Glücklicher Sieg für Wehen – Kickers verlieren 0:1 im letzten Heimspiel der Saison
Leider verabschiedeten sich die Kickers mit einer unglücklichen 0:1 (0:0) Niederlage von Ihren Fans im GAZi-Stadion auf der Waldau. Die Kickers zeigten eigentlich das bessere Spiel mit den klareren Torchancen, doch fehlte der letzte Druck und die Entschlossenheit im Kickers-Spiel. Die Gäste aus dem Taunus enttäuschten doch fast schon, obwohl es für sie ja noch um den Aufstieg in die 2.Bundesliga ging.
Zur Aufstellung:
Kickers-Trainer Robin Dutt ließ folgende Elf auflaufen: Im Tor erneut Jasmin Fejzic, in der Viererabwehrkette von rechts Moritz Steinle, Alexander Malchow, Michael Zimmermann und Oliver Stierle. Im defensiven Mittelfeld spielte Oliver Barth neben Jens Härter, auf den Flügeln Daniel Sager rechts und Bashiru Gambo links. Vorne heute wieder das Sturmduo mit Mirnes Mesic und Mohamed Abou Shoura. Robin Dutt hatte mit Heiko Gumper und Mustafa Parmak zwei Stammspieler auf der Bank, auf der heute erstmals drei A-Jugendspieler Platz nehmen durften, Suad Rahmanovic ging in der zweiten Mannschaft in Mannheim auf Torejagd, Stammkeeper Tino Köstel konnte aufgrund seiner Schulterverletzung noch nicht auflaufen.
Zum Spielverlauf:
Kurz vor Spielbeginn wurde von Kickers-Präsident Hans Kullen und Präsidiumsmitglied Michael Hofstetter die Spieler Oliver Barth, Michael Zimmermann, Alexander Malchow, Suad Rahmanovic, Tino Köstel und Giuseppe Catizone verabschiedet. Zudem wurde Mirnes Mesic als bester Spieler der Saison vom Fanclub „Blau Weiss 77“ geehrt.
Trotz der sommerlichen Temperaturen (35 Grad auf dem Spielfeld) startete die Partie mit zwei guten Chancen für die Kickers: Mirnes Mesic (2.) scheiterte mit seinem Schuss nach Vorlange von Mohamed Abou Shoura ebenso wie Bashiru Gambo mit seinem Volleyschuss (14.). Die erste nennenswerte Möglichkeit für die Gäste hatte Danko Boskovic in der 24. Spielminute, als er halbrechts zum Abschluß kam, doch gut drei Meter am langen Pfosten verzog. In der 35 Minute köpfte Diakite nach einer Flanke von Simon knapp über das Tor, Michael Zimmermann verschätzte sich dabei in der Kickers-Abwehr.
Zum Schluß der ersten Hälfte nochmals Aufregung im Strafraum der Gäste. Mirnes Mesic wurde für alle sichtlich mit beiden Händen umgestoßen, doch Schiedsrichter Christian Dingert ließ weiterlaufen. So wurden torlos die Seiten gewechselt.
Die zweite Halbzeit ging gleich wieder mit einer Kickers-Chance los. Jens Härter zog aus gut 25 Metern aus dem Rückraum ab, doch sein guter Schuss lenkte der Gästekeeper noch über die Latte (46.). Eine direkten Freistoß von Bashiru Gambo landet am Aussennetz (48.). In der 55. Spielminute trieb Jens Härter den Ball durchs Mittelfeld und passte schön steil auf Mrines Mesic, der aus 20 Meter den Ball am herauseilenden Torwart Klandt vorbeispitzeln wollte, doch der den Fuß dazwischen und kann somit klären. Doch die Kickers blieben am Drücker. Mirnes Mesic dribbelte im Strafraum, legte schon zurück auf Bashiru Gambo, doch dessen Schuss aus 18 Metern konnte der Torwart aus dem Winkel fausten. Im Gegenzug dann mal ein schneller Konter der Gäste. Die Kickers-Abwehr griff nicht konsequent an, so dass Boskovic nach einem Doppelpass mit Amstätter zentral durchbrach. Alexander Malchow und Jens Zimmermann störten den Wehener Stürmer noch, doch irgendwie kullerte der Press- oder Befreiungsschlag an Kickers-Keeper Jasmin Fejzic vorbei ins Tor. Die glückliche 1:0-Führung für die Gäste in der 55. Spielminute.
