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fussball-landschaft.de
Zauber verwaister Fußballplätze
Nie ist die Melancholie der Orte des Fußballs besser eingefangen worden: Die Internetseite fussball-landschaft.de macht Bilder von Fußballplätzen zu Fotoromanen. SPIEGEL ONLINE zeigt beeindruckende Bilder rund um den heiligen Rasen, von Köln-Hürth bis Karpathos.
Am Anfang des Projekts war ein Fußballplatz, auf dem zu Hochwasserzeiten im Winter nur die Torpfosten zu sehen sind und auf dem während der Sommerpause ein Zirkus gastiert. Hubert Detmer konnte ihn vom Fenster seiner Wohnung aus sehen und schließlich machte der Jurist Fotos davon. Zu diesem ersten Fußballplatz kam ein zweiter, ein dritter und immer mehr. Schließlich gibt es überall Fußballplätze, sie gehören zur Landschaft unserer Städte wie Kirchen, Rathäuser oder Supermärkte.
Seit März 2007 kann man sich die Bilder auf fussball-landschaft.de anschauen, und inzwischen gehört die von Detmer gemeinsam mit dem Verwaltungsangestellten Thomas Frison in ihrer Freizeit betriebene Webpage zu den schönsten Fußballseiten im Netz. Es gibt dort schon mehr als 200 Kickplätze zu sehen, weil Detmer und Frison von 24 Gast-Fotografen unterstützt werden, die bis auf zwei Profis alle engagierte Amateure sind.
Auf ihren Streifzügen erkunden sie keine Arenen oder Großstadien, sondern die Orte des nicht-industrialisierten Fußballs. Nur selten kommen sie mit den Kameras am Spieltag, denn nicht das Spiel selbst steht hier im Mittelpunkt, sondern seine Orte. Manchmal fotografieren sie Stadien, die von der Fußballgeschichte vergessen worden sind, wie das Fürstenberg-Stadion des STV Horst-Emscher in Gelsenkirchen oder eine der ältesten Fußballtribünen in Deutschland, die in Köln-Weidenpesch verwittert. Dort steht dann Patina und die Aura untergegangener Größe im Mittelpunkt der Bilder.
Mitunter haben Dettmer und Frison ihren Spaß auch an einem Stück Fußball-Landschaft, das gerade erst im Entstehen ist, wie der Sportplatz in Königswinter-Oberpleis, mitten in einem Gewerbegebiet. Auch über deutsche Grenzen geht es inzwischen hinaus, so dass man einen trostlosen Kickplatz am Rande von Tokio genauso anschauen kann, wie die Anlage des Fußballclubs der Glasbläserinsel Murano vor Venedig.
Die Macher der Seite sind keine Groundhopper, keine Nostalgiker, Architekturfreaks oder wollen dem Amateurfußball Denkmäler setzen. Vor allem sind sie Fotografen, die ein Thema und klare ästhetische Vorstellungen haben. Auf ihrer Seite wird dem durch Digitalfotografie und Fotohandys millionenfach gewordenen Geknipse nicht einfach noch ein neuer Haufen Bilder hinzugefügt, hier wird fotografiert.
So ist fussball-landschaft.de ein Teil des Mini-Booms von Fußballfotografie, den es seit einigen Jahren gibt. Der Holländer Hans van der Meer ist mit seinen Fotos von Amateurspielen aus der ganzen Welt berühmt geworden. Atmosphärisch ähnlich ist die Arbeit des Südafrikaners Neville Gabie, der in der ganzen Welt Torpfosten fotografiert hat. Und das Fußballmagazin "11 Freunde" hat in jeder Ausgabe eine Fotostrecke.
Dettmer und Frison nutzen gezielt die Möglichkeiten des Mediums Internet, indem sie die Bilder so nebeneinander stellen, dass sie zu einem durchgehenden Band zusammengefügt sind. Man gleitet damit durch die "Fotoromane", wie sie hier genannt werden. Und obwohl diese Bildfolgen nicht wirklich eine Geschichte erzählen, helfen sie, den Zauber des jeweiligen Ortes zu verstehen. Denn letztlich geht es immer um Verzauberung.
Nie ist die Melancholie der Orte des Fußballs besser eingefangen worden. Das ist nicht zwangsläufig schön oder auch nur beeindruckend, aber den Fotografen gelingt es auch anhand einer einsamen Trainerbank, eines Eingangs zum Vereinsheim oder eines Kassenhäuschens das Besondere des jeweiligen Ortes einzufangen. So blättert man sich gerne immer weiter, vom Dorfplatz in die Welt hinaus und wieder zurück.
