Spielberichte Kickers-Hoffenheim

Alles rund um unsere Blauen aus sportlicher Sicht
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Die Macht im Schwabenland
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Spielberichte Kickers-Hoffenheim

Beitrag von Die Macht im Schwabenland »

Kickers mit tollem 3:0 über die TSG Hoffenheim

Die Serie unter Kickers-Trainer Robin Dutt reißt nicht ab: Die Blauen bleiben auch im zehnten Spiel hintereinander ungeschlagen. Mit einer engagierten und vor allem auch spielerisch überzeugenden Leistung schlugen die Blauen vor 2520 Zuschauern im Waldau-Stadion die TSG Hoffenheim mit 3:0 (2:0).

Zur Aufstellung: Kickers-Trainer Robin Dutt mußte den gesperrten Kapitän Alexaner Malchow (5. gelbe Karte) ersetzen, für ihn rückte Michael Zimmermann in die Startelf. Neben ihm spielte in der Viererabwehrkette Sascha Benda, Oliver Barth – heute erstmals Mannschaftskapitän - und Oliver Stierle. Im Mittelfeld durfte wieder Mustafa Akcay mit Heiko Gumber im zentralen und Giuseppe Catizone und Marvin Braun auf den Außenbahnen ran. Im Sturm das bewährte Duo Mirnes Mesic und Suad Rahmanovic.

Die Partie begann mit hohem Tempo. Beiden Mannschaften merkte man es an, dass sie heute gewinnen wollten. Für Hoffenheim war es die letzte Chance mit einem Sieg mit um den Aufstieg zu spielen, die Kickers dagegen konnten befreit aufspielen. Der Ball lief von Beginn an gut in beiden Reihen. Viele Ballstafetten, gelungene Kombinationen mit Doppel- und Kurzpässe gaben der Partie ein gutes Niveau.

