Zustände auf die man als Fan in der BRD gefasst sein muss
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Ølli
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Zustände auf die man als Fan in der BRD gefasst sein muss
Das schrieb mir heute ein Fan Fortuna DDF, der sich für den Empfang bei uns in Degerloch und die gastfreundschaft, das geile Stadion (Erstes Heimspiel Liga 3) mehrfach bedankt hatte; der mich und andere beim Rückspiel in Düsseldorf in der Altstadt empfangen hat, sofort mit Bier versorgt hat, mich zum Stadion begleitet hat und uns dort noch ne Flasche Bier in die Hand gedrückt hat, damit wir nicht verdursten, weil es ein weiter Weg um den Playmobilstadionbausatz herum zum Gästeblock war ...
Mir tut das aufrichtig leid für die echten Fans dort, wie sich die Herren von der Polizei hier aufgeführt haben ...
" http://www.youtube.com/watch?v=j4AwMAjxB0g" onclick="window.open(this.href);return false;
In dieser Kneipe habe ich den Sonntagnachmittag verbracht.
Bier mit Pfefferspray wird mein neues Lieblingsgetränk.
Zur Weiterleitung an alle Fans."
Mir tut das aufrichtig leid für die echten Fans dort, wie sich die Herren von der Polizei hier aufgeführt haben ...
" http://www.youtube.com/watch?v=j4AwMAjxB0g" onclick="window.open(this.href);return false;
In dieser Kneipe habe ich den Sonntagnachmittag verbracht.
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(weiß)blaues Blut
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Re: Zustände auf die man als Fan in der BRD gefasst sein muss
Das nennt sich neudeutsch "Deeskalation"Ølli hat geschrieben: Mir tut das aufrichtig leid für die echten Fans dort, wie sich die Herren von der Polizei hier aufgeführt haben ...
Fortuna Stellungsnahme:
http://www2.fortuna-duesseldorf.de/page" onclick="window.open(this.href);return false; ... /index.htm
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(weiß)blaues Blut
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Re: Zustände auf die man als Fan in der BRD gefasst sein muss
Das nennt sich neudeutsch "Deeskalation"(weiß)blaues Blut hat geschrieben:Ølli hat geschrieben: Mir tut das aufrichtig leid für die echten Fans dort, wie sich die Herren von der Polizei hier aufgeführt haben ...
Re: Zustände auf die man als Fan in der BRD gefasst sein muss
Fortuna Stellungsnahme(weiß)blaues Blut hat geschrieben:Das nennt sich neudeutsch "Deeskalation"Ølli hat geschrieben: Mir tut das aufrichtig leid für die echten Fans dort, wie sich die Herren von der Polizei hier aufgeführt haben ...![]()
Fortuna Stellungsnahme:
http://www2.fortuna-duesseldorf.de/page" onclick="window.open(this.href);return false; ... /index.htm
"Even if you are facing a bitter aspect of life, drugs and murder are a foul for which there's no excuse. You deserve a red card for becoming such a pathetic fool."
(Shinichi Kudo)
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(weiß)blaues Blut
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Re: Zustände auf die man als Fan in der BRD gefasst sein muss
Danke, hab's nicht so gut hingekriegt :wink:Jokkael hat geschrieben:
Fortuna Stellungsnahme
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Re: Zustände auf die man als Fan in der BRD gefasst sein muss
Find ich gut, dass die Vereine (Union zu den Vorkommnissen in Paderborn) eindeutig Position für ihre Fans beziehen und nicht dem Überwachungsstaat in den A**** kriechen.
- barneygumble
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Re: Zustände auf die man als Fan in der BRD gefasst sein muss
Bevor ich eine Anzeige bekomme und wirklich "bevor", da ich etwas länger benötige, um zu schreiben als ihr Grünen zu lesen... das ist noch keine Beleidigung, aber ihr Grünen schafft es sicherlich, mir eines euresgleichen zu zeigen, der langsamer liest als ich schreiben kann... sicherlich, lasst mich mal ausschreiben! Werde auch bestimmt keine Beleidigungen aussprechen!
Ihr Grünen schafft es in einer Sackgasse unter der Woche mir einen Strafzettel zu verabreichen, Nachsts um 3:30h unterzeichnet von POM auf einem Parkplatz, der seit 3 Jahren genutzt wird!!!
Ihr schafft es auch, Unschuldige zu beschuldigen, um sie "sicherlich" zu "Übungszwecken" zu bearbeiten. Dient sicherlich für die Übung der WM 2023, oder so ähnlich.
Allein die Präsenz des Schnittlauchs bringt sicherlich, bestimmt, grundsätzlich erst die Agressionen!
Ich hasse einen übereifrigen Übereinsatz von Gewalt.
Sebst Gleiches mit Gleichem sollte einen Polizeieinsatz nicht rechtfertigen.
Aber 200 Schildröten mit Pfeffersprays und Schlagstöckenb gegen 100 Fans mit Trikots und Schals, ist ein Witz!!!!
Verteilt lieber Strafzettel unter der Woche nachts, selbst wenn es der Polizeipräsident selber mit Schaum vorm Mund ist, lasst Fussballfans, parkende Bürger und "Bürger" in Frieden!!!
Welcome G20-Gipfel an jedem Spieltag in jeder Liga!!!
Hauptsache Knüppeln und Schlägern!!!
Schlagt meinen Vater nieder!
Vielleicht findet ihr meinen Bruder auch irgendwo, weit weg, friedlich, aber mit meinem Nachnamen!
Haut´ meiner Freundin ruhig die Fresse ein!
Mein "Stiefsohn" ist 17, der ist ein cooles Opfer für Euch
Früher haben sich die Leute gekloppt, die sich kloppen wollten!
Heute wird jeder geknüppelt, der potentiell sich kloppen kann!!!
Actio <-> Reactio
Ists daheim bei Mama nicht schöner?
Lecker Baumkuchen oder Spätzle futtern?
Ist es nicht unfair, auf Unbewaffnete los zu gehen, mit Schilkrötenpanzerung und Waffen?
Fein, sowas hatten wir vor vielen Jahrzehnten schon einmal!
PS: Bin eine Einzelperson, keine Gruppierung, habe keine Waffen, gehöre hoffentlich
nicht irgendeiner Akte im Bereich "Sport" an, nur weil ich irgendwo mal gewesen bin...
PSS: Meine Meining ist, dass die Copacabana eines der schönsten Reiseziele ist, die es zu genießen gilt. Ist wirklich sehr schön dort!
Ihr Grünen schafft es in einer Sackgasse unter der Woche mir einen Strafzettel zu verabreichen, Nachsts um 3:30h unterzeichnet von POM auf einem Parkplatz, der seit 3 Jahren genutzt wird!!!
Ihr schafft es auch, Unschuldige zu beschuldigen, um sie "sicherlich" zu "Übungszwecken" zu bearbeiten. Dient sicherlich für die Übung der WM 2023, oder so ähnlich.
Allein die Präsenz des Schnittlauchs bringt sicherlich, bestimmt, grundsätzlich erst die Agressionen!
Ich hasse einen übereifrigen Übereinsatz von Gewalt.
Sebst Gleiches mit Gleichem sollte einen Polizeieinsatz nicht rechtfertigen.
Aber 200 Schildröten mit Pfeffersprays und Schlagstöckenb gegen 100 Fans mit Trikots und Schals, ist ein Witz!!!!
Verteilt lieber Strafzettel unter der Woche nachts, selbst wenn es der Polizeipräsident selber mit Schaum vorm Mund ist, lasst Fussballfans, parkende Bürger und "Bürger" in Frieden!!!
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Früher haben sich die Leute gekloppt, die sich kloppen wollten!
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Ist es nicht unfair, auf Unbewaffnete los zu gehen, mit Schilkrötenpanzerung und Waffen?
Fein, sowas hatten wir vor vielen Jahrzehnten schon einmal!
