[ SPIELBERICHTE ] Kickers - Nöttingen

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GelsenKickers
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[ SPIELBERICHTE ] Kickers - Nöttingen

Beitrag von GelsenKickers »

www.irsport.de

Mustafa Parmak mit Doppelschlag

Stuttg.Kickers - FC Nöttingen 3 : 1 (1 : 0)

(m.l. irsport) Die Hausherren übernahmen vom Anpfiff weg das Spielgeschehen, doch man merkte die letzten zwei Heimniederlagen der Mannschaft an, es fehlte zunächst die Durchschlagskraft, Vorsicht war geboten.
So hatten die erste Möglichkeit die Gäste aus Nöttingen, als Christian Simon wunderschön Dejan Svjetlanovic bediente, doch Kickers Keeper Tino Köstel ist auf dem Posten. Im Gegenzug steht urplötzlich Mustafa Akcay allein vor Gästekeeper Mathias Dörrich, der verkürzt geschickt den Winkel und Mustafa Akcay verzieht. Wenig später vergibt Mirnes Mesic zwei gute Möglichkeiten hintereinander. Danach verliert die Partie ein wenig an Tempo und Fahrt, erst als nach einer Ecke von Ralf Hirsch der Nöttinger Jens Helfrich mit einem Kopfball nur knapp den Kickerskasten verfehlt wachen die Gemüter wieder auf. Jetzt machen die Hausherren wieder Druck, dabei zeichnet sich Nöttingens Abwehrorganisator Adrian Pelka, der den verletzten Routinier Michael Wittwer vertritt, besonders aus, er macht ein sehr gutes Spiel. Doch nach einer halben Stunde Spielzeit kann auch er die Kickersführung nicht verhindern. Mustafa Parmak versenkt einen Freistoß aus 25 Metern direkt im Nöttinger Gehäuse. Als wenig später die Nöttinger Abwehr das Leder nicht aus der Gefahrenzone bekommt, trifft Stefan Hampl mit seinem Schuß nur den Pfosten. In der 41. Spielminute versucht Stefan Hohnstein es mit einem Freistoß aus gut 35 Metern, keine Mühe für den guten Kickerskeeper Tino Köstel.

Nach Wiederanpfiff waren gerade neun Minuten gespielt, als nach einem Freistoß Christian Simon aus dem Gewühl heraus der Ausgleich gelang. Das warf die Kickers nicht aus der Bahn, forsch spielten sie nach vorne und wurden schon sieben Minuten nach dem Ausgleich mit der erneuten Führung für ihr Anrennen belohnt. Stefan Hampl traf mit seinem zweiten Saisontor, nach einer Flanke von Mustafa Parmak. Als eine Viertelstunde vor Schluß Mustaf Parmak mit seinem zweiten Tor des Tages das 3:1 erzielte, da war das Spiel gelaufen. Die Kickers verwalteten das Ergerbnis clever und geschickt. Die Gäste taten dabei nach vorne zu wenig um die Gastgeber nochmal in Gefahr zu bringen. Daran müssen wir arbeiten, so Nöttingens Coach Gerd Dais. Kickers Coach Robin Dutt sah einen verdienten Sieg seiner Mannschaft und wies darauf hin, dass es heute eine andere Mannschaft als in der letzten Woche war. Aber das habe ich schon vor dem Spiel gewußt, so der Kickers Coach schmunzelnd.


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Stuttg.Kickers
Aufstellung:
Tino Köstel (Tor), Oliver Barth (Abwehr), Jens Härter (Abwehr), Alexander Malchow (Abwehr), Moritz Steinle (Abwehr), Mustafa Akcay (Mittelfeld), Giuseppe Catizone (Mittelfeld), Heiko Gumper (Mittelfeld), Mustafa Parmak (Mittelfeld), Stefan Hampl (Sturm), Mirnes Mesic (Sturm)
Auswechslungen:
Suad Rahmanovic für Stefan Hampl (68.)
Nikolaus Chatzis für Giuseppe Catizone (76.)
Michael Zimmermann für Heiko Gumper (86.)