Die Anfangsphase mit den besseren Chancen hatten die Gäste. Die erste nennenswerte Chance hatte Hoffenheim: Nach einem Fehler in der Innenverteidigung der Kickers wußte sich Oliver Barth nur mit einem Foul an der Strafraumgrenze zu helfen. Den fälligen Freistoß schoß Ollhoff flach rechts vorbei (7.). Nur drei Minuten später hielt Kickers Keeper Tino Köstel bravourös einen Schuß aus kurzer Distanz von Maier. Der erste Warnschuß der Kickers war ein Fernschuß von Heiko Gumper (20.). Eine weitere Schußmöglichkeit hatte Sascha Benda, doch dessen Schuß hielt Gästekeeper Knödler mit einer guten Parade (21.).
In der 22. Minute dann das 1:0 für die Kickers: Ein langer Ball von Oliver Barth aus der eigenen Hälfte spielte Suad Rahmanovic auf Mirnes Mesic, der den Ball volley mit dem linken Fuß nahm. Torwart Knödler konnte den Ball nur noch direkt vor die Füße von Suad Rahmanovic abklatschen, der nur noch einschieben mußte. Die Kickers blieben weiter am Drücker: Flanke von Oliver Stierle auf Marvin Braun, der den Ball nach einer Unsicherheit des Gästekeepers knapp verpasste.
60 Sekunden später schirmte Mirnes Mesic in seiner unnachahmlichen Art den Ball im Mittelfeld hervorragend ab, schlug einen schönen Steilpaß in den Lauf von Marvin Braun, dessen Abschluß übers Tor leider keinen Erfolg brachte. Besser machten es die Blauen in der 30. Minute: Nach einer erneut schönen Kombination über mehrere Stationen kam Marvin Braun frei zum Schuß, doch scheiterte er erneut an Torwart Knödler. Der Abpraller landete bei Mirnes Mesic, der aber ebenfalls den starken Knödler nicht überwinden konnte. Den dritten Versuch vollendete dann schließlich Mustafa Akcay mit seinem ersten Saisontreffer, als er den Ball am nun endlich geschlagenen Keeper ins Tor unter die Latte zum 2:0 drosch (30.). Fünf Minuten später hatte Oliver Barth mit seinem Kopfball nach einer Benda-Ecke die Chance auf ein 3:0 zu erhöhen, doch köpfte er knapp am Tor vorbei.
Von Hoffenheim war bis dato nichts mehr zu sehen. Erst kurz vor der Halbzeit kamen die Gäste nochmals auf. Nach einer Flanke von Cescutti griff Tino Köstel ins Leere, doch die brenzlige Situation konnte Mustafa Akcay mit einem Befreiungsschlag klären (37.). In der 40. Minute spielten die Gäste ihren Spielmacher Ollhoff schön frei, doch konnte Michael Zimmermann in letzter Sekunde seinen Schuß abblocken. Mit einer verdienten 2:0 Führung für die Blauen und viel Applaus gingen die beiden Mannschaften in die Halbzeitpause.
Die zweite Hälfte begann leider sehr unschön: Gästespieler Christian Daub sah nach einem groben Foulspiel an Mirnes Mesic die rote Karte (49.). Die erste Chance hatten dennoch erst die Gäste: nach einer Flanke von der rechten Außenbahn verzog Cescutti (54.). Doch Marvin Braun machte in der 57. Minute mit seinem Tor zum 3:0 den Sack zu. Vorausgegangen war eine abgefangene Flanke von Tino Köstel, der den Ball auf Giuseppe Catizone abwarf, der auf Mesic passte, der wiederum zwei Gegenspieler auf sich zog und so den freistehenden Marvin Braun an der Strafraumgrenze schön bediente. Marvin Braun ließ sich diese Chance nicht nehmen und schob unhaltbar ins obere linke Eck ein. Den Kickers merkte man heute die Spiellaune richtig an. Beinahe dann sogar das 4:0. Marvin Braun flankte auf Heiko Gumber, der schön in die Tiefe gestartet war, doch dessen Schuß nur an den linken Pfosten knallte. Der Abpraller landete beim verdutzten Michael Zimmermann, der den Ball freistehend über das leere Tor schoß (63.). Ein Kopfball von Suad Rahmanovic nach einer Mesic-Flanke landete auf dem Außennetz (70.), ein Kopfball von Oliver Barth nach einer Gumper-Ecke ging auch wieder knapp vorbei (71.).
Die Partie verflachte nun zusehens auch mit Folge von vielen Wechseln auf beiden Seiten. Die Kickers hatten das Spiel fest im Griff und ließen nichts mehr zu. Die letzte nennenswerte Möglichkeit hatte wieder Oliver Barth, dessen Kopfball nach einer Benda-Ecke wiederum nicht das Ziel fand.
Ein überzeugender 3:0-Heimerfolg der Kickers-Mannschaft von Trainer Robin Dutt gegen schwache Hoffenheimer. Die Kickers überholten somit die TSG in der Tabelle und können nun auch rechnerisch nicht mehr absteigen, was nach den letzten guten Leistungen auch sehr verwunderlich gewesen wäre.

Gästetrainer Hansi Flick: „Ich sah heute starke Kickers und einen absolut verdienten Heimerfolg. Die Kickers waren meiner Mannschaft überlegen, denn wir konnten nicht das umsetzten, was wir uns vorgenommen hatten. Mit dieser Leistung – wie so oft bei unseren Auswärtsspielen – haben wir keinen Anspruch auf die vorderen Plätze. Jetzt gilt es schnellstmöglich den einen fehlenden Punkt zum sicheren Klassenerhalt einzufahren, um in die Kaderplanungen für die neue Saison weiterzukommen.“

Kickers-Trainer Robin Dutt: „Bislang hatte ich in jedem Spiel an meiner Mannschaft was auszusetzten, doch heute nicht. Ich spreche ein ganz großes Lob aus an meine junge Mannschaft - mit einem Durchschnittsalter von 23 Jahren. Vor allem in der 1. Halbzeit zeigten wir gutes Vorchecking und viele gelungene Kombinationen und Spielzüge. Doch ich apelliere schon heute an die Zuschauer und Fans, dass sie meine Mannschaft auch in einer schlechteren Phase, was bei den jungen Spielern sicherlich auch mal kommen wird, weiter unterstützen.“


