Waldhof hat Aufstieg so gut wie verspielt
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Waldhof hat Aufstieg so gut wie verspielt
SV Sandhausen - SVW Mannheim 1 : 1 (1 : 1)
c.s. irsport - Noch nicht ganz ausgeträumt, doch die Aufstiegsträume der Waldhöfer hängen nach dem Remis in Sandhausen am seidenen Faden. Es war ein Spiel mit Bundesliganiveau, zumindest was das Aufgebot der Polizei betraf, auf dem Rasen war es ein gutes und kampfbetontes Oberligaspiel.
Das Spiel begann mit 13 Minuten Verspätung, ausgelöst durch den großen Zuschauerandrang. Beide Mannschaften versuchten von Beginn an Druck aufzubauen und das Spielgeschehen zu übernehmen. Einige Unzulänglichkeiten zeigten beide Mannschaften, die Gäste weil sie diese Partie unbedingt gewinnen wollten und die Hausherren mußten zunächst mit der ungewöhnlich großen Zuschauerkulisse fertig werden. 4.352 Zuschauer, so die offizielle Zahl, wollten dieses Spitzenspiel sehen. In der Anfangsphase zeigte besonders Sandhausens Schlußmann Sven Seeg Nerven, als er einige Male das Leder abprallen ließ, doch nach einer Viertelstunde Spielzeit war er ein sicherer Schlußmann. Zunächst erspielten sich die Gäste aus Mannheim Vorteile, doch direkt zwingende Aktionen gab es keine. Mit Distanzschüssen, die ihr Ziel verfehlten versuchte man zum Erfolg zu kommen. Egal ob Viktor Göhring oder Oscar Corrochano, beide hatten ihr Visier nicht richtig eingestellt. Erst in der 23. Spielminute hatten die Hausherren ihre erste Möglichkeit, Arijan Berisha versuchte es aus 25 Metern, sein Schuß ging über das Mannheimer Gehäuse. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, doch übermäßig beschäftigt wurden dadurch beide Keeper nicht. Nach einem Freistoß durch Stephan Katongele haben die Gäste großes Glück, Soner Celen trifft per Kopf nur den Pfosten. Dann die Führung für Sandhausen in der 35. Spielminute. Kai Mühlbauer geht auf der rechten Außenbahn auf und davon, Zuspiel auf Zdenko Juric, seinen Schuß aus kurzer Distanz kann Mannheims Schlußmann Adis Ferhatovic mit einem Reflex abwehren, doch beim Nachschuß von Soner Celen ist er macht- und chancenlos. Direkt nach dem Führungstreffer vergibt Slaven Stanic aus fünf Metern den Ausgleich, der Ball fliegt über das Sandhausener Tor. Eine Minute später haben die Gäste Pech, nach einer Ecke und aus dem Gewühl heraus knallt das Leder zweimal gegen die Querlatte. Doch eine Minute vor dem Pausenpfiff dann doch der Ausgleich, nach einem guten und genauen Quer-und Steilpaß auf Soner Celen kann dieser mit einem gekonnten Heber Sven Seeg im Sandhauser Gehäuse überwinden. So ging es mit einem gerechten Remis in die Halbzeit.
Nach Wiederanpfiff suchen beide Mannschaften sofort wieder ihr Heil in der Offensive. Um so weiter die Zeit fortschreitet bekommen die Hausherren immer mehr Übergewicht, ohne sich jedoch gute Möglichkeiten zu schaffen. Da auch die Gäste keine direkte Torchance in der zweiten Halbzeit zu verzeichnen hatten, flachte das Spiel ein wenig ab. Doch einer Mannschaft den Vorwurf zu machen, dass sie nicht alles gegeben hätte wäre falsch und ungerecht. Doch spannend sollte es noch in den Schlußminuten werden. Es waren schon zwei Minuten der Nachspielzeit abgelaufen, als Schiedsrichter Thorsten Fabry aus Waghäusel-Kirrlach, nach einem Foul vom eingewechselten Gilles Ekoto-Ekoto am ebenfalls eingewechselten Björn Weber im Strafraum, auf den Punkt zeigte. Jetzt brachen alle Dämme bei den ca. 3.000 mitgereisten Waldhofs Fans. Zäune wurden eingerissen, doch die aufmarschierende Polizei hatte alles sofort wieder im Griff. Nach dem das Spiel für gut vier Minuten unterbrochen war, scheiterte Zdenko Juric mit dem Strafstoß am gut reagierenden Mannheimer Schlußmann Adis Ferhatovic, der damit einen Punkt rettete, der eventuell mal ganz wichtig werden könnte. Wenige Sekunden später der Abpfiff.