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PSS: Meine Meining ist, dass die Copacabana eines der schönsten Reiseziele ist, die es zu genießen gilt. Ist wirklich sehr schön dort!
Erfolgreich zu sein, setzt zwei Dinge voraus: Klare Ziele und den brennenden Wunsch, sie zu erreichen.
- Johann Wolfgang von Goethe -
Die Mehrheit? Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn, Verstand ist stets bei wen'gen nur gewesen. Der Staat muß untergehen, früh oder spät, wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.
- Friedrich Schiller -
Don't argue with idiots. They'll drag you down to their level and beat you with experience.
- empirische Untersuchungen -
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Die Mehrheit? Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn, Verstand ist stets bei wen'gen nur gewesen. Der Staat muß untergehen, früh oder spät, wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.
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Don't argue with idiots. They'll drag you down to their level and beat you with experience.
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- SIR Andrew
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Re: Zustände auf die man als Fan in der BRD gefasst sein muss
Video bei youtube ist schon entfernt worden!!!!!Ølli hat geschrieben:Das schrieb mir heute ein Fan Fortuna DDF, der sich für den Empfang bei uns in Degerloch und die gastfreundschaft, das geile Stadion (Erstes Heimspiel Liga 3) mehrfach bedankt hatte; der mich und andere beim Rückspiel in Düsseldorf in der Altstadt empfangen hat, sofort mit Bier versorgt hat, mich zum Stadion begleitet hat und uns dort noch ne Flasche Bier in die Hand gedrückt hat, damit wir nicht verdursten, weil es ein weiter Weg um den Playmobilstadionbausatz herum zum Gästeblock war ...
Mir tut das aufrichtig leid für die echten Fans dort, wie sich die Herren von der Polizei hier aufgeführt haben ...
" http://www.youtube.com/watch?v=j4AwMAjxB0g" onclick="window.open(this.href);return false;
In dieser Kneipe habe ich den Sonntagnachmittag verbracht.
Bier mit Pfefferspray wird mein neues Lieblingsgetränk.
Zur Weiterleitung an alle Fans."
Es sind nicht die Fahnen, die Farben, die Schminke oder die Trikots, die euch zum Fan machen. Es ist das Gefühl, das ihr in euch spürt. Die Fähigkeit, wegen eurer Mannschaft zu verzweifeln und sie trotzdem zu lieben und in totale Ekstase zu verfallen. 365 Tage im Jahr. *Mirko Bohn*
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Ølli
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Re: Zustände auf die man als Fan in der BRD gefasst sein muss
Dieser "Rechtsstaat" ist unfassbar ...SIR Andrew hat geschrieben:Video bei youtube ist schon entfernt worden!!!!!Ølli hat geschrieben:Das schrieb mir heute ein Fan Fortuna DDF, der sich für den Empfang bei uns in Degerloch und die gastfreundschaft, das geile Stadion (Erstes Heimspiel Liga 3) mehrfach bedankt hatte; der mich und andere beim Rückspiel in Düsseldorf in der Altstadt empfangen hat, sofort mit Bier versorgt hat, mich zum Stadion begleitet hat und uns dort noch ne Flasche Bier in die Hand gedrückt hat, damit wir nicht verdursten, weil es ein weiter Weg um den Playmobilstadionbausatz herum zum Gästeblock war ...
Mir tut das aufrichtig leid für die echten Fans dort, wie sich die Herren von der Polizei hier aufgeführt haben ...
" http://www.youtube.com/watch?v=j4AwMAjxB0g" onclick="window.open(this.href);return false;
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moehringer
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Re: Zustände auf die man als Fan in der BRD gefasst sein muss
hier kann man das video wieder anschauen:
http://www.fortuna-videos.de/" onclick="window.open(this.href);return false;
http://www.fortuna-videos.de/" onclick="window.open(this.href);return false;
- derPeterII
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Re: Zustände auf die man als Fan in der BRD gefasst sein muss
kam davon irgendwas in der öffentlichen presse? ich glaube nicht. dafür lieber zehn mal über die "erfurt chaoten hooligans" oder die Frankfurter in Karlsruhe schreiben. Meines Erachtens wurde dabei übrigens keiner verletzt. Alles steckt da irgendwie unter einer Decke. Die reinste Propaganda! Ich könnte kotzen!
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(weiß)blaues Blut
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Re: Zustände auf die man als Fan in der BRD gefasst sein muss
1 Artikel hab ich
hier
hier
Re: Zustände auf die man als Fan in der BRD gefasst sein muss
vor allem ist das ja schon lange kein Einzelfall mehr. Leider passiert so etwas wie hier in Düsseldorf immer öfter...derPeterII hat geschrieben:kam davon irgendwas in der öffentlichen presse? ich glaube nicht. dafür lieber zehn mal über die "erfurt chaoten hooligans" oder die Frankfurter in Karlsruhe schreiben. Meines Erachtens wurde dabei übrigens keiner verletzt. Alles steckt da irgendwie unter einer Decke. Die reinste Propaganda! Ich könnte kotzen!
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(weiß)blaues Blut
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Re: Zustände auf die man als Fan in der BRD gefasst sein muss
stimmtSVK-Micha hat geschrieben:vor allem ist das ja schon lange kein Einzelfall mehr. Leider passiert so etwas wie hier in Düsseldorf immer öfter...
ein Beispiel von vielen
- derPeterII
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Re: Zustände auf die man als Fan in der BRD gefasst sein muss
wer sich ein bisschen auf dem laufenden halten möchte: fansmedia.org bringt immer berichte aus fansicht.
vorfälle an die ich mich erinnern kann sind von bremen-frankfurt, ksc-lampen, bielefeld-wolfsburg, paderborn-union und und und. eine nicht enden wollende liste von schief gelaufenen deeskalationsmaßnahnem, die sich meist sogar negativ ausgewirkt haben und krawalle verursacht haben, wie z.B. in bremen oder paderborn.
vorfälle an die ich mich erinnern kann sind von bremen-frankfurt, ksc-lampen, bielefeld-wolfsburg, paderborn-union und und und. eine nicht enden wollende liste von schief gelaufenen deeskalationsmaßnahnem, die sich meist sogar negativ ausgewirkt haben und krawalle verursacht haben, wie z.B. in bremen oder paderborn.
Re: Zustände auf die man als Fan in der BRD gefasst sein muss
und die fragen sich warum jugendliche immer gewalttätiger werden
deutsche pozilisten gärtner und floristen
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Ølli
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Re: Zustände auf die man als Fan in der BRD gefasst sein muss
Donnerwetter, traumhaft: "Gleichzeitig kündigten die Einsatzleiter in beiden Städten einen fairen und konsequenten Umgang mit den Fans an."
Werder Bremen-Presseservice: Werder und HSV rufen in gemeinsamer Anzeigen-Aktion ihre Fans zu "RESPEKT! auf
22.04.2009 | 09:05 Uhr
Bremen (ots) - Mit einer außergewöhnlichen Aktion rufen Werder Bremen und der Hamburger SV zum Auftakt der "Vier-Chancen-Tournee", den vier Nordderbys innerhalb von 19 Tagen, alle Fußball-Fans zu Toleranz und friedlichem Miteinander auf. Auf großformatigen Anzeigen im Weser-Kurier und dem Hamburger Abendblatt werben die Klubs in großen Lettern für "RESPEKT!" Außerdem heißt es weiter in der Anzeige: "Wir freuen uns auf gesunde Rivalität, faire Spiele und begeisterte, respektvolle Fans." Die Aktion der Vereine wird von den beiden Zeitungen sowie den Partnern Haake-Beck und Holsten unterstützt.
"Diese gemeinsame Aktion ist ein starkes Signal an alle Fans, dem Vorbild der Vereine zu folgen. Die vier Spiele sind eine außergewöhnliche Konstellation, sie sind sportlich reizvoll und sollen Festtage für alle Anhänger werden. Bei aller Rivalität auf dem Platz soll jedoch auch der Respekt gegenüber dem gegnerischen Team und dem jeweils anderen Fanlager im Mittelpunkt stehen", kommentiert Werders Geschäftsführer Klaus Allofs die Aktion.