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SV Stuttgarter Kickers:
Tino Köstel – Sascha Benda, Oliver Barth, Michael Zimmermann, Oliver Stierle – Heiko Gumper, Mustafa Akcay, Marvin Braun, Giuseppe Catizone – Mirnes Mesic, Suad Rahmanovic – Trainer Robin Dutt

TSG Hoffenheim:
Knödler – Thee, Daub, Bindnagel, Endress – Sieger, Böttcher, Cescutti, Ollhoff – Luz, Maier – Trainer Hansi Flick

Zuschauer: 2520

Schiedsrichter: Günter Perl

Gelbe Karten: Oliver Barth (7.) - Thomas Ollhoff (10.), Sandro Cescutti (40.)

Rote Karten:
rote Karte für Christian Daub (49. grobes Foulspiel)

Tore:
1:0 Suad Rahmanovic (22.)
2:0 Mustafa Akcay (30.)
3:0 Marvin Braun (57.)

Quelle: Kicker HP
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Die Macht im Schwabenland
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Beitrag von Die Macht im Schwabenland »

wieder kamen nur 2500 fans zum spiel, gg, elversberg warens glaub ich 2600, des wird sich ändern wenn wir nächstes jahr um den aufstieg spielen... :wink:
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Die Macht im Schwabenland
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Beitrag von Die Macht im Schwabenland »

Bei Dutt trifft sogar Akcay - Kickers 3:0

Robin Dutt macht das Waldau-Stadion zur Festung. Seit er als Trainer zu den Kickers kam, verloren sie kein einziges Heimspiel mehr (8 Siege/2 Unentschieden).
Auch Hoffenheim war kein Hindernis - 3:0. Die Blauen gaben von Anfang an Vollgas, waren in allen Belangen überlegen. Und erfolgreich. Das 1:0 nach 23 Minuten - Rahmanovic staubt ab. Sogar Akcay traf - das 2:0 aus 9 Metern war sein erstes Saisontor (30.).
Als dann auch noch Hoffenheims Daub nach bösem Foul an Mesic Rot sah (48.), war das Spiel gelaufen. Braun machte den Sack zu - 3:0 (57.).

Quelle: BILD
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BigB
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Beitrag von BigB »

Sieg der Kickers nie in Gefahr

Stuttg.Kickers - TSG Hoffenheim 3 : 0 (2 : 0)

f.d. irsport - In der ersten Halbzeit begannen die Kickers aus Stuttgart spielfreudig, motiviert und kombinationsstark.
Eigenschaften, die die Hoffenheimer vermissen ließen. Die Kickers wirkten frisch und bestimmten das Spiel, wo es doch für die Hoffenheimer immerhin noch um einen Aufstiegsplatz ging. Die erste Torchance hatten dann auch die Kraichgauer in der 9. Minute durch Sascha Maier, der halbrechts zum Schuß kam. Torwart Tino Köstel konnte aber halten.

Danach spielten nur noch die Kickers. Angetrieben von Mirnes Mesic, der hervorragende Spielmacher-Eigenschaften zeigte, erspielte man sich ein kräftiges Übergewicht im Mittelfeld und kam ein ums andere mal zu Torchancen. Einen strammen Schuss aus 25 Meter von Sascha Benda konnte Kevin Knödler in der 20. Min. noch parieren, doch 3 Minuten später konnte der Hoffenheimer Schlussmann einen Schuss von Mesic nur abklatschen, Suad Rahmanovic nimmt den Abpraller direkt und verwandelt zum 1:0. Auch beim 2:0 stand Knödler im Mittelpunkt. Zwei Schüsse kann er halten, der 3. Schuss von Akcay landet genau und unhaltbar im linken Torwinkel.