Beide Trainer sprachen nach dem Spiel von einem gerechten Ergebnis. Für den SV Sandhausen ein großes Spiel mit dicker Kasse, zumal auch die ausstehenden Aufina-Sponsorengelder zu ca. 80% durch den damaligen Vermittler Werner Kindermann an den Verein bezahlt wurden. Die Finanzen in Ordnung, die Leistung der Mannschaft in der Rückrunde ausgezeichnet, was will man mehr, die neue Saison kann kommen.
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SV Sandhausen
Aufstellung:
Sven Seeg (Tor), Christian Fickert (Abwehr), Reinhold König (Abwehr), Kai Mühlbauer (Abwehr), Markus Schmid (Abwehr), Jürgen Strube (Abwehr), Marc Häfner (Mittelfeld), Arian Berisha (Sturm), Soner Celen (Sturm), Zdenko Juric (Sturm), Stephan Katongele (Sturm)
Auswechslungen:
Björn Weber für Kai Mühlbauer (75.)
Carsten Stoll für Arian Berisha (90.)
Karten:
Gelb: Markus Schmid
Gelb: Arian Berisha
Gelb: Christian Fickert
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SVW Mannheim
Aufstellung:
Adis Ferhatovic (Tor), Mario Göttlicher (Abwehr), Christian Klaus (Abwehr), Daniel Reuter (Abwehr), Hakan Atik (Mittelfeld), Oscar Corrochano (Mittelfeld), Alexander Göhring (Mittelfeld), Viktor Göhring (Mittelfeld), Slaven Stanic (Mittelfeld), Benjamin Waldecker (Mittelfeld), Jean - Pierre Rubio - Sanchez (Sturm)
Auswechslungen:
Umut Erdogan für Slaven Stanic (46.)
Niko Chatzis für Oscar Corrochano (63.)
Gilles Ekoto-Ekoto für Viktor Göhring (70.)
Karten:
Gelb/Rot: Hakan Atik (92.)
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Besondere Vorkommnisse:
(95.) Juric (Sandhausen) scheitert mit Elfmeter an Ferhatovic
Torfolge:
1:0 Soner Celen (35.) Abstauber
1:1 Jean - Pierre Rubio - Sanchez (44.)
Schiedsrichter: Thorsten Fabry (Waghäusel-Kirrlach)
Zuschauer: 4352
c.s. irsport - Noch nicht ganz ausgeträumt, doch die Aufstiegsträume der Waldhöfer hängen nach dem Remis in Sandhausen am seidenen Faden. Es war ein Spiel mit Bundesliganiveau, zumindest was das Aufgebot der Polizei betraf, auf dem Rasen war es ein gutes und kampfbetontes Oberligaspiel.