Karten:
Gelb: Oliver Barth
Gelb: Mustafa Akcay


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FC Nöttingen
Aufstellung:
Mathias Dörrich (Tor), Michael Bochtler (Abwehr), Jens Helfrich (Abwehr), Adrian Pelka (Abwehr), Carsten Stoll (Abwehr), Marc Burkart (Mittelfeld), Ralf Hirsch (Mittelfeld), Stefan Hohnstein (Mittelfeld), Christian Simon (Mittelfeld), Oliver Georgiev (Sturm), Dejan Svjetlanovic (Sturm)
Auswechslungen:
Arnold Dybek für Michael Bochtler (46.)
Heiko Staffl für Stefan Hohnstein (46.)
Thomas Frank für Dejan Svjetlanovic (76.)

Karten:
Gelb: Stefan Hohnstein
Gelb: Marc Burkart
Gelb: Heiko Staffl
Gelb: Carsten Stoll
Gelb: Thomas Frank


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Torfolge:
1:0 Mustafa Parmak (30.)
1:1 Christian Simon (54.)
2:1 Stefan Hampl (61.)
3:1 Mustafa Parmak (76.)

Schiedsrichter: Tobias Welz (Wiesbaden)
Zuschauer: 2640
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GelsenKickers
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Beitrag von GelsenKickers »

www.stuttgarter-kickers.de

Kickers schaffen ersten Heimsieg - 3:1 gegen FC Nöttingen

Im dritten Anlauf hat das Team von Trainer Robin Dutt den ersten Heimsieg der Saison eingefahren: Mit 3:1 (1:0) gewannen die Blauen verdient gegen den Aufsteiger FC Nöttingen. Die Tore erzielten Mustafa Parmak (30.), Stefan Hampl (61.) und erneut Mustafa Parmak (76.), für die Nöttinger traf Christian Simon zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich (54.).
Robin Dutt: "Heute haben wir von Beginn an eine andere Kickers-Mannchaft gesehen. Endlich konnten wir den lang ersehnten Erfolg einfahren."
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Basti
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Beitrag von Basti »

