Das erste Mal
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Das erste Mal
Wir haben ja hier schon öfter darüber diskutiert, wann die einzelnen User das erste Mal bei den Kickers waren. Mich würde mal interessieren, welche Erinnerungen ihr an das Stadion habt.
Bei mir war das irgendwann um 1980. Leider verschmelzen in meinen Erinnerungen mehrere Besuche zu einem. Deshalb tue ich mich schwer, ein Spiel zu benennen. Ich war etwa sieben Jahre alt und fuhr mit meiner Oma immer von Obertürkheim mit dem Bus nach Heumaden und vor dort mit der 15er-Straßenbahn weiter zur Ruhbank. Die ersten Male war ein vorheriger Besuch auf dem Fernsehturm obligatorisch. Bei meinem allerersten Stadionbesuch kaufte ich mir von meinem Taschengeld einen Schal, den ich heute noch habe und zu besonderen Spielen hervorhole.
Dann saßen wir entweder auf der Haupttribüne (aus irgendwelchen Gründen immer in der ersten Reihe :wink: ) oder auf der Stahlrohrtribüne. Für die Jüngeren: Die Stahlrohrtribüne stand dort, wo sich bis vor kurzem das Fanzelt befand (ein Foto gibt es hier http://www.stadien-in-baden-wuerttember ... s/603.html ). Dort war neben der Haupttribüne ein Grill aufgebaut - ohne Dach, sodass man von oben direkt auf die Roten schauen konnte und bei schlechten Windverhältnissen direkt im Rauch saß. Selbstverständlich wurde auch eine verzehrt.
In den 90ern habe ich dann eine längere Pause in Sachen Waldaustadion eingelegt und kam erst nach dem Umbau wieder nach Degerloch. Seitdem stehe ich im B-Block. Wenn sie nicht abgerissen worden wäre, würde ich mich wohl noch immer gelegentlich auf die Stahlrohrtribüne setzen - aus Nostalgiegründen, denn sonderlich komfortabel war es dort nicht...
Lasst mal hören, welche Erinnerungen Ihr mit dem Kickersplatz, dem Waldaustadion oder dem GAZI-Stadion auf der Waldau verbindet.
Bei mir war das irgendwann um 1980. Leider verschmelzen in meinen Erinnerungen mehrere Besuche zu einem. Deshalb tue ich mich schwer, ein Spiel zu benennen. Ich war etwa sieben Jahre alt und fuhr mit meiner Oma immer von Obertürkheim mit dem Bus nach Heumaden und vor dort mit der 15er-Straßenbahn weiter zur Ruhbank. Die ersten Male war ein vorheriger Besuch auf dem Fernsehturm obligatorisch. Bei meinem allerersten Stadionbesuch kaufte ich mir von meinem Taschengeld einen Schal, den ich heute noch habe und zu besonderen Spielen hervorhole.
Dann saßen wir entweder auf der Haupttribüne (aus irgendwelchen Gründen immer in der ersten Reihe :wink: ) oder auf der Stahlrohrtribüne. Für die Jüngeren: Die Stahlrohrtribüne stand dort, wo sich bis vor kurzem das Fanzelt befand (ein Foto gibt es hier http://www.stadien-in-baden-wuerttember ... s/603.html ). Dort war neben der Haupttribüne ein Grill aufgebaut - ohne Dach, sodass man von oben direkt auf die Roten schauen konnte und bei schlechten Windverhältnissen direkt im Rauch saß. Selbstverständlich wurde auch eine verzehrt.
In den 90ern habe ich dann eine längere Pause in Sachen Waldaustadion eingelegt und kam erst nach dem Umbau wieder nach Degerloch. Seitdem stehe ich im B-Block. Wenn sie nicht abgerissen worden wäre, würde ich mich wohl noch immer gelegentlich auf die Stahlrohrtribüne setzen - aus Nostalgiegründen, denn sonderlich komfortabel war es dort nicht...
Lasst mal hören, welche Erinnerungen Ihr mit dem Kickersplatz, dem Waldaustadion oder dem GAZI-Stadion auf der Waldau verbindet.
Bei mir was das erste mal 1982, da war ich auch 7 Jahre alt. Das Stadion sollte sich zur Beschreibung vom Blauen Bayer nicht verändert haben.
Ich stand damals mit meinem Vater immer hinter dem unteren Tor (heutiger Gästefanblock). Das war so ne Steintribüne/Erdwall mit rotem Dreck drauf. Wir sind immer rechtzeitig, mindesten über 1 Stunden vorher schon da gewesen um einen guten Platz zu ergattern
Damals gab es auch an der Ecke der Hauptribüne unten einen Wurstgrill. Da war dann auch mal der Fanshop drin. Was zuerst da war keine Ahnung.
Der B-Block hatte zu diesen Zeiten noch kein Dach und es gab kein Flutlicht. Achja und das Kickers-Magazin war A4 und hatt 1 DM gekostet
Ja das waren noch Zeiten
Ich stand damals mit meinem Vater immer hinter dem unteren Tor (heutiger Gästefanblock). Das war so ne Steintribüne/Erdwall mit rotem Dreck drauf. Wir sind immer rechtzeitig, mindesten über 1 Stunden vorher schon da gewesen um einen guten Platz zu ergattern
Damals gab es auch an der Ecke der Hauptribüne unten einen Wurstgrill. Da war dann auch mal der Fanshop drin. Was zuerst da war keine Ahnung.
Der B-Block hatte zu diesen Zeiten noch kein Dach und es gab kein Flutlicht. Achja und das Kickers-Magazin war A4 und hatt 1 DM gekostet
Ja das waren noch Zeiten
Kickers Fans Weltweit
http://www.frappr.com/?a=widgetlandingg ... 7946&giv=1
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Mein erstes Spiel war in der Saison 2000/2001 im letzten Zweitligajahr gegen Duisburg. Das Spiel endete torlos und es war der letzte Grottenkick. Trotzdem bin ich beim nächsten Heimspiel gleich wieder gekommen, und bei dem darauf auch und so weiter und so weiter. Deshalb denke ich, dass das Waldaustadion eigentlich mit der größte Grund dafür war, dass ich mich in die Kickers verliebt habe.