Christoph Biermann, spiegel.de
Und hier geht´s direkt zur Seite: fussball-landschaft.de
Nie ist die Melancholie der Orte des Fußballs besser eingefangen worden: Die Internetseite fussball-landschaft.de macht Bilder von Fußballplätzen zu Fotoromanen. SPIEGEL ONLINE zeigt beeindruckende Bilder rund um den heiligen Rasen, von Köln-Hürth bis Karpathos.
Am Anfang des Projekts war ein Fußballplatz, auf dem zu Hochwasserzeiten im Winter nur die Torpfosten zu sehen sind und auf dem während der Sommerpause ein Zirkus gastiert. Hubert Detmer konnte ihn vom Fenster seiner Wohnung aus sehen und schließlich machte der Jurist Fotos davon. Zu diesem ersten Fußballplatz kam ein zweiter, ein dritter und immer mehr. Schließlich gibt es überall Fußballplätze, sie gehören zur Landschaft unserer Städte wie Kirchen, Rathäuser oder Supermärkte.
Seit März 2007 kann man sich die Bilder auf fussball-landschaft.de anschauen, und inzwischen gehört die von Detmer gemeinsam mit dem Verwaltungsangestellten Thomas Frison in ihrer Freizeit betriebene Webpage zu den schönsten Fußballseiten im Netz. Es gibt dort schon mehr als 200 Kickplätze zu sehen, weil Detmer und Frison von 24 Gast-Fotografen unterstützt werden, die bis auf zwei Profis alle engagierte Amateure sind.
Auf ihren Streifzügen erkunden sie keine Arenen oder Großstadien, sondern die Orte des nicht-industrialisierten Fußballs. Nur selten kommen sie mit den Kameras am Spieltag, denn nicht das Spiel selbst steht hier im Mittelpunkt, sondern seine Orte. Manchmal fotografieren sie Stadien, die von der Fußballgeschichte vergessen worden sind, wie das Fürstenberg-Stadion des STV Horst-Emscher in Gelsenkirchen oder eine der ältesten Fußballtribünen in Deutschland, die in Köln-Weidenpesch verwittert. Dort steht dann Patina und die Aura untergegangener Größe im Mittelpunkt der Bilder.
Mitunter haben Dettmer und Frison ihren Spaß auch an einem Stück Fußball-Landschaft, das gerade erst im Entstehen ist, wie der Sportplatz in Königswinter-Oberpleis, mitten in einem Gewerbegebiet. Auch über deutsche Grenzen geht es inzwischen hinaus, so dass man einen trostlosen Kickplatz am Rande von Tokio genauso anschauen kann, wie die Anlage des Fußballclubs der Glasbläserinsel Murano vor Venedig.
Die Macher der Seite sind keine Groundhopper, keine Nostalgiker, Architekturfreaks oder wollen dem Amateurfußball Denkmäler setzen. Vor allem sind sie Fotografen, die ein Thema und klare ästhetische Vorstellungen haben. Auf ihrer Seite wird dem durch Digitalfotografie und Fotohandys millionenfach gewordenen Geknipse nicht einfach noch ein neuer Haufen Bilder hinzugefügt, hier wird fotografiert.
So ist fussball-landschaft.de ein Teil des Mini-Booms von Fußballfotografie, den es seit einigen Jahren gibt. Der Holländer Hans van der Meer ist mit seinen Fotos von Amateurspielen aus der ganzen Welt berühmt geworden. Atmosphärisch ähnlich ist die Arbeit des Südafrikaners Neville Gabie, der in der ganzen Welt Torpfosten fotografiert hat. Und das Fußballmagazin "11 Freunde" hat in jeder Ausgabe eine Fotostrecke.
Dettmer und Frison nutzen gezielt die Möglichkeiten des Mediums Internet, indem sie die Bilder so nebeneinander stellen, dass sie zu einem durchgehenden Band zusammengefügt sind. Man gleitet damit durch die "Fotoromane", wie sie hier genannt werden. Und obwohl diese Bildfolgen nicht wirklich eine Geschichte erzählen, helfen sie, den Zauber des jeweiligen Ortes zu verstehen. Denn letztlich geht es immer um Verzauberung.
Nie ist die Melancholie der Orte des Fußballs besser eingefangen worden. Das ist nicht zwangsläufig schön oder auch nur beeindruckend, aber den Fotografen gelingt es auch anhand einer einsamen Trainerbank, eines Eingangs zum Vereinsheim oder eines Kassenhäuschens das Besondere des jeweiligen Ortes einzufangen. So blättert man sich gerne immer weiter, vom Dorfplatz in die Welt hinaus und wieder zurück.
