Berichte Wehen - Kickers
Berichte Wehen - Kickers
Von der Wehen-HP:
Bittere Heimniederlage:
Trotz bester Chancen 0:1 gegen Stuttgarter Kickers
Es hatte nicht sollen sein. Unsere Regionalliga-Kicker nutzten die Chance, nach dem Auswärtssieg in Feucht weiter zur Spitze aufzuschließen, nicht - und auch mit dem verwerten ihren zahlreichen Möglichkeiten klappte es nicht. Ein Sonntagsschuss in der 12. Minute verhalf den Stuttgarter Kickers zum Sieg - und das, obwohl nach der Pause nahezu jeder unserer Mittelfeldakteure und Stürmer mindestens einmal ran durfte, um zumindest den Ausgleich zu erzielen - nur einer nicht: Kristian Sprecakovic durfte nämlich nach seiner Einwechslung ein halbes Dutzend Mal auch aus aussichtsreichster Position heran und wurde zur tragischen Figur. Unterm Strich blieb somit die zweite Heimniederlage hintereinander.
Nur noch eine hauchdünne Schneedecke deckte Stellen des Platzes zu, so dass Bundesliga-Schiedsrichter Sippel sein Okay zur Austragung der Partie gab. Wehen begann überraschend mit dem zuletzt formschwachen Sturmduo Brendel/Melunovic, im Vergleich zur Begegnung in Feucht mussten dafür Maas und Sprecakovic auf die Bank. Die erste große Möglichkeit besaß der starke Stefan Zinnow, der sich über die rechte Seite durchsetzte, mit seinem Schuss aufs kurze Eck allerdings an Kickers-Keeper Köstel scheiterte. Den einfachen Nachschuss hob Melunovic aus kurzer Distanz übers Tor (9.). Statt der frühen Gastgeber-Führung fiel auf der Gegenseite das Tor des Tages. Parmaks Freistoß beförderte Dajan Simac per Kopf eigentlich aus der Gefahrenzone, doch aus dem Hintergrund rauschte Catizone (ehemals in der Bundesliga beim VfB am Ball) von der Mittellinie heran und zog aus 30 Metern ab, der Ball rauschte neben dem Pfosten unhaltbar ins Netz - ein Traumtor. Doch unser Team versuchte weiter, den Vorwärtsgang einzulegen. So kamen vor dem Pausenpfiff Brendel (23.), Mokhtari (30.) und Melunovic (36.) zu guten Ausgleichmöglichkeiten. Die Gäste kamen nur noch einmal gefährlich vor unseren Kasten, als Catizone am großartig reagierenden Klandt scheiterte.
Nach der Pause entwickelte sich eine einseitige Partie. Stuttgart brachte kaum mehr Entlastendes zustande, während die Wehener Angriffe quasi im Minutentakt in Richtung Köstels Kasten rollten. Die Einwechslungen von Maas und Sprecakovic brachten frischen Wind. Auf der rechten Seite war Zinnow vom Gegner nicht zu bremsen, sorgte Mal für Mal mit seinen Soli und Hereingaben für Gefahr. Doch die Gäste klärten mit Glück und Geschick, Mann und Maus auch die kritischsten Situationen. Es brannte ein gutes Dutzend Mal licherloh im Strafraum, ja gar im Fünfmeterraum der Kickers. Als endlich mal ein Wehener Angriff durch Sprecakovic, der Köstel bereits ausgespielt hatte, erfolgreich zum Abschluss zu kommen schien, trudelte der Ball um Millimeter am langen Eck vorbei. Auch in der nächsten Chance war Sprecakovic der Hauptakteur: Nach Zuspiel Zinnows schoss er aus aussichtsreichster Position Gegenspieler Akcay an, von dem der Ball ins Aus trudelte (74.). Keine 60 Sekunden später köpfte Simac nach Kopfball-Vorlage Amstätters direkt in Köstels Arme (75.), ehe Sprecakovic über das Tor schoss (80.). In der 81. Minute hatten die heimischen Zuschauer schon die Jubelpose eingenommen, doch das Tor Brendels, der einmal mehr von Zinnow bedient wurde, fand wegen Abseitsstellung keine Anerkennung. Allein Sprecakovic verfehlte das Tor in der Schlussphase noch dreimal: Einmal klärte Gegenspieler Barth (85.), dann schoss er aus kürzester Distanz drüber (86.), schließlich landete ein Kopfball beim Keeper. So entstand letztlich eine Niederlage, die aufgrund des Spielverlaufs nie nd nimmer hätte sein dürfen und wohl von niemandem erwartet worden wäre.
