Interview mit Minkwitz über seine Zukunft (Bildzeitung)
Interview mit Minkwitz über seine Zukunft (Bildzeitung)
Minkwitz: Erst Urlaub, dann den Schein
Von HELMUT HEIMANN
Nichts wie weg! Zwei Tage nach seinem Rauswurf bei den Stuttgarter Kickers düste Stefan Minkwitz (40) mit Lebensgefährtin Regina Rettenmaier für zwei Wochen in den Urlaub. BILD erwischte den Ex-Trainer kurz vor dem Abflug.
BILD: Fliegen Sie mit einer dicken Abfindung in den sonnigen Süden?
Minkwitz: „Nein. Darüber haben wir bisher noch nicht gesprochen.“
BILD: Fühlen Sie sich als Bauernopfer in der Kickers-Krise?
Minkwitz: „Der Trainer ist immer das schwächste Glied in der Kette. Er wird am Erfolg gemessen. Der Druck war so hoch, dass gehandelt werden musste.“
BILD: Kein Blick zurück im Zorn?
Minkwitz: „Nein. Ich bin noch jung im Geschäft, habe Fehler gemacht. Sonst hätten wir mehr Punkte auf dem Konto. Dennoch habe ich kein schlechtes Gewissen, denn ich habe eine intakte Mannschaft hinterlassen.“
BILD: Mal hieß es, Ihr Vertrag würde zwei Jahre laufen, dann nur ein Jahr. Was stimmt eigentlich?
Minkwitz: „Er läuft ein Jahr, mit Option auf ein weiteres Jahr...“
BILD: Besteht die Möglichkeit, dass Sie den Kickers erhalten bleiben?
Minkwitz: „Das ist angedacht. Im Urlaub werde ich mir darüber Gedanken machen. Man soll zwar nie nie sagen. Aber ich denke, dass es letztendlich doch in eine andere Richtung gehen wird. Vielleicht mache ich den Schein als Fußball-Lehrer.“
http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/ ... chein.html
Von HELMUT HEIMANN
Nichts wie weg! Zwei Tage nach seinem Rauswurf bei den Stuttgarter Kickers düste Stefan Minkwitz (40) mit Lebensgefährtin Regina Rettenmaier für zwei Wochen in den Urlaub. BILD erwischte den Ex-Trainer kurz vor dem Abflug.
BILD: Fliegen Sie mit einer dicken Abfindung in den sonnigen Süden?
Minkwitz: „Nein. Darüber haben wir bisher noch nicht gesprochen.“
BILD: Fühlen Sie sich als Bauernopfer in der Kickers-Krise?
Minkwitz: „Der Trainer ist immer das schwächste Glied in der Kette. Er wird am Erfolg gemessen. Der Druck war so hoch, dass gehandelt werden musste.“
BILD: Kein Blick zurück im Zorn?
Minkwitz: „Nein. Ich bin noch jung im Geschäft, habe Fehler gemacht. Sonst hätten wir mehr Punkte auf dem Konto. Dennoch habe ich kein schlechtes Gewissen, denn ich habe eine intakte Mannschaft hinterlassen.“
BILD: Mal hieß es, Ihr Vertrag würde zwei Jahre laufen, dann nur ein Jahr. Was stimmt eigentlich?
Minkwitz: „Er läuft ein Jahr, mit Option auf ein weiteres Jahr...“
BILD: Besteht die Möglichkeit, dass Sie den Kickers erhalten bleiben?
Minkwitz: „Das ist angedacht. Im Urlaub werde ich mir darüber Gedanken machen. Man soll zwar nie nie sagen. Aber ich denke, dass es letztendlich doch in eine andere Richtung gehen wird. Vielleicht mache ich den Schein als Fußball-Lehrer.“
http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/ ... chein.html
Zuletzt geändert von Tobi78 am Mittwoch 24. September 2008, 09:23, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Interview mit Minkwitz über seine Zukunft (Bildzeitung)
BILD: Fühlen Sie sich als Bauernopfer in der Kickers-Krise?
Minkwitz: „Der Trainer ist immer das schwächste Glied in der Kette. Er wird am Erfolg gemessen. Der Druck war so hoch, dass gehandelt werden musste.“
Das sagt doch aus, das Minkwitz selber mit der jetzigen Situation total ueberfordert war.