Passend zu dieser Aktion meldeten sich am Vortag des DFB-Pokal-Halbfinal-Nordderbys die Polizeibehörden aus Bremen und Hamburg mit einem gemeinsamen Aufruf an beide Fangruppen, ihre Mannschaften friedlich und fair zu unterstützen. Gleichzeitig kündigten die Einsatzleiter in beiden Städten einen fairen und konsequenten Umgang mit den Fans an. "Gleich vier Nordderbys innerhalb weniger Wochen sind eine besondere Herausforderung, der sich die Polizei jetzt zu stellen hat (...). Wir werden unserer gesetzlichen Aufgabe nachkommen und bei diesen sportlichen Großereignissen die Sicherheit der Zuschauer gewährleisten. Gewalttätige Auseinandersetzungen mit Gefahren für Fans und Bürger sowie das Abbrennen von Feuerwerkskörpern werden nicht geduldet und von den Einsatzkräften mit sofortiger Konsequenz verfolgt", so die Polizei in einer Pressemitteilung.
Sportlich drücken die Beamten beiden Teams die Daumen. "Wir wünschen uns einen fairen sportlichen Wettstreit beider Mannschaften auf dem Rasen und einen respektvollen, friedlichen Umgang aller Fußballfans bei den anstehenden Begegnungen, mit dem verbindenden Ziel, alle drei noch zu vergebenden Titel im Norden zu behalten."
Pressekontakt:
Werder Bremen GmbH & Co KG aA
Franz-Böhmert-Str. 1 c
Mediendirektor Tino Polster
tino.polster@werder.de
Telefon: 0421/43459188
Fax: 0421/43459153
Diese Meldung kann unter http://www.presseportal.de/meldung/1391189/" onclick="window.open(this.href);return false; abgerufen werden.
Werder Bremen-Presseservice: Werder und HSV rufen in gemeinsamer Anzeigen-Aktion ihre Fans zu "RESPEKT! auf
22.04.2009 | 09:05 Uhr
Bremen (ots) - Mit einer außergewöhnlichen Aktion rufen Werder Bremen und der Hamburger SV zum Auftakt der "Vier-Chancen-Tournee", den vier Nordderbys innerhalb von 19 Tagen, alle Fußball-Fans zu Toleranz und friedlichem Miteinander auf. Auf großformatigen Anzeigen im Weser-Kurier und dem Hamburger Abendblatt werben die Klubs in großen Lettern für "RESPEKT!" Außerdem heißt es weiter in der Anzeige: "Wir freuen uns auf gesunde Rivalität, faire Spiele und begeisterte, respektvolle Fans." Die Aktion der Vereine wird von den beiden Zeitungen sowie den Partnern Haake-Beck und Holsten unterstützt.
"Diese gemeinsame Aktion ist ein starkes Signal an alle Fans, dem Vorbild der Vereine zu folgen. Die vier Spiele sind eine außergewöhnliche Konstellation, sie sind sportlich reizvoll und sollen Festtage für alle Anhänger werden. Bei aller Rivalität auf dem Platz soll jedoch auch der Respekt gegenüber dem gegnerischen Team und dem jeweils anderen Fanlager im Mittelpunkt stehen", kommentiert Werders Geschäftsführer Klaus Allofs die Aktion.
Passend zu dieser Aktion meldeten sich am Vortag des DFB-Pokal-Halbfinal-Nordderbys die Polizeibehörden aus Bremen und Hamburg mit einem gemeinsamen Aufruf an beide Fangruppen, ihre Mannschaften friedlich und fair zu unterstützen. Gleichzeitig kündigten die Einsatzleiter in beiden Städten einen fairen und konsequenten Umgang mit den Fans an. "Gleich vier Nordderbys innerhalb weniger Wochen sind eine besondere Herausforderung, der sich die Polizei jetzt zu stellen hat (...). Wir werden unserer gesetzlichen Aufgabe nachkommen und bei diesen sportlichen Großereignissen die Sicherheit der Zuschauer gewährleisten. Gewalttätige Auseinandersetzungen mit Gefahren für Fans und Bürger sowie das Abbrennen von Feuerwerkskörpern werden nicht geduldet und von den Einsatzkräften mit sofortiger Konsequenz verfolgt", so die Polizei in einer Pressemitteilung.
Sportlich drücken die Beamten beiden Teams die Daumen. "Wir wünschen uns einen fairen sportlichen Wettstreit beider Mannschaften auf dem Rasen und einen respektvollen, friedlichen Umgang aller Fußballfans bei den anstehenden Begegnungen, mit dem verbindenden Ziel, alle drei noch zu vergebenden Titel im Norden zu behalten."
Pressekontakt:
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tino.polster@werder.de
Telefon: 0421/43459188
Fax: 0421/43459153
Diese Meldung kann unter http://www.presseportal.de/meldung/1391189/" onclick="window.open(this.href);return false; abgerufen werden.
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Re: Zustände auf die man als Fan in der BRD gefasst sein muss
Stellungnahme Ultras Düsseldorf zu den Vorgängen vom letzten Sonntag:
Hurra, da ist sie wieder: die gute, alte präventive Sippenhaft. Das fantastische Mittel jenes Organs, das die Freiheiten und Grundrechte eines jeden Bürgers eigentlich schützen soll. Aber wenn es nach Ihnen geht, geschätzter Polizei-Pressesprecher Rodax, hat Ihre Institution das ja auch hervorragend getan.
Zunächst beschützte sie rund 250 Fortunafans vor einer Horde Berliner, die Ihre Einheit in einer Version Ihrer elenden Lügengeschichten ja eigentlich bereits lange vor deren Eintreffen am Stadion unter Kontrolle gehabt haben wollte. Nach dem Spiel schützte sie den Rest des Stadions und wahrscheinlich der kompletten Welt vor dem explosiven Gemisch: gewalttätige, 16-jährige, weibliche Hooligans, wild gewordener Fanbeauftragter und durchdrehender Sicherheitsbeauftragter des Vereins.
Wenn das Ganze nicht wirklich so traurig wäre, man könnte über die tatsächlichen Geschehnisse des vergangenen Sonntags und die Darstellung von Seiten der Polizei nur laut lachen.
Aber Lachen ist sicherlich nicht das, was uns als erstes in den Sinn kommt, wenn wir an die menschenverachtenden Zustände denken, in denen sich die bis dahin völlig friedlichen Fortunen vor, während und nach dem Spiel gegen Union Berlin befanden.
Und da interessiert es uns auch wenig, dass es dafür eine richterliche Anordnung gab. Es interessiert uns auch nicht, dass Sie, Herr Einsatzleiter Norbert Topka, die festgesetzten Menschen für Hooligans halten. Und es interessiert uns auch nicht, dass Ihre spitzfindigen Experten in irgendwelchen Internetforen unterwegs waren und auf die schwachsinnigen Kommentare selbsternannter Szenekenner gehört haben.
Was uns da schon eher interessiert, sind die Spiele unseres Vereins Fortuna Düsseldorf. Und genau deshalb waren wir auch dort. Um uns auf das Spiel einzustimmen. Oder denken Sie allen Ernstes, wir hätten uns in der bekanntesten und öffentlichsten Gaststätte in Stadionnähe getroffen, um die Randale des Jahrhunderts anzuzetteln? Halten Sie uns ernsthaft für noch dümmer, als wir Sie? Das wäre fatal und nicht nett.
Nett waren auch Ihre Kollegen nicht unbedingt. Genau die, die sich gerne als „Freund und Helfer“ beweihräuchern. Aber eben auch die, die uns Woche für Woche bei Heim- und Auswärtsspielen wie Menschen zweiter Klasse behandeln. Die, die ihren Frust der Woche an Fußballfans auslassen.
