgebiet der Kickers finden, möglicherweise auf den Fildern. Es gibt also genug zu tun für den neuen Trainer, der auf eine willige Mannschaft treffen dürfte. Bestes Beispiel: einige der Spieler absolvierten gestern ein Trainingsprogramm im ADM-Sportpark. Freiwillig wohlgemerkt, denn der Montag soll unter Schmitt künftig trainingsfrei sein.
22.09.2008 - aktualisiert: 22.09.2008 19:33 Uhr
- barneygumble
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Jürgen Frey hat geschrieben: ...
Ich kommuniziere viel mit den Spielern. Ich sehe mich als Teil der neuen Trainergeneration. Ähnlich wie Jürgen Klinsmann oder Bruno Labbadia will auch ich analytisch vorgehen, Pressing spielen lassen und mit dem Team mutig nach vorne angreifen.
Sie wissen aber schon, dass Sie bei den Stuttgarter Kickers unterschrieben haben.
...
Geiler Gag, Herr Frey
Erfolgreich zu sein, setzt zwei Dinge voraus: Klare Ziele und den brennenden Wunsch, sie zu erreichen.
- Johann Wolfgang von Goethe -
Die Mehrheit? Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn, Verstand ist stets bei wen'gen nur gewesen. Der Staat muß untergehen, früh oder spät, wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.
- Friedrich Schiller -
Don't argue with idiots. They'll drag you down to their level and beat you with experience.
- empirische Untersuchungen -
- Johann Wolfgang von Goethe -
Die Mehrheit? Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn, Verstand ist stets bei wen'gen nur gewesen. Der Staat muß untergehen, früh oder spät, wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.
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- empirische Untersuchungen -
Euro Eddy: So will ich die Kickers retten
Große Hoffnung bei den Stuttgarter Kickers. Im BILD-Interview sagt der neue Trainer Edgar Schmitt (45, Spitzname: Euro-Eddy), wie er den abstiegsgefährdeten Drittligisten retten will.
BILD: Ist der neue Job ein Himmelfahrts-Kommando für Sie?
Schmitt: „Nein, sondern eine schwierige Aufgabe mit einer großen Chance für mich und die Mannschaft.“
BILD: Was macht Sie zuversichtlich?
Schmitt: „Weil die Mannschaft das Potential dazu hat. Ich habe sie mehrmals beobachtet und dabei noch etwas ganz Wichtiges festgestellt. Die Spieler streiten nicht untereinander, selbst wenn’s nicht läuft.“
BILD: Haben Sie schon mit Ihrem Vorgänger Stefan Minkwitz geredet?
Schmitt: „Ich werde ihn nicht anrufen. Es tut mir leid für ihn. Doch so ist nun mal das Geschäft. Vor vier Wochen wurde ich in Aalen entlassen.“
BILD: Werden die Kickers genauso offensiv spielen wie Ihr Ex-Klub?
Schmitt: „Ich orientiere mich am englischen Fußball mit schnellem Spiel nach vorne und dynamischen Außenverteidigern. Momentan ist wichtig, dass wir ergebnisorientiert spielen. Unser Ziel ist primär der Nichtabstieg und zwar so schnell wie möglich. Das verdient dieser Traditionsverein mit dem schönen Stadion und der guten Fankultur.“
BILD: Wird nicht leicht...
Schmitt: „Ich bin überzeugt, dass wir es schaffen – wenn wir aggressiv und energisch rangehen.“
Edgar Schmitt mit Lebensgefährtin Corinna und Dobermann Buddy (6). Sie wohnen mit den Kindern Jil (12) und Amelie (5) noch in Aalen, suchen jetzt eine Vierzimmerwohnung oder ein Haus in Degerloch.

Edgar Schmitt mit Lebensgefährtin Corinna und Dobermann Buddy
http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/ ... etten.html
Große Hoffnung bei den Stuttgarter Kickers. Im BILD-Interview sagt der neue Trainer Edgar Schmitt (45, Spitzname: Euro-Eddy), wie er den abstiegsgefährdeten Drittligisten retten will.
BILD: Ist der neue Job ein Himmelfahrts-Kommando für Sie?
Schmitt: „Nein, sondern eine schwierige Aufgabe mit einer großen Chance für mich und die Mannschaft.“
BILD: Was macht Sie zuversichtlich?
Schmitt: „Weil die Mannschaft das Potential dazu hat. Ich habe sie mehrmals beobachtet und dabei noch etwas ganz Wichtiges festgestellt. Die Spieler streiten nicht untereinander, selbst wenn’s nicht läuft.“
BILD: Haben Sie schon mit Ihrem Vorgänger Stefan Minkwitz geredet?
Schmitt: „Ich werde ihn nicht anrufen. Es tut mir leid für ihn. Doch so ist nun mal das Geschäft. Vor vier Wochen wurde ich in Aalen entlassen.“
BILD: Werden die Kickers genauso offensiv spielen wie Ihr Ex-Klub?
Schmitt: „Ich orientiere mich am englischen Fußball mit schnellem Spiel nach vorne und dynamischen Außenverteidigern. Momentan ist wichtig, dass wir ergebnisorientiert spielen. Unser Ziel ist primär der Nichtabstieg und zwar so schnell wie möglich. Das verdient dieser Traditionsverein mit dem schönen Stadion und der guten Fankultur.“
BILD: Wird nicht leicht...
Schmitt: „Ich bin überzeugt, dass wir es schaffen – wenn wir aggressiv und energisch rangehen.“
Edgar Schmitt mit Lebensgefährtin Corinna und Dobermann Buddy (6). Sie wohnen mit den Kindern Jil (12) und Amelie (5) noch in Aalen, suchen jetzt eine Vierzimmerwohnung oder ein Haus in Degerloch.

Edgar Schmitt mit Lebensgefährtin Corinna und Dobermann Buddy
http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/ ... etten.html
-
NickTheButcher
es sieht so aus als hätten wir hier einen Trainer verpflichtet der Situationen realistisch einschätzen kann.BILD: Haben Sie schon mit Ihrem Vorgänger Stefan Minkwitz geredet?
Schmitt: „Ich werde ihn nicht anrufen. Es tut mir leid für ihn. Doch so ist nun mal das Geschäft. Vor vier Wochen wurde ich in Aalen entlassen.“
Wenn ich dann die Aussagen bzgl. Mannschaft höre, keimt bei mir endlich mal wieder so etwas wie "Hoffnung" auf.
Ein sehr gutes Interview wie ich finde !
-
Überlinger
-
svk.fussball
- Kickers-Fan
- Beiträge: 73
- Registriert: Samstag 6. September 2008, 14:13
Kickers
Schwierige Suche nach dem Co-Trainer
Da geht’s aus dem Tabellenkeller: Der neue Kickers-Trainer Edgar Schmitt gibt den Spielern Janic, Kovac und Smeekes (v.li.) die Richtung vor
Foto: Baumann
Applaus für Edgar Schmitt beim ersten Training der Stuttgarter Kickers - Hinck bleibt Oberligacoach
Stuttgart - Fußball-Drittligist Stuttgarter Kickers sucht weiter nach einem neuen Co-Trainer: Die geplante Lösung mit Oberligacoach Björn Hinck klappt so gut wie sicher nicht.
