Spielberichte: Kickers - Dresden
Spielberichte: Kickers - Dresden
http://www.mdr.de/sport/fussball_3l/589 ... 92407.html
http://www.kicker.de/news/fussball/3lig ... ect/864645
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danke, roland! :DRoland hat geschrieben:Pressekonferenz als Audiofile:
http://www.dynamo-dresden.de/fileadmin/ ... 108_pk.mp3
- kässpätzle
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Kickers siegen zum ersten Mal
Stuttgart - Die Stuttgarter Kickers haben am Samstag in der 3. Fußball-Liga ihren ersten Saisonsieg gefeiert. Am 14. Spieltag gelang dem Tabellenletzten gegen Dynamo Dresden ein 2:1 (1:1)- Heimerfolg. Vor 6070 Zuschauern ging Dresden bereits in der 11. Minute durch ein Tor von Jens Truckenbrod in Führung. Sascha Traut (37.) glich aus. Durch ein Eigentor des Dresdners Jens Grembowietz (73.) kamen die Schwaben sogar in Vorhand und retteten die glückliche Führung über die Zeit. Trotz des Sieges sind die Stuttgarter unverändert Schlusslicht. Dresden blieb zum fünften Mal in Serie sieglos, rangiert aber weiter auf Platz 16.
Nach der frühen Führung für die Sachsen erhöhten die Stuttgarter ihren Angriffsdruck und wurden mit dem Ausgleich belohnt. Der unbedingte Wille, den ersten Sieg zu schaffen, war den engagiert offensiv spielenden Gastgebern anzumerken.
www.stuttgarter-nachrichten.de
Stuttgart - Die Stuttgarter Kickers haben am Samstag in der 3. Fußball-Liga ihren ersten Saisonsieg gefeiert. Am 14. Spieltag gelang dem Tabellenletzten gegen Dynamo Dresden ein 2:1 (1:1)- Heimerfolg. Vor 6070 Zuschauern ging Dresden bereits in der 11. Minute durch ein Tor von Jens Truckenbrod in Führung. Sascha Traut (37.) glich aus. Durch ein Eigentor des Dresdners Jens Grembowietz (73.) kamen die Schwaben sogar in Vorhand und retteten die glückliche Führung über die Zeit. Trotz des Sieges sind die Stuttgarter unverändert Schlusslicht. Dresden blieb zum fünften Mal in Serie sieglos, rangiert aber weiter auf Platz 16.
Nach der frühen Führung für die Sachsen erhöhten die Stuttgarter ihren Angriffsdruck und wurden mit dem Ausgleich belohnt. Der unbedingte Wille, den ersten Sieg zu schaffen, war den engagiert offensiv spielenden Gastgebern anzumerken.
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- FKA ManneS
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"Gib alles, Rita oder.....wer staucht wird ohpflaumt"
Der Bruddelbericht zum Spiel gegen Dynamo....
http://www.mannesauter.de/der-waldaubruddler/
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- DirtyToby
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Wie schon im Spielbericht geschrieben, sah es mir Mitte der zweiten HZ auch so aus, als würden sich Gambo und Rosen mit der Bank anlegen. Weis nicht, was da los war.Buddy hat geschrieben:Die Pressekonferenz ist vorallem bei 8:30 sehr interessant, das hört sich doch nach einer Kritik an Gambo an.
EDIT: Gambo war 5 Tage nicht da?!?
Stuttgarter Kickers - Der Ex-Profiverein für alle, die keinen Profiverein brauchen.
- FKA ManneS
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so wie ich weiß, war "unser Mädle" 3 Tage wieder mal schwer verletzt (entweder erkältet oder er hatte Rücken oder beides gleichzeitig).FKA ManneS hat geschrieben:Es wäre sicher interessant, warum Bashi 5 Tage nicht da war.....
Entsprechend seiner spielerischen Klasse ist auch sein Weichei-Barometer. Hoch!
Klasse, Eddy, diese öffentliche Spitze auf der PK
wer Schlechtes spricht von mir und den Meinen,
der gehe nach Haus und betrachte die Seinen
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Kaethe
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Eddy lacht!
