Hämische Pressekampagne der StZ gegen die Kickers
Hämische Pressekampagne der StZ gegen die Kickers
StZ-Kampagne gegen die Interessen der Kickers
Ich finde, es ist Zeit, eine Diskussion bezüglich der hämischen Kampagne der „Stuttgarter Zeitung“ gegen die Interessen der Kickers zu eröffnen. Warum? Ich meine, die Wirkung des gehässigen Geschreibsels ist in der Öffentlichkeit viel größer als oftmals angenommen und schadet den Blauen enorm. Denn eines ist klar: Ohne Umbau des Gazi-Stadions haben die Kickers keine Zukunft!
Häme pur, ein Schlag unter die Gürtellinie
Die Kampagne läuft schon seit über einem Jahr. Sie strotzt vor Einseitigkeit, Halb- und Viertelwahrheiten und wird immer aggressiver. Heute erschien ein Artikel, in dem jede Zurückhaltung aufgegeben wurde.
Unter einem Foto, in dem auch, deutlich erkennbar, ein Kickers-Fußballer zu sehen ist, steht: „Die Fußballküste der Kickers sind bei den Fans nicht sehr gefragt....“. Da offensichtlich der Ausdruck „Fußballkünste der Kickers“ ironisch gemeint ist, kann diese hämische, abwertende Aussage sich sogar geschäftschädigend für die Kickers auswirken!! In jedem Fall ist es ein Schlag unter der Gürtellinie.
Resümee
Dieser Fehlgriff ist kein Einzelfall, sondern nur die Krönung einer langen Artikelserie, in der gegen wichtige Interessen der Kickers agitiert wird! Wie können sich die Blauen gesetzeskonform und wirkungsvoll dagegen wehren, obwohl sie nicht über die Verbreitungsmöglichkeit der StZ verfügen? Hat jemand eine gute Idee?
St.
Ich finde, es ist Zeit, eine Diskussion bezüglich der hämischen Kampagne der „Stuttgarter Zeitung“ gegen die Interessen der Kickers zu eröffnen. Warum? Ich meine, die Wirkung des gehässigen Geschreibsels ist in der Öffentlichkeit viel größer als oftmals angenommen und schadet den Blauen enorm. Denn eines ist klar: Ohne Umbau des Gazi-Stadions haben die Kickers keine Zukunft!
Häme pur, ein Schlag unter die Gürtellinie
Die Kampagne läuft schon seit über einem Jahr. Sie strotzt vor Einseitigkeit, Halb- und Viertelwahrheiten und wird immer aggressiver. Heute erschien ein Artikel, in dem jede Zurückhaltung aufgegeben wurde.
Unter einem Foto, in dem auch, deutlich erkennbar, ein Kickers-Fußballer zu sehen ist, steht: „Die Fußballküste der Kickers sind bei den Fans nicht sehr gefragt....“. Da offensichtlich der Ausdruck „Fußballkünste der Kickers“ ironisch gemeint ist, kann diese hämische, abwertende Aussage sich sogar geschäftschädigend für die Kickers auswirken!! In jedem Fall ist es ein Schlag unter der Gürtellinie.
Resümee
Dieser Fehlgriff ist kein Einzelfall, sondern nur die Krönung einer langen Artikelserie, in der gegen wichtige Interessen der Kickers agitiert wird! Wie können sich die Blauen gesetzeskonform und wirkungsvoll dagegen wehren, obwohl sie nicht über die Verbreitungsmöglichkeit der StZ verfügen? Hat jemand eine gute Idee?
St.
@BluespiritBluespirit hat geschrieben:@stopper guck doch mal in den stadion thread...
Die Presskampagne der Stuttgarter Zeitung ist – m. M. n. – ein wichtiger oder sogar der Hauptgrund, weshalb das Stadion NICHT ausgebaut wird. Und solange dieses Geschreibsel nicht aufhört, wird die Mehrzahl der vielen StZ-Leser mit „Anti-Kickers-Argumenten“ indoktriniert. Außerdem können jene, die gegen den Ausbau sind, auf die Presse verweisen. Und umgekehrt.
Deshalb ist es sinnvoll, dieses Problem unter einem gesonderten Titel auszudiskutieren.
St
Die Stuttgarter Zeitung kann die Leser beeinflussen oder aufwiegeln. Entscheiden wird letztlich der Gemeinderat und nicht Herr Schuster oder sonst jemand der Stadtverwaltung.Ralphonso hat geschrieben:stopper sollte noch zur vervollständigung seines postings darauf hinweisen, dass bei den nächsten wahlen die äusserungen der bei der diskussion mitinvolvierten politiker entsprechend zu berücksichtigen sind
Warum schreibt die Vereinsleitung nicht jeden EINZELNEN Gemeinderat an und veröffentlicht deren Antwort in der Kickershomepage? Dann könnten die Wähler, die mit den Blauen sympathisieren, in den neuen Gemeinderat „kickersfreundliche“ Abgeordnete wählen und ablehnende aussortieren (verdientermaßen).
Das POTENTIAL der Kickersanhänger ist viel größer als manche annehmen
- Matze
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Problem ist, dass sich Nauke und Dr. Eisenmann die Bälle gegenseitig zuspielen...so wird die Meinung der breiten Masse geprägt, was dem Gemeinderat die Entscheidung leicht macht!Stopper hat geschrieben:Die Stuttgarter Zeitung kann die Leser beeinflussen oder aufwiegeln. Entscheiden wird letztlich der Gemeinderat und nicht Herr Schuster oder sonst jemand der Stadtverwaltung.Ralphonso hat geschrieben:stopper sollte noch zur vervollständigung seines postings darauf hinweisen, dass bei den nächsten wahlen die äusserungen der bei der diskussion mitinvolvierten politiker entsprechend zu berücksichtigen sind
Warum schreibt die Vereinsleitung nicht jeden EINZELNEN Gemeinderat an und veröffentlicht deren Antwort in der Kickershomepage? Dann könnten die Wähler, die mit den Blauen sympathisieren, in den neuen Gemeinderat „kickersfreundliche“ Abgeordnete wählen und ablehnende aussortieren (verdientermaßen).
Das POTENTIAL der Kickersanhänger ist viel größer als manche annehmen
Primär sinds jedoch die Herren in Amt und Würden die ihre Entscheidungen gegenüber der Öffentlichkeit und insbesondere der Spottstadt Stuttgart rechtfertigen müssen, daher sollten auch diese - neben der Stuttgarter Zeitung - die Hauptadressaten sein!
In Stuttgart - Nur Kickers 
-
NickTheButcher
Die m. M. n. gehässige Kampagne der Stuttgarter Zeitung strotzt vor Halbwahrheiten. Wie übel, infam, einseitig und gemein mit den Blauen dabei umgesprungen wurde, ergibt sich aus folgender detaillierter Auflistung, die unvollständig ist:
1. Halbwahrheit (StZ, Nauke): Der Umbau des Gazi-Stadions sei unnötig!
Volle Wahrheit: Die VfB-Fans sitzen im Regelfalle überdacht im Trockenen in bequemen Sitzen, die Anhänger der Blauen müssen stehen.
2. Halbwahrheit (StZ, Nauke): Die Forderungen des DFB seien überzogen.
Volle Wahrheit: Sie sind zu niedrig! Beispiel: Der DFB hätte darauf bestehen müssen, dass alle Plätze überdacht sind. In Stuttgart gibt es nämlich 2 Klassen von Fans: Die VfB-Luxusfans, die sich’s im Trockenen gemütlich machen sowie die im freien stehenden, nassgeregneten, frierenden Anhänger der Blauen, welche einem weit höheren Erkältungsrisiko ausgesetzt sind. Finden sie das in Ordnung, Herr Nauke?!
3. Halbwahrheit (StZ, Nauke): Der VfB erwirtschaftet (finanziert) selber die Kosten des Umbaus. Eine dreiste Lüge!
Volle Wahrheit: Die vom „Daimler“ für die Namensänderung bezahlten 20.000.000 € stehen dem Eigentümer das Stadions, nämlich der Stadt Stuttgart, zu. Herr Nauke, wie viele Kindergärten und Schulen hätte man für diese Riesensumme sanieren können?
4. Halbwahrheit (StZ, Nauke): Betrifft die Folgekosten, die Herr Nauke in seinem Kommentar unterschlägt.
Volle Wahrheit: Es entstehen viele Folgekosten (z. B. Umbau des Festwiesen-Stadions, Verschiebung von Vereinsgelände, usw. usf.).
5. Halbwahrheit (StZ, Nauke): Spärlich gefüllte Tribüne auf der Waldau.
Volle Wahrheit: Bei Spitzenspielen ist die Tribüne ausverkauft. Die Blauen könnten bei solchen Spielen bei einen Ausbau schätzungsweise sogar 20.000 € mehr einnehmen!! Im übrigen reduzierte die Stadt die Anzahl der Tribünensitze von 1380 auf 1000, was die Einnahmesituation der Blauen verschlechterte. Umso wichtiger wäre ein Ausbau.
