Vorschau: Heidenheimer SB - Kickers

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Überlinger

Vorschau: Heidenheimer SB - Kickers

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Auch für die Kickers ist das Pokal-Endspiel in Eislingen der Saison-Höhepunkt

„Eine völlig offene Angelegenheit“ Stuttgarts Trainer Robin Dutt hat Respekt vor dem HSB – Pokal und 55 000 Euro als Anreiz

Wenn am Mittwoch um 18.15 Uhr im Eislinger Stadion das WFV-Pokalfinale angepfiffen wird, dann dürfen die HSB-Fußballer mit einem nicht rechnen: Dass sie vom Gegner unterschätzt werden. Kickers-Trainer Robin Dutt hat größten Respekt vor den Heidenheimern: „Das wird eine völlig offene Angelegenheit.“
Kickers-Manager Joachim Cast lässt keinen Zweifel zu, dass das Finale auch für die Degerlocher der Saisonhöhepunkt ist. „Es ist ja bekannt, dass wir finanziell nicht auf Rosen gebettet sind, und da wären die 55 000 Euro, die die Teilnehmer an der ersten WFV-Pokal-Hauptrunde erhalten, auch für uns ein warmer Regen.“
Die Kickers überlassen denn auch nichts dem Zufall. Trainer Dutt, der zurzeit eine Trainerfortbildung in Köln besucht, aber morgen ganz selbstverständlich auf der Trainerbank sitzt, hat den HSB am vergangenen Freitag in Freiberg beobachtet und war durchaus beeindruckt: „Eine ganz starke Mannschaft, die wir bestimmt nicht unterschätzen werden.“
Die Regionalligasaison ist für die Kickers im Prinzip gelaufen und nach einer eher mäßigen Vorrunde war man bei den „Blauen“ mit der Rückserie sehr zufrieden. Die Mannschaft hat sich längst im vorderen Mittelfeld etabliert und jetzt den Einzug in den DFB-Pokal zum Ziel gesetzt.
Dass die Stuttgarter zurzeit „gut drauf sind“, zeigten sie nicht zuletzt am Sonntag im Punktspiel beim Aufstiegskandidaten FC Augsburg, als man aus einem 0:2-Rückstand in der Schlussphase noch ein 2:2-Unentschieden machte.
Die Mannschaft, die dort auflief, wird auch am Mittwoch erste Wahl sein. Zu den Leistungsträgern gehören neben Torhüter Tino Köstel die Torjäger Suad Rahmanovic und Mirnes Mesic sowie die Abwehrstrategen Moritz Steinle, Oliver Barth und Jens Härter. Im Mittelfeld ziehen vor allem die beiden „Mustafas“, Akcay und Parmak sowie der Ex-Dortmunder Bashiru Gambo die Fäden.
Von den Namen her sind die Kickers also hervorragend besetzt und trotz aller „Respektsbezeigungen“ gegenüber dem HSB natürlich haushoher Favorit.
Allerdings hat der VfL Sindelfingen im Halbfinale gezeigt, dass die Stuttgarter mit einer engagierten Leistung sehr wohl zu verunsichern sind. 1:0 führte der Landesligist zur Pause, war auch nach zwei Kickers-Toren dem Ausgleich nahe und kassierte erst in der Schlussminute das 1:3.
„So etwas“, ist Trainer Robin Dutt überzeugt, „wird uns gegen Heidenheim nicht passieren.“ Zur Warnung dient auch der 5:0-Sieg des HSB gegen die Kickers-Reserve vor gut einer Woche. Manager Cast: „Die haben unsere zweite Mannschaft ja regelrecht vorgeführt.“
Auf eine Aufstellung wollte sich der Kickers-Coach ebensowenig festlegen wie sein Heidenheimer Kollege Dieter Märkle.
Immerhin hat die Mannschaft die Partie in Freiberg – sieht man einmal von der Platzwunde von Aleksandar Kasunic ab – relativ unbeschadet überstanden. Hansjörg Honold, Alex Raaf und Frank Schmidt wurden bewusst geschont.
Auch Märkle hat die Kickers in Augsburg beobachtet – und danach keine schlaflosen Nächte verbracht: „Natürlich sind sie Favorit, aber es ist nicht so, dass wir an einem guten Tag nicht auch unsere Chance hätten. Und ich gehe fest davon aus, dass wir am Mittwoch einen guten Tag erwischen.“
Klaus Dieter Haas

