R.I.P. Fortuna Köln
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R.I.P. Fortuna Köln
Laut der heutigen Ausgabe des Kickers verschwindet ein alter und langer Wegbegleiter der Blauen, der SC Fortuna Köln, gänzlich von der Fussballlandschaft.
Die Gläubigerversammlung hat den Insolvenzplan abgelehnt. Das Restvermögen des Vereines wird nun verteilt, der Verein anschließend liquidiert und aus dem Vereinsregister gestrichen.
Und somit ereilt einen weiteren Traditionsverein und "die" Mannschaft der 2.Liga ein bitteres Ende.
Die Gläubigerversammlung hat den Insolvenzplan abgelehnt. Das Restvermögen des Vereines wird nun verteilt, der Verein anschließend liquidiert und aus dem Vereinsregister gestrichen.
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Spiegel.de:
Trauer am Rhein
Fortuna Köln wird aufgelöst
Über zwei Jahrzehnte gehörte der Besuch bei Fortuna Köln in das Pflichtprogramm jedes Groundhoppers - jetzt gehen bei dem Club aus der Südstadt die Lichter aus. Die Gläubiger lehnten den Insolvenzplan des Vereins ab.
DPA
Schumacher, Löring: Trennung in der Halbzeitpause
Köln - Fortuna Köln wird von der Fußball-Landkarte verschwinden. Der Insolvenzplan zur Rettung des Rekord-Zweitligisten erhielt nicht die nötige Mehrheit der Stimmen. Ausschlaggebend für die Ablehnung, die nach einer 45-minütigen Beratung im Kölner Amtsgericht feststand, waren unter anderem die Spieler und Trainer sowie das Finanzamt, das auf seinen Forderungen in Höhe von 970.000 Euro besteht.
Insolvenzverwalter Christoph Niering muss nun die Restvermögen des Vereins aus der Kölner Südstadt verwerten. Dies kann bis zu einem Jahr dauern, eine Mitgliederverammlung löst den Verein auf, und danach wird der Name aus dem Vereinsregister gestrichen. Möglicherweise werden die Mitglieder direkt einen neuen Verein gründen.
"Es ist schade, dass es so weit gekommen ist. Ich habe 30 Jahre kein Spiel verpasst. Der Verein war wie eine Familie für mich", erklärte der ehemalige deutsche Nationaltorhüter Wolfgang Fahrian. Der Spielerberater war rund zehn Jahre für den Club aus der Kölner Südstadt aktiv und pflegte auch danach sehr engen Kontakt zur Fortuna und den Verantwortlichen.
Ohne "Schäng" ging es stetig bergab
"Seit Jean Löring nicht mehr da war, ging es bergab", sagt Fahrian, dessen Büro nur einen Steinwurf vom Südstadion entfernt liegt. Fortuna Köln war nicht weniger als 35 Jahre mit dem Namen Jean Löring verbunden. Der "Schäng", so der Rufname des Geschäftsmannes, war mit Leib und Seele Fortune und gab dem Club nicht nur Geld, sondern auch Profil. Unvergessen bleiben seine zahlreichen Eskapaden am Spielfeldrand.
DPA
Hans "Jean" Löring: Präsident mit Ecken und Kanten
Für die größten Schlagzeilen sorgte der Mäzen 1999, als er seinen damaligen Trainer, den ehemaligen Nationaltorhüter Toni Schumacher, in der Halbzeitpause des Zweitliga-Spiels gegen Waldhof Mannheim entließ. Jean Löring verstarb im März 2005 nach langer Krankheit.
"Die Entwicklung ist vor allem wegen der vorbildlichen Jugendarbeit schade", sagte Fahrian. Die Fortuna hatte die größte Jugendabteilung im Fußball-Verband Mittelrhein mit 500 Kindern und Jugendlichen aus 23 Nationen sowie 70 ehrenamtlichen Trainern und Trainerinnen. Der 1948 gegründete Club hält mit 26 Jahren in Folge Zugehörigkeit zur 2. Liga einen Rekord. In der Saison 73/74 spielte die Fortuna sogar in der Ersten Bundesliga.
Spieler wie Fahrian, Karl-Heinz Mödrath oder Dieter Schatzschneider sind den Nostalgikern in lebhafter Erinnerung. Höhepunkt der Clubgeschichte war das DFB-Pokalfinale 1983 im Müngersdorfer Stadion gegen den 1. FC Köln, dass der FC durch ein Tor von Pierre Littbarski 1:0 gewann.
Unvergessen bleiben auch die beiden deutlichen Siege gegen den Stadtnachbarn vom FC. Am 19. April 1999 gewann das Team von Toni Schumacher beim damaligen Club von Bernd Schuster mit 3:0. Nur 350 Tage später folgte im Heimspiel ein 4:1 der Fortuna gegen den FC. Die Trainer hießen Johann Krankl (Fortuna) und Ewald Lienen (1. FC Köln).
Trauer am Rhein
Fortuna Köln wird aufgelöst
Über zwei Jahrzehnte gehörte der Besuch bei Fortuna Köln in das Pflichtprogramm jedes Groundhoppers - jetzt gehen bei dem Club aus der Südstadt die Lichter aus. Die Gläubiger lehnten den Insolvenzplan des Vereins ab.
DPA
Schumacher, Löring: Trennung in der Halbzeitpause
Köln - Fortuna Köln wird von der Fußball-Landkarte verschwinden. Der Insolvenzplan zur Rettung des Rekord-Zweitligisten erhielt nicht die nötige Mehrheit der Stimmen. Ausschlaggebend für die Ablehnung, die nach einer 45-minütigen Beratung im Kölner Amtsgericht feststand, waren unter anderem die Spieler und Trainer sowie das Finanzamt, das auf seinen Forderungen in Höhe von 970.000 Euro besteht.
