Sportfreunde mit weiteren Personalsorgen
Siegen. (FST) Die Personalsituation bei Sportfreunde Siegen hat sich zwei Tage vor dem wichtigen Heimspiel gegen die Stuttgarter Kickers (Sonntag, 14 Uhr) weiter verschärft. Nach der bereits bekannten Rot-Sperre für Lars Toborg und dem Ausfall von Jens Truckenbrod (Muskelfaserriss) werden auch Eric Lukin und Timo Schlabach morgen nicht auflaufen können.
Der US-Amerikaner Lukin (24) klagt seit einigen Tagen über Schmerzen im Bereich der Nieren. Ob es sich dabei um einen Muskelfaserriss oder um eine Nierenprellung handelt, soll mit einer Thomographie geklärt werden.
Konnte Trainer Michael Feichtenbeiner nach dem Westfalenpokalspiel am Mittwochabend zunächst die freudige Kunde übermitteln, es habe sich kein weiterer Spieler Blessuren eingehandelt, musste sich der Schwabe schon gestern Mittag korrigieren: "Timo Schlabach hat sich im Spiel gegen den Soester SV eine Innenbandverletzung geholt und wird nun in Hellersen untersucht. Er fällt für Samstag auf jeden Fall aus."
Als wäre das Verletztenlager nicht schon groß genug, ist auch Stürmer Til Bettenstaedt für die Partie gegen die "Kickers" ein echter Wackelkandidat. Nach einem "Pferdekuss" klagt der 27-Jährige weiterhin über Oberschenkelschmerzen - erst am heutigen Freitag will Trainer Feichtenbeiner über seinen Einsatz beentscheiden.
Durch die Ausfälle ist auch die bewährte "4er-Kette" in Gefahr. "Ob ich umstellen muss, entscheide ich erst kurz vor dem Spiel, wenn ich weiß, wer wirklich spielen kann", erklärte Feichtenbeiner gestern.
Der Ausfall von Eric Lukin könnte die Chance für Mathias Straub sein, der aufgrund seines bevorstehenden Regionalliga-Einsatzes gestern Abend im Oberliga-Spiel von Trainer Noll eine Halbzeit lang geschont wurde.
Feichtenbeiner fordert Konsequenz im Zweikampf
Für die Mannschaft gab es in dieser Woche nichts zu Lachen. Michael Feichtenbeiner ließ seine Jungs, von denen er mehr Einsatz und konsequenteres Zweikampf-Verhalten erwartet, spüren, dass die Leistung in Feucht zu wünschen übrig ließ. Folge: Er strich den Spielern den trainingsfreien Tag und forderte "wir müssen eben mehr tun als die anderen Mannschaften".
Die schlechte Leistung und der fehlende Einsatz der Mannschaft gegen den SC Feucht brachte den Neutrainer gestern immer noch in Rage und in der Folge dazu, sich offiziell bei den Fans zu entschuldigen. Feichtenbeiner: "Die waren zu recht sauer".
Er fordert für Samstag gegen die Stuttgarter Kickers eine härtere Gangart im Zweikampf - ohne jedoch "gelb" zu riskieren. "Die Spieler müssen lernen, einen Kampf Mann gegen Mann clever zu gewinnen."
18.09.2003
http://www.westfaelische-rundschau.de/w ... ion=Siegen
Sportfreunde mit weiteren Personalsorgen
- Basti
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Bei Sportfreunden ist Zeit der Reservisten jetzt angebrochen
Bei Sportfreunden ist Zeit der Reservisten jetzt angebrochen
Siegen. Jetzt kommt es knüppeldick für die Siegener Sportfreunde. Vor dem Regionalliga-Duell am Samstag (14.30 Uhr, Leimbachstadion) gegen die Stuttgarter Kickers hat sich der Kader weiter "ausgedünnt". Fünf Stammkräfte muss Trainer Michael Feichtenbeiner gegen seine schwäbischen Landsleute ersetzen.