Am vergangenen Samstag stand das 2. Heimspiel der Kickers an. Nach dem verpatzten Saisonstart mit lediglich 3 Punkten aus 4 Partien wurde es unruhig im Umfeld und alles andere als ein Sieg wäre zu wenig gewesen. Eigentlich gut, dass in Nöttingen ein vermeintlich leichter Gegner auf der Waldau zu Gast war, aber können die Blauen das "schlechteste Spiel der letzten Jahre" abhaken und zur Tagesordnung übergehen? Der Aufsteiger aus dem Badischen, wie erwartet, sehr defensiv. Die Kickers hingegen von Anpfiff an mit dem Zug nach vorn, auch wenn es im Abschluss nicht gelingen wollte. Immerhin wurde Chancen herausgespielt! Bezeichnend hierfür, dass ausgerechnet eine Standardsituation herhalten musste: 30. Minute, Parmak aus ca. 22 Metern wunderschön über die Mauer links oben ins Eck. Wer war nochmal Sascha Benda? Naja, die Kickers wären nicht die Kickers, wenn sie mit einer Führung im Rücken nicht wieder das Zittern beginnen würden. Unbegreiflich wie sich diese Mannschaft in die Pause retten konnte. Vorallem unser Abwehr-Routinier Malchow sorgt bei den Fans für stockenden Atem, wie es seit Joachim Cast kein Zweiter mehr schaffte. Eben dieser Alexander Malchow war es auch, der 9 Minuten nach Wiederanpfiff völlig unnötig einen Nöttinger an der rechten Strafraumecke zu Fall brachte. Freistoß, Tor! 1:1! Prima Jungs! Das Spiel stand auf der Kippe. Eigentlich mal die Gelegenheit zu zeigen, dass man kämpfen kann. Wenigstens zwei Blaue waren zu notieren, die unermüdlich rackerten: Das türkische Mittelfeld-Duo Akcay/Parmak. Ob's wohl am neuen Stadionnamen liegt? Na hoffentlich nicht! Sei's drum, Akcay krallte sich jeden Ball, der im Umkreis von 10 Metern an ihm vorbei sollte und verlor er ihn doch mal, so dauerte es meist nicht lange bis er ihn sich zurückgekämpft hatte. Großartig kämpferische Leistung vom kleinen Türken, der sich mit Nöttingen's Stürmer Gorgiev auch locker mal für ne Verfilmung von Schneewittchen und den Sieben Zwergen bewerben könnte. Parmak hingegen glänzte wie in den Partien zuvor mit extremer Lauffreudigkeit, allerdings zum ersten Mal in dieser Saison auch sinnvoll. Lief er doch sonst meist wirr kreuz und quer, so stand er gegen Nöttingen stets anspielbar und erkannte die Lücken der gegnerischen Hintermannschaft. Einzig und allein an Überblick fehlt es ihm noch manchmal, wenn er lieber 3 Gegner auf sich zieht, anstatt schnell den freistehende Mitspieler zu bedienen. So wie in der 61. Minute: Parmak setzt sich wunderschön auf rechts durch, geht die Grundlinie entlang und bedient den am 5-Meter-Raum wartenden Hampl. 2:1 Kickers! Halbe Miete? Denkste! Weitere 15 Minuten Anrennen auf's Nöttinger Gehäuse verliefen erfolglos und man ahnte schon Böses: Ein Konter von Nöttingen und der Sieg wäre futsch. Bis zu jener 76. Minute behielt wohl jeder, der 2640 Fans (Entschuldigung 2634, 6 Fans sollen wohl aus Nöttinger anwesend gewesen sein) dies im Hinterkopf. Parmak und Rahmanovic sorgten mit einer wunderschönen Kombination für das erlösende 3:1, welches erneut durch den Mann des Tages Mustafa Parmak erzielt wurde.

Kickers-Sieg ohne Glanz! Machen wir uns nichts vor: Absoluter Pflichtsieg, ohne Grund Optimismus verbreiten zu müssen. Die 9-tägige Pause bedingt durch das verschobene Auswärtsspiel bei Jahn Regensburg kann hoffentlich genutzt werden, einigen Spielern vor Augen zu halten, was das Ziel ist. Nicht das Saisonziel, sowas ist Schwachsinn, da es nach dem 1.Spieltag ohnehin korrigiert wurde (was ein Alibi). Sondern 34 Mal mit der Einstellung ins Spiel zu gehen: "Heute wollen wir gewinnen". Daraus lässt sich dann auch ein Saisonziel ableiten, womit sich auch die Fans identifizieren könnten. Schnellstmöglich raus aus dieser Liga, denn mit Nöttingen hat der Blaue Anhang einen Gegner zur Kenntnis nehmen müssen, den man vor einiger Zeit noch belächelt hätte.

http://www.svk1899.tk
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Buddy
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Beitrag von Buddy »

Basti hat geschrieben: Eben dieser Alexander Malchow war es auch, der 9 Minuten nach Wiederanpfiff völlig unnötig einen Nöttinger an der rechten Strafraumecke zu Fall brachte. Freistoß, Tor! 1:1!
Der Malchow hat ja wirklich schlecht gespielt am Samstag, aber am Tor war ja wohl eindeutig der Hampl schuld weil er den Ball nicht weggeschlagen hat.
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McVillager
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Beitrag von McVillager »

Nöttingen als Aufbaugegner

Regionalliga-Aufsteiger verliert nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich gegen die Kickers zu schnell wieder den Faden



Sehr oft waren die Nöttinger Spieler, hier Michael Bochtler (links), einen Schritt zu spät am Ball.
Foto: Schmid




STUTTGART. Drei Auswärtsspiele, drei Niederlagen. Mit Leistungen, wie der beim 1:3 gegen die Stuttgarter Kickers gezeigten, wird der FC Nöttingen wohl auch nicht mehr viele Zähler auf fremden Plätzen holen.

