Inter-Hooligans provozieren Abbruch
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Inter-Hooligans provozieren Abbruch
Schwere Ausschreitungen in San Siro
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Das Viertelfinal-Rückspiel in Mailand wurde am Dienstagabend in der zweiten Halbzeit von schweren Ausschreitungen der Inter-Anhängerschaft überschattet. Zahllose Feuerwerkskörper und Flaschen flogen in den Strafraum der "Rossoneri", die zu diesem Zeitpunkt mit 1:0 führten und das Halbfinalticket sicher in der Tasche zu haben schienen.
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Gut 70 Minuten waren gespielt, als Inters Mittelfeldspieler Cambiasso nach einer Ecke zum vermeintlichen Ausgleich traf. Der deutsche Schiedsrichter Dr. Markus Merk erkannte den Treffer jedoch wegen eines Foulspiels nicht an. Unmut machte sich breit, der Inter-Ultras-Block hinter AC-Keeper Dida griff zu in Italien zuletzt leider "gern praktizierten Maßnahmen".
Raketen flogen aufs Spielfeld, zunächst ein paar wenige nur. Dida bückte sich nach den brennenden Gegenständen, wurde dann von einem heranfliegenden Feuerwerkskörper an der Schulter getroffen. Der Brasilianer musste unter Schmerzen behandelt werden.
Indes ging die Wurforgie der "Nerazzuri-Fans" weiter. Unbeschreibliche Szenen spielten sich ab, der Strafraum glich zeitweise einer Großbrandstelle. Flaschen wurden benutzt. Feuerwehrleute begannen, den Strafraum zu säubern. Merk ließ die Mannschaften zwischenzeitlich in die Katakomben zurückkehren. Nach einem weiteren Versuch, die Partie fortzusetzen, brach der Referee dann endgültig ab, nachdem erneut Raketen auf das Spielfeld geflogen waren.
Mit einer drastischen Strafe gegen Inter Mailand und einer Spielwertung (wahrscheinlich 3:0) zu Gunsten des Stadtrivalen ist nun zu rechnen. Die Entscheidung soll bereits am Mittwoch folgen. Eher unwahrscheinlich ist nach Aussage eines UEFA-Delegierten eine Wiederholung der Partie. Die Gewaltwelle im italienischen Fußball nimmt somit kein Ende.
Kicker.de
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Das Viertelfinal-Rückspiel in Mailand wurde am Dienstagabend in der zweiten Halbzeit von schweren Ausschreitungen der Inter-Anhängerschaft überschattet. Zahllose Feuerwerkskörper und Flaschen flogen in den Strafraum der "Rossoneri", die zu diesem Zeitpunkt mit 1:0 führten und das Halbfinalticket sicher in der Tasche zu haben schienen.
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Gut 70 Minuten waren gespielt, als Inters Mittelfeldspieler Cambiasso nach einer Ecke zum vermeintlichen Ausgleich traf. Der deutsche Schiedsrichter Dr. Markus Merk erkannte den Treffer jedoch wegen eines Foulspiels nicht an. Unmut machte sich breit, der Inter-Ultras-Block hinter AC-Keeper Dida griff zu in Italien zuletzt leider "gern praktizierten Maßnahmen".
Raketen flogen aufs Spielfeld, zunächst ein paar wenige nur. Dida bückte sich nach den brennenden Gegenständen, wurde dann von einem heranfliegenden Feuerwerkskörper an der Schulter getroffen. Der Brasilianer musste unter Schmerzen behandelt werden.
Indes ging die Wurforgie der "Nerazzuri-Fans" weiter. Unbeschreibliche Szenen spielten sich ab, der Strafraum glich zeitweise einer Großbrandstelle. Flaschen wurden benutzt. Feuerwehrleute begannen, den Strafraum zu säubern. Merk ließ die Mannschaften zwischenzeitlich in die Katakomben zurückkehren. Nach einem weiteren Versuch, die Partie fortzusetzen, brach der Referee dann endgültig ab, nachdem erneut Raketen auf das Spielfeld geflogen waren.