6. Halbwahrheit (StZ, Nauke): Herr Nauke, offensichtlich ein VfB-Freund und Kickersgegner, unterschlägt den großen Image-Verlust Stuttgarts.
Volle Wahrheit: Die Landeshauptstadt hat nach dem Umbau kein adäquates Leichathletikstadion mehr, sie gerät gegenüber München noch weiter ins Hintertreffen. Während im Münchner Olympiastadien internationale Leichtathletikfeste oder Weltmeisterschaften gefeiert werden, schauen die Stuttgarter Bürger in die Röhre.
St
1. Halbwahrheit (StZ, Nauke): Der Umbau des Gazi-Stadions sei unnötig!
Volle Wahrheit: Die VfB-Fans sitzen im Regelfalle überdacht im Trockenen in bequemen Sitzen, die Anhänger der Blauen müssen stehen.
2. Halbwahrheit (StZ, Nauke): Die Forderungen des DFB seien überzogen.
Volle Wahrheit: Sie sind zu niedrig! Beispiel: Der DFB hätte darauf bestehen müssen, dass alle Plätze überdacht sind. In Stuttgart gibt es nämlich 2 Klassen von Fans: Die VfB-Luxusfans, die sich’s im Trockenen gemütlich machen sowie die im freien stehenden, nassgeregneten, frierenden Anhänger der Blauen, welche einem weit höheren Erkältungsrisiko ausgesetzt sind. Finden sie das in Ordnung, Herr Nauke?!
3. Halbwahrheit (StZ, Nauke): Der VfB erwirtschaftet (finanziert) selber die Kosten des Umbaus. Eine dreiste Lüge!
Volle Wahrheit: Die vom „Daimler“ für die Namensänderung bezahlten 20.000.000 € stehen dem Eigentümer das Stadions, nämlich der Stadt Stuttgart, zu. Herr Nauke, wie viele Kindergärten und Schulen hätte man für diese Riesensumme sanieren können?
4. Halbwahrheit (StZ, Nauke): Betrifft die Folgekosten, die Herr Nauke in seinem Kommentar unterschlägt.
Volle Wahrheit: Es entstehen viele Folgekosten (z. B. Umbau des Festwiesen-Stadions, Verschiebung von Vereinsgelände, usw. usf.).
5. Halbwahrheit (StZ, Nauke): Spärlich gefüllte Tribüne auf der Waldau.
Volle Wahrheit: Bei Spitzenspielen ist die Tribüne ausverkauft. Die Blauen könnten bei solchen Spielen bei einen Ausbau schätzungsweise sogar 20.000 € mehr einnehmen!! Im übrigen reduzierte die Stadt die Anzahl der Tribünensitze von 1380 auf 1000, was die Einnahmesituation der Blauen verschlechterte. Umso wichtiger wäre ein Ausbau.
6. Halbwahrheit (StZ, Nauke): Herr Nauke, offensichtlich ein VfB-Freund und Kickersgegner, unterschlägt den großen Image-Verlust Stuttgarts.
Volle Wahrheit: Die Landeshauptstadt hat nach dem Umbau kein adäquates Leichathletikstadion mehr, sie gerät gegenüber München noch weiter ins Hintertreffen. Während im Münchner Olympiastadien internationale Leichtathletikfeste oder Weltmeisterschaften gefeiert werden, schauen die Stuttgarter Bürger in die Röhre.
St
Nachtrag:
Die blödeste Halbwahrheit (StZ, Nauke):
Besonders hingebungsvoll verwies Herr Nauke auf die Möglichkeit des Abstiegs. Vor ca. einem Jahr mit der Empfehlung an die Stadtverwaltung, sie möge sich genau den Tabellenstand der Kickers anschauen. Schreck lass nach! Die Kickers-Mannschaft erreichte mit einem fulminanten Endspurt die Qualifikation zur 3. Liga.
Volle Wahrheit: Aufstieg und Abstieg gehören zum Ligafußball, wie das Wasser zu den Fischen. Und jeder Verein kann absteigen. Von den Bundesligisten spielte z. B. NUR der Hamburger SV noch nie in der 2. Liga!!
Wäre das Abstiegsargument relevant, dürfte man demzufolge überhaupt kein Stadion ausbauen, da JEDER Verein absteigen kann.
PS: Auch der VfB kickte schon 2 Jahre lang in der 2. Liga. Gerne erinnere ich mich noch an einen Sieg der Bauen (2:0).
St
Die blödeste Halbwahrheit (StZ, Nauke):
Besonders hingebungsvoll verwies Herr Nauke auf die Möglichkeit des Abstiegs. Vor ca. einem Jahr mit der Empfehlung an die Stadtverwaltung, sie möge sich genau den Tabellenstand der Kickers anschauen. Schreck lass nach! Die Kickers-Mannschaft erreichte mit einem fulminanten Endspurt die Qualifikation zur 3. Liga.
Volle Wahrheit: Aufstieg und Abstieg gehören zum Ligafußball, wie das Wasser zu den Fischen. Und jeder Verein kann absteigen. Von den Bundesligisten spielte z. B. NUR der Hamburger SV noch nie in der 2. Liga!!
Wäre das Abstiegsargument relevant, dürfte man demzufolge überhaupt kein Stadion ausbauen, da JEDER Verein absteigen kann.
PS: Auch der VfB kickte schon 2 Jahre lang in der 2. Liga. Gerne erinnere ich mich noch an einen Sieg der Bauen (2:0).
St
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NickTheButcher
@stopper: zu allererst möchte ich sagen, dass ich es gut finde wie Du versuchst Dich einzubringen.
Dennoch würde ich eher vorschlagen, dass Du unter http://forum.stuttgarter-kickers.de/vie ... php?t=9360 Dir Argumentationshilfen holst, denn wenn ich ganz ehrlich bin, weiss ich nicht wirklich wie ich mit Aussagen wie
Dennoch würde ich eher vorschlagen, dass Du unter http://forum.stuttgarter-kickers.de/vie ... php?t=9360 Dir Argumentationshilfen holst, denn wenn ich ganz ehrlich bin, weiss ich nicht wirklich wie ich mit Aussagen wie
umgehen soll. Ist das wirklich Dein Ernst ? Meinst Du das ironisch ? Oder veräppelst Du die Leser hier ?Stopper hat geschrieben: "Der DFB hätte darauf bestehen müssen, dass alle Plätze überdacht sind. In Stuttgart gibt es nämlich 2 Klassen von Fans: Die VfB-Luxusfans, die sich’s im Trockenen gemütlich machen sowie die im freien stehenden, nassgeregneten, frierenden Anhänger der Blauen, welche einem weit höheren Erkältungsrisiko ausgesetzt sind. Finden sie das in Ordnung, Herr Nauke?!
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Das ist SEHR ernst gemeint. Warum sollen die Fans, welche hinter den Toren stehen, ungeschützt dem Regen ausgesetzt sein? Eine Überdachung aller Stehränge im Gazi-Stadion wäre wünschenswert und sinnvoll.NickTheButcher hat geschrieben:@stopper: zu allererst möchte ich sagen, dass ich es gut finde wie Du versuchst Dich einzubringen.
Dennoch würde ich eher vorschlagen, dass Du unter http://forum.stuttgarter-kickers.de/vie ... php?t=9360 Dir Argumentationshilfen holst, denn wenn ich ganz ehrlich bin, weiss ich nicht wirklich wie ich mit Aussagen wie
umgehen soll. Ist das wirklich Dein Ernst ? Meinst Du das ironisch ? Oder veräppelst Du die Leser hier ?Stopper hat geschrieben: "Der DFB hätte darauf bestehen müssen, dass alle Plätze überdacht sind. In Stuttgart gibt es nämlich 2 Klassen von Fans: Die VfB-Luxusfans, die sich’s im Trockenen gemütlich machen sowie die im freien stehenden, nassgeregneten, frierenden Anhänger der Blauen, welche einem weit höheren Erkältungsrisiko ausgesetzt sind. Finden sie das in Ordnung, Herr Nauke?!
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St
- DirtyToby
- Kickers-Fan
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- Registriert: Samstag 16. Oktober 2004, 17:36
- Wohnort: Ostfildern
Eine PFLICHT dazu wäre aber alles andere als wünschenswert und sinnvoll!Stopper hat geschrieben:Das ist SEHR ernst gemeint. Warum sollen die Fans, welche hinter den Toren stehen, ungeschützt dem Regen ausgesetzt sein? Eine Überdachung aller Stehränge im Gazi-Stadion wäre wünschenswert und sinnvoll.NickTheButcher hat geschrieben:@stopper: zu allererst möchte ich sagen, dass ich es gut finde wie Du versuchst Dich einzubringen.
Dennoch würde ich eher vorschlagen, dass Du unter http://forum.stuttgarter-kickers.de/vie ... php?t=9360 Dir Argumentationshilfen holst, denn wenn ich ganz ehrlich bin, weiss ich nicht wirklich wie ich mit Aussagen wie
umgehen soll. Ist das wirklich Dein Ernst ? Meinst Du das ironisch ? Oder veräppelst Du die Leser hier ?Stopper hat geschrieben: "Der DFB hätte darauf bestehen müssen, dass alle Plätze überdacht sind. In Stuttgart gibt es nämlich 2 Klassen von Fans: Die VfB-Luxusfans, die sich’s im Trockenen gemütlich machen sowie die im freien stehenden, nassgeregneten, frierenden Anhänger der Blauen, welche einem weit höheren Erkältungsrisiko ausgesetzt sind. Finden sie das in Ordnung, Herr Nauke?!