Dicke Nebelschwaden hingen noch über dem ADM-Sportpark, als Edgar Schmitt am Dienstag um 10 Uhr zum ersten Training bat. Zwei Dutzend Kiebitze begrüßten den neuen Coach mit freundlichem Applaus. "Es war ein Kennenlerntraining", sagte Schmitt nach der eineinhalbstündigen Einheit. Mittags ging's ins Rehamed, am heutigen Mittwoch will der 45-Jährige der Mannschaft seine Fußball-Philosophie an der Taktiktafel näherbringen. "Wir wollen schnell nach vorne spielen", wiederholte Schmitt, "ansonsten auf dem aufbauen, was mein Vorgänger geleistet hat. Alles andere wäre blinder Aktionismus."
Schwierig gestaltet sich weiterhin die Suche nach einem Assistenten. Der Stuttgarter Fußball-Lehrer Rainer Kraft, mit dem Schmitt beim VfR Aalen zusammenarbeitete, ist für die Blauen eine Nummer zu groß und finanziell nicht machbar. Die interne Wunschlösung der Kickers mit Björn Hinck lässt sich ebenfalls nicht realisieren. Er wird mit 99-prozentiger Sicherheit Trainer der Oberligamannschaft bleiben. "Das Angebot ist sehr reizvoll und ehrt mich auch, aber es kommt zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt", sagt der 31-Jährige, "mir blutet das Herz." Hinck kletterte erst vor kurzem auf der beruflichen Karriereleiter eine Stufe höher - und fungiert beim Landratsamt Böblingen als Sachgebietsleiter für Haushaltsplanung und Finanzcontrolling. Die sehr gute Stellung will er nicht aufgeben, die Reduzierung seiner Arbeitszeit auf 22 Stunden pro Woche wäre für beide Seiten ein eher fauler Kompromiss.
Der bisherige Co-Trainer Alexander Malchow hat sich am Dienstag von der Mannschaft verabschiedet. Ob er im Verein eine andere Aufgabe übernimmt, ist unwahrscheinlich: "Ich bin beurlaubt und von meinen Aufgaben als Assistenzcoach entbunden, mehr weiß ich nicht", sagt Malchow. Die Fahndung nach einem geeigneten Nachfolger läuft auf Hochtouren. Ein denkbarer Kandidat wäre Christian Hofberger. Der 35-jährige Gymnasiallehrer und A-Lizenz-Inhaber trainierte bis zum Sommer den Oberligisten VfL Kirchheim und ist derzeit ohne Verein.
Der Termin für die Jahreshauptversammlung steht. Sie findet am 26. November (19 Uhr) im Kickers-Vereinsheim statt.
Jürgen Frey
23.09.2008 - aktualisiert: 23.09.2008 17:08 Uhr
Schwierige Suche nach dem Co-Trainer
Da geht’s aus dem Tabellenkeller: Der neue Kickers-Trainer Edgar Schmitt gibt den Spielern Janic, Kovac und Smeekes (v.li.) die Richtung vor
Foto: Baumann
Applaus für Edgar Schmitt beim ersten Training der Stuttgarter Kickers - Hinck bleibt Oberligacoach
Stuttgart - Fußball-Drittligist Stuttgarter Kickers sucht weiter nach einem neuen Co-Trainer: Die geplante Lösung mit Oberligacoach Björn Hinck klappt so gut wie sicher nicht.
Dicke Nebelschwaden hingen noch über dem ADM-Sportpark, als Edgar Schmitt am Dienstag um 10 Uhr zum ersten Training bat. Zwei Dutzend Kiebitze begrüßten den neuen Coach mit freundlichem Applaus. "Es war ein Kennenlerntraining", sagte Schmitt nach der eineinhalbstündigen Einheit. Mittags ging's ins Rehamed, am heutigen Mittwoch will der 45-Jährige der Mannschaft seine Fußball-Philosophie an der Taktiktafel näherbringen. "Wir wollen schnell nach vorne spielen", wiederholte Schmitt, "ansonsten auf dem aufbauen, was mein Vorgänger geleistet hat. Alles andere wäre blinder Aktionismus."
Schwierig gestaltet sich weiterhin die Suche nach einem Assistenten. Der Stuttgarter Fußball-Lehrer Rainer Kraft, mit dem Schmitt beim VfR Aalen zusammenarbeitete, ist für die Blauen eine Nummer zu groß und finanziell nicht machbar. Die interne Wunschlösung der Kickers mit Björn Hinck lässt sich ebenfalls nicht realisieren. Er wird mit 99-prozentiger Sicherheit Trainer der Oberligamannschaft bleiben. "Das Angebot ist sehr reizvoll und ehrt mich auch, aber es kommt zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt", sagt der 31-Jährige, "mir blutet das Herz." Hinck kletterte erst vor kurzem auf der beruflichen Karriereleiter eine Stufe höher - und fungiert beim Landratsamt Böblingen als Sachgebietsleiter für Haushaltsplanung und Finanzcontrolling. Die sehr gute Stellung will er nicht aufgeben, die Reduzierung seiner Arbeitszeit auf 22 Stunden pro Woche wäre für beide Seiten ein eher fauler Kompromiss.
Der bisherige Co-Trainer Alexander Malchow hat sich am Dienstag von der Mannschaft verabschiedet. Ob er im Verein eine andere Aufgabe übernimmt, ist unwahrscheinlich: "Ich bin beurlaubt und von meinen Aufgaben als Assistenzcoach entbunden, mehr weiß ich nicht", sagt Malchow. Die Fahndung nach einem geeigneten Nachfolger läuft auf Hochtouren. Ein denkbarer Kandidat wäre Christian Hofberger. Der 35-jährige Gymnasiallehrer und A-Lizenz-Inhaber trainierte bis zum Sommer den Oberligisten VfL Kirchheim und ist derzeit ohne Verein.
Der Termin für die Jahreshauptversammlung steht. Sie findet am 26. November (19 Uhr) im Kickers-Vereinsheim statt.
Jürgen Frey
23.09.2008 - aktualisiert: 23.09.2008 17:08 Uhr
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svk.fussball
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- Beiträge: 73
- Registriert: Samstag 6. September 2008, 14:13
Schnupperkurs in Degerloch
Der neue Kickers-Trainer lässt es spielerisch angehen
Edgar Schmitt gibt sein Debüt bei den Kickers – und behält im Nebel den Durchblick.
