Stadionausbau FSV Frankfurt

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McVillager
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Stadionausbau FSV Frankfurt

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Hochbauamt-Gutachen

„Ausbau des FSV-Stadions teurer“
Von Tobias Rösmann

06. Oktober 2008 Ein Ausbau des FSV-Stadions auf Zweitliga-Niveau würde die Stadt offenbar deutlich mehr als zehn Millionen Euro kosten. Zu diesem Ergebnis kommt das Hochbauamt in einem internen Gutachten. Dem Vernehmen nach würden allein für einen notwendigen Abriss und Neubau der Haupttribüne rund zehn Millionen Euro fällig. Um die von der Deutschen Fußball-Liga (DFL) geforderte Zuschauerkapazität von 15.000 Plätzen garantieren zu können, seien zudem weitere „mobile Ränge“ nötig. „Das würde dann noch einmal erheblich teurer“, hieß es aus dem Römer.

Außerdem kommen die Fachleute des Hochbauamts zu dem Ergebnis, dass für eine Sanierung der Haupttribüne nur etwa zwei Millionen Euro anfielen; in den nächsten zehn Jahren müssten allerdings weitere drei Millionen Euro in die Instandhaltung des Bauwerks am Bornheimer Hang investiert werden. Das Gutachten liegt dem Magistrat vor, der darüber noch beraten soll.

Bisher hat die Kommune Ausgaben von 16,5 Millionen Euro genehmigt, um die städtische Arena bis zum nächsten Sommer für die dritte Profiliga zu rüsten. Für den FSV würde ein solcher Ausbau jedoch nicht reichen, sollte er sich in dieser Saison in der Zweiten Liga halten können. Denn das Umbaukonzept sieht bisher nur 10.500 Plätze vor – zu wenig, um die DFL-Anforderungen zu erfüllen.

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Namensgeber beteiligt sich nicht an Kosten

Der Verein hat deshalb gefordert, das Stadion gleich zweitligatauglich auszubauen. Eine finanzielle Beteiligung an dem Umbau lehnt der FSV bislang ab. Auch der Namensgeber des Stadions, die Volksbank, beteiligt sich nach eigenen Angaben nicht an den Kosten. Derzeit trägt der Fußballverein seine Heimspiele in der ebenfalls städtischen Commerzbank-Arena aus. Dieses Stadion war 2005 mit rund 200 Millionen Euro Steuergeld gebaut worden.

Wegen der Zusatzkosten und weil Frankfurt schon ein zweitligataugliches Stadion hat, lehnen viele Politiker weitere Investitionen am Bornheimer Hang ab. Sportdezernentin Daniela Birkenfeld (CDU) hatte einen weitergehenden Umbau im August als „sehr schwierig“ bezeichnet. Hinzu kommt, dass sich der FSV nach Ansicht mancher Politiker erst in der Zweiten Liga etablieren muss. Derzeit rangiert der Verein auf dem drittletzten Platz. Stiege der FSV ab, hätte die Stadt in der nächsten Saison ein zweites zweitligataugliches Stadion, aber keinen Herrenfußball-Zweitligisten mehr.

Außer dem Hochbauamt hat Birkenfeld weitere Ämter beauftragt, den Aufwand für den Ausbau des Volksbank Stadions zu prüfen. Dabei geht es auch um Konzepte zu Sicherheit, Verkehr, Parkplätzen und Brandschutz. Die Ergebnisse liegen noch nicht vor.

Text: F.A.Z.

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