Es ist wieder so ein Heimspiel, vor dem sich der Druck des "Gewinnenmüssens" aufbaut. In diese Bredouille bringen sich die Siegener stets, weil sie über brauchbare Ansätze in Auswärtsspielen nicht hinaus kommen und dort die Punkte lassen, die zu Hause wieder gut gemacht werden müssen.
Wie lange das gut geht, steht auf einem anderen Blatt.
Zumal sich, wie oben erwähnt, zur unsicheren Lage auf einem Abstiegsplatz Personalnot eingeschlichen hat: Lars Toborg fehlt wegen seiner Rot-Sperre, Eric Lukin (siehe WP von gestern) hat sich eine Nierenprellung zugezogen und fällt ebenso aus, wie Jens Truckenbrod, der an einem Muskelfaserriss laboriert. Ebenfalls definitiv fehlen wird Timo Schlabach, der sich im Pokalspiel beim Soester SV am Mittwoch eine Innenbahnddehnung im Knie zugezogen hat. Und Til Bettenstaedts schier unendliche Verletzungs-Geschichte ist um eine Oberschenkel-Prellung reicher. Zumindest beim Angreifer aber hat Fichtenbeiner noch einen letzten Rest Hoffnung auf schnelle Genesung.
Da ist also guter Rat teuer.
Die Zeit für die Reservisten ist angebrochen. Vorsorglich hat der Trainer seinem Assistenten Gerhard "Fanja" Noll für die gestrige Oberliga-Partie bei Wattenscheids zweiter Welle mit auf den Weg gegeben, Christian Mehr gar nicht, Marco Maser, Matthias Straub und Patrick Helmes höchstens 45 Minuten einzusetzen.
Offenbar neigt Coach Feichtenbeiner dazu, die linke Abwehrseite mit dem zuletzt in der Oberliga-Truppe überzeugenden Mehr zu besetzen, damit Andreas Nauroth von seinen Defensivaufgaben - wie in Soest - befreit wird. Für die rechte Seite könnte die Stunde von Marco Maser schlagen und als Angriffs-Alternative kommt Helmes in Betracht.
"Wie wir auch auflaufen", so Michael Feichtenbeiner gestern, "die Mannschaft muss an ihre überzeugenden Heimvorstellungen anknüpfen." Und eines schickt er gleich hinterher: "Es ist ganz klar, wir müssen eben mehr tun, um besser zu seine als andere Mannschaften."
Lethargie-Auftritte wie zuletzt in Feucht müssen daher der Vergangenheit anghören. Der Trainer: "Mir tun die Fans Leid, die den weiten Weg mitgemacht haben, denen sind wir nun etwas schuldig."
Den freien Trainingstag dieser Woche hatte der Coach den Kickern gestrichen. Statt dessen hat er das Zweikampf-verhalten der gesamten Mannschaft gerügt und hier den Finger in die Wunden gelegt: "Es muss einfach mehr Biss hinein..." Allerdings nur bis zu einem gewissen Punkt: Dass sich ein Mann wie Björn Weikl in jedem Spiel seine gelbe Karte abhole, sei des Guten zu viel. Hier ist der gesunde Mittelweg gefragt.
http://www.westfalenpost.de/wp/wp.siege ... ion=Siegen
Siegen. Jetzt kommt es knüppeldick für die Siegener Sportfreunde. Vor dem Regionalliga-Duell am Samstag (14.30 Uhr, Leimbachstadion) gegen die Stuttgarter Kickers hat sich der Kader weiter "ausgedünnt". Fünf Stammkräfte muss Trainer Michael Feichtenbeiner gegen seine schwäbischen Landsleute ersetzen.
Es ist wieder so ein Heimspiel, vor dem sich der Druck des "Gewinnenmüssens" aufbaut. In diese Bredouille bringen sich die Siegener stets, weil sie über brauchbare Ansätze in Auswärtsspielen nicht hinaus kommen und dort die Punkte lassen, die zu Hause wieder gut gemacht werden müssen.