Doch dieses Mal sind sie einen Schritt zu weit gegangen. Normalweise schaffen sie es ja meistens noch, lediglich die ach so gefährlichen Ultras und Hooligans – was in Nobbis Augen ohnehin dasselbe ist – zu drangsalieren und den „Normalfan“ zu verschonen. Aber jetzt, obwohl es für den Durchschnittpolizisten kaum zu fassen ist, befand sich auch eine große Gruppe ganz gewöhnlicher Fußballfans und sonntäglicher Kastanienbesucher vor Ort.
Für Sie natürlich kein Grund, ihre Taktik zu überdenken und die Fans nach Einkesselung der Berliner endlich zum Stadion zu lassen.
Aber vielleicht war es ja sogar ganz gut, dass sich eben nicht nur Fans der aktiven Szene, sondern auch eine Menge anderer in der Kastanie befanden und den menschenverachtenden, freiheitsberaubenden sowie kriminellen Machenschaften der Polizei aus nächster Nähe beiwohnen durften. Denn so haben endlich auch all die, die uns immer mit Ablehnung begegneten, wenn wir über die Staatsmacht gemeckert haben oder nicht mitlachen konnten, wenn ein Polizist den Ball beim Pokalspiel in Essen einige Sekunden lang hochhält, gesehen, was sich die Polizei seit Jahren herausnimmt.
Denn das Einzige, was die Beamten am Vormittag des vergangenen Sonntags an der Kastanie vorfanden, war eine große Gruppe von nervösen Fortunen, die dem Spitzenspiel ihrer Liebe entgegenfieberten. Die, die Woche für Woche durch die Republik reisen und ihr Team auch in schlechten Zeiten unterstützen. Aber alleine das reicht wohl schon aus, um als „potentiell gewaltbereit“ eingestuft zu werden.
Egal, was wir in den vergangenen Jahren geschafft haben. Egal, dass sich die Supportarea mittlerweile durch die ehrenamtliche Arbeit von engagierten Fortunafans etabliert hat und bei anderen Vereinen sogar kopiert werden soll. Egal, dass in der gesamten Saison kein Pyro mehr gezündet wurde und sich die Szene trotz der völlig weltfremden Auflagen der Verbände nichts hat zu Schulden kommen lassen. Fußballfans sind und bleiben Asoziale, die es zu bekämpfen gilt. Wenn nötig auch mit Pfefferspray und Knüppeln. Und selbst wer nicht zu den ach so gefährlichen Gruppen gehört, verliert automatisch alle Rechte, sobald er sich im Umfeld dieser Personen oder zu „bekannten Hooligantreffpunkten“ wie der Kastanie begibt.
Alleine das reicht in Düsseldorf im Jahre 2009 also schon aus, um wie ein Schwerkrimineller behandelt zu werden. Um eingekesselt, der Freiheit beraubt und körperlich angegriffen zu werden. Um ein Mensch ohne Rechte zu sein. Um von einer bewaffneten Übermacht nach deren Lust und Laune angegangen zu werden. Und das – als ironisches Schmankerl der Geschichte – ausgerechnet von der Behörde, die auf die Einhaltung der Gesetze achten soll.
All das haben nun auch andere Fortunen am eigenen Leib erlebt. Da schafft es auch die Presse nicht, uns wieder als „Krawallmacher“ und „keine echten Fans“ zu bezeichnen und so eine negative Grundstimmung gegen uns und unseren ganzen Verein zu erzeugen. Wo waren denn die Gewalttäter? Wo waren denn die Ausschreitungen? Habt Ihr die selber gesehen? Schreibt weiter nur die Polizeimeldungen um. Glaubt weiter nur den ach so seriösen und auf angebliche Deeskalation bedachten Polizisten. Malt weiter euer Bild vom gefährlichen und bösen Fußballfan. Uns ist es egal. Auf euch gibt ohnehin niemand etwas. Denn ihr seid weiter weg vom Geist und Innenleben einer Fankurve als Fortuna von der Champions League. Ihr versteht nichts und es wird sich auch nie ändern.
Das gilt glücklicherweise dieses Mal nicht mehr für alle. Denn am Sonntag haben es „unsere“ Polizisten so weit getrieben, dass selbst – leider aber nur wenige – Teile der Düsseldorfer Lokaljournalisten mal auf den Trichter gekommen sind, die Polizei und ihr Handeln in Frage zu stellen. Wirkliche Hoffnungen machen wir uns aber nicht. Wir wissen, wie schnell Ihr wieder all denen nach dem Mund reden werdet, die Ihr jetzt noch leicht kritisiert. Und seid ehrlich: Ihr wisst es doch auch.
Aber das ist uns auch gar nicht wichtig. Wichtig ist es, dass alle Fortunen jetzt zusammenstehen und gemeinsam gegen diese Art der Polizeitaktik protestieren und sich zur Wehr setzen. Schon jetzt: Vielen Dank für die vielen Solidaritätsbekundungen aus der kompletten Kurve! Wir hoffen, dass auch all die, die während des Spiels nicht wussten, was sich in diesen Momenten an der Kastanie abspielte, uns kritisierten und gegen uns sangen, im Nachhinein verstanden haben, warum die wenigen Leute, die aus dem Kessel entkamen, keine Lust auf Support hatten. Denjenigen hat es sicher keinen Spaß gemacht, das Spiel zu sehen, während die Freundinnen und Freunde gemeinsam mit zahlreichen anderen der Willkür und Gewaltlust der Polizei ausgesetzt waren.
Aber das darf und wird nicht noch mal passieren. Einen Höhepunkt der Rückrunde haben sie uns schon geklaut. Den nächsten am kommenden Freitag werden sie uns nicht nehmen. Wir werden auch nicht kapitulieren oder uns weiter unterdrücken lassen. Wir haben Werte und Grundsätze, an denen wir festhalten. Ganz egal, ob es den Herren Rodax und Topka passt.
Doch auch wenn sich das Polizeiverhalten in Wuppertal ändern wird und alles ruhig bleibt, werden wir die Geschehnisse vom Union-Spiel nicht vergessen. Wir werden mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln gegen die Ereignisse und aggressiven Handlungen der Polizei vorgehen. Deshalb hier auch noch einmal der Aufruf an alle, die geschädigt wurden: Meldet euch beim Ermittlungsausschuss. Schreibt eure Erlebnisse detailliert auf. Geht zum Arzt, wenn ihr verletzt wurdet und lasst eure Verletzungen dokumentieren. Sammelt Video- oder Fotomaterial, das die Gewalttaten der Polizei zeigt.
Aber auch jetzt schon haben wir Fragen: Wie konnte die Gruppe Berliner, die laut Aussagen mehrerer Fortunen, längere Zeit unbemerkt in der (Alt-)Stadt war, so unbeobachtet durch die Gegend ziehen, wenn sogar ein Hubschrauber eingesetzt wurde? Nicht, dass es uns wirklich stören würde, wenn sich Fußballfans frei bewegen dürfen. Wenn wir als Heimfans aber darunter zu leiden haben und uns daraufhin selber nicht frei bewegen dürfen, interessiert uns das sehr wohl.
Warum wurde die Gruppe Fortunafans dermaßen falsch eingeschätzt, wenn selbst die szenekundigen Beamten vor Ort waren?
Mit welcher Berechtigung mussten sich Fans den ganzen Vormittag über beleidigen und wegschubsen lassen, wenn sie lediglich zu den gegenüberliegenden Geschäften wollten?
Warum wurde diese Gruppe immer noch festgehalten, als die Berliner längst am Stadion waren?
Warum wurde einem Personenkreis, der nicht ein einziges Stadionverbot aufzuweisen hat, der Gang und damit der Zutritt zum Stadion verwehrt?
Warum wurden manche herausgelassen, andere wiederum nicht? Wurde optisch selektiert?
