Sandhausen trennt sich von Rainer Scharinger
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Sandhausen trennt sich von Rainer Scharinger
Doch alles nur Lippenbekenntnisse? Neue Wege wollte der SV Sandhausen gehen, nachdem der jahrelange (finanzielle) Kraftakt immer wieder scheiterte, um endlich in die Regionalliga aufzusteigen. Deshalb rief man vor der nun laufenden Oberliga-Saison das "Projekt 2006" aus. Junge Spieler aus der Region sollten bis zu diesem Zeitpunkt aufgebaut werden, um dann den langersehnten Aufstieg perfekt zu machen. Rainer Scharinger wurde hierzu als Trainer gewonnen, doch schon nach zwölf Oberliga-Spielen ist der Ex-Profi kein Coach mehr am Hardtwald. "Wir mussten die Reißleine ziehen", erklärte Präsident Jürgen Machmaier die Trennung, die am Montagnachmittag erfolgte. Nach dem Sturz auf Platz 14 der Tabelle sah sich der Verein zu diesem Schritt veranlasst. "Natürlich bin ich enttäuscht", brachte Rainer Scharinger hervor, wollte aber nicht mehr dazu sagen. Offiziell steht noch kein Nachfolger fest. Es deutet aber alles darauf hin, dass Günter Sebert den SV in Zukunft coach wird. Er wurde am Hardtwald gesehen. Zuletzt führte Sebert Regensburg in die Zweite Liga. mf/Bild: Fürst
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Kai
Re: Sandhausen trennt sich von Rainer Scharinger
hehe....junge Spieler aus der Region und dann noch eine "Vision 2006"....das kommt mir alles irgendwie sehr bekannt vor....McVillager hat geschrieben:Doch alles nur Lippenbekenntnisse? Neue Wege wollte der SV Sandhausen gehen, nachdem der jahrelange (finanzielle) Kraftakt immer wieder scheiterte, um endlich in die Regionalliga aufzusteigen. Deshalb rief man vor der nun laufenden Oberliga-Saison das "Projekt 2006" aus. Junge Spieler aus der Region sollten bis zu diesem Zeitpunkt aufgebaut werden, um dann den langersehnten Aufstieg perfekt zu machen. Rainer Scharinger wurde hierzu als Trainer gewonnen, doch schon nach zwölf Oberliga-Spielen ist der Ex-Profi kein Coach mehr am Hardtwald. "Wir mussten die Reißleine ziehen", erklärte Präsident Jürgen Machmaier die Trennung, die am Montagnachmittag erfolgte. Nach dem Sturz auf Platz 14 der Tabelle sah sich der Verein zu diesem Schritt veranlasst. "Natürlich bin ich enttäuscht", brachte Rainer Scharinger hervor, wollte aber nicht mehr dazu sagen. Offiziell steht noch kein Nachfolger fest. Es deutet aber alles darauf hin, dass Günter Sebert den SV in Zukunft coach wird. Er wurde am Hardtwald gesehen. Zuletzt führte Sebert Regensburg in die Zweite Liga. mf/Bild: Fürst
Sebert neuer Trainer (17.09.2003)
Zwei Tage nach der Beurlaubung von Rainer Scharinger wird Günter Sebert neuer Trainer beim SV Sandhausen. Sebert, der für den SV Waldhof Mannheim 128 Bundesligaspiele bestritt und 13 Tore schoss, erhält einen Vertrag bis zum 30.06.2005. Als Trainer arbeitete der 55-Jährige für Waldhof, Herta BSC Berlin und Jahn Regensburg. Das erste Training unter dem neuen Trainer ist am Donnerstag um 16.00 Uhr
Quelle: SV Sandhausen
Zwei Tage nach der Beurlaubung von Rainer Scharinger wird Günter Sebert neuer Trainer beim SV Sandhausen. Sebert, der für den SV Waldhof Mannheim 128 Bundesligaspiele bestritt und 13 Tore schoss, erhält einen Vertrag bis zum 30.06.2005. Als Trainer arbeitete der 55-Jährige für Waldhof, Herta BSC Berlin und Jahn Regensburg. Das erste Training unter dem neuen Trainer ist am Donnerstag um 16.00 Uhr
Quelle: SV Sandhausen
Zuletzt geändert von Buddy am Mittwoch 17. September 2003, 18:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Überlinger
Und hier noch der Bericht des Kicker:
Sebert kommt und darf bald nachlegen
Der SV Sandhausen hat schnell reagiert. Kurz nach der Trennung von Rainer Scharinger wurde ein neuer Trainer präsentiert: Günter Sebert soll das auf den 14. Platz abgerutschte Team wieder flott machen.
Zuletzt führte er Jahn Regensburg in die Zweite Liga. "In dieser Saison wollen wir einen einstelligen Tabellenplatz, im nächsten Jahr wieder oben mitspielen", hat Präsident Jürgen Machmeier klare Vorstellungen. Deshalb darf Sebert, dessen Vertrag bis 2005 läuft, im Winter auch nachrüsten.
Überraschend kam das Aus für Scharinger nicht. "Wir mussten angesichts der prekären Situation die Reißleine ziehen", sagte Machmeier, "wir hatten das Gefühl, dass es nicht vorwärts geht." 16 Neue musste Scharinger im Sommer integrieren.
"Doch so schlecht wie der Tabellenstand ist die Mannschaft nicht", ist Machmeier überzeugt.
Wolfgang Brück
Sebert kommt und darf bald nachlegen
Der SV Sandhausen hat schnell reagiert. Kurz nach der Trennung von Rainer Scharinger wurde ein neuer Trainer präsentiert: Günter Sebert soll das auf den 14. Platz abgerutschte Team wieder flott machen.
Zuletzt führte er Jahn Regensburg in die Zweite Liga. "In dieser Saison wollen wir einen einstelligen Tabellenplatz, im nächsten Jahr wieder oben mitspielen", hat Präsident Jürgen Machmeier klare Vorstellungen. Deshalb darf Sebert, dessen Vertrag bis 2005 läuft, im Winter auch nachrüsten.
Überraschend kam das Aus für Scharinger nicht. "Wir mussten angesichts der prekären Situation die Reißleine ziehen", sagte Machmeier, "wir hatten das Gefühl, dass es nicht vorwärts geht." 16 Neue musste Scharinger im Sommer integrieren.
"Doch so schlecht wie der Tabellenstand ist die Mannschaft nicht", ist Machmeier überzeugt.
Wolfgang Brück