Vorschau: Kickers - VfB II

Alles rund um unsere Blauen aus sportlicher Sicht
Blue Geronimo
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Beitrag von Blue Geronimo »

Naja, ich sehe da auf jeden Fall nicht ganz so schwarz. Aber egal wie es
kommt, da müssen wir, so schwer es auch fällt, durch.
Wenn die Nacht am tiefsten ist, ist der Tag
am nächsten
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Ford K
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Beitrag von Ford K »

Das frage ich mich zurzeit auch. Finde es aber generell durchaus einen Vorteil, ZWEIMAL gegen die Lampen im Gazi-Stadion spielen zu dürfen, schließlich mussten wir 88/89 und 91/92 auch beide Derbys in der Kloschüssel austragen. 91/92 war ich bei beiden Derbys dabei, m. W. war ich beide Male im damaligen K-Block. Aber heute haben wir erst mal ein Heimspiel und daher unser angestammtes Recht auf den B-Block :!:
Im März dachten alle, es geht aufwärts. April April...
Überlinger

Beitrag von Überlinger »

Nicht nur ein Hütchenaufsteller

Rainer Kraft, der neue Assistenztrainer der Stuttgarter Kickers, ist mehr als nur Handlanger

STUTTGART. Rainer Kraft bestreitet heute seine Heimpremiere als Co-Trainer des Fußball-Drittligisten Stuttgarter Kickers. Ausgerechnet im Derby gegen die zweite Mannschaft des VfB, bei dem er einst vier Jahre lang tätig war.

Von Joachim Klumpp

Der Name ist so etwas wie Programm. "Meine ganze Kraft gilt jetzt den Kickers." Das sagt Rainer Kraft, der neue Co-Trainer. Heute Abend feiert er seine Heimpremiere, ausgerechnet gegen den VfB. Denn der Lokalrivale spielt in seiner Vita durchaus eine Rolle, auch wenn das nicht alle Kickers-Fans gern hören mögen. Auf dem Wasen fungierte er als Physiotherapeut; Trainer kamen und gingen - Kraft blieb, vier Jahre lang bis 2001.

"Eine interessante Erfahrung", sagt der 46-Jährige, der auch Sportlehrer ist. In der Zusammenarbeit mit Joachim Löw, Winfried Schäfer, Wolfgang Rolff, dem heutigen Trainerkontrahenten Rainer Adrion, Ralf Rangnick und Felix Magath bekommt man was mit. Zum Beispiel wie Rangnick die international schon etablierte Viererkette einführte. Und wie der Routiniers wie Thomas Berthold und Frank Verlaat an die (lange) Leine nahm, damit sie die neue taktische Abwehrvariante verinnerlichten. "In Deutschland war das fast revolutionär", sagt Kraft.

Ein Revolution will er in Degerloch zwar nicht gleich anzetteln, aber auf Dauer gibt es schon noch Potenzial für Verbesserungen, zum Beispiel in der Talentsichtung, was auch in sein Aufgabengebiet fällt. "Ich würde lieber Geld in eine Spielerdatei investieren als in einen weiteren Spieler", sagt Kraft - perspektivisch gesehen. Zunächst einmal gilt es, die Mannschaft auf Vordermann zu bringen. Was nicht heißen soll, dass der vorige Chefcoach Stefan Minkwitz schlechte Arbeit geleistet habe, "das ist vielleicht manchmal etwas falsch rübergekommen". Aber die Philosophie von Edgar Schmitt - offensiv und attraktiv - erfordert eben eine andere Grundlagenausdauer. An der wird gearbeitet, auch mit Rainer Kraft: "Der heutige Fußball basiert auf einer exzellenten Physis."

Auf dem Platz fühlt sich der ausgebildete Fußballlehrer nicht in der Rolle des Handlangers, der nur Hütchen aufstellt oder Leibchen verteilt. "Edgar Schmitt bezieht einen voll mit ein, das macht die Arbeit erst reizvoll." Wobei das letzte Wort stets der Chef hat, "und seine Entscheidung trage ich mit".

So war es schon beim VfR Aalen, wo die beiden erstmals zusammenkamen. Nach einem kurzen Schnupperkurs stellten sie fest: die Chemie stimmt. Und nachdem bei den Kickers die angedachte interne Lösung mit dem Oberligatrainer Björn Hinck nicht zustande gekommen war, griff Schmitt auf seinen bewährten Partner zurück. "Er weiß, wie ich arbeite und denke", sagt Schmitt. Im Klartext lautet die Philosophie: lieber zwei Siege und zwei Niederlagen, als vier Unentschieden. "Da habe ich mehr Punkte, die Spieler mehr Prämien und der Verein zufriedenere Zuschauer", nennt Kraft die Vorteile.

