Der FC Augsburg, zurzeit Aufstiegskandidat in der Regionalliga Süd, will bei Rückkehr in den Profifußball die Chance für einen Durchbruch nutzen und ein reines Fußballstadion für 40.000 Zuschauer nach FIFA-Standard bauen und selbst betreiben. Eine Machbarkeitsstudie für ein neues Stadion liegt vor, nun gilt es zunächst, auf politischer Ebene den Weg zu ebnen. Die Stadt hat Bereitschaft signalisiert, die Verkehrserschließung für den Neubau an der B17 zu übernehmen - auf der anderen Seite würden die jährlichen Unterhaltskosten sowie die für laut dem Alternativplan nötige Instandsetzung des Rosenau-Stadions erforderlichen Mittel eingespart. Ein Gedankenaustausch über Nutzungsmöglichkeiten für das Rosenau-Areal bei Stadionabriss findet bereits statt, hier scheinen einige attraktive Lösungen möglich.
Auf die Dimensionen des geplanten Neubaus angesprochen, erklärt FCA-Geschäftsführer Markus Krapf gegenüber Stadionwelt: "Wir stehen mit der Stadt in engem Dialog. Laut Machbarkeitsstudie spielt es auf der Kostenseite z.B. für die Verkehrserschließung keine große Rolle, ob wir für 20.000 oder für 40.000 Zuschauer bauen. Entscheidend ist, dass wir ein reines Fußballstadion bekommen. Es soll auf jeden Fall zweistöckig sein - so entwickelt sich auf dem Unterrang gute Stimmung, auch wenn der Rest nicht gefüllt ist. Mit einer Bevölkerung von 750.000 Menschen im Umland haben wir ein enormes Potenzial. Wenn wir den Weg nach weiter oben schaffen, soll das Stadion auch hierfür geeignet sein."
Das Projekt soll "relativ zeitnah" umgesetzt werden, falls der Aufstieg gelingt. Binnen eines halben Jahres rollen dann die Bagger an. Noch gibt es kein konkretes Modell für das Stadion, die entsprechenden Ausschreibungen können aber zügig in die Wege geleitet werden. Die alte Heimstatt des Vereins, das 1951 eröffnete Rosenaustadion, ist zwar gestalterisch gelungen, aber nicht mehr zeitgemäß. Von 32.354 Zuschauern haben lediglich 2.823 Zuschauer die Möglichkeit, überdacht zu sitzen. Zudem ermöglicht die weitläufige Leichtathletik-Anlage keine Fußballstimmung.
Der FC Augsburg verbrachte lange Jahre im Amateurfußball, war und ist jedoch im Bereich der Nachwuchsförderung absolute Spitze. Die A-Jugend gehört zu den erfolgreichsten Talentschmieden in Deutschland.
FC Augsburg plant bei Aufstieg 40.000er-Stadion
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