Foto: Baumann/Britsch
Stuttgart - Im Frühtau zu Degerloch, hieß es am Dienstagvormittag um 10 Uhr. Zum Trainingsstart der Stuttgarter Kickers unter dem neuen Coach Edgar Schmitt lag noch heftiger Nebel über dem Rasen, der sich aber im Laufe der Zeit lichtete, so dass die immerhin etwa 20 Kiebitze - für die Verhältnisse des Drittligisten schon eine erstaunliche Zahl - nicht im Nebel herum stochern mussten.
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Von Joachim Klumpp
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Schmitt hat die Spieler das machen lassen, was sie am liebsten tun: Fußball spielen. "Das war sozusagen mal ein Kennenlerntraining", sagte Schmitt nach der 90-minütigen Einheit. Seine Philosophie hatte der Trainer in einer kurzen Ansprache in der Kabine erklärt gehabt: "Ich will schon die Ausrichtung, dass wir schnell nach vorne spielen." Bis auf den Langzeitverletzten Gino Russo, Jörn Schmiedel und den leicht grippekranken Kapitän Alexander Rosen waren alle Mann an Bord, 20 an der Zahl.
Fitnesseinheit in Feuerbach
Am Nachmittag ging es zur Fitnesseinheit ins Rehazentrum nach Feuerbach, am Mittwoch soll zunächst eine Taktikschulung erfolgen. "Dann bin ich guter Dinge, dass wir das bis Samstag hinkriegen", sagt Schmitt, der auf die Schnelle keine großen Änderungen vornehmen will. "Ich werde auf der Arbeit meines Vorgängers aufbauen - alles andere wäre Aktionismus."
In der Frage des Co-Trainers ist noch keine endgültige Entscheidung gefallen, die Gespräche mit dem Aspiranten Björn Hinck verliefen zwar positiv, allerdings will der bisherige Oberligatrainer zumindest halbtags weiter auf dem Landratsamt Böblingen arbeiten. Ob das den Vorstellungen Schmitts entspricht, wollte sich der nochmals durch den Kopf gehen lassen. Sollte Hinck in seinem bisherigem Amt bleiben, wäre auch die Überlegung, diesen Posten durch Alexander Malchow zu besetzen, hinfällig. Der Manager Joachim Cast sagt: "Ich hoffe, dass wir bis zum Spiel gegen Emden eine Lösung haben."
Das für Mittwoch angesetzte Spiel der zweiten Kickers-Mannschaft im WFV-Pokal-Achtelfinale gegen Kirchheim wurde auf den 21. Februar 2009 verschoben. Der Termin für die Hauptversammlung ist der 26. November.
23.09.2008 - aktualisiert: 23.09.2008 16:31 Uhr
Der neue Kickers-Trainer lässt es spielerisch angehen
Edgar Schmitt gibt sein Debüt bei den Kickers – und behält im Nebel den Durchblick.
Foto: Baumann/Britsch
Stuttgart - Im Frühtau zu Degerloch, hieß es am Dienstagvormittag um 10 Uhr. Zum Trainingsstart der Stuttgarter Kickers unter dem neuen Coach Edgar Schmitt lag noch heftiger Nebel über dem Rasen, der sich aber im Laufe der Zeit lichtete, so dass die immerhin etwa 20 Kiebitze - für die Verhältnisse des Drittligisten schon eine erstaunliche Zahl - nicht im Nebel herum stochern mussten.
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Von Joachim Klumpp
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Schmitt hat die Spieler das machen lassen, was sie am liebsten tun: Fußball spielen. "Das war sozusagen mal ein Kennenlerntraining", sagte Schmitt nach der 90-minütigen Einheit. Seine Philosophie hatte der Trainer in einer kurzen Ansprache in der Kabine erklärt gehabt: "Ich will schon die Ausrichtung, dass wir schnell nach vorne spielen." Bis auf den Langzeitverletzten Gino Russo, Jörn Schmiedel und den leicht grippekranken Kapitän Alexander Rosen waren alle Mann an Bord, 20 an der Zahl.
Fitnesseinheit in Feuerbach
Am Nachmittag ging es zur Fitnesseinheit ins Rehazentrum nach Feuerbach, am Mittwoch soll zunächst eine Taktikschulung erfolgen. "Dann bin ich guter Dinge, dass wir das bis Samstag hinkriegen", sagt Schmitt, der auf die Schnelle keine großen Änderungen vornehmen will. "Ich werde auf der Arbeit meines Vorgängers aufbauen - alles andere wäre Aktionismus."
In der Frage des Co-Trainers ist noch keine endgültige Entscheidung gefallen, die Gespräche mit dem Aspiranten Björn Hinck verliefen zwar positiv, allerdings will der bisherige Oberligatrainer zumindest halbtags weiter auf dem Landratsamt Böblingen arbeiten. Ob das den Vorstellungen Schmitts entspricht, wollte sich der nochmals durch den Kopf gehen lassen. Sollte Hinck in seinem bisherigem Amt bleiben, wäre auch die Überlegung, diesen Posten durch Alexander Malchow zu besetzen, hinfällig. Der Manager Joachim Cast sagt: "Ich hoffe, dass wir bis zum Spiel gegen Emden eine Lösung haben."
Das für Mittwoch angesetzte Spiel der zweiten Kickers-Mannschaft im WFV-Pokal-Achtelfinale gegen Kirchheim wurde auf den 21. Februar 2009 verschoben. Der Termin für die Hauptversammlung ist der 26. November.
23.09.2008 - aktualisiert: 23.09.2008 16:31 Uhr
- Italo-Blauer
- Kickers-Fan
- Beiträge: 3289
- Registriert: Dienstag 11. Juli 2006, 14:41
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- Roland
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- Registriert: Sonntag 13. August 2006, 19:24
- Wohnort: Weil der Stadt
EDGAR SCHMITT IM GESPRÄCH
"Ich will Schönheit und Erfolg unter einen Hut bekommen"
http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/p ... mmen-.html
"Ich will Schönheit und Erfolg unter einen Hut bekommen"
http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/p ... mmen-.html
Also das ist jetzt die ungekürzte bzw. Online-Version (die StN habe ich nur dienstlich zur Verfüfung):Italo-Blauer hat geschrieben:Konnte ihn leider nicht bewundern, weil die "Nürtinger" nur ein Ableger der StN ist. Kannst den Leserbrief doch noch nachträglich hier reinsetzen :wink:Ford K hat geschrieben:Mein Leserbrief kam heute sogar in der StN![]()
Leider hat man mal wieder die Notbremse benötigt - und das taktisch zu einem eher ungünstigen Zeitpunkt, nachdem das unrühmliche Aus im WFV-Pokal sich besser für einen Trainerwechsel geeignet hätte als das - bis auf das Ergebnis - doch recht positive Spiel der Kickers in Erfurt. Der bisherige Trainer Stefan Minkwitz, ein "echter Blauer", wie man so schön sagt, ist menschlich auf Grund seines Scheiterns als Trainer zu bedauern, hat es aber auf der anderen Seite auch nicht geschafft, aus den vielen - zugegebenermaßen meist eher unbekanten - Neuzugängen eine schlagkräftige Truppe für die 3. Liga zu formen.