Doch die Kickers antworteten auf den Rückstand: Eine Flanke von Mohamed Abou Shoura köpfte Daniel Sager am langen Pfosten, doch erneut konnte der aufmerksame Wehener Keeper Klandt abwehren.
In der 75. Spielminute musste dann eigentlich der Ausgleichstreffer bei der besten Chance im ganzen Spiel fallen. Der eingewechselte Boris Gazky zog auf die Torauslinie, seine gute Flanke flog genau auf den Kopf von Oliver Barth, der freistehend fünf Meter vor dem Tor eigentlich die Ecke aussuchen konnte, in der er sein Tor erzielen wollte, doch schaffte er es tatsächlich am Tor links vorbeizuköpfen. In der Schlußviertelstunde lief dann leider nicht mehr viel zusammen. Die Kickers waren bemüht, doch mögliche Chancen auf den Ausgleich blieben aus. Auch die Gäste konterten gelegentlich, doch wirklich Gefahr für das Tor von Jasmin Fejzic war keine. Mit dem Schlußpfiff fasste sich Mustafa Parmak ein herz, doch sein Schussversuch aus 18 Metern strich knapp über das Tor.
So blieb es beim glücklichen Erfolg der Gäste aus Wehen, die nun mit einem Punkt Rückstand weiterhin Hoffnungen auf einen Aufstieg in die 2.Bundesliga haben.
Die Trainerstimmen:
Wehens-Trainer Djuradj Vasic: „Heute hatten wir das nötige Glück um zu gewinnen, ich muss hier die Worte von meinem Trainerkollegen gebrauchen, als die Kickers in der Hinrunde bei uns mit 1:0 gewannen. Die Kickers hatten heute die klareren Chancen und das „Fast Eigentor“ hat uns geholfen. Wir wollten heute unsere letzte Aufstiegschance nutzen, aber da war nicht viel davon zu sehen. Wir haben nicht schön nach vorne gespielt. Im letzten Spiel gegen Nöttingen bleibt es spannend, wir wollen gewinnen und versuchen doch noch aufzusteigen.“
Kickers-Trainer Robin Dutt: „Ich denke man hat heute meiner Mannschaft angemerkt, dass die letzte Spannung nach dem Pokalerfolg dahin war. Wir sahen eigentlich ein typischen 0:0-Spiel. Dennoch gratuliere ich Wehen zum Sieg und vor allem zu dieser Arbeit von meinem Trainerkollegen, was er in Wehen leistet. Wir hatten heute nicht mehr die Luft und die Spannung aufgebaut. Jetzt gilt es gegen Koblenz im letzten Spiel einen Dreier einzufahren. Trotz der Abgänge zu Saisonbeginn, den angeblichen Fehleinkäufen und dem großen Verletzungspech in der Vorrunde stehen wir besser da als in der vergangenen Saison. Deshalb mache ich meiner Mannschaft ein Kompliment, auch wenn wir uns heute gerne einen Sieg gewünscht hätten.“
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SV Stuttgarter Kickers:
Jasmin Fejzic - Moritz Steinle, Alexander Malchow, Michael Zimmermann, Oliver Stierle – Oliver Barth, Jens Härter, Daniel Sager (65. Mustafa Parmak), Bashiru Gambo – Mirnes Mesic, Mohamed Abou Shoura (68. Boris Gazky) – Trainer: Robin Dutt
SV Wehen:
Patrick Klandt – Peter Endres, Dajan Simac, Marco Kopilas, Nikolaos Nakas - Sascha Amstätter, Stefan Simon, Maximilian Nicu, Stefan Zinnow (68. Kristian Sprecakovic) - Danko Boskovic (62. Thomas Brendel), Bakary Diakite (84. Stefan Maas) – Trainer: Djuradj Vasic
Zuschauer: 2230
Schiedsrichter:
Christian Dingert
Gelbe Karten:
Alexander Malchow, Bashiru Gambo, Oliver Stierle, Michael Zimmermann - Peter Endres, Sascha Amstätter, Kristian Sprecakovic
Tore:
0:1 Danko Boskovic (55.)