Nach der Halbzeit das gleiche Bild. Es spielen nur die Kickers. In der 49. Minute zeigt sich der Frust von Hoffenheims Christian Daub, der Mesic unweit der Mittellinie, direkt vor Robin Dutts Augen unnötig hart foult und verdientermaßen dafür die rote Karte vom Unparteiischen sieht.

In der 57. Minute ist es dann wieder der überragende Mesic, der an der 16 Meterlinie den freistehenden Braun bedient, und der hat keine Mühe, flach zum 3:0 einzuschießen. Damit war das Spiel gelaufen.
Hoffenheim hatte nichts mehr zuzusetzen und hätte nur Minuten später fast das 4:0 kassiert. Doch erst ging ein Flachschuss von Mesic an den Pfosten und der Nachschuss von Zimmermann aus 10 Metern weit über das leere Tor.
Hoffenheim bemühte sich zwar, konnte aber die verdiente Niederlage nicht verhindern. Bitter ist die Niederlage für Hoffenheim, doch mehr als verdient der Sieg für die Stuttgarter-Kickers, der auch in dieser Höhe in Ordnung geht.
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Stuttg.Kickers
Aufstellung:
Tino Köstel (Tor), Oliver Barth (Abwehr), Michael Zimmermann (Abwehr), Mustafa Akcay (Mittelfeld), Sascha Benda (Mittelfeld), Marvin Braun (Mittelfeld), Giuseppe Catizone (Mittelfeld), Heiko Gumper (Mittelfeld), Oliver Stierle (Mittelfeld), Mirnes Mesic (Sturm), Suad Rahmanovic (Sturm)
Auswechslungen:
Patrick Milchraum für Giuseppe Catizone (71.)
Carsten Lakies für Mirnes Mesic (82.)
Moritz Steinle für Sascha Benda (88.)

Karten:
Gelb: Oliver Barth
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TSG Hoffenheim
Aufstellung:
Kevin Knödler (Tor), Christian Daub (Abwehr), Jochen Endress (Abwehr), Thorsten Thee (Abwehr), Denis Bindnagel (Mittelfeld), Timo Böttjer (Mittelfeld), Sandro Cescutti (Mittelfeld), Sascha Maier (Mittelfeld), Thomas Ollhoff (Mittelfeld), Stephan Sieger (Mittelfeld), Felix Luz (Sturm)
Auswechslungen:
Kai Herdling für Felix Luz (60.)
Marcel Throm für Timo Böttjer (60.)
Sascha Theres für Sandro Cescutti (69.)

Karten:
Gelb: Thomas Ollhoff
Gelb: Sandro Cescutti
Rot: Christian Daub (49.)
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Torfolge:
1:0 Suad Rahmanovic (23.) Abstauber aus einer Entfernung von ca. 2 m
2:0 Mustafa Akcay (30.) Rechtsschuss aus einer Entfernung von ca. 10 m
3:0 Marvin Braun (57.) Rechtsschuss

Schiedsrichter: Günter Perl (München)
Quelle: http://www.irsport.de
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McVillager
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Beitrag von McVillager »

Hochrechnungen und Begehrlichkeiten
Der Erfolg der Stuttgarter Kickers macht den Fans Lust auf mehr - 3:0 gegen die TSG Hoffenheim
Stuttgart - Spieler und Betreuer klatschten sich strahlend ab, die Kicker ließen sich von den Fans feiern und Trainer Robin Dutt bedankte sich mit einem persönlichen Applaus bei den Anhängern im B-Block. Noch sind in der Fußball-Regionalliga zwei Spieltage zu absolvieren. Die Szenen nach dem 3:0 (2:0)-Sieg der Stuttgarter Kickers gegen die TSG Hoffenheim hatten aber bereits etwas von ausgelassener Saisonabschluss-Feier.

