http://www.sportschau.de/sp/fussball/ne ... fstieg.jspAmateurvereine wollen nicht in die Regionalliga
Die Angst vor dem Aufstieg
Ein neuer Trend macht sich breit im Amateurfußball: Die Angst vor dem Aufstieg. Weil sie die finanziellen Anforderungen nicht stemmen können, lehnen viele Vereine vor allem den Wechsel in die Regionalliga ab. Das Magazin "sport inside" beleuchtet am Abend dieses Phänomen.
Die Angst vor dem Aufstieg
Die Angst vor dem Aufstieg
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Ølli
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Re: Die Angst vor dem Aufstieg
Starker TV-Tipp! Danke !!!
Re: Die Angst vor dem Aufstieg
Keine Angst - es stehen noch genügend Dorfvereine und Profireserven als Ersatz in den Startlöchern 
Im März dachten alle, es geht aufwärts. April April...
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Überlinger
Re: Die Angst vor dem Aufstieg
Der Artikel ist an manchen Stellen doch schon sehr komisch. Was hat denn der DfB damit zu tun wenn der FC Schönberg als Verbandsliga-Meister nicht in die NOFV-Oberliga Nord aufsteigen will?
Ich glaube das Problem ist doch differenzierter als man das gemeinhin wahrhaben will. Bei den meisten Vereinen ist das Infrastrukturelle das Problem, bei Oggersheim (liegt übrigens nicht in Baden-Württemberg) und Aschaffenburg waren es akute finanzielle Probleme die teils Jahre vor sich hergeschoben wurden und doch das Verlangen von 2 Hauptamtlichen und die Reisekosten verschärft wurden.
Ich finde die Anforderungen für den Spielbetrieb werden zurecht kritisiert. Man sollte zukünftig "nur" noch 500 Sitzplätze statt bisher 1000 verlangen, dazu 1 statt bisher 2 hauptamtliche Mitarbeiter und die geforderte Stadionkapazität sollte auf 3000 gesenkt werden. Aber wenn man sich die Sportplätze z. B Brinkum anschaut, ist selbst das unerreichbar. Da ist ein Rasen, eine Aschenbahn, 200 unüberdachte Sitzplätze und ein Holzverschlag in dem Würstchen verkauft werden. Das wars! Das ist ein Sportplatz wie man ihn in fast jedem Dorf mit mehr als 500 Einwohnern findet. Soll man sowas die Regionalligatauglichkeit zusprechen? Ich sage klar bei aller Kritik am DfB klar nein! Ein mindestmaß wie z. B. Flutlicht sollte man schon verlangen können, sonst kann nichtmal ein Spieltag oder Nachholspiele unter der Woche ausgerichtet werden. Und alleine die Anschaffung eines halbwegs vernünftigen Flutlichts würde ein Drittel bis die Hälfte des Brinkumer Etats verschlingen. Bei meinem Heimatverein wollten wir die 30 Jahre alte Flulichanlage austauschen und das Angebot, dass wir bekamen belief sich auf 33.000 Euro ohne Montage. Das ist aber dann mit das einfachste was zu bekommen ist. Mit einer vernünftigen Luxzahl, Montage, Kabel...usw. ist man locker bei 150.000 eher Richtung 200.000. Und dann ist aber sonst noch nichts am Stadion gemacht d. h. den 3 mitgereisten Journalisten aus Magdeburg oder Halle schiffts immernoch auf die Laptop-Tastatur, von einem Tisch für den selbigen, einer Steckdose oder einem Internet-Anschluss wollen wir mal gar nicht erst reden.