Quelle: stuttgarter-kickers.de
Spielberichte: Kickers - SV Wehen
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Überlinger
Die Kickers-Mannschaft zeigt Charakter
Regionalligist verabschiedet sich trotz Niederlage mit einer ordentlichen Leistung von seinem Publikum
Stuttgart - "Man hat gemerkt, dass nach dem Erfolg im WFV-Pokal die Spannung gefehlt hat." Trainer Robin Dutts Spielanalyse hatte etwas von einer Entschuldigung. Doch die wäre nicht nötig gewesen. Denn im letzten Heimspiel der Saison zeigten die Regionalliga-Fußballer der Stuttgarter Kickers noch einmal eine ansprechende Leistung und sorgten für einen entspannten Abschied von ihren Fans, bei dem einzig das Ergebnis nicht stimmte: Der SV Wehen gewann glücklich mit 1:0 (0:0).
Von Sigor Paesler
Alexander Malchow war geladen. "Einige spielen nur für die Galerie", schimpfte er lauthals und verschwand in der Kabine. Kein anderer Akteur auf dem Platz hatte mehr Spiele in diesem Stadion absolviert - der Routinier hätte sich zu gerne mit einem Sieg in den Fußball-Ruhestand verabschiedet. Kapitän Oliver Barth, der den Verein ebenfalls verlässt, lächelte zwar. Aber auch er sagte: "Schade, wir wollten unbedingt gewinnen." Es spricht für die Kickers-Mannschaft und gerade für die scheidenden Spieler, dass sie sich im letzten Heimspiel noch einmal reinhängten. Trotz tropenhafter Temperaturen und trotz der Tatsache, dass es für die Mannschaft sportlich um nichts mehr ging. Die "Blauen" jedenfalls agierten engagierter als die Wehener, die durch den Sieg nach wie vor eine kleine Chance auf den Aufstieg haben.
Unglückliches Gegentor
Die Kickers bestimmten das Spiel, hatten die besseren Chancen, hätten in der 45. Minute nach einem Foul von Dajan Simac am überragenden Mirnes Mesic, der wie im Vorjahr von den Fans zum Spieler der Saison gewählt wurde, einen Strafstoß zugesprochen bekommen müssen - den einzigen Treffer aber erzielten die Wehener. Wobei sie nicht viel dafür konnten: In einem Getümmel schoss ein Stuttgarter Spieler Wehens Stürmer Danko Boskovic an und der Ball zappelte plötzlich im Netz (55.).
Die Mannschaft wird die Saison auf einem einstelligen Tabellenplatz abschließen und hat sich durch den Gewinn des WFV-Pokals für den DFB-Pokal qualifiziert. Damit sind die "Blauen" zufrieden - in der kommenden Saison wären sie es mit dieser Bilanz aber nicht. Präsident Hans Kullen kündigte die Verpflichtung von zwei weiteren Spielern an: In den kommenden Tagen soll ein Defensivmann einen Vertrag unterschreiben, bei der Suche nach einem starken Stürmer wollen sich die Stuttgarter Zeit lassen. "Der muss passen", sagt Kullen. Ob das reichen wird, um wie erhofft um den Aufstieg in die zweite Liga mitzuspielen, ist die Frage. Aber vor weiteren Investitionen steht der nach wie vor notwendige Sparzwang.