Warum verbreiteten die Polizisten bereits den ganzen Tag über eine aggressive Grundstimmung, weit bevor sich die Fans zum ersten Mal gegen die Übergriffe zur Wehr setzten? Warum waren überhaupt so viele Beamte vor Ort?
Warum wurde eine weitere Gruppe – zumeist minderjährige Mädchen – am Stadion festgesetzt und kontrolliert? Und warum wurde diesen der völlig haltlose Vorwurf gemacht, sie hätten sich mit pyrotechnischen Gegenständen bewaffnet, bevor bei diesen aber nur die Personalien kontrolliert und erfasst wurden? Sollte etwa auf dem Ausweis stehen, wer etwas dabei hat? Wie steht dieses Vorgehen im Verhältnis zur Legitimierung des Festsetzens auf Grund der Pyrotechnik?
Warum werden sowohl unser Fanbeauftragter, dessen Arbeit damit um Monate, wenn nicht Jahre zurückgeworfen wird, als auch Fortunas Sicherheitsexperte tätlich angegriffen, obwohl diese sich mit offiziellen DFB-Ausweisen als Schlichter kenntlich machten?
Warum wurden Fans, die (Beweis-)Fotos von den Polizisten machen wollten, daran gehindert und danach überwältigt?
Warum wurden nach dem Spiel absolut friedliche Fans, die dem „Angebot“ nachkamen, die Personalien abzugeben und daraufhin gehen zu dürfen, per Kabelbinder gefesselt, rund eine Stunde in einen Bus gesetzt und schließlich auf die Wache gefahren? Warum wurden diese auf dem Weg in den Bus teilweise brutal von mehreren Beamten zu Boden getreten und absichtlich verletzt?
Warum schritten keine Beamten ein, wenn sie das Fehlverhalten ihrer Kollegen sahen? Warum wehrte sich niemand der Polizisten gegen diesen ganzen Einsatz? Einer entscheidet und Hunderte folgen blind?
Es sind noch viele Fragen offen. Und es ist nichts vergessen. Wir werden uns wehren.
Solidarität mit allen Gefangenen vom letzten Sonntag! Topka muss weg!
Ultras Düsseldorf 2000
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Hurra, da ist sie wieder: die gute, alte präventive Sippenhaft. Das fantastische Mittel jenes Organs, das die Freiheiten und Grundrechte eines jeden Bürgers eigentlich schützen soll. Aber wenn es nach Ihnen geht, geschätzter Polizei-Pressesprecher Rodax, hat Ihre Institution das ja auch hervorragend getan.
Zunächst beschützte sie rund 250 Fortunafans vor einer Horde Berliner, die Ihre Einheit in einer Version Ihrer elenden Lügengeschichten ja eigentlich bereits lange vor deren Eintreffen am Stadion unter Kontrolle gehabt haben wollte. Nach dem Spiel schützte sie den Rest des Stadions und wahrscheinlich der kompletten Welt vor dem explosiven Gemisch: gewalttätige, 16-jährige, weibliche Hooligans, wild gewordener Fanbeauftragter und durchdrehender Sicherheitsbeauftragter des Vereins.
Wenn das Ganze nicht wirklich so traurig wäre, man könnte über die tatsächlichen Geschehnisse des vergangenen Sonntags und die Darstellung von Seiten der Polizei nur laut lachen.
Aber Lachen ist sicherlich nicht das, was uns als erstes in den Sinn kommt, wenn wir an die menschenverachtenden Zustände denken, in denen sich die bis dahin völlig friedlichen Fortunen vor, während und nach dem Spiel gegen Union Berlin befanden.
Und da interessiert es uns auch wenig, dass es dafür eine richterliche Anordnung gab. Es interessiert uns auch nicht, dass Sie, Herr Einsatzleiter Norbert Topka, die festgesetzten Menschen für Hooligans halten. Und es interessiert uns auch nicht, dass Ihre spitzfindigen Experten in irgendwelchen Internetforen unterwegs waren und auf die schwachsinnigen Kommentare selbsternannter Szenekenner gehört haben.
Was uns da schon eher interessiert, sind die Spiele unseres Vereins Fortuna Düsseldorf. Und genau deshalb waren wir auch dort. Um uns auf das Spiel einzustimmen. Oder denken Sie allen Ernstes, wir hätten uns in der bekanntesten und öffentlichsten Gaststätte in Stadionnähe getroffen, um die Randale des Jahrhunderts anzuzetteln? Halten Sie uns ernsthaft für noch dümmer, als wir Sie? Das wäre fatal und nicht nett.
Nett waren auch Ihre Kollegen nicht unbedingt. Genau die, die sich gerne als „Freund und Helfer“ beweihräuchern. Aber eben auch die, die uns Woche für Woche bei Heim- und Auswärtsspielen wie Menschen zweiter Klasse behandeln. Die, die ihren Frust der Woche an Fußballfans auslassen.
Doch dieses Mal sind sie einen Schritt zu weit gegangen. Normalweise schaffen sie es ja meistens noch, lediglich die ach so gefährlichen Ultras und Hooligans – was in Nobbis Augen ohnehin dasselbe ist – zu drangsalieren und den „Normalfan“ zu verschonen. Aber jetzt, obwohl es für den Durchschnittpolizisten kaum zu fassen ist, befand sich auch eine große Gruppe ganz gewöhnlicher Fußballfans und sonntäglicher Kastanienbesucher vor Ort.
Für Sie natürlich kein Grund, ihre Taktik zu überdenken und die Fans nach Einkesselung der Berliner endlich zum Stadion zu lassen.
Aber vielleicht war es ja sogar ganz gut, dass sich eben nicht nur Fans der aktiven Szene, sondern auch eine Menge anderer in der Kastanie befanden und den menschenverachtenden, freiheitsberaubenden sowie kriminellen Machenschaften der Polizei aus nächster Nähe beiwohnen durften. Denn so haben endlich auch all die, die uns immer mit Ablehnung begegneten, wenn wir über die Staatsmacht gemeckert haben oder nicht mitlachen konnten, wenn ein Polizist den Ball beim Pokalspiel in Essen einige Sekunden lang hochhält, gesehen, was sich die Polizei seit Jahren herausnimmt.
Denn das Einzige, was die Beamten am Vormittag des vergangenen Sonntags an der Kastanie vorfanden, war eine große Gruppe von nervösen Fortunen, die dem Spitzenspiel ihrer Liebe entgegenfieberten. Die, die Woche für Woche durch die Republik reisen und ihr Team auch in schlechten Zeiten unterstützen. Aber alleine das reicht wohl schon aus, um als „potentiell gewaltbereit“ eingestuft zu werden.
Egal, was wir in den vergangenen Jahren geschafft haben. Egal, dass sich die Supportarea mittlerweile durch die ehrenamtliche Arbeit von engagierten Fortunafans etabliert hat und bei anderen Vereinen sogar kopiert werden soll. Egal, dass in der gesamten Saison kein Pyro mehr gezündet wurde und sich die Szene trotz der völlig weltfremden Auflagen der Verbände nichts hat zu Schulden kommen lassen. Fußballfans sind und bleiben Asoziale, die es zu bekämpfen gilt. Wenn nötig auch mit Pfefferspray und Knüppeln. Und selbst wer nicht zu den ach so gefährlichen Gruppen gehört, verliert automatisch alle Rechte, sobald er sich im Umfeld dieser Personen oder zu „bekannten Hooligantreffpunkten“ wie der Kastanie begibt.
Alleine das reicht in Düsseldorf im Jahre 2009 also schon aus, um wie ein Schwerkrimineller behandelt zu werden. Um eingekesselt, der Freiheit beraubt und körperlich angegriffen zu werden. Um ein Mensch ohne Rechte zu sein. Um von einer bewaffneten Übermacht nach deren Lust und Laune angegangen zu werden. Und das – als ironisches Schmankerl der Geschichte – ausgerechnet von der Behörde, die auf die Einhaltung der Gesetze achten soll.