"Der FC Nöttingen ist vielleicht gerade der richtige Gegner, an dem sich unser Team wieder hochziehen kann", hoffte Kickers-Präsident Hans Kullen am Samstag vor der Partie im "Gazi"-Stadion auf Remchinger Aufbauhilfe. Sie wurde gewährt. Beim 1:3 war vom Regionalliga-Aufsteiger, mit Ausnahme der ersten 15 Minuten der zweiten Spielhälfte, wenig zu sehen. Vor allem im Spiel nach vorne fehlte einmal mehr das Durchsetzungsvermögen. Im Mittelfeld waren Marc Burkart und Stefan Hohnstein zu sehr mit Defensivaufgaben beschäftigt, um etwas fürs Aufbauspiel tun zu können. Auch Christian Simon kam nicht wie erhofft zum Zuge. So wurden die Bälle zumeist aus der Abwehr heraus lang nach vorne geschlagen, wo Dejan Svjetlanovic und Oliver Gorgiev angesichts der kopfballstarken Kickers-Innenverteidigung auf verlorenem Posten standen. In der Abwehr spielte Carsten Stoll für den verletzten Andreas Schnepf.

1:0 über die Mauer ins Tor

Nach mehreren dicken Kickers-Chancen dauerte es bis zur 30. Minute, ehe der überragende Mustafa Parmak einen Freistoß aus 20 Metern über die Mauer zum 1:0 ins Tor zirkelte. Die Führung war hoch verdient, auch wenn die Szene, die zum Freistoß führte, umstritten war. Schiri Tobias Welz wollte ein Foul von Marc Burkart an Stefan Hampf gesehen haben. Das 2:0 schien fällig, als Stefan Hampl in der 37. Minute alleine vor FCN-Keeper Matthias Dörrich auftauchte, mit einem Heber aber nur die Latte traf.

Der FC Nöttingen fand offensiv nicht statt. In der 21. Minute kam Jens Helfrich nach einer Gorgiev-Ecke zum Schuss, zielte aber übers Tor. In der 43. Minute reklamierte FCN-Trainer Gerd Dais "einen klaren Elfmeter" für seine Mannschaft nach einem angeblichen Foul an Christian Simon. Die Mehrzahl der Beobachter im Stadion hatte hier keinen Regelverstoß gesehen.

Für den indisponierten Michael Bochtler und den gleichfalls wenig überzeugenden Stefan Hohnstein brachte Gerd Dais in der zweiten Halbzeit Arnold Dybek und Heiko Staffl. Eine Maßnahme, die Wirkung zeigte - zumindest 15 Minuten lang. Jetzt spielten die Nöttinger mutig nach vorne. Es wurde kombiniert. Die Stürmer wurden endlich flach angespielt. In der 52. Minute kam Christian Simon frei zum Schuss, peilte aber die Mitte des Tores an. Eine Minute später ließ sich Simon die nächste Chance nicht nehmen. Nach einem abgewehrten Freistoß von Dybek kam Gorgiev 20 Meter vor dem Tor an den Ball. Der verunglückte Torschuss landete bei Simon und der erzielte aus der Drehung aus sieben Metern Entfernung den viel umjubelten Ausgleich. Den Kickers war die plötzliche Verunsicherung deutlich anzumerken. Drohte nach zwei Heimniederlagen gegen Mainz und Offenbach die nächste Pleite? Der Gast half dem wankenden Favoriten wieder aufs Pferd. Der eben noch gelobte Christian Simon und Ralf Hirsch ließen in der 61. Minuten den flinken Parmak auf der linken Abwehrseite gewähren. Die Flanke landete auf dem Kopf von Hampl und es hieß 2:1. Gewiss die Schlüsselszene, denn jetzt kippte die Partie wieder total. "Solche Fehler dürfen einfach nicht passieren. Nach dem 2:1 haben wir die Moral verloren", meinte Gerd Dais. Das 3:1 (76), erneut durch Parmak, war hoch verdient. "Unterm Strich war das für ein Auswärtsspiel einfach zu wenig", so Dais. Denn sein Team hatte sich einiges vorgenommen "weil wir wussten, dass die Kickers nicht mit breiter Brust auflaufen werden." Nach der Nöttinger Aufbauhilfe können sie es wieder.


