Anicic möchte in Eschborn bleiben
Der Transfer von Mittelfeldstratege Michael Anicic vom 1. FC Eschborn zum FSV Frankfurt ist unsicherer denn je. Das Arbeitsgericht in Frankfurt entschied am gestrigen Mittwoch, dass die Kündigung des 30-Jährigen in Eschborn nicht rechtswirksam ist.
Dies hat zur Folge, dass der FSV Frankfurt, um den Transfer zu realisieren, die festgeschriebene Ablösesumme in Höhe von 20 000 Euro (plus MwSt.) zu zahlen hätte. Anicic äußerte gegenüber dem kicker jedoch den Wunsch, nun doch beim FCE zu bleiben, da er es aus "moralischen Gründen" nicht vertreten könne, in der Rückrunde mit dem FSV gegen seinen alten Verein anzutreten. Die Voraussetzungen, die ihn seinerzeit den Vertrag in Frankfurt unterschreiben ließen, hätten sich geändert, nachdem der Spielbetrieb in Eschborn durch die von der Stadt gewährte Millionen-Bürgschaft nun doch gesichert ist.
FSV-Manager Bernd Reisig kündigte an, zunächst mit Anicic und Anwalt Horst Kletke sprechen zu wollen, wies jedoch darauf hin: "Fakt ist, dass Anicic derzeit zwei Verträge hat. Durch das Urteil des Arbeitsgerichts ist unser Vertrag mit ihm ja nicht ungültig geworden."
Jürgen Mai, kicker.de
Anicic möchte nun lieber in Eschborn bleiben
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Überlinger
Kopp: "Zusätzliche Sicherungen eingebaut"
Noch bis gestern wurde fieberhaft gearbeitet, heute wird der finanziell angeschlagene FC Eschborn beim Hessischen Fußball-Verband ( HFV) die geforderten Unterlagen einreichen, die belegen sollen, dass der Verein seinen Verpflichtungen bis zum Saisonende nachkommen kann.
Wichtigste Voraussetzung dafür ist die Bürgschaft von der Stadt. "Wir haben noch einmal zusätzliche Sicherungen eingebaut, damit auch wirklich klar wird, dass wir diese Bürgschaft auf keinen Fall in Anspruch nehmen wollen und müssen", sagt Vorsitzender Michael Kopp, der ebenso zuversichtlich ist wie der Sportliche Leiter Jürgen Tschauder, dass der Verein die Prüfung durch den HFV besteht.
Tschauder führt derzeit die Gespräche mit den Spielern über Gehaltsverzichte, die notwendig sind, um die Kosten für den Spielbetrieb auf maximal 360 000 Euro bis zum Saisonende einzuschränken – eine der Auflagen für die Erteilung der Bürgschaft. Die Spieler, die bereits zugesagt haben, lieferten am Samstag beim Offensiv-Cup in Kriftel eine feine Vorstellung. Gaubatz, Keskin, Daga, Stenzel und Co. scheiterten im Halbfinale zwar am Bezirks-Oberligisten SV Zeilsheim, sicherten sich aber Platz drei und spendeten sämtliche Prämien für die Stiftung Leberecht zu Gunsten geistig und körperlich behinderte Kinder. Es siegte Landesligist FC Eddersheim.
Kerstin Schellhaas, kicker.de
Noch bis gestern wurde fieberhaft gearbeitet, heute wird der finanziell angeschlagene FC Eschborn beim Hessischen Fußball-Verband ( HFV) die geforderten Unterlagen einreichen, die belegen sollen, dass der Verein seinen Verpflichtungen bis zum Saisonende nachkommen kann.
Wichtigste Voraussetzung dafür ist die Bürgschaft von der Stadt. "Wir haben noch einmal zusätzliche Sicherungen eingebaut, damit auch wirklich klar wird, dass wir diese Bürgschaft auf keinen Fall in Anspruch nehmen wollen und müssen", sagt Vorsitzender Michael Kopp, der ebenso zuversichtlich ist wie der Sportliche Leiter Jürgen Tschauder, dass der Verein die Prüfung durch den HFV besteht.
Tschauder führt derzeit die Gespräche mit den Spielern über Gehaltsverzichte, die notwendig sind, um die Kosten für den Spielbetrieb auf maximal 360 000 Euro bis zum Saisonende einzuschränken – eine der Auflagen für die Erteilung der Bürgschaft. Die Spieler, die bereits zugesagt haben, lieferten am Samstag beim Offensiv-Cup in Kriftel eine feine Vorstellung. Gaubatz, Keskin, Daga, Stenzel und Co. scheiterten im Halbfinale zwar am Bezirks-Oberligisten SV Zeilsheim, sicherten sich aber Platz drei und spendeten sämtliche Prämien für die Stiftung Leberecht zu Gunsten geistig und körperlich behinderte Kinder. Es siegte Landesligist FC Eddersheim.
Kerstin Schellhaas, kicker.de
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Anicic hat gestern beim FSV Frankfurt mittrainiert. Angeblich wartet er noch auf Geld von Eschborn. Jetzt wird seine Kündigung in Eschborn überprüft und falls sie nicht rechtmäßig gewesen sein sollte, dann wäre FSV Frankfurt bereit 20.000 € Ablöse zu zahlen.
Quelle: Lokalsportseite in der Frankfurter Rundschau von heute
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