Wie lange das gut geht, steht auf einem anderen Blatt.
Zumal sich, wie oben erwähnt, zur unsicheren Lage auf einem Abstiegsplatz Personalnot eingeschlichen hat: Lars Toborg fehlt wegen seiner Rot-Sperre, Eric Lukin (siehe WP von gestern) hat sich eine Nierenprellung zugezogen und fällt ebenso aus, wie Jens Truckenbrod, der an einem Muskelfaserriss laboriert. Ebenfalls definitiv fehlen wird Timo Schlabach, der sich im Pokalspiel beim Soester SV am Mittwoch eine Innenbahnddehnung im Knie zugezogen hat. Und Til Bettenstaedts schier unendliche Verletzungs-Geschichte ist um eine Oberschenkel-Prellung reicher. Zumindest beim Angreifer aber hat Fichtenbeiner noch einen letzten Rest Hoffnung auf schnelle Genesung.
Da ist also guter Rat teuer.
Die Zeit für die Reservisten ist angebrochen. Vorsorglich hat der Trainer seinem Assistenten Gerhard "Fanja" Noll für die gestrige Oberliga-Partie bei Wattenscheids zweiter Welle mit auf den Weg gegeben, Christian Mehr gar nicht, Marco Maser, Matthias Straub und Patrick Helmes höchstens 45 Minuten einzusetzen.
Offenbar neigt Coach Feichtenbeiner dazu, die linke Abwehrseite mit dem zuletzt in der Oberliga-Truppe überzeugenden Mehr zu besetzen, damit Andreas Nauroth von seinen Defensivaufgaben - wie in Soest - befreit wird. Für die rechte Seite könnte die Stunde von Marco Maser schlagen und als Angriffs-Alternative kommt Helmes in Betracht.
"Wie wir auch auflaufen", so Michael Feichtenbeiner gestern, "die Mannschaft muss an ihre überzeugenden Heimvorstellungen anknüpfen." Und eines schickt er gleich hinterher: "Es ist ganz klar, wir müssen eben mehr tun, um besser zu seine als andere Mannschaften."
Lethargie-Auftritte wie zuletzt in Feucht müssen daher der Vergangenheit anghören. Der Trainer: "Mir tun die Fans Leid, die den weiten Weg mitgemacht haben, denen sind wir nun etwas schuldig."
Den freien Trainingstag dieser Woche hatte der Coach den Kickern gestrichen. Statt dessen hat er das Zweikampf-verhalten der gesamten Mannschaft gerügt und hier den Finger in die Wunden gelegt: "Es muss einfach mehr Biss hinein..." Allerdings nur bis zu einem gewissen Punkt: Dass sich ein Mann wie Björn Weikl in jedem Spiel seine gelbe Karte abhole, sei des Guten zu viel. Hier ist der gesunde Mittelweg gefragt.
http://www.westfalenpost.de/wp/wp.siege ... ion=Siegen
- Steffen FFC
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Re: Sportfreunde mit weiteren Personalsorgen
Warum schreibt jetzt schon die zweite Zeitung (nach der STZ), dass das Spiel am Sonntag wäre? Blicken die es denn gar nicht?Basti hat geschrieben:... dem wichtigen Heimspiel gegen die Stuttgarter Kickers (Sonntag, 14 Uhr)...
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Blauerbengel
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Ich glaube eher dass der Übeltäter dpa oder sid heißt. Und da die Redakteure sich nich die Bohne für die RL interessieren schreiben sie halt das was die schreiben, wird schon stimmen!Blauerbengel hat geschrieben:hab ich mich auch gefragt.
vielleicht kopieren sie sich.
Ich muss es nochmal sagen: Ich mach mir um einen späteren Job als Sportjournalist keinerlei Sorgen *kopfschüttel*

