STZ: Dankbar in der Denkbar
STZ: Dankbar in der Denkbar
Stuttgarter Kickers werben an der Uni Dankbar in der Denkbar
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... 02d69.html
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- stoitschkov
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Re: STZ: Dankbar in der Denkbar
was die Einschätzung der Bayern angeht: da muss noblesseoblige mit Marc Stein aber noch ein ernstes Wort reden :wink:Buddy hat geschrieben:Stuttgarter Kickers werben an der Uni Dankbar in der Denkbar
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Blue Tiger
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Re: STZ: Dankbar in der Denkbar
Eine klasse und sympathische Aktion!
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Re: STZ: Dankbar in der Denkbar
Hört, hört - die Dominanz der Bayern bringt den deutschen Fußball insgesamt weiter. Auf die Begründung dieser These wäre ich gespannt. Bei nächster Gelegenheit werde ich "Stone" mal darauf ansprechen! :D
"Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher". (Albert Einstein).
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Ølli
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Re: STZ: Dankbar in der Denkbar
Kann ich Dir (und wollte ich Dir auch im anderen Thread) schon sagen: Wie immer schon in der Historie des Fußballs entwickelt sich dieser weiter und "entwickelt sich der Anspruch aller Trainer und Spieler" (eben hinter Bayern) dahin gehend, dass man versucht sie zu schlagen. Dadurch verbessert sich die Qualität der gesamten Liga. Und wenn die Bayern nochmals 60-70 Minuten nicht aufs Tor spielen (wie gegen die Lampen - und daran war nicht ALLEIN deren Verteidigung schuld, die zum Schluß wie ein Hühnerhaufen umher irrte), dann wird die Siegesserie auch gegen Teams aus der oberen Hälfte bald schon reißen ... (Übrigens als Bayernfan wär ich stinksauer auf die Unter-der-Woche-Leistung gewesen, wenn es nicht in der 93. Minute noch gut gegangen wäre. Sammer und Pep warens bestimmt auch, was sich dann gegen Frankfurt wieder zeigte. Und ihr werdet sehn, was die "tollen knappen Niederlagen" wert sind, wenn Weinzierl mit seinen Schwabenjungs am Sonntag "95 Minuten kämpferisch" in der Vorstadt dagegen halten :D )noblesseoblige hat geschrieben:Hört, hört - die Dominanz der Bayern bringt den deutschen Fußball insgesamt weiter. Auf die Begründung dieser These wäre ich gespannt. Bei nächster Gelegenheit werde ich "Stone" mal darauf ansprechen! :D
Ich wollte jetzt Professor Stone allerdings auch nicht vorgreifen, aber er wird es Dir dann noch DENKBAR wissenschaftlich belegen können :D
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Re: STZ: Dankbar in der Denkbar
Dass ein Bayern-Fan die aktuelle Entwicklung für gut heißt, ist nicht verwunderlich, aber für mich sehr kurzsichtig gedacht.
Die Macht- und Finanzkonzentrationen im deutschen Fußball sind einem sportlichen und fairen Wettbewerb abträglich. Das ähnelt doch eher dem Spiel Monopoly – „the winner takes it all!“ Wenn der Profifußball nur noch den Gesetzen des Kapitalismus gehorcht, ist er als sportlicher Wettbewerb tot.
Der deutsche Fußball lebt doch von einer breiten Basis und Konkurrenz. Ungezügeltes Macht- und Dominanzstreben macht diese Basis auf lange Sicht kaputt. Ein Wettbewerb, bei dem von vornherein feststeht, wer gewinnt; ein Wettbewerb, bei dem ein Teilnehmer aus eigenen Mitteln dafür sorgen kann, dass immer nur er gewinnt - das hat mit Sport nichts mehr zu tun, auch wenn auf der Verpackung immer noch "Sport" draufsteht.
Aber der Teufel scheißt halt so lange auf den dicksten Haufen und das Kapital akkumuliert so lange, bis das ganze System zusammenbricht.
Kickt, gegen wen ihr wollt, meine Sympathien liegen immer beim Gegner! :wink:
Die Macht- und Finanzkonzentrationen im deutschen Fußball sind einem sportlichen und fairen Wettbewerb abträglich. Das ähnelt doch eher dem Spiel Monopoly – „the winner takes it all!“ Wenn der Profifußball nur noch den Gesetzen des Kapitalismus gehorcht, ist er als sportlicher Wettbewerb tot.
