http://www.stuttgarter-nachrichten.de/i ... 53634.html„Ich hätte eine Riesenangst in unserer Lage, wenn wir keinen so guten Trainer hätten.“
bin ich beruhigt. Dann kann ja nichts schief gehen am Freitag.
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/i ... 53634.html„Ich hätte eine Riesenangst in unserer Lage, wenn wir keinen so guten Trainer hätten.“
Genau so hat Morales auch trainieren lassen, und tatsächlich war die Mannschaft nach ein paar Wochen absolut topfit.Blaues Stuttgart hat geschrieben:Für einmal am Tag Training um 13 Uhr braucht man kein Vollprofitum.
Franz hat geschrieben:Stipic kleinlaut: „Geht nur noch um Klassenerhalt“
Ja, das soll er. Alles andere ist unehrlich oder utopisch. Ich habe bislang noch kein einziges Interview gesehen oder gehört, das nicht zu 90% aus leeren Floskeln und Phrasen besteht. Der Typ mag symphatisch sein, ist aber ne einzige Luftnummer!tobi90 hat geschrieben: Er wurde bei seinem Amtsantritt von einem Reporter gefragt, ob er sich denn auch den 3.Platz noch zutraut, woraufhin er diese Frage mit "Ich traue mir alles zu!" beantwortet hat.
Auf diese Frage gibt es keine bessere Antwort - soll er da etwa mit "nein" antworten ?!
Der eine redet überlegt daher, der andere ist eher impulsiv. Sowohl der Fußball-Pädagoge als auch der Motivator haben ihre Erfolge: wenn die Chemie stimmt und der Funke überspringt, ist es egal, was für ein Typ der Trainer ist. Von 5 Spielen waren 3 gar nicht so schlecht. Und davor waren die Auftritte der Mannschaft sehr trostlos. Durch Stipic ist in die Spielweise der Kickers wieder ein bisschen Unberechenbarkeit zurückgekehrt.ToniSailer hat geschrieben:Ja, das soll er. Alles andere ist unehrlich oder utopisch. Ich habe bislang noch kein einziges Interview gesehen oder gehört, das nicht zu 90% aus leeren Floskeln und Phrasen besteht. Der Typ mag symphatisch sein, ist aber ne einzige Luftnummer!tobi90 hat geschrieben: Er wurde bei seinem Amtsantritt von einem Reporter gefragt, ob er sich denn auch den 3.Platz noch zutraut, woraufhin er diese Frage mit "Ich traue mir alles zu!" beantwortet hat.
Auf diese Frage gibt es keine bessere Antwort - soll er da etwa mit "nein" antworten ?!
Um Worte war er ja noch nie verlegen. Verlieren wir gegen Aue zum Auftakt, was ja nicht ganz unwahrscheinlich ist, wird der Druck übergross. Durchhalteparolen funktionieren irgendwann nicht mehr. Aus den ersten drei Spielen gegen Aue,in Aalen und gegen Rostock MÜSSEN fünf Punkte her. Das sind nur 1,6 Punkte je Spiel. Um am Ende 45 zu haben, brauchen wir im Schnitt 1,8. daran sieht man, wie hart es wird. Holen wir nur 3 Punkte aus den ersten drei Spielen, dann, ja dann... :?Ford K hat geschrieben:http://www.kicker.de/news/fussball/3lig ... ckers.html
Dann schau'n mer mal, ob er auch Gelegenheit bekommt, sein Versprechen wahr zu machen
Das vergessen viele leider immer wieder. Auch wenn er jung war, als er nach Deutschland kam: Es ist nicht seine Muttersprache. Ich denke, das merkt man auch in den Interviews. Deswegen sollte man nicht jedes seiner Worte auf die Goldwaage legen. Allerdings mag ich sein Selbstbewusstsein. Das sowas in Deutschland immer als Arroganz ausgelegt wird, ist ein typisch deutsches Problem, aber das wird sich wohl nie ändern, egal ob solche Aussagen von Stipic, Ronaldo oder Mourinho kommen...erich schmeil hat geschrieben: aber man muss berücksichtigen, dass er deutsch nicht als Muttersprache hat.
Akzeptiert.SVK_svk hat geschrieben:Gott oh gott ... mehr kann man dazu garnicht mehr sagen ... Für einige ist es wohl unerträglich schlimm aus der Wohlfühlzone geführt zu werden, für andere gehören Veränderungen einfach zum Leben.
Das HS sehr sympathisch war, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren. Aber dass man sich jetzt so auf einen neuen Trainer einschießt ist schon sensationell. Er ist selbstbewusst und überzeugt von seiner Arbeit und dem Team? Steinigt ihn !!!