Quelle: hz-online.de
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Kickers auf Casts Spuren

WFV-Pokal-Sieg wäre ein weiterer Schritt zur Lizenz

Stuttgart - Für die Stuttgarter Kickers steht im WFV-Pokal-Finale am morgigen Mittwoch (18.15 Uhr) in Eislingen viel auf dem Spiel: Mit einem Sieg gegen den Heidenheimer SB wäre die lukrative DFB-Pokal-Teilnahme gesichert. "Das wäre für die Lizenzerteilung ein weiterer wichtiger Schritt'', sagt Manager Joachim Cast.

VON JÜRGEN FREY

Seit 1950 wird der Wettbewerb um den Pokal des Württembergischen Fußball-Verbandes (WFV) ausgespielt. Natürlich hielten sich die Blauen lange Zeit in anderen Sphären auf, aber fest steht: Noch nie holten sie den Cup nach Degerloch. Zuletzt scheiterten die Blauen 2003 im Endspiel in Sindelfingen - 1:2 nach einer blamablen Vorstellung gegen den VfL Kirchheim.

"Diesmal sind wir dran, dieses Spiel ist der absolute Höhepunkt der Saison'', betont Cast. Der Kickers-Manager weiß, was es heißt, den Pott in den Händen zu halten. Zweimal hat er als Spieler den WFV-Pokal gewonnen: 1993 mit den TSF Ditzingen und 1999 mit dem SSV Reutlingen. "Die folgenden DFB-Pokalspiele gegen Hansa Rostock und Hertha BSC Berlin waren meine Karriere-Höhepunkte'', sagt Cast im Rückblick. Heidenheims Trainer Dieter Märkle gewann als Spieler sogar dreimal den württembergischen Cup mit dem SSV Ulm 1846 - und brachte vor dem Halbfinalspiel gegen den SSV Reutlingen die Siegermedaillen als Motivationshilfe in die Kabine mit.

Im Gegensatz zu Oberligist HSB würde bei Regionalligist Kickers die Qualifikation für den DFB-Pokal Einfluss in die Lizenzierungsunterlagen haben. "Das wären zusätzliche, nicht geplante Einnahmen'', erklärt Cast, "und die würden sich nicht unerheblich auswirken.'' Schon in der ersten DFB-Pokalrunde gibt es 55 000 Euro Startgeld. Hinzu kommen Zuschauer- und Werbeeinnahmen. Doch erst einmal gilt es den Heidenheimer SB im Eislinger Eichenbachstadion zu schlagen. Der Einsatz von Torwart Tino Köstel ist weiterhin fraglich, Alexander Malchow, Heiko Gumper und Mustafa Parmak dürften gegenüber dem 2:2 am vergangenen Samstag beim FC Augsburg wieder in die Anfangsformation kommen. Für Niko Chatzis ist die Saison dagegen gelaufen: Der Mittelfeldspieler leidet an einer schweren Knöchelverletzung.

Quelle: leonberger-kreiszeitung.de
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Kickers am Mittwoch im Finale um den WFV-Pokal gegen Heidenheim

Nach dem 3:1-Erfolg über den VfL Sindelfingen am vergangenen Mittwoch stehen die Kickers nun im WFV-Pokalfinale. Das Endspiel findet am morigen Mittwoch, 25. Mai 2005 um 18.15 Uhr in Eislingen/Fils (bei Göppingen) gegen den Heidenheimer SB statt. Die FAdSKi wird keinen extra Bus organisieren. Das Stadion befindet sich auf dem Eichenbach-Sportgelände in Eislingen, B10 Richtung Ulm in die Haldenstraße.

