Vorberichte: Bad Cannstatt (A.) - Stuttgarter Kickers

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Überlinger

Vorberichte: Bad Cannstatt (A.) - Stuttgarter Kickers

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Bad Cannstatt (A.) - Stuttgarter Kickers

Anstoß: Samstag, 23.10.2004, 14:30


Bad Cannstatt (A.):
Benaglio - Schuon, Schaschko, Butscher, Kocholl - Weis, Ricciardi, Gentner, Berger - Guscinas, Gomez - Trainer: Adrion

Zum Spiel: Ob die nach wie vor angeschlagenen Dangelmayr und Caligiuri spielen können, entscheidet sich ebenso kurzfristig wie der Einsatz von Profis.



Stuttgart:
Köstel - Steinle, Barth, Malchow, Härter - Gumper - Parmak, Akcay, Chatzis - Mesic, Rahmanovic - Trainer: Dutt

Zum Spiel: Mesic hat seine Gelb-Sperre abgesessen und kehrt für den Rot-gesperrten Abou Shoura (zwei Spiele) in die Startelf zurück.


Quelle: kicker.de
Überlinger

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"Wir müssen auf uns schauen"

Herr Adrion, am Samstag steigt das Stuttgarter Stadtderby zwischen den VfB-Amateuren und den Stuttgarter Kickers. Wie groß ist die Vorfreude?
Rainer Adrion: "Sehr groß. Erstens weil es ein Heimspiel ist und zweitens weil ein Derby immer ein besonderes Spiel ist."

Und drittens, weil Sie im Vorjahr noch auf der anderen Bank gesessen sind?
Rainer Adrion: "Das ist ein Aspekt, der mich persönlich betrifft, der aber für das Spiel unserer Mannschaft nicht von Bedeutung ist. Es kommt immer wieder vor, dass ein Trainer oder ein Spieler auf sein Ex-Team trifft. Das ist im heutigen Fußballgeschäft völlig normal."

Und dennoch ist es ein Spiel der besonderen Art, oder?
Rainer Adrion: "Na klar ist das kein Spiel wie jedes andere. Aber ich halte es in diesem Fall genauso wie es Matthias Sammer in der Vorwoche vor dem Spiel gegen Dortmund getan hat. So wie der BVB für Matthias Sammer nun Vergangenheit ist, sind es die Kickers für mich. Ich schaue in die Zukunft, denn nur die kann ich beeinflussen."

Und die Zukunft sieht nach dem 1:1 in Feucht wieder etwas besser aus.
Rainer Adrion: "Was die Punktausbeute angeht nicht unbedingt. Unentschieden helfen nicht wirklich weiter, um in der Tabelle voran zu kommen. Aber der späte Ausgleich in Feucht war für den Kopf der Spieler wichtig. Sie haben bis zum Schluss gefightet, haben auch in Unterzahl nicht aufgegeben und wurden am Ende mit dem 1:1 belohnt. Dieser Ausgleich hat allen gezeigt, dass es sich immer lohnt, dranzubleiben und alles zu geben."

Was zuvor nicht immer der Fall war?
Rainer Adrion: "Das will ich so nicht sagen. Der Unterschied zwischen dem Spiel in Feucht und den Partien zuvor war, dass wir miteinander und füreinander gearbeitet haben. In den Wochen zuvor waren die Spieler zu oft mit sich selbst beschäftigt und haben für und mit sich selbst gekämpft. Es kann aber nur gemeinsam gehen. Die mannschaftliche Geschlossenheit war in Feucht wieder da, deshalb konnten wir auch wenigstens einen Zähler mitnehmen."

Am Samstag gegen die Kickers sollten es aber dann schon wieder mal drei sein, oder?
Rainer Adrion: "Ja, ganz klar. Wir wollen gewinnen. Wir gehen in jedes Spiel, um drei Punkte zu holen. Und gerade weil unser letzter Dreier schon ein bisschen zurückliegt, wird es nun wieder mal Zeit. Dazu kommt der Umstand des Stadtderbys. Es geht auch ums Prestige. Auch in diesem Zusammenhang kann ich meine Spieler nur an unseren Cheftrainer Matthias Sammer erinnern. Er bog das letzte Derby zwischen dem VfB und den Kickers in der Bundesliga nach einem Rückstand fast im Alleingang um, weil er nicht mit einer Niederlage gegen den Stadtrivalen konfrontiert werden wollte. Genau mit dieser Einstellung müssen meine Jungs am Sonntag ins Spiel gehen."