Minkwitz: „Der Trainer ist immer das schwächste Glied in der Kette. Er wird am Erfolg gemessen. Der Druck war so hoch, dass gehandelt werden musste.“
Das sagt doch aus, das Minkwitz selber mit der jetzigen Situation total ueberfordert war.
Re: Interview mit Minkwitz über seine Zukunft (Bildzeitung)
Wie du jetzt das aus dem Satz herausgelesen hast würde mich mal interessierengambo hat geschrieben:BILD: Fühlen Sie sich als Bauernopfer in der Kickers-Krise?
Minkwitz: „Der Trainer ist immer das schwächste Glied in der Kette. Er wird am Erfolg gemessen. Der Druck war so hoch, dass gehandelt werden musste.“
Das sagt doch aus, das Minkwitz selber mit der jetzigen Situation total ueberfordert war.
Re: Interview mit Minkwitz über seine Zukunft (Bildzeitung)
Ich denke auch, dass Minkwitz damit den Druck, der auf der Vereinsführung lag, meint.Trini hat geschrieben:Wie du jetzt das aus dem Satz herausgelesen hast würde mich mal interessierengambo hat geschrieben:BILD: Fühlen Sie sich als Bauernopfer in der Kickers-Krise?
Minkwitz: „Der Trainer ist immer das schwächste Glied in der Kette. Er wird am Erfolg gemessen. Der Druck war so hoch, dass gehandelt werden musste.“
Das sagt doch aus, das Minkwitz selber mit der jetzigen Situation total ueberfordert war.
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Minkwitz kassiert weiter
Von HELMUT HEIMANN
Die Stuttgarter Kickers und Ex-Trainer Stefan Minkwitz (40) – da geht nichts mehr...
Aber: Ganz beendet ist das Kapitel noch nicht. Obwohl der Trainer am 21. September 2008 aufgrund anhaltender Erfolglosigkeit (6 Pleiten in 7 Punktspielen) gefeuert wurde.
Denn Minkwitz hat offenbar kein Interesse an einer Abfindung. Er kassiert lieber weiter das Gehalt, das ihm vertraglich noch bis 30. Juni zusteht.
Minkwitz zu BILD: „Ich habe 13 Jahre lang für kleines Geld meine Knochen als Spieler und Trainer bei den Kickers hingehalten. Deshalb steht mir dieses Geld zu. Reich werde ich davon eh nicht.“
Übrigens: Bis zum 30. Juni darf er auch noch seinen Dienstwagen (Alfa 147) fahren. Minwitz will jetzt den DFB-Lehrgang für die Trainerlizenz absolvieren.
http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/ ... ehalt.html
Von HELMUT HEIMANN
Die Stuttgarter Kickers und Ex-Trainer Stefan Minkwitz (40) – da geht nichts mehr...
Aber: Ganz beendet ist das Kapitel noch nicht. Obwohl der Trainer am 21. September 2008 aufgrund anhaltender Erfolglosigkeit (6 Pleiten in 7 Punktspielen) gefeuert wurde.
Denn Minkwitz hat offenbar kein Interesse an einer Abfindung. Er kassiert lieber weiter das Gehalt, das ihm vertraglich noch bis 30. Juni zusteht.
Minkwitz zu BILD: „Ich habe 13 Jahre lang für kleines Geld meine Knochen als Spieler und Trainer bei den Kickers hingehalten. Deshalb steht mir dieses Geld zu. Reich werde ich davon eh nicht.“
Übrigens: Bis zum 30. Juni darf er auch noch seinen Dienstwagen (Alfa 147) fahren. Minwitz will jetzt den DFB-Lehrgang für die Trainerlizenz absolvieren.
http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/ ... ehalt.html
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Ich diktiere niemandem die Moral, lies mal genau, ich hab gesagt, wenn ICH das wäre.Blaues Stuttgart hat geschrieben:Ist ja nett, dass man wieder anderen Lueten deren Moral diktieren will. Die genauen Hintergründe kennst du natürlich und kannst deshalb sagen was aus welchen persönlichen Gründen am Besten gewesen wäre... Läuft.