Den VfB mochte ich noch nie wirklich leiden. Und fußballerisch war ich leider Gottes eher in Richtung Bayern München - Gott verzeih's! - orientiert. Dass man da nicht immer hinfahren konnte, vor allem als kleiner von seinen Eltern abhängiger Stöpsel, ist völlig logisch. Deshalb zerrte ich meinen Vater gewissermaßen auf die Waldau und wir nahmen beim besagten ersten Spiel auf den alten, maroden Holzbänken der Haupttribüne Platz. Damals übrigens schon total überteuert. Dafür gab's nen eingeschlafenen Hintern kostenlos dazu. Beim nächsten Heimspiel gegen Gladbach mussten wir übrigens stehen. Das war zu der Zeit, als die Haupttribüne noch öfter in der Saison bei "gewöhnlichen" Spielen ausverkauft war. Naja, und was aus meinem Vater Dank mir noch geworden ist, weiß ja mittlerweile auch der ein oder andere :wink:
Als ich damals auf den Rasen sah, glaubte ich meinen Augen nicht zu trauen. Wir saßen glaub ich in der dritten oder vierten Reihe relativ weit links. Man war viel näher am Geschehen dran als im Olympiastadion zu München oder im Neckarstadion und die Stimmung hatte auch was ganz Eigenes. Jeder trug seinen Teil dazu bei. Die bruddelnden Rentner wie der B-Block, der mich schon damals magisch anzog. Und dann war da noch dieser gottesgleiche Kerl mit der wallenden, blonden Mähne, der durch Grätschen und Kampf die Zuschauer in seinen Bann zog. Die Rede ist von the one and only Günter Heberle!
Auch damals war das Kickersmagazin noch A4 und wie ich finde wesentlich besser! Und ein komisches blaues Maskottchen names Flori durfte noch sein Unwesen auf dem Platz treiben. Zudem gab's einen Krapfenverkaufsstand (? war auf jeden Fall Teig in ganz viel Fett...) der nach jedem Spiel von mir und meinem Vater geplündert wurde oder man ging danach einfach ins FadSKi Zelt und ließ es sich bei einer Stadionwurst gut gehen. Papa hat natürlich gezahlt!
Den VfB mochte ich noch nie wirklich leiden. Und fußballerisch war ich leider Gottes eher in Richtung Bayern München - Gott verzeih's! - orientiert. Dass man da nicht immer hinfahren konnte, vor allem als kleiner von seinen Eltern abhängiger Stöpsel, ist völlig logisch. Deshalb zerrte ich meinen Vater gewissermaßen auf die Waldau und wir nahmen beim besagten ersten Spiel auf den alten, maroden Holzbänken der Haupttribüne Platz. Damals übrigens schon total überteuert. Dafür gab's nen eingeschlafenen Hintern kostenlos dazu. Beim nächsten Heimspiel gegen Gladbach mussten wir übrigens stehen. Das war zu der Zeit, als die Haupttribüne noch öfter in der Saison bei "gewöhnlichen" Spielen ausverkauft war. Naja, und was aus meinem Vater Dank mir noch geworden ist, weiß ja mittlerweile auch der ein oder andere :wink:
Als ich damals auf den Rasen sah, glaubte ich meinen Augen nicht zu trauen. Wir saßen glaub ich in der dritten oder vierten Reihe relativ weit links. Man war viel näher am Geschehen dran als im Olympiastadion zu München oder im Neckarstadion und die Stimmung hatte auch was ganz Eigenes. Jeder trug seinen Teil dazu bei. Die bruddelnden Rentner wie der B-Block, der mich schon damals magisch anzog. Und dann war da noch dieser gottesgleiche Kerl mit der wallenden, blonden Mähne, der durch Grätschen und Kampf die Zuschauer in seinen Bann zog. Die Rede ist von the one and only Günter Heberle!
Auch damals war das Kickersmagazin noch A4 und wie ich finde wesentlich besser! Und ein komisches blaues Maskottchen names Flori durfte noch sein Unwesen auf dem Platz treiben. Zudem gab's einen Krapfenverkaufsstand (? war auf jeden Fall Teig in ganz viel Fett...) der nach jedem Spiel von mir und meinem Vater geplündert wurde oder man ging danach einfach ins FadSKi Zelt und ließ es sich bei einer Stadionwurst gut gehen. Papa hat natürlich gezahlt!
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Blue Chris
mein älterer Bruder fing ende der 80er bei der Eintracht an zu Kicken und wir hatten immer Freikarten.
aber da ich selber Baujahr 84 bin weiß ich aus der Zeit nicht mehr viel.
aber ich kann mich noch sehr an die Umbauten erinnern wie:
Gästeblock, Gegengerade (Dach), Stahlrohrtribühne auf der habe ich mal mit 12Jahren vor dem eigenen Training der zweiten zugeschaut, Flutlicht.
aber ich muß sagen was sich mir am meisten und bis heute eingebrannt hat, war ein Stoffband wo am Fangzaun hing.
(ich glaub es war die Saison 1997/98 wo wir den dritten Aufstieg vergeigten Wolfsburg stieg auf)
darauf stand
LIEBER ZWEITE LIGA ALS IN´S VFB STADION
aber da ich selber Baujahr 84 bin weiß ich aus der Zeit nicht mehr viel.
aber ich kann mich noch sehr an die Umbauten erinnern wie:
Gästeblock, Gegengerade (Dach), Stahlrohrtribühne auf der habe ich mal mit 12Jahren vor dem eigenen Training der zweiten zugeschaut, Flutlicht.
aber ich muß sagen was sich mir am meisten und bis heute eingebrannt hat, war ein Stoffband wo am Fangzaun hing.
(ich glaub es war die Saison 1997/98 wo wir den dritten Aufstieg vergeigten Wolfsburg stieg auf)
darauf stand
LIEBER ZWEITE LIGA ALS IN´S VFB STADION
Ich müsste so um '95/'96 das erste Mal bei den Kickers gewesen sein, zumindest ist mein erstes Trikot aus dieser Saison, damals gab es die Stahlrohrtribüne noch und die Hintertortribünen waren noch aus Holz...
Hingekommen bin ich durch meinen Opa und meinen Onkel, daher rührt auch mein Stammplatz oben im G-Block, auf Höhe der Seitenauslinie (Haupttribüne),auch wenn ich früher bevorzugt hinter dem Tor stand - zumindest wenn die Kickers in unsere Richtung gespielt haben.
Erinnern kann ich mich auch noch an einen gewissen Markus "Toni" Sailer und ein paar andere Spieler aus dieser Zeit.
Außerdem liegt bei mir auf dem Schrank noch der (ein) Spielball vom Spiel Kickers - Bayern II (haben wir glaube ich damals 4:2 gewonnen).
Hach ja, die guten alten Zeiten... :wink:
Hingekommen bin ich durch meinen Opa und meinen Onkel, daher rührt auch mein Stammplatz oben im G-Block, auf Höhe der Seitenauslinie (Haupttribüne),auch wenn ich früher bevorzugt hinter dem Tor stand - zumindest wenn die Kickers in unsere Richtung gespielt haben.
Erinnern kann ich mich auch noch an einen gewissen Markus "Toni" Sailer und ein paar andere Spieler aus dieser Zeit.