Und wenn dann noch die Unterstützung der Fans da ist, kann nichts mehr schief gehen?
"Natürlich hoffe ich auf einen guten Zuspruch unserer Anhänger. Das Derby haben wir extra auf Samstag vorverlegt, um nicht gleichzeitig mit den Profis spielen zu müssen. Somit haben alle VfB-Fans die Möglichkeit, an diesem Wochenende gleich zwei Derbys zu verfolgen. Am Samstag im Schlienz-Stadion unser Spiel gegen die Kickers und am Sonntag das Auswärtsspiel der Profis in Freiburg. Ich bin mir sicher, dass beide Partien hoch interessant werden."

Die Kickers kassierten in der Vorwoche eine 1:3-Heimpleite gegen Darmstadt. Ist die fünfte Saison-Niederlage der Blauen ein Vor- oder Nachteil für das Derby am Samstag?
Rainer Adrion: "Weder noch. Wir müssen auf uns schauen und nicht danach, ob die Kickers am letzten Wochenende gewonnen oder verloren haben. Das darf uns nicht interessieren. Ohnehin kann man aus dieser Niederlage nur bedingt Schlüsse ziehen. Die Kickers waren über weite Strecken das bessere Team und haben am Ende in erster Linie aufgrund einiger umstrittener Schiedsrichter-Entscheidungen, die der Partie eine Wende gaben, verloren."

Wie sieht es momentan personell bei Ihrem Team aus?
Rainer Adrion: "Ganz gut eigentlich. Sicher fehlen wird Zdravko Tuzlak nach seiner gelb-roten Karte in Feucht. Auch unsere langzeitverletzten Spieler Joachim Schwabe und Daniel Alabi können noch nicht mitmachen. Steffen Dangelmayr hatte zuletzt wieder muskuläre Probleme. Alle übrigen Spieler sind im Training und damit einsatzbereit."

Und deshalb werden die VfB-Amateure nach dem 12. Spieltag in der Tabelle auch vor den Kickers stehen?
Rainer Adrion: "Nicht nur deshalb. Die Mannschaft ist gut drauf, hat die Woche über gut trainiert und ist heiß auf das Derby. Deshalb bin ich zuversichtlich, dass wir die drei Punkte in Cannstatt behalten werden." :lol:


Quelle: Lampen
Überlinger

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Stadtderby gegen die Kickers

Rot gegen blau heißt es am zwölften Spieltag der Fußball-Regionalliga Süd. Die VfB-Amateure empfangen am Samstag, 23. Oktober 2004, um 14.30 Uhr, im Robert-Schlienz-Stadion die Stuttgarter Kickers zum Stadtderby.
Wie fast in jedem Derby ist es vor allem für die Ehemaligen wieder ein Spiel der besonderen Art. Auf VfB-Seite kennt sich Coach Rainer Adrion bestens bei den Kickers aus, da er im vergangenen Jahr dort noch auf der Bank saß und auch die Kickers-Spieler Giuseppe Catizone und Suad Rahmanovic waren schon beim jetzigen Gegner aktiv.

Quelle: Lampen online
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Jürgen K.
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Beitrag von Jürgen K. »

Vor dem Derby: Robin Dutt (Kickers) und Rainer Adrion (VfB) unterscheiden sich vor allem in ihrer Persönlichkeit
Das Trainerduell: Emotion gegen Erfahrung

Stuttgart - Am 27. Oktober 2003 löste Robin Dutt bei den Stuttgarter Kickers Rainer Adrion als Cheftrainer ab. Am kommenden Samstag (14.30 Uhr/Schlienzstadion) stehen sich die beiden als Kontrahenten gegenüber. Wir haben die beiden verschiedenen Charaktere vor dem Derby VfB-Amateure gegen Kickers verglichen.