Die Kickers sind für ihn ein ideales Terrain, zumal er hier wohnt und aus Stuttgart stammt; zu Zeiten eines Torhüters Rolf Gerstenlauer in den 1970er Jahren war er gerne als Zuschauer in Degerloch. Später arbeitete Kraft, der schon eine eigene Praxis als Physiotherapeut besaß, beim Karlsruher SC unter Edmund Becker. An Erfahrung mangelt es also nicht, auch wenn er als Fußballer nicht über die Verbandsliga (TSV Reichenbach/Baden) hinauskam. Das lag auch daran, dass er erst in der A-Jugend in einer Mannschaft spielte, das aber nicht schlecht.

Diese Laufbahn erinnert ein wenig an den früheren Kickers-Coach Robin Dutt, der ja auch als Co-Trainer anfing - heute ist er Chefcoach beim Zweitligisten SC Freiburg. "Mein Ziel war es immer, im Fußball mein Geld zu verdienen", sagt Kraft. Auch wenn bei den Kickers keiner reich wird. Doch er weiß: "Wenn wir Erfolg haben, ist das auch eine Reputation für uns Trainer." Und vielleicht ein Sprungbrett für höhere Aufgaben. Natürlich wäre er gerne Chef, aber nicht auf Teufel kommt raus. Kraft drückt es so aus: "Lieber in der ersten oder zweiten Liga zweiter Mann als in der Oberliga erster."

Als Rainer Kraft und Stefan Minkwitz sich im Mai beim Bezirkspokalfinale trafen, da versprach der damalige Aalener Co-Trainer dem damaligen Kickers-Chefcoach: "Wir schlagen euren Konkurrenten Siegen." Gesagt, getan - das half den Kickers bei der Drittliga-Qualifikation. Ein gutes Omen? Denn jetzt sagt Kraft: "Das Ziel ist, so schnell wie möglich über den Strich zu kommen und am Ende den Ligaverbleib zu schaffen - aber das packen wir", betont der Co-Trainer. Wenn"s sein muss mit einem Kraft-Akt.

Quelle: Stuttgarter Zeitung
Überlinger

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Gambo bestreitet sein 100. Spiel

STUTTGART (ump). Die Karten für das Derby in der dritten Fußballliga sind noch nicht knapp, dafür aber die Parkplätze. Weil heute Abend unterm Fernsehturm nahezu zeitgleich zum Fußballspiel der Stuttgarter Kickers gegen den VfB II (19 Uhr) auch noch die Feier zum 100-Jahr-Jubiläum von Degerloch stattfindet, bitten die Kickers die Zuschauer zwar zahlreich zu kommen - aber möglichst mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Zu dem Festakt ist übrigens auch die Kickers-Führungsspitze eingeladen, so dass zumindest der Präsident Dirk Eichelbaum das Spiel nicht live verfolgen kann. Um die Chancengleichheit zu wahren, sagte auch sein VfB-Kollege Erwin Staudt aus Termingründen ab. Dennoch hoffen die Kickers auf 5000 Zuschauer - und drei Punkte.

Der erste Sieg soll also her, wobei der Trainer Edgar Schmitt trotz des Respekts für den Gegner optimistisch ist. "Die Mannschaft zieht in der Richtung mit, in die wir wollen", sagt Schmitt nach bisher zwei Unentschieden. Er setzt voll und ganz auf seine Spielweise: "Wir können zu Hause doch gar nicht anders als nach vorne zu agieren." Und wenn es dann trotzdem nicht klappt, sollen die Zuschauer wenigstens ein gutes Spiel sehen.

Zu dem will auch der VfB seinen Teil beitragen, obwohl die Vorbereitung nicht so ideal war, weil viele Spieler unter der Woche bei diversen Junioren-Nationalteams unterwegs waren und erst gestern Mittag wieder in Cannstatt eintrafen. Die Kickers dagegen haben das Training nach der vergangenen harten Woche mit neun bis zehn Einheiten etwas gedrosselt, werden aber auch heute Morgen nochmals eine Übungseinheit absolvieren. "Danach kann ich auch genau sagen, wie die Mannschaft aussieht", sagt Schmitt.