Außerdem liegt bei mir auf dem Schrank noch der (ein) Spielball vom Spiel Kickers - Bayern II (haben wir glaube ich damals 4:2 gewonnen).
Hach ja, die guten alten Zeiten... :wink:
"Even if you are facing a bitter aspect of life, drugs and murder are a foul for which there's no excuse. You deserve a red card for becoming such a pathetic fool."
(Shinichi Kudo)
(Shinichi Kudo)
Re: Das erste Mal
Zu Beginn der 70er Jahre besuchte ich das 1. Kickersspiel.Blauer Bayer hat geschrieben:Mich würde mal interessieren, welche Erinnerungen ihr an das Stadion habt.
Zustand des Kickersplatzes:
Dort, wo heutzutage die Haupttribüne steht, stand eine Holztribüne, in der 600 Zuseher Platz nehmen konnten. Sie war bemerkenswert gestaltet, insbesondere die architektonisch sehr ansprechende Dachform. Östlich und westlich davon begannen die Stehwälle, die an allen 4 Seiten das Spielfeld umsäumten. Auf der Haupttribünen- und Gegenseite befanden sich ca. 20 Stufen, auf den Hintertorwällen ca. 6 weniger. In der Mitte der Gegenseite war eine kleine „Bretterbude", in der der „Stadionsprecher“ saß.
Infrastruktur
Bemerkenswert war auch die Infrastruktur: In einem rel. schmalen, jedoch sehr langen, großenteils einstöckigem Gebäude, war das Klubrestaurant, die Umkleidekabinen, Geschäftstellenräume und Kassen untergebracht. Das Gebäude war am westlichen Ende des nördlichen Parkplatzes und würde sich heute größtenteils außerhalb des Gazistadions befinden.
Keine Zäune
Innerhalb des Stadionsgeländes gab es keine Zäune, auch nicht zwischen den Stehwällen und dem Spielfeld (!!). Jeder Stehplatzkarteninhaber konnte sich dort hinstellen, wo er wollte (keine Sektoreneinteilung). Die Spieler und das Schiedsrichtergespann gingen vor und nach dem Spiel und zum Pausentee mitten durch würstchenessende Zuschauer zu den Umkleidekabinen. Heute wäre das wohl undenkbar.
Höchste Zuseherzahl auf der Waldau
Nach meiner Erinnerung sahen über 12 200 Zuschauer das Spiel Stuttgarter Kickers - Spvgg Ludwigsburg. Die Partie endete 2:2.
St
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Überlinger
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Blue Chris
Jokkael hat geschrieben:Ich müsste so um '95/'96 das erste Mal bei den Kickers gewesen sein, zumindest ist mein erstes Trikot aus dieser Saison, damals gab es die Stahlrohrtribüne noch und die Hintertortribünen waren noch aus Holz...
Daran erinnere ich mich auch noch. Dort bin ich zu Beginn meiner Kickers Zeit eine ganze Weile gestanden, bzw. ich bin immer auf dem Geländer gesessen um mehr vom Spiel zu sehen. Weil als Kind hat man von dort doch eher schlecht auf das Spielfeld gesehen.
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blaueBrille
- Kickers-Fan
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- Registriert: Dienstag 7. Oktober 2008, 22:33
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Re: Das erste Mal
An mein "ertes Mal" kann ich mich leider nicht mehr erinnern, da war ich ca. 4 oder 5 Jahre alt. Mein Vater hat mich damals mitgenommen und seitdem geh ich regelmäßig zu den Heimspielen! Es dürfte etwa die Saison 91/92 gewesen sein...
Bei der Hinfahrt standen wir erstmal den Waldfriedhof hoch im Stau und wir kamen 20min zu spät...
Wir standen dann im C-Block und, soweit ich mich erinnern kann, war es relativ kalt! An das Spiel selber kann ich mich nicht mehr erinnern, also ob es gut, oder schlecht war, nur noch, dass es 0:1 verloren ging... :(
Auf jeden Fall war das, trotz der Niederlage, ein ganz besonderer Moment in meiner "Ära als Kickersfan"! Zum ersten Mal diese Atmosphäre, die bei einem Flutlichtspiel entsteht...
Eine Erinnerung hab ich an das Spiel, gegen den SC Freiburg bei der Flutlichteinweihung (glaube 1997). Mein Vater musste auf eine Weihnachtsfeier und meine Schwester wollte nicht mit mir gehen, so dass ich sehr sehr traurig war, weil ich das Spiel nicht sehen konnte. Allerdings kamen wir am Tag des Spiels zu zwei Freikarten, wie, weiß ich nicht mehr, und mein Vater hat daraufhin meiner Schwester "befohlen" mit mir hin zu gehen.Blauer Bayer hat geschrieben:Mich würde mal interessieren, welche Erinnerungen ihr an das Stadion habt.
Bei der Hinfahrt standen wir erstmal den Waldfriedhof hoch im Stau und wir kamen 20min zu spät...
Wir standen dann im C-Block und, soweit ich mich erinnern kann, war es relativ kalt! An das Spiel selber kann ich mich nicht mehr erinnern, also ob es gut, oder schlecht war, nur noch, dass es 0:1 verloren ging... :(
Auf jeden Fall war das, trotz der Niederlage, ein ganz besonderer Moment in meiner "Ära als Kickersfan"! Zum ersten Mal diese Atmosphäre, die bei einem Flutlichtspiel entsteht...
Mein erstes Kickers-Spiel war in der Saison 1994/95 als mein Vater mich mit meinen ca 10 Jahren auf die Waldau mitnahm, wohl mit dem Gedanken meine Sympathien von den badischen Blauen auf die heimischen Blauen umzulenken, was Ihm auch gelang. An den Gegner kann ich mich leider nicht mehr erinnern.
Damals hegte ich große Sympathien für den KSC ( bin viertel Badener !) und bereits eine gewissse Antipathie für die Roten aus Cannstatt.
Mit zunehmenden Besuchen auf der Waldau wurde ich immer mehr zum Kickers-Fan. Die familiäre Atmosphäre und die Nähe zum Spielfeld begeisterten mich von Anfang an. Es folgten 2 richtig geile Spielzeiten in denen die Kickers den Gegner regelmäßig an die Wand spielten. ( zumindest habe ich es so in Erinnerung ) Mit saumäßig vielen Toren von dem unvergessenen Jonathan Akpoborie in der 1. RL Saison.