All das haben nun auch andere Fortunen am eigenen Leib erlebt. Da schafft es auch die Presse nicht, uns wieder als „Krawallmacher“ und „keine echten Fans“ zu bezeichnen und so eine negative Grundstimmung gegen uns und unseren ganzen Verein zu erzeugen. Wo waren denn die Gewalttäter? Wo waren denn die Ausschreitungen? Habt Ihr die selber gesehen? Schreibt weiter nur die Polizeimeldungen um. Glaubt weiter nur den ach so seriösen und auf angebliche Deeskalation bedachten Polizisten. Malt weiter euer Bild vom gefährlichen und bösen Fußballfan. Uns ist es egal. Auf euch gibt ohnehin niemand etwas. Denn ihr seid weiter weg vom Geist und Innenleben einer Fankurve als Fortuna von der Champions League. Ihr versteht nichts und es wird sich auch nie ändern.
Das gilt glücklicherweise dieses Mal nicht mehr für alle. Denn am Sonntag haben es „unsere“ Polizisten so weit getrieben, dass selbst – leider aber nur wenige – Teile der Düsseldorfer Lokaljournalisten mal auf den Trichter gekommen sind, die Polizei und ihr Handeln in Frage zu stellen. Wirkliche Hoffnungen machen wir uns aber nicht. Wir wissen, wie schnell Ihr wieder all denen nach dem Mund reden werdet, die Ihr jetzt noch leicht kritisiert. Und seid ehrlich: Ihr wisst es doch auch.
Aber das ist uns auch gar nicht wichtig. Wichtig ist es, dass alle Fortunen jetzt zusammenstehen und gemeinsam gegen diese Art der Polizeitaktik protestieren und sich zur Wehr setzen. Schon jetzt: Vielen Dank für die vielen Solidaritätsbekundungen aus der kompletten Kurve! Wir hoffen, dass auch all die, die während des Spiels nicht wussten, was sich in diesen Momenten an der Kastanie abspielte, uns kritisierten und gegen uns sangen, im Nachhinein verstanden haben, warum die wenigen Leute, die aus dem Kessel entkamen, keine Lust auf Support hatten. Denjenigen hat es sicher keinen Spaß gemacht, das Spiel zu sehen, während die Freundinnen und Freunde gemeinsam mit zahlreichen anderen der Willkür und Gewaltlust der Polizei ausgesetzt waren.
Aber das darf und wird nicht noch mal passieren. Einen Höhepunkt der Rückrunde haben sie uns schon geklaut. Den nächsten am kommenden Freitag werden sie uns nicht nehmen. Wir werden auch nicht kapitulieren oder uns weiter unterdrücken lassen. Wir haben Werte und Grundsätze, an denen wir festhalten. Ganz egal, ob es den Herren Rodax und Topka passt.
Doch auch wenn sich das Polizeiverhalten in Wuppertal ändern wird und alles ruhig bleibt, werden wir die Geschehnisse vom Union-Spiel nicht vergessen. Wir werden mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln gegen die Ereignisse und aggressiven Handlungen der Polizei vorgehen. Deshalb hier auch noch einmal der Aufruf an alle, die geschädigt wurden: Meldet euch beim Ermittlungsausschuss. Schreibt eure Erlebnisse detailliert auf. Geht zum Arzt, wenn ihr verletzt wurdet und lasst eure Verletzungen dokumentieren. Sammelt Video- oder Fotomaterial, das die Gewalttaten der Polizei zeigt.
Aber auch jetzt schon haben wir Fragen: Wie konnte die Gruppe Berliner, die laut Aussagen mehrerer Fortunen, längere Zeit unbemerkt in der (Alt-)Stadt war, so unbeobachtet durch die Gegend ziehen, wenn sogar ein Hubschrauber eingesetzt wurde? Nicht, dass es uns wirklich stören würde, wenn sich Fußballfans frei bewegen dürfen. Wenn wir als Heimfans aber darunter zu leiden haben und uns daraufhin selber nicht frei bewegen dürfen, interessiert uns das sehr wohl.
Warum wurde die Gruppe Fortunafans dermaßen falsch eingeschätzt, wenn selbst die szenekundigen Beamten vor Ort waren?
Mit welcher Berechtigung mussten sich Fans den ganzen Vormittag über beleidigen und wegschubsen lassen, wenn sie lediglich zu den gegenüberliegenden Geschäften wollten?
Warum wurde diese Gruppe immer noch festgehalten, als die Berliner längst am Stadion waren?
Warum wurde einem Personenkreis, der nicht ein einziges Stadionverbot aufzuweisen hat, der Gang und damit der Zutritt zum Stadion verwehrt?
Warum wurden manche herausgelassen, andere wiederum nicht? Wurde optisch selektiert?
Warum verbreiteten die Polizisten bereits den ganzen Tag über eine aggressive Grundstimmung, weit bevor sich die Fans zum ersten Mal gegen die Übergriffe zur Wehr setzten? Warum waren überhaupt so viele Beamte vor Ort?
Warum wurde eine weitere Gruppe – zumeist minderjährige Mädchen – am Stadion festgesetzt und kontrolliert? Und warum wurde diesen der völlig haltlose Vorwurf gemacht, sie hätten sich mit pyrotechnischen Gegenständen bewaffnet, bevor bei diesen aber nur die Personalien kontrolliert und erfasst wurden? Sollte etwa auf dem Ausweis stehen, wer etwas dabei hat? Wie steht dieses Vorgehen im Verhältnis zur Legitimierung des Festsetzens auf Grund der Pyrotechnik?
Warum werden sowohl unser Fanbeauftragter, dessen Arbeit damit um Monate, wenn nicht Jahre zurückgeworfen wird, als auch Fortunas Sicherheitsexperte tätlich angegriffen, obwohl diese sich mit offiziellen DFB-Ausweisen als Schlichter kenntlich machten?
Warum wurden Fans, die (Beweis-)Fotos von den Polizisten machen wollten, daran gehindert und danach überwältigt?
Warum wurden nach dem Spiel absolut friedliche Fans, die dem „Angebot“ nachkamen, die Personalien abzugeben und daraufhin gehen zu dürfen, per Kabelbinder gefesselt, rund eine Stunde in einen Bus gesetzt und schließlich auf die Wache gefahren? Warum wurden diese auf dem Weg in den Bus teilweise brutal von mehreren Beamten zu Boden getreten und absichtlich verletzt?
Warum schritten keine Beamten ein, wenn sie das Fehlverhalten ihrer Kollegen sahen? Warum wehrte sich niemand der Polizisten gegen diesen ganzen Einsatz? Einer entscheidet und Hunderte folgen blind?
Es sind noch viele Fragen offen. Und es ist nichts vergessen. Wir werden uns wehren.
Solidarität mit allen Gefangenen vom letzten Sonntag! Topka muss weg!
Ultras Düsseldorf 2000
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Re: Zustände auf die man als Fan in der BRD gefasst sein muss
ALLE SOLDATEN SIND MÖRDER!
ALLE BULLEN SIND SCHWEINE!
Diejenigen in Düdo sind wohl die größten Mörder und Schweine unter allen!
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Erfolgreich zu sein, setzt zwei Dinge voraus: Klare Ziele und den brennenden Wunsch, sie zu erreichen.
- Johann Wolfgang von Goethe -
Die Mehrheit? Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn, Verstand ist stets bei wen'gen nur gewesen. Der Staat muß untergehen, früh oder spät, wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.
- Friedrich Schiller -
Don't argue with idiots. They'll drag you down to their level and beat you with experience.
- empirische Untersuchungen -
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Bluespirit
Re: Zustände auf die man als Fan in der BRD gefasst sein muss
es ist so dass die Grüne fraktion fussballfans zu "übungszwecken" missbraucht,weil sie sich an andere gruppen nicht herantrauen..