Insolvenzverwalter Christoph Niering muss nun die Restvermögen des Vereins aus der Kölner Südstadt verwerten. Dies kann bis zu einem Jahr dauern, eine Mitgliederverammlung löst den Verein auf, und danach wird der Name aus dem Vereinsregister gestrichen. Möglicherweise werden die Mitglieder direkt einen neuen Verein gründen.
"Es ist schade, dass es so weit gekommen ist. Ich habe 30 Jahre kein Spiel verpasst. Der Verein war wie eine Familie für mich", erklärte der ehemalige deutsche Nationaltorhüter Wolfgang Fahrian. Der Spielerberater war rund zehn Jahre für den Club aus der Kölner Südstadt aktiv und pflegte auch danach sehr engen Kontakt zur Fortuna und den Verantwortlichen.
Ohne "Schäng" ging es stetig bergab
"Seit Jean Löring nicht mehr da war, ging es bergab", sagt Fahrian, dessen Büro nur einen Steinwurf vom Südstadion entfernt liegt. Fortuna Köln war nicht weniger als 35 Jahre mit dem Namen Jean Löring verbunden. Der "Schäng", so der Rufname des Geschäftsmannes, war mit Leib und Seele Fortune und gab dem Club nicht nur Geld, sondern auch Profil. Unvergessen bleiben seine zahlreichen Eskapaden am Spielfeldrand.
DPA
Hans "Jean" Löring: Präsident mit Ecken und Kanten
Für die größten Schlagzeilen sorgte der Mäzen 1999, als er seinen damaligen Trainer, den ehemaligen Nationaltorhüter Toni Schumacher, in der Halbzeitpause des Zweitliga-Spiels gegen Waldhof Mannheim entließ. Jean Löring verstarb im März 2005 nach langer Krankheit.
"Die Entwicklung ist vor allem wegen der vorbildlichen Jugendarbeit schade", sagte Fahrian. Die Fortuna hatte die größte Jugendabteilung im Fußball-Verband Mittelrhein mit 500 Kindern und Jugendlichen aus 23 Nationen sowie 70 ehrenamtlichen Trainern und Trainerinnen. Der 1948 gegründete Club hält mit 26 Jahren in Folge Zugehörigkeit zur 2. Liga einen Rekord. In der Saison 73/74 spielte die Fortuna sogar in der Ersten Bundesliga.
Spieler wie Fahrian, Karl-Heinz Mödrath oder Dieter Schatzschneider sind den Nostalgikern in lebhafter Erinnerung. Höhepunkt der Clubgeschichte war das DFB-Pokalfinale 1983 im Müngersdorfer Stadion gegen den 1. FC Köln, dass der FC durch ein Tor von Pierre Littbarski 1:0 gewann.
Unvergessen bleiben auch die beiden deutlichen Siege gegen den Stadtnachbarn vom FC. Am 19. April 1999 gewann das Team von Toni Schumacher beim damaligen Club von Bernd Schuster mit 3:0. Nur 350 Tage später folgte im Heimspiel ein 4:1 der Fortuna gegen den FC. Die Trainer hießen Johann Krankl (Fortuna) und Ewald Lienen (1. FC Köln).
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Kickers-Canstatt
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Ich finde es zudem Schade das die Stadt Köln nicht reagiert. Zumindest hätten die ein paar Mäuse springen lassen können. Über Jahre hinweg fördert und tut der Verein was für die Jugendarbeit in der Stadt. Repräsentierte die Stadt jahrelang in der 2 Liga und zuletzt in der 3 Liga. Schade, Schade...auch der OB hat dort wohl geschlafen. 
Aus Cannstatt kommend und ein Blauer sein!
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Echt sehr schade. Aber die Spiele gegen die Fortuna vor 1000 Zuschauern auf der Waldau vermiss ich nicht unbedingt.Steffen FFC hat geschrieben:Eine sehr traurige Nachricht die ich da lesen muss.![]()
Habe seit jahren von einer Zeit geträumt, in der Fortuna und Kickers wieder in der 2. Liga gegeneinander spielen. Sehr sehr schade!
da haste recht. auch wenn es nicht der zuschauermagnet nummer 1 war, Platz 1 in der ewigen tabelle sagt wohl alles..... das ist fussball. hart ist das leben, aber modern. schadeRaul hat geschrieben:Echt sehr schade. Aber die Spiele gegen die Fortuna vor 1000 Zuschauern auf der Waldau vermiss ich nicht unbedingt.Steffen FFC hat geschrieben:Eine sehr traurige Nachricht die ich da lesen muss.![]()
Habe seit jahren von einer Zeit geträumt, in der Fortuna und Kickers wieder in der 2. Liga gegeneinander spielen. Sehr sehr schade!
Für Rechtschreib- und Grammatikfehler keine Gewähr......
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Was wird nun aus dem Freundschaftsfanclub?Steffen FFC hat geschrieben:Eine sehr traurige Nachricht die ich da lesen muss.![]()
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WIR SIND EUROPAPOKALSIEGER DER LANDESMEISTER IM FELDHOCKEY !!!

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- Steffen FFC
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Wir werden uns wohl anderen Freuden des Lebens zuwenden: Bier (Karneval, Volkfest), Sex, ...Horschdi hat geschrieben:Was wird nun aus dem Freundschaftsfanclub?Steffen FFC hat geschrieben:Eine sehr traurige Nachricht die ich da lesen muss.![]()
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