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St
Stuttgarter Kickers - Der Ex-Profiverein für alle, die keinen Profiverein brauchen.
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NickTheButcher
ich beziehe mich da eher auf die nun farblich kenntlich gemachten AussagenStopper hat geschrieben:Das ist SEHR ernst gemeint. Warum sollen die Fans, welche hinter den Toren stehen, ungeschützt dem Regen ausgesetzt sein? Eine Überdachung aller Stehränge im Gazi-Stadion wäre wünschenswert und sinnvoll.NickTheButcher hat geschrieben:@stopper: zu allererst möchte ich sagen, dass ich es gut finde wie Du versuchst Dich einzubringen.
Dennoch würde ich eher vorschlagen, dass Du unter http://forum.stuttgarter-kickers.de/vie ... php?t=9360 Dir Argumentationshilfen holst, denn wenn ich ganz ehrlich bin, weiss ich nicht wirklich wie ich mit Aussagen wie
umgehen soll. Ist das wirklich Dein Ernst ? Meinst Du das ironisch ? Oder veräppelst Du die Leser hier ?Stopper hat geschrieben: "Der DFB hätte darauf bestehen müssen, dass alle Plätze überdacht sind. In Stuttgart gibt es nämlich 2 Klassen von Fans: Die VfB-Luxusfans, die sich’s im Trockenen gemütlich machen sowie die im freien stehenden, nassgeregneten, frierenden Anhänger der Blauen, welche einem weit höheren Erkältungsrisiko ausgesetzt sind. Finden sie das in Ordnung, Herr Nauke?!
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St
ich darf mal zusammenfassen: Alle VFB Fans im GAZI Stadion sind Luxusfans die im Trockenen stehen und alle Kickersfans haben ein hohes Risiko erkältet aus dem Stadion gehen zu müssen weil sie im Nassen stehen müssen
-
rhb
Auch mir missfällt die Art der Berichterstattung über die Kickers in der StZ, sofern die Beiträge im Lokalressort erscheinen und von Redakteur Jörg Nauke verfasst sind.
Ich bin selbst Journalist und habe deshalb schon mehrfach versucht, direkt zu intervenieren - leider bisher ohne Erfolg, da ich Jörg Nauke nie telefonisch erreichen konnte.
Gestern ist mir das zwar auch nicht gelungen, ABER:
Ich hatte dafür ein recht eingehendes Telefonat mit dem Lokal-Ressortchef, Herrn Wörner. Das Gespräch verlief konstruktiv, wobei ich anhand handfester Beispiele eingehend auf die aus diesen Beiträgen sehr häufig herauszulesenden fachlichen / sachlichen Fehler und m.E. auch oftmals mangelnde Objektivität hingewiesen habe und mein Unverständnis zum Ausdruck brachte, wie so etwas in einem ansonsten journalistisch ausgesprochen anspruchsvollen Blatt wie der StZ Mal für Mal passieren kann. Zugleich habe ich vor diesem Hintergrund ein internes Gespräch zwischen Wörner und Nauke angeregt und darauf verwiesen, dass die StZ gleichwohl mit Sportredakteur Klumpp einen fähigen Mann in ihren Reihen hat, der meiner Meinung nach weit angemessener berichtet (und wohlgemerkt in korrekter Weise kritisiert, wenn es etwas zu kritisieren gibt).
Was mich überraschte: Dass die Art der Berichterstattung bei vielen Lesern auf Unverständnis stoße, habe man noch nicht registriert.
Ich bin gespannt, ob man selbstkritisch genug sein wird, wirklich die Defizite zu erkennen und etwas zu ändern.
Sollte es - was ich nicht hoffe - weitergehen wie bisher, kann ich nur jeden, dem dies ebenfalls missfällt, dazu ermutigen, ebenfalls das direkte (Telefon-) Gespräch mit Herrn Wörner zu suchen. Ein einfacher Anruf im Pressehaus genügt, von der Zentrale einfach ins Redaktionssekretariat weiterverbinden lassen.
Grüßle, rhb
Ich bin selbst Journalist und habe deshalb schon mehrfach versucht, direkt zu intervenieren - leider bisher ohne Erfolg, da ich Jörg Nauke nie telefonisch erreichen konnte.
Gestern ist mir das zwar auch nicht gelungen, ABER:
Ich hatte dafür ein recht eingehendes Telefonat mit dem Lokal-Ressortchef, Herrn Wörner. Das Gespräch verlief konstruktiv, wobei ich anhand handfester Beispiele eingehend auf die aus diesen Beiträgen sehr häufig herauszulesenden fachlichen / sachlichen Fehler und m.E. auch oftmals mangelnde Objektivität hingewiesen habe und mein Unverständnis zum Ausdruck brachte, wie so etwas in einem ansonsten journalistisch ausgesprochen anspruchsvollen Blatt wie der StZ Mal für Mal passieren kann. Zugleich habe ich vor diesem Hintergrund ein internes Gespräch zwischen Wörner und Nauke angeregt und darauf verwiesen, dass die StZ gleichwohl mit Sportredakteur Klumpp einen fähigen Mann in ihren Reihen hat, der meiner Meinung nach weit angemessener berichtet (und wohlgemerkt in korrekter Weise kritisiert, wenn es etwas zu kritisieren gibt).
Was mich überraschte: Dass die Art der Berichterstattung bei vielen Lesern auf Unverständnis stoße, habe man noch nicht registriert.
Ich bin gespannt, ob man selbstkritisch genug sein wird, wirklich die Defizite zu erkennen und etwas zu ändern.
Sollte es - was ich nicht hoffe - weitergehen wie bisher, kann ich nur jeden, dem dies ebenfalls missfällt, dazu ermutigen, ebenfalls das direkte (Telefon-) Gespräch mit Herrn Wörner zu suchen. Ein einfacher Anruf im Pressehaus genügt, von der Zentrale einfach ins Redaktionssekretariat weiterverbinden lassen.
Grüßle, rhb
@NickTheButcher,NickTheButcher hat geschrieben:
ich darf mal zusammenfassen: Alle VFB Fans im GAZI Stadion sind Luxusfans die im Trockenen stehen und alle Kickersfans haben ein hohes Risiko erkältet aus dem Stadion gehen zu müssen weil sie im Nassen stehen müssen
ich kann Deine Kritik nicht nachvollziehen. Ich habe nirgendwo geschrieben – wie Du unterstellst – dass ich die VfB-Fans im „Gazistadion“ auf der Waldau ansiedle.
Ich dachte, es sei jedermann bekannt, dass der typische VfB-Fan die Mercedes-Benz Arena, der typische Kickers-Fan das Gazi-Stadion besucht. Für die Fans der Kickers wird der „Kickersplatz“ immer „sein“ Heimatstadion sein, auch wenn die Reserve des VfB formal Heimrecht genießt. Die "Waldau" ist und bleibt die Heimat der Kickers. Deshalb werben wir doch für den Umbau!
NickTheButcher, ich mich will nicht Dir streiten. Trotzdem sei geschrieben, ich verstehe Deine „Griffelspitzerei“ nicht. Es geht doch um die Sache und nicht um grammatiklische oder orthographische Feinheiten.
St
@rhb
ich bin nicht im Medienbereich tätig, weiß aber, dass die Tageszeitungen gegen den Auflagen- und Anzeigenschwund kämpfen.
Ich kann mir auch deshalb beim besten Willen nicht erklären, warum die StZ gegen die Gefühle eines großen Teils ihrer Leserschaft anschreibt. Und das in aggressiver Weise, mit falschen Argumenten. Ich befürchte, das ist NICHT verkaufsfördernd (zurückhaltend formuliert).
St
ich bin nicht im Medienbereich tätig, weiß aber, dass die Tageszeitungen gegen den Auflagen- und Anzeigenschwund kämpfen.
Ich kann mir auch deshalb beim besten Willen nicht erklären, warum die StZ gegen die Gefühle eines großen Teils ihrer Leserschaft anschreibt. Und das in aggressiver Weise, mit falschen Argumenten. Ich befürchte, das ist NICHT verkaufsfördernd (zurückhaltend formuliert).
St
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NickTheButcher
mir ging es auch eher um die Begriffllichkeiten und Deine Verallgemeinerungen. Und das beziehe ich auf nahezu auf alle Deine Argumente. Aber lass gut sein ,ich sag schon nichts mehrStopper hat geschrieben:@NickTheButcher,NickTheButcher hat geschrieben:
ich darf mal zusammenfassen: Alle VFB Fans im GAZI Stadion sind Luxusfans die im Trockenen stehen und alle Kickersfans haben ein hohes Risiko erkältet aus dem Stadion gehen zu müssen weil sie im Nassen stehen müssen
ich kann Deine Kritik nicht nachvollziehen. Ich habe nirgendwo geschrieben – wie Du unterstellst – dass ich die VfB-Fans im „Gazistadion“ auf der Waldau ansiedle.
