Was hat diese Mannschaft zerstört?
Re: Was hat diese Mannschaft zerstört?
WAS FÜR EIN BULLSHIT THREAD !!!!!
AUF DIE BLAUE!!! BLAU UND WEISS EIN LEBEN LANG !!!
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Bluebyte
Re: Was hat diese Mannschaft zerstört?
Was für ein Bullshit BeitragTimmy hat geschrieben:WAS FÜR EIN BULLSHIT THREAD !!!!!
Re: Was hat diese Mannschaft zerstört?
Aber immerhin viele schön große und fette Buchstaben.
"Until the colour of a man's skin is of no more significance than the colour of his eyes - Me say war." Direkt vom Bob und ursprünglich vom Haile.
- noblesseoblige
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Re: Was hat diese Mannschaft zerstört?
Von einer „Zerstörung“ der Mannschaft würde ich nicht sprechen wollen. Mit jeder Niederlage wurde das Team unsicherer und die Selbstzweifel größer. Seit etwa einem halben Jahr war zu spüren, dass hier kein Team, keine Einheit mehr auf dem Platz steht. Das hat m. E. schon in der Ära von Schuster begonnen und sich mit jedem Trainerwechsel im Grunde noch beschleunigt.
Wie wir heute feststellen können, waren nicht die Trainer primär für die sportliche Talfahrt verantwortlich. Ich bleibe dabei: die Mannschaft ist sehr jung und unerfahren, konnte mit dem harten Konkurrenzkampf im Profifußball und den oftmals knappen Niederlagen mental nicht so gut umgehen. Die temporäre Anstellung eines Sportpsychologen und Durchführung von Teambuilding-Maßnahmen wären sehr wahrscheinlich erfolgsversprechender gewesen.
Das Versagen liegt ganz unzweifelhaft in der Führungsetage. Damit meine ich nicht nur Guido Buchwald. Präsidium und Aufsichtsrat haben sich in den Krisensituationen auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Einerseits hat sie das mentale Defizit der Mannschaft nicht erkannt und andererseits hat sie den Kader sportlich nicht verstärkt. Die Trainerwechsel und die Neuverpflichtungen waren Alibimaßnahmen, die den sportlichen Niedergang weder umkehren noch stoppen konnten, sondern ihn vielmehr (ungewollt) noch angetrieben haben. Es kann sich jeder selbst ausmalen, wie sich drei Wechsel von Vorgesetzten innerhalb von neun Monaten auf ein Team auswirken – eben!
Die Situation ist verfahren und die Karre lässt sich aller Voraussicht nach in dieser Saison nicht mehr aus dem Dreck ziehen. Der eine oder andere Stützpfeiler wird uns verlassen, Marco Grüttner ist da sicherlich nur der Anfang. Wir müssen die Reset-Taste drücken und einen Neuanfang machen. Die Mannschaft muss mit einem Konzepttrainer so aufgestellt werden, dass sie in der Vierten Liga um die beiden Aufstiegsrelegationsplätze mitspielen kann. Ein Versinken im Regionalliga-Mittelmaß würde für uns sonst das sportliche Abseits und auf lange Sicht das wirtschaftliches Aus bedeuten. Es müssen jetzt Nägel mit Köpfen gemacht werden. Das Klammern an den Strohhalm in Form von Lizenzentzügen anderer Vereine und die Durchhalteparolen sind für mich Realitätsleugnung, die den notwendigen aber unausweichlichen Schnitt nur hinauszögern.
Wenn ich ehrlich sein soll: ein Ligaverbleib am Grünen Tisch wäre so ziemlich das Schlimmste, was uns passieren könnte. Diese sport- und zivilrechtlichen Verfahren werden meist erst kurz vor Saisonbeginn entschieden, die Vereine haben ihre Kaderplanungen aber fast schon vor Beginn der Sommerpause abgeschlossen. Im Wettbewerb um Neuverpflichtungen und Aufstellung eines konkurrenzfähigen Kaders wären wir dann wieder einmal im Hintertreffen. So eine Situation hatten wir schon einmal in der Zweiten Liga, als Tennis Borussia Berlin die Lizenz entzogen wurde. Die darauf folgende Saison war furchtbar. Wir konnten mit unserer auf die Schnelle zusammengestellten Mannschaft nicht mithalten und sind dann folgerichtig auch sang- und klanglos in die Regionalliga abgestiegen. Dann schon lieber eine Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
Wie wir heute feststellen können, waren nicht die Trainer primär für die sportliche Talfahrt verantwortlich. Ich bleibe dabei: die Mannschaft ist sehr jung und unerfahren, konnte mit dem harten Konkurrenzkampf im Profifußball und den oftmals knappen Niederlagen mental nicht so gut umgehen. Die temporäre Anstellung eines Sportpsychologen und Durchführung von Teambuilding-Maßnahmen wären sehr wahrscheinlich erfolgsversprechender gewesen.
Das Versagen liegt ganz unzweifelhaft in der Führungsetage. Damit meine ich nicht nur Guido Buchwald. Präsidium und Aufsichtsrat haben sich in den Krisensituationen auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Einerseits hat sie das mentale Defizit der Mannschaft nicht erkannt und andererseits hat sie den Kader sportlich nicht verstärkt. Die Trainerwechsel und die Neuverpflichtungen waren Alibimaßnahmen, die den sportlichen Niedergang weder umkehren noch stoppen konnten, sondern ihn vielmehr (ungewollt) noch angetrieben haben. Es kann sich jeder selbst ausmalen, wie sich drei Wechsel von Vorgesetzten innerhalb von neun Monaten auf ein Team auswirken – eben!
Die Situation ist verfahren und die Karre lässt sich aller Voraussicht nach in dieser Saison nicht mehr aus dem Dreck ziehen. Der eine oder andere Stützpfeiler wird uns verlassen, Marco Grüttner ist da sicherlich nur der Anfang. Wir müssen die Reset-Taste drücken und einen Neuanfang machen. Die Mannschaft muss mit einem Konzepttrainer so aufgestellt werden, dass sie in der Vierten Liga um die beiden Aufstiegsrelegationsplätze mitspielen kann. Ein Versinken im Regionalliga-Mittelmaß würde für uns sonst das sportliche Abseits und auf lange Sicht das wirtschaftliches Aus bedeuten. Es müssen jetzt Nägel mit Köpfen gemacht werden. Das Klammern an den Strohhalm in Form von Lizenzentzügen anderer Vereine und die Durchhalteparolen sind für mich Realitätsleugnung, die den notwendigen aber unausweichlichen Schnitt nur hinauszögern.
Wenn ich ehrlich sein soll: ein Ligaverbleib am Grünen Tisch wäre so ziemlich das Schlimmste, was uns passieren könnte. Diese sport- und zivilrechtlichen Verfahren werden meist erst kurz vor Saisonbeginn entschieden, die Vereine haben ihre Kaderplanungen aber fast schon vor Beginn der Sommerpause abgeschlossen. Im Wettbewerb um Neuverpflichtungen und Aufstellung eines konkurrenzfähigen Kaders wären wir dann wieder einmal im Hintertreffen. So eine Situation hatten wir schon einmal in der Zweiten Liga, als Tennis Borussia Berlin die Lizenz entzogen wurde. Die darauf folgende Saison war furchtbar. Wir konnten mit unserer auf die Schnelle zusammengestellten Mannschaft nicht mithalten und sind dann folgerichtig auch sang- und klanglos in die Regionalliga abgestiegen. Dann schon lieber eine Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
"Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher". (Albert Einstein).