1. Sieg für Kickers!
Von HELMUT HEIMANN
Na bitte, es geht doch...
Im 14. Anlauf gelang den Stuttgarter Kickers der erste Sieg in der neuen 3. Liga – 2:1 über Dynamo Dresden! Die Blauen sind zwar Letzter, aber nur noch zwei Punkte von einem Nichtabstiegsplatz entfernt.
Jubel, Trubel, Hoffnung auf der Waldau!
Trainer Edgar Schmitt lachte überglücklich: „Wir sind wieder bei der Musik“. Auch die Spieler und viele der 6070 Fans (Saisonrekord!) waren aus dem Häuschen.
Total egal, dass der Sieg durch ein Eigentor von Grembowietz (74.) zustande kam. Dass in der Abwehr viele Stellungsfehler passierten... Dass der Spielaufbau oft nicht klappte... Dass fast keine Chancen herausgespielt wurden...
Hauptsache gewonnen!
Präsidiumsmitglied Dieter Wahl jubelte: „Auf diesen Tag haben wir so lange warten müssen.“
Quelle: http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/ ... -sieg.html
1. Sieg für Kickers!
Von HELMUT HEIMANN
Na bitte, es geht doch...
Im 14. Anlauf gelang den Stuttgarter Kickers der erste Sieg in der neuen 3. Liga – 2:1 über Dynamo Dresden! Die Blauen sind zwar Letzter, aber nur noch zwei Punkte von einem Nichtabstiegsplatz entfernt.
Jubel, Trubel, Hoffnung auf der Waldau!
Trainer Edgar Schmitt lachte überglücklich: „Wir sind wieder bei der Musik“. Auch die Spieler und viele der 6070 Fans (Saisonrekord!) waren aus dem Häuschen.
Total egal, dass der Sieg durch ein Eigentor von Grembowietz (74.) zustande kam. Dass in der Abwehr viele Stellungsfehler passierten... Dass der Spielaufbau oft nicht klappte... Dass fast keine Chancen herausgespielt wurden...
Hauptsache gewonnen!
Präsidiumsmitglied Dieter Wahl jubelte: „Auf diesen Tag haben wir so lange warten müssen.“
Quelle: http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/ ... -sieg.html
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DJ Thommy
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Auch gehört was Schmitt weiter über Bashi gesagt hat ?Blauesblut hat geschrieben:"der hat sich ausgeruht bevor er müde wurde " das sagt er doch oder? lol!
Übrigens laboriert(e) Bashi an einer Schulterveletzung, noch aus dem Spiel gegen Wuppertal. Noch am Donnerstag bekamm Bashiru mehrere Spritzen gegen seine Schmerzen !
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Naja, viel mehr hat er ja nicht gesagt, außer halt noch, dass er ihn ganz klasse findet und dass er es schade findet. Oder was meinst du?DJ Thommy hat geschrieben:Auch gehört was Schmitt weiter über Bashi gesagt hat ?Blauesblut hat geschrieben:"der hat sich ausgeruht bevor er müde wurde " das sagt er doch oder? lol!
Übrigens laboriert(e) Bashi an einer Schulterveletzung, noch aus dem Spiel gegen Wuppertal. Noch am Donnerstag bekamm Bashiru mehrere Spritzen gegen seine Schmerzen !
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Schlaumeier
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Presse zum Spiel: http://www.kickersnews.de/?p=1726
Zu Gambo steht in der StZ:
Zu Gambo steht in der StZ:
Bashiru Gambo bekam zunächst eine Denkpause auf der Bank. Der Trainer nahm dem Ghanaer (”er ist wie mein Sohn”) etwas übel, dass der sich wegen einer Schulterverletzung im Training hat hängenlassen. “Wir können nur als Team funktionieren”, betonte Schmitt deshalb nochmals. In dieser Rolle übernahm der Kapitän Alexander Rosen eine echte Vorbildfunktion, was Lauf- und Einsatzbereitschaft angeht. Schmitt: “Er verkörpert genau das, was wir brauchen, um nicht abzusteigen.”
Wem die Scheiße bis zum Hals steht sollte den Kopf nicht hängen lassen!
