Kickers Spieler vom DFB nominiert
Kickers Spieler vom DFB nominiert
Premiere: Tobias Gitschier von den A-Junioren der Stuttgarter Kickers wurde erstmals für die U-19-Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) nominiert. Am 24.11. trifft die DFB-Elf in Fulda auf Schottland.
Quelle: STN
Quelle: STN
aus der lkz.
schaumermal, wie lange er noch bei uns ist:
Tobias Gitschier: Debüt im dichten Nebel
LEONBERG - Gestern Nachmittag gegen 15 Uhr war die Dienstreise von Tobias Gitschier beendet. Der 18-jährige Leonberger hat am Mittwoch Abend in Fulda sein erstes Länderspiel mit der U 19-Nationalmannschaft des DFB bestritten. Die Partie gegen Schottland endete 1:1.
Von Andreas Klingbeil
Viel war nicht zu sehen von Tobias Gitschier bei seinem 78-minütigen Einsatz im Nationaldress. Das lag jedoch nicht am mangelnden Engagement des A-Junioren-Bundesligaspielers der Stuttgarter Kickers. Es war schlicht und einfach der dichte Nebel in Fulda, der einen besseren Durchblick verhinderte.
Zum ersten Mal im Kader der Nationalelf, und dann gleich von Anfang an auf dem Feld - besser hätte es für den beim TSV Eltingen in fußballerischer Hinsicht groß gewordenen Defensivmann gar nicht laufen können. Gleich in der Anfangsphase klärte der Kickers-Kapitän zudem kurz vor einem heranstürmenden Schotten zur Ecke. Das Fazit des Newcomers fällt positiv aus: "Für das erste Mal war das ganz o.k., denke ich. Zum Schluss hat mir vielleicht ein bisschen die Konzentration gefehlt.''
Die Rückmeldung von Nationalcoach Uli Stielike fehlt noch, da die Mehrzahl der Nachwuchsspieler direkt nach der Partie nach Hause gefahren ist und die Besprechung ausgefallen ist. Ganz egal wie die Kritik von Stielike ausfällt, Tobias Gitschier hat sein Urteil schon gefällt: "Das war eine Erfahrung fürs Leben.'' Die Aufregung hielt sich in Grenzen. "Ich wusste, ich habe in den zwei, drei Tagen zuvor gut trainiert.'' Aber als dann die Nationalhymne ertönte und auch noch die Kamera die einzelnen Akteure aus nächster Nähe einfing, da kam das Lampenfieber dann doch. Gitschier: "Beim Text von der Nationalhymne hatte ich einen kurzen Blackout. Es war alles ganz kurz einfach weg. Aber zum Glück ging es dann auch wieder.''
Wie es fußballerisch weitergeht, steht derzeit noch in den Sternen. Gitschier, der die 13. Klasse der Johann-Friedrich-von-Cotta-Schule in Stuttgart (Eliteschule des Sports) besucht, trainiert derzeit vormittags beim Regionalligateam der Stuttgarter Kickers mit und absolviert abends, nachdem er die Schulbank gedrückt hat, eine weitere Einheit bei den A-Junioren. Ein Angebot der "Blauen'' ist ihm bis jetzt noch nicht unterbreitet worden. Das bringt Gitschier momentan aber noch nicht aus der Ruhe. "Wenn ich noch ein paar Einsätze in der Nationalmannschaft bekomme, dann werde ich vielleicht auch für andere Vereine interessant.'' Die nächste Gelegenheit dazu gibt es am 15. Dezember, wenn das Länderspiel in Luxemburg auf dem Plan steht. Einen Tag später gehen an 20 Spieler die Einladungen für das Wintertrainingslager in Doha/Katar vom 28. Dezember bis 8. Januar raus.