Quelle: Esslinger Zeitung
Regionalligist verabschiedet sich trotz Niederlage mit einer ordentlichen Leistung von seinem Publikum
Stuttgart - "Man hat gemerkt, dass nach dem Erfolg im WFV-Pokal die Spannung gefehlt hat." Trainer Robin Dutts Spielanalyse hatte etwas von einer Entschuldigung. Doch die wäre nicht nötig gewesen. Denn im letzten Heimspiel der Saison zeigten die Regionalliga-Fußballer der Stuttgarter Kickers noch einmal eine ansprechende Leistung und sorgten für einen entspannten Abschied von ihren Fans, bei dem einzig das Ergebnis nicht stimmte: Der SV Wehen gewann glücklich mit 1:0 (0:0).
Von Sigor Paesler
Alexander Malchow war geladen. "Einige spielen nur für die Galerie", schimpfte er lauthals und verschwand in der Kabine. Kein anderer Akteur auf dem Platz hatte mehr Spiele in diesem Stadion absolviert - der Routinier hätte sich zu gerne mit einem Sieg in den Fußball-Ruhestand verabschiedet. Kapitän Oliver Barth, der den Verein ebenfalls verlässt, lächelte zwar. Aber auch er sagte: "Schade, wir wollten unbedingt gewinnen." Es spricht für die Kickers-Mannschaft und gerade für die scheidenden Spieler, dass sie sich im letzten Heimspiel noch einmal reinhängten. Trotz tropenhafter Temperaturen und trotz der Tatsache, dass es für die Mannschaft sportlich um nichts mehr ging. Die "Blauen" jedenfalls agierten engagierter als die Wehener, die durch den Sieg nach wie vor eine kleine Chance auf den Aufstieg haben.
Unglückliches Gegentor
Die Kickers bestimmten das Spiel, hatten die besseren Chancen, hätten in der 45. Minute nach einem Foul von Dajan Simac am überragenden Mirnes Mesic, der wie im Vorjahr von den Fans zum Spieler der Saison gewählt wurde, einen Strafstoß zugesprochen bekommen müssen - den einzigen Treffer aber erzielten die Wehener. Wobei sie nicht viel dafür konnten: In einem Getümmel schoss ein Stuttgarter Spieler Wehens Stürmer Danko Boskovic an und der Ball zappelte plötzlich im Netz (55.).
Die Mannschaft wird die Saison auf einem einstelligen Tabellenplatz abschließen und hat sich durch den Gewinn des WFV-Pokals für den DFB-Pokal qualifiziert. Damit sind die "Blauen" zufrieden - in der kommenden Saison wären sie es mit dieser Bilanz aber nicht. Präsident Hans Kullen kündigte die Verpflichtung von zwei weiteren Spielern an: In den kommenden Tagen soll ein Defensivmann einen Vertrag unterschreiben, bei der Suche nach einem starken Stürmer wollen sich die Stuttgarter Zeit lassen. "Der muss passen", sagt Kullen. Ob das reichen wird, um wie erhofft um den Aufstieg in die zweite Liga mitzuspielen, ist die Frage. Aber vor weiteren Investitionen steht der nach wie vor notwendige Sparzwang.
Quelle: Esslinger Zeitung
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Überlinger
Fußball-Regionalligist bessert Kasse durch Spiel gegen Luxemburger Nationalteam auf
0:1 - Die Kickers schonen sich
Stuttgart - Mit einem müden Spiel verabschiedete sich Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers von den eigenen Fans. Im letzten Saisonheimspiel unterlagen die Blauen vor 2230 Zuschauern dem SV Wehen 0:1.