Der deutsche Fußball lebt doch von einer breiten Basis und Konkurrenz. Ungezügeltes Macht- und Dominanzstreben macht diese Basis auf lange Sicht kaputt. Ein Wettbewerb, bei dem von vornherein feststeht, wer gewinnt; ein Wettbewerb, bei dem ein Teilnehmer aus eigenen Mitteln dafür sorgen kann, dass immer nur er gewinnt - das hat mit Sport nichts mehr zu tun, auch wenn auf der Verpackung immer noch "Sport" draufsteht.
Aber der Teufel scheißt halt so lange auf den dicksten Haufen und das Kapital akkumuliert so lange, bis das ganze System zusammenbricht.
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Ølli
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Re: STZ: Dankbar in der Denkbar
Uiuiui, da machen wir jetztaber ein Fass auf, was man in der Denkbar wohl mal vertiefen sollte :wink: Ich spreche von der sportlichen Dominanz, Mark Stein bestimmt auch. Du wohl von der wirtschaftlichen. Und ob Du es glaubst oder nicht, für die wirtschaftliche Dominanz kannst Du den Bayern alleine wohl keinen Vorwurf machen, dass Sie für sich das Beste herausholen, oder doch?
Da sind in der DFL shcon die anderen 35 Duckmäuser auch zumindest mitschuldig. Und dass Uefa und Fifa = Mafia, darüber gibts ja in jeder Bibliothek Abhandlungen...
Da sind in der DFL shcon die anderen 35 Duckmäuser auch zumindest mitschuldig. Und dass Uefa und Fifa = Mafia, darüber gibts ja in jeder Bibliothek Abhandlungen...
- noblesseoblige
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Re: STZ: Dankbar in der Denkbar
Die sportliche Dominanz ist doch eine Folge der finanziellen Überlegenheit.
Der deutsche Fußball benötigt eine solide und breite Pyramide. Dies gelingt nur, wenn die anderen Vereine lebens- und wettbewerbsfähig bleiben.
Die Milliardenkonzerne wie Audi, VW, Bayer, Red Bull usw. usf. befördern Oligarchien und läuten das Totenglöcklein für den sportlichen Wettbewerb und einen breiten, symetrischen Unter- und Mittelbau.
Sie ersaufen am eigenen Geldhahn und merken nicht, dass sie den Sport zu Grunde richten.
Der deutsche Fußball benötigt eine solide und breite Pyramide. Dies gelingt nur, wenn die anderen Vereine lebens- und wettbewerbsfähig bleiben.
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Bluespirit
Re: STZ: Dankbar in der Denkbar
hätten die Bayern sportlich und wirtschafllich in den letzten 5 Jahren genauso katastrophal agiert wie zb die Lampen oder schalke würden sie auch nicht dort stehen wo sie jetzt sind..nicht mal dank audi oder adidas...
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Local Hero
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Re: STZ: Dankbar in der Denkbar
Wirschaftliche Dominanz bedingt zwar (glücklicherweise) nicht zwingend auch sportliche Dominanz - aber sie ist dieser zumindest nicht abträglich.
Und mit der Argumentation es sei legitim bei einer wirtschaftlich dominanten Stellung "das Beste für sich herauszuholen" kann man eigentlich auch gleich jegliche Kartellbehörden abschaffen. Nichts anderes machen große Wirtschaftsunternehmen: sie fressen so lange (holen das Beste für sich raus), bis sie so dominant sind, dass andere kaum noch eine Chance haben.
Ich persönlich gönne den Bayern, vor allem auf internationaler Ebene, durchaus ihren Erfolg - zumal dieser, im Vergleich zur internationalen Konkurrenz eben nicht "auf Pump" erkauft wurde. Auf nationaler Ebene wiederum sehe ich mir kaum noch Spiele mit Bayern-Beteiligung an, da Überraschungen mittlerweile selten sind und wenn sie dann doch eintreffen, die Bayern eigentlich nicht wirklich schmerzen.