Mit einer drastischen Strafe gegen Inter Mailand und einer Spielwertung (wahrscheinlich 3:0) zu Gunsten des Stadtrivalen ist nun zu rechnen. Die Entscheidung soll bereits am Mittwoch folgen. Eher unwahrscheinlich ist nach Aussage eines UEFA-Delegierten eine Wiederholung der Partie. Die Gewaltwelle im italienischen Fußball nimmt somit kein Ende.
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ERNEUTE FAN-KRAWALLE
Merk bricht Mailänder Derby ab
Schon zum zweiten Mal in dieser Saison musste ein Champions-League-Spiel in Italien wegen Zuschauerausschreitungen abgebrochen werden. Im Viertelfinalrückspiel zwischen AC und Inter Mailand stand das Feld zwischenzeitlich in Flammen. Auslöser für die Unruhen war ein von Schiedsrichter Markus Merk aberkanntes Inter-Tor.
Mailand - Das 262. Stadtderby zwischen Inter und dem AC Mailand wird als Skandalspiel in die Fußball-Geschichte eingehen.
Beim Stande von 1:0 für den AC, der bereits das Hinspiel des Champions-League-Viertelfinales mit 2:0 für sich entschieden hatte, flogen aus der Inter-Fankurve unzählige Gegenstände auf das Spielfeld. Milan-Keeper Dida wurde von einem Feuerwerkskörper an der Schulter getroffen.
Inter-Fans wütend auf Merk
Nach achtminütiger Wartepause schickte Merk die beiden Mannschaften zunächst in die Kabine und pfiff die Partie nach 25-minütiger Wartepause zunächst wieder an. Als sofort danach wieder Feuerwerkskörper auf das Spielfeld flogen, entschied sich der Welt-Schiedsrichter, die Begegnung abzubrechen. Zwei Minuten vor den Zwischenfällen, in der 71. Spielminute, hatte Merk einem Kopfballtor von Inter-Spieler Esteban Cambiasso wegen Foulspiels die Anerkennung verweigert.
Klicken Sie auf ein Bild,
um die Fotostrecke zu starten (22 Bilder).
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Für Inter wird die Partie mit Sicherheit ein Nachspiel haben, der AC Mailand wird bei der 13. Auflage der Champions League zum fünften Mal das Halbfinale erreichen. Der Titelgewinner von 1994 und 2003 führte zum Zeitpunkt des Abbruchs durch einen Treffer von Andrej Schewtschenko (30.) mit 1:0, Inter hätte die Partie anschließend noch mit 4:1 gewinnen müssen.
Welle der Gewalt in Italiens Stadien
In der Gruppenphase der Champions League war bereits das Spiel zwischen AS Rom und Dynamo Kiew abgebrochen worden, nachdem der schwedische Unparteiische Anders Frisk durch einen auf ihn geworfenen Gegenstand verletzt worden war. Die Partie wurde mit 3:0 gegen Rom gewertet, außerdem musste der Ex-Club von Rudi Völler seine beiden anderen Heimspiele vor leeren Zuschauerrängen austragen.
Am vergangenen Sonntag erst hatte es Ausschreitungen in verschiedenen italienischen Fußballstadien gegeben, die zu 17 Festnahmen führten. 259 Randalierer wurden angezeigt, 85 Polizisten verletzt. Der Präsident des italienischen Fußballverbandes, Franco Carraro, zeigte sich zutiefst bestürzt. "Solche Gewaltaktionen sind absolut verwerflich. Unsere Piorität ist die Gewalt in den Stadien zu bekämpfen", sagte Carraro. Auch das Problem des Rechtsextremismus sei gravierend, gab der Verbandschef zu. Am Rande der Partie von Lazio Rom gegen Livorno hatten Fans der Gastgeber den früheren Faschistenführer Benito Mussolini gefeiert.
www.spiegel.de
Merk bricht Mailänder Derby ab
Schon zum zweiten Mal in dieser Saison musste ein Champions-League-Spiel in Italien wegen Zuschauerausschreitungen abgebrochen werden. Im Viertelfinalrückspiel zwischen AC und Inter Mailand stand das Feld zwischenzeitlich in Flammen. Auslöser für die Unruhen war ein von Schiedsrichter Markus Merk aberkanntes Inter-Tor.