Quelle: stuttgarter-kickers.de
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Die Kickers wollen in den DFB-Pokal

Stuttgart (sip) - Robin Dutt macht die Bedeutung deutlich. “Das ist unser absolutes Saison-Highlight”, sagt der Trainer des Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers vor dem Finale im WFV-Pokal heute (18.15 Uhr) in Eislingen gegen Oberligist Heidenheimer SB.

Der Hintergrund: Der Sieger dieses Spiels qualifiziert sich für den DFB-Pokal. Das bringt dem Verein mindestens 55 000 Euro und den Kickern eine große Herausforderung. “Fast alle Spieler kennen den DFB-Pokal nur aus dem Fernsehen”, sagt Dutt. Der Coach nennt noch einen weiteren Aspekt: “Wenn wir gewinnen, wird es die erfolgreichste Saison nach dem Abstieg aus der zweiten Liga sein.” Die Punkterunde wird die Mannschaft vermutlich wie im Vorjahr auf Platz sieben abschließen, wonach es lange Zeit nicht aussah. Und den WFV-Pokal haben die “Blauen” überhaupt noch nie gewonnen.Zwar spielen die Heidenheimer, die sich im Halbfinale gegen den SSV Reutlingen durchgesetzt haben, eine Klasse unter den Kickers, aber Dutt warnt: “Das wird ein ganz schweres Spiel. Heidenheim spielt ein starkes 4-4-2-System und hat sehr gefährliche Stürmer.” Und er ergänzt: “Das sage ich nicht einfach so, das ist der Eindruck aus einer dreimaligen Beobachtung.” Klar, dass Dutt im Gegensatz zum 2:2 in Augsburg seine bestmögliche Formation aufbieten wird. Torhüter Tino Köstel (Schulterverletzung) wird ausfallen. Der Einsatz von Mustafa Parmak (Grippe) ist fraglich, Bashiru Gambo dürfte trotz einer Augenentzündung auflaufen können.

Fejzic - Steinle, Barth, Malchow, Härter - Gumper - Sager, Akcay, Gambo - Mesic, Rahmanovic.

Quelle: Esslinger Zeitung
Zuletzt geändert von Überlinger am Mittwoch 25. Mai 2005, 09:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Großes Ziel setzt neue Kräfte frei

Beide Trainer können aus dem Vollen schöpfen – Die Qualifikation für den DFB-Pokal lockt