Ich wäre übrigens mal gespannt, wie die Großkopferten reagieren würden, wenn plötzlich die Gegner auf nationaler Ebene nur noch mit B-Mannschaften gegen sie antreten würden, da sie ihre besten Spieler lieber für die Spiele schonen, die für sie wichtiger - da siegreich gestaltbar sind. Und so im Prinzip möglicherweise auch nur das Beste für sich rausholen... ;)
Und mit der Argumentation es sei legitim bei einer wirtschaftlich dominanten Stellung "das Beste für sich herauszuholen" kann man eigentlich auch gleich jegliche Kartellbehörden abschaffen. Nichts anderes machen große Wirtschaftsunternehmen: sie fressen so lange (holen das Beste für sich raus), bis sie so dominant sind, dass andere kaum noch eine Chance haben.
Ich persönlich gönne den Bayern, vor allem auf internationaler Ebene, durchaus ihren Erfolg - zumal dieser, im Vergleich zur internationalen Konkurrenz eben nicht "auf Pump" erkauft wurde. Auf nationaler Ebene wiederum sehe ich mir kaum noch Spiele mit Bayern-Beteiligung an, da Überraschungen mittlerweile selten sind und wenn sie dann doch eintreffen, die Bayern eigentlich nicht wirklich schmerzen.
Ich wäre übrigens mal gespannt, wie die Großkopferten reagieren würden, wenn plötzlich die Gegner auf nationaler Ebene nur noch mit B-Mannschaften gegen sie antreten würden, da sie ihre besten Spieler lieber für die Spiele schonen, die für sie wichtiger - da siegreich gestaltbar sind. Und so im Prinzip möglicherweise auch nur das Beste für sich rausholen... ;)
Zuletzt geändert von Local Hero am Dienstag 4. Februar 2014, 11:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Ølli
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Re: STZ: Dankbar in der Denkbar
Bayern kann auch nur 30 Spieler kaufen, sollen sie sich doch kaufen was sie wollen, das Geld fließt den Verkäufern (!) zu und sie sind es los. Die Verkäufer müssen halt gescheit wirtschaften. Zugrunde gehen muss keiner in der Bundesliga, wenn er ordentlich wirtschaftet. So weit ich weiß wird von Bayern schon mehr umverteilt, als Ihnen im Grunde zusteht. Das weiter zu forcieren kann ja auch nicht das grundsätzliche System sein ... Wer wirtschaftlich zugrunde geht, geht es nicht wegen Bayern ...
Ergänzung:
"Und mit der Argumentation es sei legitim bei einer wirtschaftlich dominanten Stellung "das Beste für sich herauszuholen" kann man eigentlich auch gleich jegliche Kartellbehörden abschaffen."
Dann erweitere meinen Satz um "das beste im Rahmen der von den Verbänden gesetzten Regeln" - nix anderes machen Kartellüberwachungen.
Also soll ein Kartellamt für die DFL her - wegen mir mach(t) das. Ich vermute der Schuss geht nach hinten los: Die DFL und Bayern geben noch weniger an die kleinen ab, keine Rettungsspiele mehr etc etc ... WENN allerdings Sky-Abs gekündigt werden und nachweisbar keiner mehr die Bayern sehen will, dann wirds tatsächlich interessant.
Ergänzung:
"Und mit der Argumentation es sei legitim bei einer wirtschaftlich dominanten Stellung "das Beste für sich herauszuholen" kann man eigentlich auch gleich jegliche Kartellbehörden abschaffen."
Dann erweitere meinen Satz um "das beste im Rahmen der von den Verbänden gesetzten Regeln" - nix anderes machen Kartellüberwachungen.
Also soll ein Kartellamt für die DFL her - wegen mir mach(t) das. Ich vermute der Schuss geht nach hinten los: Die DFL und Bayern geben noch weniger an die kleinen ab, keine Rettungsspiele mehr etc etc ... WENN allerdings Sky-Abs gekündigt werden und nachweisbar keiner mehr die Bayern sehen will, dann wirds tatsächlich interessant.
Re: STZ: Dankbar in der Denkbar
Bayern hat vor Jahrzehnten in der 2. Liga gekickt und sich alles erarbeitet.Nicht so wie Paris oder Man City oder Hoffenheim.Daher
mein voller Respekt für die Bayern , die - Dank Klinsi- uns in sehr schwieriger Lage durch ein Freundschaftsspiel geholfen haben.