Die Kickersnews: http://www.kickersnews.de" onclick="window.open(this.href);return false;
Das Kickersarchiv: http://www.kickersarchiv.de" onclick="window.open(this.href);return false;

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- kässpätzle
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NickTheButcher
loool ganz großes Kino die PK !!!! "ich bin froh kein Debakel erlebt zu haben" loooool.
Eddy hat sich innerhalb kurzester Zeit in mein blaues Herz getrainert. Ich weiss nicht wie lange es her ist dass sich ein Trainer "von Außen" so stark mit der Mannschaft oder auch mit dem Verein identifiziert.
Seine Stimme überschlug sich mehrfach, was muss der geschrien haben an der Außenlinie :).
Und die Emotionen in der PK zeigen für mich ganz deutlich: Eddy ist definitiv der Richtige.
Auch die Geschichte mit Gambo: ich finde er fehlte uns in der 1. HZ. Aber: Eddy musste ein Zeichen setzen und das war genau richtig. Toll wie er das in der PK verargumentierte und dabei noch fair blieb und offen mitteilte dass er sich freue wenn Gambo wieder voll da ist. Ja unser kleines Mimöschen braucht genau diesen Trainer :D
Ich habe endlich mal seit langer langer Zeit Vertrauen in einen Trainer und Hoffnung die am Anfang der Saison von Spiel zu Spiel kleiner wurde.
DANKE EDGAR SCHMIDT !!!!!!!!!
achja und Manne: klasse Bruddler !!!!!!!
Eddy hat sich innerhalb kurzester Zeit in mein blaues Herz getrainert. Ich weiss nicht wie lange es her ist dass sich ein Trainer "von Außen" so stark mit der Mannschaft oder auch mit dem Verein identifiziert.
Seine Stimme überschlug sich mehrfach, was muss der geschrien haben an der Außenlinie :).
Und die Emotionen in der PK zeigen für mich ganz deutlich: Eddy ist definitiv der Richtige.
Auch die Geschichte mit Gambo: ich finde er fehlte uns in der 1. HZ. Aber: Eddy musste ein Zeichen setzen und das war genau richtig. Toll wie er das in der PK verargumentierte und dabei noch fair blieb und offen mitteilte dass er sich freue wenn Gambo wieder voll da ist. Ja unser kleines Mimöschen braucht genau diesen Trainer :D
DANKE EDGAR SCHMIDT !!!!!!!!!
achja und Manne: klasse Bruddler !!!!!!!
- Tacheles
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Hier die Kicker-Noten:
Salz (1,5) + "Elf des Tages"
Reiß (3,5)
Mann (2,5)
Ortlieb (4)
Härter (4)
Kettemann (4)
Rosen (1,5) + "Elf des Tages"
Vaccaro (4)
Traut (3)
Schürg (3)
Orlando (3,5)
Gambo (3)
Salz (1,5) + "Elf des Tages"
Reiß (3,5)
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Ortlieb (4)
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Kettemann (4)
Rosen (1,5) + "Elf des Tages"
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Orlando (3,5)
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Zuletzt geändert von Tacheles am Montag 10. November 2008, 12:20, insgesamt 1-mal geändert.
Werde auch DU Fansponsor der Stuttgarter Kickers !!!!!!!
Informationen gibt es unter 12für11.de
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- Tacheles
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Geiler Pressespiegel auf der Vereinseigenen Homepage...Buddy hat geschrieben:Die Presseartikel aus der Sicht von Dynamo
http://www.dynamo-dresden.de/de/aktuell/presse/
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NickTheButcher
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- kässpätzle
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Null Respekt
Warum die Fußballzuschauer keine Rolle spielen
Es war drei Stunden vor dem Anpfiff, als im Stuttgarter Westen ein einsamer Autofahrer seinen Wagen neben mir stoppte: "Scheff", sagte er, "wo geht's denn hier zum Weldouschdadion?"
Ein guter Mann, dachte ich, er ist für seinen Club auf der Straße, er fährt auf die Waldau zu den Kickers, und der Westen ist weit, von Dresden aus gesehen.