Mailand - Das 262. Stadtderby zwischen Inter und dem AC Mailand wird als Skandalspiel in die Fußball-Geschichte eingehen.
Beim Stande von 1:0 für den AC, der bereits das Hinspiel des Champions-League-Viertelfinales mit 2:0 für sich entschieden hatte, flogen aus der Inter-Fankurve unzählige Gegenstände auf das Spielfeld. Milan-Keeper Dida wurde von einem Feuerwerkskörper an der Schulter getroffen.
Inter-Fans wütend auf Merk
Nach achtminütiger Wartepause schickte Merk die beiden Mannschaften zunächst in die Kabine und pfiff die Partie nach 25-minütiger Wartepause zunächst wieder an. Als sofort danach wieder Feuerwerkskörper auf das Spielfeld flogen, entschied sich der Welt-Schiedsrichter, die Begegnung abzubrechen. Zwei Minuten vor den Zwischenfällen, in der 71. Spielminute, hatte Merk einem Kopfballtor von Inter-Spieler Esteban Cambiasso wegen Foulspiels die Anerkennung verweigert.
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Für Inter wird die Partie mit Sicherheit ein Nachspiel haben, der AC Mailand wird bei der 13. Auflage der Champions League zum fünften Mal das Halbfinale erreichen. Der Titelgewinner von 1994 und 2003 führte zum Zeitpunkt des Abbruchs durch einen Treffer von Andrej Schewtschenko (30.) mit 1:0, Inter hätte die Partie anschließend noch mit 4:1 gewinnen müssen.
Welle der Gewalt in Italiens Stadien
In der Gruppenphase der Champions League war bereits das Spiel zwischen AS Rom und Dynamo Kiew abgebrochen worden, nachdem der schwedische Unparteiische Anders Frisk durch einen auf ihn geworfenen Gegenstand verletzt worden war. Die Partie wurde mit 3:0 gegen Rom gewertet, außerdem musste der Ex-Club von Rudi Völler seine beiden anderen Heimspiele vor leeren Zuschauerrängen austragen.
Am vergangenen Sonntag erst hatte es Ausschreitungen in verschiedenen italienischen Fußballstadien gegeben, die zu 17 Festnahmen führten. 259 Randalierer wurden angezeigt, 85 Polizisten verletzt. Der Präsident des italienischen Fußballverbandes, Franco Carraro, zeigte sich zutiefst bestürzt. "Solche Gewaltaktionen sind absolut verwerflich. Unsere Piorität ist die Gewalt in den Stadien zu bekämpfen", sagte Carraro. Auch das Problem des Rechtsextremismus sei gravierend, gab der Verbandschef zu. Am Rande der Partie von Lazio Rom gegen Livorno hatten Fans der Gastgeber den früheren Faschistenführer Benito Mussolini gefeiert.
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Wem die Scheiße bis zum Hals steht sollte den Kopf nicht hängen lassen!
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Überlinger
Chronologie von Spielabbrüchen seit 1990:
22. März 1991: Nach schweren Ausschreitungen bricht der spanische Schiedsrichter Aladren das Europapokalspiel der Landesmeister zwischen Dynamo Dresden und Roter Stern Belgrad beim Stand von 1:2 in der 78. Minute ab. Aus der Dresdner Fan-Kurve waren Feuerwerkskörper und Wurfgeschosse auf den Rasen geworfen worden. Die Polizei muss gegen die Randalierer Wasserwerfer einsetzen. Dynamo Dresden wird von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) für zwei Jahre von allen europäischen Wettbewerben ausgeschlossen.
Am selben Abend provoziert AC Mailand im Landesmeister-Cup bei Olympique Marseille einen Skandal. Nach einem Flutlicht-Ausfall kurz vor Schluss kehren die Italiener beim Stande von 1:0 für die von Franz Beckenbauer als Technischem Direktor betreuten Franzosen nicht wieder auf das Spielfeld zurück. Schiedsrichter Bo Karlsson (Schweden) lässt den Anstoß nach der Reparatur dennoch ausführen und bricht dann die Partie ab. Mailand wird für ein Jahr im Europacup gesperrt.