Erstellt am: 06.09.2004

Pforzheimer Zeitung: http://www.pz-news.de/sport/fussball/56292/
Wem die Scheiße bis zum Hals steht sollte den Kopf nicht hängen lassen!

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Basti
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Beitrag von Basti »

Stuttgart - Der FC Nöttingen muss weiter Lehrgeld in der Regionalliga Süd bezahlen. Am vergangenen Samstag verlor der Aufsteiger völlig verdient bei den Stuttgarter Kickers mit 1:3. Die Kickers agierten von Beginn an hochkonzentriert und wollten vor ihren Fans nach den zuletzt mäßigen Leistungen Wiedergutmachung betreiben. Die 2.640 Zuschauer im Gazi-Stadion waren dementsprechend von ihrer Mannschaft begeistert. Nöttingen spielte viel zu mutlos und zeigte zu wenig Initiative.

Die Gastgeber gingen in der 30. Minute durch Mustafa Parmak in Führung. Dies war auch der Pausenstand. Im zweiten Abschnitt kam der FCN besser ins Spiel. Simon Kreutel erzielte den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich. Doch anstatt, dass die Dais-Truppe durch dieses Tor Sicherheit gewonnen hätte, übernahmen die Kickers wieder die Initiative. Stefan Hampl erzielte in der 61. Minute das 2:1 für Stuttgart. In der 76 Minute sorgte dann wiederum Parmak für die Entscheidung.

Durch die Niederlage rutschte der FCN auf den 16. Tabellenplatz ab. Das nächste Spiel bestreiten die Badener am Dienstag, 14. September, im heimischen Panorama-Stadion gegen die Amateure des FSV Mainz 05. (tmr)
http://www.ka-news.de/sport/news.php4?s ... 0496-1177H
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McVillager
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Beitrag von McVillager »

Geschichten einer langen Ehe
Die Stuttgarter Kickers leisten mit dem 3:1-Sieg gegen den FC Nöttingen Wiedergutmachung
Stuttgart - Den Regionalliga-Fußballern der Stuttgarter Kickers ist die Wiedergutmachung für das peinliche 0:2 gegen die Amateure des FSV Mainz 05 gelungen. Gegen Aufsteiger FC Nöttingen gewannen sie mit 3:1 (1:0) und schafften damit den ersten Heimsieg der Saison. Bald wollen sie sich auch wieder mit ihren Anhängern vertragen.

Von Sigor Paesler

Die Kickers und ihre Fans. Das ist manchmal eine etwas merkwürdige Verbindung, die an eine lange Ehe erinnert. Da ist der eine mit Kritik schnell dabei und der andere danach eingeschnappt. Egal, wie sehr sich der Partner wieder Mühe gibt. Und so lässt sich der nicht überragende, aber verdiente Sieg gegen Nöttingen auch nicht beurteilen, ohne das 0:2 in der Woche zuvor gegen Mainz im Hinterkopf zu haben. Da zeigte die Mannschaft die schwächste Leistung seit Monaten und musste sich danach wüste Worte aus dem Fan-Block anhören. Und dann? Gegen Nöttingen kamen sogar immerhin 130 Zuschauer mehr ins Stadion. Und sie standen wie eine Eins hinter ihren Kickers. "Es war bemerkenswert, wie sie die Mannschaft in der schwierigen Phase nach dem 1:1 unterstützt haben", meinte Trainer Robin Dutt, "sie haben uns geholfen, das Spiel wieder in den Griff zu bekommen."