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Re: STZ: Dankbar in der Denkbar
Dieses "vom Tellerwäscher zum Millionär" ist im Falle der Bayern ein Märchen. Der FCB hat lediglich mal zwei (!) Jahre lang in den 60ern nur in der 2. Liga gespielt, und das nur deshalb, weil man 1963 nicht für die neugegründete Bundesliga zugelassen wurde, da es dort mit dem damaligen süddeutschen Meister 1860 bereits einen Münchner Verein gab. Um das mal zu veranschaulichen: Die Bayern wurden in der letzten Oberliga-Saison 1962/63 (damals die höchste Spielklasse) Dritter und durften wegen 1860 nicht an der neuen Bundesliga teilnehmen. Der VfB wurde Sechster und durfte es. Wäre es damals rein sportlich zugegangen, wäre der VfB vielleicht nie ein Bundesligist geworden...Vollmer hat geschrieben:Bayern hat vor Jahrzehnten in der 2. Liga gekickt und sich alles erarbeitet.
Die Bayern waren vor der Bundesliga-Gründung fast immer erstklassig und gehörten auch schon vor dem Zweiten Weltkrieg zu den Spitzenteams in Deutschland, wie insbesondere der Meistertitel 1932 zeigt. Richtig ist, dass bei den Bayern offensichtlich vernünftig gewirtschaftet wird. Richtig ist aber auch, dass sie von Beginn an und nicht erst seit den 70ern vorne mitmischen. Natürlich musste man sich die Erfolge erarbeiten, konnte aber auch auf ein reiches Erbe zurückgreifen.
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Bluespirit
Re: STZ: Dankbar in der Denkbar
auch der HSV war mal ein "reicher " klub und steht jetzt kurz vorm Abgrund..Geld ist nicht unbedingt ein Garant für sportlichen Erfolg wenn Amateure im Management und Präsidium sitzen..
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Re: STZ: Dankbar in der Denkbar
Bluespirit hat geschrieben:auch der HSV war mal ein "reicher " klub und steht jetzt kurz vorm Abgrund..Geld ist nicht unbedingt ein Garant für sportlichen Erfolg wenn Amateure im Management und Präsidium sitzen..
NullSiebenElf hat geschrieben:Richtig ist, dass bei den Bayern offensichtlich vernünftig gewirtschaftet wird.
Re: STZ: Dankbar in der Denkbar
Ich bin zwar auch oft gegen die Bayern und mag die neuen Geld-Clubs erst recht nicht, aber ob eine solche Dominanz die Liga auf lange Sicht kaputt macht?
Das wird zwar oft behauptet, aber gesehen hat man davon noch nichts, die Liga boomt ja wie selten. Und dass alle ab Platz 10 im Abstiegskampf stecken ist zwar auch eine Auswirkung dieser Dominanz, macht die Liga aber spannend. Ich glaub ich bin da eher bei Dr. Stone.
Was aber sicherlich stimmt ist, dass der Unterbau der Bundesliga, also 2., 3. Liga usw. langfristig ein anderes Fundament brauchen, aber das hat nichts mit der Dominanz der Bayern zu tun, sondern mit dem kurfristigen Denken (fast) aller Bundesliga-Clubs.
Das wird zwar oft behauptet, aber gesehen hat man davon noch nichts, die Liga boomt ja wie selten. Und dass alle ab Platz 10 im Abstiegskampf stecken ist zwar auch eine Auswirkung dieser Dominanz, macht die Liga aber spannend. Ich glaub ich bin da eher bei Dr. Stone.
Was aber sicherlich stimmt ist, dass der Unterbau der Bundesliga, also 2., 3. Liga usw. langfristig ein anderes Fundament brauchen, aber das hat nichts mit der Dominanz der Bayern zu tun, sondern mit dem kurfristigen Denken (fast) aller Bundesliga-Clubs.
Re: STZ: Dankbar in der Denkbar
Dass die Bayern nur kurzzeitig in den 60 ern zweitklassig waren , ändert nichts daran , dass sie sich Ihre Dominanz erarbeitet und verdient haben.
Ohne Öl - Multi oder Schaich oder SAP.
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Re: STZ: Dankbar in der Denkbar
War das nicht Dank Hoeneß + ADM, bzw ein Versprechen aus deren guten Kontakten?Vollmer hat geschrieben:Daher mein voller Respekt für die Bayern , die - Dank Klinsi- uns in sehr schwieriger Lage durch ein Freundschaftsspiel geholfen haben.