AUFSTELLUNG
SV Wehen: Klandt - Nakas, Gorges, Krause, Simon (72. Endres) - Zinnow, Simac, Amstätter, Mokhtari (55. Sprecakovic) - Melunovic (55. Maas), Brendel.
Stuttgarter Kickers: Köstel - Steinle, Barth, Zimmermann, Härter (46. Schreiber) - Parmak, Akcay, Chatzis, Catizone - Mesic (89. Klotz), Rahmanovic (76. Abou Shoura).
Tor: 0:1 Catizone (12.).
Schiedsrichter: Sippel (München).
Zuschauer: 600.
STIMMEn
Stuttgart-Coach Robin Dutt: "In der ersten Spielhälfte haben wir Ordnung und Disziplin gezeigt. Der Sonntagsschuss zur Führung hat uns natürlich in die Karten gespielt. Nach der Pause haben wir uns hinten reindrängen lassen, Wehen erhöhte den Druck immer mehr, der Ausgleich lag in der Luft. Wir haben einiges an Glück in Anspruch genommen."
SVW-Coach Djuradj Vasic: "Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Schon in der ersten Spielhälfte hatten wir genug Chancen, haben nach der Pause den Druck noch erhöht. Die Mannschaft hat bis zur letzten Minute alles gegeben und nicht nachgelassen, obwohl ihr noch das schwere Spiel vom Dienstag in den Knochen steckte."
SVW-Spieler Stefan Zinnow: "Mehr Chancen kann man nicht haben. Es muss weitergehen!"
SVW-Spiele Stephan Maas: "Wir hätten wohl drei Stunden lang spielen können, und es wäre trotzdem 0:1 ausgegangen."
Stefan Minkwitz (Kickers-Co-Trainer): Aufgrund der zweiten Hälfte war der Sieg glücklich."
Bittere Heimniederlage:
Trotz bester Chancen 0:1 gegen Stuttgarter Kickers
Es hatte nicht sollen sein. Unsere Regionalliga-Kicker nutzten die Chance, nach dem Auswärtssieg in Feucht weiter zur Spitze aufzuschließen, nicht - und auch mit dem verwerten ihren zahlreichen Möglichkeiten klappte es nicht. Ein Sonntagsschuss in der 12. Minute verhalf den Stuttgarter Kickers zum Sieg - und das, obwohl nach der Pause nahezu jeder unserer Mittelfeldakteure und Stürmer mindestens einmal ran durfte, um zumindest den Ausgleich zu erzielen - nur einer nicht: Kristian Sprecakovic durfte nämlich nach seiner Einwechslung ein halbes Dutzend Mal auch aus aussichtsreichster Position heran und wurde zur tragischen Figur. Unterm Strich blieb somit die zweite Heimniederlage hintereinander.
Nur noch eine hauchdünne Schneedecke deckte Stellen des Platzes zu, so dass Bundesliga-Schiedsrichter Sippel sein Okay zur Austragung der Partie gab. Wehen begann überraschend mit dem zuletzt formschwachen Sturmduo Brendel/Melunovic, im Vergleich zur Begegnung in Feucht mussten dafür Maas und Sprecakovic auf die Bank. Die erste große Möglichkeit besaß der starke Stefan Zinnow, der sich über die rechte Seite durchsetzte, mit seinem Schuss aufs kurze Eck allerdings an Kickers-Keeper Köstel scheiterte. Den einfachen Nachschuss hob Melunovic aus kurzer Distanz übers Tor (9.). Statt der frühen Gastgeber-Führung fiel auf der Gegenseite das Tor des Tages. Parmaks Freistoß beförderte Dajan Simac per Kopf eigentlich aus der Gefahrenzone, doch aus dem Hintergrund rauschte Catizone (ehemals in der Bundesliga beim VfB am Ball) von der Mittellinie heran und zog aus 30 Metern ab, der Ball rauschte neben dem Pfosten unhaltbar ins Netz - ein Traumtor. Doch unser Team versuchte weiter, den Vorwärtsgang einzulegen. So kamen vor dem Pausenpfiff Brendel (23.), Mokhtari (30.) und Melunovic (36.) zu guten Ausgleichmöglichkeiten. Die Gäste kamen nur noch einmal gefährlich vor unseren Kasten, als Catizone am großartig reagierenden Klandt scheiterte.