Nach dem Aufstieg in die 2. BL folgten mit die schönsten Erlebnisse die ich als Kickers-Fan hatte : schöne Halbzeit Diskussionen und fast schon freundschaftliche Erlebnisse mit Fans aus Uerdingen, Jena und vor allem Zwickau von denen ich heute nen schönen FSV Schal und die meine SVK-Schal haben.Damals war auch ein Treffen mit gegnerischen Fans an der Fernsehturmbude jede HZ normal. Wir standen im G-Block auf so hügelartigen Tribünen ( Gruß an den Günther mit Pilsallergie ) oder ab und zu bei den Arbeitskollegen meines Großvaters am Zaun vorne links im B-Block.
Unvergessen ist für mich auch das Auswärtsmontagsspiel in Nürnberg (meine 1. Fanbus Reise ) bei der ich erstmals die "besondere"
Stimmung bei Auswärtsfahrten genoß. Sowie das letzte Saisonspiel in Freiburg von dem ich heute noch Maric gelbes Trikot das ich mir nach dem Spiel erkämpft habe in Ehren halte. Und das Testspiel beim SV Fellbach war auch lustig.
Nachdem bei einen Auswärtsspiel in KA meine Sympathie zum KSC zum erliegen kam. Schaute ich nur noch nach den Kickers.
Um die Jahrtausendwende ist meine Liebe zu den Kickers aufgrund Interessenverlagerungen hin zum weiblichen Geschlecht und anderen für mich damals interessanten Dingen leider etwas eingeschlafen.
Seit 2005 besuche ich jedoch wieder alle Heimspiele der Kickers und versuche wenn es mir mein Studium zulässt auch Auswärts dabei zu sein und für meine große Fußball-Liebe die Stuttgarter Kickers da zu sein. Denn die wird erst wieder einschlafen wenn es die Stadt schaffen sollte die Kickers zu killen. Aber dies wird ihnen nicht gelingen, denn es werden viele für ihre Liebe diesen einfach unbeschreiblichen Verein kämpfen.
Die erste Liebe Das erste Mal - Kickers Stuttgart für immer !
Damals hegte ich große Sympathien für den KSC ( bin viertel Badener !) und bereits eine gewissse Antipathie für die Roten aus Cannstatt.
Mit zunehmenden Besuchen auf der Waldau wurde ich immer mehr zum Kickers-Fan. Die familiäre Atmosphäre und die Nähe zum Spielfeld begeisterten mich von Anfang an. Es folgten 2 richtig geile Spielzeiten in denen die Kickers den Gegner regelmäßig an die Wand spielten. ( zumindest habe ich es so in Erinnerung ) Mit saumäßig vielen Toren von dem unvergessenen Jonathan Akpoborie in der 1. RL Saison.
Nach dem Aufstieg in die 2. BL folgten mit die schönsten Erlebnisse die ich als Kickers-Fan hatte : schöne Halbzeit Diskussionen und fast schon freundschaftliche Erlebnisse mit Fans aus Uerdingen, Jena und vor allem Zwickau von denen ich heute nen schönen FSV Schal und die meine SVK-Schal haben.Damals war auch ein Treffen mit gegnerischen Fans an der Fernsehturmbude jede HZ normal. Wir standen im G-Block auf so hügelartigen Tribünen ( Gruß an den Günther mit Pilsallergie ) oder ab und zu bei den Arbeitskollegen meines Großvaters am Zaun vorne links im B-Block.
Unvergessen ist für mich auch das Auswärtsmontagsspiel in Nürnberg (meine 1. Fanbus Reise ) bei der ich erstmals die "besondere"
Stimmung bei Auswärtsfahrten genoß. Sowie das letzte Saisonspiel in Freiburg von dem ich heute noch Maric gelbes Trikot das ich mir nach dem Spiel erkämpft habe in Ehren halte. Und das Testspiel beim SV Fellbach war auch lustig.
Nachdem bei einen Auswärtsspiel in KA meine Sympathie zum KSC zum erliegen kam. Schaute ich nur noch nach den Kickers.
Um die Jahrtausendwende ist meine Liebe zu den Kickers aufgrund Interessenverlagerungen hin zum weiblichen Geschlecht und anderen für mich damals interessanten Dingen leider etwas eingeschlafen.
Seit 2005 besuche ich jedoch wieder alle Heimspiele der Kickers und versuche wenn es mir mein Studium zulässt auch Auswärts dabei zu sein und für meine große Fußball-Liebe die Stuttgarter Kickers da zu sein. Denn die wird erst wieder einschlafen wenn es die Stadt schaffen sollte die Kickers zu killen. Aber dies wird ihnen nicht gelingen, denn es werden viele für ihre Liebe diesen einfach unbeschreiblichen Verein kämpfen.
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Jack Hanson
- Kickers-Fan
- Beiträge: 49
- Registriert: Freitag 19. Dezember 2008, 09:40
- Wohnort: Berlin
Mein erstes Mal auf der Waldau war im Jahre 1987, ich weiss nicht mehr wann genau, ich vermute mal September/Oktober, und ich weiss leider auch nicht mehr wer der Gegner war. Bis dahin kannte ich das Stadion nur aus dem Fernsehen, ich kann mich noch daran erinnern wie das Pokalhalbfinale gegen Düsseldorf damals im Fernsehen übertragen wurde
Woran ich mich aber erinnern kann sind die alten Tribünen hinter den Toren (glaube die auf Seiten des Turms war damals schon gesperrt, die alte Stahlrohrtribüne neben der Haupttribüne, und daß ich im Block G direkt am Zaun stand. War das faszinierend, alle Spieler so nah, für mich kleinen Bub der damals nur das Neckarstadion kannte war das eine Revolution :D
Das erste Spiel an das ich mich bewusst erinnere war am 14. Nov. 1987, an dem Tag schoss Jürgen Klinsmann sein legendäres Tor gegen Bayern, noch besser aber, die Kickers gewannen damals in Ulm 8-0, ich wusste damals noch nicht viel, aber daß das Hufeisen Stadion dort einfach hässlich ist konnte ich mit meinen knapp 10 Jahren schon erkennen
Danach hab ich regelmässig Kickers Spiele besucht, oben auf der Waldau, mit der alten U15 hoch, im Neckarstadion (besonders gut erinnere ich mich an das 2-0 gegen die Bayern, und die Sprechchöre "Hoeness Hoeness HaHaHa")während des ersten BuLi Jahres, dann wieder oben auf der Waldau, und wieder in der Schüssel.
Nach dem 2ten Abstieg war ich leider nur noch selten oben, das letzte Mal müsste Ende der 90er gewesen sein. Ich weiss noch daß der Gegner Nürnberg war, die an dem Tag aufstiegen. Und ich glaube vor diesem Spiel wurde J.Klinsmann für irgendwas geehrt, muss wohl so zu der Zeit seines Absschiedsspiels gewesen sein
In den letzten Jahren hab ich die Kickers nur aus der Ferne betrachtet, und es hat mich immer ziemlich traurig gemacht zu sehen wie das alles den Bach runterging
Das erste Mal war ich dann wieder da im diesjährigen Heimspiel gegen Union Berlin, und seitdem hab ich kein Heimspiel mehr verpasst, was soviel heisst wie ich bin wieder infiziert, und es ist schön wieder da zu sein
Und noch schöner ist daß die Kickers trotz allem noch am Leben sind, und trotz der vielen Dinge die man verloren hat, eins bewahren konnte: den Stolz!