Große Änderungen dürfte es nicht geben, sieht man einmal davon ab, dass Marcus Mann nach seiner Sperre wieder in die Innenverteidigung rückt, wahrscheinlich neben Jens Härter, der den Vorzug vor Marcel Rapp bekommen könnte. Der Neuzugang Orlando Smeekes sitzt nach Trainingsrückstand nur auf der Bank, als Joker. Ein kleines Fragezeichen steht noch hinter Angelo Vaccaro, der heute sein 50. Spiel für die Kickers bestreiten würde - Bashiru Gambo sein 100. Wenn das nicht zum Jubiläum in Degerloch passt.

Quelle: Stuttgarter Zeitung
Überlinger

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Kickers werden sich nicht vor VfB verstecken

Trainer Schmitt setzt im Drittliga-Derby voll auf Angriff - Adrion mit wenig Spielern in der Vorbereitung

Stuttgart - Derby-Zeit auf der Waldau: Am heutigen Freitag (19 Uhr) ist der VfB Stuttgart II zu Gast bei den Stuttgarter Kickers. Die Blauen stehen dabei ganz besonders unter Druck - es muss so langsam der erste Saisonsieg in der dritten Liga her.

VON JÜRGEN KEMMNER

Wegen Überfüllung schließen muss Edgar Schmitt seine Übungseinheiten noch nicht. Die Verletztenliste der Kickers passte zeitweise auf kein DIN-A5-Blatt, allmählich füllt sich die Kabine vor dem Training wieder. "Ich habe jetzt 20 Mann im Kader", freute sich Schmitt, "das ist erfreulich, besonders da das Derby gegen den VfB auf dem Programm steht." Derzeit sind Sasa Janic, Jörn Schmiedel, Franco Petruso, Gino Russo und Ralf Kettemann noch nicht gesund, Angelo Vaccaros Einsatz entscheidet sich am Spieltag. Marco Tucci und Markus Ortlieb stehen Schmitt zur Verfügung, Orlando Smeekes sitzt als Joker auf der Bank.

Der Coach verbreitet Optimismus, auch wenn sein Team noch ohne Sieg dasteht und am Tabellenende darbt. Bald ist der erste Erfolg fällig, und den sollen die Blauen im Hurrastil erobern. Warum nicht gegen die Roten aus Cannstatt? "Wir spielen in unserem Stadion", betont Schmitt, "wir werden die Partie offensiv und dynamisch angehen - und wir werden uns nicht vor dem VfB verstecken." Insgeheim hofft der Ex-Stürmer, dass sich seine Schützlinge so präsentieren wie in den ersten 30 Minuten beim 3:3 gegen den FC Bayern II ("Das war überragend"), und dass sie nicht schon nach 80, sondern erst nach 90 Minuten mit der Gegenwehr aufhören. "Wir werden die Schlussschwäche immer weiter nach hinten schieben", verspricht Schmitt, der sein Team deshalb in der vergangenen Woche sehr hart rangenommen hat.

Beim VfB fühlte sich Trainer Rainer Adrion zuletzt auch beinahe ein wenig einsam. Patrick Funk und Sebastian Rudy waren mit dem U-19-Aufgebot des DFB unterwegs, sieben weitere Akteure waren für die württembergische Auswahl beim Länderpokal im Einsatz. "Die Spieler müssen den Schalter umlegen", fordert Adrion, "das ist wie für die Profis von der Champions League oder dem Uefa-Cup auf die Bundesliga." Die einzige gemeinsame Trainingseinheit vor dem Stadtderby war am gestrigen Donnerstag. Höchstwahrscheinlich wird der Coach Rudy, der drei Spiele über 90 Minuten im DFB-Trikot bestritten hat, eine kleine Verschnaufpause gönnen. Auch Christian Träsch, zuletzt bei den Profis gegen Bremen am Ball, kehrt gegen die Blauen nicht ins Drittliga-Team zurück.

Die Kickers wollen offensiv ausgerichtet auftreten, der VfB hat ebenfalls eine muntere Abteilung Attacke - keine Drittliga-Mannschaft hat mehr Treffer erzielt als die Roten: In neun Spielen gab es 20 Toren für den VfB. Es könnte ein ziemlich abwechslungsreiches Spiel für die Zuschauer werden. "Wir hoffen auf 5000 Leute im Stadion", sagt Kickers-Manager Joachim Cast. Den Zuschauern wird jedoch geraten, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen - die Parkplatzsituation unterm Fernsehturm ist an diesem Abend extrem angespannt. Bereits um 18 Uhr beginnt im SSB-Zentrum auf der Waldau der Festakt 100 Jahre Eingemeindung Degerlochs nach Stuttgart mit 500 geladenen Gästen.