Nach der Pause entwickelte sich eine einseitige Partie. Stuttgart brachte kaum mehr Entlastendes zustande, während die Wehener Angriffe quasi im Minutentakt in Richtung Köstels Kasten rollten. Die Einwechslungen von Maas und Sprecakovic brachten frischen Wind. Auf der rechten Seite war Zinnow vom Gegner nicht zu bremsen, sorgte Mal für Mal mit seinen Soli und Hereingaben für Gefahr. Doch die Gäste klärten mit Glück und Geschick, Mann und Maus auch die kritischsten Situationen. Es brannte ein gutes Dutzend Mal licherloh im Strafraum, ja gar im Fünfmeterraum der Kickers. Als endlich mal ein Wehener Angriff durch Sprecakovic, der Köstel bereits ausgespielt hatte, erfolgreich zum Abschluss zu kommen schien, trudelte der Ball um Millimeter am langen Eck vorbei. Auch in der nächsten Chance war Sprecakovic der Hauptakteur: Nach Zuspiel Zinnows schoss er aus aussichtsreichster Position Gegenspieler Akcay an, von dem der Ball ins Aus trudelte (74.). Keine 60 Sekunden später köpfte Simac nach Kopfball-Vorlage Amstätters direkt in Köstels Arme (75.), ehe Sprecakovic über das Tor schoss (80.). In der 81. Minute hatten die heimischen Zuschauer schon die Jubelpose eingenommen, doch das Tor Brendels, der einmal mehr von Zinnow bedient wurde, fand wegen Abseitsstellung keine Anerkennung. Allein Sprecakovic verfehlte das Tor in der Schlussphase noch dreimal: Einmal klärte Gegenspieler Barth (85.), dann schoss er aus kürzester Distanz drüber (86.), schließlich landete ein Kopfball beim Keeper. So entstand letztlich eine Niederlage, die aufgrund des Spielverlaufs nie nd nimmer hätte sein dürfen und wohl von niemandem erwartet worden wäre.
AUFSTELLUNG
SV Wehen: Klandt - Nakas, Gorges, Krause, Simon (72. Endres) - Zinnow, Simac, Amstätter, Mokhtari (55. Sprecakovic) - Melunovic (55. Maas), Brendel.
Stuttgarter Kickers: Köstel - Steinle, Barth, Zimmermann, Härter (46. Schreiber) - Parmak, Akcay, Chatzis, Catizone - Mesic (89. Klotz), Rahmanovic (76. Abou Shoura).
Tor: 0:1 Catizone (12.).
Schiedsrichter: Sippel (München).
Zuschauer: 600.
STIMMEn
Stuttgart-Coach Robin Dutt: "In der ersten Spielhälfte haben wir Ordnung und Disziplin gezeigt. Der Sonntagsschuss zur Führung hat uns natürlich in die Karten gespielt. Nach der Pause haben wir uns hinten reindrängen lassen, Wehen erhöhte den Druck immer mehr, der Ausgleich lag in der Luft. Wir haben einiges an Glück in Anspruch genommen."
SVW-Coach Djuradj Vasic: "Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Schon in der ersten Spielhälfte hatten wir genug Chancen, haben nach der Pause den Druck noch erhöht. Die Mannschaft hat bis zur letzten Minute alles gegeben und nicht nachgelassen, obwohl ihr noch das schwere Spiel vom Dienstag in den Knochen steckte."
SVW-Spieler Stefan Zinnow: "Mehr Chancen kann man nicht haben. Es muss weitergehen!"
SVW-Spiele Stephan Maas: "Wir hätten wohl drei Stunden lang spielen können, und es wäre trotzdem 0:1 ausgegangen."
Stefan Minkwitz (Kickers-Co-Trainer): Aufgrund der zweiten Hälfte war der Sieg glücklich."
Und noch der Kurzbericht von irsport:
(n.h. irsport) Eine kleine Überraschung gelang der Mannschaft von Trainer Robin Dutt. Durch das Tor des Tages von Giuseppe Catizone konnten die Stuttgarter Kickers die volle Punktzahl aus Wehen entführen. Die Gastgeber enttäuschten, wogegen sich die Gäste aus Degerloch wichtige Punkte sichern konnnten.
(n.h. irsport) Eine kleine Überraschung gelang der Mannschaft von Trainer Robin Dutt. Durch das Tor des Tages von Giuseppe Catizone konnten die Stuttgarter Kickers die volle Punktzahl aus Wehen entführen. Die Gastgeber enttäuschten, wogegen sich die Gäste aus Degerloch wichtige Punkte sichern konnnten.
- McVillager
- Kickers-Fan
- Beiträge: 2959
- Registriert: Dienstag 26. August 2003, 09:30
- Wohnort: Königshofen
- Kontaktdaten:
27-Jähriger trifft beim 1:0 der Stuttgarter Kickers in Wehen - "Große Erleichterung''
Catizone nutzt seine Chance
Wehen - Die kleine Serie der Stuttgarter Kickers hat auch beim SV Wehen gehalten. Der Fußball-Regionalligist siegte mit 1:0 (1:0) und ist nun seit vier Spielen ungeschlagen. Das Siegtor erzielte Giuseppe Catizone - den viele bereits abgeschrieben hatten.