Woran ich mich aber erinnern kann sind die alten Tribünen hinter den Toren (glaube die auf Seiten des Turms war damals schon gesperrt, die alte Stahlrohrtribüne neben der Haupttribüne, und daß ich im Block G direkt am Zaun stand. War das faszinierend, alle Spieler so nah, für mich kleinen Bub der damals nur das Neckarstadion kannte war das eine Revolution :D
Das erste Spiel an das ich mich bewusst erinnere war am 14. Nov. 1987, an dem Tag schoss Jürgen Klinsmann sein legendäres Tor gegen Bayern, noch besser aber, die Kickers gewannen damals in Ulm 8-0, ich wusste damals noch nicht viel, aber daß das Hufeisen Stadion dort einfach hässlich ist konnte ich mit meinen knapp 10 Jahren schon erkennen
Danach hab ich regelmässig Kickers Spiele besucht, oben auf der Waldau, mit der alten U15 hoch, im Neckarstadion (besonders gut erinnere ich mich an das 2-0 gegen die Bayern, und die Sprechchöre "Hoeness Hoeness HaHaHa")während des ersten BuLi Jahres, dann wieder oben auf der Waldau, und wieder in der Schüssel.
Nach dem 2ten Abstieg war ich leider nur noch selten oben, das letzte Mal müsste Ende der 90er gewesen sein. Ich weiss noch daß der Gegner Nürnberg war, die an dem Tag aufstiegen. Und ich glaube vor diesem Spiel wurde J.Klinsmann für irgendwas geehrt, muss wohl so zu der Zeit seines Absschiedsspiels gewesen sein
In den letzten Jahren hab ich die Kickers nur aus der Ferne betrachtet, und es hat mich immer ziemlich traurig gemacht zu sehen wie das alles den Bach runterging
Das erste Mal war ich dann wieder da im diesjährigen Heimspiel gegen Union Berlin, und seitdem hab ich kein Heimspiel mehr verpasst, was soviel heisst wie ich bin wieder infiziert, und es ist schön wieder da zu sein
Und noch schöner ist daß die Kickers trotz allem noch am Leben sind, und trotz der vielen Dinge die man verloren hat, eins bewahren konnte: den Stolz!
wir könnten eigentlich auch unsere ersten male hier posten:
http://www.3-liga.com/kommentare-stuttg ... rs-20.html
http://www.3-liga.com/kommentare-stuttg ... rs-20.html
Mein erstes Mal muss anno 1990 (?) herum gewesen sein, ich war damals auch nur 1x auf der Waldau zum Fußball (zum Eislaufen aber öfters). Also in der Interimszeit zwischen den zwei Erstliga-Jahren. Danach waren wir ja in Canstatt. Wobei ich sagen muss: als Kind/Jugendlicher war ich damals Fan beider Stuttgarter Vereine. Die Zeiten damals waren jungfräulich, kein Ultra, keinen Ehrenkodex etc. UND: beim VfB kam hinzu, dass es damals Tummelbecken der JN- und NPD-Anhänger war, Skins & restliche Assis ohne Ende. Die alte Stadiongaststätte (dort wo heute das Carl-Benz-Center steht) hat damals vor Nazis nur so gestrotzt! Die Kickers waren mir schon deswegen sympathischer, aber die Relegation hat mich jeden Nerv gekostet. Die U15 noch auf ihrer alten Linienführung durch den Wald, alles so wie man es kennt. Ohne Dach, ohne Sichtnetze (ok, die sind jetzt weg) und ... MIT DIMITRIOS MOUTAS im Angriff! Keine Ahnung was aus ihm heute geworden ist, aber seine glorreichste Zeit war anno 1991/1992. Der beste Stürmer Griechenlands, der aufgrund der Assis in den Athener Vereinen, nie in der National-11 spielen durfte.
- blauerv6
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Mein erstes mal, gute Frage...
... ich habe Eintrittskarten aus der Saison 88/89. Da stand nie ein Gegner oder ein Datum drauf. Ich weiß nur, fürs Pokalfinale war ich damals noch zu klein, wegen der langen Busfahrt durch den Osten, da ist mein Vater mitgefahren.
Ab der 3.Klasse 88/89 im Sportunterricht trug ich T-Shirt welches aussah wie ein Kickers-Trikot mit der Werbeaufschrift "fidutia". Dieses habe ich heute noch, gut es passiert mir nicht mehr, dafür einem kleinen blauen Stoff-Löwe.
Von da an wurde ich von meinen Onkels regelmäßig mit auf die Waldau genommen, in der Bundesliga auch mit ins Neckarstadion.
Seit 1995 geh ich selbständig ins Stadion. Natürlich mit der guten alten "15er". irgendwie vermisse ich diese schon! aber mit der U7 geht es halt schneller. Aber die Zeiten der vollen "15er" mit Kickers-Fans und Gegner-Fans waren einfach Klasse! An eine Fahrt erinnere ich mich heute noch. Die "15er" war voll mit Kickers- und St.Pauli-Fans. Die St.Pauli-Fans haben an der Haltestelle Bubenbad 2mal kurz nach anfahrt die Notbremse gezogen. Der Zugführer lief 2mal verzweifelt um die Bahn. War echt klasse!
Seit 1996 habe ich eine Dauerkarte und bin Mitglied! Ich werde auch in Zukunft weiter zu den Blauen gehen, egal welche Liga!
Einmal Blau, immer Blau!!!
... ich habe Eintrittskarten aus der Saison 88/89. Da stand nie ein Gegner oder ein Datum drauf. Ich weiß nur, fürs Pokalfinale war ich damals noch zu klein, wegen der langen Busfahrt durch den Osten, da ist mein Vater mitgefahren.
Ab der 3.Klasse 88/89 im Sportunterricht trug ich T-Shirt welches aussah wie ein Kickers-Trikot mit der Werbeaufschrift "fidutia". Dieses habe ich heute noch, gut es passiert mir nicht mehr, dafür einem kleinen blauen Stoff-Löwe.
Von da an wurde ich von meinen Onkels regelmäßig mit auf die Waldau genommen, in der Bundesliga auch mit ins Neckarstadion.