Quelle: Stuttgarter Nachrichten
Überlinger

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Kickers gehen mit Gute-Laune-Strategie ins Derby

Trainer Edgar Schmitt rechnet voller Zuversicht mit dem ersten Saisonsieg - VfB-II-Coach Rainer Adrion lehnt die Favoritenrolle ab

Stuttgart - Nach zwei Wochen Pause rollt in der dritten Fußball-Liga wieder der Ball. Eröffnet wird der zehnte Spieltag heute (19 Uhr) mit dem Stuttgarter Stadt-Derby zwischen den Kickers und dem VfB II. „Es wird ein gutes Spiel mit einer unglücklichen Niederlage für den VfB II“, übt sich Kickers-Coach Edgar Schmitt in Zuversicht.

Von Beate Wockenfuß

Glaubt man dem Trainer, könnten die Voraussetzungen für das Prestige-Duell bei seiner Mannschaft nicht besser sein. Statt wie zuletzt ständig über den mangelhaften Fitnesszustand der Spieler zu klagen, fuhr Schmitt gestern eine betont optimistische Gute-Laune-Strategie. „Alles ist gut“, erklärte er mehrfach gelassen und wies strahlend auf „tägliche Fortschritte“ hin. Das lange Warten des Tabellenschlusslichts auf den ersten Sieg in dieser Saison soll heute endlich beendet werden. „Wir spielen zu Hause, das ist unser Stadion“, machte der Coach deutlich, dass er gegen den VfB II, der seine Heimspiele seit dieser Saison ebenfalls auf der Waldau austrägt, erneut voll auf Offensive setzt. Damit den Spielern nicht wie zuletzt des Öfteren bereits nach 80 Minuten die Luft aus- und der mögliche Sieg flöten geht, wurde in den vergangenen beiden Wochen hart an der Kondition gearbeitet. „Vielleicht hält das Team diesmal fünf Minuten länger durch“, witzelte der Trainer und baute mit einer Durchhalteparole einem eventuellen erneuten Dämpfer gleich vor: „Wenn wir nicht gewinnen, aber alles gegeben haben, ist das okay. Dann klappt es eben im nächsten Spiel.“Dass die Kickers noch eine Woche auf ihren ersten Dreier warten müssen, dafür will der VfB II sorgen. Von der Papierform her ist die Favoritenrolle eindeutig an den Tabellenneunten vergeben. Von einem Pflichtsieg mag Rainer Adrion dennoch nicht reden. „So an die Partie heran zu gehen, wäre schon der erste Fehler“, sagte der VfB-Coach, der damit rechnet, dass die Kickers im Derby die Reißlinie ziehen wollen. „Sie haben sich unter ihrem neuen Trainer gesteigert und jetzt noch mal zwei Wochen Zeit gehabt, die Mängel abzustellen“, begründete er. Zwar kam der VfB II in der neuen Liga bisher besser zurecht. Aber mit Blick auf die jüngste 1:2-Heimpleite gegen den SC Paderborn warnte Adrion: „Wir haben uns noch nicht ganz stabilisiert und müssen aufpassen, dass wir nicht in negatives Fahrwasser kommen.“Die personelle Ausgangslage ist bei beiden Teams ähnlich. Während bei den „Blauen“ die Verletzten Sasa Janic, Jörn Schmiedel, Franco Petruso und Ralf Kettemann ausfallen, müssen bei den „Roten“ Joachim Schwabe, Martin Dausch, Robin Schuster und Sebastian Hofmann verletzt passen. Auf einen Einsatz von Sebastian Rudy, der für die U-19-Nationalmannschaft dieser Tage drei Mal 90 Minuten gespielt hat, macht sich Adrion keine großen Hoffnungen. Und Christian Träsch wird wohl erneut im Kader der ersten Mannschaft stehen. Das letzte Aufeinandertreffen am 24. Mai ist noch gut in Erinnerung. Schließlich half das 1:1 am vorletzten Regionalliga-Spieltag den Kickers, noch den Sprung in die dritte Liga zu schaffen. Träsch hatte in der 86. Minute einen Elfmeter verschossen und damit den Siegtreffer vergeben. „Das war keine Absicht“, beteuerte Adrion, während Kickers-Manager Joachim Cast meinte: „Das Remis hatte uns sicher am Leben gehalten.“ Wie damals (7190 Zuschauer) wird auch heute wieder mit einer großen Kulisse gerechnet. Daher bitten die Vereine ihre Fans, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
So wollen sie spielen

Stuttgarter Kickers: Salz - Deigendesch, Mann, Rapp, Landeka - Traut, Rosen, Gambo, Reiß - Schürg, Vaccaro.