Das Spiel begann mit 13 Minuten Verspätung, ausgelöst durch den großen Zuschauerandrang. Beide Mannschaften versuchten von Beginn an Druck aufzubauen und das Spielgeschehen zu übernehmen. Einige Unzulänglichkeiten zeigten beide Mannschaften, die Gäste weil sie diese Partie unbedingt gewinnen wollten und die Hausherren mußten zunächst mit der ungewöhnlich großen Zuschauerkulisse fertig werden. 4.352 Zuschauer, so die offizielle Zahl, wollten dieses Spitzenspiel sehen. In der Anfangsphase zeigte besonders Sandhausens Schlußmann Sven Seeg Nerven, als er einige Male das Leder abprallen ließ, doch nach einer Viertelstunde Spielzeit war er ein sicherer Schlußmann. Zunächst erspielten sich die Gäste aus Mannheim Vorteile, doch direkt zwingende Aktionen gab es keine. Mit Distanzschüssen, die ihr Ziel verfehlten versuchte man zum Erfolg zu kommen. Egal ob Viktor Göhring oder Oscar Corrochano, beide hatten ihr Visier nicht richtig eingestellt. Erst in der 23. Spielminute hatten die Hausherren ihre erste Möglichkeit, Arijan Berisha versuchte es aus 25 Metern, sein Schuß ging über das Mannheimer Gehäuse. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, doch übermäßig beschäftigt wurden dadurch beide Keeper nicht. Nach einem Freistoß durch Stephan Katongele haben die Gäste großes Glück, Soner Celen trifft per Kopf nur den Pfosten. Dann die Führung für Sandhausen in der 35. Spielminute. Kai Mühlbauer geht auf der rechten Außenbahn auf und davon, Zuspiel auf Zdenko Juric, seinen Schuß aus kurzer Distanz kann Mannheims Schlußmann Adis Ferhatovic mit einem Reflex abwehren, doch beim Nachschuß von Soner Celen ist er macht- und chancenlos. Direkt nach dem Führungstreffer vergibt Slaven Stanic aus fünf Metern den Ausgleich, der Ball fliegt über das Sandhausener Tor. Eine Minute später haben die Gäste Pech, nach einer Ecke und aus dem Gewühl heraus knallt das Leder zweimal gegen die Querlatte. Doch eine Minute vor dem Pausenpfiff dann doch der Ausgleich, nach einem guten und genauen Quer-und Steilpaß auf Soner Celen kann dieser mit einem gekonnten Heber Sven Seeg im Sandhauser Gehäuse überwinden. So ging es mit einem gerechten Remis in die Halbzeit.
Nach Wiederanpfiff suchen beide Mannschaften sofort wieder ihr Heil in der Offensive. Um so weiter die Zeit fortschreitet bekommen die Hausherren immer mehr Übergewicht, ohne sich jedoch gute Möglichkeiten zu schaffen. Da auch die Gäste keine direkte Torchance in der zweiten Halbzeit zu verzeichnen hatten, flachte das Spiel ein wenig ab. Doch einer Mannschaft den Vorwurf zu machen, dass sie nicht alles gegeben hätte wäre falsch und ungerecht. Doch spannend sollte es noch in den Schlußminuten werden. Es waren schon zwei Minuten der Nachspielzeit abgelaufen, als Schiedsrichter Thorsten Fabry aus Waghäusel-Kirrlach, nach einem Foul vom eingewechselten Gilles Ekoto-Ekoto am ebenfalls eingewechselten Björn Weber im Strafraum, auf den Punkt zeigte. Jetzt brachen alle Dämme bei den ca. 3.000 mitgereisten Waldhofs Fans. Zäune wurden eingerissen, doch die aufmarschierende Polizei hatte alles sofort wieder im Griff. Nach dem das Spiel für gut vier Minuten unterbrochen war, scheiterte Zdenko Juric mit dem Strafstoß am gut reagierenden Mannheimer Schlußmann Adis Ferhatovic, der damit einen Punkt rettete, der eventuell mal ganz wichtig werden könnte. Wenige Sekunden später der Abpfiff.
Beide Trainer sprachen nach dem Spiel von einem gerechten Ergebnis. Für den SV Sandhausen ein großes Spiel mit dicker Kasse, zumal auch die ausstehenden Aufina-Sponsorengelder zu ca. 80% durch den damaligen Vermittler Werner Kindermann an den Verein bezahlt wurden. Die Finanzen in Ordnung, die Leistung der Mannschaft in der Rückrunde ausgezeichnet, was will man mehr, die neue Saison kann kommen.
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SV Sandhausen
Aufstellung:
Sven Seeg (Tor), Christian Fickert (Abwehr), Reinhold König (Abwehr), Kai Mühlbauer (Abwehr), Markus Schmid (Abwehr), Jürgen Strube (Abwehr), Marc Häfner (Mittelfeld), Arian Berisha (Sturm), Soner Celen (Sturm), Zdenko Juric (Sturm), Stephan Katongele (Sturm)
Auswechslungen:
Björn Weber für Kai Mühlbauer (75.)
Carsten Stoll für Arian Berisha (90.)