VON JÜRGEN FREY

Die Spielvorbereitung

Beide Trainer bereiten sich akribisch vor und überlassen nichts dem Zufall. Bei Rainer Adrion dauert die Mannschaftssitzung jedoch nicht ganz so lange. Robin Dutt stellt seit dieser Saison mit Hilfe einer Powerpoint-Präsentation die Spieler der gegnerischen Elf und deren Grundordnung visuell dar. Der Vortrag wird oft mit einem Bild abgeschlossen - es zeigt zum Beispiel ein Kaninchen vor einer Schlange. Auch bezieht er die Spieler in die Vorbereitung mit ein und beauftragt sie, den Gegner vorzustellen.

Das Training

Die Übungseinheiten beider Trainer sind abwechslungsreich und ballorientiert. Kickers-Stürmer Stefan Hampl erinnert das Training bei den Blauen an seine Zeit beim SC Freiburg: "Wir üben ständig das Kurzpassspiel, den schnellen Zug zum Tor und das Spiel über die Außen, diese Parallele zu Volker Finke fiel mir schnell auf.''

Die Motivation

Böller lässt keiner der beiden Trainer in der Kabine zünden. Auf spektakuläre Motivationshilfen wird sowohl auf der Waldau als auch auf dem Wasen verzichtet. Dutt ist jedoch der klar emotionalere Typ. Der Mann will nach oben, das Feuer in ihm ist spürbar. So versucht er den Funken auf die Mannschaft überspringen zu lassen. Adrion ist kühler. Die Rolle des Einpeitschers mag er nicht. Er setzt eher auf die Eigenverantwortung der Spieler und die Gruppendynamik in der Mannschaft.

Die Erfahrung

Rainer Adrion absolvierte 22 Bundesligaspiele für den VfB Stuttgart und wurde mit den Roten deutscher Amateurmeister. 1999 fungierte der 50-Jährige für vier Monate als Bundesliga-Chefcoach beim VfB. Außerdem sammelte er Zweitligaerfahrung als Trainer bei der SpVgg Unterhaching.

Robin Dutt kam als Spieler über die Verbandsliga beim FV Zuffenhausen nicht hinaus. Beim Bezirksligisten TSG Leonberg fungierte er als Spielertrainer, ehe er den Verbandsligisten TSF Ditzingen trainierte.

Die Nähe zur Mannschaft

Beide Trainer halten eher Distanz zu den Spielern. Adrion hat einen guten Draht zu den jungen Spielern. Sie zu entwickeln, zu formen und zu fördern, ist seine große Stärke. Mit den Routiniers hatte Adrion bei seinen letzten beiden Stationen bei den Kickers und in Unterhaching große Probleme.

Dutt sah bei den Kickers von Beginn an die Notwendigkeit, auf die gestandenen Spieler zu setzen - wenn auch in anderer Funktion: Stefan Minkwitz bestimmte der 39-Jährige zum Co-Trainer, Achim Cast schlug er zum Manager vor, Alexander Malchow bekam zusammen mit Oliver Barth die Führungsrolle übertragen.

Das Engagement

Rainer Adrion konzentriert sich auf den sportlichen Bereich. Dabei tauscht er sich intensiv mit seinem Assistenten Rainer Widmayer aus.

Robin Dutt war zumindest in der vergangenen Saison bei den Kickers das Mädchen für alles. Er war nicht nur Trainer. Er war Manager, kümmerte sich um die Jugend und nahm auch Sponsorentermine wahr.