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Überlinger
Re: Zustände auf die man als Fan in der BRD gefasst sein muss
Was soll man eigentlich von einem Staat halten, der Leute zu Beginn ihrer Ausbildung in solche Situationen schickt? Das da neben dem ohnehin schon bestehenden Sicherheitswahn Fehler en masse passieren, ist doch nur logisch.Bluespirit hat geschrieben:es ist so dass die Grüne fraktion fussballfans zu "übungszwecken" missbraucht,weil sie sich an andere gruppen nicht herantrauen..
Wenn ich da nur an Reutlingen letztes Jahr denke. Zierliche Mädels dabei, kaum 18, schauen grimmig drein. Da weiß man nicht ob man lachen oder einfach nur Mitleid mit denen haben soll.
- McVillager
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Re: Zustände auf die man als Fan in der BRD gefasst sein muss
Manchmal muss ich mich als Außenstehender schon an den Kopf langen. Beim Spiel in Wuppertal am Freitag sorgten Düsseldorfer Idioten dafür, den ICE-Verkehr für eine Stunde lahmzulegen(und meinen Feierabend damit auch noch eine Stunde nach hinten). Anscheinend die Züge mit Notbremse angehalten und dann fleißig auf den Bahngleisen rumturnen. Wegen solchen Aktionen werden allgemein Fußballfans als Idioten, Säufer und Hooligans hingestellt. Und manchmal kann ich da sehr wohl beipflichten.
Wem die Scheiße bis zum Hals steht sollte den Kopf nicht hängen lassen!
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- derPeterII
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Re: Zustände auf die man als Fan in der BRD gefasst sein muss
Klar gibt's Idioten. Aber die sind nicht Schuld daran, dass normale Fußballfans als Verbrecher da stehen. Die Schuld liegt in den akuten Fehleinschätzungen des Team Green!
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Überlinger
Re: Zustände auf die man als Fan in der BRD gefasst sein muss
Bestes Beispiel ist da für mich das Spiel gegen Saarbrücken im September 2006. Praktisch keine Polizei vor Ort, obwohl die Saarbrücker nicht gerade als "brav" bekannt sind. Dann schäpperte es etwas und in einem der folgenden Heimspiele gegen Wehen war der halbe Fernsehturmparkplatz von Polizeifahrzeugen zugeparkt und das bei 12 (!) Fans im Gästeblock. Da muss man sich schon nach der Sinnhaftigkeit fragen. Diesen Unfug darf schön der Steuerzahler blechen. Und das ist mit nichts zu entschuldigen, da können die Düsseldorfer soviel Züge anhalten wie sie wollen...derPeterII hat geschrieben:Klar gibt's Idioten. Aber die sind nicht Schuld daran, dass normale Fußballfans als Verbrecher da stehen. Die Schuld liegt in den akuten Fehleinschätzungen des Team Green!
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Ølli
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Re: Zustände auf die man als Fan in der BRD gefasst sein muss
Mich würde es wahrlich nicht wundern, wenn eben so etwas auch als "eine REAKTION auf die Freiheitsberaubung vom Spiel zuvor" geschieht. Ohne es dulden zu wollen und dulden zu können.McVillager hat geschrieben:Manchmal muss ich mich als Außenstehender schon an den Kopf langen. Beim Spiel in Wuppertal am Freitag sorgten Düsseldorfer Idioten dafür, den ICE-Verkehr für eine Stunde lahmzulegen(und meinen Feierabend damit auch noch eine Stunde nach hinten). Anscheinend die Züge mit Notbremse angehalten und dann fleißig auf den Bahngleisen rumturnen. Wegen solchen Aktionen werden allgemein Fußballfans als Idioten, Säufer und Hooligans hingestellt. Und manchmal kann ich da sehr wohl beipflichten.
Die Polizei hats ich seit dem letzten Jahrtausend aus meiner Sicht nicht weiter entwickelt, im Gegenteil. Theo Zwanzigers Dampfplaudereien helfen da überhaupt nicht weiter.
Re: Zustände auf die man als Fan in der BRD gefasst sein muss
100%ige zustimmung.. erst heute wieder erlebt auf der wacheØlli hat geschrieben:
Die Polizei hats ich seit dem letzten Jahrtausend aus meiner Sicht nicht weiter entwickelt, im Gegenteil.
- Ralphonso
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Re: Zustände auf die man als Fan in der BRD gefasst sein muss
dann erzähl mal, og 
Re: Zustände auf die man als Fan in der BRD gefasst sein muss
sorry, aber sowas erzähl ich ungern im internet.Ralphonso hat geschrieben:dann erzähl mal, og
aber z.B hab ich heute erfahren,dass jeder unter 16 potenziell besoffen ist
naja ham die immerhin nen neues bild von mir
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Re: Zustände auf die man als Fan in der BRD gefasst sein muss
Keine Frage. In der Öffentlichkeit sind die Schuldrollen allerdings bei solchen Reaktionen dann eindeutig verteilt. Und solange diese öffentliche Reaktion nicht vor dem Handeln berechnet wird gibt es auch keine Besserung.Ølli hat geschrieben:Mich würde es wahrlich nicht wundern, wenn eben so etwas auch als "eine REAKTION auf die Freiheitsberaubung vom Spiel zuvor" geschieht. Ohne es dulden zu wollen und dulden zu können.McVillager hat geschrieben:Manchmal muss ich mich als Außenstehender schon an den Kopf langen. Beim Spiel in Wuppertal am Freitag sorgten Düsseldorfer Idioten dafür, den ICE-Verkehr für eine Stunde lahmzulegen(und meinen Feierabend damit auch noch eine Stunde nach hinten). Anscheinend die Züge mit Notbremse angehalten und dann fleißig auf den Bahngleisen rumturnen. Wegen solchen Aktionen werden allgemein Fußballfans als Idioten, Säufer und Hooligans hingestellt. Und manchmal kann ich da sehr wohl beipflichten.
Die Polizei hats ich seit dem letzten Jahrtausend aus meiner Sicht nicht weiter entwickelt, im Gegenteil. Theo Zwanzigers Dampfplaudereien helfen da überhaupt nicht weiter.
Wem die Scheiße bis zum Hals steht sollte den Kopf nicht hängen lassen!
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(weiß)blaues Blut
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Re: Zustände auf die man als Fan in der BRD gefasst sein muss
Eigentlich wollte ich den Bericht eines Duisburger Fans zu den Vorkommnissen am Wocheende in Ahlen reinstellen, da er aber ziemlich gleich klingt, wie alle anderen Geschehnisse zwischen Polizei und Fußballfans in letzter Zeit, hier lieber dieser Bericht der TAZ zum Thema:
mit Pfefferspray und Schagstock
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Re: Zustände auf die man als Fan in der BRD gefasst sein muss
ist ja leider das schlimme. es passiert halt mindestens jedes zweite wochenende so etwas und man gewöhnt sich leider schon daran. das sollte allerdings nicht passieren!
Re: Zustände auf die man als Fan in der BRD gefasst sein muss
(weiß)blaues Blut hat geschrieben:Eigentlich wollte ich den Bericht eines Duisburger Fans zu den Vorkommnissen am Wocheende in Ahlen reinstellen, da er aber ziemlich gleich klingt, wie alle anderen Geschehnisse zwischen Polizei und Fußballfans in letzter Zeit, hier lieber dieser Bericht der TAZ zum Thema:
mit Pfefferspray und Schagstock
also das mit der Aktion gegen die KSC´ler is ja der Kracher...als Förster Verkleidet...nee es wird doch immer kurioser!