VON STEFAN KLINGER
Wegen überhöhter Ozonwerte warnten die Radiosender am Samstag vor körperlichen Belastungen im Freien. Bei den Akteuren des SV Wehen und der Stuttgarter Kickers verfehlte das seine Wirkung nicht. Besonders erschreckend: das emotionslose Auftreten der Gäste, die sich im Aufstiegsrennen befinden. Kickers-Trainer Robin Dutt: "Wir hatten mit einem Sturmlauf gerechnet und sind von Wehens Harmlosigkeit überrascht worden. Uns hat man hingegen deutlich angemerkt, dass die Spannung nach dem WFV-Pokalfinale hin war.''
Der entscheidende Treffer fiel in der 55. Minute eher zufällig, weil die Kickers bei einem Klärungsversuch Wehens Danko Boskovic abschossen und der Ball ins Tor abprallte. Die Offensive um den von den Fans zum Spieler der Saison gewählten Mirnes Mesic blieb blass. Für etwas Belebung sorgte lediglich in den letzten 22 Minuten der eingewechselte A-Jugend-Spieler Boris Gatzky bei seinem Debüt.
Deutlich aktiver arbeitet Kickers-Präsident Hans Kullen hinter den Kulissen und ist sich sicher, bis Mittwoch eine weitere Verstärkung für die Defensive zu verpflichten. Am Samstag bestreiten die Kickers beim TuS Koblenz ihr letztes Saisonspiel. Zuvor treten sie am Donnerstag (19.30 Uhr) in Luxemburg zu einem Testspiel an. "Die Luxemburger haben als Vorbereitung auf ihr WM-Qualifikationsspiel einen Gegner gesucht und sind auf uns zugekommen'', sagt Dutt. Ganz nebenbei fließt laut Kullen dadurch ein vierstelliger Betrag in die Vereinskasse.
Kickers: Fejzic - Steinle, Malchow, Zimmermann, Stierle - Sager (65. Parmak), Barth, Härter, Gambo - Mesic, Abou Shoura (68. Gatzky).
Quelle: Leonberger Kreiszeitung
0:1 - Die Kickers schonen sich
Stuttgart - Mit einem müden Spiel verabschiedete sich Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers von den eigenen Fans. Im letzten Saisonheimspiel unterlagen die Blauen vor 2230 Zuschauern dem SV Wehen 0:1.
VON STEFAN KLINGER
Wegen überhöhter Ozonwerte warnten die Radiosender am Samstag vor körperlichen Belastungen im Freien. Bei den Akteuren des SV Wehen und der Stuttgarter Kickers verfehlte das seine Wirkung nicht. Besonders erschreckend: das emotionslose Auftreten der Gäste, die sich im Aufstiegsrennen befinden. Kickers-Trainer Robin Dutt: "Wir hatten mit einem Sturmlauf gerechnet und sind von Wehens Harmlosigkeit überrascht worden. Uns hat man hingegen deutlich angemerkt, dass die Spannung nach dem WFV-Pokalfinale hin war.''
Der entscheidende Treffer fiel in der 55. Minute eher zufällig, weil die Kickers bei einem Klärungsversuch Wehens Danko Boskovic abschossen und der Ball ins Tor abprallte. Die Offensive um den von den Fans zum Spieler der Saison gewählten Mirnes Mesic blieb blass. Für etwas Belebung sorgte lediglich in den letzten 22 Minuten der eingewechselte A-Jugend-Spieler Boris Gatzky bei seinem Debüt.
Deutlich aktiver arbeitet Kickers-Präsident Hans Kullen hinter den Kulissen und ist sich sicher, bis Mittwoch eine weitere Verstärkung für die Defensive zu verpflichten. Am Samstag bestreiten die Kickers beim TuS Koblenz ihr letztes Saisonspiel. Zuvor treten sie am Donnerstag (19.30 Uhr) in Luxemburg zu einem Testspiel an. "Die Luxemburger haben als Vorbereitung auf ihr WM-Qualifikationsspiel einen Gegner gesucht und sind auf uns zugekommen'', sagt Dutt. Ganz nebenbei fließt laut Kullen dadurch ein vierstelliger Betrag in die Vereinskasse.