Bayern hat sich auch nicht alles erarbeitet. Im Gegensatz zum damaligen größten Konkurrenten (oder teilweise sogar besseren Verein) Mönchengladbach bekamen sie zur WM/Olympia mit dem Olympiastadion das damals beste Stadion mit den größten Möglichkeiten, Gladbach ging - ohne eigenes Verschulden - leer aus. Man kann sich durchaus fragen, wie es sich anders hätte entwickeln können. Und zu der Zeit entwickelte sich Bayern zum dauerhaft Gejagten.
Langfristig schadet dem deutschen Fußball eine zentrale Nummer 1. Ein Vergleich mit anderen Ländern und Ligensystemen ist auch schwer, da es überall andere Vorraussetzungen gibt. Der deutsche Fußball profitiert von einer breiten dezentralen/bzw. föderalen Struktur, bis in die absolute Spitze hinein. Jahrelang ohne die Haupstadt in der ersten Liga und keiner vermisst etwas, wäre in anderen Ländern undenkbar.
Das könnte langfristig gefährdet sein. Dadurch wird die Bundesliga nicht nur langweiliger und somit schlechter zu vermarkten sein, auch fehlen für viele junge Spieler dann die absoluten Spitzenvereine im eigenen Land. Und umso mehr sich alles auf die Bayern und die Champions League fokussiert, desto weniger bleibt für die Liga 2 und abwärts übrig. Ein Haus baut man von unten, gerade wenn man das Wort Volkssport in den Mund nimmt. Bayern sollte nicht überdrehen, sonst schneiden sie sich ins eigene Fleisch. Dieser (zumindest meist halbwegs) funktionierende Wettbewerb im eignenen Land hat ihnen oft gut getan.
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Re: STZ: Dankbar in der Denkbar
Was ein einziger Satz von Stein aus dem thread "Dankbar in der Denkbar" doch gemacht hat. 
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Bluespirit
Re: STZ: Dankbar in der Denkbar
der veh ist schon ein Schlitzohr ...tritt bei den Bayern mit der B-Elf an ,holt sich die klatsche ab und grinst sich sicher eins..könnte Vorbild für andere sein..
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Ølli
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Re: STZ: Dankbar in der Denkbar
Buddy könnte die Überschrift ja erweitern um den philosophischen Aspekt .-) Ich finds interessant, was hier vorgetragen wird und wenns mal in nem philosophischen Dialog in der Denkbar endet, ist man dort partnerschaftlich auch dankbar .-)
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Re: STZ: Dankbar in der Denkbar
Das mag schon so sein, dass sich die Bayern ihre wirtschaftliche und sportliche Dominanz im Laufe der Jahre erarbeitet haben. Dafür auch von mir meinen Respekt.Vollmer hat geschrieben:Dass die Bayern nur kurzzeitig in den 60 ern zweitklassig waren , ändert nichts daran , dass sie sich Ihre Dominanz erarbeitet und verdient haben.
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Entscheidend ist aber das Hier und Jetzt. Durch ihre überragende Stellung im Merchandising, Sponsoring und insbesondere bei den Fernsehgeldern haben sie sich mittlerweile zu einem gnadenlosen und selbstgefälligen Wettbewerber entwickelt. Gerade bei den Fernsehgeldern würde ich mir etwas mehr Solidarität mit den anderen Vereinen und auch den unteren Ligen wünschen.
Daran ändert auch das eine oder andere Freundschafts- bzw.Benefizspiel oder ein paar gesponserte Würstchen von Schwarzgeld-Uli nichts.
"Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher". (Albert Einstein).
Re: STZ: Dankbar in der Denkbar
soweit ich weis ist das deutsche System sehr solidarisch.in England bekommen die kleinen viel weniger.
und das in der Tat vorhandene Problem des unterbaus ist nichtvon den seppls verschuldet.was konkret
erwartet du hier von ihnen
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Re: STZ: Dankbar in der Denkbar
Nur weil es in den Nachbarstaaten noch unsolidarischer zugeht, müssen wir es tendenziell nicht nachahmen. Das ist für mich kein Argument.
In der Bundesliga streicht der FC Bayern das Doppelte des Durchschnitts ein. Gerecht wäre aus meiner Sicht eine paritätische Verteilung der nationalen Fernsehgelder. Zu dem Gesamtpaket Bundesliga tragen alle Vereine zu gleichen Teilen bei.