Mit Edgar Schmitt haben die Stuttgarter Kickers jetzt aber einen Trainer verpflichten können, der eigentlich nicht in den finanziellen Rahmen des Vereins gepasst hätte, wenn er nicht auf Grund seiner vom VfR Aalen erhaltenen Abfindung zu Einschnitten bereit gewesen wäre. Als ferner Beobachter seiner letzten Saison in Aalen habe ich Schmitt als engagierten Coach, der Autorität ausstrahlt und für eine offensive Spielweise steht, wahrgenommen. Es bleibt zu hoffen, dass er diese Philosophie - trotz der in Degerloch wesentlich bescheideneren finanziellen Mittel - auch mit den Kickers verwirklichen kann, die in den letzten Jahren doch sehr für das Prinzip "Angsthasenfußball" standen, sieht man mal vom phänomenalen 5:1-Erfolg in der letzten Saison eben gegen den VfR Aalen ab. Dann könnte es endlich wieder dauerhaft Spaß machen, die Kickers-Heimspiele auf der Waldau zu besuchen.
Im März dachten alle, es geht aufwärts. April April...
- barneygumble
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dazuRoland hat geschrieben:EDGAR SCHMITT IM GESPRÄCH
"Ich will Schönheit und Erfolg unter einen Hut bekommen"
http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/p ... mmen-.html
Eddy liest wohl seit einiger Zeit bei und im Forum...Edgar Schmitt hat geschrieben:Sie haben einmal gesagt, die Leute unterschätzen mich - und meine Mannschaft auch. Was wollten Sie damit ausdrücken?
Diese Aussage hat daraus resultiert, weil mir nach einem Spiel mal ein bisschen die Anerkennung gefehlt hat. In der Vergangenheit war es einfach so, dass eine Niederlage wie ein Weltuntergang war, ein Unentschieden wie eine Niederlage und ein Sieg als selbstverständlich hingenommen worden ist. So einfach funktioniert Fußball aber nicht.
Erfolgreich zu sein, setzt zwei Dinge voraus: Klare Ziele und den brennenden Wunsch, sie zu erreichen.
- Johann Wolfgang von Goethe -
Die Mehrheit? Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn, Verstand ist stets bei wen'gen nur gewesen. Der Staat muß untergehen, früh oder spät, wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.
- Friedrich Schiller -
Don't argue with idiots. They'll drag you down to their level and beat you with experience.
- empirische Untersuchungen -
- Johann Wolfgang von Goethe -
Die Mehrheit? Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn, Verstand ist stets bei wen'gen nur gewesen. Der Staat muß untergehen, früh oder spät, wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.
- Friedrich Schiller -
Don't argue with idiots. They'll drag you down to their level and beat you with experience.
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- Italo-Blauer
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"Ich will Schönheit und Erfolg unter einen Hut bekommen"
"Als Trainer bin ich Edgar Schmitt. Irgendwann war ich der Fußballer Euro-Eddy – aber das ist schon ganz lange her."
Der neue Kickers-Trainer Edgar Schmitt über seine Spielphilosophie, die Zeit als Spielerberater und das ehrenamtliche Engagement bei seinem Heimatverein FC Bitburg
Stuttgart - Die erste Bewährungsprobe hat Edgar Schmitt als Trainer des Fußball-Drittligisten Stuttgarter Kickers am Samstag gegen den Tabellenzweiten Kickers Emden (14 Uhr, Gazi-Stadion) zu bewältigen. "Ich hoffe, dass die guten Leistungen der vergangenen zwei, drei Wochen in einen Sieg münden", sagt der 45-jährige ehemalige Profispieler im Gespräch mit Joachim Klumpp.
Herr Schmitt, es ist noch gar nicht lange her, da haben Sie und Ihr Exverein VfR Aalen in Degerloch 1:5 verloren. War das auch ein Grund, dass Sie sagten: die Kickers haben so eine tolle Mannschaft - da muss ich Trainer werden?
Nein. Ich habe ja auch gar nicht damit gerechnet, dass es mit meiner Entlassung in Aalen so schnell geht. Sportlich waren wir mit fünf Punkten aus vier Spielen zwar nicht supergut gestartet, aber auch nicht superschlecht. Insofern war es überraschend.
Und dann kamen die Kickers auf Sie zu?
Ich hatte ein, zwei Anfragen - und die dritte dann noch von den Kickers. Es war für mich von Anfang an klar, dass ich diese Aufgabe am liebsten machen würde. Wenn wir den Klassenverbleib schaffen, wovon ich überzeugt bin, dann ist das auch eine Reputation für mich, weil die Kickers immer noch eine besondere Stellung haben. Das ist hier zwar nur die Nummer zwei, aber ein anerkannter Verein - in ganz Deutschland.
Die Kickers haben Ihr Verhalten im Vorfeld als sehr fair gelobt. War es für Sie am vergangenen Wochenende nicht trotzdem ein komisches Gefühl, quasi auf eine Niederlage Ihres möglichen künftigen Vereins zu hoffen, um diesen Job zu bekommen?
Ich war da sehr entspannt. Es war auch ganz klar abgesprochen, dass der Verein bei einem Sieg am Trainer festhält. Das habe ich so akzeptiert und saß am Samstag nicht vor dem Radio und habe gehofft, dass sie verlieren. Ich habe das Ergebnis erst eine Stunde später durch meinen Berater erfahren, weil ich mit der Familie unterwegs war.
Warum kam es denn in Aalen letztlich zu der Trennung?
Der VfR hat einfach andere Ideen. Er will ganz groß investieren und einen Neuanfang machen. Deswegen haben sie auch Jürgen Kohler verpflichtet. Das ist legitim, so ist es im Fußballgeschäft.
Inwieweit hat die nicht so optimal verlaufene Rückrunde eine Rolle gespielt?
Man war danach natürlich enttäuscht, weil man die große Chance verpasst hatte, in die zweite Liga aufzusteigen. Aber wenn man vor der Saison jemand gefragt hätte, wo der VfR landet, hätte jeder gesagt: wir sind erst einmal froh, wenn wir Zehnter werden und die Qualifikation für die dritte Liga schaffen. Im Endeffekt muss man sagen, dass der Verein durch interne Querelen, die auch bekannt sind (zum Beispiel mit dem Sportlichen Leiter Helmut Dietterle, Anm. d. Redaktion), den Aufstieg verschenkt hat.
Aalen hat sehr attraktiv gespielt und die meisten Tore der Liga erzielt. Auf der anderen Seite aber auch mehr Gegentore bekommen als der Vorletzte Pfullendorf.
Das weiß ich gar nicht, auf jeden Fall viel zu viele Gegentore. Aber wir waren auch immer für zwei, drei Tore gut.
Bedeutet das übertragen auf die Kickers, Sie wollen Ihrem Offensivstil treu bleiben?