Kickers: Fejzic - Steinle, Malchow, Zimmermann, Stierle - Sager (65. Parmak), Barth, Härter, Gambo - Mesic, Abou Shoura (68. Gatzky).
Quelle: Leonberger Kreiszeitung
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Überlinger
Boskovic sorgt für 1:0-Sieg bei Stuttgarter Kickers
Mit seinem 1:0-(0:0)-Erfolg bei den Stuttgarter Kickers wahrte unser Regionalliga-Team seine - wenn auch kleine - Chance auf den Aufstieg in die Zweite Bundesliga und hält damit das Rennen bis zum letzten Spieltag der Saison offen. Da soll in einer Woche am Samstag, 4. Juni, 14.30 Uhr, gegen Schlusslicht FC Nöttingen auf jeden Fall nochmal ein großes Fußballfest steigen.
Als kurz nach dem Abpfiff in Stuttgart die Wehener erfuhren, dass die Amateure von Mainz 05 den Aufstiegs-Konkurrenten aus Siegen mit dem Ausgleich zum 1:1 in der Endphase wichtige Punkte abtrotzten, gab es gleich den zweiten Jubel. Sowohl Augsburg als auch Siegen stehen einen Spieltag vor Saisonende nur einen Punkt vor unserem SV Wehen, der nunmehr die herausragende Punktezahl von 60 erreicht hat (Spitzenreiter Kickers Offenbach weist 64 Zähler auf, kann aber von Augsburg und Siegen noch abgefangen werden). Bitter nur: Mit dieser Ausbeute von 60 Punkten ist bis dato noch jedes Team aus der Regionalliga ins Bundesliga-Unterhaus aufgestiegen - nur eben dieses Jahr nicht. Nun hofft am kommenden Samstag ganz Wehen auf die Fortsetzung des Fußball-Wunders - und auf Schützenhilfe aus Regensburg und Darmstadt. Denn: Würden Augsburg und Siegen am letzten Spieltag gegen besagte Gegner nicht gewinnen, dafür aber unser Sportverein, würde der Traum vom Aufstieg doch noch Wirklichkeit.
Realismus und Träumerei finden dann auch beide Platz im derzeitigen Gemüts- und Gefühlszustand. "Wir gehen davon aus, dass wir die Runde mit 63 Punkten beenden und müssen sehen, ob das reicht", meinte Erfolgstrainer Djuradj Vasic und haderte damit auch gleich mit der Tatsache, dass die Liga in dieser Saison eine Situation erlebt, "wie sie nur alle zehn Jahre vorkommt: dass vier Mannschaften am Saisonende mehr als 60 Punkte haben und diese Punkte nicht zum Aufstieg reichen".
Die drei Punkte im Stuttgarter Degerloch verdiente sich seine Mannen durch ein Spiel, dass - so der Trainer - "nicht schön aussah, aber funktioniert hat. Denn nachd er Führung haben wir geordnet und auf Sicherheit weiter gespielt". Schließlich will man in dieser Phase keinen Schönheitswettbewerb gewinnen. Alles, was zählt, sind Tore und Punkte. Die drei Punkte gab es für ein Tor, dass Danko Boskovic in der 56. Minute erzielte, als er sich - wie schon in Offenbach - nach einigem Gestochere gegen seine Gegenspieler durchsetzte. Die große Hitze trug ihren Teil dazu bei, dass nicht der schönste Fußball geboten wurde - aber eben ein effektiver seitens des SVW. Bis zur Pause war die Partie noch recht ausgeglichen, im zweiten Durchgang gewannen dann unsere Jungs die Oberhand. Die Kickers waren nach dem Rückstand nicht mehr in der Lage, noch einmal aufzuholen.