24. September 1993: Drei Minuten vor Schluss bricht Schiedsrichter Anton das französische Meisterschaftsspiel Olympique Marseille gegen FC Metz wegen schwerer Zuschauerausschreitungen beim Stand von 0:3 ab. Anton hatte sich schon in der 6. Minute den Zorn der Marseille-Fans zugezogen, als er ein Tor von Rudi Völler wegen angeblichen Handspiels nicht anerkannte.
15. Februar 1995: In Dublin wird das Freundschafts-Länderspiel Irland - England in der 27. Minute abgebrochen. Nach dem 1:0 für die Gastgeber bewerfen englische Hooligans irische Fans mit Sitzen, Eisenstangen, Holzteilen und Steinen.
9. Juli 2000: Das WM-Qualifikationsspiel zwischen Simbabwe und Südafrika in Harare wird beim Stand von 0:2 durch zwei Treffer des derzeitigen Bielefelders Delron Buckley in der 82. Minute abgebrochen. Nach schweren Ausschreitungen kommt es zur Massenpanik unter den 52 000 Zuschauern, die 13 Todesopfer fordert.
14. Oktober 2000: Eine Massenschlägerei zwischen rivalisierenden Fan-Gruppen führt bereits in der 4. Minute zum Abbruch des Spiels zwischen Roter Stern Belgrad und Partizan Belgrad. Auch das zweite Lokalderby des Tages zwischen Rad und OFK wird nach schweren Ausschreitungen in der 75. Minute abgebrochen.
26. November 2000: Schiedsrichter Pierluigi Collina bricht das italienische Meisterschaftsspiel zwischen Reggina Calcio und Brescia Calcio beim Stande von 0:3 in der 84. Minute nach Zuschauerausschreitungen ab.
21. Dezember 2000: Ausgerechnet am «Tag des Fair Play» wird das französische Meisterschaftsspiel Racing Straßburg - FC Metz beim Stand von 1:0 in der 67. Minute abgebrochen. Schiedsrichter-Assistentin Nelly Vienot muss bewusstlos ins Krankenhaus gebracht werden, nachdem ein Knallkörper sie am Kopf getroffen hat.
30. Dezember 2000: Das Final-Rückspiel der brasilianischen Meisterschaft zwischen Vasco da Gama und Sao Caetano wird nach Fanzusammenstößen in der 23. Minute beim Stand von 0:0 abgebrochen. Unter den Zuschauern bricht eine Panik aus, 70 Personen werden verletzt.
6. Oktober 2001: In der 78. Minute bricht Schiedsrichter Gomes Costa (Portugal) das Länderspiel Frankreich gegen Algerien (4:1) in Paris ab. Algerische Fans stürmen das Spielfeld, die Spieler dieser «historischen» ersten Begegnung beider Länder nach der Unabhängigkeit Algeriens 1962 müssen von der Polizei geschützt werden.
22. Februar 2003: Heftige Ausschreitungen führen in der 63. Minute zum Abbruch des italienischen Meisterschaftsspiel zwischen AC Turin und AC Mailand (0:3).
7. Oktober 2003: In der ersten Runde des spanischen Pokals zwischen Drittligist CD Castellon und FC Valencia wird der Schiedsrichter beim Stand von 1:1 von einem Handy-Akku am Kopf getroffen. Er verlässt blutend den Platz und bricht die Partie in der 81. Minute ab.
21. März 2004: Das Gerücht, ein junger Fußball-Fan sei vor dem Stadion von einem Polizeiauto überfahren worden, löst schwere Ausschreitungen beim 154. Lokalderby zwischen Lazio Rom und AS Rom aus. 153 Polizisten und 14 Fans werden verletzt. Schiedsrichter Rosetti unterbricht das Spiel in der 47. Minute, Liga-Chef Adriano Galliani ordnet den Abbruch an.