Nach dem Führungstreffer durch einen sehenswerten Freistoß von Mustafa Parmak (30. Minute) war Nöttingen der Ausgleich durch Christian Simon gelungen (53.). Simon war aber nur zum Schuss gekommen, weil Stuttgarts Stürmer Stefan Hampl aus - auch für ihn selbst - unerklärlichen Gründen den Ball nicht aus der Gefahrenzone befördert hatte. Statt wieder zu schimpfen, machte der B-Block danach mächtig Lärm und feuerte das Team an. Acht Minuten später köpfte Hampl nach wunderschöner Vorarbeit von Parmak das Tor zum 2:1.

Die Geschichte ist noch nicht zu Ende. Nach dem Schlusspfiff schickte Dutt die Spieler sofort in die Kabine. "Wir wollten auch für uns gewinnen und das dann gemeinsam genießen", begründete der Coach. Hampl bestätigte etwas präziser, dass das "als Zeichen" an die Fans gedacht war.



Einsatzwille und Leidenschaft
Die Welt ist bei den "Blauen" noch nicht vollständig wieder in Ordnung. Aber Wiedergutmachung hat die Mannschaft geleistet. Nöttingens Trainer Gerd Dais lag mit seiner Erwartung jedenfalls knapp daneben. "Wir haben im Vorfeld gewusst, dass die Kickers sicherlich nicht mit breiter Brust auflaufen würden. Das wollten wir nutzen", sagte er. Breit war die Brust der Stuttgarter Akteure vielleicht nicht. Aber sie zeigten von Anfang an viel Einsatzwillen und Leidenschaft. Allen voran Mustafa Akcay und Parmak. Beim 3:1 legte er ein Solo hin und vollendete nach einem Doppelpass mit Suad Rahamanovic aus vollem Lauf.

"Es war eine ganz, ganz andere Mannschaft als vor einer Woche auf dem Platz", sagte Dutt erleichtert, richtete dann den Blick aber schon wieder in die Zukunft: "Der Sieg war wichtig. Noch wichtiger aber wird das nächste Spiel in Regensburg. Etwas Außergewöhnliches wie ein Auswärtserfolg dort wäre sehr gut für das Selbstvertrauen." Mit den Fans wollen sich die Kickers dann auch wieder vertragen und zu ihnen an den Zaun gehen. Das haben sie versprochen.



Stuttgarter Kickers: Köstel - Steinle, Barth, Malchow, Härter - Akcay - Parmak, Gumper (88. Zimmermann), Catizone (77. Chatzis) - Hampl (68. Rahmanovic), Mesic.

FC Nöttingen: Dörrich - Pelka, Helfrich, Stoll Hirsch, Hohenstein (46. Staffl), Burkhart, Bochtler (46. Dybek) - Simon - Svjetlanovic (77. Frank), Gorgiev.

Schiedsrichter: Welz (Wiesbaden). Zuschauer: 2640.

Tore: 1:0 Parmak (30.), 1:1 Simon (53.), 2:1 (61.) Hampl, 3:1 Parmak (76.).

Gelbe Karten: Barth, Akcay / Stoll, Hohenstein, Burkhart, Simon, Frank, Staffl.

Beste Spieler: Akcay, Parmak, Steinle / Simon.


Eßlinger Zeitung
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Beitrag von McVillager »

FCN muss den Hebel umlegen

Regionalliga-Aufsteiger tut sich schwer in neuer Umgebung – Trainer Dais: „Das Erreichte nicht leichtfertig verspielen“



Ernste Mienen: Was Gerd Dais (hinten) und sein Co-Trainer Michael Wittwer in Stuttgart zu sehen bekamen, hat ihnen gar nicht gefallen.