Nun hofft Trainer Vasic mit seinen Jungs, dass die bisherige Saisonleistung zum Ausklang mit dem entsprechenden Zuschauerzuspruch gewürdigt wird, denn das hat sich dieses Team mehr als verdient. Bitter wird die Partie gegen Nöttingen allerdings für Sascha Amstätter. Der kleine Mittelfeldspieler, der ebenso wie Dajan Simac vor seiner Vertragsverlängerung steht, sah in Stuttgart die fünfte Gelbe Karte und muss daher beim Abschluss zuschauen. "Ich bin sauer und total frustriert, denn es war kein Foulspiel, wofür ich gelb sah", so "Amsti". Ob die Spielzeit am Ende tatsächlich gekrönt wird oder nicht, gefeiert wird auf jeden Fall. Der Stadioncaterer "Gourmet Factory" von Feinkost Dittmann und Vereinsheim-Wirt Roland Theis wollen sich einiges einfallen lassen.
AUFSTELLUNG
Stuttgarter Kickers: Sejzic - Steinle, Malchow, Zimmermann, Stierle - Sager (66. Carmak), Barth, Härter, Gambo - Mesic, Abou Shoura (68. Gatzky).
SV Wehen: Klandt - Nakas, Kopilas, Simac, Endres - Zinnow (68. Sprecakovic), Amstätter, Simon, Nicu - Diakité (84. Maas), Boskovic (62. Brendel).
Tor: 0:1 Boskovic (56.).
Zuschauer: 2230. - Schiedsrichter: Dingert (Thallichtenberg).
Quelle: sv-wehen.de
Mit seinem 1:0-(0:0)-Erfolg bei den Stuttgarter Kickers wahrte unser Regionalliga-Team seine - wenn auch kleine - Chance auf den Aufstieg in die Zweite Bundesliga und hält damit das Rennen bis zum letzten Spieltag der Saison offen. Da soll in einer Woche am Samstag, 4. Juni, 14.30 Uhr, gegen Schlusslicht FC Nöttingen auf jeden Fall nochmal ein großes Fußballfest steigen.
Als kurz nach dem Abpfiff in Stuttgart die Wehener erfuhren, dass die Amateure von Mainz 05 den Aufstiegs-Konkurrenten aus Siegen mit dem Ausgleich zum 1:1 in der Endphase wichtige Punkte abtrotzten, gab es gleich den zweiten Jubel. Sowohl Augsburg als auch Siegen stehen einen Spieltag vor Saisonende nur einen Punkt vor unserem SV Wehen, der nunmehr die herausragende Punktezahl von 60 erreicht hat (Spitzenreiter Kickers Offenbach weist 64 Zähler auf, kann aber von Augsburg und Siegen noch abgefangen werden). Bitter nur: Mit dieser Ausbeute von 60 Punkten ist bis dato noch jedes Team aus der Regionalliga ins Bundesliga-Unterhaus aufgestiegen - nur eben dieses Jahr nicht. Nun hofft am kommenden Samstag ganz Wehen auf die Fortsetzung des Fußball-Wunders - und auf Schützenhilfe aus Regensburg und Darmstadt. Denn: Würden Augsburg und Siegen am letzten Spieltag gegen besagte Gegner nicht gewinnen, dafür aber unser Sportverein, würde der Traum vom Aufstieg doch noch Wirklichkeit.
Realismus und Träumerei finden dann auch beide Platz im derzeitigen Gemüts- und Gefühlszustand. "Wir gehen davon aus, dass wir die Runde mit 63 Punkten beenden und müssen sehen, ob das reicht", meinte Erfolgstrainer Djuradj Vasic und haderte damit auch gleich mit der Tatsache, dass die Liga in dieser Saison eine Situation erlebt, "wie sie nur alle zehn Jahre vorkommt: dass vier Mannschaften am Saisonende mehr als 60 Punkte haben und diese Punkte nicht zum Aufstieg reichen".