Ich dachte, es sei jedermann bekannt, dass der typische VfB-Fan die Mercedes-Benz Arena, der typische Kickers-Fan das Gazi-Stadion besucht. Für die Fans der Kickers wird der „Kickersplatz“ immer „sein“ Heimatstadion sein, auch wenn die Reserve des VfB formal Heimrecht genießt. Die "Waldau" ist und bleibt die Heimat der Kickers. Deshalb werben wir doch für den Umbau!
NickTheButcher, ich mich will nicht Dir streiten. Trotzdem sei geschrieben, ich verstehe Deine „Griffelspitzerei“ nicht. Es geht doch um die Sache und nicht um grammatiklische oder orthographische Feinheiten.
St
Mein Rat:NickTheButcher hat geschrieben: mir ging es auch eher um die Begriffllichkeiten und Deine Verallgemeinerungen. Und das beziehe ich auf nahezu auf alle Deine Argumente. Aber lass gut sein ,ich sag schon nichts mehr
Wenn Dir nahezu alle meine Argumente nicht gefallen, ignoriere sie einfach. Niemand zwingt Dich, meine Beträge zu lesen!
St
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NickTheButcher
schon einmal was davon gehört dass dies hier ein Forum ist und man hier auch diskutieren darf ?
Nimms doch nicht so tragisch wenn mal jemand einen Beitrag von Dir nicht auch so sieht.
Weisst Du: in vielen Dingen gebe ich Dir sogar recht. Aber diese Verallgemeinerungen und Dinge die völlig übersteigert dargestellt werden, machen manche Aussage die im Grunde richtig ist, schlichtweg kaputt. Und das finde ich schade !
Nimms doch nicht so tragisch wenn mal jemand einen Beitrag von Dir nicht auch so sieht.
Weisst Du: in vielen Dingen gebe ich Dir sogar recht. Aber diese Verallgemeinerungen und Dinge die völlig übersteigert dargestellt werden, machen manche Aussage die im Grunde richtig ist, schlichtweg kaputt. Und das finde ich schade !
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rhb
Stopper hat geschrieben:@rhb
ich bin nicht im Medienbereich tätig, weiß aber, dass die Tageszeitungen gegen den Auflagen- und Anzeigenschwund kämpfen.
1899 Prozent Zustimmung, ich bin unter anderem deshalb selber froh, Freier (Sport-) Journalist zu sein.
Ich kann mir auch deshalb beim besten Willen nicht erklären, warum die StZ gegen die Gefühle eines großen Teils ihrer Leserschaft anschreibt. Und das in aggressiver Weise, mit falschen Argumenten. Ich befürchte, das ist NICHT verkaufsfördernd (zurückhaltend formuliert).
Wie ich erläutert habe, sind dies genau die Punkte, die ich im Gespräch mit dem Lokalchef thematisiert habe. Du musst wissen: Bei den Medien, ist so manches nicht rational. Ein Völkchen für sich ist das, kann ich Dir sagen.
Wenn sich etwas ändert, sind die Gründe für das, was uns derzeit allen missfällt, aber zweitrangig. Hauptsache, es ändert sich etwas.
St
...und dieser legendäre Sieg war in meinem Geburtsjahr 1975Stopper hat geschrieben: PS: Auch der VfB kickte schon 2 Jahre lang in der 2. Liga. Gerne erinnere ich mich noch an einen Sieg der Bauen (2:0).
Zum legendären Bundesligaabsieg der Lampen gibt es übrigens ein gar nicht so unbekanntes Liedchen:
http://de.youtube.com/watch?v=I0Xz7RDpxnw
Wurde m. W. so ziemlich genau zum 20-jährigen Jubiläum dieses einschneidenden Ereignisses veröffentlicht
Im März dachten alle, es geht aufwärts. April April...
StZ-Nauke jammert
StZ-Nauke jammert von Notlösungen, weil nicht noch mehr Geld verbaut wird!
So etwas nennt man objektiven Journalismus a la StZ (grins)! Den – für die Blauen überlebensnotwendigen - Ausbau das Gazi-Stadions auf Minimalstandard (Kosten 6 Mio.) kommentiert der StZ-Nauke unter der Überschrift „Unnötig“, geringfügigste Abstriche des - völlig überflüssigen – „Luxus-Luxus-Ausbaus“ der Mercedes-Benz-Arena (Kosten 60 Mio.) unter dem Titel „Notlösungen“!!!
Zur Erinnerung:
a) Erst 2006 wurde das Gottlieb-Daimler-Stadion als saniert übergeben. Unglaublich viel Geld wurde für die Erneuerung aufgewendet. Jetzt plötzlich soll ein Umbau erfolgen, den niemand verlangte oder forderte.
b) Die Stuttgarter Kickers spielen in einem veralteten Stadion. Der Zustand dieser Arena ist derartig mies, dass es nicht mal den Minimalansprüchen des DFB genügt (nur 1000 Tribünensitzplätze). Die Zuseher hinter den Toren sind ungeschützt Wind und Wetter ausgesetzt. Und das im Jahre 2008!
Bei StZ-Nauke ist a) eine Notlösung und b) unnötig. Eine solche Art parteiischer Kommentierung schreit zum Himmel!
St
So etwas nennt man objektiven Journalismus a la StZ (grins)! Den – für die Blauen überlebensnotwendigen - Ausbau das Gazi-Stadions auf Minimalstandard (Kosten 6 Mio.) kommentiert der StZ-Nauke unter der Überschrift „Unnötig“, geringfügigste Abstriche des - völlig überflüssigen – „Luxus-Luxus-Ausbaus“ der Mercedes-Benz-Arena (Kosten 60 Mio.) unter dem Titel „Notlösungen“!!!
Zur Erinnerung:
a) Erst 2006 wurde das Gottlieb-Daimler-Stadion als saniert übergeben. Unglaublich viel Geld wurde für die Erneuerung aufgewendet. Jetzt plötzlich soll ein Umbau erfolgen, den niemand verlangte oder forderte.
b) Die Stuttgarter Kickers spielen in einem veralteten Stadion. Der Zustand dieser Arena ist derartig mies, dass es nicht mal den Minimalansprüchen des DFB genügt (nur 1000 Tribünensitzplätze). Die Zuseher hinter den Toren sind ungeschützt Wind und Wetter ausgesetzt. Und das im Jahre 2008!
Bei StZ-Nauke ist a) eine Notlösung und b) unnötig. Eine solche Art parteiischer Kommentierung schreit zum Himmel!
St
Zuletzt geändert von Stopper am Montag 8. Dezember 2008, 17:17, insgesamt 1-mal geändert.
- Azulblanco
- Kickers-Fan
- Beiträge: 2840
- Registriert: Freitag 27. Oktober 2006, 21:05
Herr Nauke schreibt heute in der StZ über den Wasenausbau.
Das hört sich bei ihm diesmal (natürlich!) viel unaufgeregter an und von Fundamentalkritik ist trotz der horrenden Summen nichts zu spüren. Er zweifelt mit keiner Silbe daran, dass dieser Luxus überhaupt nötig ist.
Letzte Woche hätte man noch meinen können, an der Waldau geht die Stadt zugrunde (obwohl dort im Gegensatz zum Wasen noch nie nennenswert investiert worden ist).
Das hört sich bei ihm diesmal (natürlich!) viel unaufgeregter an und von Fundamentalkritik ist trotz der horrenden Summen nichts zu spüren. Er zweifelt mit keiner Silbe daran, dass dieser Luxus überhaupt nötig ist.
Letzte Woche hätte man noch meinen können, an der Waldau geht die Stadt zugrunde (obwohl dort im Gegensatz zum Wasen noch nie nennenswert investiert worden ist).
-
(weiß)blaues Blut
- Kickers-Fan
- Beiträge: 1638
- Registriert: Donnerstag 30. November 2006, 10:47
- Azulblanco
- Kickers-Fan
- Beiträge: 2840
- Registriert: Freitag 27. Oktober 2006, 21:05
-
rhb
Also ich muss schon sagen: Euer Engagement finde ich prima!
Ich glaube indes, dass die Chance auf eine Rückmeldung besser ist, wenn jemand persönlich angemailt wird (ich vermute, Eure Mails gingen in der Mehrzahl an eine allgemeine Adresse??). Dort ist die Gefahr des "Versandens" wahrscheinlich deutlich höher, man kennt das ja leider auch von anderen Unternehmen...
Im Redaktionssekretariat der StZ dürfte die direkte Mailadresse von Jörg Nauke problemlos zu erhalten sein. Meiner Meinung nach wäre es noch besser, die Mails direkt an Lokalchef Wörner zu schreiben bzw. mit diesem zu telefonieren.
Grüßle, rhb
Ich glaube indes, dass die Chance auf eine Rückmeldung besser ist, wenn jemand persönlich angemailt wird (ich vermute, Eure Mails gingen in der Mehrzahl an eine allgemeine Adresse??). Dort ist die Gefahr des "Versandens" wahrscheinlich deutlich höher, man kennt das ja leider auch von anderen Unternehmen...