Leonberger Kreiszeitung
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Steffen FFC
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Beitrag von Steffen FFC »

Bei dem Vergleich kommt Dutt ja 1000 mal besser rüber als Adrion. :D

Es gibt nur einen Gutt - Robin Dutt. :lol:

Und noch was ganz wichtiges: Eine Stadt - Ein Verein - SVK!!!
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McVillager
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Beitrag von McVillager »

VfB Stuttg.Am. - Stuttg.Kickers

(c.s. irsport) Die Roten gegen die Blauen, das Stuttgarter Regionalliga-Derby steht an und das will schon aus Prestigegründen jeder gewinnen. Die Mannschaft von VfB-Coach Rainer Adrion steht schon unter Erfolgszwand, den momentan belegt sie einen Abstiegsplatz und den will man schnellstmöglich verlassen. Zdravko Tuzlak ist gelb-rot gesperrt. Fraglich sind noch Steffen Dangelmayer und Marco Caligiuri, hier will sich der VfB-Trainer erst kurzfristig nach dem Abschlusstraining entscheiden, weiterhin ist noch eine Abstellung von Profis möglich.
Man will sich nicht in der Tabelle überholen lassen und besser mit einem Punktgewinn den Anschluss ans Mittelfeld schaffen. Kickers-Coach Robin Dutt kann wieder auf Mirnes Mesic zurückgreifen, er hat seine gelb-rot Sperre abgesessen. Dagegen fällt der für zwei Spiele rotgesperrte Mohamed Abou Shoura. Die Heimniederlage gegen darmstadt schmerzt und jetzt will man versuchen, den verlorenen Boden wieder wett zu machen. Trainer Robin Dutt setzt nach der Leistung gegen Darmstadt auf Wiedergutmachung.

www.irsport.de
Wem die Scheiße bis zum Hals steht sollte den Kopf nicht hängen lassen!

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Die Macht im Schwabenland
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Beitrag von Die Macht im Schwabenland »

McVillager hat geschrieben: ...Kickers-Coach Robin Dutt kann wieder auf Mirnes Mesic zurückgreifen, er hat seine gelb-rot Sperre abgesessen...

des war doch die 5. gelbe...
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Steffen FFC
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Beitrag von Steffen FFC »

McVillager hat geschrieben:Trainer Robin Dutt setzt nach der Leistung gegen Darmstadt auf Wiedergutmachung.

www.irsport.de
Meint er damit die Schiedsrichter? :lol:

Oder was soll das?
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Buddy
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Beitrag von Buddy »

Laut STN hat Heiko Gumper Patellasehnenprobleme. Sein Einsatz morgen ist gefährdet.
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Beitrag von Die Macht im Schwabenland »

Buddy hat geschrieben:Laut STN hat Heiko Gumper Patellasehnenprobleme. Sein Einsatz morgen ist gefährdet.

Fußballgott, was machen wir falsch??? :(
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Beitrag von Die Macht im Schwabenland »

"In der Ausbildung ist Kontinuität wichtig"
Rainer Adrion fühlt sich nach seiner Rückkehr beim VfB wohl und hat das Kapitel "Kickers" abgehakt
Stuttgart - Rainer Adrion ist eng mit dem VfB Stuttgart verbunden. Er war Spieler, Co-Trainer, Cheftrainer und Amateurtrainer. Von März bis November vergangenen Jahres betreute er den Stadtrivalen Stuttgarter Kickers - mit wenig Erfolg. Seit Saisonbeginn ist er wieder für die VfB-Amateure verantwortlich, mit denen er heute (14.30 Uhr) seinen Ex-Club erwartet. "Dass nach meinem Weggang bei den Kickers noch nachgeschlagen wurde, habe ich zwar registriert, aber das ist abgehakt", sagt der 50-Jährige im Gespräch mit Sigor Paesler.

Vor einem Jahr waren Sie noch Trainer der Kickers, Ihr Abgang ging nicht ganz harmonisch über die Bühne. Welche Gefühle haben Sie vor dem Derby?

Adrion:

Bis jetzt ist alles normal. Ein Derby ist für alle Beteiligten etwas Besonderes, aber ich denke, das wird erst am Spieltag selbst so richtig zu spüren sein. Aber die Emotionen muss man auch heraushalten können. Wichtig ist, dass wir unsere Leistung bringen. Dass nach meinem Weggang bei den Kickers noch nachgeschlagen wurde, habe ich zwar registriert, aber das ist abgehakt.

Nach dem Abgang bei den "Blauen" sind Sie nach einer Pause wieder bei den "Roten" gelandet. War das wie eine Heimkehr?