Nach der 1:3-Niederlage bei den Stuttgarter Kickers betrieb Trainer Gerd Dais intensives Videostudium. Was er auf dem Bildschirm sah, bestätigte auf traurige Art und Weise, was der Coach live im „Gazi“-Stadion gesehen hatte. Haarsträubende Nachlässigkeiten und Fehler im Abwehrverhalten luden den Gegner zum Tore schießen ein. „Was sich vor dem zweiten und dritten Gegentor abgespielt hat, würde man nicht mal einer C-Jugend durchgehen lassen“, fand Dais, der sich sonst eher schützend vor seine Spieler stellt, diesmal deutliche Worte.

„Was wir in den bisherigen Regionalliga-Spielen phasenweise gezeigt haben, ist zu wenig. Wir laufen Gefahr, all das leichtfertig zu verspielen, was wir uns im Verein erarbeitet haben.“ Deshalb werde es allerhöchste Zeit, „den Hebel umzulegen.“ Soll heißen: Sich schleunigst an das rauere Klima in der Regionalliga gewöhnen, wo vor allem Fehler im Defensivverhalten gnadenlos und unverzüglich bestraft werden.

Die zehntägige Pause kommt den Nöttinger Kickern gerade recht. Denn wegen des DFB-Länderpokals am kommenden Wochenende findet das nächste FCN-Heimspiel erst am Dienstag, 14. September (19.00 Uhr), im Panoramastadion statt. Gegner sind die glänzend gestarteten Amateure des FSV Mainz 05. Dabei feiern die Nöttinger ein Wiedersehen mit ihrem Ex-Torjäger Metin Telle.

„Einen Sieg, den Kickers-Trainer Dutt nicht gleich überbewerten wollte, zumal der Gegner in dieser Verfassung doch eher in die Kategorie Abstiegskandidat einzuordnen ist.“
Aus dem Spielbericht der „Stuttgarter Zeitung“ zur Partie Stuttgarter Kickers – FC Nöttingen 3:1

Einen Telle könnten sie in Nöttingen in der jetzigen Situation gut gebrauchen. Denn im Offensivspiel fehlt die nötige Durchschlagskraft. Auch in Stuttgart lief Dejan Svjetlanovic seiner Form meilenweit hinterher. „Dabei bringt er eigentlich alles mit, was ein Regionalliga-Stürmer braucht. Aber er kann es momentan nicht umsetzen“, steht auch Gerd Dais angesichts der Formschwäche des 24-Jährigen vor einem Rätsel.

Die Hoffnung ruht auf den Schultern von Ralf Schmitt, der nach einer fiebrigen Erkältungskrankheit gegen Mainz wieder dabei sein sollte. Dagegen kommt die Partie gegen die Rheinland-Pfälzer für Michael Wittwer noch zu früh. Der Routinier laboriert immer noch an den Folgen eines Wadenbeinbruches. Wittwers Vertreter Adrian

Pelka macht seine Sache zwar nicht schlecht, verkörpert auf dem Platz aber nicht jene Autorität, die ein Führungsspieler vom Schlage Wittwers ausstrahlt.
„Gegen Mainz müssen wir unbedingt gewinnen, egal, ob die Anleihen aus dem Bundesliga-Kader machen werden“, weiß Gerd Dais, was die Stunde geschlagen hat. Denn nach einer weiteren Niederlage wäre der FCN erst mal für längere Zeit Stammgast im Tabellenkeller.


Erstellt am: 07.09.2004

Pforzheimer Zeitung
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SVK-Micha
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Beitrag von SVK-Micha »

..da gehören sie nach der Leistung auch hin! Aber is Parmak
net auch "Spieler des Spieltags" mit seinen 2 Toren und seiner Torvorlage!?
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Felix B.
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Wohnort: Regensburg / Abstatt

Beitrag von Felix B. »

SVK-Micha hat geschrieben:..da gehören sie nach der Leistung auch hin! Aber is Parmak
net auch "Spieler des Spieltags" mit seinen 2 Toren und seiner Torvorlage!?
Nein, das is Martin Willmann von Koblenz geworden. Und zwar mit der Begründung dass er als Stürmer im defensiven Mittelfeld gespielt hat und trotzdem ein Tor geschossen hat :?
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