VON DIRK PREISS
So ist das eben im Fußball: Manchmal geht alles ganz schnell. Vergangene Woche hatte Robin Dutt Catizone noch zu den Amateuren geschickt. Der Mittelfeldspieler verfüge zwar über ein hohes Potenzial, erklärte der Kickers-Coach, rufe es aber einfach nicht ab. Catizone zog die richtigen Lehren aus seiner Degradierung: Er lieferte in der Oberligapartie gegen Reutlingen eine gute Leistung ab, bestätigte sie im Training und wurde am Samstag in Wehen dafür belohnt: mit einem Einsatz von Anfang an - und dem Siegtor in der zwölften Minute. Aus gut 25 Metern gelang dem 27-Jährigen der entscheidende Treffer. "Das war eine große Erleichterung'', sagt Catizone, der überrascht war, wie kurz der Weg von der Tribüne in die Startelf manchmal sein kann.
Keine Frage, der Ex-VfB-Spieler hat seine Chance genutzt. Was das wert ist, entscheidet sich aber erst in den kommenden Wochen. "Wenn ich jetzt nicht weiter hart arbeite'', weiß Catizone, "war es nur ein schönes Gefühl für einen Tag.'' Und seine Situation bei den Kickers ändert sich nicht. Denn bislang gehörte der Fellbacher zu den Kandidaten bei den Blauen, für die ein Vereinswechsel in der Winterpause nicht ausgeschlossen war. Nun hört sich das schon wieder ganz anders an. "Es wäre ideal, wenn ich mich hier durchsetzen könnte'', sagt Catizone. Und Dutt erklärt: "Wir hoffen, dass er nun die Kehrtwende schafft. Wir wollen im Grunde ja niemand wegschicken.'' Nun allerdings müsse er seine Leistung bestätigen: "Es geht um Beständigkeit.'' Nicht nur für Catizone.
Kickers: Köstel - Steinle, Barth, Zimmermann, Härter (46. Schreiber) - Parmak, Akcay, Chatzis, Catizone - Mesic (89. Klotz), Rahmanovic (76. Abou Shoura).
Leonberger Kreiszeitung
Catizone nutzt seine Chance
Wehen - Die kleine Serie der Stuttgarter Kickers hat auch beim SV Wehen gehalten. Der Fußball-Regionalligist siegte mit 1:0 (1:0) und ist nun seit vier Spielen ungeschlagen. Das Siegtor erzielte Giuseppe Catizone - den viele bereits abgeschrieben hatten.
VON DIRK PREISS
So ist das eben im Fußball: Manchmal geht alles ganz schnell. Vergangene Woche hatte Robin Dutt Catizone noch zu den Amateuren geschickt. Der Mittelfeldspieler verfüge zwar über ein hohes Potenzial, erklärte der Kickers-Coach, rufe es aber einfach nicht ab. Catizone zog die richtigen Lehren aus seiner Degradierung: Er lieferte in der Oberligapartie gegen Reutlingen eine gute Leistung ab, bestätigte sie im Training und wurde am Samstag in Wehen dafür belohnt: mit einem Einsatz von Anfang an - und dem Siegtor in der zwölften Minute. Aus gut 25 Metern gelang dem 27-Jährigen der entscheidende Treffer. "Das war eine große Erleichterung'', sagt Catizone, der überrascht war, wie kurz der Weg von der Tribüne in die Startelf manchmal sein kann.
Keine Frage, der Ex-VfB-Spieler hat seine Chance genutzt. Was das wert ist, entscheidet sich aber erst in den kommenden Wochen. "Wenn ich jetzt nicht weiter hart arbeite'', weiß Catizone, "war es nur ein schönes Gefühl für einen Tag.'' Und seine Situation bei den Kickers ändert sich nicht. Denn bislang gehörte der Fellbacher zu den Kandidaten bei den Blauen, für die ein Vereinswechsel in der Winterpause nicht ausgeschlossen war. Nun hört sich das schon wieder ganz anders an. "Es wäre ideal, wenn ich mich hier durchsetzen könnte'', sagt Catizone. Und Dutt erklärt: "Wir hoffen, dass er nun die Kehrtwende schafft. Wir wollen im Grunde ja niemand wegschicken.'' Nun allerdings müsse er seine Leistung bestätigen: "Es geht um Beständigkeit.'' Nicht nur für Catizone.
Kickers: Köstel - Steinle, Barth, Zimmermann, Härter (46. Schreiber) - Parmak, Akcay, Chatzis, Catizone - Mesic (89. Klotz), Rahmanovic (76. Abou Shoura).