Man muss jemanden nicht mögen um ihm eine faire Chance zu geben. Was es für einen Sinn macht einen neuen Trainer derart zu verunglimpfen erschließt sich mir leider 0,0. Es ist leicht seinen ganzen Frust einfach mal in die Tasten zu hauen und an einem gefundenen Sündenbock auszulassen. Großes Kino, aber für mich ziemlich arm ...
Exakt.stoitschkov hat geschrieben:Stipics Aussendarstellung ist schon mehr als nur gewöhnungsbedürftig. Vielleicht hätte ihm jemand aus dem Verein gleich zu Beginn mal sagen sollen, dass im Schwabenland die Regel gilt: "zuerst ebbas schaffa ond dann schwätza", aber auch nicht zuviel![]()
Schon bei seiner Einstandsvorstellung seinerzeit beim Fantalk konnte man sich eigentlich überhaupt kein Bild darüber machen, was für ein Trainertyp er ist, für welchen Fussball er steht, wie er "Fussball denkt". Von HS bekam man dagegen bei solchen Veranstaltungen ausführliche Antworten auf fussballspezifische Fragen, kein "wir sind auf einem guten Weg, müssen fleissig weiterarbeiten, usw blablub", sondern fachlich tipptopp und auf den Punkt.
MZ hat irgendwann mal Steffen als authentisch und glaubwürdig beschrieben, würde er das über Stipic auch sagen? Natürlich ist das auch eine Typ-Frage und nicht jeder Trainer ist mit einem so symphatischen und gewinnenden Auftreten wie HS gesegnet.
Dass es aber nur an den Sprachkenntnissen/-fähigkeiten liegt würde ich aber so auch nicht gelten lassen. Sein Deutsch ist sehr gut und er kann durchaus sprachliche Feinheiten erfassen und in Bilder übersetzen. Das Problem ist eher die Kombination aus Sprache/Sprüchen mit seinem (angeblich) doch so grossen Selbsbewusstsein.
Kostprobe/Zitat vom Fantalk: "ich wollte ja nie Trainer werden, aber irgendwann habe ich gespürt, dass ich dazu berufen bin"Das ist dann zumindest bei mir der Moment, wo ich (in allen Lebensbereichen) sage: vielen Dank für das Gespräch, auf (Ni
HS und TS verfolgen grundsätzlich verschiedene Philosophien.stoitschkov hat geschrieben:Schon bei seiner Einstandsvorstellung seinerzeit beim Fantalk konnte man sich eigentlich überhaupt kein Bild darüber machen, was für ein Trainertyp er ist, für welchen Fussball er steht, wie er "Fussball denkt". Von HS bekam man dagegen bei solchen Veranstaltungen ausführliche Antworten auf fussballspezifische Fragen, kein "wir sind auf einem guten Weg, müssen fleissig weiterarbeiten, usw blablub", sondern fachlich tipptopp und auf den Punkt.
Finde ich eher traurig für dich, dass du so eine Auffassung offensichtlich nicht für deinen Beruf teilst. Das Wort Beruf leitet sich nämlich von Berufung ab, und wenn man seine Berufung erkennt, sollte das eigentlich ein Garant für Erfolg und Spaß im Job sein. Und so kommt TS auch rüber.stoitschkov hat geschrieben:Kostprobe/Zitat vom Fantalk: "ich wollte ja nie Trainer werden, aber irgendwann habe ich gespürt, dass ich dazu berufen bin" Das ist dann zumindest bei mir der Moment, wo ich (in allen Lebensbereichen) sage: vielen Dank für das Gespräch, auf (Nimmer-) Wiedersehen!
Ich bin zuversichtlich, dass er das Ruder rumreißen wird. Allerdings ist das auch nicht mehr als ein Bauchgefühl :wink:De Roque hat geschrieben:Ich denke, dass TS aufgrund seines kulturellen Hintergrundes und seines Lebensweges (übrigens wie jeder andere auch) eben so ist, wie er ist. Ein wenig mehr Pathos und Selbstvertrauen gehört da unbedingt dazu, zumindest deckt sich das zu 100% mit meinen Erfahrungen mit Menschen aus ähnlichem Hintergrund. Das sind in großem Maße Arbeitstiere, die sich und ihrem Umfeld beweisen wollen, dass sie mit harter Arbeit etwas erreichen können. Sieht man ja schon alleine daran, dass er am Band bei Audi stand und nebenher noch trainiert und sich weitergebildet hat plus eine Familie gegründet hat. Ich behaupte mal, das würde heutzutage nur noch ein kleinerer Prozentsatz körperlich und mental durchstehen. Da braucht´s eine gehörige Portion Disziplin, Härte und vor allem Selbstvertrauen. Was ich sagen will: ja, auch er kann (und wird) dazulernen, aber er ist eben, was er ist.