Ich bin ja ein Freund davon, Schönheit und Erfolg unter einen Hut zu kriegen. Aber wir sind in einer Leistungsgesellschaft, so dass es primär wichtig ist, Ergebnisse zu erzielen, und wenn es dann noch schön wird - umso besser.Wennmanhört,wieValdanovon Real Madrid über die Schönheit des Spiels philosophiert, dann geht mir richtig das Herz auf.
Aber Sie sind nicht bei Real, sondern bei den Kickers. Gibt es da überhaupt Spieler, die diesen Vorstellungen entsprechen?
Das muss ja nicht mit Hackentrick und Trallalla sein. Das geht auch übers Kurzpassspiel im Team, und da haben die Kickers mit Alexander Rosen und Bashiru Gambo sehr gute Mittelfeldspieler, die genau das umsetzen können, was mir vorschwebt.
Sie haben einmal gesagt, die Leute unterschätzen mich - und meine Mannschaft auch. Was wollten Sie damit ausdrücken?
Diese Aussage hat daraus resultiert, weil mir nach einem Spiel mal ein bisschen die Anerkennung gefehlt hat. In der Vergangenheit war es einfach so, dass eine Niederlage wie ein Weltuntergang war, ein Unentschieden wie eine Niederlage und ein Sieg als selbstverständlich hingenommen worden ist. So einfach funktioniert Fußball aber nicht.
Wie funktioniert er denn?
Ich bin der Meinung, dass die neue Generation der Trainer, zu der ich mich auch zähle, die kommunikativeren Trainer sind. Dass sie sich der komplexen Situation, die es in der Zwischenzeit ja ist, stellen. Heute sind die Spieler Hochleistungssportler - vor 15, 20 Jahren waren wir Fußballer.
Gibt es da konkrete Beispiele, an denen Sie das festmachen?
Es gibt zum Beispiel eine ganz andere Streitkultur. Das stehen heute ja gleich die Berater dahinter, es wird immer weniger Auge in Auge gekämpft, es ist alles schneller und dynamischer geworden - und diesen Anforderungen muss sich jeder Einzelne in diesem Beruf stellen. Die wichtigste Ressource ist und bleibt dabei aber der Mensch. Und ihn muss man so behandeln, dass er bessere Leistungen bringt. Wie man das macht, da geht jeder andere Wege.
Und wie sieht Ihrer aus? Am Spielfeldrand wirken Sie schon sehr impulsiv.
Aber nie beleidigend. Doch wenn einer im Training sein Ding einfach nur runterkickt, ohne zu wissen, was er da macht, dann werde ich schon etwas energischer, auch laut - aber ohne aufgeregt zu sein.
Viele Leute bringen Ihren Namen noch immer mit den denkwürdigen Europapokalauftritten des Karlsruher SC - vor allem beim 7:0 gegen den FC Valencia - in Verbindung, woraus auch der Spitzname "Euro-Eddy" resultiert. Stört Sie diese eindimensionale Sichtweise?
Nein. Welcher normale Bundesligaspieler hat einen Namen wie ich, oder welcher Nationalspieler bleibt so lange in Erinnerung. Das ist schon okay so. Als Trainer bin ich Edgar Schmitt, irgendwann war ich der Fußballer Euro-Eddy - das ist schon ganz lange her.
So lange, dass sich manche Fans fragen: was haben Sie denn nach Ihrer Karriere bis zum Beginn als Trainer gemacht?
Ich war ein Jahr lang Spielerberater, habe aber gemerkt, dass das nichts für mich ist.
Warum, wegen des modernen Menschenhandels, der da üblich ist?
Nicht nur deshalb. Am meisten geärgert hat mich, dass drittklassige Fußballer gemeint haben, sie müssten unbedingt in die Fußball-Bundesliga. Und dann auf andere hörten, die ihnen das versprochen haben. Und gar nicht wissen wollten, wie der normale Weg geht. Gute Fußballer entstehen dadurch, dass sie einen Plan haben.
Und wie soll der aussehen?
Ein richtiger Fußballer muss des Fußballs wegen spielen wollen. Er will sich schließlich präsentieren und auf dem Markt bleiben. Ein Spieler, der nur für Geld spielt, wird selten ein guter. Aber wenn er gut ist, soll er nicht vergessen, das Geld zu verdienen - sonst wäre er auch wiederum dumm.
Was war nach dem einen Jahr?
Ich hatte ein großes Sportgeschäft mit meinem Partner, der dann leider gestorben ist. Und nebenbei habe ich den FC Bitburg organisiert, trainiert und fast vier Jahre lang den ganzen Verein am Leben erhalten. Ich habe ihn als soziales Projekt gesehen.
In welcher Hinsicht?
Wir hatten viele Ausländer zu integrieren, das war eine schöne Aufgabe. Wenn man einmal Profi war und in der Kreisklasse oder Bezirksklasse trainiert, dann muss man sich schon sehr in Demut üben und viel Verständnis mitbringen - wenn ein Spieler den Pass nicht an den Mann bringt.
Und gibt es denn noch Kontakt zu Ihrem Heimatverein?
Ich bin zwar noch Präsident, aber selten vor Ort. So wie der Toni Polster in Weiden.
Künftig werden Sie eher noch weniger Zeit haben. Schließlich wartet bei den Kickers eine große Herausforderung. Worauf legen Sie in dieser Woche das Hauptaugenmerk?
Ich muss zunächst einfach mal schauen, wie sich die Spieler bewegen, und sie persönlich kennenlernen. Und ich hoffe, dass am Wochenende die guten Leistungen der vergangenen zwei, drei Wochen in einen Sieg münden. So dass die Spieler auch Selbstvertrauen bekommen und anschließend mit breiter Brust nach München fahren können.
Das erste Spiel ist gegen Emden. Die haben IhrenAalen-Nachfolger Jürgen Kohler bei dessen Premiere mit 5:2 besiegt. Gibt es noch Spieler beim VfR, zu denen Sie Kontakt haben und von denen Sie einen Tipp holen können, wie man das vermeidet?
Es gibt schon noch ein paar Spieler, zu denen ich Kontakt habe. Aber jetzt muss ich nicht in Aalen nachfragen, ich habe Emden schon selbst gesehen. Und auch die sind schlagbar.
Fragen von Joachim Klumpp
Stuttgarter Zeitung, 25.09.2008
"Als Trainer bin ich Edgar Schmitt. Irgendwann war ich der Fußballer Euro-Eddy – aber das ist schon ganz lange her."
Der neue Kickers-Trainer Edgar Schmitt über seine Spielphilosophie, die Zeit als Spielerberater und das ehrenamtliche Engagement bei seinem Heimatverein FC Bitburg
Stuttgart - Die erste Bewährungsprobe hat Edgar Schmitt als Trainer des Fußball-Drittligisten Stuttgarter Kickers am Samstag gegen den Tabellenzweiten Kickers Emden (14 Uhr, Gazi-Stadion) zu bewältigen. "Ich hoffe, dass die guten Leistungen der vergangenen zwei, drei Wochen in einen Sieg münden", sagt der 45-jährige ehemalige Profispieler im Gespräch mit Joachim Klumpp.