Zudem ist eine Aufstockung der Gelder für die unteren Ligen dringend und überfällig. In der Dritten Liga gibt es nur noch ein Nasenwasser, die Regionalligen gehen gar leer aus. Unter Solidarität verstehe ich etwas anderes.
Durch die regelmäßige Teilnahme in der Champions-League haben die Großen der nationalen Ligen bei den Fernsehgeldern schon einen angemessenen und ausreichenden Vorsprung. Von den anderen Einnahmen ganz zu schweigen. Er muss nicht unnötig vergrößert werden.
Wenn ich Uhren-Kalle immer wieder von einer Vereinsmeisterschaft auf europäischer Ebene fabulieren höre, dann wird doch deutlich, dass den Münchner Großkopfeten die Liga mittlerweile hinten vorbei zu gehen scheint.
In der Bundesliga streicht der FC Bayern das Doppelte des Durchschnitts ein. Gerecht wäre aus meiner Sicht eine paritätische Verteilung der nationalen Fernsehgelder. Zu dem Gesamtpaket Bundesliga tragen alle Vereine zu gleichen Teilen bei.
Zudem ist eine Aufstockung der Gelder für die unteren Ligen dringend und überfällig. In der Dritten Liga gibt es nur noch ein Nasenwasser, die Regionalligen gehen gar leer aus. Unter Solidarität verstehe ich etwas anderes.
Durch die regelmäßige Teilnahme in der Champions-League haben die Großen der nationalen Ligen bei den Fernsehgeldern schon einen angemessenen und ausreichenden Vorsprung. Von den anderen Einnahmen ganz zu schweigen. Er muss nicht unnötig vergrößert werden.
Wenn ich Uhren-Kalle immer wieder von einer Vereinsmeisterschaft auf europäischer Ebene fabulieren höre, dann wird doch deutlich, dass den Münchner Großkopfeten die Liga mittlerweile hinten vorbei zu gehen scheint.
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Re: STZ: Dankbar in der Denkbar
Also bitte, die DFL hat doch die Lampen mit 250.000,-€ gepudert, damit sie Ihr Trainingslagerin Südafrika abhalten. Bayern hat sein Trainingslager bestimmt selbst bezahlt, oder? Ich will ja nicht unfair sein: Nachdem ganz Südafrika bestimmt nun die ersten zwei Spiele der Lampen noch im Free.TV sehen durfte, werden deshalb in Kürze Millionen von Sky-of-Kap-Abos abgeschlossen oder die TV-Rechte von den ARS, vom ZSF odervon RTL-Südafrika gekauft, oder etwa nichtnoblesseoblige hat geschrieben:... Entscheidend ist aber das Hier und Jetzt. Durch ihre überragende Stellung im Merchandising, Sponsoring und insbesondere bei den Fernsehgeldern haben sie sich mittlerweile zu einem gnadenlosen und selbstgefälligen Wettbewerber entwickelt. Gerade bei den Fernsehgeldern würde ich mir etwas mehr Solidarität mit den anderen Vereinen und auch den unteren Ligen wünschen.
Daran ändert auch das eine oder andere Freundschafts- bzw.Benefizspiel oder ein paar gesponserte Würstchen von Schwarzgeld-Uli nichts.
Re: STZ: Dankbar in der Denkbar
Ølli hat geschrieben:... Bayern hat sein Trainingslager bestimmt selbst bezahlt, oder? ...
Vielleicht haben das auch Sponsoren übernommen und die Bayern haben dafür im Gegenzug dort Freundschaftsspiele bestritten. :?
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Re: STZ: Dankbar in der Denkbar
Seid froh dass ihr die Bayern noch in der Bundesliga seht. In 10 Jahren sind die " Duelle" in der Liga so uninteressant geworden dass die Bayern mit den anderen europäischen Topklubs ihre eigene Liga aufziehen. Gedankenspiele dazu gabs ja schon genügend und die entsprechende Vereinigung ist ja schon Realität.
Ansonsten bleibts jedem selbst überlassen ob er Konsument dieses Treibens ist. Ich schon lang nicht mehr.
Ansonsten bleibts jedem selbst überlassen ob er Konsument dieses Treibens ist. Ich schon lang nicht mehr.