Nach der Aufholjagd des KSC zum 3:3 gegen Leverkusen sagte der Karlsruher Torschütze Antonio da Silva auf die Frage, wie er mit den jüngsten Pfiffen gegen ihn umgehe: "Es ist mir egal, was die Zuschauer von mir denken."
Für dich, dachte ich, würde ich nicht mal von Stuttgart nach Cannstatt fahren. Und ich frage mich, welche Tipps die sogenannten Berater ihren Profis geben außer jenem, neben einem Porsche Cayenne auch gleich noch einen Privatjet zu finanzieren.
Von ihrem Publikum verstehen viele Spieler (und Trainer) so gut wie nichts. In Bielefeld rannte nach dem 0:2 gegen Gladbach Arminias erklärter Publikumsliebling Wichniarek an den Zaun und schiss die eigenen Fans zusammen. Und der große Münchner Bayern-Chef Rummenigge höhnte in Richtung Hoffenheim, wo denn die TSG die vergangenen 100 Jahre gewesen sei. Genau jene Hoffenheimer, die der Berliner Hertha am Sonntag einen Zuschauerrekord bescherten.
Diese Beispiele zeigen nur: Der Fan war und ist das unbedeutendste Wesen in unserem liebsten Spiel mit seinen vielen Großkotzen. Lustig in diesem Zusammenhang, dass ausgerechnet Rummenigges Verein einen "Arbeitskreis Fan-Forum" mit 30 Fanclubchefs zur "Verbesserung der Stimmung im Stadion" gegründet hat. Dieser Schritt war die Reaktion auf den Konflikt zwischen dem Manager Hoeneß und etlichen Fans bei der Jahresversammlung 2007 der Bayern. Vernünftig wäre inzwischen, den Umgang der Spieler, Trainer und Manager mit ihren Zuschauern generell infrage zu stellen.
Da man heute - viel später als in England oder Spanien - im traditionell unterhaltungsfeindlichen Deutschland erkannt hat, dass auch Fußball eine Sparte der Entertainment-Industrie ist, wäre es an der Zeit, Liga-Stars und -Regisseuren die Anstandsregeln für das Zusammenspiel mit ihrem Publikum beizubringen. Noch wäre es ratsam, den - finanziell gesehen - fast überflüssigen Statisten auf den Stadionrängen höflich zu dienen. Vor allem angesichts der Tatsache, dass üppige Fernsehgelder auch in Zukunft kaum ohne Fußvolk bezahlt werden dürften.
Wenn ein Spieler wie da Silva sagt, das Publikum sei ihm wurscht, dann gehört er in die Sonderschule zur Erlernung fundamentaler Rummelplatz-Gesetze. Solange Fußball von Menschen und nicht nur von Börsencomputern verfolgt wird, haben sich die Darsteller gefälligst mit Respekt vor ihren Kunden zu verneigen.
So gesehen wäre es besser, der VfB würde eine Bühne wie das Stuttgarter Theaterhaus künftig nicht nur für die provinzielle Vorstellung einer fragwürdigen Präsidenten-Biografie und die bevorstehende Weihnachtsfeier buchen. Spieler und Trainer könnten dort lernen, warum man im Showgeschäft außer Kontakt zu Tattoo-Studios auch ein hautnahes zum Publikum und viel Demut braucht.
Dieses Verständnis von kultureller Dienstleistung stellt auch nicht her, wer wie der VfB-Präsident Staudt mitten in der sportlichen Krise das Wildspezialitäten-Lokal Hegel Eins im Stuttgarter Linden-Museum für eine weitere "Buchpräsentation" seiner dürftigen Bio-Kost (am 23. November) reserviert. Zu dieser Matinee mit B-prominenten Hirschlenden-Vips und "feinen Tropfen aus der Region" eilen zwar der Ministerpräsident Oettinger und Staudts "Lieblingswinzer" herbei. Der geneigte Fußballfreund aber fragt sich: Hat der VfB-Boss angesichts der Tabelle nichts Besseres zu tun?