Herr Schmitt, es ist noch gar nicht lange her, da haben Sie und Ihr Exverein VfR Aalen in Degerloch 1:5 verloren. War das auch ein Grund, dass Sie sagten: die Kickers haben so eine tolle Mannschaft - da muss ich Trainer werden?
Nein. Ich habe ja auch gar nicht damit gerechnet, dass es mit meiner Entlassung in Aalen so schnell geht. Sportlich waren wir mit fünf Punkten aus vier Spielen zwar nicht supergut gestartet, aber auch nicht superschlecht. Insofern war es überraschend.
Und dann kamen die Kickers auf Sie zu?
Ich hatte ein, zwei Anfragen - und die dritte dann noch von den Kickers. Es war für mich von Anfang an klar, dass ich diese Aufgabe am liebsten machen würde. Wenn wir den Klassenverbleib schaffen, wovon ich überzeugt bin, dann ist das auch eine Reputation für mich, weil die Kickers immer noch eine besondere Stellung haben. Das ist hier zwar nur die Nummer zwei, aber ein anerkannter Verein - in ganz Deutschland.
Die Kickers haben Ihr Verhalten im Vorfeld als sehr fair gelobt. War es für Sie am vergangenen Wochenende nicht trotzdem ein komisches Gefühl, quasi auf eine Niederlage Ihres möglichen künftigen Vereins zu hoffen, um diesen Job zu bekommen?
Ich war da sehr entspannt. Es war auch ganz klar abgesprochen, dass der Verein bei einem Sieg am Trainer festhält. Das habe ich so akzeptiert und saß am Samstag nicht vor dem Radio und habe gehofft, dass sie verlieren. Ich habe das Ergebnis erst eine Stunde später durch meinen Berater erfahren, weil ich mit der Familie unterwegs war.
Warum kam es denn in Aalen letztlich zu der Trennung?
Der VfR hat einfach andere Ideen. Er will ganz groß investieren und einen Neuanfang machen. Deswegen haben sie auch Jürgen Kohler verpflichtet. Das ist legitim, so ist es im Fußballgeschäft.
Inwieweit hat die nicht so optimal verlaufene Rückrunde eine Rolle gespielt?
Man war danach natürlich enttäuscht, weil man die große Chance verpasst hatte, in die zweite Liga aufzusteigen. Aber wenn man vor der Saison jemand gefragt hätte, wo der VfR landet, hätte jeder gesagt: wir sind erst einmal froh, wenn wir Zehnter werden und die Qualifikation für die dritte Liga schaffen. Im Endeffekt muss man sagen, dass der Verein durch interne Querelen, die auch bekannt sind (zum Beispiel mit dem Sportlichen Leiter Helmut Dietterle, Anm. d. Redaktion), den Aufstieg verschenkt hat.
Aalen hat sehr attraktiv gespielt und die meisten Tore der Liga erzielt. Auf der anderen Seite aber auch mehr Gegentore bekommen als der Vorletzte Pfullendorf.
Das weiß ich gar nicht, auf jeden Fall viel zu viele Gegentore. Aber wir waren auch immer für zwei, drei Tore gut.
Bedeutet das übertragen auf die Kickers, Sie wollen Ihrem Offensivstil treu bleiben?
Ich bin ja ein Freund davon, Schönheit und Erfolg unter einen Hut zu kriegen. Aber wir sind in einer Leistungsgesellschaft, so dass es primär wichtig ist, Ergebnisse zu erzielen, und wenn es dann noch schön wird - umso besser.Wennmanhört,wieValdanovon Real Madrid über die Schönheit des Spiels philosophiert, dann geht mir richtig das Herz auf.
Aber Sie sind nicht bei Real, sondern bei den Kickers. Gibt es da überhaupt Spieler, die diesen Vorstellungen entsprechen?
Das muss ja nicht mit Hackentrick und Trallalla sein. Das geht auch übers Kurzpassspiel im Team, und da haben die Kickers mit Alexander Rosen und Bashiru Gambo sehr gute Mittelfeldspieler, die genau das umsetzen können, was mir vorschwebt.
Sie haben einmal gesagt, die Leute unterschätzen mich - und meine Mannschaft auch. Was wollten Sie damit ausdrücken?
Diese Aussage hat daraus resultiert, weil mir nach einem Spiel mal ein bisschen die Anerkennung gefehlt hat. In der Vergangenheit war es einfach so, dass eine Niederlage wie ein Weltuntergang war, ein Unentschieden wie eine Niederlage und ein Sieg als selbstverständlich hingenommen worden ist. So einfach funktioniert Fußball aber nicht.
Wie funktioniert er denn?
Ich bin der Meinung, dass die neue Generation der Trainer, zu der ich mich auch zähle, die kommunikativeren Trainer sind. Dass sie sich der komplexen Situation, die es in der Zwischenzeit ja ist, stellen. Heute sind die Spieler Hochleistungssportler - vor 15, 20 Jahren waren wir Fußballer.
Gibt es da konkrete Beispiele, an denen Sie das festmachen?
Es gibt zum Beispiel eine ganz andere Streitkultur. Das stehen heute ja gleich die Berater dahinter, es wird immer weniger Auge in Auge gekämpft, es ist alles schneller und dynamischer geworden - und diesen Anforderungen muss sich jeder Einzelne in diesem Beruf stellen. Die wichtigste Ressource ist und bleibt dabei aber der Mensch. Und ihn muss man so behandeln, dass er bessere Leistungen bringt. Wie man das macht, da geht jeder andere Wege.
Und wie sieht Ihrer aus? Am Spielfeldrand wirken Sie schon sehr impulsiv.
Aber nie beleidigend. Doch wenn einer im Training sein Ding einfach nur runterkickt, ohne zu wissen, was er da macht, dann werde ich schon etwas energischer, auch laut - aber ohne aufgeregt zu sein.
Viele Leute bringen Ihren Namen noch immer mit den denkwürdigen Europapokalauftritten des Karlsruher SC - vor allem beim 7:0 gegen den FC Valencia - in Verbindung, woraus auch der Spitzname "Euro-Eddy" resultiert. Stört Sie diese eindimensionale Sichtweise?
Nein. Welcher normale Bundesligaspieler hat einen Namen wie ich, oder welcher Nationalspieler bleibt so lange in Erinnerung. Das ist schon okay so. Als Trainer bin ich Edgar Schmitt, irgendwann war ich der Fußballer Euro-Eddy - das ist schon ganz lange her.
So lange, dass sich manche Fans fragen: was haben Sie denn nach Ihrer Karriere bis zum Beginn als Trainer gemacht?