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© 2004 Leonberger Kreiszeitung
schaumermal, wie lange er noch bei uns ist:
Tobias Gitschier: Debüt im dichten Nebel
LEONBERG - Gestern Nachmittag gegen 15 Uhr war die Dienstreise von Tobias Gitschier beendet. Der 18-jährige Leonberger hat am Mittwoch Abend in Fulda sein erstes Länderspiel mit der U 19-Nationalmannschaft des DFB bestritten. Die Partie gegen Schottland endete 1:1.
Von Andreas Klingbeil
Viel war nicht zu sehen von Tobias Gitschier bei seinem 78-minütigen Einsatz im Nationaldress. Das lag jedoch nicht am mangelnden Engagement des A-Junioren-Bundesligaspielers der Stuttgarter Kickers. Es war schlicht und einfach der dichte Nebel in Fulda, der einen besseren Durchblick verhinderte.
Zum ersten Mal im Kader der Nationalelf, und dann gleich von Anfang an auf dem Feld - besser hätte es für den beim TSV Eltingen in fußballerischer Hinsicht groß gewordenen Defensivmann gar nicht laufen können. Gleich in der Anfangsphase klärte der Kickers-Kapitän zudem kurz vor einem heranstürmenden Schotten zur Ecke. Das Fazit des Newcomers fällt positiv aus: "Für das erste Mal war das ganz o.k., denke ich. Zum Schluss hat mir vielleicht ein bisschen die Konzentration gefehlt.''
Die Rückmeldung von Nationalcoach Uli Stielike fehlt noch, da die Mehrzahl der Nachwuchsspieler direkt nach der Partie nach Hause gefahren ist und die Besprechung ausgefallen ist. Ganz egal wie die Kritik von Stielike ausfällt, Tobias Gitschier hat sein Urteil schon gefällt: "Das war eine Erfahrung fürs Leben.'' Die Aufregung hielt sich in Grenzen. "Ich wusste, ich habe in den zwei, drei Tagen zuvor gut trainiert.'' Aber als dann die Nationalhymne ertönte und auch noch die Kamera die einzelnen Akteure aus nächster Nähe einfing, da kam das Lampenfieber dann doch. Gitschier: "Beim Text von der Nationalhymne hatte ich einen kurzen Blackout. Es war alles ganz kurz einfach weg. Aber zum Glück ging es dann auch wieder.''
Wie es fußballerisch weitergeht, steht derzeit noch in den Sternen. Gitschier, der die 13. Klasse der Johann-Friedrich-von-Cotta-Schule in Stuttgart (Eliteschule des Sports) besucht, trainiert derzeit vormittags beim Regionalligateam der Stuttgarter Kickers mit und absolviert abends, nachdem er die Schulbank gedrückt hat, eine weitere Einheit bei den A-Junioren. Ein Angebot der "Blauen'' ist ihm bis jetzt noch nicht unterbreitet worden. Das bringt Gitschier momentan aber noch nicht aus der Ruhe. "Wenn ich noch ein paar Einsätze in der Nationalmannschaft bekomme, dann werde ich vielleicht auch für andere Vereine interessant.'' Die nächste Gelegenheit dazu gibt es am 15. Dezember, wenn das Länderspiel in Luxemburg auf dem Plan steht. Einen Tag später gehen an 20 Spieler die Einladungen für das Wintertrainingslager in Doha/Katar vom 28. Dezember bis 8. Januar raus.
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Also liebe Vereinsverantwortlichen,worauf wartet ihr noch?Ein Angebot der "Blauen'' ist ihm bis jetzt noch nicht unterbreitet worden.
Unsere Zukunft ist laut eurer Aussage doch die Jugend.
Wartet lieber nicht zu lange.
Hört sich allerdings nicht danach an,dass er unbedingt bei den Blauen bleiben möchte."Wenn ich noch ein paar Einsätze in der Nationalmannschaft bekomme, dann werde ich vielleicht auch für andere Vereine interessant.''
Oder ist dies nur ein Signal an die Herren Vereinsverantwortlichen?
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