Was will denn ein Verein wie der Brinkumer SV in der Regionalliga? Nachdem die Oberliga Nord aufgelöst worden ist, existieren in Norddeutschland sage und schreibe 5 (!!!) Oberligen. Entsprechend schwach ist das Niveau! In der Bremenliga, in der der BSV ja souverän Meister wurde, würde unserer 2. Mannschaft mit derzeitiger Besetzung unter den Top 5 mitspielen. Die letzten 4-5 Vereine dieser Liga haben nicht mehr als gehobenes Landesliga-Niveau, wenn man da Baden-Württembergische Maßstäbe ansetzten würde. Es ist schon fast ne Beleidigung für unsere Oberligisten, dass sie von der Ligahöhe ebenfalls fünftklassig sind. Im Norden bedarf es dringend einer Ligareform um den Abstand zur Regionalliga zu verkleinern und wieder für eine größere Leistungsdichte zu sorgen. Mir ist klar, dass sich eine Oberliga Nord als 5. Liga für die Vereine derzeit nicht finanzierbar ist. Deshalb sollte man dort die alte Einteilung (OL Niedersachsen/Bremen und OL Schleswig-Holstein/HH) wieder einführen, die es ja bereits vor Oberliga-Nord-Zeiten gab. Die Zusammenlegung der 2 Ligen in Niedersachen nach dieser Saison ist dabei bereits ein Schritt in die richtige Richtung.
Ich glaube das Problem ist doch differenzierter als man das gemeinhin wahrhaben will. Bei den meisten Vereinen ist das Infrastrukturelle das Problem, bei Oggersheim (liegt übrigens nicht in Baden-Württemberg) und Aschaffenburg waren es akute finanzielle Probleme die teils Jahre vor sich hergeschoben wurden und doch das Verlangen von 2 Hauptamtlichen und die Reisekosten verschärft wurden.
Ich finde die Anforderungen für den Spielbetrieb werden zurecht kritisiert. Man sollte zukünftig "nur" noch 500 Sitzplätze statt bisher 1000 verlangen, dazu 1 statt bisher 2 hauptamtliche Mitarbeiter und die geforderte Stadionkapazität sollte auf 3000 gesenkt werden. Aber wenn man sich die Sportplätze z. B Brinkum anschaut, ist selbst das unerreichbar. Da ist ein Rasen, eine Aschenbahn, 200 unüberdachte Sitzplätze und ein Holzverschlag in dem Würstchen verkauft werden. Das wars! Das ist ein Sportplatz wie man ihn in fast jedem Dorf mit mehr als 500 Einwohnern findet. Soll man sowas die Regionalligatauglichkeit zusprechen? Ich sage klar bei aller Kritik am DfB klar nein! Ein mindestmaß wie z. B. Flutlicht sollte man schon verlangen können, sonst kann nichtmal ein Spieltag oder Nachholspiele unter der Woche ausgerichtet werden. Und alleine die Anschaffung eines halbwegs vernünftigen Flutlichts würde ein Drittel bis die Hälfte des Brinkumer Etats verschlingen. Bei meinem Heimatverein wollten wir die 30 Jahre alte Flulichanlage austauschen und das Angebot, dass wir bekamen belief sich auf 33.000 Euro ohne Montage. Das ist aber dann mit das einfachste was zu bekommen ist. Mit einer vernünftigen Luxzahl, Montage, Kabel...usw. ist man locker bei 150.000 eher Richtung 200.000. Und dann ist aber sonst noch nichts am Stadion gemacht d. h. den 3 mitgereisten Journalisten aus Magdeburg oder Halle schiffts immernoch auf die Laptop-Tastatur, von einem Tisch für den selbigen, einer Steckdose oder einem Internet-Anschluss wollen wir mal gar nicht erst reden.
Was will denn ein Verein wie der Brinkumer SV in der Regionalliga? Nachdem die Oberliga Nord aufgelöst worden ist, existieren in Norddeutschland sage und schreibe 5 (!!!) Oberligen. Entsprechend schwach ist das Niveau! In der Bremenliga, in der der BSV ja souverän Meister wurde, würde unserer 2. Mannschaft mit derzeitiger Besetzung unter den Top 5 mitspielen. Die letzten 4-5 Vereine dieser Liga haben nicht mehr als gehobenes Landesliga-Niveau, wenn man da Baden-Württembergische Maßstäbe ansetzten würde. Es ist schon fast ne Beleidigung für unsere Oberligisten, dass sie von der Ligahöhe ebenfalls fünftklassig sind. Im Norden bedarf es dringend einer Ligareform um den Abstand zur Regionalliga zu verkleinern und wieder für eine größere Leistungsdichte zu sorgen. Mir ist klar, dass sich eine Oberliga Nord als 5. Liga für die Vereine derzeit nicht finanzierbar ist. Deshalb sollte man dort die alte Einteilung (OL Niedersachsen/Bremen und OL Schleswig-Holstein/HH) wieder einführen, die es ja bereits vor Oberliga-Nord-Zeiten gab. Die Zusammenlegung der 2 Ligen in Niedersachen nach dieser Saison ist dabei bereits ein Schritt in die richtige Richtung.