Leonberger Kreiszeitung
Wem die Scheiße bis zum Hals steht sollte den Kopf nicht hängen lassen!
Die Kickersnews: http://www.kickersnews.de" onclick="window.open(this.href);return false;
Das Kickersarchiv: http://www.kickersarchiv.de" onclick="window.open(this.href);return false;

Die Kickersnews: http://www.kickersnews.de" onclick="window.open(this.href);return false;
Das Kickersarchiv: http://www.kickersarchiv.de" onclick="window.open(this.href);return false;

Dutt hat ein glückliches Händchen
Catizone trifft beim 1:0-Sieg der Stuttgarter Kickers in Wehen
Wehen (sip) - So wünscht es sich ein Trainer: Er überrascht mit seiner Aufstellung und landet damit einen Volltreffer. Robin Dutt ist das gelungen: Im Spiel des Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers beim SV Wehen brachte er Giuseppe Catizone, der beim 1:0 (1:0)-Sieg den entscheidenden Treffer erzielte.
Dutt wollte die Angelegenheit aber nicht überbewerten. "Er hat vergangene Woche in der zweiten Mannschaft gut gespielt und sich im Training angeboten", sagte er über den Italiener, der zuletzt nicht einmal auf der Bank saß und über dessen Wechsel in der Winterpause schon spekuliert worden war.
Auch abgesehen von seinem Tor in der 12. Minute, als er nach einer Ecke mit einem 25-Meter-Knaller Wehens Keeper Patrick Klandt keine Chance ließ, war Dutt mit Catizone zufrieden - "so wie mit der ganzen Mannschaft." Da störte es den Trainer auch nicht, dass die "Blauen" in der zweiten Hälfte auch Glück hatte. Alleine Wehens Kristian Sprecakovic vergab einige gute Chancen, Thomas Brendel stand bei einem Treffer im Abseits. Auf der anderen Seite vergab Mustafa Parmak die beste Konterchance der Kickers. "Vor allem aufgrund der ersten Hälfte und der kämpferischen Vorstellung während der gesamten Partie ist der Sieg verdient", meinte Dutt. Für die Mannschaft spricht auch, dass sie trotz der Ausfälle der gesperrten Alexander Malchow und Oliver Stierle und den daraus resultierenden Umstellungen in der Abwehr ohne Gegentor blieb.
Das Glück des Tüchtigen nahmen die Kickers am Ende gerne mit, den zuvor hatten sie einige Male trotz Überlegenheit nicht gewonnen. Andererseits stehen nun vier Spiele ohne Niederlage zu Buche. Dutt: "Mit dieser Bilanz in die Spiele gegen die Spitzenteams Koblenz und Offenbach zu gehen, ist natürlich gut."
Köstel - Steinle, Barth, Zimmermann, Härter (46. Schreiber) - Chatzis - Akcay, Parmak, Catizone - Mesic (89. Klotz), Rahmanovic (76. Abou Shoura).
Quelle: Esslinger Zeitung
Catizone trifft beim 1:0-Sieg der Stuttgarter Kickers in Wehen
Wehen (sip) - So wünscht es sich ein Trainer: Er überrascht mit seiner Aufstellung und landet damit einen Volltreffer. Robin Dutt ist das gelungen: Im Spiel des Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers beim SV Wehen brachte er Giuseppe Catizone, der beim 1:0 (1:0)-Sieg den entscheidenden Treffer erzielte.
Dutt wollte die Angelegenheit aber nicht überbewerten. "Er hat vergangene Woche in der zweiten Mannschaft gut gespielt und sich im Training angeboten", sagte er über den Italiener, der zuletzt nicht einmal auf der Bank saß und über dessen Wechsel in der Winterpause schon spekuliert worden war.
Auch abgesehen von seinem Tor in der 12. Minute, als er nach einer Ecke mit einem 25-Meter-Knaller Wehens Keeper Patrick Klandt keine Chance ließ, war Dutt mit Catizone zufrieden - "so wie mit der ganzen Mannschaft." Da störte es den Trainer auch nicht, dass die "Blauen" in der zweiten Hälfte auch Glück hatte. Alleine Wehens Kristian Sprecakovic vergab einige gute Chancen, Thomas Brendel stand bei einem Treffer im Abseits. Auf der anderen Seite vergab Mustafa Parmak die beste Konterchance der Kickers. "Vor allem aufgrund der ersten Hälfte und der kämpferischen Vorstellung während der gesamten Partie ist der Sieg verdient", meinte Dutt. Für die Mannschaft spricht auch, dass sie trotz der Ausfälle der gesperrten Alexander Malchow und Oliver Stierle und den daraus resultierenden Umstellungen in der Abwehr ohne Gegentor blieb.