Beim Fußball verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft. (Jean-Paul Sartre)
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Re: STZ: Dankbar in der Denkbar
Also Olli, ich glaube, die Beiern wären die Dümmsten auf Gottes Erdboden, wenn sie ihr Trainingslager selbst bezahlen würden. Das macht kein Erstligist (und auch einige zweitligisten nicht mehr), der was auf sich hält, für so etwas gibt es Sponsoren und Hottelgruppen, die Einladungen aussprechen weil sie sich einen Werbeeffekt versprechen. Weitere Refinanzierung erfolgt (im Falle der Beiern zumindest) durch Zusagen zu Testspielen. Was sich die DFL durch den Puderzucker an die Lampen versprochen hat, ist mir allerdings auch ein Rätsel.Ølli hat geschrieben:Also bitte, die DFL hat doch die Lampen mit 250.000,-€ gepudert, damit sie Ihr Trainingslagerin Südafrika abhalten. Bayern hat sein Trainingslager bestimmt selbst bezahlt, oder? Ich will ja nicht unfair sein: Nachdem ganz Südafrika bestimmt nun die ersten zwei Spiele der Lampen noch im Free.TV sehen durfte, werden deshalb in Kürze Millionen von Sky-of-Kap-Abos abgeschlossen oder die TV-Rechte von den ARS, vom ZSF odervon RTL-Südafrika gekauft, oder etwa nichtnoblesseoblige hat geschrieben:... Entscheidend ist aber das Hier und Jetzt. Durch ihre überragende Stellung im Merchandising, Sponsoring und insbesondere bei den Fernsehgeldern haben sie sich mittlerweile zu einem gnadenlosen und selbstgefälligen Wettbewerber entwickelt. Gerade bei den Fernsehgeldern würde ich mir etwas mehr Solidarität mit den anderen Vereinen und auch den unteren Ligen wünschen.
Daran ändert auch das eine oder andere Freundschafts- bzw.Benefizspiel oder ein paar gesponserte Würstchen von Schwarzgeld-Uli nichts.
Ansonsten, die Beiern sind halt so stark -wirtschaftlich und sportlich-, dass die Gefahr besteht, dass die Liga als solche darunter leidet- Das betrifft die Spannung für den Zuschauer und den Erfolgswillen der Konkurrenz. Wenn das Frankfurter Beispiel Schule macht, ist das der Anfang vom Ende dessen, was das Markenzeichen der Buli gewesen ist, das motto "jeder kann jeden schlagen". Das ist für den neutralen Zuschauer eben schade. Trotzdem hast Du recht, die Beiern haben sich das erarbeitet, insoweit Respekt.
Verlasse niemals vor dem Abpfiff das Stadion-
pfeife niemals die eigene Mannschaft aus-
mache niemals einen Spieler der eigenen Mannschaft zum Sündenbock-
Heiserkeit ist der Muskelkater des UNIONERS
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- stoitschkov
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Re: STZ: Dankbar in der Denkbar
auch wenn es ein Thema ist, das nirgendwohin führt, gebe ich halt auch meinen Senf dazu ab:
1. Guardiola hat die Bayern noch mal weiterentwickelt, taktisch und spielerisch. Andere Teams wie Dortmund oder Leverkusen müssen jetzt versuchen neue (innovative)Wege und Lösungen zu finden. Falls das gelingt, könnte das der Liga und damit irgendwie auch dem deutschen Fussball schon einen Schub geben.
2. Die Nationalspieler der Bayern profitieren ebenfalls von Guardiola, die Konzentration guter Spieler hilft dem Nationalteam und damit dem deutschen Fussball.
3. Ein CL-Sieg, zudem in spielerisch überzeugender Manier, wirkt sich immer auf die Liga und den Fussball im jeweiligen Land postiv aus.
Klar ist dennoch, die derzeitige Dominanz der Bayern ist grds so zu sehen wie noblesseoblige es ausführlich beschrieben hat. Dass der Verein sich alles selbst erarbeitet und dann mit der Übernahme des Managerpostens durch Uli Hoeneß als einziger damals die Zeichen der Zeit erkannt hat, mag z.T zutreffend sein. Tatsache ist aber auch dass sie immer wieder versuchen Konkurrenten durch Transfers mutwillig zu schwächen. Mit ihren derzeitigen finanziellen Möglichkeiten im Rücken werden sie niemals einen anderen Klub hochkommen lassen und diese Marktposition kann ihnen auf mittlere Sicht auch niemand streitig machen. Zumindest fällt mir nicht ein, wie das gelingen könnte.
