Ballack nach Madrid?

Alles, was nicht mit unseren Blauen zu tun hat
Antworten
Benutzeravatar
SAUNASARKAST
Kickers-Fan
Beiträge: 1151
Registriert: Samstag 28. Februar 2004, 12:49
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Ballack nach Madrid?

Beitrag von SAUNASARKAST »

Madrid/München (dpa) - Real Madrid lässt im Ringen um Michael
Ballack nicht locker. Der spanische Fußball-Rekordmeister hat nach
Angaben des Sportblatts «Marca» eine Verpflichtung des Kapitäns der
deutschen Nationalmannschaft noch für diese Saison zur höchsten
Priorität erklärt. Die «Königlichen» hätten bereits Kontakte zu
Ballacks Manager und zum FC Bayern München aufgenommen, berichtete
Spaniens auflagenstärkste Zeitung am Sonntag.

Der Umworbene selbst hatte jedoch vor wenigen Tagen angedeutet,
seinen noch ein Jahr dauernden Vertrag beim FC Bayern erfüllen zu
wollen. «Es ist mein absolutes Ziel, dass ich bis 2006 beim FC Bayern
spiele. Es stehen große Aufgaben an, da will ich dabei sein», betonte
Ballack nach seiner Rückkehr aus dem Urlaub.

Dessen ungeachtet will das spanische Blatt erfahren haben, dass
der 28-Jährige den Madrilenen sein Einverständnis für einen Wechsel
gegeben habe. Allerdings nennt «Marca» dafür keine Quelle. Nachdem
bei Real die Verpflichtung von Robinho - von Streitigkeiten mit dem
brasilianischen Verband abgesehen - nahezu perfekt ist, scheinen die
Madrilenen alle Kräfte auf das Werben um Ballack konzentrieren zu
wollen. «Real-Präsident Florentino Pérez hat in diesem Ringen die
Zeit auf seiner Seite», schreibt das Blatt. «Wenn Ballack nicht bald
einer Verlängerung seines Vertrags zustimmt, wird den Bayern nichts
anderes bleiben, als den Spieler zu verkaufen.»

Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge hatte zuletzt
einen vorzeitigen Wechsel seines Führungsspielers kategorisch
ausgeschlossen. «Fakt ist: Michael Ballack hat einen Vertrag bis zum
30. Juni 2006 - mindestens. Und wir werden ihn auf keinen Fall gehen
lassen. Ich wiederhole: Auf gar keinen Fall», sagte Rummenigge in der
vergangenen Woche der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Die Spanier wären nach Angaben der Zeitung bereit, eine
Ablösesumme von zehn Millionen Euro zu zahlen. «Marca» geht aber
davon aus, dass der FC Bayern 22 Millionen Euro fordert. Diese Summe
habe Präsident Franz Beckenbauer vor einiger Zeit genannt. «Reals
Clubchef Pérez hält diesen Preis für einen Spieler, dessen Vertrag in
einem Jahr ausläuft, jedoch für übertrieben», schreibt «Marca». Und:
«Die kommenden Tage werden die Entscheidung bringen.»

Zehn Millionen Euro wären für die Madrilenen die Obergrenze. Und
dieses Geld müssten die «Königlichen» auch erst durch den Verkauf
eigener Spieler in die Kasse bekommen, nachdem die Verpflichtung von
Robinho sie wenigstens 25 Millionen Euro kosten dürfte. Real suche
noch nach Abnehmern für seine als «transferierbar» geltenden Spieler
Luis Figo, Walter Samuel, Michael Owen und Guti. Figo, den Pérez vor
fünf Jahren als ersten «Galaktischen» verpflichtet hatte, macht sich
über seine Zukunft in Madrid keine Illusionen. «Ich bin hier nicht
einmal mehr zweite Wahl», sagte der Portugiese verbittert.
Benutzeravatar
SAUNASARKAST
Kickers-Fan
Beiträge: 1151
Registriert: Samstag 28. Februar 2004, 12:49
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Beitrag von SAUNASARKAST »