Karten:
Gelb: Markus Schmid
Gelb: Arian Berisha
Gelb: Christian Fickert
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SVW Mannheim
Aufstellung:
Adis Ferhatovic (Tor), Mario Göttlicher (Abwehr), Christian Klaus (Abwehr), Daniel Reuter (Abwehr), Hakan Atik (Mittelfeld), Oscar Corrochano (Mittelfeld), Alexander Göhring (Mittelfeld), Viktor Göhring (Mittelfeld), Slaven Stanic (Mittelfeld), Benjamin Waldecker (Mittelfeld), Jean - Pierre Rubio - Sanchez (Sturm)
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Umut Erdogan für Slaven Stanic (46.)
Niko Chatzis für Oscar Corrochano (63.)
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Torfolge:
1:0 Soner Celen (35.) Abstauber
1:1 Jean - Pierre Rubio - Sanchez (44.)
Schiedsrichter: Thorsten Fabry (Waghäusel-Kirrlach)
Zuschauer: 4352
Wem die Scheiße bis zum Hals steht sollte den Kopf nicht hängen lassen!
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- Steffen FFC
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Re: Waldhof hat Aufstieg so gut wie verspielt
Scheiß Waldhöfer!McVillager hat geschrieben:Jetzt brachen alle Dämme bei den ca. 3.000 mitgereisten Waldhofs Fans. Zäune wurden eingerissen, doch die aufmarschierende Polizei hatte alles sofort wieder im Griff.
Schon der Platzsturm der Nürnberger am Sonntag hat mich aufgeregt. Was hat das ganze noch mit Fußball zu tun?
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Re: Waldhof hat Aufstieg so gut wie verspielt
Dreckspack!Können uns gestohlen bleiben!Hoffentlich macht Crailsheim das Rennen!Steffen FFC hat geschrieben:Scheiß Waldhöfer!McVillager hat geschrieben:Jetzt brachen alle Dämme bei den ca. 3.000 mitgereisten Waldhofs Fans. Zäune wurden eingerissen, doch die aufmarschierende Polizei hatte alles sofort wieder im Griff.
Schon der Platzsturm der Nürnberger am Sonntag hat mich aufgeregt. Was hat das ganze noch mit Fußball zu tun?
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Re: Waldhof hat Aufstieg so gut wie verspielt
McVillager hat geschrieben: ...Minuten unterbrochen war, scheiterte Zdenko Juric mit dem Strafstoß am gut reagierenden Mannheimer Schlußmann Adis Ferhatovic, der damit einen Punkt rettete, der eventuell mal ganz wichtig werden könnte. Wenige Sekunden später der Abpfiff.
frei nach Nelson: Ha Ha :wink:
Kickers Stuttgart allez !
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Re: Waldhof hat Aufstieg so gut wie verspielt
Zumindest zu 50%. :wink:SVK-Oli hat geschrieben:kickersharry hat geschrieben:Steffen FFC hat geschrieben: Ne andere Aussage hätt mich bei deiner Herkunft auch sehr überrascht :D
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Und dass von einem der aus Ditzingen kommt.Blaues Stuttgart hat geschrieben:Crailsheim ist ein Bauernverein! Jetzt sind die endlich ein paar davon abgestiegen und dann kommen die nächsten schon wieder. Kein Bock drauf! Was die für "Fans haben.(zwei 50-Jährige mit Trommel und Bierbauch und ein kleines Kind) :wink:
- kickersharry
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Ja,denk ich wohl auch.Das war wohl zu wenig.Heiko hat geschrieben:Crailsheim heute nur 1:1 in Freiberg, jetzt sieht's echt nach KSC aus. :(
War heut in Freiberg.Irgendwie hatte man den Eindruck Crailsheim hatte die Hosen voll.Zwar 3-4 gute Torchancen gehabt,aber von jemandem der Aufsteigen will erwartet man mehr.Schließlich doch die 1:0 Führung in der 63 min.durch Crailsheims schwarze Perle.
Ganz blödes Ausgleichstor nach entweder ner Ecke oder einem Freistoss.Nach ner hohen Flanke in den Strafraum stand ein Freiberger Spieler völlig frei und konnte mühelos einköpfen.
Unsere EX-Blauen Heberle,Zimmermann und Dörflinger haben übrigens alle gespielt.