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Re: Die Angst vor dem Aufstieg
Fußball spielen, weil sie sportlich fair aufgestiegen sind. Was kann ein Verein dafür, dass er in einem kleinem Nest ist. Wenn sie das beste aus den Möglichkeiten machen ist es ok. Können doch die Vereine selbst entscheiden, wie groß ihr Stadion ist. Bei jedem Verein gibt es andere Gegebenheiten, also gibt es auch verschiedene Wege erfolgreich zu sein.Überlinger hat geschrieben: Was will denn ein Verein wie der Brinkumer SV in der Regionalliga?
Re: Die Angst vor dem Aufstieg
Überlinger hat geschrieben:... Ich finde die Anforderungen für den Spielbetrieb werden zurecht kritisiert. Man sollte zukünftig "nur" noch 500 Sitzplätze statt bisher 1000 verlangen, dazu 1 statt bisher 2 hauptamtliche Mitarbeiter und die geforderte Stadionkapazität sollte auf 3000 gesenkt werden. ...
Ich finde auch das an der geforderten Stadionkapazität dringend etwas geändert werden muss.
Habt ihr letzte Woche das Europa League Spiel von Bremen bei Austra Wien gesehen. Das passen 11.000 Zuschauer ins Stadion.
Beim FK Ventspils passen sogar noch weniger rein, nur 9.000 Zuschauer.
Das muss man sich mal vorstellen, die Spielen Europapokalspiele in Stadien, die der DFB nicht mal für die 3.Liga akzeptieren würde.
Zuletzt geändert von Buddy am Montag 26. Oktober 2009, 16:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Überlinger
Re: Die Angst vor dem Aufstieg
Und das sind/wären sie nicht. Trotz der sehr guten Saison wären sie mit ziemlicher Sicherheit an Kiel und St. Pauli in der Relegation gescheitert.Blaues Stuttgart hat geschrieben:Fußball spielen, weil sie sportlich fair aufgestiegen sind...Überlinger hat geschrieben: Was will denn ein Verein wie der Brinkumer SV in der Regionalliga?
Wenn man sich anschaut wie chancenlos der Goslarer SC in der Regionalliga Nord ist, der sich in der Niedersachenliga West souverän durchgesetzt hat und dann noch in der Relegation den hochgehandelten VfB Oldenburg ausgeschaltet hat, dann will ich nicht wissen wie es beim BSV geendet hätte. Mal abgesehen von allen Anforderungen des DfB muss ich mir als Funktionär des jeweiligen Vereins auch die Frage stellen, ob man den Verein nicht sinnlos wegen einem Jahr an die Wand fährt. Der TSV Großbardorf wird auch noch einige Jahre an der letzten Saison zu knabbern haben und das auch deshalb, weil man teure Leute wie Adam Jabiri geholt hat um wenigsten einigermaßen konkurrenzfähig zu sein. Ist es das wert? Wenn der DfB jeden Dorfverein zulässt, prophezeie ich dir in den 3 Regionalliga-Staffeln 2-3 Mannschaftsabmeldungen pro Jahr. Warum auch die Saison fertig spielen wenn man nach der Hinrunde 6 Punkte hat und jeden Monat 10.000 Euro miese macht. Das Chaos mit annulierten Spielen usw. wird dem Pleitenruf der Liga dann weiter fördern.
Vorgaben von Zahlen sind natürlich total sinnlos. Aber realistisch gesehen wird der DfB davon nicht gänzlich abrücken. Deshalb bin ich für eine Senkung die es wenigstens einigen Vereinen z. B. einem FC Eschborn bei Aufstieg möglich macht, ohne größere Investitionen in der Regionalliga starten zu können.