Ich war ein Jahr lang Spielerberater, habe aber gemerkt, dass das nichts für mich ist.
Warum, wegen des modernen Menschenhandels, der da üblich ist?
Nicht nur deshalb. Am meisten geärgert hat mich, dass drittklassige Fußballer gemeint haben, sie müssten unbedingt in die Fußball-Bundesliga. Und dann auf andere hörten, die ihnen das versprochen haben. Und gar nicht wissen wollten, wie der normale Weg geht. Gute Fußballer entstehen dadurch, dass sie einen Plan haben.
Und wie soll der aussehen?
Ein richtiger Fußballer muss des Fußballs wegen spielen wollen. Er will sich schließlich präsentieren und auf dem Markt bleiben. Ein Spieler, der nur für Geld spielt, wird selten ein guter. Aber wenn er gut ist, soll er nicht vergessen, das Geld zu verdienen - sonst wäre er auch wiederum dumm.
Was war nach dem einen Jahr?
Ich hatte ein großes Sportgeschäft mit meinem Partner, der dann leider gestorben ist. Und nebenbei habe ich den FC Bitburg organisiert, trainiert und fast vier Jahre lang den ganzen Verein am Leben erhalten. Ich habe ihn als soziales Projekt gesehen.
In welcher Hinsicht?
Wir hatten viele Ausländer zu integrieren, das war eine schöne Aufgabe. Wenn man einmal Profi war und in der Kreisklasse oder Bezirksklasse trainiert, dann muss man sich schon sehr in Demut üben und viel Verständnis mitbringen - wenn ein Spieler den Pass nicht an den Mann bringt.
Und gibt es denn noch Kontakt zu Ihrem Heimatverein?
Ich bin zwar noch Präsident, aber selten vor Ort. So wie der Toni Polster in Weiden.
Künftig werden Sie eher noch weniger Zeit haben. Schließlich wartet bei den Kickers eine große Herausforderung. Worauf legen Sie in dieser Woche das Hauptaugenmerk?
Ich muss zunächst einfach mal schauen, wie sich die Spieler bewegen, und sie persönlich kennenlernen. Und ich hoffe, dass am Wochenende die guten Leistungen der vergangenen zwei, drei Wochen in einen Sieg münden. So dass die Spieler auch Selbstvertrauen bekommen und anschließend mit breiter Brust nach München fahren können.
Das erste Spiel ist gegen Emden. Die haben IhrenAalen-Nachfolger Jürgen Kohler bei dessen Premiere mit 5:2 besiegt. Gibt es noch Spieler beim VfR, zu denen Sie Kontakt haben und von denen Sie einen Tipp holen können, wie man das vermeidet?
Es gibt schon noch ein paar Spieler, zu denen ich Kontakt habe. Aber jetzt muss ich nicht in Aalen nachfragen, ich habe Emden schon selbst gesehen. Und auch die sind schlagbar.
Fragen von Joachim Klumpp
Stuttgarter Zeitung, 25.09.2008
Forza Italia - Forza Kickers
- Italo-Blauer
- Kickers-Fan
- Beiträge: 3289
- Registriert: Dienstag 11. Juli 2006, 14:41
- Wohnort: Nürtingen
Sorry RolandRoland hat geschrieben:EDGAR SCHMITT IM GESPRÄCH
"Ich will Schönheit und Erfolg unter einen Hut bekommen"
http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/p ... mmen-.html
Forza Italia - Forza Kickers
Interview aus dem Kicker
Schmitt will englischen Fußball - "Ich brauche junge und dynamische Leute"
Seit vergangenen Sonntag ist Edgar Schmitt Trainer der Stuttgarter Kickers. Der 45-Jährige war zuvor in Aalen tätig, und trat die Nachfolge von Stefan Minkwitz an, für den es nach nur einem Punkt in sieben Spielen an der Waldau keine Zukunft mehr gab. Im kicker-Interview spricht der ehemalige Stürmer Schmitt über seine Ziele und Ambitionen mit den Schwaben.
Edgar Schmitt
War früher als "Euro-Eddy" bekannt, und soll es nun bei den Kickers richten: Edgar Schmitt.
© imago Zoomansicht
kicker: Herr Schmitt, vom Aufstiegs-anwärter Aalen entlassen zum Tabellenletzten. Warum haben Sie sich für die Kickers entschieden?
Edgar Schmitt: Weil es ein Traditionsverein ist.
kicker: Sie sollen aber deutlich weniger Geld als in Aalen erhalten.
Schmitt: Ich hätte auch zu einem anderen Drittligisten gehen können. Aber die Kickers sind für mich eine Chance, mich zu etablieren.
kicker: Mit einem Etat, der nur gut halb so groß ist wie der beim VfR.
Schmitt: Ja, aber man kann vieles wettmachen mit Teamgeist. Und wir müssen mehr auf junge Spieler setzen statt auf teure, etablierte.
kicker: Sie hegen eine Vorliebe für englischen Fußball
Schmitt: Ich will ein schnelles und kampfbetontes Spiel. Da braucht man junge und dynamische Leute. Die Elf soll englisch spielen mit kurzen, flachen Pässen nach vorn.
kicker: Wo setzen Sie zuerst an?
Schmitt: Nur so viel: Die Mannschaft ist fit und intakt. Das ist nicht selbstverständlich, wenn man sechs von sieben Spielen verliert. Sie braucht einfach mal einen Sieg.
kicker: Mit Emden, Bayern II und VfBII haben Sie ein schweres Auftaktprogramm. Was passiert, wenn Sie, sagen wir, nur drei Punkte holen?
Schmitt: Dann müssten wir das erst mal so hinnehmen. Wichtig ist, dass wir uns Schritt für Schritt unten rausarbeiten und am Ende den Klassenverbleib erreichen.
kicker: Langfristig wollen Sie mit den "Blauen" doch sicher mehr.
Schmitt: Ja, zurück in die 2. Liga. Aber es wäre vermessen, dies in den nächsten zwei Jahren anzupeilen.
Interview: Matthias Jung
Seit vergangenen Sonntag ist Edgar Schmitt Trainer der Stuttgarter Kickers. Der 45-Jährige war zuvor in Aalen tätig, und trat die Nachfolge von Stefan Minkwitz an, für den es nach nur einem Punkt in sieben Spielen an der Waldau keine Zukunft mehr gab. Im kicker-Interview spricht der ehemalige Stürmer Schmitt über seine Ziele und Ambitionen mit den Schwaben.
Edgar Schmitt
War früher als "Euro-Eddy" bekannt, und soll es nun bei den Kickers richten: Edgar Schmitt.
© imago Zoomansicht
kicker: Herr Schmitt, vom Aufstiegs-anwärter Aalen entlassen zum Tabellenletzten. Warum haben Sie sich für die Kickers entschieden?
Edgar Schmitt: Weil es ein Traditionsverein ist.
kicker: Sie sollen aber deutlich weniger Geld als in Aalen erhalten.