Re: Zustände auf die man als Fan in der BRD gefasst sein muss
dann hier die Stellungnahme der Duisburger zu den Vorfällen in Ahlen(weiß)blaues Blut hat geschrieben:Eigentlich wollte ich den Bericht eines Duisburger Fans zu den Vorkommnissen am Wocheende in Ahlen reinstellen, da er aber ziemlich gleich klingt, wie alle anderen Geschehnisse zwischen Polizei und Fußballfans in letzter Zeit, hier lieber dieser Bericht der TAZ zum Thema:
mit Pfefferspray und Schagstock
Stellungnahme zu den Vorfällen in Ahlen
Die Zebraherde e.V. nimmt zu den Vorfällen nach der Begegnung RW Ahlen gegen MSV Duisburg am 24.04.2009 wie folgt Stellung:
Nach dem Spiel wurden das Stadion verlassende MSV-Fans von Ahlenern, die jenseits eines Tores sowie einer Mauer standen, mit Gegenständen beworfen. Dies hatte zur Folge, dass sich einige Duisburger Anhänger ebenfalls aggressiv zeigten und gegen das hinter der Gästetribüne befindliche Tor traten, hinter welchem sie die werfenden Ahlener Fans vermuteten. Ordner und Polizeikräfte schritten ein.
Dieses provozierte Verhalten einiger weniger Fans rechtfertigt keineswegs den nunmehr folgenden Polizeieinsatz gegen alle Fans, gegen die vielen unbeteiligten Anhänger, gegen Frauen und Kinder. Das Verhalten einiger Weniger kann es nicht rechtfertigen, dass ein Gästeanhang von über 1.000 MSV-Fans zum Freiwild der Polizei wird.
Die Polizei reagierte auf den Vorfall, indem sie wahllos große Mengen Pfefferspray in die das Stadion verlassenden MSV-Fans sprühte. Es wurde Fans auch aus nächster Nähe gezielt Reizgas in das Gesicht gesprüht. So berichten verschiedene Zeugen über einen besonders gravierenden Vorfall. Ein MSV-Fan und sein etwa siebenjähriger Sohn wollten einen Polizeikessel verlassen und verhielten sich absolut aggressionsfrei. Ein Polizeibeamter zog sein Pfefferspray, streckte seinen Arm, senkte ihn auf Kopfhöhe des etwa Siebenjährigen und drückte aus nächster Nähe in das Gesichts des Kindes ab. Diese Szene muss an eine Hinrichtung erinnert haben. Danach entstanden Tumulte unter Polizei und MSV-Fans.
Die Zebraherde verfügt über einige Zeugen, die diesen Vorfall beobachtet haben und würde sich über eine Kontaktaufnahme des Vaters und seines Sohnes freuen. Der etwa Siebenjährige trug das frühere gelb-rote Auswärtstrikot des MSV. Auch Zeugen zu anderen Vorfällen und Besitzer von aussagekräftigem Videomaterial können sich an uns wenden:
fananwalt@zebraher.de
Die Zebraherde hat einen Rechtsanwalt mit der Aufarbeitung des Sachverhalts und der Erstattung von Strafanzeigen gegen Polizeibeamte beauftragt. Es liegen zahlreiche Zeugenaussagen vor und es gibt auch nicht wenige zukünftige Anzeigenerstatter.
Bei den Vorfällen nach dem Spiel wurden nach Polizeiangaben 29 Personen verletzt. Hierunter nach unseren Erkenntnissen einzig und allein MSV-Fans.
Auf der Internetplattform berichten Fans über teilweise erhebliche Verletzungen, deren Ausgang abzuwarten ist. Möglicherweise müssen Nachoperationen erfolgen, wie uns mitgeteilt wurde.
Des Weiteren sind u.a. folgende Vorfälle bekannt geworden:
Einer jungen Frau, die sich völlig unbeteiligt an einem Bierstand aufhielt, wurde von einem Polizeibeamten von hinten mit der Faust auf den Kopf geschlagen. Sie wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert.
Einem MSV-Fan wurde bei seiner unberechtigten Festnahme von Polizeibeamten die Brille zertreten. Diesem durch Reizgas verletzten Fan wurde nach seiner Freilassung durch die Polizei der Weg zu einem Rettungswagen, der nur wenige Meter entfernt stand, verweigert.
Auch in zahlreichen anderen Fällen wurde seitens der Polizei nach Angaben der Fans die Versorgung der Verletzten erschwert und teilweise sogar verhindert.
Vom wahllosen, massiven Pfefferspray-Einsatz wurden auch Ordnungskräfte des RW Ahlen in Mitleidenschaft gezogen. Diese solidarisierten sich nunmehr sogar teilweise verbal mit den MSV-Fans.
Ferner wurden in verschiedenen Fällen unbeteiligte, sich vom Geschehen abwendende Fans mit dem Schlagstock und Reizgas angegriffen. Ebenso Fans, die sich um Verletzte kümmerten. Hierunter befanden sich auch zahlreiche Frauen.
Polizeibeamte haben einmal mehr pflichtwidrig ihre Namensnennung verweigert und auf Befragen zum Besten gegeben, sie hießen "FC Nürnberg", "LR Ahlen" etc. Einige drohten sofort mit Reizgas, als Auskunft über ihre Namen und den Einsatzleiter verlangt wurde. Fans, die Polizeibeamte zur Rede stellen wollten und offensichtlich keinerlei unfriedliche Absichten hegten, wurden sofort mit Reizgas besprüht.
In einem Fall berichtet eine Frau davon, wie sie von einer Polizeibeamtin mit Reizgas bedroht wurde, weil sie Straftaten der Polizeibeamten mit dem Handy filmte. Die Beamtin richtete das Tränengas auf die Filmende und deutete an: Handy runter!
In einem anderen Fall wurde ein Vater, der durch eine Polizeikette von seinem weinenden, kleinen Kind getrennt worden war, der Zugang zu diesem verwehrt. Als dieser vor lauter Angst um sein Kind fast besinnungslos wurde, wurde er brutal festgenommen.
Die Festnahmen waren teilweise durch Brutalität gekennzeichnet. Sich nicht mehr wehrende Fans schrien vor Schmerzen wegen der sich in ihr Fleisch schneidenden Kabelbinder.
Das Vorgehen der Polizei war in den geschilderten Fällen durch Menschenverachtung geprägt.
Quelle: http://zebraher.de/zh/news/35-stellungn ... n-in-ahlen
Re: Zustände auf die man als Fan in der BRD gefasst sein muss
Irgendwie funktioniert dein Linkbei mir nicht.
http://zebraher.de/zh/news/35-stellungn ... 676eebcc51" onclick="window.open(this.href);return false;
Da steht auch noch ne stellungnahme von "Fanatics Duisburg"
http://zebraher.de/zh/news/35-stellungn ... 676eebcc51" onclick="window.open(this.href);return false;
Da steht auch noch ne stellungnahme von "Fanatics Duisburg"
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(weiß)blaues Blut
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Re: Zustände auf die man als Fan in der BRD gefasst sein muss
Dass es auch anders geht kann man
hier lesen
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Re: Zustände auf die man als Fan in der BRD gefasst sein muss
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/s ... reien.htmlHooligans
Richter erlaubt Schlägereien
... Ein Angeklagter hatte gesagt, man sei nur der Anregung der Polizei gefolgt. Beamte hatten den Schlägern am Rande eines Bundesligaspiels geraten: "Wenn ihr euch schon kämpferisch betätigen wollt, dann trefft euch doch im Wald und verhaut euch dort." Dem sei man eigentlich nur nachgekommen, so der Angeklagte.
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Re: Zustände auf die man als Fan in der BRD gefasst sein muss
Hab ich gerade auf ultras.ws gefunden. Vor allem die Tatsache mit dem Verhältnis der Strafverfahren zu den Verurteilungen von Polizisten ist sehr krass! Der Ausschnitt stammt von der ARD Sendung Panorama: http://daserste.ndr.de/panorama/media/panx110.html" onclick="window.open(this.href);return false;
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Re: Zustände auf die man als Fan in der BRD gefasst sein muss
Nach dem Spiel Emden - Jena
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Re: Zustände auf die man als Fan in der BRD gefasst sein muss
Man man man, sind Bullen einfach nur hirnlose, chronisch untervögelte Wixxer!
In der Gruppe, im Provozieren stark!
Ansonsten alleine nur Hosenpisser!
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