Christoph Biermann, spiegel.de
Und hier geht´s direkt zur Seite: fussball-landschaft.de
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- kässpätzle
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- bookerty
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"auf Degerlochs Höhen" find ich klingt so ein bisschen nach Lampen-Geschwätz. Ich würde lieber etwas wie "im Stuttgarter Stadtteil Degerloch" lesen.Buddy hat geschrieben:Nachdem ich denen eine e-mail geschickt habe, steht jetzt dort.
... Nach "Kickers-Platz" und "Kickers-Stadion" hieß das Stadion auf Degerlochs Höhen bis 2004 "Waldau-Stadion". ...
"Wenn der Wahnsinn epidemisch wird, heißt er Vernunft" Oskar Panizza, Psychiater (1853 - 1921)
dann schreib doch Du denen einfach ne mail wenn du was anderes lesen willst. da macht mal jemand was, außer sich die ganze zeit zu beschweren und dann ist es wieder nicht recht.bookerty hat geschrieben:"auf Degerlochs Höhen" find ich klingt so ein bisschen nach Lampen-Geschwätz. Ich würde lieber etwas wie "im Stuttgarter Stadtteil Degerloch" lesen.Buddy hat geschrieben:Nachdem ich denen eine e-mail geschickt habe, steht jetzt dort.
... Nach "Kickers-Platz" und "Kickers-Stadion" hieß das Stadion auf Degerlochs Höhen bis 2004 "Waldau-Stadion". ...
Horizont nennt man den Abstand zwischen Kopf und Brett.
- Killerauge
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- Registriert: Mittwoch 2. März 2005, 12:00
Da fällt mir auf, dass dieser booker*ty schon lange keinen üblen Müll mehr geschrieben hat...bookerty hat geschrieben:"auf Degerlochs Höhen" find ich klingt so ein bisschen nach Lampen-Geschwätz. Ich würde lieber etwas wie "im Stuttgarter Stadtteil Degerloch" lesen.
Da war es jetzt aber echt mal wieder an der Zeit!
***TIPPSPIELSIEGER 2007***
VinceVega hat geschrieben:dann schreib doch Du denen einfach ne mail wenn du was anderes lesen willst. da macht mal jemand was, außer sich die ganze zeit zu beschweren und dann ist es wieder nicht recht.bookerty hat geschrieben:"auf Degerlochs Höhen" find ich klingt so ein bisschen nach Lampen-Geschwätz. Ich würde lieber etwas wie "im Stuttgarter Stadtteil Degerloch" lesen.Buddy hat geschrieben:Nachdem ich denen eine e-mail geschickt habe, steht jetzt dort.
Das hier aus einem anderen Thread
leicht abändern und es passt.Matze hat geschrieben:Was für eine Riesenfresse ihr plötzlich alle habt - bei der Vorauswahl aber kein einziger von euch dabei...
Zuletzt geändert von Buddy am Dienstag 25. November 2008, 22:22, insgesamt 1-mal geändert.
bookerty hat geschrieben:"auf Degerlochs Höhen" find ich klingt so ein bisschen nach Lampen-Geschwätz. Ich würde lieber etwas wie "im Stuttgarter Stadtteil Degerloch" lesen.Buddy hat geschrieben:Nachdem ich denen eine e-mail geschickt habe, steht jetzt dort.
... Nach "Kickers-Platz" und "Kickers-Stadion" hieß das Stadion auf Degerlochs Höhen bis 2004 "Waldau-Stadion". ...
Lampengeschwätz. Das wäre mir neu. Oder sind das hier alles Lampenseiten ?
http://eintracht-stuttgart.de/Gleich neben dem Waldaustadion im Sport-und Erholungsgebiet Waldau auf Degerlochs Höhen.
http://www.stuttgarter-kickers.de/magaz ... topmenu=28Nun wird auf Degerlochs Höhen das Training mit dem Ball wieder fortgesetzt
http://www.stuttgarter-kickers.de/magaz ... u=inactiveEs war die Einstimmung auf die Kickers-Hocketse am kommenden Samstag, 15. Juli 2006 auf Degerlochs Höhen:
http://www.hockey.de/VVI-web/vvi-events ... rtikel.aspdass bei dieser großen Jugendveranstaltung und Nachwuchssichtung des DHB nur so wenig Besucher auf die schöne Anlage auf Degerlochs Höhen kamen.
http://www.frauen-evangelisch.de/cms/st ... na-dipper/Zwischen dem beschaulichen Leben auf Degerlochs Höhen und den sozialen Brennpunkten im Talkessel
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