Das Glück des Tüchtigen nahmen die Kickers am Ende gerne mit, den zuvor hatten sie einige Male trotz Überlegenheit nicht gewonnen. Andererseits stehen nun vier Spiele ohne Niederlage zu Buche. Dutt: "Mit dieser Bilanz in die Spiele gegen die Spitzenteams Koblenz und Offenbach zu gehen, ist natürlich gut."
Köstel - Steinle, Barth, Zimmermann, Härter (46. Schreiber) - Chatzis - Akcay, Parmak, Catizone - Mesic (89. Klotz), Rahmanovic (76. Abou Shoura).
Quelle: Esslinger Zeitung
Spielbericht
Auf dem mit einer dünnen Schneeschicht bedeckten Rasen kamen die Gäste zunächst besser zurecht. Folgerichtig markierte Catizone mit einem Distanzschuss die Führung. Zuvor hätte Melunovic die Gastgeber in Führung schießen müssen, doch anstatt den Ball aus 25 Metern über den viel zu weit vor seinem Tor postierten Köstel zu heben, schloss er unkonzentriert mit einem Flachschuss ab. In der zweiten Halbzeit berannten die Wehener immer intensiver das Stuttgarter Tor, doch hochkarätigste Chancen wurden zum Teil kläglich vergeben.
Carsten Dietel
Allgemeine Informationen
SV Wehen: P. Klandt - Nakas, Gorges, J. Krause, Stefan Simon - Zinnow, Amstätter, Simac, Mokhtari - Melunovic, Brendel - Trainer: Vasic
Stuttgarter Kickers: Köstel - Steinle, Barth, M. Zimmermann, Härter - Akcay, Parmak, Chatzis, Catizone - Mesic, Rahmanovic - Trainer: Dutt
Tore: 0:1 Catizone (12.)
Eingewechselt: 55. Sprecakovic für Mokhtari, 55. Maas für Melunovic, 71. Endres für Stefan Simon - 46. Schreiber für Härter, 76. Abou Shoura für Rahmanovic, 89. Klotz für Mesic
Schiedsrichter: Sippel
Zuschauer: 600
Quelle: kicker
Auf dem mit einer dünnen Schneeschicht bedeckten Rasen kamen die Gäste zunächst besser zurecht. Folgerichtig markierte Catizone mit einem Distanzschuss die Führung. Zuvor hätte Melunovic die Gastgeber in Führung schießen müssen, doch anstatt den Ball aus 25 Metern über den viel zu weit vor seinem Tor postierten Köstel zu heben, schloss er unkonzentriert mit einem Flachschuss ab. In der zweiten Halbzeit berannten die Wehener immer intensiver das Stuttgarter Tor, doch hochkarätigste Chancen wurden zum Teil kläglich vergeben.
Carsten Dietel
Allgemeine Informationen
SV Wehen: P. Klandt - Nakas, Gorges, J. Krause, Stefan Simon - Zinnow, Amstätter, Simac, Mokhtari - Melunovic, Brendel - Trainer: Vasic
Stuttgarter Kickers: Köstel - Steinle, Barth, M. Zimmermann, Härter - Akcay, Parmak, Chatzis, Catizone - Mesic, Rahmanovic - Trainer: Dutt
Tore: 0:1 Catizone (12.)
Eingewechselt: 55. Sprecakovic für Mokhtari, 55. Maas für Melunovic, 71. Endres für Stefan Simon - 46. Schreiber für Härter, 76. Abou Shoura für Rahmanovic, 89. Klotz für Mesic
Schiedsrichter: Sippel
Zuschauer: 600
Quelle: kicker
auch kicker: (können die das mit den stukis nicht mal lassen)
Wehen - Stukis: Tolles Comeback von Catizone - 22.11.2004 12:36
Kristian Sprecakovic übt sich in Selbstkritik
So wünscht sich ein Spieler sein Comeback. Vor Wochenfrist noch aus dem Kader verbannt, durfte Stuttgarts Giuseppe Catizone diesmal von Beginn an auflaufen und bedankte sich mit einem Sonntagsschuss für das Vertrauen.
Und er empfand es schon ein wenig als die richtige Antwort darauf, dass Trainer Robin Dutt ihn auf die Tribüne verbannt hatte.