VfB Stuttgart II: Ulreich - Feisthammel, Pisot, Kovacevic, Enderle - Ikeng, Funk, Didavi - Rahn, Schipplock, Schieber.


Quelle: Eßlinger Zeitung
Überlinger

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Erster Sieg heute im Derby?

Stuttgart im Derby-Fieber: Die Kickers treffen heute in der 3. Liga auf den VfB Stuttgart II (19 Uhr, Gazi-Stadion auf der Waldau). Für die 100-Jahr-Feier der Eingemeindung Degerlochs nach Stuttgart, die an diesem Abend stattfindet, wollen die Blauen die Steilvorlage liefern.

Auch Coach Edgar Schmitt macht um die Marschroute keine großen Geheimnisse: „Es ist unser Stadion, unser Heimspiel. Unsere Grundeinstellung ist deshalb offensiv.“ Heißt: Im 10. Saisonspiel muss endlich der erste Sieg her.

Angelo Vaccaro soll’s in seinem 50. Spiel für die Blauen richten. Mit Michael Schürg im Angriff will er VfB-Keeper Sven Ulreich einheizen. Schmitt sicher: „Wir sind ganz nah dran am ersten Erfolg.“ VfB-Coach Rainer Adrion, der ja seit dieser Saison mit seiner Mannschaft auch im Gazi-Stadion spielt, will das verhindern: „Wir wollen in unserem neuen Heimstadion den dritten Auswärtssieg.“

Quelle: Bild-Zeitung
Mario LP`99
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Beitrag von Mario LP`99 »

leute, eine kurze bitte:

könnten die üblichen verdächtigen mich bitte per sms über den spielverlauf im derby informieren?

herzlichen dank im voraus
lache nicht über jemanden, der einen schritt zurück macht!

...er könnte anlauf nehmen!
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Matze
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Beitrag von Matze »

Schmitt und nun auch Kraft:

Es macht Spaß den Beiden zuzuhören!

Akteure mit klaren Zielen und Visionen - es wäre schön, wenn sie Gelegenheit bekommen, diese Stück für Stück umzusetzen!

Respekt in dem Zusammenhang auch an die Pressearbeit - aus meiner Sicht ein deutlicher Schritt nach vorne :!: :!:
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Matze
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Beitrag von Matze »

Heute Drittligaderby in Degerloch

Gambo bestreitet sein 100. Spiel
STUTTGART (ump). Die Karten für das Derby in der dritten Fußballliga sind noch nicht knapp, dafür aber die Parkplätze. Weil heute Abend unterm Fernsehturm nahezu zeitgleich zum Fußballspiel der Stuttgarter Kickers gegen den VfB II (19 Uhr) auch noch die Feier zum 100-Jahr-Jubiläum von Degerloch stattfindet, bitten die Kickers die Zuschauer zwar zahlreich zu kommen - aber möglichst mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Zu dem Festakt ist übrigens auch die Kickers-Führungsspitze eingeladen, so dass zumindest der Präsident Dirk Eichelbaum das Spiel nicht live verfolgen kann. Um die Chancengleichheit zu wahren, sagte auch sein VfB-Kollege Erwin Staudt aus Termingründen ab. Dennoch hoffen die Kickers auf 5000 Zuschauer - und drei Punkte.

Der erste Sieg soll also her, wobei der Trainer Edgar Schmitt trotz des Respekts für den Gegner optimistisch ist. “Die Mannschaft zieht in der Richtung mit, in die wir wollen”, sagt Schmitt nach bisher zwei Unentschieden. Er setzt voll und ganz auf seine Spielweise: “Wir können zu Hause doch gar nicht anders als nach vorne zu agieren.” Und wenn es dann trotzdem nicht klappt, sollen die Zuschauer wenigstens ein gutes Spiel sehen.