15. September 2004: Rudi Völler erlebt bei seiner Heimpremiere als Trainer von AS Rom einen schwarzen Abend. Beim Stand von 0:1 im Champions League-Spiel gegen Dynamo Kiew wird der schwedische Schiedsrichter Anders Frisk in der Halbzeit von einem Feuerzeug am Kopf getroffen und geht blutüberströmt in die Kabine. Das Spiel wird nicht mehr zur zweiten Halbzeit angepfiffen, Rom danach von der UEFA dazu verurteilt, zwei Heimspiele ohne Zuschauer auszutragen.
12. April 2004: Schiedsrichter Markus Merk aus Kaiserslautern bricht das Viertelfinal-Rückspiel in der Champions League zwischen Inter und AC Mailand beim Stand von 0:1 in der 75. Minute ab. Aus der Kurve der Inter-Fans waren Feuerwerkskörper auf den Rasen geworfen worden. Einer davon verletzt Milan-Torwart Dida an der Schulter.
Quelle: dpa
22. März 1991: Nach schweren Ausschreitungen bricht der spanische Schiedsrichter Aladren das Europapokalspiel der Landesmeister zwischen Dynamo Dresden und Roter Stern Belgrad beim Stand von 1:2 in der 78. Minute ab. Aus der Dresdner Fan-Kurve waren Feuerwerkskörper und Wurfgeschosse auf den Rasen geworfen worden. Die Polizei muss gegen die Randalierer Wasserwerfer einsetzen. Dynamo Dresden wird von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) für zwei Jahre von allen europäischen Wettbewerben ausgeschlossen.
Am selben Abend provoziert AC Mailand im Landesmeister-Cup bei Olympique Marseille einen Skandal. Nach einem Flutlicht-Ausfall kurz vor Schluss kehren die Italiener beim Stande von 1:0 für die von Franz Beckenbauer als Technischem Direktor betreuten Franzosen nicht wieder auf das Spielfeld zurück. Schiedsrichter Bo Karlsson (Schweden) lässt den Anstoß nach der Reparatur dennoch ausführen und bricht dann die Partie ab. Mailand wird für ein Jahr im Europacup gesperrt.
24. September 1993: Drei Minuten vor Schluss bricht Schiedsrichter Anton das französische Meisterschaftsspiel Olympique Marseille gegen FC Metz wegen schwerer Zuschauerausschreitungen beim Stand von 0:3 ab. Anton hatte sich schon in der 6. Minute den Zorn der Marseille-Fans zugezogen, als er ein Tor von Rudi Völler wegen angeblichen Handspiels nicht anerkannte.
15. Februar 1995: In Dublin wird das Freundschafts-Länderspiel Irland - England in der 27. Minute abgebrochen. Nach dem 1:0 für die Gastgeber bewerfen englische Hooligans irische Fans mit Sitzen, Eisenstangen, Holzteilen und Steinen.
9. Juli 2000: Das WM-Qualifikationsspiel zwischen Simbabwe und Südafrika in Harare wird beim Stand von 0:2 durch zwei Treffer des derzeitigen Bielefelders Delron Buckley in der 82. Minute abgebrochen. Nach schweren Ausschreitungen kommt es zur Massenpanik unter den 52 000 Zuschauern, die 13 Todesopfer fordert.
14. Oktober 2000: Eine Massenschlägerei zwischen rivalisierenden Fan-Gruppen führt bereits in der 4. Minute zum Abbruch des Spiels zwischen Roter Stern Belgrad und Partizan Belgrad. Auch das zweite Lokalderby des Tages zwischen Rad und OFK wird nach schweren Ausschreitungen in der 75. Minute abgebrochen.
26. November 2000: Schiedsrichter Pierluigi Collina bricht das italienische Meisterschaftsspiel zwischen Reggina Calcio und Brescia Calcio beim Stande von 0:3 in der 84. Minute nach Zuschauerausschreitungen ab.