Von Sigor Paesler

Noch ist die Saison nicht beendet. Man kann aber jetzt schon feststellen, dass die Kickers bald eine der erfolgreichsten Spielzeiten der vergangenen Jahre absolviert haben werden. Und nicht nur Präsident Hans Kullen sagt, dass der Trainerwechsel von Rainer Adrion zu Robin Dutt nach dem 13. Spieltag ein Glücksfall war. In Zahlen ausgedrückt: Unter Adrion hat die Mannschaft in 13 Begegnungen 13 Punkte geholt, unter Dutt in 19 Spielen 34 Zähler. Dutts Bilanz auf alle bisher absolvierten Spiele hochgerechnet würde 57 Zähler ergeben - und damit mit einem Punkt Rückstand auf die Amateure des FC Bayern Platz zwei. So sind die "Blauen" mit 47 Zählern Sechster. Auch damit dürfen sie zufrieden sein.

Wobei der Erfolg Begehrlichkeiten für die neue Saison weckt. "Wir nehmen viel Selbstvertrauen mit", sagte Oliver Barth, der den gelb-gesperrten Alexander Malchow als Kapitän vertrat, "jeder weiß, was er leisten kann, vor allem aber wissen wir, was wir zusammen leisten können." Kullen tat derweil "einen Teufel, von der zweiten Liga zu sprechen". Käme es so, "würden wir es aber bestimmt mitnehmen". Und Dutt? Der wies zurecht darauf hin, dass die Liga vermutlich auch in der kommenden Runde sehr, sehr ausgeglichen sein wird und dass zunächst die Abgänge kompensiert werden müssen. Und dann nutzte der Trainer die gute Stimmung für einen Appell: "Die junge Mannschaft wird schwächere Phasen haben. Ich mache jetzt schon Werbung dafür, dass man auch dann zu ihr steht."



Planungen werden leichter
Der Erfolg gibt Selbstvertrauen und macht die Planungen leichter. Nach der Verlängerung der Verträge von Malchow und Suad Rahmanovic sind noch zwei bis drei Plätze im neuen Kader frei. Zwar sei der finanzielle Spielraum nach wie vor sehr eng. "Aber die Qualität der Spieler, die zu uns wollen, steigt", sagte Dutt. Und die, die gehen, tun sich schwer. Marvin Braun etwa sah nach dem Schlusspfiff gar nicht glücklich aus. Immerhin hat er ein neues Angebot der Kickers vorliegen. "Ich weiß nicht", sagte er viel- (oder wenig-) sagend auf die Frage, ob er vielleicht doch bleibt. Wahrscheinlich denkt er aber nur darüber nach, ob die bevorstehende Unterschrift beim FC Augsburg die richtige Entscheidung ist.

Gegen Hoffenheim erzielte Braun sein sechstes Saisontor, nachdem zuvor Rahmanovic und der starke Mustafa Akcay getroffen hatten. Wieder waren die Kickers einem Titelanwärter klar überlegen. Dutt nahm die Komplimente dafür gerne an, gab sie aber gleich weiter: "Ich bin stolz, dass ich Trainer dieser Mannschaft sein darf."

Stuttgarter Kickers: Köstel - Benda (88. Steinle), Barth, Zimmermann, Stierle - Braun, Gumper, Akcay, Catizone (71. Milchraum) - Rahmanovic, Mesic (83. Lakies).

TSG Hoffenheim: Knödler - Thee, Endress, Daub - Bindnagel, Böttjer (60. Throm), Sieger, Cescutti (69. Theres) - Ollhoff - Luz (60. Herdling), Maier.

Schiedsrichter: Perl (München).

Tore: 1:0 Rahmanovic (22.), 2:0 Akcay (30.), 3:0 Braun (57.).

Zuschauer: 2520.

Gelbe Karten: Barth / Ollhoff, Cescutti.

Rote Karte: Daub (49., grobes Foulspiel).

Beste Spieler: Akcay, Stierlte, Mesic / -.

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McVillager
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Beitrag von McVillager »

Ohne Durchschlagskraft

REGIONALLIGA: Hoffenheim endgültig aus dem Aufstiegsrennen


Stuttgarter Kickers - TSG Hoffenheim 3:0

Stuttgart: Köstel - Benda (88. Steinle), Barth, Zimmermann, Stierle - Braun, Gumper, Akcay, Catizone (71. Milchraum) - Mesic (83. Lakies), Rahmanovic.