Zu dem will auch der VfB seinen Teil beitragen, obwohl die Vorbereitung nicht so ideal war, weil viele Spieler unter der Woche bei diversen Junioren-Nationalteams unterwegs waren und erst gestern Mittag wieder in Cannstatt eintrafen. Die Kickers dagegen haben das Training nach der vergangenen harten Woche mit neun bis zehn Einheiten etwas gedrosselt, werden aber auch heute Morgen nochmals eine Übungseinheit absolvieren. “Danach kann ich auch genau sagen, wie die Mannschaft aussieht”, sagt Schmitt.

Große Änderungen dürfte es nicht geben, sieht man einmal davon ab, dass Marcus Mann nach seiner Sperre wieder in die Innenverteidigung rückt, wahrscheinlich neben Jens Härter, der den Vorzug vor Marcel Rapp bekommen könnte. Der Neuzugang Orlando Smeekes sitzt nach Trainingsrückstand nur auf der Bank, als Joker. Ein kleines Fragezeichen steht noch hinter Angelo Vaccaro, der heute sein 50. Spiel für die Kickers bestreiten würde - Bashiru Gambo sein 100. Wenn das nicht zum Jubiläum in Degerloch passt.

Stuttgarter Zeitung

Kickers werden sich nicht vor VfB verstecken

Trainer Schmitt setzt im Drittliga-Derby voll auf Angriff - Adrion mit wenig Spielern in der Vorbereitung

Stuttgart - Derby-Zeit auf der Waldau: Am heutigen Freitag (19 Uhr) ist der VfB Stuttgart II zu Gast bei den Stuttgarter Kickers. Die Blauen stehen dabei ganz besonders unter Druck - es muss so langsam der erste Saisonsieg in der dritten Liga her.

VON JÜRGEN KEMMNER

Wegen Überfüllung schließen muss Edgar Schmitt seine Übungseinheiten noch nicht. Die Verletztenliste der Kickers passte zeitweise auf kein DIN-A5-Blatt, allmählich füllt sich die Kabine vor dem Training wieder. “Ich habe jetzt 20 Mann im Kader”, freute sich Schmitt, “das ist erfreulich, besonders da das Derby gegen den VfB auf dem Programm steht.” Derzeit sind Sasa Janic, Jörn Schmiedel, Franco Petruso, Gino Russo und Ralf Kettemann noch nicht gesund, Angelo Vaccaros Einsatz entscheidet sich am Spieltag. Marco Tucci und Markus Ortlieb stehen Schmitt zur Verfügung, Orlando Smeekes sitzt als Joker auf der Bank.

Der Coach verbreitet Optimismus, auch wenn sein Team noch ohne Sieg dasteht und am Tabellenende darbt. Bald ist der erste Erfolg fällig, und den sollen die Blauen im Hurrastil erobern. Warum nicht gegen die Roten aus Cannstatt? “Wir spielen in unserem Stadion”, betont Schmitt, “wir werden die Partie offensiv und dynamisch angehen - und wir werden uns nicht vor dem VfB verstecken.” Insgeheim hofft der Ex-Stürmer, dass sich seine Schützlinge so präsentieren wie in den ersten 30 Minuten beim 3:3 gegen den FC Bayern II (”Das war überragend”), und dass sie nicht schon nach 80, sondern erst nach 90 Minuten mit der Gegenwehr aufhören. “Wir werden die Schlussschwäche immer weiter nach hinten schieben”, verspricht Schmitt, der sein Team deshalb in der vergangenen Woche sehr hart rangenommen hat.

Beim VfB fühlte sich Trainer Rainer Adrion zuletzt auch beinahe ein wenig einsam. Patrick Funk und Sebastian Rudy waren mit dem U-19-Aufgebot des DFB unterwegs, sieben weitere Akteure waren für die württembergische Auswahl beim Länderpokal im Einsatz. “Die Spieler müssen den Schalter umlegen”, fordert Adrion, “das ist wie für die Profis von der Champions League oder dem Uefa-Cup auf die Bundesliga.” Die einzige gemeinsame Trainingseinheit vor dem Stadtderby war am gestrigen Donnerstag. Höchstwahrscheinlich wird der Coach Rudy, der drei Spiele über 90 Minuten im DFB-Trikot bestritten hat, eine kleine Verschnaufpause gönnen. Auch Christian Träsch, zuletzt bei den Profis gegen Bremen am Ball, kehrt gegen die Blauen nicht ins Drittliga-Team zurück.