21. Dezember 2000: Ausgerechnet am «Tag des Fair Play» wird das französische Meisterschaftsspiel Racing Straßburg - FC Metz beim Stand von 1:0 in der 67. Minute abgebrochen. Schiedsrichter-Assistentin Nelly Vienot muss bewusstlos ins Krankenhaus gebracht werden, nachdem ein Knallkörper sie am Kopf getroffen hat.
30. Dezember 2000: Das Final-Rückspiel der brasilianischen Meisterschaft zwischen Vasco da Gama und Sao Caetano wird nach Fanzusammenstößen in der 23. Minute beim Stand von 0:0 abgebrochen. Unter den Zuschauern bricht eine Panik aus, 70 Personen werden verletzt.
6. Oktober 2001: In der 78. Minute bricht Schiedsrichter Gomes Costa (Portugal) das Länderspiel Frankreich gegen Algerien (4:1) in Paris ab. Algerische Fans stürmen das Spielfeld, die Spieler dieser «historischen» ersten Begegnung beider Länder nach der Unabhängigkeit Algeriens 1962 müssen von der Polizei geschützt werden.
22. Februar 2003: Heftige Ausschreitungen führen in der 63. Minute zum Abbruch des italienischen Meisterschaftsspiel zwischen AC Turin und AC Mailand (0:3).
7. Oktober 2003: In der ersten Runde des spanischen Pokals zwischen Drittligist CD Castellon und FC Valencia wird der Schiedsrichter beim Stand von 1:1 von einem Handy-Akku am Kopf getroffen. Er verlässt blutend den Platz und bricht die Partie in der 81. Minute ab.
21. März 2004: Das Gerücht, ein junger Fußball-Fan sei vor dem Stadion von einem Polizeiauto überfahren worden, löst schwere Ausschreitungen beim 154. Lokalderby zwischen Lazio Rom und AS Rom aus. 153 Polizisten und 14 Fans werden verletzt. Schiedsrichter Rosetti unterbricht das Spiel in der 47. Minute, Liga-Chef Adriano Galliani ordnet den Abbruch an.
15. September 2004: Rudi Völler erlebt bei seiner Heimpremiere als Trainer von AS Rom einen schwarzen Abend. Beim Stand von 0:1 im Champions League-Spiel gegen Dynamo Kiew wird der schwedische Schiedsrichter Anders Frisk in der Halbzeit von einem Feuerzeug am Kopf getroffen und geht blutüberströmt in die Kabine. Das Spiel wird nicht mehr zur zweiten Halbzeit angepfiffen, Rom danach von der UEFA dazu verurteilt, zwei Heimspiele ohne Zuschauer auszutragen.
12. April 2004: Schiedsrichter Markus Merk aus Kaiserslautern bricht das Viertelfinal-Rückspiel in der Champions League zwischen Inter und AC Mailand beim Stand von 0:1 in der 75. Minute ab. Aus der Kurve der Inter-Fans waren Feuerwerkskörper auf den Rasen geworfen worden. Einer davon verletzt Milan-Torwart Dida an der Schulter.
Quelle: dpa
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und schon geht es weiter...
Keine 24 Stunden nach dem Skandalspiel in Mailand haben fanatische italienische Fußball-Fans auch vor dem Viertelfinal-Rückspiel in der Champions League zwischen Juventus Turin und dem FC Liverpool randaliert. Vor dem Stadion Delle Alpi kam es zu Zusammenstößen zwischen etwa 50 "Ultras" und rund 100 Polizisten einer Spezialeinheit, die von den Chaoten mit Gegenständen beworfen wurden.
Zwei Autos, einer davon ein Streifenwagen, gingen in Flammen auf. Die Polizei setzte Tränengas ein und benötogte mehr als eine halbe Stunde, um die Situation unter Kontrolle zu bekommen.
Bereits am Dienstag war es im Stadtzentrum von Turin zu ersten Zusammenstößen zwischen Fans gekommen. Dabei wurde ein Liverpool-Anhänger leicht am Kopf verletzt, nachdem es in einer Bar zu handgreiflichen Auseinandersetzungen gekommen war. Gegen acht "Juve"-Fans im Alter zwischen 25 und 34 Jahren wurde Anzeige erstattet.