Im Redaktionssekretariat der StZ dürfte die direkte Mailadresse von Jörg Nauke problemlos zu erhalten sein. Meiner Meinung nach wäre es noch besser, die Mails direkt an Lokalchef Wörner zu schreiben bzw. mit diesem zu telefonieren.
Grüßle, rhb
- Azulblanco
- Kickers-Fan
- Beiträge: 2840
- Registriert: Freitag 27. Oktober 2006, 21:05
Herr Nauke war heute wieder einmal als Überbringer freudigster Nachrichten tätig:
Der Wasen wird trotz bedenklicher Kostensteigerung und erheblicher finanzieller Risiken für die Stadt (Risikoabsicherung) zwecks Luxussteigerung gigantisch umgebaut. Das Geld spielt keine Rolle! Und mit Herrn Nauke freuen sich laut Bericht alle Parteien des Gemeinderats sehr über diesen finanziellen Coup! Rote Glückseligkeit im Rathaus über alle Fraktionen hinweg, bis hin zu Herrn Wölfles Grünen!
Sind wir also froh, dass trotz schweren Zeiten unsere Stadt finanziell noch so im Saft steht!
Der Wasen wird trotz bedenklicher Kostensteigerung und erheblicher finanzieller Risiken für die Stadt (Risikoabsicherung) zwecks Luxussteigerung gigantisch umgebaut. Das Geld spielt keine Rolle! Und mit Herrn Nauke freuen sich laut Bericht alle Parteien des Gemeinderats sehr über diesen finanziellen Coup! Rote Glückseligkeit im Rathaus über alle Fraktionen hinweg, bis hin zu Herrn Wölfles Grünen!
Sind wir also froh, dass trotz schweren Zeiten unsere Stadt finanziell noch so im Saft steht!
Zuletzt geändert von Azulblanco am Mittwoch 10. Dezember 2008, 15:41, insgesamt 1-mal geändert.
j.nauke@stz.zgs.de
und, liebe Leidensgenossen: immer schön sachlich bleiben, auch wenn's schwer fällt :wink:
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"Wunderbar, wie er seinen Körper zwischen sich und den Gegner schiebt."
Udo Lattek
Udo Lattek
Marc Jan Eumann irrt!
Die Kosten für das Abonnement einer Tageszeitung sollten nach Ansicht des Vorsitzenden der SPD-Medienkommission (H. Eumann) von der Steuer absetzbar sein. Das wäre ein schneller und einfacher Schritt, um die Auflagen der Tageszeitungen zu stabilisieren......“
Quelle: Sonntag Aktuell vom 7.12.08.
---
Herr Eumann irrt:
Hauptursache für den Auflagenschwund der Tageszeitungen ist die stromlinienförmige „PC-Berichterstattung“ mit weitreichenden Tabubereichen und Manipulationen SOWIE das Schreiben von Journalisten gegen die Gefühle vieler Leser. Private Homeblogs im Internet berichten häufig interessanter, direkter und tabuloser als ein Großteil der Tagespresse.
Berichterstattung a la StZ-Nauke
Ein Journalist sollte versuchen, seine persönliche Sympathie bei der Kommentierung und Berichterstattung „hinten an“ zu stellen. Fußball ist Gefühlsache! Und wenn Herr Nauke in himmelschreiender Weise gegen den berechtigten, fürs Überleben der Blauen unbedingt notwendigen Stadionumbau anschreibt, VERLETZT er die Gefühle eines Großteils der Leserschaft (s. Kommentar „unnötig“). Diesen Effekt verstärkt er durch die „Jubelarien“, die er für den Umbau des - um eine Größenordung teureren - Mercedes-Benz-Stadions, anstimmt. Die meisten Leser wollen aber eine unparteiliche Berichterstattung.
Ich glaube nicht, dass die o. b. Berichterstattung geeignet ist, Auflagenzahl und Anzeigenumfang zu stabilisieren, um es ganz vorsichtig auszudrücken.
St
Die Kosten für das Abonnement einer Tageszeitung sollten nach Ansicht des Vorsitzenden der SPD-Medienkommission (H. Eumann) von der Steuer absetzbar sein. Das wäre ein schneller und einfacher Schritt, um die Auflagen der Tageszeitungen zu stabilisieren......“
Quelle: Sonntag Aktuell vom 7.12.08.
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Herr Eumann irrt:
Hauptursache für den Auflagenschwund der Tageszeitungen ist die stromlinienförmige „PC-Berichterstattung“ mit weitreichenden Tabubereichen und Manipulationen SOWIE das Schreiben von Journalisten gegen die Gefühle vieler Leser. Private Homeblogs im Internet berichten häufig interessanter, direkter und tabuloser als ein Großteil der Tagespresse.
Berichterstattung a la StZ-Nauke
Ein Journalist sollte versuchen, seine persönliche Sympathie bei der Kommentierung und Berichterstattung „hinten an“ zu stellen. Fußball ist Gefühlsache! Und wenn Herr Nauke in himmelschreiender Weise gegen den berechtigten, fürs Überleben der Blauen unbedingt notwendigen Stadionumbau anschreibt, VERLETZT er die Gefühle eines Großteils der Leserschaft (s. Kommentar „unnötig“). Diesen Effekt verstärkt er durch die „Jubelarien“, die er für den Umbau des - um eine Größenordung teureren - Mercedes-Benz-Stadions, anstimmt. Die meisten Leser wollen aber eine unparteiliche Berichterstattung.
Ich glaube nicht, dass die o. b. Berichterstattung geeignet ist, Auflagenzahl und Anzeigenumfang zu stabilisieren, um es ganz vorsichtig auszudrücken.
St
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(weiß)blaues Blut
- Kickers-Fan
- Beiträge: 1638
- Registriert: Donnerstag 30. November 2006, 10:47
Ich hab jetzt die Konsequenzen gezogen:
Sehr geehrte Redaktion der Stuttgarter Zeitung,
vielen Dank, dass sie meine E-Mail einfach ignoriert haben. Da sie auf Abonennten augenscheinlich verzichten können, kündige ich hiermit mein Abonnement. Die Kündigung wird Ihnen per Einschreiben gesondert zu gehen.
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Ølli
- Kickers-Fan
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- Registriert: Donnerstag 21. August 2003, 11:56
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HUT AB ! Auf das möglichst viele genauso couragiert handeln mögen !(weiß)blaues Blut hat geschrieben:Ich hab jetzt die Konsequenzen gezogen:
Sehr geehrte Redaktion der Stuttgarter Zeitung,
vielen Dank, dass sie meine E-Mail einfach ignoriert haben. Da sie auf Abonennten augenscheinlich verzichten können, kündige ich hiermit mein Abonnement. Die Kündigung wird Ihnen per Einschreiben gesondert zu gehen.
- Kickers Wum
- Kickers-Fan
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- Registriert: Sonntag 9. September 2007, 09:44
- Wohnort: Waiblingen
Respekt(weiß)blaues Blut hat geschrieben:Ich hab jetzt die Konsequenzen gezogen:
Sehr geehrte Redaktion der Stuttgarter Zeitung,
vielen Dank, dass sie meine E-Mail einfach ignoriert haben. Da sie auf Abonennten augenscheinlich verzichten können, kündige ich hiermit mein Abonnement. Die Kündigung wird Ihnen per Einschreiben gesondert zu gehen.
Auch die StZ ist in Zeiten der Wirtschaftskrise um jedes Abo bemüht.....
Sollen Sie doch weiterhin Ihren VfB Hugo`les Journalismus machen und viele weitere Leser verlieren.....
"Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang, der bleibt ein Narr sein Leben lang" (Martin Luther)
Hallo, Kickersfans,
Ich habe gerade mal im Internet gesurft, nachdem ich von der Homepage für das Waldaustadion gehört habe, und nehme zur Kenntnis, dass sich viele über meine Berichterstattung aufregen. Daran kann ich nichts ändern, ich habe es in den 25 Jahren, in denen ich jetzt für Zeitungen schreibe, längst aufgegeben, es allen recht machen zu wollen, und zwar aus einem Grund: Weil es nicht geht, wie man auch an den vielen zustimmenden Reaktionen ablesen kann, die eine einseitige Bevorzugung des Profifußballs gegenüber allen anderen Sportarten seit Jahren kritisieren. So haben beispielsweise viele Leichtathletikfans im Bezug auf den Umbau des Daimlerstadions sich über die angebliche fußballlastige Kommentierung geärgert, und viele Nichtfußballfans sich über die mutmaßliche Bevorzung durch die Stadt geärgert.
Übrigens habe ich einige Leserzuschriften beantwortet, und zwar ziemlich ausführlich. Habe ich mich ursprünglich noch gewundert, dass alle auf die eine Weise unterschiedlich, dann aber doch ziemlich identisch gestrickt waren, ist mir nach der Lektüre des Forums klar geworden, warum. Aber ich respektiere das natürlich. Kann ja jeder machen, wie er will.