Seit 1995 geh ich selbständig ins Stadion. Natürlich mit der guten alten "15er". irgendwie vermisse ich diese schon! aber mit der U7 geht es halt schneller. Aber die Zeiten der vollen "15er" mit Kickers-Fans und Gegner-Fans waren einfach Klasse! An eine Fahrt erinnere ich mich heute noch. Die "15er" war voll mit Kickers- und St.Pauli-Fans. Die St.Pauli-Fans haben an der Haltestelle Bubenbad 2mal kurz nach anfahrt die Notbremse gezogen. Der Zugführer lief 2mal verzweifelt um die Bahn. War echt klasse!
Seit 1996 habe ich eine Dauerkarte und bin Mitglied! Ich werde auch in Zukunft weiter zu den Blauen gehen, egal welche Liga!
Einmal Blau, immer Blau!!!
Ja, Ne ist Klar!
Nur Krawallmacher und Hooligans! Nie mehr sollte man die ins Stadion lassen, das hat mit Fußball nichts zu tun.blauerv6 hat geschrieben:Die "15er" war voll mit Kickers- und St.Pauli-Fans. Die St.Pauli-Fans haben an der Haltestelle Bubenbad 2mal kurz nach anfahrt die Notbremse gezogen. Der Zugführer lief 2mal verzweifelt um die Bahn.
- Bubu81
- Kickers-Fan
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- Registriert: Sonntag 19. August 2007, 18:20
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Mein Erster Kickers Besuch im Stadion war 1989 oder 90,es war einfach geil ,wir haben zwar gegen Darmstadt gespielt und haben 2:3 verloren,aber es war es wert nach stuttgart zu fahren,War oft auswärts dabei sowie in Fürth 1993.Meine erster Kickers Besuch in Nürnberg war bei einen Hallenturnier,wo wir 2 Platz gemacht haben und wir die Lampen hinter uns gelassen haben,Haben nur gegen Köln verloren.Das war 1991 glaub ich
Die Stimmung war geil,Stahlrohrtribüne war eine Katastrophe,wann ist die eigentlich abgebaut worden?Ich dinde es einfach geil wie das Stadion jetzt ist!
;eion letzter Besuch war leider schon länger her,des war wo der Club bei uns am letzten Spieltag aufgestiegen ist.Meine Kumpels sind im Club Block und ich in unseren Block rein.Danach sind wir wieder zusammen heim gefahren,aber jeder hatte andere ansichten und Stimmung
Die Stimmung war geil,Stahlrohrtribüne war eine Katastrophe,wann ist die eigentlich abgebaut worden?Ich dinde es einfach geil wie das Stadion jetzt ist!
;eion letzter Besuch war leider schon länger her,des war wo der Club bei uns am letzten Spieltag aufgestiegen ist.Meine Kumpels sind im Club Block und ich in unseren Block rein.Danach sind wir wieder zusammen heim gefahren,aber jeder hatte andere ansichten und Stimmung
http://www.club-vote.com/?action=vote_m ... terKickers" onclick="window.open(this.href);return false;
- tobi-svk
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Kickers gegen Kickers
Mit vier Jahren war ich das erste mal, Dank meines Onkels, der Karten von seinem Geschäft, am 11. Spieltag, 07.11.99 im Waldaustadion bekam, der Gegner hieß auch Kickers jedoch kam dieser aus Offenbach was ich komisch fand, denn die Kickers sind doch blau und es gibt doch nur ein Verein der Kickers heißt. Nachdem mein Onkel aber keine Karten für die Haupttribüne mehr bekam und sich eine Dauerkarte kaufte, machte ich eine große Wanderung durchs Stadion, in der ersten Saison gingen wir in den F-Block, anfangs wollte ich wieder auf die Haupttribüne zurück, weil man dort sitzen konnte, aber wir gingen dort nicht zurück. Dann bekam ich auch meinen ersten Fanartikel vom Maskottchen Flori einen Flori, den ich heute noch habe:
In den darauffolgenden Jahrend stand ich im G-Block, im F-Block, im A-Block und von mal zu mal gefiel es mir besser. Zum Schluss gelangte ich in den B-Block und dort werde ich für immer bleiben, so eine einmahlige Atmosphäre findet man sonst nirgendwo, deshalb muss das Waldaustadion erhalten bleiben!!
Mit vier Jahren war ich das erste mal, Dank meines Onkels, der Karten von seinem Geschäft, am 11. Spieltag, 07.11.99 im Waldaustadion bekam, der Gegner hieß auch Kickers jedoch kam dieser aus Offenbach was ich komisch fand, denn die Kickers sind doch blau und es gibt doch nur ein Verein der Kickers heißt. Nachdem mein Onkel aber keine Karten für die Haupttribüne mehr bekam und sich eine Dauerkarte kaufte, machte ich eine große Wanderung durchs Stadion, in der ersten Saison gingen wir in den F-Block, anfangs wollte ich wieder auf die Haupttribüne zurück, weil man dort sitzen konnte, aber wir gingen dort nicht zurück. Dann bekam ich auch meinen ersten Fanartikel vom Maskottchen Flori einen Flori, den ich heute noch habe:

In den darauffolgenden Jahrend stand ich im G-Block, im F-Block, im A-Block und von mal zu mal gefiel es mir besser. Zum Schluss gelangte ich in den B-Block und dort werde ich für immer bleiben, so eine einmahlige Atmosphäre findet man sonst nirgendwo, deshalb muss das Waldaustadion erhalten bleiben!!
- Tarantandi
- Kickers-Fan
- Beiträge: 127
- Registriert: Donnerstag 8. Januar 2009, 16:00
- Wohnort: Berlin
Re: Das erste Mal
Hallo zusammen,
folgenden Beitrag habe ich schon für den Blog geschrieben; aber ich setze ihn nun auch hier rein, ist gleichzeitig mein 1. Beitrag hier und dadurch auch eine indirekte Vorstellung von mir und meiner Verbindung zu den KIckers.
Liebe Grüße schonmal!
Andi.
Dank http://www.fussballdaten.de" onclick="window.open(this.href);return false; kann ich meinen ersten Besuch im Kickers-Stadion exakt datieren: es war der 19.5.1984, der Gegner hieß RW Oberhausen, und das Spiel endete 1:1. Das Tor erzielte Andreas Merkle, dessen Sturm-Partner Jürgen Klinsmann an jenem Tag, letztes Heimspiel der Saison, mit einem Blumenstrauß verabschiedet wurde.
Es war mein erster Besuch in einem Fußball-Stadion, ehe ich eine Woche später nach München fuhr, wo es ebenfalls einen Abschied gab: für mich als 10-jährigen war Karl-Heinz Rummenigge mein damaliges Idol, und dieser wurde beim 3:2 gegen Bayer Uerdingen vor 26.000 Zuschauern im Olympiastadion nach Mailand verabschiedet. Überhaupt waren seinerzeit noch die Bayern mein eigentlicher Verein, und der Besuch bei den Kickers war eher dazu geeignet gewesen, überhaupt mal ein Stadion von innen zu sehen.