Ein Wehener, der zunächst auf der Bank saß, hätte seinem Trainer eine ähnliche Antwort geben können - ja müssen: Kristian Sprecakovic. Vier dicke Chancen hatte sich der Wehener Mittelfeldspieler in seinem 35-minütigen Einsatz erarbeitet, die erste bereits nach wenigen Sekunden. Doch ihm fehlte das Glück. "Ich hätte das Spiel alleine entscheiden müssen", übte sich Sprecakovic in Selbstkritik. Trost kam von seinem Kollegen Thomas Brendel: "Das war so ein typisches Spiel, in dem du noch Stunden weiterspielen könntest und dir gelingt einfach kein Tor."
Carsten Dietel
Wehen - Stukis: Tolles Comeback von Catizone - 22.11.2004 12:36
Kristian Sprecakovic übt sich in Selbstkritik
So wünscht sich ein Spieler sein Comeback. Vor Wochenfrist noch aus dem Kader verbannt, durfte Stuttgarts Giuseppe Catizone diesmal von Beginn an auflaufen und bedankte sich mit einem Sonntagsschuss für das Vertrauen.
Und er empfand es schon ein wenig als die richtige Antwort darauf, dass Trainer Robin Dutt ihn auf die Tribüne verbannt hatte.
Ein Wehener, der zunächst auf der Bank saß, hätte seinem Trainer eine ähnliche Antwort geben können - ja müssen: Kristian Sprecakovic. Vier dicke Chancen hatte sich der Wehener Mittelfeldspieler in seinem 35-minütigen Einsatz erarbeitet, die erste bereits nach wenigen Sekunden. Doch ihm fehlte das Glück. "Ich hätte das Spiel alleine entscheiden müssen", übte sich Sprecakovic in Selbstkritik. Trost kam von seinem Kollegen Thomas Brendel: "Das war so ein typisches Spiel, in dem du noch Stunden weiterspielen könntest und dir gelingt einfach kein Tor."
Carsten Dietel
- Basti
- Kickers-Fan
- Beiträge: 5299
- Registriert: Dienstag 19. August 2003, 12:41
- Wohnort: Schwäbisch Hall
Gut gespielt, schlecht gezielt
Überlegener SV Wehen nutzt seine Chancen nicht und verliert
VON HANS MAIER
"Wir hätten wahrscheinlich noch drei Stunden lang spielen können, und es wäre dennoch 0:1 ausgegangen.". So lautete die ernüchternde Bilanz von Stephan Maas, dem Offensivspieler des Fußball-Regionalligisten SV Wehen, nach der 0:1-Heimniederlage gegen die Stuttgarter Kickers. Besonders ärgerlich: Wehen verpasste durch die Niederlage den Anschluss an die Spitzengruppe und vergab die Chance auf den zweiten Sieg in einer Woche, nachdem es am Dienstag in Feucht ein 1:0 gegeben hatte. Trainer Djuradj Vasic nahm seine Akteure dieses Mal allerdings in Schutz. "Die Partie steckte uns noch in den Knochen", sagte der Serbe.
Der Trainer vertraute auf das zuletzt wenig erfolgreiche Angriffsduo Thomas Brendel/Ermin Melunovic, dafür saßen Maas und Kristian Sprecakovic, die gegen Feucht noch erste Wahl waren, auf der Bank. Wehen begann stark und Stefan Zinnow prüfte Stuttgarts Torwart Tino Köstel, im zweiten Versuch schoss Melunovic den Ball über die Latte. Dann folgte allerdings der frühe Rückschlag. Den Freistoß von Mustafa Parmak köpfte Dajan Simac zwar aus dem Strafraum, doch genau vor die Füße von Giuseppe Catizone. Der zog aus 25 Metern ab - 0:1 (12.). "Dieser Sonntagsschuss hat uns natürlich in die Karten gespielt", sagte Stuttgarts Trainer Robin Dutt über die frühe Führung. Die Kickers zogen sich zurück, Wehen nutzte den Raum für Angriffe, aber nicht für Tore. "Mehr Chancen kann man eigentlich nicht haben", sagte Zinnow selbstkritisch. Brendel (23.), Oualid Mokhtari (30.) und Melunovic (36.) vor dem Seitenwechsel. Nach der Pause gab es ein ähnliches Bild. Von Stuttgart kam nichts mehr und Wehen rannte pausenlos an. Deswegen wollte Vasic seinem Team auch keine großen Vorwürfe machen. "Wir haben bis zur letzten Minute alles gegeben", lobte Vasic den Einsatzwillen. Nur, so klang es durch, die vielen ungenutzten Möglichkeiten ärgerten den Wehener Trainer.
Allein in der letzten Viertelstunde hatte Wehen sieben Großchancen. Zinnow schoss Gegenspieler Mustafa Akcay an (75.), Simac köpfte Köstel in die Arme (76.), Sprecakovic schoss drüber (80.). Eine Minute später legte Zinnow auf für Brendel, doch der stand im Abseits. Es folgte die Show des Kristian Sprecakovic - ohne glückliches Ende: Erst klärte Oliver Barth (85.), dann verzog Sprecakovic (86.), schließlich parierte Stuttgarts Keeper Köstel seinen Kopfball.