Hoffenheim: Knödler - Thee, Endress, Daub - Bindnagel, Böttjer (60. Throm), Sieger, Cescutti (69. Theres) - Ollhoff, Luz (60. Herdling), Maier.

Schiedsrichter: Perl (München). - Zuschauer: 2520. - Tore: 1:0 Rahmanovic (22.), 2:0 Akcay (30.), 3:0 Braun (57.). - Gelbe Karten: Barth / Ollhoff, Cescutti. - Rote Karte: Daub (Hoffenheim/49.) wegen groben Foulspiels

Nichts zu holen gab es für die TSG beim Gastspiel in Stuttgart: Die Kickers siegten verdient mit 3:0, wobei Hoffenheim einmal mehr auf fremdem Geläuf enttäuschte. Torwart Kevin Knödler war der Beste im Team des Verlierers, der sich endgültig aus dem Kreis der Aufstiegsanwärter verabschiedet hat.

Dabei hatte die Partie vor 2200 Zuschauern verheißungsvoll für die TSG begonnen. Als Sascha Maier von Oliver Barth von den Beinen geholt wurde, hätte der gut leitende Schiedsrichter Günter Perl aus München durchaus auch die Rote Karte zücken können. Der Kickers-Kapitän hatte Glück und kam mit einer Verwarnung davon. Wenige Minuten später tauchte erneut Maier in aussichtsreicher Position vor Keeper Tino Köstel auf, doch der Stuttgarter Schlussmann parierte glänzend.

Die erste gute Möglichkeit der Hausherren führte zum 1:0 durch Suad Rahmanovic, der aufgepasst hatte und aus fünf Metern abstaubte. Sieben Minuten später rettete Knödler gleich zweimal glänzend, doch den zweiten Nachschuss setzte dann Mustafa Akcay zum 2:0 in die Maschen.

Direkt nach Wiederbeginn schwächte sich die TSG selbst. Christian Daub erhielt nach einem Foul an Mirnes Mesic die Rote Karte. Mit lediglich neun Feldspielern spielten die Gäste weiterhin nett mit - allerdings ohne Durchschlagskraft. Die Kickers nutzten einen fein vorgetragenen Konter durch Marvin Braun in der 57. Minute zum 3:0-Endstand. dpa/tsg

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Raul
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Beitrag von Raul »

Bei Platz drei strebt der Trainer Gang vor Zivilgericht an

Kickers: Dutt will um die Zweitligalizenz kämpfen

Stuttgart - Trotz der nicht beantragten Zweitligalizenz hat Robin Dutt, der Trainer der Stuttgarter Kickers, den Aufstieg nicht abgehakt. Sollten die Blauen noch Dritter werden, strebt er den Gang vor ein Zivilgericht in Erwägung. Dutt: "Mir geht's ums Prinzip.''

VON JÜRGEN FREY

Fritz Seeger, der langjährige Ehrenratsvorsitzende, schwärmte in den höchsten Tönen von seinen Blauen. Die Fans im B-Block feierten lautstark den Trainer. Und Robin Dutt selbst sprach nach dem 3:0 gegen die TSG Hoffenheim vom "attraktivsten Heimspiel der Saison''. Zu Recht. Die Kickers haben eine erstaunliche Entwicklung hinter sich. Sie überzeugen nicht nur läuferisch und kämpferisch. Sie spielen auch clever, ziehen ein gefälliges Kurzpassspiel auf - kurzum: ein Rad greift ins andere.