Schmitt: Ich hätte auch zu einem anderen Drittligisten gehen können. Aber die Kickers sind für mich eine Chance, mich zu etablieren.
kicker: Mit einem Etat, der nur gut halb so groß ist wie der beim VfR.
Schmitt: Ja, aber man kann vieles wettmachen mit Teamgeist. Und wir müssen mehr auf junge Spieler setzen statt auf teure, etablierte.
kicker: Sie hegen eine Vorliebe für englischen Fußball
Schmitt: Ich will ein schnelles und kampfbetontes Spiel. Da braucht man junge und dynamische Leute. Die Elf soll englisch spielen mit kurzen, flachen Pässen nach vorn.
kicker: Wo setzen Sie zuerst an?
Schmitt: Nur so viel: Die Mannschaft ist fit und intakt. Das ist nicht selbstverständlich, wenn man sechs von sieben Spielen verliert. Sie braucht einfach mal einen Sieg.
kicker: Mit Emden, Bayern II und VfBII haben Sie ein schweres Auftaktprogramm. Was passiert, wenn Sie, sagen wir, nur drei Punkte holen?
Schmitt: Dann müssten wir das erst mal so hinnehmen. Wichtig ist, dass wir uns Schritt für Schritt unten rausarbeiten und am Ende den Klassenverbleib erreichen.
kicker: Langfristig wollen Sie mit den "Blauen" doch sicher mehr.
Schmitt: Ja, zurück in die 2. Liga. Aber es wäre vermessen, dies in den nächsten zwei Jahren anzupeilen.
Interview: Matthias Jung
-
Bluebyte
- Apple_mars
- Kickers-Fan
- Beiträge: 336
- Registriert: Montag 5. Juni 2006, 11:50
- Wohnort: Gerlingen
- Kontaktdaten:
Es ist zwar "nur" ein Interview, aber wenn man das so ließt, dann bekommt man das Gefühl, dass der gute Herr einen richtigen Plan hat und eventuell dem Team seinen "Stempel" aufdrücken kann.Italo-Blauer hat geschrieben:
Aber Sie sind nicht bei Real, sondern bei den Kickers. Gibt es da überhaupt Spieler, die diesen Vorstellungen entsprechen?
Das muss ja nicht mit Hackentrick und Trallalla sein. Das geht auch übers Kurzpassspiel im Team, und da haben die Kickers mit Alexander Rosen und Bashiru Gambo sehr gute Mittelfeldspieler, die genau das umsetzen können, was mir vorschwebt.
Schiri:" Ich verwarne Ihnen"
Spieler:"Ich danke Sie"
--->Darauf hin flog der Spieler mit Rot vom Platz.
Spieler:"Ich danke Sie"
--->Darauf hin flog der Spieler mit Rot vom Platz.
Ja das hört sich alles wirklich gut an und ich denke wir können uns vielleicht noch doch auf tollen Fußball die restliche Saison freuen 
Kickers Fans Weltweit
http://www.frappr.com/?a=widgetlandingg ... 7946&giv=1
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- Felix B.
- Forengott a.D.
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- Registriert: Montag 18. August 2003, 23:05
- Wohnort: Regensburg / Abstatt
Re: Interview aus dem Kicker
Jetzt fängt das schon wieder an... Die JHV ist doch erst im November!toebinho hat geschrieben: kicker: Langfristig wollen Sie mit den "Blauen" doch sicher mehr.
Schmitt: Ja, zurück in die 2. Liga. Aber es wäre vermessen, dies in den nächsten zwei Jahren anzupeilen.
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Überlinger
Re: Interview aus dem Kicker
Naja, diesmal kommt's zumindest nicht von nem Aufsichtsrats- oder Präsidiumsmitglied. Die Kickers machen also Fortschritte... :wink:Felix B. hat geschrieben:Jetzt fängt das schon wieder an... Die JHV ist doch erst im November!toebinho hat geschrieben: kicker: Langfristig wollen Sie mit den "Blauen" doch sicher mehr.
Schmitt: Ja, zurück in die 2. Liga. Aber es wäre vermessen, dies in den nächsten zwei Jahren anzupeilen.
-
NickTheButcher
ich mache kein Geheimnis draus: mein Wunschkandidat war Hörgl. Das was Eddy hier aber von sich gibt, lässt einem warm ums Herz werden. Ich habe wirklich wieder große Hoffnung.
Dieses blinde vorgedresche mit langen Bällen die kein Mensch erreicht scheint nun ein Ende zu haben.
Er setzt auch ganz stark auf Teamgeist. Und: er ist ein Mann mit Prinzipien. Ich denke Vaccaro z.B. kann sich daher dann einige der Aktionen die er sich in der Vergangenheit leisten drufte nun auch nicht mehr leisten.
Jungs, ich komme langsam ins Schwärmen :). Ich hoffe nur dass sich all das was er sich in den Kopf gesetzt hat auch so ohne Weiteres durchsetzen lässt.
Dieses blinde vorgedresche mit langen Bällen die kein Mensch erreicht scheint nun ein Ende zu haben.
Er setzt auch ganz stark auf Teamgeist. Und: er ist ein Mann mit Prinzipien. Ich denke Vaccaro z.B. kann sich daher dann einige der Aktionen die er sich in der Vergangenheit leisten drufte nun auch nicht mehr leisten.
Jungs, ich komme langsam ins Schwärmen :). Ich hoffe nur dass sich all das was er sich in den Kopf gesetzt hat auch so ohne Weiteres durchsetzen lässt.
- bookerty
- Kickers-Fan
- Beiträge: 2722
- Registriert: Donnerstag 4. November 2004, 21:43
- Wohnort: My home is my castle!
übertreibs mal nicht. klingt ganz gut, das stimmt aber große worte haben schon andere bei den kickers von sich gegeben.NickTheButcher hat geschrieben:ich mache kein Geheimnis draus: mein Wunschkandidat war Hörgl. Das was Eddy hier aber von sich gibt, lässt einem warm ums Herz werden. Ich habe wirklich wieder große Hoffnung.
Dieses blinde vorgedresche mit langen Bällen die kein Mensch erreicht scheint nun ein Ende zu haben.
Er setzt auch ganz stark auf Teamgeist. Und: er ist ein Mann mit Prinzipien. Ich denke Vaccaro z.B. kann sich daher dann einige der Aktionen die er sich in der Vergangenheit leisten drufte nun auch nicht mehr leisten.
Jungs, ich komme langsam ins Schwärmen :). Ich hoffe nur dass sich all das was er sich in den Kopf gesetzt hat auch so ohne Weiteres durchsetzen lässt.
Was da diese Saison bisher zusammen gekickt wurde, da glaub ich erst an eine besserung wenn sie tatsächlich eingetreten ist.
"Wenn der Wahnsinn epidemisch wird, heißt er Vernunft" Oskar Panizza, Psychiater (1853 - 1921)