Für die HSB-Fußballer ist es fraglos der Saisonhöhepunkt, aber auch die renommierten Kickers aus Stuttgart wollen sich jetzt die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen. Im Eislinger Stadion steigt heute (18.15 Uhr) das Finale im WFV-Pokal.
Dabei ist weniger die Trophäe das Objekt der Begierde. Vielmehr geht es um die Qualifikation für den DFB-Pokal und die damit verbundene stolze Summe von 55 000 Euro, die dem Gewinner der heutigen Begegnung winkt.
Seit 1951 gibt es einen Pokalwettbewerb im Württembergischen Fußballverband, bisher haben sich 29 verschiedene Vereine in die Siegerliste eingetragen. Heute wird auf jeden Fall der 30. Club hinzukommen, denn weder der HSB noch die Stuttgarter Kickers haben den Pokal bisher gewonnen.
Für HSB-Trainer Dieter Märkle ist klar, dass das Pokalfinale bei seinen Spielern neue Kräfte freisetzt. Von Müdigkeit war in den letzten Trainingseinheiten jedenfalls nichts zu spüren. Märkle: „Alle Spieler brennen auf einen Einsatz und wollen spielen. Eine solche Chance kriegen viele nur einmal in ihren Fußballerleben.“
Natürlich sieht der Heidenheimer Coach seine Mannschaft in der Außenseiterrolle, ist aber andererseits selbstbewusst genug, um zu erklären: „Wir sind stark genug, um den Kickers Probleme zu bereiten; in einem solchen Hop-oder-Top-Spiel sind immer Überraschungen drin.“
Märkle hat die Kickers am vergangenen Samstag beim 2:2 in Augsburg beobachtet, weiß aber auch, dass dieses Spiel kein Maßstab war: „Es war ein sehr glückliches Unentschieden für die Stuttgarter, aber zum einem ist Augsburg eine Regionalliga-Spitzenmannschaft, zum anderen haben die Kickers – ähnlich wie wir am Freitag in Freiberg – drei oder vier Stammspieler geschont.“ Was wiederum zeigt, wie wichtig man auch bei den Degerlochern das heutige Pokalfinale nimmt.
Bei den Stuttgarter Kickers hat Trainer Robin Dutt eine Mannschaft ohne große Stars geformt. Die Stärke ist ganz klar die mannschaftliche Geschlossenheit, wobei einige Spieler schon besonders beachtet werden müssen. Der Ex-Dortmunder Bashiru Gambo beispielsweise, der in der Winterpause kam und das Spiel im Mittelfeld antreibt, die torgefährlichen Angreifer Suad Rahmanovic und Mirnes Mesic oder der Tunesier Mohamed Abou Shoura, der allerdings vor knapp zwei Wochen bei der 0:5-Schlappe der zweiten Mannschaft gegen den HSB überhaupt nicht auffiel.
HSB-Trainer Dieter Märkle hat bei der Mannschaftsaufstellung die Qual der Wahl. Lediglich „Edelreservist“ Kalle Linder musste die Saison wegen einer Zerrung vorzeitig beenden und Aleksandar Kasunic macht seine Platzwunde am Hinterkopf noch zu schaffen. Alle anderen Akteure sind fit und man kann davon ausgehen, dass sich gegenüber dem Halbfinale gegen Reutlingen im Mannschaftsgefüge nicht sehr viel ändern wird.
Auch die taktische Marschrichtung ist klar. Märkle: „Wir werden den Kickers nicht ins offene Messer rennen, aber ich gehe mal davon aus, dass das umgekehrt genauso gilt. Andererseits wären wir schlecht beraten, wenn wir nicht versuchen würden, unsere Stärke – und das ist nun einmal die Offensive – auszuspielen.“
Die Taktik – das hoffen jedenfalls die Fans – wird heute in Eislingen nicht so sehr im Vordergrund stehen. Eine Entscheidung wird mit Sicherheit fallen, notfalls nach Verlängerung und Elfmeterschießen. Und unabhängig davon, ob der HSB den Platz als Sieger oder Verlierer verlässt – mit dem Einzug ins Endspiel hat die Mannschaft eine ohnehin fabelhafte Saison jetzt schon gekrönt.

Quelle: hz-online.de
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Re: Vorschau: Heidenheimer SB - Kickers

Beitrag von DirtyToby »

Überlinger hat geschrieben:

...da wären die 55 000 Euro, die die Teilnehmer an der ersten WFV-Pokal-Hauptrunde erhalten, auch für uns ein warmer Regen.“
:?:
Dass die Stuttgarter zurzeit „gut drauf sind“, zeigten sie nicht zuletzt am Sonntag im Punktspiel beim Aufstiegskandidaten FC Augsburg, :?: ...auflief, wird auch am Mittwoch erste Wahl sein. :?:
Wer schreibt denn da bitte die Texte?!? Wusste gar nicht, dass wir mit der "Bestbesetzung" von "Sontag" in den "WFV-Pokal" einziehen wollen.....
Stuttgarter Kickers - Der Ex-Profiverein für alle, die keinen Profiverein brauchen.
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