"In dieser Form'', lobte Hoffenheims Trainer Hansi Flick, "wären die Kickers ein Aufstiegskandidat.'' Die Betonung liegt auf wären. Zwar beträgt der Abstand auf einen Aufstiegsplatz zwei Spieltage vor Schluss nur drei Punkte, doch bekanntlich haben die Blauen die Zweitligalizenz nicht beantragt. Unabhängig davon, ob ein Sprung in die zweite Liga überhaupt Sinn machen würde - Trainer Dutt klammert sich an einen Strohhalm: "Wenn wir tatsächlich noch Dritter werden, könnte ich mir den Gang vor ein ordentliches Gericht vorstellen.'' Dem Mann geht es um Grundsätzliches. "Ein sensationeller sportlicher Lauf muss doch belohnt werden'', sagt Dutt - und gibt sich kämpferisch: "Man darf nicht alles einfach hinnehmen. Dann sorgen wir eben für einen Präzedenzfall und verändern die Sportgeschichte.''

Unterdessen gewinnt das Gesicht der Mannschaft für die neue Saison weiter an Kontur. Marvin Braun wechselt definitiv zum FC Augsburg, Alexander Malchow und Suad Rahmanovic haben ihre Verträge verlängert. Eine mündliche Zusage liegt von Daniel Sager (24) vor. Der Mittelfeldspieler kommt vom FC St. Pauli, bis 1999 spielte er für den SV Waldhof Mannheim.

Kickers: Köstel - Benda (88. Steinle), Barth, Zimmermann, Stierle - Braun, Gumper, Akcay, Catizone (71. Milchraum) - Mesic (82. Lakies), Rahmanovic.

Tore: 1:0 (22.) Rahmanovic, 2:0 (30.) Akcay, 3:0 (57.) Braun. - Zuschauer: 2520.

Quelle: LKZ
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Raul
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Beitrag von Raul »

Spielbericht
Hoffenheim begann stark, doch mit der Stuttgarter Führung durch einen Abstauber von Suad Rahmanovic nach gut 20 Minuten war der Schwung schon wieder weg. Nun überzeugten nur noch die Kickers, die sogar noch höher hätten gewinnen können. Obwohl es für Hoffenheim noch um den Aufstieg ging, zeigten die Stuttgarter den größeren Siegeswillen. TSG-Keeper Kevin Knödler konnte einem Leid tun: Bei den beiden ersten Gegentoren reagierte er zunächst glänzend und musste dann doch hinter sich greifen.

Sigor Paesler

Quelle: http://www.kicker.de/content/spielplan/ ... bvc_atab=4
Blau&Weiß
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Beitrag von Blau&Weiß »

Kickers sind nicht alle Sorgen los

Wenn der Regionalligist die Lizenz bekommt, heißt das noch nicht, dass der Etat gedeckt ist

STUTTGART. Nach dem 3:0-Sieg gegen Hoffenheim sind die Stuttgarter Kickers die erfolgreichste Rückrundenmannschaft der Regionalliga Süd. Für Ärger sorgt dafür die B-Jugend, bei der viel "Vitamin B" im Spiel zu sein scheint.