Bei den Kickers, wo die Vereinsführung jahrzehntelang ihr Publikum dumm und arrogant behandelt hat, sah ich ergriffen zu, wie die Fans im Dresdner Block neunzig Minuten lang auf der Stelle hüpften und ihre Hälse in die Höhe reckten: Mann, dachte ich, die halten noch wie früher Ausschau nach dem guten Westen.
Joe Bauer
www.stuttgarter-nachrichten.de
Warum die Fußballzuschauer keine Rolle spielen
Es war drei Stunden vor dem Anpfiff, als im Stuttgarter Westen ein einsamer Autofahrer seinen Wagen neben mir stoppte: "Scheff", sagte er, "wo geht's denn hier zum Weldouschdadion?"
Ein guter Mann, dachte ich, er ist für seinen Club auf der Straße, er fährt auf die Waldau zu den Kickers, und der Westen ist weit, von Dresden aus gesehen.
Nach der Aufholjagd des KSC zum 3:3 gegen Leverkusen sagte der Karlsruher Torschütze Antonio da Silva auf die Frage, wie er mit den jüngsten Pfiffen gegen ihn umgehe: "Es ist mir egal, was die Zuschauer von mir denken."
Für dich, dachte ich, würde ich nicht mal von Stuttgart nach Cannstatt fahren. Und ich frage mich, welche Tipps die sogenannten Berater ihren Profis geben außer jenem, neben einem Porsche Cayenne auch gleich noch einen Privatjet zu finanzieren.
Von ihrem Publikum verstehen viele Spieler (und Trainer) so gut wie nichts. In Bielefeld rannte nach dem 0:2 gegen Gladbach Arminias erklärter Publikumsliebling Wichniarek an den Zaun und schiss die eigenen Fans zusammen. Und der große Münchner Bayern-Chef Rummenigge höhnte in Richtung Hoffenheim, wo denn die TSG die vergangenen 100 Jahre gewesen sei. Genau jene Hoffenheimer, die der Berliner Hertha am Sonntag einen Zuschauerrekord bescherten.
Diese Beispiele zeigen nur: Der Fan war und ist das unbedeutendste Wesen in unserem liebsten Spiel mit seinen vielen Großkotzen. Lustig in diesem Zusammenhang, dass ausgerechnet Rummenigges Verein einen "Arbeitskreis Fan-Forum" mit 30 Fanclubchefs zur "Verbesserung der Stimmung im Stadion" gegründet hat. Dieser Schritt war die Reaktion auf den Konflikt zwischen dem Manager Hoeneß und etlichen Fans bei der Jahresversammlung 2007 der Bayern. Vernünftig wäre inzwischen, den Umgang der Spieler, Trainer und Manager mit ihren Zuschauern generell infrage zu stellen.
Da man heute - viel später als in England oder Spanien - im traditionell unterhaltungsfeindlichen Deutschland erkannt hat, dass auch Fußball eine Sparte der Entertainment-Industrie ist, wäre es an der Zeit, Liga-Stars und -Regisseuren die Anstandsregeln für das Zusammenspiel mit ihrem Publikum beizubringen. Noch wäre es ratsam, den - finanziell gesehen - fast überflüssigen Statisten auf den Stadionrängen höflich zu dienen. Vor allem angesichts der Tatsache, dass üppige Fernsehgelder auch in Zukunft kaum ohne Fußvolk bezahlt werden dürften.
Wenn ein Spieler wie da Silva sagt, das Publikum sei ihm wurscht, dann gehört er in die Sonderschule zur Erlernung fundamentaler Rummelplatz-Gesetze. Solange Fußball von Menschen und nicht nur von Börsencomputern verfolgt wird, haben sich die Darsteller gefälligst mit Respekt vor ihren Kunden zu verneigen.
So gesehen wäre es besser, der VfB würde eine Bühne wie das Stuttgarter Theaterhaus künftig nicht nur für die provinzielle Vorstellung einer fragwürdigen Präsidenten-Biografie und die bevorstehende Weihnachtsfeier buchen. Spieler und Trainer könnten dort lernen, warum man im Showgeschäft außer Kontakt zu Tattoo-Studios auch ein hautnahes zum Publikum und viel Demut braucht.