Adrion:

Es war sehr schön, dass man mich vor der Saison gefragt hat, ob ich diese Aufgabe übernehmen will. Denn als ehemaliger Spieler und Trainer habe ich schon einen starken Bezug zu dem Verein. Wir haben hier im Ausbildungsbereich noch sehr viel vor.

Vor knapp einem Jahr aber haben Sie laut darüber nachgedacht, vielleicht nie mehr eine Trainerstelle zu übernehmen.

Adrion:

Das Umfeld wird schwieriger und die Medien werden immer aggressiver, das ist mir damals aufgefallen und ich habe es zum Ausdruck gebracht. Hier bei der Ausbildungsmannschaft des VfB ist die Situation anders, ich fühle mich sehr wohl.

Stellen Sie sich auf eine langfristige Beschäftigung beim VfB ein?

Adrion:

Im Ausbildungsbereich, in der Verzahnung zwischen der Jugend und den Amateuren, die die letzte Stufe der Ausbildung darstellen, ist meiner Meinung nach Kontinuität sehr wichtig. Von meiner Seite aus könnte ich mir eine mittelfristige Zusammenarbeit gut vorstellen.

Leicht ist der Job momentan aber nicht. Die Mannschaft steht einen Rang vor der Abstiegszone. Wo liegen die Probleme?

Adrion:

Wie in jedem Jahr wurden Spieler abgegeben und die Mannschaft wurde verjüngt. Die Regionalliga wird dagegen immer stärker, aufgefüllt mit Kräften, die im Profibereich übrig bleiben. Man muss da schon ein Konzept erarbeiten, wie man mithalten kann. Wir machen uns diesbezüglich gerade einige Gedanken über die Zukunft.

Heißt das, dass wie etwa bei den Bayern-Amateuren mehr gestandene Spieler eingebaut werden sollen?

Adrion:

Wenn es im eigenen Verein Möglichkeiten gibt, kann man darüber nachdenken. Aber ich bin eher dafür, dass man einige Spieler ein oder zwei Jahre länger bei den Amateuren lässt. Ich halte nichts davon, Spieler mittleren Alters von anderen Vereinen zu verpflichten.

Wie schätzen Sie die Entwicklung bei den Kickers unter Ihrem Nachfolger und früherem Assistenten Robin Dutt ein?

Adrion:

Natürlich verfolge ich die Entwicklung dort. Aber dazu möchte ich mich nicht äußern.

www.esslinger-zeitung.de

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Dutt interessieren nur die Punkte
Stuttgart (sip) - Das Robert-Schlienz-Stadion wird heute (14.30 Uhr) aus allen Nähten platzen. 4000 Zuschauer werden zum Stuttgarter Stadt-Derby zwischen dem VfB und den Kickers erwartet. Die Rivalität der Fans ist groß, bei den Funktionären steigen die Emotionen nicht ganz so hoch. Auch bei den Trainern Rainer Adrion (VfB) und Robin Dutt (Kickers) nicht, obwohl Dutt vor einem Jahr noch Adrions Assistent bei den Kickers war und man weiß, dass sie nicht immer einer Meinung waren. "Das interessiert mich alles nicht. Wichtig ist, dass wir die Punkte holen", sagt Dutt. Er ist froh, dass Stürmer Mirnes Mesic seine Gelb-Sperre abgesessen hat und wieder zur Verfügung steht. Mohamed Abou Shoura hat für seine Tätlichkeit im Spiel gegen Darmstadt 98 zwei Spiele Sperre bekommen. Die Verpflichtung von Mittelfeldspieler Bashiru Gambo ist derweil geplatzt. Der Ghanaer erhielt keine Freigabe, da er von der DFL bereits eine für einen ebenfalls geplatzten Wechsel zu WAC Casablanca erhalten hatte.

VfB Stuttgart Amateure: Benaglio - Schuon, Schaschko, Butscher, Kocholl - Weis, Ricciardi, Gentner, Berger - Guscinas, Gomez.

Stuttgarter Kickers: Köstel - Steinle, Barth, Malchow, Härter - Gumper - Parmak, Akcay, Chatzis - Mesic, Rahmanovic.

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