Von Joachim Klumpp

Schon kurz nach Anpfiff hat der Aufsichtsratsvorsitzende Hans-Jürgen Wetzel das Waldaustadion wieder verlassen - allerdings nur, um seiner Gattin und sich eine dicke Jacke aus dem Auto zu holen. Vielleicht wäre so eine Maßnahme gar nicht nötig gewesen, denn am Samstag war das Spiel an sich schon erwärmend genug. So sah es denn auch der Trainer Robin Dutt nach den 90 Minuten, bei denen untern Strich ein verdienter 3:0-Sieg gegen die ambitionierten Hoffenheimer stand: "Heute muss ich die Mannschaft rundweg loben, sie hat zum Teil attraktiven Fußball gezeigt. Vor allem in der ersten Hälfte war es eine gelungene Mischung aus Vorchecking und Konterspiel." Weshalb ein Tribünengast sich - mit Blick auf die hellblau-weiß-gestreiften Trikots - bemüßigt fühlte, von "den Argentiniern" zu sprechen.
Ein etwas gewagter Vergleich zwar, aber nicht umsonst sind die Kickers inzwischen die erfolgreichste Rückrundenelf der Liga. Glückwunsch. So etwas weckt Ambitionen, wobei Dutt vor übertriebenen Hoffnungen warnt. "Aber wenn die Mannschaft nächste Saison auch mal in einer schwächeren Phase unterstützt wird, dann darf die Erwartungshaltung ruhig hoch sein."
Keine Frage, die Mannschaft hat Perspektive, schließlich war Giuseppe Catizone mit 26 Jahren der älteste Spieler in der Startformation, nachdem Alexander Malchow wegen seiner fünften gelben Karte gesperrt war. Der Kapitän hat dafür ebenso für ein weiteres Jahr unterschrieben wie der Torschütze Suad Rahmanovic, sodass in erster Linie Ersatz für Benda, Milchraum (der nach dem Abstieg von 1860 München nur 100 000 Euro Ablöse bringt) und wohl auch Braun gesucht wird; auch der Abgang von Carsten Lakies ist beschlossene Sache. "Da trotz des sportlichen Erfolgs unser finanzieller Rahmen nach wie vor eng gesteckt ist, können wir nicht lauter Wunschspieler holen", sagt Dutt - der damit den eleganten Übergang zum anderen Schwerpunktthema schaffte.
Zwar steht seit vergangener Woche fest, dass Eduardo Garcia mit "Gazi" für ein weiteres Jahr Hauptsponsor bleibt, doch für die Lizenzerteilung relevant ist kurioserweise in erster Linie eine Liquiditätsnachweis über gut 150 000 Euro. Diesen wollte ursprünglich Gioacchino Di Frisco erbringen, dessen Sohn in der B-Jugend spielt. Doch die entpuppt sich zunehmend als Brandherd bei den Blauen. Nachdem Di Friscos Wunschcoach und Exprofi Torsten Raspe nach nur einem Spiel (und Sieg) wieder entlassen wurde, steht auch der Multiunternehmer nicht weiter zur Verfügung: "Für die Kickers gibt es keinen Cent mehr." Hintergrund ist, dass Di Frisco offenbar Volker Digulla nicht als B-Jugend-Trainer akzeptiert, und dieser deshalb von Raspe auch ignoriert worden ist, so die Darstellung von Vereinsseite. Raspe griff lieber auf Informationen von Kumpel und A-Jugend-Cotrainer Wüllbier zurück, dessen Position nun ebenfalls zur Disposition steht. "Ich werde die Sache recherchieren", sagt Kickers-Präsident Kullen in Richtung Di Frisco: "Aber wir ziehen hier unsere Linie durch."
Dennoch ist Hans Kullen zuversichtlich, die Bürgschaft an den DFB schon in diesen Tagen einreichen zu können. Der Präsident sagte am Samstag: "Im Moment fehlen noch 34 000 Euro." Zur Lizenz. Wobei die wiederum nicht gleichbedeutend damit ist, dass auch der Etat für nächste Saison gedeckt ist. Denn in dem tun sich nach wie vor Lücken auf, weshalb es auch vor dem Spiel am Samstag zu Unstimmigkeiten zwischen Präsidium und Aufsichtsrat gekommen sein soll.
Außerdem sieht das Konzept von Dutt, das er bei Garcia so überzeugend vorgetragen hat, vor, Achim Cast als eine Art Manager einzustellen; doch auch in diesem Punkt gibt es bisher keine Einigung, ebenso wenig über die Ausgliederung der Marketingaktivitäten des Klubs an eine Agentur auf Provisionsbasis. Offensichtlich fürchten einige Herren, dass der Einfluss aus dem duttschen Umfeld zu groß werden könnte. Es gibt also trotz des sportlichen Höhenflugs viel zu tun auf Degerlochs Höhen. Fragt sich nur: wer muss sich künftig warm anziehen?

Kickers: Köstel - Benda (88. Steinle), Barth, Zimmermann, Stierle - Braun, Gumper, Akcay, Catizone (71. Milchraum) - Mesic (82. Lakies), Rahmanovic

Quelle: Stuttgarter Zeitung vom 24. Mai 2004
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