Die Kickers wollen offensiv ausgerichtet auftreten, der VfB hat ebenfalls eine muntere Abteilung Attacke - keine Drittliga-Mannschaft hat mehr Treffer erzielt als die Roten: In neun Spielen gab es 20 Toren für den VfB. Es könnte ein ziemlich abwechslungsreiches Spiel für die Zuschauer werden. “Wir hoffen auf 5000 Leute im Stadion”, sagt Kickers-Manager Joachim Cast. Den Zuschauern wird jedoch geraten, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen - die Parkplatzsituation unterm Fernsehturm ist an diesem Abend extrem angespannt. Bereits um 18 Uhr beginnt im SSB-Zentrum auf der Waldau der Festakt 100 Jahre Eingemeindung Degerlochs nach Stuttgart mit 500 geladenen Gästen.

Stuttgarter Nachrichten
Danke an www.kickersnews.de :!:
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Matze
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Beitrag von Matze »

Rund ums heutige Drittliga-Lokalderby im GAZI-Stadion: die Kickers und die 100



Eichelbaum und Wahl fiebern auf der Waldau mit
Die Stuttgarter Kickers und die 100 – das ist eine perfekte Kombination in diesen Tagen. Rund um das heutige Drittliga-Heimspiel (GAZI-Stadion, 19 Uhr) gegen den VfB Stuttgart II hat die Zahl 100 bei den Blauen in der Tat höchste Konjunktur. Beispiele gefällig? Bitte schön.


So haben die Stuttgarter Kickers einen ihrer größten sportlichen Erfolge in der Vereinshistorie vor exakt 100 Jahren gefeiert. Am 7. Juni 1908 errangen die Kickers-Fußballer die deutsche Vizemeisterschaft – in Berlin-Tempelhof unterlagen die Degerlocher seinerzeit im Endspiel mit 1:3 gegen Viktoria 89 Berlin. Im gleichen Jahr erfolgte im Übrigen auch die Eingemeindung von Degerloch in den Stadtverband Stuttgart.

Auch bei der großen 100-Jahr-Feier, die am heutigen Freitag mit mehr als fünfmal 100 Gästen im SSB-Veranstaltungszentrum Waldaupark über die Bühne geht, spielt die 100 also eine nicht unerhebliche Rolle. Gleiches gilt auch für das heutige Drittliga-Heimspiel der Blauen, für das die Kickers im Vorfeld als Jubiläumsgeschenk für den Jubilar 100 Freikarten für alle Fans mit dem Wohnsitz Degerloch ausgelobt haben. Bashiru Gambo, Mittelfeldakteur der aktuellen Mannschaft von Kickers-Cheftrainer Edgar Schmidt, bestreitet am heutigen Abend gegen den VfB Stuttgart II (Gazistadion, 19 Uhr) sein 100. Punktspiel. Gambos Stürmerkollege Angelo Vaccaro (50. Einsatz) macht im Lokalderby immerhin die halbe 100 voll. Zudem sind heute genau 100 Kinder und Jugendliche der Stuttgarter Kickers bei der erwähnten 100-Jahre-Eingemeindungsfeier vertreten: Die Nachwuchskicker und -Leichtathleten bilden ein stimmungsvolles Spalier bei der Begrüßung.

Auch der Kickers-Präsident Dirk Eichelbaum und dessen Präsidiumskollege Dieter Wahl stehen auf der Gästeliste. Aus diesem Grund wird das Duo der Blauen nicht im GAZI-Stadion weilen, sondern aus der geschätzten Entfernung von dreimal 100 Meter Luftlinie „ihren“ Kickers-Akteuren die Daumen drücken. Das Ziel ist klar definiert: Gegen die Roten aus Bad Cannstatt soll im zehnten Anlauf in dieser Saison 2008/2009 endlich der erste „Dreier“ für die Stuttgarter Kickers folgen – möglichst zu 100 Prozent.

www.stuttgarter-kickers.de
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GelsenKickers
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Beitrag von GelsenKickers »

...und wenn wir gerade bei der 100 sind:

Wenn wir heute abend verlieren, werde ich wohl komplett ergrauen und dann aussehen, wie ein 100-jähriger !
Blue Fritz
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Beitrag von Blue Fritz »

Nur eine Anmerkung: wenn ich Kickers Präsident wäre wüßte ich wo heute abend mein Platz wäre: zwischen 19 und 21 Uhr beim Kickers Spiel!
Für mich undenkbar meine Kickers spielen und ich bin ein paar meter entfernt bei so ner Feier. Nein, das kann ich nicht verstehen! (sollte es tatsächlich so sein)
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Grufti
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Beitrag von Grufti »