Aha. Das kannst Du aber mit Fakten unterlegen - oder ist das nur Polemik?magge hat geschrieben:Mir ist TS nicht unsympathisch; ich halte ihn aber für einen Schwätzer und keinen guten Trainer.
Keine Polemik, nur meine Einschätzung wie ich ihn wahrnehme und wie ich seine Zeit als Trainer bei uns beurteile - wobei ich natürlich sehr hoffe, dass ich mich täusche!noblesseoblige hat geschrieben:Aha. Das kannst Du aber mit Fakten unterlegen - oder ist das nur Polemik?magge hat geschrieben:Mir ist TS nicht unsympathisch; ich halte ihn aber für einen Schwätzer und keinen guten Trainer.
Also bitte, wenn Deine obige argumentatio ad hominem keine Polemik ist, was denn dann?magge hat geschrieben:Keine Polemik, nur meine Einschätzung wie ich ihn wahrnehme und wie ich seine Zeit als Trainer bei uns beurteile - wobei ich natürlich sehr hoffe, dass ich mich täusche!noblesseoblige hat geschrieben:Aha. Das kannst Du aber mit Fakten unterlegen - oder ist das nur Polemik?magge hat geschrieben:Mir ist TS nicht unsympathisch; ich halte ihn aber für einen Schwätzer und keinen guten Trainer.
Dem kann ich nur zustimmen.De Roque hat geschrieben:Entscheidend ist auf dem Platz :) .
Ich hatte TS ebenfalls kritisiert, aber eher deshalb, weil ich bis vor Osnabrück wenig hoffnungsvolles auf dem Platz gesehen habe. Das Spiel gegen Osnabrück war dann für mich zumindest ein Ausrufezeichen. Bzgl. seiner Außendarstellung oder generell der Außendarstellung von Menschen bin ich mittlerweile aus nachhaltiger Erfahrung dazu übergegangen, mehrheitlich die Taten zu bewerten. Alles andere ist im Zweifelsfall nur Schall und Rauch.
Um mal am Beispiel von HS zu bleiben (und ich schätze ihn ebenfalls!): seine Eloquenz und sein fachliches Wissen haben ihn nicht davor bewahrt, auf gewisse Art und Weise ebenfalls zu scheitern. Für mich übrigens bereits in der Rückrunde, als schon einiges an Sand im Getriebe war und die Riesenchance Aufstieg einfach weggeworfen wurde. Aber das ist dann heute auch kalter Kaffee. Der Rest der Geschichte ist bekannt.
Ich denke, dass TS aufgrund seines kulturellen Hintergrundes und seines Lebensweges (übrigens wie jeder andere auch) eben so ist, wie er ist. Ein wenig mehr Pathos und Selbstvertrauen gehört da unbedingt dazu, zumindest deckt sich das zu 100% mit meinen Erfahrungen mit Menschen aus ähnlichem Hintergrund. Das sind in großem Maße Arbeitstiere, die sich und ihrem Umfeld beweisen wollen, dass sie mit harter Arbeit etwas erreichen können. Sieht man ja schon alleine daran, dass er am Band bei Audi stand und nebenher noch trainiert und sich weitergebildet hat plus eine Familie gegründet hat. Ich behaupte mal, das würde heutzutage nur noch ein kleinerer Prozentsatz körperlich und mental durchstehen. Da braucht´s eine gehörige Portion Disziplin, Härte und vor allem Selbstvertrauen. Was ich sagen will: ja, auch er kann (und wird) dazulernen, aber er ist eben, was er ist.
Grundlegend und objektiv ist die Gemengelage derzeit bei den Blauen jedenfalls mit einem Ritt auf der Rasierklinge zu vergleichen, da eben viele Dinge vakant sind: sportlicher Erfolg, Klassenerhalt, schlagen die neuen Spieler ein, kommt der Teamgeist zurück und dann eben auch der strategische Überbau - mit welchem Personal geht es wo weiter, wie sieht es finanziell aus, was passiert im Worst-Case des Abstiegs, personelle Konsequenzen bei Misserfolg (Trainer sowieso, aber auch Sportdirektor) usw usf.
Langweilig wird´s bei den Blauen in jedem Fall nie :D .