Da mein Vater jedoch schon immer ein „Blauer“ gewesen ist, gingen wir auch in den Folge-Spielzeiten ab und zu ins Kickers-Stadion, u.a. gegen Union Solingen, Alemannia Aachen und andere Zweitliga-Größen jener Zeit. Und durch die mit den Besuchen geschaffene Verbindung verfolgte ich auch immer aufmerksamer die Tabelle der 2. Liga und das Schicksal der Kickers. Die in der Hinrunde meist eher schlecht da standen, es durch enorme Aufholjagden in der Rückrunde aber immer noch auf die Plätze 5 bis 7 schafften…
1986/87 war ich dann voll dabei, als der Höhenflug im DFB-Pokal gelang: 2:0 gegen Hannover, 3:1 gegen Eintracht Frankfurt, der Sieg gegen Düsseldorf im Halbfinale, und dann das traurige Ende in letzter Minute im Finale gegen den HSV. Wir waren dabei, als einige Fans die Jungs und Trainer Dieter Renner am Flughafen empfingen: gerührt strich dieser meinem Bruder über die Wange. Durch eben meinen Bruder, der seinerzeit in der Jugend der Kickers kickte, steckte Kickers-Urgestein Herr Steinbach auch mir ab und zu eine Freikarte vor der damals noch bestehenden alten Geschäftsstelle zu. Unvergessen auch Anthony Baffoe, der noch im Jahr später, als er mit Fortuna Köln wieder auf Degerlochs Höhen war, von den Fans gefeiert wurde.
Die folgende Saison begann mit einem Paukenschlag: Saarbrücken wurde im ersten Heimspiel mit 7:0 heim geschickt, Dirk Kurtenbach mit vier Toren! In jener begeisternden Saison war ich zu fast jedem Heimspiel der Blauen „oben“ bei den Kickers, erstmals auch bei einem Auswärtsspiel, beim unglaublich-überragenden 8:0-Sieg in Ulm! So erlebte ich den ersten Aufstieg der Mannschaft um Forster, Elser und Vollmer in die Bundesliga hautnah mit: ebenso wie den Freundschaftsspiel-Sieg im Derby im Neckarstadion gegen den VfB: als „unser Demir Hotic“ (wie ihn der Kickers-Stadionsprecher seinerzeit immer nannte) die Roten abschoss, und wütende VfB-Fans nach dem Spiel versuchten, in den Gegner-Block „W“ des Stadions zu gelangen. Für einige Monate schien es tatsächlich möglich, dass sich die Gewichte im Stuttgarter Fußball-Sport zu Gunsten der Kickers verschoben.
Das „Unternehmen Aufstieg“, Verbunden mit dem Umzug ins Neckarstadion machten auch wir mit. Auch wenn auch uns natürlich der Verbleib im vertrauten, lieb gewonnenen Kickers-Stadion lieber gewesen wäre. Aber die Ausnahmegenehmigung ohne Flutlicht erschien nicht machbar, und die Degerlocher Anwohner hatten erfolgreich protestiert. Schließlich fehlte nur ein Punkt zum Liga-Verbleib. Und hätte und wäre und wenn nicht…
Fakt bleibt leider, dass die Kickers wieder abstiegen. Und sie trotz eines zweiten Aufstiegs wenige Jahre später (und eines herrlichen 4:1-Sieges bei Bayern München!) die neue Boom-Welle der Bundesliga und den Anschluss verpassten. Was mir persönlich im übrigens ganz ähnlich ging: u.a. durch die immer weiter ansteigende Kommerzialisierung verlor ich immer mehr den Spaß am Fußball, und verlagerte mein Interesse in andere Bereiche.
Es muss bis ins neue Jahrtausend gedauert haben, inzwischen war ich nach Berlin umgezogen, bis ich wieder ins Kickers-Stadion ging. Ich war erstaunt, wie authentisch dieses Stadion geblieben war: es hatte sich im Kleinen etwas verändert, so bestand die Stahlrohr-Tribüne nicht mehr, und die Gegengerade war nun (angenehmerweise!) überdacht. Dennoch war das noch Fußball live, den man erleben konnte: direkt am Spielfeldrand. Und ohne die sonst üblichen gewordenen Abtast-Kontrollen usw. am Eingang. Es hatte also auch durchaus etwas Positives und Angenehmes, dass die Kickers in den 90ern den Anschluss verloren hatten und die Zeit ein Stück weit stehen geblieben war. Fast gerührt war ich, vor Anpfiff immer noch das alte Kickers-Lied zu hören, inzwischen gefolgt von „Football’ s coming home“. Ebenso waren es, ganz wie früher, höchstens die Gäste-Fans, die Ärger und „Welle“ machten. So geschehen u.a. bei meinem Besuch gegen Saarbrücken 2006. Die Friedlichkeit der Kickers-Fans fand in der Zwischenzeit auch Niederschlag im als „Fußball-Buch des Jahres 2008“ prämierten Werkes „Ist doch ein geiler Verein“ von Christoph Ruf.
Weiterhin schätze ich das Kickers-Stadion (wie ich es immer noch nenne) sehr, und versuche meine Besuche in Stuttgart so zu legen, dass ich meinen Aufenthalt mit einem Besuch eines Heimspiels der Kickers verbinden kann. Die Lage im Wald, und der altvertraute Fußweg durch den Wald hinunter nach Rohracker gehören neben den oben beschriebenen weiterhin geltenden Vorzügen fest dazu.
Trotz einiger Fußball-loser Jahre, und trotz einer im Berliner Exil neu entstandenen Sympathie für den einst völlig abgelehnten anderen Stuttgarter Verein bin ich doch ein Blauer im Herzen geblieben, und die Kickers sind mein Verein, dem ich einen Verbleib in der attraktiven 3. Liga und für die Zukunft auch gern mehr wünsche.
Möge ihnen eine traditionell starke Rückrunde gelingen, und ihr Stadion erhalten bleiben!
Allez les bleus!
folgenden Beitrag habe ich schon für den Blog geschrieben; aber ich setze ihn nun auch hier rein, ist gleichzeitig mein 1. Beitrag hier und dadurch auch eine indirekte Vorstellung von mir und meiner Verbindung zu den KIckers.
Liebe Grüße schonmal!
Andi.
Dank http://www.fussballdaten.de" onclick="window.open(this.href);return false; kann ich meinen ersten Besuch im Kickers-Stadion exakt datieren: es war der 19.5.1984, der Gegner hieß RW Oberhausen, und das Spiel endete 1:1. Das Tor erzielte Andreas Merkle, dessen Sturm-Partner Jürgen Klinsmann an jenem Tag, letztes Heimspiel der Saison, mit einem Blumenstrauß verabschiedet wurde.