Dieses Verständnis von kultureller Dienstleistung stellt auch nicht her, wer wie der VfB-Präsident Staudt mitten in der sportlichen Krise das Wildspezialitäten-Lokal Hegel Eins im Stuttgarter Linden-Museum für eine weitere "Buchpräsentation" seiner dürftigen Bio-Kost (am 23. November) reserviert. Zu dieser Matinee mit B-prominenten Hirschlenden-Vips und "feinen Tropfen aus der Region" eilen zwar der Ministerpräsident Oettinger und Staudts "Lieblingswinzer" herbei. Der geneigte Fußballfreund aber fragt sich: Hat der VfB-Boss angesichts der Tabelle nichts Besseres zu tun?
Bei den Kickers, wo die Vereinsführung jahrzehntelang ihr Publikum dumm und arrogant behandelt hat, sah ich ergriffen zu, wie die Fans im Dresdner Block neunzig Minuten lang auf der Stelle hüpften und ihre Hälse in die Höhe reckten: Mann, dachte ich, die halten noch wie früher Ausschau nach dem guten Westen.
Joe Bauer
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Tradition ist die Weitergabe des Feuers, nicht die Anbetung der Asche... (Gustav Mahler)
-
NickTheButcher
nunja, wenn man den letzten Satz rauslassen würde, wäre es für mich ebenfalls die Note 1.
Ich bin nun seit 20 Jahren Fan dieses außergewöhnlichen Vereins. Ich hatte niemals den Eindruck dass unsere Vereinsführung die Fans arrogant oder dumm behandelt hätte. Auch die Spieler von uns waren und sind anders als die Möchtegernvollprofis der 1. Liga. Ortlieb stand nach dem letzten Spiel uns auf dem Zaun und für mich unvergessen waren die Zeiten als ich als Teenie 3 Stunden vor Spielbeginn wartete bis Toni mit seiner Kutsche angefahren kam und mit mir und ein paar anderen nen netten Plausch hielt, bevor es in die Kabine ging.
Auch ADM war immer publikumsnah.
Dennoch: in einem muss ich Joe Bauer Recht geben: ich weiss nicht wie viele Fans im B-Block stehen und ein Ehrenamt inne haben. Das Plakat "Danke fürs Ehrenamt" wurde jedoch nur in Richtung der HT gehalten. Der B-Block durfte in Spiegelschrift erahnen was auf dem Banner stand.
Ich bin nun seit 20 Jahren Fan dieses außergewöhnlichen Vereins. Ich hatte niemals den Eindruck dass unsere Vereinsführung die Fans arrogant oder dumm behandelt hätte. Auch die Spieler von uns waren und sind anders als die Möchtegernvollprofis der 1. Liga. Ortlieb stand nach dem letzten Spiel uns auf dem Zaun und für mich unvergessen waren die Zeiten als ich als Teenie 3 Stunden vor Spielbeginn wartete bis Toni mit seiner Kutsche angefahren kam und mit mir und ein paar anderen nen netten Plausch hielt, bevor es in die Kabine ging.
Auch ADM war immer publikumsnah.
Dennoch: in einem muss ich Joe Bauer Recht geben: ich weiss nicht wie viele Fans im B-Block stehen und ein Ehrenamt inne haben. Das Plakat "Danke fürs Ehrenamt" wurde jedoch nur in Richtung der HT gehalten. Der B-Block durfte in Spiegelschrift erahnen was auf dem Banner stand.
- barneygumble
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Kickers war und ist es zum Glück immernoch: Eine Familie
Es gibt in jeder Familie Streitigkeiten und Meinungsverschiedenheiten uaf einer persönlichen und engen Basis. Das werden wir hoffentlich immer behalten.
Früher waren die Profis in einem sehr sehr engen Kontakt mit der Jugend und mit den "Fans", anders gesagt mit den Familienmitgliedern.
So sind wir und werden es hoffentlich weiter bleiben! :wink:
Es gibt in jeder Familie Streitigkeiten und Meinungsverschiedenheiten uaf einer persönlichen und engen Basis. Das werden wir hoffentlich immer behalten.