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Re: Die Angst vor dem Aufstieg
Meiner meinung nach sollte man die Regionalligen abschaffen sie sind nicht finanzierbar für mehrere Jahre, im Kicker vor einer oder zwei wochen hieß es bei SC Pfullendorf machen sich 4 Jahre sehr bemerkar ,es sollte unter der 3 Liga die Oberligen geben und die Meister sollten aufstiegspiele für die 3 Liga spielen so wie früher zur 2 Liga
stellt auch mal diese Oberliga vor
Stuttgarter Kickers
VfR Aalen
SC Pfullendorf
SGS Großasbach
SSV Ulm
SSV Reutlingen
VfB Stuttgart II (unter vorbehalt)
SC Freiburg II (unter vorbehalt)
Karlsruher SC (unter vorbehalt)
TSG Hoffenheim II (unter vorbehalt)
VfL Kirchheim
Normania Gmünd
FC Astoria Walldorf
Bahlinger SC
TSG Weinheim
FC Nöttingen
SGV Freiberg
Kehler FV
TSG Balingen
stellt auch mal diese Oberliga vor
Stuttgarter Kickers
VfR Aalen
SC Pfullendorf
SGS Großasbach
SSV Ulm
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SC Freiburg II (unter vorbehalt)
Karlsruher SC (unter vorbehalt)
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Re: Die Angst vor dem Aufstieg
So viel kürzer sind die Fahrten dann auch nicht und lieber dann noch gegen Darmstadt und Kassel.
Re: Die Angst vor dem Aufstieg
IMHO hätte man dann mit der eingleisigen 3. LIga gar nicht erst anfangen dürfen. Da spielen in ein paar Jahren mindestens zur Hälfte "zweite Mannschaften" und zugkräftige Traditionsvereine wie Düsseldorf haben sich bekanntlich schon nach oben verabschiedet. Ich persönlich würde es favorisieren, auf jeder Stufe die Zahl der Ligen im Vergleich zur nächst höheren zu verdoppeln, sprich: nur die BL eingleisig, 2. Liga wieder Nord und Süd, darunter 4 Regionalligen, 8 Oberligen, 16 Verbandsligen usw. Auf Grund der föderalen Struktur Deutschlands bzw. der Fußballverbände nicht 1:1 umsetzbar, aber zumindest annähernd sollte man eine solche Lösung anstreben. Dementsprechend wäre ein ähnlicher Faktor bei den Fernsehgeldern wünschenswert. Insbesondere zwischen 2. und 3. Liga ist die Kluft zurzeit unverantwortlich. Und: Für die U23-Mannschaften müssen eigene Ligen her, was ich nicht oft genug wiederholen kann - da würde mir eine Struktur vorschweben, wie sie die A- und B-Junioren bereits haben. Dann würde es auch nicht immer so wettbewerbsverzerrend wirken, wenn ab und zu Profis bei den U23-Teams aushelfen. Vielleicht sollte generell jeder Profiverein nur einen bestimmten Stamm an Spieler in beiden Mannschaften einsetzen dürfe, nämlich so genannte "Talente auf dem Sprung". Ein Luca Toni hat nichts in einer U23-Mannschaft verloren. Aber ich sehe schon, ich schweife ab, weil ich mal wieder bei "meinem" Thema bin...
Im März dachten alle, es geht aufwärts. April April...
Re: Die Angst vor dem Aufstieg
Aus der Bayernliga hat nur der FC Memmingen die RL Lizenz beantragt. Die anderen möchten nicht aufsteigen.
http://www.all-in.de/nachrichten/sport/ ... 170,717951
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Hafenmeister
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Re: Die Angst vor dem Aufstieg
Ich wäre auch für eine Reserveliga für die Profivereine. Dort könnten die Profis ggf genug Spielpraxis sammeln. Bei Abstieg in die Regionalliga könnte man die 2. Mannschaften vielleicht in die Oberliga eingruppieren.
Dann steigen die Chancen für kleinere Vereine aufzusteigen und den großen Sprung in den Profibereich zu schaffen. Das sich aus Bayern kaum einer zum aufsteigen findet, ist schon bezeichnend
Dann steigen die Chancen für kleinere Vereine aufzusteigen und den großen Sprung in den Profibereich zu schaffen. Das sich aus Bayern kaum einer zum aufsteigen findet, ist schon bezeichnend
Auch in der Mitte der dunkelsten Nacht beginnt ein neuer Tag...!!!
Re: Die Angst vor dem Aufstieg
England ist das beste beispiel dafür wie man mit 2. manschaften umzugehen hat!!!!
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