
Gemeinsames Gruppenbild: Die Kickers-Mannschaft in der Kinderklinik Tübingen. Foto: Eibner-Pressefoto
Eine Sammlung bei der internen Fußball-Weihnachtsfeier sowie ein größerer Betrag aus der Kickers-Mannschaftskasse erbrachten rund 1500 Euro, welche die Fußballer des Degerlocher Traditionsvereins dem Tübinger Förderverein zur Verfügung stellten. In Zusammenarbeit mit dem Tübinger Fördervereins-Vorsitzenden Thomas Hassel wurde eine „Wunschliste“ mit jenen Artikeln erstellt, die die Tübinger Kinderklinik dringend benötigt. „Uns fehlen viele Dinge, vor allem jene, für die es keine direkten Kostenträger gibt“, erläutert Hassel.
Aktuell gehören dazu drei Handpuppen zur Verwendung in der Physiotherapie und der Ergotherapie speziell auch bei behinderten Kindern, außerdem eine Baby-Hängematte sowie ein Hängestuhlständer mit Lounger (eine Art Hängematte, in die man sich mit seinem kleinen Kind hineinsetzen kann). „Diese Dinge haben wir dank der erfolgten finanziellen Unterstützung der Kickers vorab besorgt und haben sie beim Besuch mit der Mannschaft auch anschauen können“, berichtet Hassel, der den Gästen aus Degerloch seinen Dank für die Hilfe ausgesprochen hatte.
Außer Spielsachen, Puzzles, CDs und Büchern, welche die Mannschaft am Tag des Besuchs zur Freude der kleinen Patienten überreichte, soll ein Teil der Geldspende in das Projekt „KraKiaN“ – Kranke Kinder ans Netz – fließen. Den Kindern und Jugendlichen stehen während ihrer stationären Behandlung Laptops mit Internetzugang für den Kontakt nach Hause und zu Freunden zur Verfügung. Momentan sind insgesamt 38 Geräte im Einsatz.

Die Kickers-Spieler informierten sich in Tübingen über das Projekt „KraKiaN“ – Kranke Kinder ans Netz. Foto: Eibner Pressefoto
In diesem Frühjahr erwarten die Kickers-Fußballer indes möglichst viele ihrer neuen Freunde zum Gegenbesuch in Degerloch – bei einem Drittliga-Heimspiel im GAZi-Stadion auf der Waldau. Zu einem solchen hat die Mannschaft von Trainer Edgar Schmitt beim Besuch in der Kinderklinik Tübingen herzlich eingeladen.
INFO: Wer dem Vorbild der Drittliga-Fußballer der Stuttgarter Kickers folgen und die Kinderklinik Tübingen unterstützen möchte, findet im Internet weitere Informationen unter:
www.hilfe-fuer-kranke-kinder.de
www.krakian.de
www.stiftung-fuer-kranke-kinder.de