Aber jetzt mal Klartext: Es bringt überhaupt nichts, die Zeitung abzubestellen. Ich werde deshalb nicht entlassen, das wäre ja auch schlimm, weil wir sonst bald keine Redakteure mehr hätten - oder glaubt Ihr, dass die preisgekrönte Kollegin aus Ludwigsburg für Ihre kritische Berichterstattung nur Lob erhalten hat oder sich die vielen ausländischen Arbeitnehmer über die Berichte vom Kollegen gefreut haben, der ihnen die Überweisungen auf die Heimatkonten am Finanzamt vorbei verleidet hat? So funktioniert es halt nicht, weil es ja gottseidank eine Meinungsfreiheit gibt und für den Leser ja auch auf einen nicht genehmen viele genehme Artikel folgen. Ich habe vollstes Verständnis für Euren Ärger, aber reibt euch an mir (schriftlich) und bestraft nicht mehr als 100 Kollegen, von denen mich viele gar nicht kennen. Ohne Zeitung würde doch keine Kontrolle der öffentlichen Hand und der Privatindustrie mehr stattfinden, beispielsweise im Flowtex-Skandal. Das kann keiner wollen. Und was kann der Kollege Klumpp dafür, der fleißig und gut über die Kickers-Spiele schreibt, weil ihr mit einem Lokalredakteur unzufrieden seid? Mit den StN werdet ihr nicht glücklicher, ich verspreche es euch. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass ihr gar keine Zeitung mehr im Briefkasten haben wollt.
So, jetzt zu den Kickers: Ich bin also VfB-Fan, so so. Leider sieht man das bei den Roten ganz anders, wie den entsprechenden Foren zu entnehmen ist. Woher rührt das wohl? Ich meine, von einer distanzierten und kritischen Berichterstattung, die das gebe ich zu, ehrlich und nicht allzu rücksichtsvoll daherkommt. Das kommt bei Fußballfans nicht gut an. Und was kann einem Redakteur Besseres passieren, als von beiden Seiten vorgehalten zu bekommen, er schreibe doch nur für die anderen?
Also, ich geb zu: Ich sehe die Sache anders als Ihr. Natürlich bin ich auch Fußballfan, ich hatte schon einen blau-weißen Schal, da haben die meisten noch nicht einmal in der E-Jugend gespielt. Aber beruflich bin ich eben ein für die Kommunalpolitik zuständiger Redakteur und blicke auf die Stadtverwaltung und mache mir Gedanken, ob das Geld des Steuerzahlers immer so gut angelegt wird, und schreib' mir die Finger wund, dass die Stadt nicht auf 200 Mio in 12 Jahren verzichtet, weil sie bei der Vergabe von Rechten für die Stadtwerbung nicht richtig aufpasst.
Da fällt mir grad ein, zu den Steuerzahlern zählen sicher viele Kickersfans dazu, die mir für diese Berichterstattung gerne einen positiven Leserbrief schreiben würden, dies aber nicht tun, weil nicht geschimpft schon genug gelobt ist. Das halte ich aber auch aus.
In allen Leserbriefen habe ich gelesen, dass die Kickers Kult sind und vom Steuerzahler unterstützt werden müssen und dass es überhaupt keine Frage sein kann, dass die städtischen Mittel directement auf die Waldau fließen müssen.
Aber keiner hat mir geschrieben, warum das denn ein Automatismus sein MUSS? Die Kickers sind eben auch ein Profi(t)unternehmen, das auch nicht im Traum daran dächte, freiwillig der Stadt Kohle zu überweisen, wenn sie zu viel davon verdienen würde.
Also sind wir doch auf einer professionellen Ebene.
Jetzt ist es schon wahr, dass ein Umbau sinnvoll wäre, weil er das natürlich immer wäre - auf allen anderen Sportplätzen Stuttgarts übrigens auch, auch in den Hallen herrscht ein riesiger Sanierungsstau, von Kindergärten und Schulen ganz abgesehen - es wäre auch gut, das benachbarte Eisstadion fürs doppelte Geld umzubauen, weil dort übers Jahr zigtausende Kids etwas Sinnvolles mit ihrer Freizeit anfangen. Das kann einem Kickersfan egal sein, weil ihr ja sagt, ich will mein Kickersstadion haben, aber da gibt es 60 Stadträte, die von allen Stuttgartern gewählt wurden, und die abwägen müssen, für was sie die knapper werdenden Mittel einsetzen.
Ich will jetzt nicht den Oberlehrer spielen, aber nur zu rufen, wir haben die Kohle am nötigsten, hilft jetzt nur bedingt weiter.
Was in den Stellungnahmen nicht rauskommt: Der Umbau ist nur vertagt, und es war im Haushalt gar kein Geld für den sofortigen Umbau eingestellt. Das wäre aber kein Problem gewesen, wenn nicht die Finanzkrise gekommen wäre. Aber nächstes Jahr sieht es mehr als bescheiden aus mit den Einnahmen, und da wird noch viel mehr gestrichen als nur der Stadionumbau. Kurzum: Die Kickers sind nicht alleine die Gelackmeierten.
Nicht vergessen: Das Stadion ist modernisiert worden. Nicht gerade perfekt, das ist mir auch klar, schließlich bin ich als zahlender Gast öfter dagewesen als so mancher glaubt, aber jedenfalls ist es so, dass auch die Kickers am Umbau was bezahlen mussten - und dies dem Steuerzahler bis heute schuldig geblieben sind, weil sie - tut mir leid - nicht in der Lage waren, die Ansprüche zu erfüllen.
Beim Stadion am Neckar sieht es halt anders aus. Ich kann es nur noch mal wiederholen: Der böse Nauke war lange dagegen und wurde von den Roten beschimpft, weil er kommentierte, das Geschäft wäre für die Stadt ein schlechtes. Was musste denn das Ziel sein? Dass der VfB künftig den Rasenwechsel selbst bezahlt, und den Stadionumbau natürlich. Es würde jetzt zu weit führen, aber die Verträge sind jetzt so, man kann sie sich ja durchaus bei der Stadt anschauen, dass der Steuerzahler mit dem Geschäft Profifußball künftig nur noch eine Aufgabe hat - zu beten, dass der Fußball attraktiv und der VfB erstklassig bleibt. Es bleibt ein Restrisiko, logo, schließlich kann der VfB den Kapitaldienst nur leisten, wenn die Einnahmen stimmen. Aber klar ist auch: Wäre es weiter gegangen wie bisher, hätte es dieses Risiko auch gegeben. Es wäre aber nahezu gleich groß geblieben, während bei der jetzigen Konstruktion das Risiko mit jeder gezahlten Rate für die Stadt geringer wird.
Zurück zu den Kickers: Ich weiß gar nicht, warum so getan wird, als ob der DFB sich bezüglich der Lizenzierung nicht einsichtig zeigen würde. In Emden und in Regensburg können die Anforderungen auch nicht erfüllt werden. Es spricht doch nun überhaupt nichts dafür, dass die Frist nicht verlängert wird.
PS: Kurz was zu den "Halbwahrheiten". Man kann es so sehen, dass das Geld von Daimler fürs Namensrecht der Stadt zusteht und der VfB also doch subventioniert wurde. Aber man muss es so sehen, dass Daimler den Betrag nicht entrichtet hätte, wäre er nicht dem VfB als Eigenleistung angerechnet worden. Den Fall, dass die Stadt das Geld hätte einstreichen können, hätte es also nicht gegeben.
So, das war's mal fürs Erste. Aber so spare ich mir eben auch die Zeit, weil ich nicht jeden einzelnen Leserbrief beantworten muss. Bitte überlastet meinen geschäftlichen E-Mail-Briekfasten nicht zu sehr.
Jörg Nauke
Ich habe gerade mal im Internet gesurft, nachdem ich von der Homepage für das Waldaustadion gehört habe, und nehme zur Kenntnis, dass sich viele über meine Berichterstattung aufregen. Daran kann ich nichts ändern, ich habe es in den 25 Jahren, in denen ich jetzt für Zeitungen schreibe, längst aufgegeben, es allen recht machen zu wollen, und zwar aus einem Grund: Weil es nicht geht, wie man auch an den vielen zustimmenden Reaktionen ablesen kann, die eine einseitige Bevorzugung des Profifußballs gegenüber allen anderen Sportarten seit Jahren kritisieren. So haben beispielsweise viele Leichtathletikfans im Bezug auf den Umbau des Daimlerstadions sich über die angebliche fußballlastige Kommentierung geärgert, und viele Nichtfußballfans sich über die mutmaßliche Bevorzung durch die Stadt geärgert.
Übrigens habe ich einige Leserzuschriften beantwortet, und zwar ziemlich ausführlich. Habe ich mich ursprünglich noch gewundert, dass alle auf die eine Weise unterschiedlich, dann aber doch ziemlich identisch gestrickt waren, ist mir nach der Lektüre des Forums klar geworden, warum. Aber ich respektiere das natürlich. Kann ja jeder machen, wie er will.