Aus Angst vor Ausschreitungen zum 20-jährigen Jubiläum der Tragödie von Brüssel, als vor dem Europacupfinale zwischen den beiden Teams im Brüsseler Heysel-Stadion bei einer Massenpanik 39 Menschen, die meisten von ihnen Italiener, starben, hat die Polizei etwa 1000 Beamte zusammengezogen. Insgesamt 2500 Fans waren aus Liverpool nach Turin gekommen.
Quelle: sid
Keine 24 Stunden nach dem Skandalspiel in Mailand haben fanatische italienische Fußball-Fans auch vor dem Viertelfinal-Rückspiel in der Champions League zwischen Juventus Turin und dem FC Liverpool randaliert. Vor dem Stadion Delle Alpi kam es zu Zusammenstößen zwischen etwa 50 "Ultras" und rund 100 Polizisten einer Spezialeinheit, die von den Chaoten mit Gegenständen beworfen wurden.
Zwei Autos, einer davon ein Streifenwagen, gingen in Flammen auf. Die Polizei setzte Tränengas ein und benötogte mehr als eine halbe Stunde, um die Situation unter Kontrolle zu bekommen.
Bereits am Dienstag war es im Stadtzentrum von Turin zu ersten Zusammenstößen zwischen Fans gekommen. Dabei wurde ein Liverpool-Anhänger leicht am Kopf verletzt, nachdem es in einer Bar zu handgreiflichen Auseinandersetzungen gekommen war. Gegen acht "Juve"-Fans im Alter zwischen 25 und 34 Jahren wurde Anzeige erstattet.
Aus Angst vor Ausschreitungen zum 20-jährigen Jubiläum der Tragödie von Brüssel, als vor dem Europacupfinale zwischen den beiden Teams im Brüsseler Heysel-Stadion bei einer Massenpanik 39 Menschen, die meisten von ihnen Italiener, starben, hat die Polizei etwa 1000 Beamte zusammengezogen. Insgesamt 2500 Fans waren aus Liverpool nach Turin gekommen.
Quelle: sid
falsch die nächsten 6 Europacup-heimspiele und die letzten drei sind unter bewährung!Buddy hat geschrieben:Inter Mailand muß mindestens die nächsten 4 Europacup Heimspiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen und 193 000 Euro Geldstrafe zahlen.
Quelle: ZDF
Wir haben immer gesagt,
dass wir das Land hier furchtbar lieben,
Balsam für die Seele,
wie wir euch damit provozieren.
Ihr seid dumm, dumm und naiv,
wenn Ihr denkt, Heimatliebe ist gleich Politik.
dass wir das Land hier furchtbar lieben,
Balsam für die Seele,
wie wir euch damit provozieren.
Ihr seid dumm, dumm und naiv,
wenn Ihr denkt, Heimatliebe ist gleich Politik.
[Tobi] hat geschrieben:falsch die nächsten 6 Europacup-heimspiele und die letzten drei sind unter bewährung!
Nein, das was ich geschrieben hab ist richtig. Siehe hier http://de.uefa.com/competitions/UCL/new ... 95964.html
- Tacheles
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Egal welche eurer Varianten stimmt, gemessen an vorangegangenen Urteilen, ist es zu mild !!
- 2004 mußte die Roma für einen Münzwurf auf Schiri Frisk zwei Heimspiele vor leeren Rängen bestreiten.
- 1991 wurde Dynamo Dresden wegen Spielabbruchs im Heimspiel gegen RS Belgrad für zwei Jahre international gesperrt. Grund waren Feuerwerkskörper und Gegenstände, die auf das Spielfeld flogen.
- 2004 mußte die Roma für einen Münzwurf auf Schiri Frisk zwei Heimspiele vor leeren Rängen bestreiten.
- 1991 wurde Dynamo Dresden wegen Spielabbruchs im Heimspiel gegen RS Belgrad für zwei Jahre international gesperrt. Grund waren Feuerwerkskörper und Gegenstände, die auf das Spielfeld flogen.
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