So stand am Ende die Niederlage, und es half den Wehenern wenig, dass der Stuttgarter Trainer erkannt hatte, dass "wir einiges an Glück in Anspruch genommen haben".
http://www.fr-aktuell.de/ressorts/sport ... cnt=593358
Überlegener SV Wehen nutzt seine Chancen nicht und verliert
VON HANS MAIER
"Wir hätten wahrscheinlich noch drei Stunden lang spielen können, und es wäre dennoch 0:1 ausgegangen.". So lautete die ernüchternde Bilanz von Stephan Maas, dem Offensivspieler des Fußball-Regionalligisten SV Wehen, nach der 0:1-Heimniederlage gegen die Stuttgarter Kickers. Besonders ärgerlich: Wehen verpasste durch die Niederlage den Anschluss an die Spitzengruppe und vergab die Chance auf den zweiten Sieg in einer Woche, nachdem es am Dienstag in Feucht ein 1:0 gegeben hatte. Trainer Djuradj Vasic nahm seine Akteure dieses Mal allerdings in Schutz. "Die Partie steckte uns noch in den Knochen", sagte der Serbe.
Der Trainer vertraute auf das zuletzt wenig erfolgreiche Angriffsduo Thomas Brendel/Ermin Melunovic, dafür saßen Maas und Kristian Sprecakovic, die gegen Feucht noch erste Wahl waren, auf der Bank. Wehen begann stark und Stefan Zinnow prüfte Stuttgarts Torwart Tino Köstel, im zweiten Versuch schoss Melunovic den Ball über die Latte. Dann folgte allerdings der frühe Rückschlag. Den Freistoß von Mustafa Parmak köpfte Dajan Simac zwar aus dem Strafraum, doch genau vor die Füße von Giuseppe Catizone. Der zog aus 25 Metern ab - 0:1 (12.). "Dieser Sonntagsschuss hat uns natürlich in die Karten gespielt", sagte Stuttgarts Trainer Robin Dutt über die frühe Führung. Die Kickers zogen sich zurück, Wehen nutzte den Raum für Angriffe, aber nicht für Tore. "Mehr Chancen kann man eigentlich nicht haben", sagte Zinnow selbstkritisch. Brendel (23.), Oualid Mokhtari (30.) und Melunovic (36.) vor dem Seitenwechsel. Nach der Pause gab es ein ähnliches Bild. Von Stuttgart kam nichts mehr und Wehen rannte pausenlos an. Deswegen wollte Vasic seinem Team auch keine großen Vorwürfe machen. "Wir haben bis zur letzten Minute alles gegeben", lobte Vasic den Einsatzwillen. Nur, so klang es durch, die vielen ungenutzten Möglichkeiten ärgerten den Wehener Trainer.
Allein in der letzten Viertelstunde hatte Wehen sieben Großchancen. Zinnow schoss Gegenspieler Mustafa Akcay an (75.), Simac köpfte Köstel in die Arme (76.), Sprecakovic schoss drüber (80.). Eine Minute später legte Zinnow auf für Brendel, doch der stand im Abseits. Es folgte die Show des Kristian Sprecakovic - ohne glückliches Ende: Erst klärte Oliver Barth (85.), dann verzog Sprecakovic (86.), schließlich parierte Stuttgarts Keeper Köstel seinen Kopfball.
So stand am Ende die Niederlage, und es half den Wehenern wenig, dass der Stuttgarter Trainer erkannt hatte, dass "wir einiges an Glück in Anspruch genommen haben".
http://www.fr-aktuell.de/ressorts/sport ... cnt=593358
- McVillager
- Kickers-Fan
- Beiträge: 2959
- Registriert: Dienstag 26. August 2003, 09:30
- Wohnort: Königshofen
- Kontaktdaten:
Welchen Artikel meint mein Nachredner denn? 
Zuletzt geändert von McVillager am Dienstag 23. November 2004, 19:38, insgesamt 1-mal geändert.
Wem die Scheiße bis zum Hals steht sollte den Kopf nicht hängen lassen!
Die Kickersnews: http://www.kickersnews.de" onclick="window.open(this.href);return false;
Das Kickersarchiv: http://www.kickersarchiv.de" onclick="window.open(this.href);return false;

Die Kickersnews: http://www.kickersnews.de" onclick="window.open(this.href);return false;
Das Kickersarchiv: http://www.kickersarchiv.de" onclick="window.open(this.href);return false;

-
Überlinger