Früher waren die Profis in einem sehr sehr engen Kontakt mit der Jugend und mit den "Fans", anders gesagt mit den Familienmitgliedern.
So sind wir und werden es hoffentlich weiter bleiben! :wink:
Erfolgreich zu sein, setzt zwei Dinge voraus: Klare Ziele und den brennenden Wunsch, sie zu erreichen.
- Johann Wolfgang von Goethe -
Die Mehrheit? Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn, Verstand ist stets bei wen'gen nur gewesen. Der Staat muß untergehen, früh oder spät, wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.
- Friedrich Schiller -
Don't argue with idiots. They'll drag you down to their level and beat you with experience.
- empirische Untersuchungen -
- Johann Wolfgang von Goethe -
Die Mehrheit? Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn, Verstand ist stets bei wen'gen nur gewesen. Der Staat muß untergehen, früh oder spät, wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.
- Friedrich Schiller -
Don't argue with idiots. They'll drag you down to their level and beat you with experience.
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- Tacheles
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Rosen erleichtert nach erstem Sieg
Im 14. Anlauf hat es endlich geklappt: Die Kickers feierten beim 2:1 gegen Dresden ihren ersten Sieg in der 3. Liga und verkürzten den Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen auf zwei Punkte. "Wir sind bei der Musik und wissen, dass wir es können", freute sich Coach Edgar Schmitt. Auch Kapitän Alex Rosen war nach Ende der langen Durststrecke erleichtert: "Uns ist nicht nur ein Stein, sondern eine ganze Gebirgskette vom Herzen gefallen."
Zum ersten Mal schafften es die Schwaben, eine Führung in der Schlussphase nicht wieder einzubüßen. Zwar mussten sie erneut zittern, doch diesmal gab es nicht zuletzt wegen der eklatanten Abschluss- schwäche der Dresdner ein Happy End - dank des Eigentores von Dynamos Jens Grembowietz. "Wir haben Mut und Leidenschaft entgegengesetzt und verdient gewonnen", erklärte Schmitt.
Dies sah sein Gegenüber Ruud Kaiser etwas anders. "Wir hätten 3:1 oder 4:1 siegen müssen", haderte der Dresdner Coach mit der Chancenverwertung. Ansonsten lobte er aber seine seit nun fünf Spielen sieglosen Schützlinge: "Sie haben sehr gut gespielt. Ich bin stolz auf die Mentalität des Teams." Vor der Zukunft ist ihm daher nicht bange: "Wenn wir so weitermachen, dann kommen die richtigen Resultate."
kicker, Beate Wockenfuss
Im 14. Anlauf hat es endlich geklappt: Die Kickers feierten beim 2:1 gegen Dresden ihren ersten Sieg in der 3. Liga und verkürzten den Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen auf zwei Punkte. "Wir sind bei der Musik und wissen, dass wir es können", freute sich Coach Edgar Schmitt. Auch Kapitän Alex Rosen war nach Ende der langen Durststrecke erleichtert: "Uns ist nicht nur ein Stein, sondern eine ganze Gebirgskette vom Herzen gefallen."
Zum ersten Mal schafften es die Schwaben, eine Führung in der Schlussphase nicht wieder einzubüßen. Zwar mussten sie erneut zittern, doch diesmal gab es nicht zuletzt wegen der eklatanten Abschluss- schwäche der Dresdner ein Happy End - dank des Eigentores von Dynamos Jens Grembowietz. "Wir haben Mut und Leidenschaft entgegengesetzt und verdient gewonnen", erklärte Schmitt.
Dies sah sein Gegenüber Ruud Kaiser etwas anders. "Wir hätten 3:1 oder 4:1 siegen müssen", haderte der Dresdner Coach mit der Chancenverwertung. Ansonsten lobte er aber seine seit nun fünf Spielen sieglosen Schützlinge: "Sie haben sehr gut gespielt. Ich bin stolz auf die Mentalität des Teams." Vor der Zukunft ist ihm daher nicht bange: "Wenn wir so weitermachen, dann kommen die richtigen Resultate."
kicker, Beate Wockenfuss
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Informationen gibt es unter 12für11.de
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