Aber jetzt mal Klartext: Es bringt überhaupt nichts, die Zeitung abzubestellen. Ich werde deshalb nicht entlassen, das wäre ja auch schlimm, weil wir sonst bald keine Redakteure mehr hätten - oder glaubt Ihr, dass die preisgekrönte Kollegin aus Ludwigsburg für Ihre kritische Berichterstattung nur Lob erhalten hat oder sich die vielen ausländischen Arbeitnehmer über die Berichte vom Kollegen gefreut haben, der ihnen die Überweisungen auf die Heimatkonten am Finanzamt vorbei verleidet hat? So funktioniert es halt nicht, weil es ja gottseidank eine Meinungsfreiheit gibt und für den Leser ja auch auf einen nicht genehmen viele genehme Artikel folgen. Ich habe vollstes Verständnis für Euren Ärger, aber reibt euch an mir (schriftlich) und bestraft nicht mehr als 100 Kollegen, von denen mich viele gar nicht kennen. Ohne Zeitung würde doch keine Kontrolle der öffentlichen Hand und der Privatindustrie mehr stattfinden, beispielsweise im Flowtex-Skandal. Das kann keiner wollen. Und was kann der Kollege Klumpp dafür, der fleißig und gut über die Kickers-Spiele schreibt, weil ihr mit einem Lokalredakteur unzufrieden seid? Mit den StN werdet ihr nicht glücklicher, ich verspreche es euch. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass ihr gar keine Zeitung mehr im Briefkasten haben wollt.
So, jetzt zu den Kickers: Ich bin also VfB-Fan, so so. Leider sieht man das bei den Roten ganz anders, wie den entsprechenden Foren zu entnehmen ist. Woher rührt das wohl? Ich meine, von einer distanzierten und kritischen Berichterstattung, die das gebe ich zu, ehrlich und nicht allzu rücksichtsvoll daherkommt. Das kommt bei Fußballfans nicht gut an. Und was kann einem Redakteur Besseres passieren, als von beiden Seiten vorgehalten zu bekommen, er schreibe doch nur für die anderen?
Also, ich geb zu: Ich sehe die Sache anders als Ihr. Natürlich bin ich auch Fußballfan, ich hatte schon einen blau-weißen Schal, da haben die meisten noch nicht einmal in der E-Jugend gespielt. Aber beruflich bin ich eben ein für die Kommunalpolitik zuständiger Redakteur und blicke auf die Stadtverwaltung und mache mir Gedanken, ob das Geld des Steuerzahlers immer so gut angelegt wird, und schreib' mir die Finger wund, dass die Stadt nicht auf 200 Mio in 12 Jahren verzichtet, weil sie bei der Vergabe von Rechten für die Stadtwerbung nicht richtig aufpasst.
Da fällt mir grad ein, zu den Steuerzahlern zählen sicher viele Kickersfans dazu, die mir für diese Berichterstattung gerne einen positiven Leserbrief schreiben würden, dies aber nicht tun, weil nicht geschimpft schon genug gelobt ist. Das halte ich aber auch aus.
In allen Leserbriefen habe ich gelesen, dass die Kickers Kult sind und vom Steuerzahler unterstützt werden müssen und dass es überhaupt keine Frage sein kann, dass die städtischen Mittel directement auf die Waldau fließen müssen.
Aber keiner hat mir geschrieben, warum das denn ein Automatismus sein MUSS? Die Kickers sind eben auch ein Profi(t)unternehmen, das auch nicht im Traum daran dächte, freiwillig der Stadt Kohle zu überweisen, wenn sie zu viel davon verdienen würde.
Also sind wir doch auf einer professionellen Ebene.
Jetzt ist es schon wahr, dass ein Umbau sinnvoll wäre, weil er das natürlich immer wäre - auf allen anderen Sportplätzen Stuttgarts übrigens auch, auch in den Hallen herrscht ein riesiger Sanierungsstau, von Kindergärten und Schulen ganz abgesehen - es wäre auch gut, das benachbarte Eisstadion fürs doppelte Geld umzubauen, weil dort übers Jahr zigtausende Kids etwas Sinnvolles mit ihrer Freizeit anfangen. Das kann einem Kickersfan egal sein, weil ihr ja sagt, ich will mein Kickersstadion haben, aber da gibt es 60 Stadträte, die von allen Stuttgartern gewählt wurden, und die abwägen müssen, für was sie die knapper werdenden Mittel einsetzen.
Ich will jetzt nicht den Oberlehrer spielen, aber nur zu rufen, wir haben die Kohle am nötigsten, hilft jetzt nur bedingt weiter.
Was in den Stellungnahmen nicht rauskommt: Der Umbau ist nur vertagt, und es war im Haushalt gar kein Geld für den sofortigen Umbau eingestellt. Das wäre aber kein Problem gewesen, wenn nicht die Finanzkrise gekommen wäre. Aber nächstes Jahr sieht es mehr als bescheiden aus mit den Einnahmen, und da wird noch viel mehr gestrichen als nur der Stadionumbau. Kurzum: Die Kickers sind nicht alleine die Gelackmeierten.
Nicht vergessen: Das Stadion ist modernisiert worden. Nicht gerade perfekt, das ist mir auch klar, schließlich bin ich als zahlender Gast öfter dagewesen als so mancher glaubt, aber jedenfalls ist es so, dass auch die Kickers am Umbau was bezahlen mussten - und dies dem Steuerzahler bis heute schuldig geblieben sind, weil sie - tut mir leid - nicht in der Lage waren, die Ansprüche zu erfüllen.
Beim Stadion am Neckar sieht es halt anders aus. Ich kann es nur noch mal wiederholen: Der böse Nauke war lange dagegen und wurde von den Roten beschimpft, weil er kommentierte, das Geschäft wäre für die Stadt ein schlechtes. Was musste denn das Ziel sein? Dass der VfB künftig den Rasenwechsel selbst bezahlt, und den Stadionumbau natürlich. Es würde jetzt zu weit führen, aber die Verträge sind jetzt so, man kann sie sich ja durchaus bei der Stadt anschauen, dass der Steuerzahler mit dem Geschäft Profifußball künftig nur noch eine Aufgabe hat - zu beten, dass der Fußball attraktiv und der VfB erstklassig bleibt. Es bleibt ein Restrisiko, logo, schließlich kann der VfB den Kapitaldienst nur leisten, wenn die Einnahmen stimmen. Aber klar ist auch: Wäre es weiter gegangen wie bisher, hätte es dieses Risiko auch gegeben. Es wäre aber nahezu gleich groß geblieben, während bei der jetzigen Konstruktion das Risiko mit jeder gezahlten Rate für die Stadt geringer wird.
Zurück zu den Kickers: Ich weiß gar nicht, warum so getan wird, als ob der DFB sich bezüglich der Lizenzierung nicht einsichtig zeigen würde. In Emden und in Regensburg können die Anforderungen auch nicht erfüllt werden. Es spricht doch nun überhaupt nichts dafür, dass die Frist nicht verlängert wird.
PS: Kurz was zu den "Halbwahrheiten". Man kann es so sehen, dass das Geld von Daimler fürs Namensrecht der Stadt zusteht und der VfB also doch subventioniert wurde. Aber man muss es so sehen, dass Daimler den Betrag nicht entrichtet hätte, wäre er nicht dem VfB als Eigenleistung angerechnet worden. Den Fall, dass die Stadt das Geld hätte einstreichen können, hätte es also nicht gegeben.
So, das war's mal fürs Erste. Aber so spare ich mir eben auch die Zeit, weil ich nicht jeden einzelnen Leserbrief beantworten muss. Bitte überlastet meinen geschäftlichen E-Mail-Briekfasten nicht zu sehr.
Jörg Nauke
auch wenn ich ihre argumentation nicht teile, zumindest mal vielen dank dafür, dass sie hier in dieser ausgiebigen form kommunizieren, warum und weshalb sie bei der frage eines ausbaus des waldaustadions den standpunkt einnehmen, den wir ihren artikeln entnehmen können.
meine kritik jedenfalls richtet sich nicht gegen einen kritischen journalistischen standpunkt im hinblick auf die kickers per se, sondern gegen die art und weise ihres schreibens, der ton macht da eben auch die musik...
und zum punkt lizenzerteilung kann ich nur sagen, dass ich hoffe und davon ausgehe, dass wir nicht noch mit unsinnigen auflagen geknechtet werden. wenn die universalbegründung "finanzkrise" für die stadt und alles und jeden gilt, dann hoffe ich doch, dass bei den leidigen und absolut realitätsfremden lizenzierungsauflagen hinsichtlich der stadien dann auch mal ein auge für die vereine zugedrückt wird.
meine kritik jedenfalls richtet sich nicht gegen einen kritischen journalistischen standpunkt im hinblick auf die kickers per se, sondern gegen die art und weise ihres schreibens, der ton macht da eben auch die musik...
und zum punkt lizenzerteilung kann ich nur sagen, dass ich hoffe und davon ausgehe, dass wir nicht noch mit unsinnigen auflagen geknechtet werden. wenn die universalbegründung "finanzkrise" für die stadt und alles und jeden gilt, dann hoffe ich doch, dass bei den leidigen und absolut realitätsfremden lizenzierungsauflagen hinsichtlich der stadien dann auch mal ein auge für die vereine zugedrückt wird.