Tradition ist die Weitergabe des Feuers, nicht die Anbetung der Asche... (Gustav Mahler)
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wo soll der herrn minkwitz mit seinen abschlüssen u. qualifikationen auch unterkommen, selbst im fußballgeschäft -wo fast jeder unterkommt- reichts bei ihm halt nicht?
ab juli hartz4, also gönnen wir ihm halt noch 6 monate den luxus auto und regelmäßiges gehalt...
ab juli hartz4, also gönnen wir ihm halt noch 6 monate den luxus auto und regelmäßiges gehalt...
die große stadt lockt mit ihrem glanz, mit schönen frauen, mit musik und tanz...
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Überlinger
Ich muss dem gablenberger zu 100% recht geben. Für Minki siehts auf dem Arbeitsmarkt schon duster aus. Er hat sich im Gegensatz zu vielen anderen Spielern nie um seine Zeit nach der fußballerischen Laufbahn gekümmert. Es bleibt nur für in zu hoffen, dass er den Trainerschein ähnlich gut wie Dutt abschließt und er dann bei nem Ober- oder schlechten Regionalligist ne Chance bekommt.

Ob unglücklich oder dumm, diese Aussage ist jedenfalls nicht gut! Minki war nie ein großer Techniker und hat dementsprechend seinen gerechten Lohn bekommen. Was soll denn da der Zweitliga-Handballer oder der Kreisliga-Fußballer sagen, die vielleicht noch länger "Ihre Knochen hingehalten" haben...„Ich habe 13 Jahre lang für kleines Geld meine Knochen als Spieler und Trainer bei den Kickers hingehalten. Deshalb steht mir dieses Geld zu. Reich werde ich davon eh nicht.“...
Also ich bin jetzt auch nicht gerade der Fan dieser Zeitung, aber ist Dir nicht auch schon aufgefallen, dass der Sportteil sehr oft schon Sachen gemeldet hat, die jeder für Dünnpfiff gehalten hat und die dann in der "Fachpresse" bestätigt wurden?Matze hat geschrieben:BILD dir deine Meinung..aufgrund von Spekulationen über Spekulationen...
der Qualität des Forums würde es gut tun, solche Quellen erst gar nicht als Grundlage einer Diskussion zu nehmen!
Und so leid es mir tut, aber ich bin früher oft über die BILD an VIP-Karten überall gekommen und da war eben immer einer von denen dabei. Und da wurde ganz klar gesagt, dass NUR im Sportteil richtig Wahrheit steckt - und auch nur da. Und wenn Du ehrlich bist, wie oft lag denn die Bild im Bereich Sport daneben? Wer war die erste Zeitung im Fall Daum? Wer hat von dem Ärger in Nationalmannschaft berichtet neulich? Wer wußte dass Lehmann zum VfB kommt? usw.
Also sollte man da nicht pauschal gegen sein - Meine Meinung. Aber heißt es so schön...BILD Dir Deine Meinung.
one tear for summer past - a smile for winter to be.
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Der Thomas Leibl hat früher für die BILD absolut klasse Berichte über die Blauen geschrieben, ohne besonders reißerisch zu wirken, schade, daß er nicht mehr lebt. Der hat auch gesagt, daß im Sportteil die Wahrheit steckt. Mir sind die BILD-Berichte von den Blauen wesentlich lieber, wie die von Nauke. Und B. hat recht, die BILD bringt im Sport öfter Meldungen Tage vorher, die sich nachher bewahrheiten.
Tradition ist die Weitergabe des Feuers, nicht die Anbetung der Asche... (Gustav Mahler)
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Blauer Bub
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Das Geld steht ihm vor allem deshalb zu, weil es einen gütligen Vertrag gibt. Egal, ob er davor 13 Jahre oder gar nicht bei den Kickers gekickt hat.Alder hat geschrieben:Minkwitz zu BILD: „Ich habe 13 Jahre lang für kleines Geld meine Knochen als Spieler und Trainer bei den Kickers hingehalten. Deshalb steht mir dieses Geld zu. Reich werde ich davon eh nicht.“
Wenn Spieler trotz gültigen Vertrages einen Vereinswechsel "erpressen", wird das verurteilt. Im Umkehrschluss finde ich nichts Verurteilenswertes daran, wenn Minki auf die Gültigkeit des Vertrages pocht. Zumal es hier um seine finanzielle Planungssicherheit von gerade mal einem Jahr geht. Und das vor dem Hintergrund seiner (hier von allen so eingeschätzten) sehr prekären Zukunftsperspektiven.