und es gibt wieder neue lustige geschichten aus madrid...
Real Madrid hat die Hoffnung auf eine Verpflichtung
von Michael Ballack vorerst aufgegeben. Der Kapitän der deutschen
Fußball-Nationalelf scheint nicht zu einem Wechsel zum spanischen
Rekordmeister bereit zu sein. «Die Madrilenen haben den Eindruck,
dass es dem 28-Jährigen darum geht, gute Bedingungen für seine
Vertragsverlängerung bei Bayern München auszuhandeln», schrieb
das spanische Sportblatt «Marca» dazu am Dienstag.

Dies war keineswegs der einzige Rückschlag, den die «Königlichen»
beim Start in die Saison 2005/2006 einstecken mussten. Bei der - in
Madrid bereits als perfekt vermeldeten - Verpflichtung von Robinho
gibt es Streit mit dem FC Santos. Die Brasilianer wiesen die von Real
gezahlte Ablösesumme von 25 Millionen Euro für den Jungstar zurück.
Nun muss der Weltverband FIFA in dem Transferstreit entscheiden.

Zu allem Überfluss erlitt der «Langzeitverletzte» Jonathan
Woodgate einen Rückfall. Real hatte den Verteidiger vor einem Jahr
für rund 20 Millionen Euro verpflichtet. Der Engländer spielte aber
bisher nicht eine Minute im Trikot der Weißen.

Dabei sollte bei den Madrilenen in dieser Saison alles anders
werden. Nach zwei Spielzeiten ohne nennenswerte Erfolge wollen
Beckham, Ronaldo & Co. endlich wieder Titel holen. Eine Asien-Tournee
zu Saisonbeginn geriet aber zu einer Serie von Pannen und
Peinlichkeiten. In Japan kam Real bei Tokio Verdy, dem Vorletzten der
Liga, mit 0:3 unter die Räder. Das Starensemble wurde von einem Team
vorgeführt, das zuletzt in sechs Spielen 26 Gegentore kassiert hatte.
Das Sportblatt «As» verglich das Desaster mit der Versenkung der US-
Pazifikflotte im Zweiten Weltkrieg durch japanische Streitkräfte
:
«Real erlebt sein Pearl Harbor.»

Auch in China verspielte der erfolgreichste Club der Welt viele
Sympathien. Die chinesische Presse hielt den Madrilenen vor, es nur
auf das Geld abgesehen zu haben, und verglich die Besucher mit einer
«Heuschreckenplage». Real will auf der Tournee insgesamt 21 Millionen
Euro einnehmen. Daher verbrachten die Spieler in den vergangenen elf
Tagen 33 Stunden im Flieger und konnten nur vier Stunden trainieren.
Da ist es nicht verwunderlich, dass die millionenschweren Stars kaum
mehr als Standfußball zu Stande boten. Dies blieb auch den Fans nicht
verborgen. Während Real früher auf seinen Asien-Tourneen begeistert
gefeiert wurde, spielen die «Königlichen» nun vor halbleeren Rängen.

Auch in englischen Zeitungen sorgte das Gastspiel in Japan für
Negativ-Schlagzeilen. Im Blickpunkt stand dabei ein «Spuck-Skandal»
um Beckham. Der Japaner Kazuyuki Toda soll dem Kapitän der
englischen Nationalmannschaft ins Gesicht gespuckt haben. «Im
normalen Leben ist das schon schrecklich, aber Fußballer mögen so
etwas schon gar nicht», sagte Beckham, der deshalb laut «The Sun» in
der Halbzeitpause zusammen mit den Teamkollegen Ronaldo und Salgado
in Tokios Umkleidekabine stürmen wollte
, um Toda zu stellen. Der
dementierte die Vorwürfe indes halbherzig: «Beckham hat mich getreten
und ich habe ihn daraufhin angebrüllt. Dabei flog auch etwas Spucke
aus meinem Mund, aber die traf Beckham nicht.»
Antworten