Der Schlüssel zu einer irgendwann vielleicht möglichen Veränderung sind die m.M nach die exorbitanten Fernsehgelder. Solange aber selbst so scharfe Kritiker wie noblesseoblige auf ihr sky-Abo nicht verzichten möchten besteht eben wenig Hoffnung. Bleibt dann eigentlich nur noch auf den Zusammenbruch unseres kapitalistischen Wirtschaftssystems zu hoffen, ansonsten bleibt es halt bei "Brot und Spiele".
Somit dreht man sich bei dieser Diskussion immer irgendwie im Kreis. Persönlich interessiert mich das alles schon lange nicht mehr, geschweige denn dass ich mich darüber aufregen könnte. In der 3. und 4. Liga wird auch guter Fussball gespielt und es steht meistens immer noch das Spiel an sich im Mittelpunkt.
1. Guardiola hat die Bayern noch mal weiterentwickelt, taktisch und spielerisch. Andere Teams wie Dortmund oder Leverkusen müssen jetzt versuchen neue (innovative)Wege und Lösungen zu finden. Falls das gelingt, könnte das der Liga und damit irgendwie auch dem deutschen Fussball schon einen Schub geben.
2. Die Nationalspieler der Bayern profitieren ebenfalls von Guardiola, die Konzentration guter Spieler hilft dem Nationalteam und damit dem deutschen Fussball.
3. Ein CL-Sieg, zudem in spielerisch überzeugender Manier, wirkt sich immer auf die Liga und den Fussball im jeweiligen Land postiv aus.
Klar ist dennoch, die derzeitige Dominanz der Bayern ist grds so zu sehen wie noblesseoblige es ausführlich beschrieben hat. Dass der Verein sich alles selbst erarbeitet und dann mit der Übernahme des Managerpostens durch Uli Hoeneß als einziger damals die Zeichen der Zeit erkannt hat, mag z.T zutreffend sein. Tatsache ist aber auch dass sie immer wieder versuchen Konkurrenten durch Transfers mutwillig zu schwächen. Mit ihren derzeitigen finanziellen Möglichkeiten im Rücken werden sie niemals einen anderen Klub hochkommen lassen und diese Marktposition kann ihnen auf mittlere Sicht auch niemand streitig machen. Zumindest fällt mir nicht ein, wie das gelingen könnte.
Der Schlüssel zu einer irgendwann vielleicht möglichen Veränderung sind die m.M nach die exorbitanten Fernsehgelder. Solange aber selbst so scharfe Kritiker wie noblesseoblige auf ihr sky-Abo nicht verzichten möchten besteht eben wenig Hoffnung. Bleibt dann eigentlich nur noch auf den Zusammenbruch unseres kapitalistischen Wirtschaftssystems zu hoffen, ansonsten bleibt es halt bei "Brot und Spiele".
Somit dreht man sich bei dieser Diskussion immer irgendwie im Kreis. Persönlich interessiert mich das alles schon lange nicht mehr, geschweige denn dass ich mich darüber aufregen könnte. In der 3. und 4. Liga wird auch guter Fussball gespielt und es steht meistens immer noch das Spiel an sich im Mittelpunkt.
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Re: STZ: Dankbar in der Denkbar
Ich versteh nicht, warum das mein Kommentar 2x so gedeutet wird, was ich mit "die Bayern zahlen selbst" Ihr Trainingslager gemint habe. Kosten = Ausgaben, Deckung aus Einnahmen allerArt oder Kreditaufnahme. Selbst wenn ein Sponsor das Trainingslager bezahlt, sind das zuerst mal Einnahmen (zumindst so zu bilanzieren) für eine Gegenleistung. Ich wollte nur klar stellen, dass sie von der DFL (in diesem Fall) den Hintern gepudert bekommen, sondern durch ihre Mitgliedschaft im DFL sogar das Trainingslager der grauen Maus und zukünftigen Absteigers indirekt mitfinaziert haben. Wenns immer noch nicht klar ist, geb ichs auf. Ggf. bekommen sie das Trainingslager sogar geschenkt von einem Gönner
Bilanzielle Betrachtung ausgeschlossen, haben sie es dann wegen mir auch nicht selbst bezahlt :D