- Blauer Bayer
- Ehren-Moderator
- Beiträge: 3994
- Registriert: Samstag 13. September 2003, 10:05
- Wohnort: Sportstadt München
- Kontaktdaten:
Ich stimme zwar nicht in allen Punkten zu, möchte mich aber für die ausführliche Stellungnahme bedanken. Und mit dem vollen geschäftlichen E-Mail-Postfach werden Sie leben müssen, sind ja alles "Kunden" :wink: .
Ich möchte nur zu einem grundsätzlichen Problem ihres Standpunktes eine Anmerkung machen: Weder die Kickers noch der VfB sind reine Wirtschaftsunternehmen. Sie sind Aushängeschilder ihrer Stadt und geben wöchentlich im ganzen Land ihre Visitenkarte ab. Andere Städte sind überhaupt nur deshalb bekannt, weil sie einen Verein haben. Wer, bitteschön, hätte sonst eine Ahnung, wo Bielefeld liegt? Die Stadt sollte diese Aushängeschilder deshalb nach Möglichkeit unterstützen und gezielt für Werbezwecke einsetzen. Sie mit kleinen, mittelständischen Betrieben vergleichbarer Größe (bis zu 50 Mitarbeiter) einfach gleichzusetzen, ist jedenfalls nicht richtig.
Ich möchte nur zu einem grundsätzlichen Problem ihres Standpunktes eine Anmerkung machen: Weder die Kickers noch der VfB sind reine Wirtschaftsunternehmen. Sie sind Aushängeschilder ihrer Stadt und geben wöchentlich im ganzen Land ihre Visitenkarte ab. Andere Städte sind überhaupt nur deshalb bekannt, weil sie einen Verein haben. Wer, bitteschön, hätte sonst eine Ahnung, wo Bielefeld liegt? Die Stadt sollte diese Aushängeschilder deshalb nach Möglichkeit unterstützen und gezielt für Werbezwecke einsetzen. Sie mit kleinen, mittelständischen Betrieben vergleichbarer Größe (bis zu 50 Mitarbeiter) einfach gleichzusetzen, ist jedenfalls nicht richtig.
Zum Thema des Marketingeffekts gibt es viele schlaue Studien. Natürlich sind die Kickers und der VfB bekannt wie bunte Hunde, ob sie zu allen Zeiten den Ruf der Stadt in der Welt gestärkt haben, darf bezweifelt werden. Ich möchte das aber nicht kleinreden, natürlich sind solche Attraktionen weiche Standortfaktoren.
Ich fühle mich wie ein Wiederholungstäter, da ich das mit VfB-Fans schon vor fünf Jahren erörtert habe. Also: Welche Vorteile hat die Unzahl von innovativen Unternehmen, kleinen oder großen Künstlern vom Stuttgarter Steuerzahler zu erwarten? Wird den Firmen, die den Ruf Stuttgarts als innovativer Standort bis in den hintersten Winkel Chinas tragen, deshalb die betriebliche Infrastruktur finanziert? Auf was dürfen die hoffen, wenn es ihnen mal schlechter geht - auf eine städtische Geldspritze sicher nicht.
Ich würde es gerne wissen: Woraus darf ein Verein wie die Kickers, aber auch alle anderen Profivereine das Recht ableiten, von der öffentlichen Hand subventioniert zu werden? Der Verein hat nur ein Ziel, ich nehme die Jugendarbeit mal aus, aber die betreiben ja dutzende andere Clubs auch, und das ist der sportliche Erfolg, weil er den finanziellen Erfolg garantiert und der Spielerverstärkungen ermöglicht, die höhere Gehältver verlangen, aber noch größeren sportlichen Erfolg möglich machen, der zu mehr finanziellem Erfolg führen könnte u.s.w.
Hat die Profiabteilung einen anderen Zweck als den Erfolg? Betreiben die Kickers so viel sportlichen Aufwand, um die Tradion aufrecht zu erhalten?
Ich halte das für eine ganz selbstverständliche Sache - aber es ist halt ein Geschäft. Und deshalb gelten auch die Spielregeln des Unternehmertums.
Ich fühle mich wie ein Wiederholungstäter, da ich das mit VfB-Fans schon vor fünf Jahren erörtert habe. Also: Welche Vorteile hat die Unzahl von innovativen Unternehmen, kleinen oder großen Künstlern vom Stuttgarter Steuerzahler zu erwarten? Wird den Firmen, die den Ruf Stuttgarts als innovativer Standort bis in den hintersten Winkel Chinas tragen, deshalb die betriebliche Infrastruktur finanziert? Auf was dürfen die hoffen, wenn es ihnen mal schlechter geht - auf eine städtische Geldspritze sicher nicht.
Ich würde es gerne wissen: Woraus darf ein Verein wie die Kickers, aber auch alle anderen Profivereine das Recht ableiten, von der öffentlichen Hand subventioniert zu werden? Der Verein hat nur ein Ziel, ich nehme die Jugendarbeit mal aus, aber die betreiben ja dutzende andere Clubs auch, und das ist der sportliche Erfolg, weil er den finanziellen Erfolg garantiert und der Spielerverstärkungen ermöglicht, die höhere Gehältver verlangen, aber noch größeren sportlichen Erfolg möglich machen, der zu mehr finanziellem Erfolg führen könnte u.s.w.
Hat die Profiabteilung einen anderen Zweck als den Erfolg? Betreiben die Kickers so viel sportlichen Aufwand, um die Tradion aufrecht zu erhalten?
Ich halte das für eine ganz selbstverständliche Sache - aber es ist halt ein Geschäft. Und deshalb gelten auch die Spielregeln des Unternehmertums.
- Steffen FFC
- Kickers-Fan
- Beiträge: 4962
- Registriert: Dienstag 19. August 2003, 00:44
- Wohnort: Stuttgart
- Kontaktdaten:
Ihr Vergleich mit der Privatwirtschaft ist zwar recht interessant, meiner Meinaung nach aber etwas deplaziert:
- wie das Wort Privatwirtschaft schon sagt geht es hier um die Private Wirtschaft, die Unternehmen gehören also meist samt der ganzen Infrastruktur Gesellschaftern, Privatleuten oder Aktionären
- das GAZi-Stadion auf der Waldau ist ein städtisches Stadion, dass von 3 Vereinen genutzt wird (Stuttgarter Kickers, VfB Stuttgart II, Scorpions), es ist daher Aufgabe der Stadt das Stadion für die 2 Drittligavereine drittligatauglich auszubauen, es kann nicht sein, dass der Ausbau den Kickers angelastet wird
- die Kickers erfüllen wie viele andere Vereine soziale Aufgaben, z.B. mit der Jugendarbeit (hier brauchen Sie jetzt nicht mit dem Argument Ausbildungsbetriebe kommen, da die Anzahl der Jungspieler nicht mit 1-5 Auszubildenden vergleichbar ist)
- wenn Sie die ganze Diskussion um den Stadionausbau hier im Forum verolgt hätten, hätten Sie auch mitbekommen, dass es bei der ganzen Aktion auch um andere Vereine und das Eissportzentrum Waldau geht, es geht darum, dass die Stadt den Breitensport genauso unterstützen sollte wie die großen Vereine und nicht nur einen Verein in Bad Cannstatt
Haben Sie die 10 Argumente für einen Stadionausbau durchgelesen? Ansonsten schauen Sie bitte mal hier:
http://www.svk1899.de/stadion/pro_stadionausbau.pdf
- wie das Wort Privatwirtschaft schon sagt geht es hier um die Private Wirtschaft, die Unternehmen gehören also meist samt der ganzen Infrastruktur Gesellschaftern, Privatleuten oder Aktionären
- das GAZi-Stadion auf der Waldau ist ein städtisches Stadion, dass von 3 Vereinen genutzt wird (Stuttgarter Kickers, VfB Stuttgart II, Scorpions), es ist daher Aufgabe der Stadt das Stadion für die 2 Drittligavereine drittligatauglich auszubauen, es kann nicht sein, dass der Ausbau den Kickers angelastet wird
- die Kickers erfüllen wie viele andere Vereine soziale Aufgaben, z.B. mit der Jugendarbeit (hier brauchen Sie jetzt nicht mit dem Argument Ausbildungsbetriebe kommen, da die Anzahl der Jungspieler nicht mit 1-5 Auszubildenden vergleichbar ist)
- wenn Sie die ganze Diskussion um den Stadionausbau hier im Forum verolgt hätten, hätten Sie auch mitbekommen, dass es bei der ganzen Aktion auch um andere Vereine und das Eissportzentrum Waldau geht, es geht darum, dass die Stadt den Breitensport genauso unterstützen sollte wie die großen Vereine und nicht nur einen Verein in Bad Cannstatt
Haben Sie die 10 Argumente für einen Stadionausbau durchgelesen? Ansonsten schauen Sie bitte mal hier:
http://www.svk1899.de/stadion/pro_stadionausbau.pdf