Die drei Punkte im Stuttgarter Degerloch verdiente sich seine Mannen durch ein Spiel, dass - so der Trainer - "nicht schön aussah, aber funktioniert hat. Denn nachd er Führung haben wir geordnet und auf Sicherheit weiter gespielt". Schließlich will man in dieser Phase keinen Schönheitswettbewerb gewinnen. Alles, was zählt, sind Tore und Punkte. Die drei Punkte gab es für ein Tor, dass Danko Boskovic in der 56. Minute erzielte, als er sich - wie schon in Offenbach - nach einigem Gestochere gegen seine Gegenspieler durchsetzte. Die große Hitze trug ihren Teil dazu bei, dass nicht der schönste Fußball geboten wurde - aber eben ein effektiver seitens des SVW. Bis zur Pause war die Partie noch recht ausgeglichen, im zweiten Durchgang gewannen dann unsere Jungs die Oberhand. Die Kickers waren nach dem Rückstand nicht mehr in der Lage, noch einmal aufzuholen.
Nun hofft Trainer Vasic mit seinen Jungs, dass die bisherige Saisonleistung zum Ausklang mit dem entsprechenden Zuschauerzuspruch gewürdigt wird, denn das hat sich dieses Team mehr als verdient. Bitter wird die Partie gegen Nöttingen allerdings für Sascha Amstätter. Der kleine Mittelfeldspieler, der ebenso wie Dajan Simac vor seiner Vertragsverlängerung steht, sah in Stuttgart die fünfte Gelbe Karte und muss daher beim Abschluss zuschauen. "Ich bin sauer und total frustriert, denn es war kein Foulspiel, wofür ich gelb sah", so "Amsti". Ob die Spielzeit am Ende tatsächlich gekrönt wird oder nicht, gefeiert wird auf jeden Fall. Der Stadioncaterer "Gourmet Factory" von Feinkost Dittmann und Vereinsheim-Wirt Roland Theis wollen sich einiges einfallen lassen.
AUFSTELLUNG
Stuttgarter Kickers: Sejzic - Steinle, Malchow, Zimmermann, Stierle - Sager (66. Carmak), Barth, Härter, Gambo - Mesic, Abou Shoura (68. Gatzky).
SV Wehen: Klandt - Nakas, Kopilas, Simac, Endres - Zinnow (68. Sprecakovic), Amstätter, Simon, Nicu - Diakité (84. Maas), Boskovic (62. Brendel).
Tor: 0:1 Boskovic (56.).
Zuschauer: 2230. - Schiedsrichter: Dingert (Thallichtenberg).
Quelle: sv-wehen.de
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Überlinger
Spielbericht
Ein glücklicher Sieg für die Wehener, die diesen im Aufstiegsrennen auch dringend benötigten. Die Kickers bestimmten das Spiel, hatten die besseren Chancen, hätten in der 45. Minute nach einem Foul von Simac an dem überragenden Mesic einen Strafstoß zugesprochen bekommen müssen. Das Tor des Tages erzielte aber Wehen, ohne wirklich viel dafür zu können: In einer unübersichtlichen Situation wurde Boskovic von einem Kickers-Spieler angeschossen und der Ball landete im Netz. Danach köpfte Barth frei stehend neben das Tor (76.).
Sigor Paesler, kicker.de
Ein glücklicher Sieg für die Wehener, die diesen im Aufstiegsrennen auch dringend benötigten. Die Kickers bestimmten das Spiel, hatten die besseren Chancen, hätten in der 45. Minute nach einem Foul von Simac an dem überragenden Mesic einen Strafstoß zugesprochen bekommen müssen. Das Tor des Tages erzielte aber Wehen, ohne wirklich viel dafür zu können: In einer unübersichtlichen Situation wurde Boskovic von einem Kickers-Spieler angeschossen und der Ball landete im Netz. Danach köpfte Barth frei stehend neben das Tor (76.).
Sigor Paesler, kicker.de