Es war mein erster Besuch in einem Fußball-Stadion, ehe ich eine Woche später nach München fuhr, wo es ebenfalls einen Abschied gab: für mich als 10-jährigen war Karl-Heinz Rummenigge mein damaliges Idol, und dieser wurde beim 3:2 gegen Bayer Uerdingen vor 26.000 Zuschauern im Olympiastadion nach Mailand verabschiedet. Überhaupt waren seinerzeit noch die Bayern mein eigentlicher Verein, und der Besuch bei den Kickers war eher dazu geeignet gewesen, überhaupt mal ein Stadion von innen zu sehen.
Da mein Vater jedoch schon immer ein „Blauer“ gewesen ist, gingen wir auch in den Folge-Spielzeiten ab und zu ins Kickers-Stadion, u.a. gegen Union Solingen, Alemannia Aachen und andere Zweitliga-Größen jener Zeit. Und durch die mit den Besuchen geschaffene Verbindung verfolgte ich auch immer aufmerksamer die Tabelle der 2. Liga und das Schicksal der Kickers. Die in der Hinrunde meist eher schlecht da standen, es durch enorme Aufholjagden in der Rückrunde aber immer noch auf die Plätze 5 bis 7 schafften…
1986/87 war ich dann voll dabei, als der Höhenflug im DFB-Pokal gelang: 2:0 gegen Hannover, 3:1 gegen Eintracht Frankfurt, der Sieg gegen Düsseldorf im Halbfinale, und dann das traurige Ende in letzter Minute im Finale gegen den HSV. Wir waren dabei, als einige Fans die Jungs und Trainer Dieter Renner am Flughafen empfingen: gerührt strich dieser meinem Bruder über die Wange. Durch eben meinen Bruder, der seinerzeit in der Jugend der Kickers kickte, steckte Kickers-Urgestein Herr Steinbach auch mir ab und zu eine Freikarte vor der damals noch bestehenden alten Geschäftsstelle zu. Unvergessen auch Anthony Baffoe, der noch im Jahr später, als er mit Fortuna Köln wieder auf Degerlochs Höhen war, von den Fans gefeiert wurde.
Die folgende Saison begann mit einem Paukenschlag: Saarbrücken wurde im ersten Heimspiel mit 7:0 heim geschickt, Dirk Kurtenbach mit vier Toren! In jener begeisternden Saison war ich zu fast jedem Heimspiel der Blauen „oben“ bei den Kickers, erstmals auch bei einem Auswärtsspiel, beim unglaublich-überragenden 8:0-Sieg in Ulm! So erlebte ich den ersten Aufstieg der Mannschaft um Forster, Elser und Vollmer in die Bundesliga hautnah mit: ebenso wie den Freundschaftsspiel-Sieg im Derby im Neckarstadion gegen den VfB: als „unser Demir Hotic“ (wie ihn der Kickers-Stadionsprecher seinerzeit immer nannte) die Roten abschoss, und wütende VfB-Fans nach dem Spiel versuchten, in den Gegner-Block „W“ des Stadions zu gelangen. Für einige Monate schien es tatsächlich möglich, dass sich die Gewichte im Stuttgarter Fußball-Sport zu Gunsten der Kickers verschoben.
Das „Unternehmen Aufstieg“, Verbunden mit dem Umzug ins Neckarstadion machten auch wir mit. Auch wenn auch uns natürlich der Verbleib im vertrauten, lieb gewonnenen Kickers-Stadion lieber gewesen wäre. Aber die Ausnahmegenehmigung ohne Flutlicht erschien nicht machbar, und die Degerlocher Anwohner hatten erfolgreich protestiert. Schließlich fehlte nur ein Punkt zum Liga-Verbleib. Und hätte und wäre und wenn nicht…
Fakt bleibt leider, dass die Kickers wieder abstiegen. Und sie trotz eines zweiten Aufstiegs wenige Jahre später (und eines herrlichen 4:1-Sieges bei Bayern München!) die neue Boom-Welle der Bundesliga und den Anschluss verpassten. Was mir persönlich im übrigens ganz ähnlich ging: u.a. durch die immer weiter ansteigende Kommerzialisierung verlor ich immer mehr den Spaß am Fußball, und verlagerte mein Interesse in andere Bereiche.
Es muss bis ins neue Jahrtausend gedauert haben, inzwischen war ich nach Berlin umgezogen, bis ich wieder ins Kickers-Stadion ging. Ich war erstaunt, wie authentisch dieses Stadion geblieben war: es hatte sich im Kleinen etwas verändert, so bestand die Stahlrohr-Tribüne nicht mehr, und die Gegengerade war nun (angenehmerweise!) überdacht. Dennoch war das noch Fußball live, den man erleben konnte: direkt am Spielfeldrand. Und ohne die sonst üblichen gewordenen Abtast-Kontrollen usw. am Eingang. Es hatte also auch durchaus etwas Positives und Angenehmes, dass die Kickers in den 90ern den Anschluss verloren hatten und die Zeit ein Stück weit stehen geblieben war. Fast gerührt war ich, vor Anpfiff immer noch das alte Kickers-Lied zu hören, inzwischen gefolgt von „Football’ s coming home“. Ebenso waren es, ganz wie früher, höchstens die Gäste-Fans, die Ärger und „Welle“ machten. So geschehen u.a. bei meinem Besuch gegen Saarbrücken 2006. Die Friedlichkeit der Kickers-Fans fand in der Zwischenzeit auch Niederschlag im als „Fußball-Buch des Jahres 2008“ prämierten Werkes „Ist doch ein geiler Verein“ von Christoph Ruf.
Weiterhin schätze ich das Kickers-Stadion (wie ich es immer noch nenne) sehr, und versuche meine Besuche in Stuttgart so zu legen, dass ich meinen Aufenthalt mit einem Besuch eines Heimspiels der Kickers verbinden kann. Die Lage im Wald, und der altvertraute Fußweg durch den Wald hinunter nach Rohracker gehören neben den oben beschriebenen weiterhin geltenden Vorzügen fest dazu.
Trotz einiger Fußball-loser Jahre, und trotz einer im Berliner Exil neu entstandenen Sympathie für den einst völlig abgelehnten anderen Stuttgarter Verein bin ich doch ein Blauer im Herzen geblieben, und die Kickers sind mein Verein, dem ich einen Verbleib in der attraktiven 3. Liga und für die Zukunft auch gern mehr wünsche.
Möge ihnen eine traditionell starke Rückrunde gelingen, und ihr Stadion erhalten bleiben!
Allez les bleus!