Blue Fritz hat geschrieben:Nur eine Anmerkung: wenn ich Kickers Präsident wäre wüßte ich wo heute abend mein Platz wäre: zwischen 19 und 21 Uhr beim Kickers Spiel!
Für mich undenkbar meine Kickers spielen und ich bin ein paar meter entfernt bei so ner Feier. Nein, das kann ich nicht verstehen! (sollte es tatsächlich so sein)
und ich denke, dass dies auch die Veranstalter und Teilnehmer der Feier- mögen sie noch so wichtig sein- nicht verstehen würden.
Kann und will's mir beim besten Willen nicht vorstellen :!:
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Buddy
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Beitrag von Buddy »

Matze hat geschrieben:... Bashiru Gambo, Mittelfeldakteur der aktuellen Mannschaft von Kickers-Cheftrainer Edgar Schmidt, bestreitet am heutigen Abend gegen den VfB Stuttgart II (Gazistadion, 19 Uhr) sein 100. Punktspiel. Gambos Stürmerkollege Angelo Vaccaro (50. Einsatz) macht im Lokalderby immerhin die halbe 100 voll. ...
www.stuttgarter-kickers.de

Und die genau Statistik der beiden (Ein- Auswechslungen, Tore, Karten) gibt es dann nach dem Spiel in der Saisonstatistik.
gambo
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Registriert: Samstag 10. Mai 2008, 17:48

Beitrag von gambo »

Diesen Kommentar habe ich gerade im Internet gefunden:

Kloppt sie, die Jungs von den Golanhöhen
Am 14. Oktober fand die Mitgliederversammlung des Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart statt. Am morgigen Freitag spielt der VfB Stuttgart II bei den Stuttgarter Kickers.
Präsident Erwin Staudt ließ sich zu folgendem Aufruf hinreißen:
“Für alle, die es noch nicht wissen: unsere zweite Mannschaft spielt am Freitag im Gazi-Stadion gegen die Jungs von den Golanhöhen.”

Was möchte Herr Staudt damit bezwecken? An die nationalsozialistische Tradition seines VfB Stuttgarts anknüpfen?

Da ist mir lieber ich werde morgen wieder mal von einem betrunkenen VfBler als Kickersjude angeschrieen, mein Kickers-Schal geklaut und hole mir die üblichen Schläge ab als solche verkappten Reden vom Präsidenten des VfB Stuttgarts zu hören. Ich könnte kotzen.
Wahre Größe zeigt der Gewinner. Zwei Klassen Unterschied reichen wohl immer noch nicht aus um die Minderwertigkeitskomplexe der Roten zu heilen.
FUCK YOU!
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Waldausupporter
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Wohnort: B-Block

Beitrag von Waldausupporter »

Guten Morgen Gambo,

das Thema wurde jetzt schon auf zwei Seiten diskutiert.

Außerdem, wenn du Morgen ins Stadion gehst, beschimpft
und beklaut dich garantiert niemand. Da bist du nämlich alleine.
Falls du aber doch das Spiel anschauen willst,
solltest du heute Abend schon in´s Stadion gehen. :wink:
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Italo-Blauer
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Wohnort: Nürtingen

Beitrag von Italo-Blauer »

bookerty hat geschrieben:Ich weiss, das ist etwas offtopic aber ich frage mich gerade wie dass dann beim Rückspiel aussehen wird. Sollen die Kickersfans dann in den D bzw F1 Block?

In UNSEREM Waldau Stadion wirklich als Gastfan zu sein und auch so behandelt zu werden, das klingt nach Albtraum...
In Bundesligazeiten hatten die Lampen-Fans eine "A-Block-Wache". In den 3-4 Heimspielen die ich anwesend war, hüpften da welche rum, um aufzupassen, dass ja niemand von uns da reingeht.
Weiß jemand, ob überhaupt einer von denen in unseren B-Block geht?

Na, dann mal los jetzt. Brauch ja schließlich nen Parkplatz!
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bookerty
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Registriert: Donnerstag 4. November 2004, 21:43
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Beitrag von bookerty »

So, ich mach mich auf die Socken zum Derby. Und ich hoffe, ich kann vom ersten Dreier berichten wenn ich wieder heimkomme.

Man sieht sich auf der Waldau!
"Wenn der Wahnsinn epidemisch wird, heißt er Vernunft" Oskar Panizza, Psychiater (1853 - 1921)
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